Nachrichten-Rubrik: Verkehrsnachrichten

Datum 10.09.21

Zugverkehr auf Abellio-Strecken gesichert

Die Aufgabenträgerorganisationen Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH und das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr haben sich mit der Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH (ABRM) und dem vorläufigen Sachwalter auf ein langfristiges Konzept verständigt, das die Stabilität des Verkehrs auf beiden Abellio-Strecken gewährleistet. Das bedeutet Sicherheit für Fahrgäste und Personal gleichermaßen.

Demnach erfüllt Abellio den Verkehrsvertrag Saale-Thüringen-Südharz (STS) bis zum regulären Vertragsende Dezember 2030.  

Der Verkehrsvertrag Dieselnetz Sachsen-Anhalt (DISA) wird einvernehmlich zum Dezember 2023 beendet. Die Aufgabenträger werden diesen zügig neu ausschreiben, wobei der neue Betreiber zwingend auf bestehende Teile der Unternehmensstrukturen mit den vorhandenen Ressourcen wie Personal, Fahrzeuge, Werkstatt usw. zugreifen soll.  

Damit kann die erforderliche Vergabezeit verkürzt und ein regulärer Übergang gewährleistet werden. Die Aufgabenträgerorganisationen werden dazu kurzfristig Gespräche mit den Marktteilnehmern führen. Abellio wird an dem Vergabeverfahren zum Verkehrsvertrag DISA nicht teilnehmen.

Zur Information 

Zum 30.06.2021 ist vom Amtsgericht Berlin auf Antrag für die Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH (ABRM) ein eigenverwaltetes Schutzschirmverfahren eröffnet worden. Ursache hierfür ist eine wirtschaftliche Schieflage des Unternehmens. Sie sei nach Aussage des Unternehmens insbesondere in den nicht mehr auskömmlichen Verkehrsverträgen begründet.

Vor dem Hintergrund dieses laufenden Verfahrens war es – auch zur Verhinderung einer insolvenzbedingten Betriebseinstellung – notwendig, eine positive Fortführungsprognose für das Unternehmen zu finden. Die ist erforderlich, damit der Betrieb weitergeführt und im Rahmen eines aufzustellenden Insolvenzplanes eine langfristige Lösung entwickelt werden kann.

Die Aufgabenträgerorganisationen Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH, Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr, die ABRM mit dem Gesellschafter und dem Generalbevollmächtigten Prof. Flöther sowie der vorläufige Sachwalter Dr. Eckert verständigten sich unter Einbeziehung der anderen beteiligten Aufgabenträger nun grundsätzlich auf das folgende langfristige Konzept:

·       Die Stabilität des Verkehrs für Fahrgäste und Personal ist für beide Netze abgesichert.

Eine Anpassung der Verkehrsverträge Saale-Thüringen-Südharz (STS) und Dieselnetz Sachsen-Anhalt (DISA) erfolgt nur insoweit, wie dies durch Baumaßnahmen und weitere spezielle Qualitätsthemen begründet und rechtlich zulässig ist. Dies betrifft die Anpassung von Minderungsregeln und von im Zusammenhang mit Baumaßnahmen stehenden zusätzlichen Aufwendungen. 

Die Aufgabenträgerorganisationen werden dies – gleiche Sachverhalte und Vertragsstrukturen vorausgesetzt – auch auf andere vertraglich gebundene Eisenbahnverkehrsunternehmen anwenden. 

  •     Der Verkehrsvertrag STS wird bis zum regulären Vertragsende Dezember 2030 erfüllt; der Gesellschafter gibt dazu eine zusätzliche Patronatserklärung ab.
  •     Der Verkehrsvertrag DISA wird einvernehmlich zum Dezember 2023 beendet. Die Aufgabenträgerorganisationen werden diesen zügig neu ausschreiben, wobei der neue Betreiber auf Teile der Unternehmensstruktur mit den vorhandenen Ressourcen wie Personal, Fahrzeuge, Werkstatt usw. zugreifen soll und diesen Zugriff erhält. Damit kann die erforderliche Vergabezeit verkürzt und ein regulärer Übergang zu Dezember 2023 umgesetzt werden. Dies gibt auch Mitarbeitern des Unternehmens eine möglichst hohe Sicherheit, dass ihre Arbeitsplätze gesichert werden und der Betrieb nahtlos von einem anderen Betreiber fortgesetzt werden kann. Die Aufgabenträgerorganisationen werden zum Verfahren kurzfristig in einen offenen Dialog mit den Marktteilnehmern eintreten.  
  •     Abellio wird von dem Vergabeverfahren zum Verkehrsvertrag DISA ausgeschlossen. 

Im nächsten Schritt wird das Konzept in den Insolvenzplan überführt und muss vom vorläufigen Gläubigerausschuss beschlossen werden. Auch wenn das Konzept bislang noch unverbindlich ist, wird das Management mit Unterstützung des Sachwalters auf dieser Basis den laufenden Betrieb sicherstellen. Sichergestellt ist damit auch bei der verfahrenstechnisch automatisch folgenden Einleitung des sog. regulären Hauptverfahrens in Eigenverwaltung zum 1. Oktober 2021 die Aufrechterhaltung des Verkehrs und die Zahlung von Löhnen und Gehältern. Alle Beteiligten verfolgen das Ziel, dass das Unternehmen dieses Eigenverwaltungsverfahren zum Frühjahr 2022 wieder verlassen kann. 

