Nachrichten-Rubrik: Verkehrsnachrichten

Datum 18.06.21

Premiere in der deutschen Hauptstadt: VoloDrone erstmals zu Gast in Berlin

Politik trifft Innovation (vlnr): Stefan Klocke, Vorsitzender des Beirats von Volocopter, Andreas Scheuer, Deutscher Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Patric Hoffmann, Head of New Business Models von DB Schenker, und Christian Bauer, Chief Commercial Officer von Volocopter besichtigen die VoloDrone auf der Nationalen Luftfahrtkonferenz (Bildquelle: Volocopter)

  • Volocopter und DB Schenker präsentieren innovative Frachtdrohne auf Nationaler Luftfahrtkonferenz in Deutschland
  • Politik und Branche zeigen Interesse an emissionsfreier Transportlösung der Zukunft „Logistische Anwendungsmöglichkeiten grenzenlos“

Essen/Bruchsal/Berlin, 18. Juni 2021 – Innovation für die Lieferketten: Gemeinsam mit dem Pionier der Urban Air Mobility Volocopter entwickelt der weltweite Logistikdienstleister DB Schenker Lösungen für den schnellen und emissionsfreien Warentransport. Volocopters Schwerlastdrohne wurde nun erstmals der deutschen Bundespolitik vorgestellt. Auf der heutigen Nationalen Luftfahrtkonferenz am Flughafen Berlin-Brandenburg besichtigten zahlreiche Vertreter:innen der Politik und Luftfahrtindustrie die VoloDrone. Das Fluggerät wird autonom und elektrisch betrieben und kann bei einer Reichweite von bis zu 40 Kilometern bis zu 200 Kilogramm Ladung transportieren.

Jochen Thewes, CEO von DB Schenker: „Unsere Kund:innen fordern saubere, schnelle und innovative Lösungen für ihre Lieferketten. Wenn die Infrastruktur für herkömmliche Transportmittel überlastet oder nicht vorhanden ist, bieten Frachtdrohnen eine Chance, Logistikwege ganz neu zu denken. Die logistischen Anwendungsmöglichkeiten sind grenzenlos. Durch unsere Partnerschaft mit Volocopter wird aus dieser Vision Stück für Stück Realität. Der Transport mit Drohnen wird zunehmend greifbar. Die Nationale Luftfahrtkonferenz bietet uns eine sehr gute Gelegenheit, der deutschen Politik live einen Eindruck davon zu geben.“

Florian Reuter, CEO von Volocopter: „Unsere VoloDrone wird dort zum Einsatz kommen, wo klassische Transportmöglichkeiten ans Limit stoßen – ob in der Logistik, dem Bauwesen oder der Landwirtschaft. Unsere zehnjährige Flugerfahrung und unser fortgeschrittener Zertifizierungsprozess mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) birgt dabei besondere Synergien für all unsere Fluggeräte. Mit DB Schenker haben wir einen führenden Logistikpartner an der Seite, mit dem wir unsere VoloDrone für eine kommerzielle Nutzung im Logistikbereich vorbereiten.“

Die auf der Nationalen Luftfahrtkonferenz am Boden ausgestellte VoloDrone ist ein Testfluggerät von Volocopter mit einem ersten Beispiel für ein Transportbehältnis von DB Schenker. Im kommerziellen Betrieb wird sie bis zu 40 Kilometer Distanz zurücklegen können. Der Durchmesser beträgt 9,15 Meter und die Höhe 2,15 Meter. Das eigene Gewicht der VoloDrone beträgt 600 Kilogramm mit einer Zuladung von bis zu 200 Kilogramm. Der Betrieb erfolgt vollelektrisch und außer Sichtweite autonom. Die Drohne kann senkrecht starten und landen. Der Erstflug fand 2019 statt. Seither werden regelmäßige Tests auf verschiedenen Flugfeldern in Süddeutschland durchgeführt.

Logistische Anwendungsbereiche der Schwerlastdrohne sind perspektivisch insbesondere anderweitig schlechter oder nur langsamer erreichbare Orte, beispielsweise Inseln, Land-zu-Schiff-Lieferungen, Transport in die Berge oder vom Straßennetz abgeschnittene Orte nach Naturkatastrophen. Auch Innenstadtbelieferungen sind vorstellbar.

DB Schenker ist seit 2020 an Volocopter als Investor beteiligt. Jochen Thewes, CEO von DB Schenker, ist Mitglied des Beirats. Ziel ist die Weiterentwicklung und Markteinführung der VoloDrone für die Logistikindustrie. DB Schenker testet weltweit zahlreiche innovative und zukunftsweisende Technologien, um die Angebote für Kund:innen noch flexibler und klimafreundlicher zu gestalten und Lärm- sowie Schadstoffemissionen weiter zu reduzieren.

Quelle: DB Schenker

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Datum 18.06.21

Preisgünstig zur Bundesgartenschau nach Erfurt

  • Mit dem „BUGA-Ticket Erfurt“ 50 Prozent günstiger bei Hin- und Rückreise am gleichen Tag in Nahverkehrszügen

(Leipzig, 18. Juni 2021) Bis zum Ende der Bundesgartenschau (BUGA) in Erfurt sind Ausflüge dorthin preisgünstig mit der Bahn möglich. Für die Hin- und Rückreise mit Nahverkehrszügen gibt es 50 Prozent Preisnachlass auf den Flexpreis. Praktisch heißt das: Der Fahrschein für die Hinfahrt gilt in Verbindung mit einer BUGA-Tageskarte auch für die Rückreise am gleichen Tag. Die Eintrittskarten können über den Onlineshop der BUGA erworben werden. Bus und Straßenbahnnutzung in Erfurt sind im Preis der im Vorverkauf erworbenen BUGA-Tickets enthalten.

Das „BUGA-Ticket Erfurt“ gilt ab allen Bahnhöfen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie auf den Strecken Würzburg–Erfurt und Gemünden–Schweinfurt Stadt–Rentwertshausen–Meiningen. In Schweinfurt Stadt besteht Anschluss nach und von Erfurt. Kinder zwischen 6 und unter 15 Jahren fahren in Begleitung der Eltern oder Großeltern kostenfrei mit.

Bereits im Erfurter Hauptbahnhof werden die Besucherinnen und Besucher am Haupteingang, im Bahnhof und zwischen den Gleisen auf die Blütenpracht eingestimmt. Bis zum Ende der BUGA am 10. Oktober ist die Einkaufsmeile mit bunten Beeten herausgeputzt und „Das Gartenhaus“ bietet regionale Biopflanzen, mediterrane Kräuter sowie Garten- und Balkonpflanzen zum Kauf an.

Für die Anreise mit Nahverkehrszügen zu den Außenstandorten der BUGA sind die Ländertickets für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu empfehlen. Dies gelten vom 1. Juli bis 30. September montags bis freitags bereits ab 0 bis 3 Uhr des Folgetages in allen drei Bundesländern. Außerhalb des Aktionszeitraums gelten sie montags bis freitags ab 9 Uhr.

Mehr Informationen unter bahn.de/buga2021

In Bahnhöfen und Zügen gelten die gesetzlichen Regelungen zur Maskenpflicht. Die DB empfiehlt, während der gesamten Reise eine FFP2-Maske zu tragen, Abstand zu halten und Hygieneregeln zu beachten. Auf dem BUGA-Gelände und in den Ausstellungshallen der Bundesgartenschau gelten die Corona-Vorschriften des Veranstalters.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 18.06.21

Künftig mehr Extremwetter: DB stellt sich mit Resilienz-Strategie auf Klimafolgen ein

  • DB-Infrastrukturvorstand Pofalla: „Klimawandel ist längst Realität. Unser oberstes Ziel daher: Klimaneutralität bis 2040. Gleichzeitig machen wir die Schiene für unsere Fahrgäste wetterfester.“
  • Basis: Neue Studie des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
  • Bis 2060 mehr Hitze, mehr Starkregen, weniger Eistage in Deutschland
  • Wetterdaten erstmals für 34 Regionen

 (Berlin, 18. Juni 2021) Die Deutsche Bahn (DB) bereitet sich mit einer Resilienz-Strategie auf künftige Witterungsextreme vor. Grundlage für das konzernweite Maßnahmenpaket ist die neue Studie des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die Wetterexpert:innen haben darin klimatische Veränderungen bis 2060 untersucht. Das Ergebnis: deutlich mehr Hitzetage und weniger harte Winter in Deutschland; hinzu kommen Wetterextreme wie Starkregen und Hagel. Die Deutsche Bahn nutzt die wissenschaftlichen Daten, um vor allem Infrastruktur, Fahrzeuge, Energieanlagen sowie Bahnhöfe noch besser gegen Klimafolgen zu wappnen. Das Ziel: Das Angebot auf der Schiene wetterfest zu machen, damit Fahrgäste ungehindert reisen und Güter stabil transportiert werden können. Die aktuelle, bereits zweite PIK-Studie für die DB weist dabei erstmals detaillierte Prognosen zu klimatischen Besonderheiten einzelner Regionen aus.

