Nachrichten-Rubrik: Verkehrsnachrichten

 

Datum 09.07.20

Das Comeback der Schiene geht in die nächste Runde

  • 291 Städte und Gemeinden mit über drei Millionen Einwohner/innen könnten durch Streckenreaktivierung ans Schienennetz angebunden werden

Berlin, 9. Juli 2020. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Allianz pro Schiene haben ihre Vorschläge für die Reaktivierung von stillgelegten Eisenbahnstrecken in Deutschland aktualisiert und erweitert. Laut der neuen VDV-Reaktivierungsliste schlagen die Verbände 238 Strecken mit insgesamt 4.016 km Länge zur Reaktivierung vor. „Damit könnten 291 Städte und Gemeinden mit mehr als 3 Millionen Menschen wieder ans deutsche Schienennetz angebunden werden und die Attraktivität des klimafreundlichen Verkehrsträgers Bahn somit weiter steigern“, so Jörgen Boße, Vorsitzender des VDV-Ausschusses für Eisenbahninfrastruktur und Geschäftsführer der Usedomer Bäderbahn. Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, betont: „Mit der Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken können wir den jahrzehntelangen Rückzug der Schiene aus der Fläche stoppen und umdrehen. Das ist ein Erfolgsrezept für einen besseren Verkehrsmix in der Zukunft.“

Reaktivierung ist eine riesige Chance für Mittelzentren und den ländlichen Raum

In der neuen Auflage der Reaktivierungsvorschläge sind 55 weitere Projekte mit einer Gesamtlänge von 963 Kilometern in ganz Deutschland hinzugekommen. Allein durch die Reaktivierung der fünf Strecken zu den bevölkerungsreichsten Mittelzentren könnten bereits über 300.000 Bürgerinnen und Bürger von neuen Bahnverbindungen profitieren. „Wenn die Eisenbahn das Verkehrsmittel des 21. Jahrhunderts werden soll, dann müssen wir das ganze Land im Blick haben und nicht nur die Großstädte und Ballungsräume oder den Fernverkehr. In Deutschland leben rund 70 Prozent der Menschen in Mittel- und Kleinstädten oder im ländlichen Raum. Für diese große Mehrheit der Bevölkerung benötigen wir effiziente und umweltfreundliche Angebote im Schienenverkehr. Es geht dabei um Klimaschutz, aber auch um die Gleichwertigkeit von Lebensverhältnissen“, so Boße. Dirk Flege: „Innerhalb eines Jahres ist bundesweit auf sechs Strecken der Personenverkehr wiederaufgenommen worden. Die Reaktivierung ist eine riesige  Chance, um die Schieneninfrastruktur rasch fit zu machen für den Transport von mehr Fahrgästen und mehr Gütern.“

Seit Bahnreform ist Schienennetz deutlich geschrumpft

Laut Deutschland-Karte der Allianz pro Schiene wurden zwischen 1994 und 2020 Verbindungen mit insgesamt 933 Kilometer Länge für den Personenverkehr und 364 Kilometer für den Güterverkehr wieder in Betrieb genommen. Allerdings wurden in diesem Zeitraum mit über 3.600 Kilometern deutlich mehr Strecken im Personenverkehr abbestellt als reaktiviert. Beim Güterverkehr fällt der Saldo ebenfalls klar negativ aus. Insgesamt hat das Schienennetz derzeit eine Streckenlänge von rund 38.500 km – im Bahnreform-Jahr 1994 waren es noch 44.600 km.