Quelle: NASA

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Datum 09.09.21

Vertrag unterzeichnet: S-Bahn Hamburg bestellt bei Alstom weitere 64 S-Bahnen

  • Erweiterung des Verkehrsangebots im S-Bahn-Netz
  • Weiterer Mehrzweckbereich für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer:innen
  • Erstmals in Deutschland mit ETCS & ATO für mehr Kapazität und Zuverlässigkeit

Im Auftrag der Stadt haben die S-Bahn Hamburg und Alstom den Vertrag über die Lieferung von weiteren 64 S-Bahn-Zügen der Baureihe 490 unterzeichnet. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 500 Millionen Euro. Damit wurde die im Verkehrsvertrag vereinbarte Option vollständig eingelöst. Der Rahmenvertrag hierzu wurde bereits 2013 unterzeichnet. Bislang sind 82 Fahrzeuge der Baureihe 490 im Hamburger S-Bahnnetz im Einsatz.

Fahrgäste können sich auf den bewährten hohen Komfort der dreiteiligen Züge freuen, gepaart mit einigen entscheidenden Neuerungen. So werden die Fahrzeuge mit einem weiteren Mehrzweckbereich für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer:innen der vielfältigen Nutzung im Hamburger Nahverkehr künftig noch besser gerecht.

Kay Uwe Arnecke, Geschäftsführer S-Bahn Hamburg: „Die Bestellung der weiteren 64 S-Bahnen ist eine gute Nachricht für unsere Fahrgäste. Wir gehen den nächsten großen Schritt beim Ausbau des S-Bahn-Angebots in Hamburg. Die Züge werden für die künftigen Nahverkehrsprojekte wie die S4, die S32, die Verlängerung der S21 bestellt. Sie sind ab Werk bereits für den automatisierten Betrieb ausgestattet. Damit unterstreicht Hamburg die Vorreiterrolle bei der Digitalen Schiene.“

Diese Innovation wird den Zugverkehr im S-Bahn-Netz Hamburg nachhaltig verändern. Die S-Bahnen werden mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) und dem automatisierten Zugbetrieb ATO (Automatic Train Operation) ausgerüstet sein. Die Technologie ermöglicht dichtere Takte und damit mehr Kapazität für die Fahrgäste auf heute bestehenden Strecken.

„Wir sind hocherfreut, dass die S-Bahn Hamburg weiterhin auf die Baureihe 490 setzt. Die komfortablen Fahrzeuge sind perfekt auf die Anforderungen im S-Bahn-Netz Hamburg abgestimmt und überzeugen künftig durch ein noch flexibleres Platzangebot. Die Ausstattung mit modernster ETCS- und ATO-Technologie ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Digitalisierung des Hamburger Bahnverkehrs und wir sind stolz, entscheidend dazu beizutragen“, sagt Müslüm Yakisan, Präsident von Alstom in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mit diesem Auftrag erfolgt der Einbau von ATO erstmals in Deutschland bei Neubaufahrzeugen im S-Bahn-Bereich. Die Fahrzeugauslieferungen nach Hamburg sind für 2025 und 2026 vorgesehen.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 08.09.21

Bauarbeiten im S-Bahnnetz: Sperrung Nord-Süd-Tunnel und Teilsperrung Ring

  • Nördlicher Ring für eine Woche unterbrochen
  • Wochenendsperrung des Nord-Süd-Tunnels
  • Ersatzverkehr mit Bussen
  • Umfahrung auch mit der U-Bahn

(Berlin, 8. September 2021) In den kommenden zwei Wochen werden notwendige und lang geplante Instandhaltungsarbeiten im Berliner S-Bahnnetz durchgeführt. Daher kommt es zu Einschränkungen auf der Nord-Süd-Strecke und dem nördlichen Ring.

Sperrung des Nord-Süd-Tunnels (Schöneberg/Yorckstraße – Gesundbrunnen – Bornholmer Straße) von Freitag, 10. September um 22 Uhr bis Montag,13. September um 1.30 Uhr

Grund: Tunnelreinigung, Instandhaltung Gleise und Weichen, Schienenschleifen,

Weichenarbeiten in Schöneberg und Yorckstraße (Großgörschenstraße)

Linienführungen der betroffenen S1, S2, S25, S26:

-        S1 fährt Wannsee - Schöneberg und Gesundbrunnen - Oranienburg

-        S2 fährt Blankenfelde - Yorckstraße (mit Umsteigen in Lichtenrade) und Greifswalder Straße - Bornholmer Straße - Bernau

-        S25 fährt Teltow Stadt - Yorckstraße und Gesundbrunnen - Hennigsdorf

-        S26 fährt Teltow Stadt - Yorckstraße

ACHTUNG! Teilweise geänderte Abfahrtszeiten – bitte unter sbahn.berlin informieren.

Stattdessen besteht Ersatzverkehr mit Bussen:

-     Buslinie S1A fährt zwischen Schöneberg, Yorckstraße und Friedrichstraße

-     Buslinie S1B fährt zwischen Friedrichstraße und Gesundbrunnen

Teilsperrung Ring (Westend – Gesundbrunnen) von Montag, 13. September um 4 Uhr bis Montag, 20. September um 1.30 Uhr

Grund: weitere Arbeiten (Abnahmen und Messfahrten) für die zukünftige City S-Bahn, Schwellenauswechslungen in Beusselstraße

Linienführungen der betroffenen S41/42, S46:

-        S41 und S42 fahren auf dem gesamten restlichen Ring Gesundbrunnen - Ostkreuz - Südkreuz – Westkreuz – Westend und zurück

-        S46 fährt Königs Wusterhausen - Tempelhof

ACHTUNG! Teilweise geänderte Abfahrtszeiten, Takt- und Bahnsteigänderungen – bitte unter sbahn.berlin informieren.

Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Westend - Jungfernheide - Sickingenstraße/ Beusselstraße - U-Bf. Turmstraße (Zusatzhalt) - Westhafen - Wedding - Humboldthain (Zusatzhalt) – Gesundbrunnen

Es wird empfohlen, den gesperrten Abschnitt weiträumig zu umfahren mit den Linien S1, S2, S25 oder S26 sowie S3, S5, S7 oder S9 (mit Umstieg in Friedrichstraße) sowie den U-Bahn-Linien U6, U7 und U9.

Mehr wissenswerte Details, auch zu veränderten Abfahrtszeiten und den Ersatzverkehren während beider Sperrungen, gibt es auf der Homepage der S-Bahn Berlin. Bitte vor Fahrtantritt die elektronische Fahrplanauskunft nutzen - die gibt es auch mobil per App.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 08.09.21

Mit den VVO-Abo-Tickets deutschlandweit mobil

  • Dankeschön-Aktion für Stammkunden in Bus und Bahn

Deutschlands Verkehrsunternehmen und -verbünde sagen Danke für die Treue der Stammkunden: Mit dem Abo-Upgrade können auch Fahrgäste mit einem Abo bei einem der zwölf Unternehmen im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) vom 13. bis 26. September 2021 den Nah- und Regionalverkehr mit Bus und Bahn bundesweit nutzen – und das ganz ohne weitere Kosten. Für das einmalige Upgrade ist lediglich eine Online-Registrierung erforderlich.

Fast der gesamte Nahverkehr Deutschlands beteiligt sich an der Aktion. Das heißt für alle Fahrgäste, dass mit jedem beliebigen VVO-Abo öffentliche Busse, Straßenbahnen und Bahnen zwischen Nordseeküste und Alpenrand nutzbar sind. Einzige Voraussetzung ist die Online-Registrierung auf der Internetseite des Verbandes der deutschen Verkehrsunternehmen (VDV) unter www.besserweiter.de/abo-upgrade Auf der Webseite erfährt jeder Interessierte auch, welche Ziele deutschlandweit erreichbar sind und welche Verbünde und Verkehrsunternehmen sich an der Aktion des VDV beteiligen.

Das nach der Registrierung zugesendete Ticket zeigen die Fahrgäste gemeinsam mit der gültigen Abo-Karte bei der Nutzung vor. Übrigens: Da unter anderem alle sächsischen Verbünde mitmachen, stehen den Abokunden aus dem VVO bis 26. September 2021 die öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Freistaat offen.

Alle Informationen gibt es bei den Partnern im VVO sowie unter www.vvo-online.de und an der InfoHotline 0351 8526555.

Quelle: VVO

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Datum 08.09.21

100 Millionen Euro für neue Gleise, Schwellen und Weichen: Modernisierung der Schnellfahrstrecke Berlin-Hamburg startet

  • Arbeiten von 11. September bis 11. Dezember
  • Fernverkehr wird umgeleitet und fährt bis zu 50 Minuten länger
  • Nahverkehr wird teilweise durch Busse ersetzt
  • Aktuelle Informationen auf www.bahn.de , www.odeg.de , www.vbb.de und im DB Navigator

 Die Deutsche Bahn (DB) startet am kommenden Samstag, 11. September, planmäßig die Modernisierung der Schnellfahrstrecke Berlin-Hamburg. In den kommenden drei Monaten investiert die DB hier rund 100 Millionen Euro in eine moderne, zuverlässige und leistungsfähige Infrastruktur. Dutzende Mitarbeitende und schwere Maschinen verbauen zwischen Berlin-Spandau und Büchen rund 200 Kilometer neue Schienen und 24 neue Weichen, tauschen rund 15.000 Schwellen und etwa 30.000 Tonnen Schotter aus. Zusätzlich erneuert die DB die Leit- und Sicherungstechnik. Die Arbeiten enden am 11. Dezember.

Die ICE-Züge zwischen Berlin und Hamburg werden während der Arbeiten weiträumig umgeleitet, die Fahrzeit verlängert sich um etwa 50 Minuten.

Die DB investiert so viel wie nie in ihre Infrastruktur. Für mehr Menschen und mehr Güter auf der umweltfreundlichen Schiene macht sie ihr Streckennetz mit Rekordsummen fit. Kundenfreundliches Bauen hat Priorität. Die DB bündelt deshalb weitere Bauarbeiten mit der Sanierung der Schnellfahrstrecke, um die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten: Zwischen Ludwigslust und Büchen, Berlin-Spandau und Wittenberge sowie zwischen Büchen und Hamburg.

Die DB bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre tatsächlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren. Aktuelle Informationen zu den Verbindungen auf www.bahn.de , www.odeg.de , www.vbb.de und im DB Navigator.