Ronald Pofalla, DB-Infrastrukturvorstand: „Der Klimawandel ist längst Realität – das macht die neue Untersuchung des PIK einmal mehr deutlich. Daher muss das vordringlichste Anliegen unserer Gesellschaft die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes sein. Unser oberstes Ziel als DB: Klimaneutralität bis 2040. Gleichzeitig machen wir die Schiene für unsere Fahrgäste noch wetterfester. Mit den Prognosedaten des PIK für 34 Verkehrsregionen haben wir eine gute Grundlage für unsere Resilienz-Strategie geschaffen, um künftig noch zielgerichteter auf lokale Wetterphänomene zu reagieren. Störungen durch Klimafolgen auf den Bahnverkehr lassen sich so noch wirksamer verhindern.“

Prof. Ottmar Edenhofer, Direktor und Chefökonom des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: „Die heute vorgestellten Daten für die Deutsche Bahn zeigen Klimarisiken für ganz Deutschland. Diese Risiken treffen die Bahn mit ihrem flächendeckenden Schienennetz in besonderer Weise – sie treffen letztlich aber uns alle. Wenn wir Kohle, Öl, Gas verfeuern und damit Treibhausgase ausstoßen und das Erdsystem aufheizen, dann führt das zu Wetterveränderungen. Und diese verursachen erhebliche wirtschaftliche Schäden, heute und mehr noch morgen. Anpassung ist da wichtig. Noch wichtiger ist eine rasche Verringerung des CO2-Ausstoßes, wie die Bahn sie betreibt. Mobilität mit Strom aus Sonne und Wind ist der Schlüssel. Hier muss der Straßenverkehr nachziehen, wenn die deutschen Klimaziele erreicht werden sollen.“

Die Klima-Resilienz-Strategie der Bahn wird vor allem ein weiter optimiertes Vegetationsmanagement am Gleis sowie robuste Fahrzeuge und Werke, eine wetterfeste Infrastruktur beinhalten. Einen Hub für mehr Stabilität bei veränderten Wetterlagen erreicht die DB zum Beispiel durch klimafestere Stellwerkstechnik und Energieanlagen. Sensoren erfassen künftig rund um die Uhr Anlagentemperaturen und Umgebungsbedingungen. Die DB kann somit mögliche Störungen durch Klimaschäden früh erkennen und Reparaturen rechtzeitig anstoßen.

Für die DB analysierte das PIK Wetterdaten von 1961 bis 2020. Basierend darauf entwickelten die Wissenschaftler:innen mit unterschiedlichen Computersimulationen Projektionen zu möglichen Entwicklungen des Klimas für die Jahre 2031 bis 2060. Das PIK betrachtete elf Klimafaktoren, darunter Hitzetage, Sturmtage, Eistage, sowie die Entwicklung von Starkregen für insgesamt 34 Verkehrsregionen übertragen auf das gesamte Bundesgebiet.

Nach Einschätzung der Forscher:innen nehmen Hitzetage perspektivisch weiter zu – mit Schwerpunkten in den Regionen Mainz, Karlsruhe sowie Teilen Nordost-Deutschlands. Gleichzeitig sinkt die Anzahl der Eistage vor allem in den westlichen Regionen deutlich. Das PIK geht ferner davon aus, dass die südlichen Bundesländer sowie die Region Hagen – wie heute bereits zu beobachten ist – künftig mit am stärksten von Starkregen betroffen sein werden.

Bereits nach der ersten Klimastudie des PIK (2018) hat die DB eine Vielzahl konkreter technischer, organisatorischer und personeller Maßnahmen getroffen, um sich für die Folgen des Klimawandels zu wappnen. Ein Beispiel: Die intensivierte Grünpflege am Gleis. Durch mehr Personal, mehr Expertise, digitale Tools sowie Investitionen von jährlich 125 Millionen Euro ist die DB für ihre Fahrgäste nachweislich wetterfester geworden. Sturmschäden durch Bäume gingen seit 2018 um 25 Prozent zurück.

Auch bei Schienenfahrzeugen sorgt die DB vor. Sämtliche neu angeschaffte Fernverkehrszüge sind auf ein stabiles Raumklima ausgelegt – das Flaggschiff ICE 4 ist sogar für Außentemperaturen bis 45 Grad gewappnet. Die Anlagen prüft die DB turnusmäßig mindestens alle sechs Monate. Allein, um die Stabilität der Klimaanlagen in ihren Fernverkehrszügen zu gewährleisten, wendet die DB jährlich einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag auf. Ältere Baureihen werden für einen längeren Einsatz generalüberholt und mit klimafesten Anlagen neu ausgerüstet. Gleiches gilt für Fahrzeuge im Regionalverkehr sowie neue S-Bahnen der DB.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 17.06.21

RMV ruft zu Bewerbungen zum „Innovationspreis der deutschen Mobilitätswirtschaft“ auf

  • Verleihung am Vortag des Deutschen Mobilitätskongress in Frankfurt
  • Bewerbung ab sofort möglich
  • weiterer Schritt zur Stärkung des Mobilitätsstandortes FrankfurtRheinMain

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund begrüßt, dass der „Innovationspreis der deutschen Mobilitätswirtschaft“ der Deutschen Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (DVWG) e.V. erstmals im November 2021 im Rahmen des Deutschen Mobilitätskongresses in Frankfurt verliehen wird.

„Die deutsche Verkehrsbranche bringt jedes Jahr unzählige Ideen hervor, die Mobilität einfacher, nachhaltiger und noch attraktiver für die Kundinnen und Kunden machen“, so RMV-Geschäftsführer und Jury Mitglied Prof. Knut Ringat. „Mit dem ‘Innovationspreis der deutschen Mobilitätswirtschaft’ bekommen diese Projekte das Rampenlicht, das sie verdienen. Dass Frankfurt als wichtigster Verkehrsknoten Deutschlands zur Heimat des Preises wird und durch Unterstützung der Stadt die Überreichung mit der Paulskirche in einem ganz besonderen Veranstaltungsort stattfindet, erfreut mich sehr.“

Ab sofort können sich interessierte deutsche Unternehmen der Verkehrs- und Mobilitätswirtschaft sowie aus verwandten Bereichen mit bahnbrechenden Projekten und Produkten für den „Innovationspreis der deutschen Mobilitätswirtschaft“ bewerben. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 30. Juni 2021. Die Einreichung der entsprechenden Unterlagen ist ausschließlich über diese Website bis zum 30. Juni 2021 möglich. Die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft zeichnet die Siegerinnen und Sieger am 15. November 2021 in Frankfurt beim Deutschen Mobilitätskongress aus, den DVWG, RMV und das House of Logistics & Mobility (HOLM) gemeinsam veranstalten.

Informationen zum Bewerbungsprozedere stehen auf www.innovationspreis-mobilitaet.de zur Verfügung. Nach Ende der Bewerbungsfrist wird eine unabhängige, hochkarätige Fachjury aus Verbands- und WissenschaftsvertreterInnen der Mobilitätsbranche die Einreichungen bewerten und die Siegerinnen und Sieger wählen.

Hintergrund

Die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft e.V.

Der DVWG ist eine unabhängige und gemeinnützige Vereinigung von Verkehrsfachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Der Gesellschaft mit Sitz in Berlin gehören derzeit ca. 2.200 Einzel- und körperschaftliche Mitglieder aus der Verkehrsbranche an. Sie pflegt vielfältige nationale und internationale Austauschmitgliedschaften zu bedeutsamen Vereinen und Einrichtungen im Verkehrswesen und der Logistik.

Ein wichtiges Ziel der Gesellschaft ist die Verbesserung und Entwicklung des verkehrsträgerübergreifenden und interdisziplinären Austausches zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in allen Belangen des Verkehrs. Sie ist eine neutrale Plattform für den Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Theorie und Praxis der Verkehrsentwicklung und orientiert sich an einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung.

Deutscher Mobilitätskongress in Frankfurt

Der Deutsche Mobilitätskongress findet seit 2013 in Frankfurt am Main statt. Hier treffen sich Fachleute aus der Verkehrsbranche und sprechen über aktuelle Herausforderungen für die Mobilität in Deutschland. In diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus auf den Themen Folgen der Corona-Pandemie und Klima- und Umweltschutz. Der nächste Deutsche Mobilitätskongress findet am 16. und 17. November 2021 im KAP Europa in Frankfurt statt. Die DVWG, der RMV und das House of Logistics & Mobility (HOLM) veranstalten den Deutschen Mobilitätskongress gemeinsam.