Reaktivierungs-Initiative von VDV und Allianz pro Schiene politisch erfolgreich

Nicht nur in der öffentlichen Wahrnehmung gibt es für die gemeinsame Initiative  von VDV und Allianz pro Schiene zur Reaktivierung von stillgelegten Eisenbahnstrecken großen Zuspruch. Auch politisch ist das Ansinnen der beiden Bahnverbände erfolgreich. Mit der Änderung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) wurden seitens des Bundes die Rahmenbedingungen für Reaktivierungsprojekte im Personenverkehr erheblich verbessert. Dies gilt nicht nur für die Höhe der bereitgestellten Mittel, sondern auch für die Förderbedingungen. „Diese positive Entwicklung führt zu umfangreichen Aktivitäten auf kommunaler und Landesebene, um schneller förderfähige Reaktivierungen zu definieren. Wir rechnen damit, dass dadurch die Wiederbelebung stillgelegter Strecken in den kommenden Jahren erheblich an Fahrt aufnimmt“, so Boße. Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege: „Die Bundesregierung will bis 2030 die Fahrgastzahlen auf der Schiene verdoppeln und den Marktanteil des Schienengüterverkehrs auf 25 Prozent erhöhen. Dies wird nur funktionieren mit einem konsequenten Ausbau der Infrastruktur. Die Wiedernutzung stillgelegter Eisenbahnstrecken ist unverzichtbarer Teil einer Wachstumsstrategie, die Schluss macht mit dem jahrzehntelangen Schrumpfen des Schienennetzes.“

Weitere Informationen:

Quelle: Allianz pro Schiene

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Datum 09.07.20

Expressbus-Linie X97 Offenbach – Bad Vilbel bietet ab sofort kostenloses WLAN

  • Startschuss zur Ausstattung aller 19 Expressbuslinien mit WLAN
  • 10 Zuglinien, 200 S-Bahnen und über 600 Fahrkartenautomaten bilden eines der größten WLAN-Netzwerke Deutschlands

Ab sofort sind alle fünf Busse der Expressbuslinie X97 zwischen Offenbach und Bad Vilbel mit kostenlosem WLAN unterwegs. Nach der Pilotlinie X17 (Hofheim – Flughafen – Neu Isenburg) ist die X97 die erste X-Bus-Linie im RMV überhaupt, die den Fahrgästen kostenloses WLAN bietet und durch Zugriff auf zwei verschiedene Funknetze einen besonders guten Datenempfang ermöglicht.

„Wir möchten, dass noch mehr Menschen Bus und Bahn fahren. Günstige Tarife und enge Takte sind hierfür wichtige Säulen. Komfort und Services wie kostenloses WLAN eine weitere. Wer Bus und Bahn fährt, muss nicht auf den Verkehr achten und kann anders als im Auto im Internet surfen und damit die Fahrzeit besser nutzen“, verdeutlicht Sabine Groß, RMV-Aufsichtsratsmitglied und Offenbachs Sozialdezernentin, welche auch für den öffentlichen Nahverkehr zuständig ist.

„Mit kostenlosem WLAN können unsere Fahrgäste Nachrichten schreiben, auf sozialen Netzwerken unterwegs sein oder Musik streamen, ohne ihr eigenes Datenvolumen zu belasten“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Der RMV bietet bereits in zehn Regionalzuglinien WLAN an. Zusammen mit den rund 200 S-Bahnen und mehr als 600 Fahrkartenautomaten bietet der RMV schon heute eines der größten freien WLAN-Netzwerke Deutschlands. Peu a peu rollen wir jetzt WLAN auf alle Expressbuslinien aus und im Zugverkehr mit jedem neuen Verkehrsvertrag.“

„Wir freuen uns sehr, dass wir als regional ansässiges Busunternehmen eine der ersten regionalen Buslinien mit WLAN im RMV betreiben“, hebt Rolf Heuser Prokurist des Busunternehmens Stroh Bus-Verkehrs GmbH hervor, welches die Linie X97 betreibt. „Mit 100 MB Datenvolumen pro Tag und einer Datenrate von bis zu 1000 kb/s steht dem ausgiebigen Surfen während der Fahrt nichts im Wege.“

Die Ausstattung der Linie X97 ist der Auftakt für die WLAN-Offensive des RMV in seinen Regionalbussen: Bis zum Ende des laufenden Jahres sollen rund zwei Drittel aller 19 X-Busse ihren Fahrgästen WLAN bieten können. Bis Ende 2021 soll die Ausstattung sämtlicher Linien abgeschlossen sein. X-Bus-Linien, die bis dahin neu eingeführt werden, werden zum Betriebsstart standardmäßig über WLAN verfügen.