Auswirkungen auf den Fernverkehr

Fernverkehr von 11. September bis 11. Dezember zwischen Berlin und Hamburg: Die ICE-Züge fahren etwa im Stundentakt und werden über Uelzen, Salzwedel und Stendal umgeleitet. Die Reisezeiten verlängern sich um etwa 50 Minuten, Abfahrts- und Ankunftszeiten ändern sich entsprechend. Die Züge der EC/IC-Linie Hamburg-Berlin (-Dresden/Prag/Budapest) entfallen zwischen Hamburg und Berlin. In Büchen, Ludwigslust und Wittenberge halten vorübergehend keine Fernverkehrszüge. Es bestehen Ersatzverbindungen mit Zügen des Nahverkehrs. Auf Teilstrecken (zum Beispiel zwischen Hamburg und Ludwigslust oder von Wittenberge nach Osterburg) verkehren in bestimmten Zeiträumen ersatzweise Busse. Ab 22. November sind wieder einzelne ICE-Fahrten am Morgen und am Nachmittag/Abend für Pendler:innen aus Büchen, Ludwigslust und Wittenberge von/nach Hamburg und Berlin möglich.

Fernverkehr von 11. bis 31. Oktober zwischen Hamburg und Schwerin: Die ICE/IC-Züge auf der Strecke Hamburg–Schwerin–Rostock–Stralsund/Ostseebad Binz entfallen zwischen Hamburg und Schwerin. Es bestehen Ersatzverbindungen mit Bussen. In Schwerin besteht Anschluss an die Pendelzüge in und aus Richtung Rostock und Stralsund/Ostseebad Binz. Vom 14. September bis 20. September verkehren auch zwischen Schwerin und Rostock Busse. Die Fernverkehrszüge entfallen aufgrund von Bauarbeiten bei Bad Kleinen.

Ab 1. November verkehren die Züge zwischen Hamburg und Stralsund/Ostseebad Binz wieder planmäßig, mit leicht angepassten Fahrzeiten, zum Teil mit Zusatzhalten in Hagenow Land und Nahverkehrsanschluss nach Ludwigslust.

Auswirkungen auf den Nahverkehr

Nahverkehr (DB Regio, RE 1) von 11. September bis 31. Oktober: Die Züge der Linie RE 1 (Rostock–Schwerin-Hagenow Land–Büchen–Hamburg) verkehren weiterhin im 2-Stunden-Takt, auf dem Abschnitt Hamburg–Büchen und zeitweise bis Schwerin im Stundentakt. In einigen Zeiträumen kommt es auf einzelnen Abschnitten zwischen Hagenow Land und Schwarzenbek zu Zugausfällen. Dort besteht dann ein Ersatzverkehr mit Bussen.

Nahverkehr (DB Regio, RB 17) von 11. September bis 11. Dezember: Die Züge der Linie RB 17 (Wismar–Schwerin–Ludwigslust) werden bis Wittenberge verlängert. Dadurch ergibt sich mit den Linien RE 2 und RB 17 ein stündliches Angebot in der Relation Wismar–Schwerin–Wittenberge (–Berlin). Zeitweise werden die Züge durch Busse ersetzt (11. September bis 8. Oktober Ludwigslust-Wittenberge, 9. Oktober bis 19. November Karstädt-Wittenberge).

Nahverkehr (ODEG, RE 2) von 10. September (späte Abendstunden) bis 19. November: Die Züge der Linie RE 2 (Cottbus–Berlin–Wittenberge-Wismar) entfallen in verschiedenen Abschnitten und in verschiedenen Zeiträumen zwischen Neustadt (Dosse) und Rastow. Es besteht ein Ersatzverkehr mit Bussen. Von 20. November bis 11. Dezember: In den späten Abendstunden entfallen die Züge zwischen Wittenberge und Nauen. Es besteht ein Ersatzverkehr mit Bussen.

Bis zum Jahr 2000 wurde die rund 290 Kilometer lange Strecke Berlin–Hamburg für die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgebaut. Von 2000 bis 2004 erfolgten Arbeiten für die nochmalige Erhöhung auf 230 km/h. Durch die hohe Beanspruchung der Strecke muss die Infrastruktur turnusmäßig modernisiert werden. Nach über 20 Jahren im Dauerbetrieb macht die DB nun die schnelle Schienenverbindung zwischen den Metropolen wieder fit

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 08.09.21

Ausbaustrecke Leipzig―Dresden: Das erste Gleis im Streckenabschnitt Zeithain―Leckwitz wird neu gebaut

  • Sperrung des Streckenabschnitts vom 17. bis 21. September
  • ab 21. September 2021 bis April 2023 rollt der Zugverkehr auf einem Gleis

Die Deutsche Bahn (DB) baut den Abschnitt Zeithain–Leckwitz für Geschwindigkeiten bis 200 km/h aus, um die Fahrzeit zwischen Dresden und Leipzig zu verkürzen und mehr Kapazitäten auf der Strecke zu schaffen. Zudem rüstet die DB die Strecke mit moderner Leit- und Sicherungstechnik aus. Seit Oktober 2020 hat die DB dafür ein Gleis mit einer Schotterhalterung abgesichert und technisch so ausgerüstet, dass auf diesem Gleis nun während der Bauarbeiten der Zugverkehr weiter rollen kann.

Während einer Sperrung vom 17. September bis 21. September 2021 nimmt die DB dieses Gleis für das Befahren in beide Richtungen in Betrieb.

Ab 21. September 2021 nimmt die DB den Zugverkehr auf dem Betriebsgleis auf und baut das andere Gleis aus. Diese Bauphase wird bis April 2023 andauern. Ab 2024 wird dann auch das zweite Gleis neu gebaut.