Quelle: RMV

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Datum 14.06.21

Endlich mitfahren – Autonomes EASY-Shuttle in Bad Soden-Salmünster startet Fahrgastbetrieb

  • Kostenloses Mitfahren auf 1,3 Kilometer langer Teststrecke ab Mittwoch möglich Gemeinsamer Test von RMV, KVG, RVMK, dem Main-Kinzig-Kreis und der Stadt Bad Soden-Salmünster
  • Erster Test im öffentlichen Straßenverkehr

Nachdem „EASY“ erfolgreich über 500 Kilometer im öffentlichen Straßenverkehr in Bad Soden-Salmünster absolviert hat, dürfen dank gesunkener Inzidenzen ab Mittwoch auch Fahrgäste an Bord des autonomen Shuttles mitfahren. Mittwochs bis sonntags von 13 bis 19 Uhr können alle Interessierten kostenlos einsteigen und die Zukunft der Mobilität hautnah erleben. Das Fahrzeug fährt auf einem Rundkurs Haltestellen zwischen der Salztal-Klinik, der Spessart-Therme und dem Parkplatz-Festplatz an. Das Besondere an diesem Einsatz: Im Gegensatz zu bisherigen EASY-Testfeldern am gesperrten Frankfurter Mainkai oder auf dem Gelände von Kloster Eberbach nimmt das Shuttle erstmals am öffentlichen Straßenverkehr teil.

„Der erste Einsatz von EASY im öffentlichen Straßenverkehr ist ein großer Meilenstein, bei dem wir enorm viel Neues lernen“, sagt RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai. „Unsere Vision ist, dass autonome Fahrzeuge den ÖPNV der Zukunft überall dort ergänzen, wo Bus und Bahn nicht ganz passgenau fahren können: Zu früher und später Stunde sowie im ländlichen Raum, wo es weniger Linienverbindungen gibt. Kombiniert man da eine ausgereifte autonome Fahrzeugtechnik mit dem On-Demand-Ansatz, schafft man völlig neue Perspektiven für das Fahrtenangebot. Damit die Shuttles in der Zukunft den ÖPNV optimal ergänzen, gilt es nun, sie zielgerichtet weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse des Verkehrs anzupassen. Zum Beispiel müssten sie deutlich schneller fahren.“

Über das Fahrzeug vom Hersteller Navya

Das Fahrzeug vom Typ „Arma DL3“ des französischen Herstellers NAVYA bietet insgesamt acht Sitzplätze. Es fährt völlig selbstständig mit bis zu 11 Stundenkilometern auf der Strecke. Sensoren sorgen dafür, dass das Fahrzeug Hindernisse erkennt, seine Geschwindigkeit verringert und wenn nötig stoppt. Zusätzlich ist bei jeder Fahrt ein sogenannter Operator im Fahrzeug, der den Betrieb überwacht.

„Ich freue mich wirklich sehr, die Zukunft der Mobilität durchs malerische Bad Soden-Salmünster fahren zu sehen“, erklärt Landrat Thorsten Stolz. „Denn nur so entwickeln wir uns weiter: Indem wir ausprobieren und Innovationen auch abseits der Ballungsräume auf die Straße bringen – vor allem, wenn die Technik auch dort ihren größten Nutzen entfaltet.“

„Es ist natürlich essentiell, dass das Fahrzeug auch im realen Straßenverkehr auf Herz und Nieren getestet wird“, sagt Winfried Ottmann, Verkehrsdezernent des Main-Kinzig-Kreises und Mitglied im RMV-Aufsichtsrat. „Dass nun auch noch die Fahrgäste hinzukommen, macht die Testbedingungen noch realitätsnäher.“

„Seitdem das Fahrzeug Anfang Mai den Betrieb ohne Fahrgäste begonnen hat, ist das Interesse der Bürgerinnen und Bürger hier groß“, so Dominik Brasch, Bürgermeister der Stadt Bad Soden-Salmünster. „Ich freue mich sehr, dass alle Neugierigen ab Mittwoch nun endlich einsteigen und kostenlos mitfahren können.“

„Das Spannende ist, dass der Lernprozess in beide Richtungen abläuft: Nicht nur das Shuttle muss den Straßenverkehr kennenlernen, sondern auch umgekehrt“, erklärt Rüdiger Krenkel, Geschäftsführer der KVG Main-Kinzig mbH. „Wenn Autos nach dem Überholen zu nah vor dem Fahrzeug wieder einscheren, stoppt das Shuttle. Auch das ist eine Erkenntnis für ein gelungenes Miteinander.“

„Sechs unserer Mitarbeiter haben sich zum Operator ausbilden lassen und begleiten den täglichen Testbetrieb“, sagt Oliver Habekost, Geschäftsführer der Regionalverkehr Main-Kinzig (RVMK) „Ich freue mich sehr, dass unsere Operatoren nun endlich auch Fahrgäste mit an Bord nehmen können und bin schon sehr gespannt, welche Fragen die Mitfahrenden uns stellen werden.“

Über das Pilotprojekt EASY

EASY (Electric Autonomous Shuttle for You) ist ein Pilotprojekt zum Test von autonomen Fahrzeugen und ihrer Nutzbarkeit für den öffentlichen Nahverkehr. Mit wechselnden lokalen Partnern untersucht der RMV im gesamten Verbundgebiet, wie und unter welchen Umständen sich autonome Fahrzeuge in den öffentlichen Nahverkehr eingliedern lassen. Für das Testfeld in Bad Soden-Salmünster hat der Verbund sich mit dem Main-Kinzig-Kreis, der Stadt Bad Soden-Salmünster, der KVG Main-Kinzig und dem RVMK zusammengetan. Das RMV-Tochterunternehmen rms übernimmt in dem Projekt die Gesamtleitung und die RMV-Tochter fahma die Bereitstellung der Fahrzeuge zusammen mit den Genehmigungen und weiterer notwendiger Dienstleistungen. Die wissenschaftliche Begleitung des Pilotprojektes erfolgt durch die University of Applied Sciences Frankfurt, die dabei seitens des House of Logistics & Mobility (HOLM) als regionaler Entwicklungs- und Vernetzungsplattform unterstützt wird. www.probefahrt-zukunft.de

Über den RMV

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ist einer der größten deutschen Verkehrsverbünde. Er koordiniert und organisiert den regionalen Bus- und Bahnverkehr auf rund 14.000 Quadratkilometern. Das sind rund zwei Drittel der Fläche des Bundeslandes Hessen. Im Verbundgebiet wohnen zirka 5 Millionen Menschen, zählt man die Einwohner in den Übergangstarifgebieten dazu, sind es sogar 6,7 Millionen Menschen. An den Start ging der Verbund 1995. Seitdem trägt er maßgeblich zur Entwicklung des Rhein-Main-Gebiets als pulsierende Metropolregion bei.

Über den Main-Kinzig-Kreis

Der Main-Kinzig-Kreis ist mit rund 420.800 Einwohnern der bevölkerungsreichste Landkreis in Hessen und mit 1400 Quadratkilometern der flächenmäßig größte Landkreis in Südhessen. Der Main-Kinzig-Kreis wurde im Zuge der Gebietsreform 1974 aus den ehemaligen Altkreisen Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern sowie der Stadt Hanau zusammengefügt. Kreisstadt ist seit 2005 Gelnhausen. Im Main-Kinzig-Kreis gibt es insgesamt 29 Städte und Kommunen, die größte Stadt ist Hanau mit knapp 100.000 Einwohnern. Seine reichen Waldgebiete, die Auen des Kinzigtals, einerseits und die unmittelbare Nähe der Metropole Frankfurt sowie der Rhein-Main-Region andererseits machen den Main-Kinzig-Kreis nicht allein als Wirtschaftsstandort und Wohngegend, sondern ebenso als Reiseziel attraktiv.

Über die Stadt Bad Soden-Salmünster

Bad Soden-Salmünster ist ein wirtschaftlich starkes Mittelzentrum im Kinzigtal mit sehr guter Anbindung an den Rhein-Main-Ballungsraum.  Zudem verfügt das anerkannte Heilbad über eine hervorragende Freizeit- und Gesundheitsinfrastruktur. In diese wurde und wird mit mutigen, innovativen Konzepten viel investiert, wie zum Beispiel beim Bau des multifunktional für Sport und Kultur nutzbaren Spessart Forums oder der Neuausrichtung der Spessart Therme vom Kurmittelhaus zum attraktiven Gesundheitszentrum für die Region. Kur und Tourismus haben eine hohe Bedeutung in Bad Soden-Salmünster. Dabei liegen die Spessart Therme, die sieben Reha-Fachkliniken sowie das Gros der Hotellerie und Gastronomie im Kurgebiet Bad Soden. Und genau dort wird durch das EASY-Projekt eine Vernetzung der Kliniken mit der Infrastruktur vor Ort erfolgen. Und das CO²-neutral und autonom. Der Shuttle-Bus ist eine Bereicherung, die Bürgern und Gäste gleichermaßen zugutekommt.

Über die KVG Main-Kinzig

Die Kreisverkehrsgesellschaft (KVG) Main-Kinzig mbH ist ein Verkehrsunternehmen und eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Main-Kinzig-Kreises. Sie wurde am 1. Oktober 1994 gegründet und besteht aus den Geschäftsbereichen Öffentlicher Nahverkehr und Schülerbeförderung. Als eine wichtige Aufgabe versteht die KVG Main-Kinzig mbH die Sicherung und Steigerung der Attraktivität des Main-Kinzig-Kreises für Familien und Unternehmen in Bezug auf die Standortfrage. Die KVG Main-Kinzig hat sich daher zum Ziel gesetzt, mit nachhaltigen Mobilitätskonzepten die Verkehrsinfrastruktur und Attraktivität des Kreises zu stärken. 

Über die RVMK

Die Regionalverkehr Main-Kinzig GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH. Die Regionalverkehr Main-Kinzig wurde 2006 gegründet und ist ein regionales Verkehrsunternehmen, das Linien- und Schülerverkehr im Raum Gelnhausen - Bad Orb - Birstein (Main-Kinzig-Kreis) betreibt, bestehend aus 2 Linienbündel mit insgesamt 16 Linien inkl. des Stadtbus in Gelnhausen. Weiterhin bestehen Anrufsammeltaxis und eine Schnellbuslinie zw. Wächtersbach und Birstein. Unsere rund 60 Mitarbeiter/innen sind mit unseren modernen Bussen täglich für unsere Kunden im Einsatz und sorgen dafür, dass die Menschen sicher an ihr Ziel kommen. Die Regionalverkehr Main-Kinzig GmbH führt mehr als 2,5 Mio. Personenbeförderungen pro Jahr durch. 

Quelle: RMV, Foto: RMV/Arne Landwehr

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Datum 11.06.21

Im Sommer mehr Züge für den Norden

  • Zusätzliche Fahrten Hamburg–Berlin
  • Mehr Sprinter Berlin–Frankfurt am Main
  • Weitere ICE Stralsund–Berlin
  • Neue touristische Direktverbindungen in die Berge und an die Küste

(Berlin, 11. Juni 2021) Mit dem Wiederanstieg der Reiselust bietet die DB dauerhaft neue ICE-Verbindungen an.

Lückenschluss für Büchen, Ludwigslust, Wittenberge mit zusätzlichem Zugpaar mittags Hamburg–Berlin

Schon seit 28. März 2021 fährt täglich ein weiterer ICE/IC aus Hamburg (10:51 Uhr) via Büchen (11:15 Uhr), Ludwigslust (11:41 Uhr) und Wittenberge (12:02 Uhr) nach Berlin (12:55 Uhr). In der Gegenrichtung kommt ab 13. Juni täglich außer freitags und sonntags ein IC von Berlin (11:06 Uhr) via Wittenberge (12:02 Uhr), Ludwigslust (12:20 Uhr) und Büchen (12:49 Uhr) nach Hamburg (13:11 Uhr) neu hinzu. Büchen, Ludwigslust und Wittenberge erhalten damit im Fernverkehr mindestens einen Zwei-Stunden-Takt nach Hamburg und Berlin bzw. darüber hinaus. Zudem gibt es über Büchen, Ludwigslust und Wittenberge gute Umsteigeverbindungen von Berlin zum Beispiel nach Lübeck und Schwerin.

Zusätzliche Fahrten Hamburg–Berlin–Leipzig am Wochenende

Ab 12. Juni fährt neu künftig auch samstags ein ICE von Hamburg (18:35 Uhr) via Berlin (20:30 Uhr) und Lutherstadt Wittenberg (an 21:10 Uhr) nach Leipzig (an 21:42 Uhr). In der Gegenrichtung können Reisende neu auch sonntags mit einem ICE von Leipzig (6:16 Uhr) und Lutherstadt Wittenberg (6:48 Uhr) schnell und früher als bislang Berlin (an 7:29 Uhr) und Hamburg (9:24 Uhr) erreichen, etwa für Tagesausflüge in diese beiden Metropolen.

Mehr Berlin-Frankfurt-Sprinter

Ab 16. Juli fahren meist täglich wieder mehr schnelle Sprinterzüge zwischen Berlin und Frankfurt am Main in nur knapp vier Stunden via Halle und Erfurt: um 11:02 und 19:02 Uhr ab Frankfurt nach Berlin sowie um 13:04 Uhr von Berlin nach Frankfurt. Ganz neu ist ab 16. Juli eine späte Sprinterverbindung nahezu täglich um 19:04 Uhr ab Berlin nach Frankfurt (22:56 Uhr) und umsteigefrei weiter zum Beispiel via Darmstadt und Heidelberg nach Stuttgart (0:50 Uhr).

Wieder ICE-Zugpaar Stralsund–Greifswald–Anklam–Pasewalk–Prenzlau–Berlin am Tagesrand

Ab 14. Juni fährt wieder ein ICE montags bis donnerstags von Stralsund (7:15 Uhr) nach Berlin (10:12 Uhr) bzw. freitags bis sonntags ein ICE/IC sogar ab Ostseebad Binz (12:18 Uhr) via Stralsund (13:15 Uhr) nach Berlin. In der Gegenrichtung verkehrt ab 13. Juni wieder meist täglich ein ICE von Berlin (18:16 Uhr) nach Stralsund (20:57 Uhr).

Neue touristische Direktverbindungen in die Berge und an die Küste

Außerdem verkehren speziell im Sommer 2021 zusätzlich die bereits angekündigten, attraktiven touristischen Verbindungen an die Küste und in die Berge: vom 3. Juli bis 5. September 2021 ein durchgehender IC von Dresden via Berlin zum Ostseebad Binz – immer samstags und sonntags ab Dresden (9:42 Uhr) und samstags zurück ab Binz (12:18 Uhr). Ausgestattet mit Bordbistro und 16 Fahrradstellplätzen halten diese Züge auch in Dresden Neustadt, Berlin Hbf und -Gesundbrunnen, Eberswalde, Angermünde, Prenzlau, Pasewalk, Anklam, Züssow (mit passendem Anschluss an die Usedomer Bäderbahn), Greifswald, Stralsund und Bergen auf Rügen.

Vom 3. Juli bis 11. September fährt immer samstags ein direkter ICE aus Berlin (7:11 Uhr) über Halle (Saale) und Erfurt in die Berge und zurück, einzelne Fahrradstellplätze sind vorhanden. Der Zug wird in Augsburg geteilt, ein Zugteil fährt weiter nach Lindau-Reutin (Bodensee) und Bregenz (Vorarlberg), der andere Teil fährt über München nach Innsbruck und Landeck-Zams (Tirol).

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 09.06.21

RMV-Aufsichtsrat wirft Blick auf Corona-Jahr 2020 und beschließt neue Preise

  • 524 Millionen Fahrgäste befördert
  • RMV-JobTicket boomt trotz Corona
  • Preisanpassungen aufgrund steigender Aufwände

Ein gemischtes Bild des Geschäftsjahrs 2020 zeigte sich dem RMV-Aufsichtsrat bei seiner jüngsten Sitzung: Die Zahl der Fahrgäste sank pandemiebedingt auf 524 Millionen. 2019 waren es noch 808 Millionen Fahrgäste. Erfreulich hingegen entwickelten sich die Pünktlichkeit und die Anzahl der RMV-JobTicket-Verträge. So lag die Pünktlichkeit der S-Bahnen in Rhein-Main um 2,4 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Die im Vergleich mit anderen großen Verkehrsverbünden bereits vor der Pandemie hohe Anzahl an RMV-JobTicket-Verträgen stieg Corona zum Trotz im zurückliegenden Jahr nochmals von 320 auf 397. Auch jenseits der JobTickets blieben fast alle Stammkundinnen und -kunden dem RMV treu: Mehr als 60 Prozent der Einnahmenrückgänge gehen auf Gelegenheitsfahrten zurück, für die in Pandemiezeiten die Anlässe entfielen.

Passend zu den Herausforderungen des Corona-Jahrs führte der RMV im Jahr 2020 eine Auslastungsprognose ein, die Fahrgäste über die voraussichtliche Fahrgastnachfrage der jeweiligen Verbindung informiert. Außerdem wurde mit dem RMV-PrepaidRabatt das erste rein digitale Tarifprodukt eingeführt. Seit seiner Einführung Ende August 2020 haben bereits rund 12.000 Fahrgäste das Angebot genutzt und dabei rund eine Million Euro Guthaben eingezahlt.

Moderate Tarifanpassung im Sinne des Klimaschutzes

Aufgrund wachsender Aufwände beschloss der RMV-Aufsichtsrat, die Fahrpreise zum 1. Januar 2022 um durchschnittlich 1,5 Prozent steigen zu lassen.

„Die Tarifanpassung liegt auf dem moderaten Niveau der vergangenen Jahre“, sagt Ulrich Krebs, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat des Hochtaunuskreises. „Corona hat Unternehmen wie auch Bürgerinnen und Bürger schwer gebeutelt. Der Aufsichtsrat hat hier im Sinne der Fahrgäste und des Klimaschutzes die Preissteigerung erneut auf das absolut Zwingende begrenzt.“ 

„Die berechtigten Gehaltszuwächse des Fahrpersonals und steigende Energiekosten sorgen für deutlich höhere Aufwendungen“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Den dreifachen Spagat zwischen steigenden Kosten, attraktiven Fahrpreisen und einem dichten Angebot kann der ÖPNV nur dann dauerhaft vollziehen, wenn die Finanzierung nachhaltig gesichert ist – möglicherweise auch über alternative Finanzierungsformen.“

Um den temporär reduzierten Mehrwertsteuersatz weiterzugeben und Fahrgäste finanziell zu entlasten, hatte der RMV im Jahr 2021 bereits die Tarifanpassung vom 1. Januar auf den 1. Juli verschoben. So konnten die Fahrgäste sechs zusätzliche Monate von den Fahrpreisen des Jahres 2020 profitieren. Die nun beschlossene Tarifanpassung erfolgt wieder im üblichen Rhythmus zum 1. Januar.