Die Bahnübergänge Bahnhofstraße und Poststraße in Glaubitz werden durch Eisenbahnüberführungen ersetzt. Die Bahnübergänge sind vom 17. September bis 21. September 2021 voll gesperrt. Ab dem 21. September 2021 können der Fußgänger:innen und Radfahrer:innen den Bahnübergang Bahnhofstraße wieder passieren.

Auswirkungen auf den Zugverkehr:

Für die Nahverkehrslinien RE 50 Leipzig―Riesa―Dresden und RB 45 Chemnitz―Riesa―Elsterwerda ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Die ICE-Züge der Linie Frankfurt―Erfurt―Leipzig―Dresden beginnen und enden vorzeitig in Leipzig Hbf. Die IC-Züge der Linie Köln―Hannover―Magdeburg―Leipzig―Dresden werden über Elsterwerda (mit zusätzlichem Halt) umgeleitet und halten nicht in Riesa. Aufgrund der Umleitung ändern sich die Abfahrts- und Ankunftszeiten.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 738 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com und mitteldeutsche-regiobahn.de.

Informationen zum Ausbau Dresden–Leipzig im Infopunkt Glaubitz

Die DB bietet ab 28. September 2021 Sprechstunden nach Voranmeldung im Infopunkt Glaubitz an. Die Öffnung des Infopunktes erfolgt unter Einhaltung der aktuellen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung. An folgenden Terminen ist der Infopunkt im Jahr 2021, jeweils von 14 bis 17 Uhr, geöffnet:

·         28. September 2021

·         12. Oktober 2021

·         26. Oktober 2021

·           9. November 2021

·         23. November 2021

·           7. Dezember 2021

Der Infopunkt befindet sich auf der Baueinrichtungsfläche (im „Containerdorf“) am Bahnübergang Bahnhofstraße in Glaubitz. Anmeldungen zur Sprechstunde werden per E-Mail unter vde9@deutschebahn.com sowie telefonisch unter 0151 2234 5561 (erreichbar montags bis freitags 8 Uhr bis 17 Uhr) entgegengenommen.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 07.09.21

Marktforschung für Sachsentarif startet

  • Sachsenweite Befragung auf den Linien zwischen Verbünden

Ab Anfang September bis Dezember 2021 findet eine umfangreiche Fahrgastbefragung in Sachsen statt. „Mit der Befragung lernen wir viel über die Wege, die die Fahrgäste im Freistaat täglich zwischen den Verkehrsverbünden zurücklegen“, erläutert Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. „Die Zahlen und die Antworten der Fahrgäste auf die Fragen sind besonders wichtig, damit wir eine umfassende Datengrundlage für den neuen Sachsentarif haben.“

Damit die Befragung repräsentativ ist, dauert sie drei Monate. „Sie umfasst sowohl Zeiten, in denen viele Pendler und wenige Ausflügler unterwegs sind, als auch die Herbstferien, in denen es genau anders herum ist“, so Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO), bei dem das Kompetenzcenter Sachsentarif angesiedelt ist. „Um möglichst genaue Daten zu erhalten, bitten wir die Fahrgäste um ihre Unterstützung und Mitarbeit.“ Die Fahrgäste erkennen die Befrager an einem Ausweis sowie dem Smartphone oder Tablet, mit denen die Daten anonym erfasst werden. Sie fragen sie kurz nach Ihrem Ticket und dem damit zurückgelegten Weg. Bei Tages-, Monats-, Jahres- und Wochenkarten möchte das Kompetenzcenter zudem noch wissen, wie oft sie diese nutzen. Der konkrete Zeitraum der Befragung ist zudem vom Verlauf der Corona-Pandemie abhängig: Sollten sich das Mobilitätsverhalten und die Fahrgastzahlen deutlich ändern, wird die Erhebung abgebrochen, da das Ergebnis dann nicht mehr repräsentativ wäre.

Die Kosten für die Marktforschung werden im Zusammenhang mit der Finanzierung des Kompetenzcenters Sachsentarif durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr getragen. Entsprechend des Beschlusses zwischen den fünf Zweckverbänden und der sächsischen Staatsregierung arbeitet das Kompetenzcenter seit Ende 2019 an der Entwicklung eines neuen Tarifs für Fahrten zwischen den Verkehrsverbünden im Freistaat. Der Start des Sachsentarifs ist für 2023 geplant.

Quelle: VVO

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Datum 06.09.21

Autonomes Fahren im ÖPNV: Shuttle-Bus bei IAA macht erlebbar, wie Kunden und Klimaschutz durch Digitalisierung profitieren

  • Elektrischer Shuttle-Bus von DB, MVG und Landkreis Kelheim für IAA-Besucher:innen auf Rundkurs zwischen Open Space-Bereichen
  • EasyMile EZ10 Gen3-Fahrzeug weist neuen Weg für öffentlichen Nahverkehr
  • DB bringt neues Shuttle noch 2021 an Kunden, erstmals On-Demand-Angebot per App
  • DB Konzernbevollmächtigter Josel: „Autonome Busse in Bayern bereits Realität und Treiber für Mobilitätswende und Klimaschutz“
  • MVG-Chef Wortmann: „Test für künftige autonome Verkehrsangebote in München“

(München, 6. September 2021) Die Deutsche Bahn (DB), die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und der Landkreis Kelheim bringen zur IAA Mobility 2021 einen autonomen Shuttle-Bus der neuesten Generation auf die Straße. Münchner:innen und IAA-Gäste sind eingeladen, vom 7. bis 12. September mitzufahren. Das Shuttle fährt einen 650 Meter langen Rundkurs auf öffentlichen Straßen zwischen den IAA Open Space-Bereichen Königsplatz und Wittelsbacher Platz. Dort werden alle Formen neuer Mobilität präsentiert. An den zwei Haltestellen Max-Josef-Straße/Karolinenplatz und Ottostraße/Brienner Straße können Fahrgäste zu den Öffnungszeiten der Open Space-Bereiche im 10-Minuten-Takt zusteigen. Bei der Mitfahrt gilt Maskenpflicht.

Das Fahrzeug, das Platz für 6 Fahrgäste bietet, stellt der Landkreis Kelheim (Niederbayern), ebenso wie den „Operator“, der zur Sicherheit immer mit an Bord ist. In Kelheim rollen bereits seit 2020 zwei autonome Busse im Nahverkehr. Das KelRide-Angebot wird von der Deutsche Bahn-Tochter DB Regio Bus unterstützt und vom Bundesverkehrsministerium gefördert.

Das Shuttle zur IAA in München haben heute DB Konzernbevollmächtigter Klaus-Dieter Josel und MVG-Geschäftsführer Ingo Wortmann bei einer Premierenfahrt vorgestellt und dabei die Bedeutung des autonomen Fahrens für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) betont. Die ÖPNV-Branche sieht in autonomen Fahrzeugen die Chance für mehr Mobilität bei weniger Fahrzeugen, weniger Verkehr und weniger Emissionen, vor allem in nachfrageschwächeren Zeiten.   

Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB für Bayern: „Der Freistaat Bayern ist Vorzeigeregion bei autonomen Verkehren in Deutschland Schon seit vier Jahren integrieren wir autonome Fahrzeuge in den Nahverkehr und bringen so die Mobilitätswende und den Klimaschutz voran. Mit dem IAA-Shuttle gehen wir den nächsten Schritt und nehmen Anlauf für eine Premiere: Noch dieses Jahr starten wir in Bad Birnbach das erste autonome On-Demand-Angebot im ÖPNV in Bayern.“

Noch in diesem Jahr startet die Deutsche Bahn erstmals autonome Fahrzeuge, die Fahrgäste bei Bedarf „on demand“ per App buchen können. Dazu erweitert die DB ihre autonome Shuttle-Flotte im bayerischen Bad Birnbach um zwei neue Fahrzeuge des zur IAA in München eingesetzten Typs EasyMile EZ10 Gen3.

Im Herbst 2017 hatte die DB in Bad Birnbach erstmals in Deutschland autonomes Fahren im öffentlichen Personennahverkehr und im öffentlichen Straßenraum realisiert. Seitdem haben die Shuttles im Linienbetrieb mit festen Fahrplänen mehr als 60.000 Fahrgäste ans Ziel gebracht. Die Anbindung an den Bahnhof hat insbesondere den Anschluss an die klimafreundliche Schiene verbessert. Die Deutsche Bahn beteiligt sich seit mehreren Jahren als Technologietreiber für neue Mobilität an autonomen Bussen, unter anderem in der Region Oberfranken, in Niederbayern, Karlsruhe, Berlin und Leipzig.

Ingo Wortmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der MVG: „Autonome Mobilität wird den innerstädtischen Verkehr nachhaltig verändern und neue Mobilitätsdienste möglich machen, die U-Bahn, Tram und Bus sinnvoll ergänzen. Wir freuen uns sehr, dass wir zur IAA Mobility erstmals mit einem autonomen Shuttle-Bus unterwegs sein können, um diese Zukunftstechnologie einem breiten Publikum vorzustellen.“

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 06.09.21

Das Deutschland Abo-Upgrade: Ab sofort registrieren und ab 13.9. zwei Wochen lang den Nah- und Regionalverkehr bundesweit nutzen

Die Verkehrsunternehmen und -verbünde sagen Danke für die Treue der Stammkunden und -kundinnen in Zeiten der Pandemie / Mit dem Deutschland Abo-Upgrade können Abonnentinnen und Abonnenten des ÖPNV vom 13. bis 26. September 2021 den Nah- und Regionalverkehr mit Bus und Bahn bundesweit nutzen – und das ganz ohne weitere Kosten / Für das einmalige Upgrade ist lediglich eine Online-Registrierung erforderlich, die ab sofort unter www.besserweiter.de/abo-upgrade möglich ist

Die bundesweite Gemeinschaftskampagne #BesserWeiter, die Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und Verkehrsunternehmen unter Federführung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) seit Pandemiebeginn umsetzen, will das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in den ÖPNV weiter stärken. Die in dieser Form einzigartige Aktion stellt dazu einen wichtigen Baustein dar, erläutert VDV-Präsident Ingo Wortmann: „Für uns als Branche liegt das Augenmerk in den kommenden Monaten auf der Rückgewinnung der Fahrgäste. Natürlich haben wir  die Pandemieentwicklung weiter fest im Blick. Allerdings wissen wir aus inzwischen zahlreichen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Studien, dass im ÖPNV kein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Wir halten uns dabei strikt an die Empfehlung des RKI und an die jeweiligen Vorgaben von Bund und Ländern. Auf Basis der geltenden Corona-Schutzverordnungen und RKI-Empfehlungen kann die Aktion wie geplant stattfinden.“ Mit den schrittweisen Öffnungen und einer Rückkehr in den Alltag steigen auch die Fahrgastzahlen seit Sommer wieder an, inzwischen liegen sie in vielen Großstädten schon wieder bei 70 bis 75 % der vor Corona üblichen Nachfrage. „Für die Zukunft ist entscheidend, dass der ÖPNV wieder stärker genutzt wird, damit er seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann“, so Ingo Wortmann weiter.