Preise für Hessenticket, Seniorenticket und Schülerticket bleiben gleich

Die Preise des Seniorenticket Hessen und des Schülerticket Hessen für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende ändern sich nicht. Für weiterhin 365 Euro fahren Nutzerinnen und Nutzer ein Jahr lang mit dem ÖPNV durchs ganze Bundesland. Auch das Hessenticket bleibt beim Preis von 36 Euro. Hiermit können weiterhin bis zu fünf Personen einen Tag lang durch ganz Hessen fahren.

Quelle: RMV

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Datum 09.06.21

Planfeststellungsbeschluss eingegangen – Bahnausbau Angermünde–Stettin kann im November beginnen

  • Bauarbeiten für ersten Abschnitt Angermünde–Passow vom Eisenbahnbundesamt genehmigt

(Berlin, 9. Juni 2021)  Die erste Baugenehmigung für den Bahnausbau zwischen Angermünde und Stettin liegt nun vor. Mit diesem Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahnbundesamtes (EBA) darf die Deutsche Bahn mit den Arbeiten zwischen Angermünde und Passow wie geplant im November dieses Jahres beginnen.

Bis zum Baubeginn bleibt jedoch noch viel zu tun:

- Die Bauhauptleistungen müssen ausgeschrieben und die Baufirma muss beauftragt werden.

- An der Baustelle wird eine Bauüberwachung eingerichtet.

- Für den Schutz der Umwelt wurden bereits 144 Fledermauskästen aufgehängt.  Außerdem werden in den nächsten Wochen im 1. Bauabschnitt mehr als zehn Kilometer Reptilienschutzzäune aufgestellt. Die Tiere sollen durch die 50 Zentimeter hohen Folienzäune davon abgehalten werden, sich an der geplanten Baustraße und in den Baustellenflächen niederzulassen. Geschützte Reptilien auf diesen Flächen werden akribisch von den Umweltexperten eingesammelt und umgesetzt.

- Im Sommer wird die Öffentlichkeit in Städten an der Strecke zum Vorhaben noch einmal informiert.

Nach dem Allgemeinen Eisenbahn-Gesetz dürfen Betriebsanlagen einer Eisenbahn nur gebaut oder geändert werden, wenn der Plan vorher festgestellt wurde.

Die gesamte Strecke wird für Tempo 160 ertüchtigt und durchgehend elektrifiziert. Zwischen Passow und der deutsch-polnischen Grenze verlegt die Deutsche Bahn ein zweites Gleis. Fünf Bahnstationen in der Uckermark werden modernisiert. Nach Fertigstellung verbindet die Eisenbahn die Metropolen Berlin und Stettin in 90 Minuten, 20 Minuten weniger als heute. Auch aus der Uckermark geht es künftig schneller nach Berlin und Stettin.

Der Bund stellt für den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke zwischen Angermünde und der deutsch-polnischen Grenze rund 380 Mio. Euro zur Verfügung. Zusätzlich beteiligen sich die Länder Berlin und Brandenburg mit insgesamt 100 Millionen Euro an dem Vorhaben, um einen durchgehenden zweigleisigen Ausbau zu ermöglichen.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 09.06.21

Transdev-Gruppe auf der Erfolgsspur: Neue Aufträge für Bus und Bahn im Mittelrheintal

Berlin, 9. Juni 2021: Die Transdev GmbH konnte jüngst weitere Ausschreibungen im Bus- und Bahnbereich gewinnen und so ihre führende Position als Deutschlands größter privater Mobilitätsanbieter weiter festigen. Die Transdev-Tochter Trans Regio wird weiterhin Regionalverkehre im Rheintal zwischen Mainz, Koblenz, Bonn und Köln bis mindestens Dezember 2033 unter der Marke „MittelrheinBahn“ betreiben. Auch im Busbereich konnte Transdev in der Region neue Aufträge gewinnen.

Trans Regio in Koblenz hat die europaweite Ausschreibung für den weiteren Betrieb der MittelrheinBahn (RB 26) gewonnen, wie jetzt die verantwortlichen Aufgabenträger bekannt gaben. Der neue Verkehrsvertrag für die RB26 über die linksrheinische Strecke zwischen Mainz, Koblenz, Bonn und Köln startet zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023 und läuft über mindestens zehn Jahre bis Ende 2033 mit der Option auf eine Verlängerung bis 2036. Zum Einsatz kommt weiterhin die bewährte Fahrzeugflotte aus 23 Triebzügen vom Typ Siemens Mireo und Siemens Desiro Mainline. Letztere werden einem umfassenden Re-Design mit Verbesserungen für die Fahrgäste unterzogen.

„Wir sind sehr froh und stolz, dass wir den Betrieb dieser wichtigen Bahnverbindung im Rheintal gegen mehrere Mitbewerber sichern konnten und danken den Aufgabenträgern für das in uns gesetzte Vertrauen“, sagt Dr. Tobias Heinemann, Sprecher der Geschäftsführung der Transdev GmbH. „Auch die 145 Arbeitsplätze im Unternehmen sind damit langfristig gesichert.“ Neben der Verbesserung des Fahrgastkomforts in den Zügen werde Transdev auch in den Ausbau des eigenen Betriebswerks in Koblenz investieren. Trans Regio ist mit der Marke MittelrheinBahn bereits seit 2008 im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal unterwegs.

Zudem kann die Transdev-Gruppe ihre Position auch im Busbereich in der Region ausbauen. In der unmittelbaren Nachbarschaft zur MittelrheinBahn wird Transdev bereits ab Fahrplanwechsel im Dezember 2021 im Landkreis Mayen-Koblenz drei große Linienbündel mit über 80 Buslinien übernehmen. Unter der Marke „Verkehrsbetriebe Mittelrhein“ werden für zunächst zehn Jahre rund 180 neue Busse linksrheinisch im gesamten Gebiet Mayen-Koblenz mit den Städten Andernach, Boppard, Koblenz und Mayen unterwegs sein. Etwa 270 Mitarbeitende werden für den Betrieb der Buslinien benötigt.

„Mit diesem Großauftrag können wir unsere Position in dieser Region deutlich stärken“, freut sich Henrik Behrens, Geschäftsführer Bus der Transdev-Gruppe in Deutschland. „Wie bereits in vielen anderen Regionen Deutschlands wollen wir den Fahrgästen ab Dezember 2021 auch im Landkreis Mayen-Koblenz einen modernen Nahverkehr bieten mit klimatisierten, barrierefreien Niederflurbussen und Wlan an Bord.“ Mit der Vergabe an die Transdev-Gruppe verfolgen die regionalen Aufgabenträger ein ambitioniertes Nahverkehrskonzept mit verbesserten Anschlüssen, Taktverdichtungen insbesondere am Wochenende sowie einem neuen NachtBus-Angebot.

Quelle: Transdev GmbH

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Datum 09.06.21

Zum kleinen Fahrplanwechsel: Das ändert sich im Netz Neckartal

  • RB 17 a: Durchbindung mehrerer Fahrten nach Karlsruhe Hbf.
  • RE 10 a/b: Änderung der Liniennummern in RE 10 und RE 12
  • Lieferverzug bei Talent 2-Fahrzeugen dauert an – stellenweise Einsatz von Ersatzzügen zwischen Tübingen Hbf. und Mosbach-Neckarelz

Am Sonntag, den 13. Juni 2021, findet europaweit der sogenannte kleine Fahrplanwechsel statt. Im Vergleich zum großen Fahrplanwechsel im Dezember eines jeden Jahres handelt es sich in der Regel um relativ kleine Anpassungen im Verkehrsangebot − so gilt auch im Stuttgarter Netz/Neckartal ein neuer Fahrplan mit geringen Änderungen.

Fahrplananpassungen ergeben sich in erster Linie auf der Linie RB 17 a (Stuttgart Hbf. – Pforzheim Hbf. / Karlsruhe Hbf.). Hier werden künftig von Montag bis Freitag insgesamt sechs Fahrten über Pforzheim Hbf. hinaus von/bis nach Karlsruhe Hbf. verkehren. Samstags fahren zwei Züge pro Tag ab/bis Karlsruhe Hbf.

Des Weiteren ändern sich die Liniennummern für die Stecke Tübingen Hbf. – Mannheim Hbf. (aktuell RE 10 a/b). Die Züge, die auf der Relation Tübingen Hbf. – Heilbronn Hbf. verkehren, tragen fortan die Liniennummer RE 12. Alle Züge zwischen Heilbronn Hbf. und Mannheim Hbf. fahren − wie bisher − als Linie RE 10.

Auf den Linien RB 18 (Tübingen Hbf. – Osterburken) und IRE 6 (Tübingen Hbf. – Stuttgart Hbf.) ergeben sich keine Änderungen im Fahrplan. Für die Linie RB 18 werden jedoch zwischen Bad Friedrichshall Hbf. und Osterburken Bedarfshalte eingeführt. Die Fahrzeuge halten an den Unterwegsbahnhöfen auf dieser Relation künftig nur bei Anmeldung eines Haltewunsches durch eine/einen Reisende(n).

Änderungen ergeben sich ferner beim Fahrzeugeinsatz auf der Frankenbahn sowie der Neckar-Alb-Bahn (RB 18, RE 10, RE 12): Weil der Fahrzeughersteller Bombardier Transportation (BT) mit der Lieferung der Talent 2-Fahrzeuge für das Netz Neckartal nach wie vor im Verzug ist, wird Abellio auch weiterhin einige wenige Fahrten mit Ersatzfahrzeugen durchführen müssen.

Aktuell ist Bombardier noch die Auslieferung von insgesamt fünf Talent 2-Fahrzeugen schuldig. Diese werden nicht, wie zuletzt zugesagt, zum kleinen Fahrplanwechsel 2021 zur Verfügung stehen. Daraus ergibt sich vorübergehend die Notwendigkeit der ersatzweisen Beschaffung von Subunternehmerleistungen. Die Wedler Franz Logistik GmbH & Co. KG (WFL ) wird daher – zunächst bis Anfang September dieses Jahres – werktags je zwei Umläufe im Unterauftrag von Abellio fahren.

Die modernisierten n-Wagen (umgangssprachlich Silberlinge genannt) sowie Doppelstockwagen (kurz Dostos) der WFL werden von Montag bis Freitag im Abschnitt Tübingen Hbf. − Heilbronn Hbf./Mosbach-Neckarelz eingesetzt. Zwischen Bad Friedrichshall Hbf. und Osterburken sowie zwischen Mosbach-Neckarelz und Mannheim Hbf. kommen ausschließlich Talent 2-Fahrzeuge zum Einsatz.

Quelle: Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH

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Datum 08.06.21

30 Jahre ICE: Bundespräsident Steinmeier tauft längsten Hochgeschwindigkeitszug Deutschlands

  • DB feiert ICE-Jubiläum in Berlin
  • Erster XXL-ICE heißt „Bundesrepublik Deutschland“
  • Bundespräsident Steinmeier: „Wir feiern heute nichts weniger als ein Wahrzeichen Deutschlands"

(Berlin, 8. Juni 2021) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat heute im Berliner Hauptbahnhof einen ICE auf den Namen „Bundesrepublik Deutschland“ getauft. Mit dem Festakt feiert die Deutsche Bahn (DB) auch 30 Jahre ICE-Verkehr in Deutschland. Am 2. Juni 1991 begann der Regelbetrieb des Hochgeschwindigkeitszuges und damit ein neues Bahnzeitalter. Der frisch getaufte erste „XXL“-ICE ist der längste Zug der ICE-Flotte. Passend dazu kam beim Taufakt Wasser aus Deutschlands längsten Flüssen – Donau, Rhein und Elbe – zum Einsatz.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Wir feiern heute nichts weniger als ein Wahrzeichen Deutschlands - aber kein Geschichtsmonument hat Geburtstag, eine Idee der Zukunft. Und wenn heute debattiert wird, wie wir den CO2-Ausstoß des Verkehrs senken können, dann ist eine der Antworten mit dem ICE schon seit 30 Jahren verfügbar. Und: Ein moderner Hochgeschwindigkeitszug braucht seine Trassen, planerisch und technisch anspruchsvolle Trassen, damit er sein Tempo ausfahren kann."

DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Der ICE ist ein echtes Aushängeschild für Deutschland. Er bietet unseren Fahrgästen Tempo, Komfort und Klimaschutz zugleich. Seit 30 Jahren erfüllt er uns bei der Bahn mit Stolz. Der ICE ist das Symbol der Mobilitätswende. Dieser Zug hat das Bahnfahren in Deutschland neu definiert.“

Vor 30 Jahren gab der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker grünes Licht für den Start des deutschen Hochgeschwindigkeitsverkehrs auf der Schiene. Seitdem sind 1,5 Milliarden Fahrgäste umweltfreundlich mit den ICE-Zügen der DB gereist.

Der ICE „Bundesrepublik Deutschland“ ist ein 13-teiliger „XXL“-ICE 4 und damit jüngster Zuwachs der ICE-Flotte. Der 374 Meter lange Zug bietet 918 Sitzplätze - so viele wie kein ICE zuvor. Es können damit mehr als fünfmal so viele Passagiere befördert werden, wie in einem typischen Mittelstreckenflugzeug. Mit 15.640 PS Leistung erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 265 km/h. Aktuell besteht die ICE-Flotte aus 330 Zügen. Bis 2026 soll sie auf 421 Fahrzeuge anwachsen, langfristig sind sogar rund 600 Züge geplant. Insgesamt fließen bis 2026 rund 8,5 Milliarden Euro in neue Züge des Fernverkehrs.

In den Ausbau der Schieneninfrastruktur für den deutschen Hochgeschwindigkeitsverkehr investiert die DB bis 2030 gemeinsam mit dem Bund 170 Milliarden Euro. Zentrale Projekte wie etwa Stuttgart 21 oder der Ausbau der Verbindung Berlin–Dresden werden ab 2025 die Reisezeiten auf unseren Hauptrouten weiter deutlich verringern. Der Deutschlandtakt sorgt künftig für hohe Frequenzen, optimale Anschlüsse für den Personenverkehr und Kapazitäten für mehr Güterverkehr. Damit gibt er buchstäblich den Takt für die kommenden Jahrzehnte des ICE-Verkehrs vor und rückt unsere Städte und Regionen enger zusammen.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 08.06.21

Die SBB bereitet sich auf die Rückkehr zur Normalität in den Zügen und Bahnhöfen vor          

Die vom Bundesrat beschlossenen Lockerungsmassnahmen lassen für die kommenden Wochen auch im Öffentlichen Verkehr eine Rückkehr zu einer gewissen Normalität erwarten. Die SBB bereitet sich darauf vor, in den Bahnhöfen und Zügen mehr Kundinnen und Kunden zu begrüssen. Die Mitarbeitenden in den SBB Reisezentren sind bereit, diese für ihre Alltags- und Freizeitreisen zu beraten.                

Lockerung der Homeoffice-Pflicht, Öffnung der Restaurants, positive Folgen der Impfungen: In der Schweiz wie in Europa kann auch im Öffentlichen Verkehr mit einer Rückkehr zu einer gewissen Normalität gerechnet werden. Die SBB bereitet sich darauf vor, in den nächsten Wochen mehr Kundinnen und Kunden, die klimafreundlich, komfortabel und staufrei am Ziel ankommen möchten, in den Bahnhöfen und Zügen zu begrüssen.       

Die Nachtzüge fahren wieder           

Bald können Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer wieder mit dem Öffentlichen Verkehr nach Hause fahren. Am Wochenende vom 2. bis 4. Juli nehmen die Transportunternehmen schweizweit den Betrieb der Nachtnetze wieder auf, die jeweils am Wochenende (Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag) in den frühen Morgenstunden verkehren. SBB und PostAuto als Systemführerinnen Schiene und Strasse haben sich in Abstimmung mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) und den Kantonen für dieses koordinierte Vorgehen entschieden. Damit profitieren die Fahrgäste ab Anfang Juli wieder vom kompletten Angebot im Personenverkehr, das wegen der Corona-Pandemie reduziert werden musste. Aufgrund der anspruchsvollen betrieblichen Planung ist ein früherer Start der Nachtnetze nicht möglich.        

Die Speisewagen werden wieder bedient    

Die SBB Restaurants in den Zügen sind ab dem 11. Juni wieder geöffnet. Die Mitarbeitenden werden den Kundinnen und Kunden auf fast allen Linien das ganze Angebot der Bahngastronomie anbieten. Es gilt ein Schutzkonzept, das die Sicherheit der Reisenden garantiert. Dazu gehört, dass nicht alle Plätze freigegeben sind, um den Mindestabstand zwischen den Gästen zu gewährleisten.      

Die Bahnhof-Patinnen und -Paten sind zurück       

Seit dem 1. Juni 2021 stehen die 255 Railfair-Patinnen und -Paten in 18 Schweizer Bahnhöfen wieder im Einsatz. Mit ihrer Präsenz tragen sie dazu bei, dass sich Reisende und Passanten sicherer fühlen. Sie stehen Reisenden für Hilfeleistungen und Auskünfte zur Verfügung. Ihre Rolle besteht zudem darin, potenzielle Konfliktsituationen durch Dialog zu lösen sowie Vandalismus und Verschmutzungen zu melden. Mehr Informationen zu Bahnhof-Patenschaften.     

Ausflugs- und Reiselust nimmt schrittweise zu       

Die Lust auf frische Luft ist spürbar. Bereits Ende Mai nahmen die Anfragen für eintägige Schulreisen zu. Natürlich werden die Rekordzahlen der Jahre vor der Pandemie nicht erreicht, aber die Tendenz ist steigend.