Ein Dankeschön für treue Stammkundinnen und -kunden

Der coronabedingte Einbruch bei den Fahrgastzahlen hat bei den Verkehrsverbünden und -unternehmen zu erheblichen Einnahmeausfällen geführt, die durch zwei Rettungsschirme von Bund und Ländern in den Jahren 2020 und 2021 weitestgehend aufgefangen wurden. Dass die Verluste nicht noch höher ausgefallen sind, ist auch den vielen treuen Stammkunden und -innen zu verdanken, die ihre Abonnements trotz der Pandemie nicht gekündigt haben. Mit dem Deutschland Abo-Upgrade bedankt sich die Branche dafür, wie VDV-Vizepräsident und RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat unterstreicht: „Einfach kostenlos registrieren, einsteigen und mit der regionalen Zeitkarte bundesweit unterwegs sein – das gab es noch nie! Ich bin stolz, dass die Branche so eng zusammensteht und das Deutschland Abo-Upgrade gemeinsam verwirklicht. Nichts anderes haben die bundesweit Millionen treuen Abonnentinnen und Abonnenten verdient: Obwohl auch sie in der Pandemie deutlich weniger unterwegs waren, haben die allermeisten von ihnen ihre ÖPNV-Tickets die ganze Zeit hindurch behalten. So haben sie entscheidend dazu beigetragen, dass der ÖPNV weiterhin zuverlässig für alle fahren konnte, die unsere Gesellschaft am Laufen gehalten haben. Das Deutschland Abo-Upgrade ist daher ein einmaliges Dankeschön der Branche für alle unsere Stammfahrgäste – und für den ein oder anderen Fahrgast vielleicht auch ein Anreiz, jetzt wieder häufiger den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.“

Für die RMV-Abokundinnen und -Kunden ist es nicht das erste Mal, dass sie mit ihrer Zeitkarte Orte abseits der Heimatregion entdecken können: „Schon vergangenes Jahr haben wir unseren RMV-Stammfahrgästen in einer Aktion ermöglicht, verbundweit mit ihren Tickets unterwegs zu sein und uns so für ihre Treue bedankt“, so Ringat. „Das Deutschland Abo-Upgrade hebt diese RMV-Idee nun auf eine völlig neue Größenordnung. All das wäre nicht machbar ohne die hervorragende Zusammenarbeit der deutschen Verbünde und Verkehrsunternehmen. Deshalb danke ich heute nicht nur den Fahrgästen – sondern auch der gesamten Branche.“

Trotz steigender Inzidenzen: Fahrgäste und Vertrauen kehren zurück

Im Rahmen der Gemeinschaftskampagne #BesserWeiter wird seit über einem Jahr regelmäßig der so genannte Vertrauensindex Bus und Bahn von einem unabhängig Marktforschungsinstitut erhoben. Der Index zielt darauf ab, dieses Vertrauen der Fahrgäste in den ÖPNV im Stile eines Trendbarometers messbar zu machen. Er zeigt an, wie es um das Vertrauen der Fahrgäste aktuell bestellt ist und wie es sich über einen längeren Zeitraum hinweg entwickelt. Die Datengrundlage hierzu liefert eine bevölkerungsrepräsentative Befragungsreihe. Ende August war nun die vorerst letzte Erhebung des Indexes. Und diese brachte mit 49,3 Punkten den höchsten Vertrauenswert aller bisherigen Messungen. Der Tiefstwert war im Dezember 2020 mit 41,6 gemessen worden. Neben den Fahrgästen, die seit Monaten in Busse und Bahnen zurückkehren, steigt also auch das Vertrauen der Menschen in den ÖPNV langsam wieder an: www.besserweiter.de/vertrauensindex-bus-und-bahn

Die Aktion im Einzelnen: Start zur europäischen Mobilitätswoche

Das Deutschland Abo-Upgrade gilt zwei Wochen. Der Aktionszeitraum beginnt pünktlich zum Start der europäischen Mobilitätswoche am Montag, den 13. September und läuft bis einschließlich Sonntag, 26. September 2021. Berechtigt sind Kundinnen und Kunden des öffentlichen Nahverkehrs mit gültigen Abo-Tickets. Das Upgrade gilt in allen teilnehmenden Verkehrsverbünden und -unternehmen. Um mitzumachen, müssen sich Kunden und Kundinnen einmalig auf der Website von #BesserWeiter registrieren. Das ist ab sofort möglich. Anschließend erhalten sie das Abo-Upgrade als Ticket per Mail zugeschickt. In Kombination mit ihrem gültigen ÖPNV-Abo kann damit im Aktionszeitraum in rund 95 Prozent aller Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen gefahren werden, ganz ohne zusätzliche Kosten. Um auch mit ICE, IC oder EC kostengünstig zu reisen, können Abonnenten und Abonnentinnen des öffentlichen Nahverkehrs darüber hinaus im Aktionszeitraum eine Probe-BahnCard für drei Monate zum vergünstigten Preis von 9,90 Euro erwerben. Auch hierfür ist die Anmeldung ab sofort möglich. Alle Infos zum Deutschland Abo-Upgrade und den teilnehmenden Verkehrsverbünden und -unternehmen gibt es unter www.besserweiter.de/abo-upgrade.