Die Lockerung der Homeoffice-Pflicht wird auch zu einer vermehrten Rückkehr in die Büros führen. Wie Umfragen zeigen, haben sich Reisegewohnheiten geändert. Es werden mehr Menschen einen oder zwei Tage von zu Hause aus arbeiten und ausserhalb der Stosszeiten pendeln. Das GA bleibt dabei das interessanteste Abo, da es sich je nach Strecke bereits ab zwei Fahrten pro Woche rentiert. Die SBB berät ihre Kunden im SBB Contact Center, in den Reisezentren oder über ihre Webseite gerne bei Fragen zum richtigen Abo. Mehr Informationen zur Abo-Beratung.

Für die Freizeit bietet die Bahn täglich zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge in die Berge, in Museen und weiteren Sehenswürdigkeiten. Dank den RailAway-Angeboten gibt es günstig kombinierte Zug- und Freizeittickets. Mehr Informationen zu Freizeitangeboten.

Die Reisen in andere europäische Länder werden wieder einfacher. Damit steigt die Reiselust. Die Mitarbeitenden in den SBB Reisezentren informieren die Reisenden gerne über die Wiederaufnahme des internationalen Verkehrs. Es ist möglich, Tages- und Nachtzugplätze nach fast ganz Europa zu buchen, und das zu günstigen Preisen.

Darüber hinaus bietet Interrail die Möglichkeit, ganz Europa oder ausgewählte Länder zu attraktiven Preisen zu besuchen. Informationen zu Reisen in Europa in Coronazeiten.     

Die Züge werden täglich gereinigt und desinfiziert

Trotz der Lockerung gilt nach wie vor das strenge Schutz- und Reinigungskonzept des Öffentlichen Verkehrs. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 reinigt das SBB Personal die Züge und Bahnhöfe öfter und intensiver. Derzeit stehen rund 1000 Personen für die Zugsreinigung im Einsatz. Klimaanlagen und Lüftung sorgen für ausreichend Frischluft und Luftzirkulation.

Auch die Reinigung an den Bahnhöfen hat die SBB bereits im März 2020 intensiviert. Insbesondere Kontaktstellen wie Handläufe von Rolltreppen, Liftknöpfe und Bildschirme von Billettautomaten werden seither noch häufiger gereinigt. Zudem wird ein auf Wirksamkeit gegen Covid-19 geprüftes Reinigungsmittel verwendet. Kontaktflächen werden heute sechsmal pro Tag gereinigt. In den Grossbahnhöfen stehen für die Kundinnen und Kunden an den stark begangenen Zugängen und an den Haupteingängen Desinfektionsmittelspender bereit.

Quelle: SBB

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Datum 04.06.21

Wanderexpress Bohemica startet in die Saison

  • Ab 5. Juni wieder Direktverbindung ab Dresden nach Litoměřice

Im Zuge der allgemeinen Lockerungen auf beiden Seiten der Grenze nimmt am kommenden Wochenende der Ausflugsverkehr zwischen Dresden und Böhmen den Betrieb wieder auf.  Die DB Regio und die Tschechischen Bahnen (České dráhy) bieten mit dem Regionalexpress RE 20 Direktverbindungen in beide Richtungen an.

Der RE 20 für deutsche Ausflügler in Richtung Böhmen mit dem Namen Wanderexpress Bohemica startet an Samstagen, Sonn- und Feiertagen um 7.46 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof und erreicht Litoměřice um 9.36 Uhr. Die Rückfahrt beginnt dort um 16.12 Uhr. Unterwegs hält der Zug unter anderem in Pirna, Bad Schandau, Děčín und Ústí nad Labem.

Für tschechische Besucher der Landeshauptstadt startet der Regionalexpress Letní Kometa an Samstagen, Sonntagen sowie an tschechischen Feiertagen um 9.16 Uhr in Ústí nad Labem und ist 10.21 Uhr in Dresden. Die Rückfahrt startet um 17.34 Uhr. Unterwegs halten die Züge in Děčín und Bad Schandau.

Besonders günstig wird der Tagesausflug mit dem Elbe-Labe-Ticket. Das Ticket gilt für Bus und Bahn im gesamten Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und im ganzen Bezirk Ústí. Die Tageskarte für eine Person kostet 20 Euro, das Familienticket 28,50 Euro und die Kleingruppenkarte für maximal fünf Personen 42 Euro.

Weitere Informationen zu Fahrplan und Tarif sowie den aktuellen Regelungen aufgrund der Corona-Pandemie gibt es unter www.bahn.de und www.vvo-online.de  bei der DB Regio unter 0180 6996633 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf) und an der VVO-InfoHotline unter 0351 8526555.

Quelle: VVO, Foto: Archiv

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Datum 04.06.21

Trockenen Fußes: Deutsche Bahn verlängert Dächer im Brandenburger Hauptbahnhof

  • Besserer Wetterschutz für Reisende
  • Sechs Millionen Euro für 1.700 Quadratmeter
  • Arbeiten von Juni bis Oktober

Berlin, 4. Juni 2021  Die Deutsche Bahn erneuert im Sommer die Bahnsteigdächer im Brandenburger Hauptbahnhof. Über den Bahnsteigen 1 bis 3 wird der Regen- und Sonnenschutz auf die vollständige Länge der dort haltenden Züge verlängert. Reisende gelangen dann stets trockenen Fußes vom ehemaligen Empfangsgebäude zu den Bahnsteigen. Am Bahnsteig 4 ersetzt die DB das bestehende Dach aus Altersgründen durch ein neues und baut eine neue Bahnsteigbeleuchtung ein. Gleichzeitig wird das vorhandene Blindenleitsystem des Bahnhofs mit dem des städtischen Vorplatzes verbunden. Die Arbeiten starten am 7. Juni und sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Die Arbeiten beginnen am Bahnsteig 2/3, danach folgt der Bahnsteig 1 und ab August der Bahnsteig 4. Gelegentlich kann es während der Arbeiten zu Einschränkungen auf den Bahnsteigen kommen. Auch können Züge ersatzweise vom Nachbargleis abfahren. Über diese Änderungen werden die Reisenden rechtzeitig informiert. Auf den Bauzäunen werden gut sichtbar Plakate zu sehen sein.

Insgesamt werden für rund sechs Millionen Euro rund 1.700 Quadratmeter Dachfläche modernisiert. Den Bahnhof in Brandenburg an der Havel benutzen täglich rund 10.000 Reisende.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 02.06.21

Auslastung der P+R-Plätze in Neusörnewitz und Weinböhla online einsehbar

  • Sensoren zeigen in Echtzeit die freien Plätze auf den Anlagen an

Die Zahl der mit Parksensoren ausgestatteten Park+Ride-Plätze im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) wächst auf 16. Seit heute können die Fahrgäste auch für die P+R-Anlagen in Neusörnewitz und Weinböhla online prüfen, ob noch Plätze frei sind. Der VVO hat rund 29.000 Euro in die Technik investiert.

„Mit Neusörnewitz ist nach dem Platz am Bahnhof nun die zweite P+R-Anlage im Stadtgebiet online“, begrüßt Thomas Schubert, Oberbürgermeister Coswigs, die Neuerung. „Damit wird der Umstieg vom Auto auf die S-Bahn in Richtung Dresden noch einfacher.“ In Neusörnewitz wurden 68 einzelne Stellplätze mit einem vom Nürnberger Start-Up Smart-City-System entwickelten batteriebetriebenen Sensor ausgestattet. Gleichzeitig erfolgte die Installation von 94 Sensoren in Weinböhla. Die Daten werden in Echtzeit an den VVO übertragen und dort in der Karte auf der Internetseite www.vvo-online.de und in der Fahrplanauskunft angezeigt. „Damit sehen die Fahrgäste schon, wenn sie sich eine Verbindung von unserem Haltepunkt suchen, ob es dort noch freie Plätze gibt“, erläutert Siegfried Zenker, Bürgermeister von Weinböhla. „Ist unser Park+Ride-Platz schon voll, können die Fahrgäste gleich die Auslastung der relativ nahegelegenen Anlagen in Coswig, Neusörnewitz oder Meißen prüfen und entsprechend ausweichen.“ Der VVO erhält durch die Sensoren detaillierte Daten über die durchschnittliche Parkdauer und Zeiten hoher Nachfrage, so dass er P+R-Anlagen zielgerichtet weiterentwickeln kann.

Alle Informationen zu den P+R-Anlagen im VVO gibt es im Internet unter https://www.vvo-online.de/Park-and-Ride, in den Apps „VVO mobil“ und „CityPilot – Einfach parken“ sowie an der InfoHotline unter 0351 8526555.

Quelle: VVO

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Datum 01.06.21

Hessische Landesbahn betreibt weiter Lahntal-, Vogelsberg- und Rhönbahn

  • Vertrag über 15 Jahre
  • zusätzliche RE-Linie zwischen Limburg und Gießen
  • kostenloses WLAN

Die Linien RB45 Limburg – Gießen – Fulda und RB52 Fulda – Gersfeld bedient auch in Zukunft die HLB Hessenbahn GmbH. Außerdem die neue Linie RE24 zwischen Limburg und Gießen, welche die Bestandslinie RE25 ergänzt. In einer europaweiten Ausschreibung hat sich die HLB durchgesetzt und führt den Betrieb ab dem Fahrplanwechsel am 10.12.2023 weitere 15 Jahre. Die HLB setzt zusätzlich zehn neue Fahrzeuge ein. Außerdem erhalten die Gebrauchtfahrzeuge in den ersten drei Jahren ein umfangreiches Redesign.

„Lahntalbahn, Vogelsbergbahn und Rhönbahn sind wichtige Strecken für die Verbindung von Stadt und Land“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Mit der geplanten zusätzlichen RegionalExpress-Linie steigt die Anzahl der schnellen Verbindungen entlang der Lahn, wovon sowohl Pendlerinnen und Pendlern als auch Fahrgäste im Freizeitverkehr profitieren.“

Verstärkerzüge und Anschluss an IC 34

Bereits ab dem Fahrplanwechsel 2021 fährt die neue Linie RE24. Diese bietet in Wetzlar Umsteigemöglichkeit von/zur neuen IC-Linie für Fahrgäste aus Gießen. Dieser Zubringer ist erforderlich, da der IC in der Universitätsstadt nicht hält. Ab 2023 verkehrt die Linie RE24 dann bis nach Limburg mit Halt in Eschhofen und stellt so einen Anschluss zur Linie RE20 Limburg – Frankfurt her.

Auf der Linie RB45 werden montags bis freitags in der Hauptverkehrszeit einzelne zusätzliche Fahrten zum heutigen Fahrplan ergänzt. Auf der RB52 ergeben sich keine größeren Änderungen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Leistung in unserem Bestandsnetz auch weiterhin erbringen dürfen, auch deshalb, weil wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern damit für die kommenden 15 Jahre einen sicheren Arbeitsplatz bieten können“, so HLB-Geschäftsführer Veit Salzmann.

Fabrikneue Fahrzeuge für noch mehr Komfort

Zehn fabrikneuen Fahrzeuge ergänzen 23 Bestandsfahrzeuge der HLB auf den Linien. Es kommen ALSTOM Coradia Lint 41 und 54 zum Einsatz. Alle Fahrzeuge verfügen ab 2023 über kostenloses WLAN für alle Fahrgäste.

Hohe Standards für Fahrpersonal

Um die Attraktivität der ÖPNV-Branche als Arbeitgeber zu erhöhen, sowie verbindliche Sozialstandards und eine faire Entlohnung auch unter wettbewerblichen Rahmenbedingungen zu sichern, wurde der Ausschreibungsgewinner verpflichtet, seine Beschäftigten und seine Unterauftragnehmer auf Grundlage des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt zu entlohnen. Dies wird durch die HLB Hessenbahn GmbH auch künftig gewährleistet.

Quelle: RMV

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Datum 01.06.21

Neue Eisenbahnbrücke für Neustrelitz: Bauarbeiten auf der Strecke Berlin-Rostock von 13. bis 20. Juni

  • Millionen-Investition in eine starke Schiene
  • Auf der RE 5 fahren Busse statt Bahnen zwischen Neustrelitz und Fürstenberg
  • IC-Züge werden umgeleitet

(Berlin, 1. Juni 2021) Die Deutsche Bahn errichtet vom 13. bis 20. Juni eine neue Eisenbahnbrücke in Neustrelitz. Insgesamt investiert die DB hier einen einstelligen Millionenbetrag in eine leistungsfähige und zuverlässige Infrastruktur. Beide Bahngleise zwischen Fürstenberg (Havel) und Neustrelitz werden für sieben Tage gesperrt.

Die Züge der RE 5 fahren nur bis Neustrelitz bzw. bis Fürstenberg (Havel). In Fürstenberg halten die Züge am barrierefreien Hausbahnsteig. Zwischen beiden Bahnhöfen pendeln Niederflurbusse. Die Reisezeit insgesamt verlängert sich in beiden Richtungen um eine Stunde, da die Busse für die Weiterfahrt erst den Zug des nächsten Taktes erreichen.

Die Züge der IC-Linie Warnemünde – Rostock – Neustrelitz – Berlin – Dresden werden zwischen Berlin und Rostock über Schwerin umgeleitet, die Halte in Waren (Müritz), Oranienburg, Neustrelitz und Berlin Gesundbrunnen entfallen. Die Abfahrt- und Ankunftszeiten verschieben sich um etwa 45 Minuten. Zusätzlich halten die Züge in Schwerin Hbf. Einzelne Züge entfallen während der Bauarbeiten. Wir empfehlen den Reisenden, sich vor der Fahrt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator zu informieren.

Währen der Sperrzeit wird die alte Brücke abgebrochen und die neue Brücke als vorgefertigtes Bauwerk eingeschoben. Dafür sind umfangreiche Ingenieurbauleistungen, Erdbauarbeiten, Oberbau- und Tiefbauarbeiten, sicherungstechnische Leistungen, das Erneuern der Oberleitung sowie Anpassungen an der Straße erforderlich.

Der Fuß- und Fahrradweg unter der Brücke kann vom 17. Mai bis 31. Juli nicht benutzt werden, die Umleitungen sind ausgeschildert. Die Wesenberger Chaussee bleibt weiterhin durchgehend gesperrt. Die Umleitungen gelten weiter wie ausgeschildert.

Quelle Deutsche Bahn

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Datum 01.06.21

Rheingau-Linie: Mit bekannter Betreiberin häufiger unterwegs

  • RMV und SPNV-Nord beauftragen erneut VIAS GmbH mit Betrieb der Linie RB10 Fahrplanangebot wird ausgeweitet
  • Züge werden modernisiert

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord haben den Betrieb der Linie RB10 „Rheingau-Linie“ turnusgemäß ausgeschrieben. Die Linie führt von Frankfurt über Wiesbaden Hauptbahnhof, dem Rheingau und Koblenz nach Neuwied. Betreiberin zwischen Dezember 2023 und dem Jahr 2038 ist wie bisher die VIAS GmbH.

„Die Rheingau-Linie ist nicht nur eine landschaftlich beeindruckende, sondern auch stark nachgefragte Strecke. Ich freue mich, dass wir mit dem neuen Vertrag nochmal eine Schippe draufpacken können“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Mit mehr Fahrten und Platz für Pendlerinnen und Pendler schaffen wir die Grundlage den Erfolg der Rheingau-Linie fortzuführen und noch mehr Menschen auf die Schiene zu bringen.“

Ausweitung des Fahrplans in zwei Stufen

Vorbehaltlich der entsprechenden Finanzierung ist geplant das Fahrtenangebot in zwei Schritten auszuweiten. Zum Start des neuen Vertrags Ende 2024 sind über 20 Prozent mehr Fahrten vorgesehen. „Die hohe Fahrgastnachfrage zeigt die Attraktivität des länderübergreifenden Angebots“, so Thorsten Müller, Verbandsdirektor SPNV-Nord.

Für den Fahrplan bedeutet dies montags bis freitags einen durchgängigen Halbstundentakt zwischen Frankfurt und Assmannshausen. Zudem werden für Pendlerinnen und Pendler mehr Sitzplätze zwischen Wiesbaden und Frankfurt angeboten.

Ab Ende 2026 soll die Anzahl der Fahrten im Rheingau nochmals steigen. Die Linie RE9 soll dann als eigenständige Linie ausgeschrieben werden, häufiger fahren und nach Koblenz verlängert werden. Der Fahrplan der RB10 würde sich dann geringfügig ändern.

Unterwegs in modernisierten Zügen

Eingesetzt werden die bereits bekannten Fahrzeuge vom Typ Flirt. Diese verfügen über Steckdosen im Fahrzeug, akustische und optische Fahrgastinformationssysteme, Klimaanlage sowie großzügige Mehrzweckbereiche für Fahrgäste mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Fahrrad. Alle 19 Fahrzeuge werden nach Betriebsstart schrittweise modernisiert und beispielsweise mit WLAN ausgerüstet.

Hohe Sozialstandards für die Beschäftigten

„Wir freuen uns sehr, weiterhin die Rheingau-Linie betreiben zu dürfen. Wir haben mit dem Aufbau unserer Werkstattkapazitäten in Frankfurt-Griesheim und eigenen Ausbildungsmöglichkeiten umfangreich investiert. Unsere engagierten Mitarbeiter haben viel Herzblut bewiesen. Dies fortsetzen zu dürfen, ist für uns Auftrag und Ansporn zugleich“, so Franz Reh, Geschäftsführer der VIAS GmbH.

Um die Attraktivität der ÖPNV-Branche als Arbeitgeber zu erhöhen, sowie verbindliche Sozialstandards und eine faire Entlohnung auch unter wettbewerblichen Rahmenbedingungen zu sichern, wurde der Ausschreibungsgewinner verpflichtet, seine Beschäftigten und seine Unterauftragnehmer auf Grundlage des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes und des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt zu entlohnen. Dies wird durch die VIAS GmbH auch künftig gewährleistet.

Quelle: RMV

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