Der RMV bietet auf seiner Website zahlreiche Tipps für Wanderungen, Besichtigungen und andere Freizeitaktivitäten im Rhein-Main-Gebiet: https://www.rmv.de/c/de/service/infos/infomaterial/ausfluegler/touristen/freizeit

Hinweis: Die Umsetzung der Aktion ist abhängig von den aktuellen Pandemieentwicklungen. Fahrgäste sollten sich grundsätzlich vor Fahrtantritt vor Ort über die geltenden Corona-Regelungen in Bezug auf die Bus- und Bahnnutzung informieren.

Quelle: RMV

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Datum 03.09.21

Neues ICE-Werk Nürnberg: Standortvorauswahl geht in nächste Runde

  • Drei Standorte bleiben im Rennen
  • Sechs Standorte sind für ICE-Werk ungeeignet
  • DB verspricht weiterhin Transparenz und Dialog
  • Raumordnung ab Ende des Jahres

(Nürnberg, 03.09.2021) Die Standortsuche der Deutschen Bahn für ein neues ICE-Werk im Raum Nürnberg kommt voran. Aus der bisherigen Vorauswahl der DB von neun möglichen Standorten scheiden sechs als ungeeignet aus. Der Standort an der MUNA Feucht, der Bereich südlich der MUNA sowie der Standort Allersberg/Pyrbaum/Roth werden noch bis Ende des Jahres abschließend untersucht. Dann beginnt das Raumordnungsverfahren, an dessen Ende die Regierung von Mittelfranken jeweils die Raumverträglichkeit der drei Standorte bewertet. Bis zum Frühjahr 2022 steht dann der für das Werk am besten geeignete Standort fest. Für diesen wird die DB anschließend eine konkrete Planung erstellen.

Neun Standorte wurden untersucht

Alle im April vorgestellten neun Standorte wurden intensiv untersucht und mit den Menschen vor Ort diskutiert. „Auch dank einer umfangreichen Beteiligung der Region können wir nun die Standorte aussortieren, an denen ein ICE-Werk für uns aufgrund sachlicher Erwägungen nicht vorstellbar ist. Wenn wir einen Standort mit unseren Zügen gar nicht erst erreichen können – zeitlich oder baulich – dann kann es dort auch kein betriebsnahes Werk geben und eine weitere Betrachtung wäre sinnlos. Jetzt liegt unser Fokus auf einem konstruktiven Dialog mit den Menschen an den drei Standorten, die im Rennen bleiben. Wir sind überzeugt davon, dass wir am Ende gemeinsam mit der Region eine gute Lösung finden.“, erklärt DB-Projektleiter Carsten Burmeister.

 „Das neue ICE-Werk Nürnberg ist immens wichtig für die klimafreundliche Mobilität von morgen in Bayern und dem ganzen Land. Wichtig sind aber auch die Anliegen der Menschen, die in der Nähe der möglichen Standorte leben, und natürlich die Natur. Wir möchten die unterschiedlichen Interessen zusammenbringen und werden dazu das Gespräch mit den Menschen in Feucht und Wendelstein sowie in Allersberg, Pyrbaum und Roth suchen.“, betont Klaus-Dieter Josel, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern. Beim Auswahlprozess für den finalen Standort legt die DB Wert auf Transparenz. Die DB veröffentlicht die Untersuchungsergebnisse für alle neun ursprünglich betrachteten Standorte im Herbst. Sie werden durch die Regierung von Mittelfranken im Raumordnungsverfahren öffentlich ausgelegt.

Dialog an verbleibenden Standorten wird intensiviert

Ab Oktober plant die DB dazu weitere Dialogangebote online und persönlich vor Ort. Die Termine werden rechtzeitig auf der Projekt-Webseite angekündigt. Thematische Schwerpunkte der Veranstaltungen werden die Bereiche „Mensch und Natur“ sein: Von Schallschutz bis Aufforstung wird es darum gehen, wie das ICE-Werk möglichst verträglich für Menschen, Pflanzen und Tiere gestaltet werden kann. Dazu wird die DB Ergebnisse aus Gutachten beispielsweise zu Schall oder Licht vorstellen und diese mit den Bürger:innen gemeinsam diskutieren. 

Auch das Informationsangebot auf der Projekt-Webseite wird ausgeweitet: Ein Projekt-Blog gibt künftig regelmäßige Einblick in die Planung, über eine Infomail können Interessierte auf dem Laufenden bleiben.

Das neue ICE-Werk im Raum Nürnberg

Bis 2030 sollen mehr als 100 Mio. Menschen in 300 zusätzlichen ICE-Zügen in Deutschland unterwegs sein. Die DB will so das Angebot für klimafreundliches Reisen im ganzen Land verbessern. Damit die vielen neuen Züge gewartet, gereinigt und repariert werden können, braucht es zusätzliche Instandhaltungswerke. Im Raum Nürnberg soll das zehnte ICE-Instandhaltungswerk der DB entstehen. Es bietet neue Arbeitsplätze für rund 450 Mitarbeitende und bringt eine Investition von mehr als 400 Mio. Euro in die Region.

www.ice-werk-nuernberg.de

Quelle: Deutsche Bahn

 

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