So funktioniert’s:

Das Einloggen ins Netz ist denkbar einfach: Wie auch in den S-Bahnen und an den RMV-Automaten mit WLAN müssen Fahrgäste an ihrem Smartphone, Tablet oder Notebook einfach nur das WLAN anschalten, das Netzwerk WLAN@RMV auswählen und die AGB bestätigen, bevor es losgehen kann. Bis zu 100 MB pro Tag und Nutzer bietet der RMV seinen Kundinnen und Kunden. Besonders für Pendler interessant: Wer möchte, kann das Netz ohne weiteres Einloggen bis zu sieben Tage am Stück nutzen.

Quelle: RMV

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Datum 08.07.20

Das Zugpferd der Bahn 2000 fährt immer klimafreundlicher

Seit 2017 läuft die Modernisierung der Lokomotiven des Typs Re 460. Dabei werden auch viele Energiesparmassnahmen umgesetzt. Eine Auswertung von über 100 000 Fahrten zeigt nun, dass die Loks neu deutlich weniger Strom verbrauchen.

Bis 2022 werden im SBB Werk Yverdon-les-Bains 119 Lokomotiven des Typs Re 460 modernisiert. Die SBB investiert dafür rund 270 Millionen Franken. 66 Fahrzeuge sind inzwischen umfassend revidiert worden und rollen nun klimafreundlicher quer durch die Schweiz. Dies ist massgeblich dank neuer Traktionsumrichter der neuesten Generation von ABB möglich, welche die Fahrmotoren mit notwendiger Energie speisen und Bremsenergie zurückgewinnen. Hinzu kommen weitere Effizienzmassnahmen wie etwa die neuen Druckluftversorgungsanlagen.

Einsparung so hoch wie der Stromverbrauch von 10 000 Haushalten

Mittlerweile liegen erste Auswertungen punkto Energieverbrauch vor: Mit Abschluss der Modernisierung wird die Flotte 29,9 GWh Bahnstrom oder 3,3 Millionen Franken Energiekosten jährlich einsparen. Das sind fast 5 GWh mehr als ursprünglich erwartet. Die Einsparung entspricht insgesamt dem jährlichen Stromverbrauch von 10 000 Haushalten – vergleichbar also mit dem Verbrauch der Stadt Olten. Um die Höhe der Energieeinsparungen im täglichen Betrieb zu ermitteln, wurde während eines halben Jahres der Energieverbrauch von über 100 000 Fahrten der Loks ausgewertet.

Neben den neuen Traktionsumrichtern werden weitere Energiesparmassnahmen getestet und umgesetzt. Dazu zählt eine Anpassung bei der Transformatorkühlung der Lok. Neu werden die Ventilatoren bei abgestellten Loks nach Bedarf gesteuert, was ebenfalls zu Energieeinsparungen führt. Schliesslich testet die SBB seit einigen Monaten bei der Re 460 auch einen so genannten Teillastbetrieb: Dank einer Softwareanpassung können die Motoren bei ausreichender Antriebsleistung in einem Drehgestell ausgeschaltet werden. Drei Re 460 Loks sind aktuell mit dieser neuen Funktion ein Jahr testweise unterwegs, damit die mechanischen Herausforderungen beurteilt werden können. Entwicklung und Test des Teillastbetriebs wurden vom Bundesamt für Verkehr (BAV) finanziell unterstützt.

Modernisierte Re 460 sind auch optisch erkennbar

66 Loks Re 460 sind bereits modernisiert und zurück auf der Schiene. Von aussen gut erkennbar sind diese am neuen 3D-Frontsignet und am mit Klarlack lackierten Lokkasten. Die Modernisierungsarbeiten dauern noch bis ins Jahr 2022 an, nachdem im Frühjahr 2020 die Optionsbestellung für Traktionsumrichter eingelöst wurde – ab diesem Zeitpunkt rollt die gesamte Flotte mit ihren 119 Loks für weitere 20 Jahre energieeffizient und zuverlässig quer durch die Schweiz.

Quelle: SBB, Foto: SBB/CFF/FFS , Aline Contesse

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Datum 08.07.20

Wiedereröffnung des DB Museums Halle (Saale) mit vielseitigem Sonderprogramm für Groß und Klein

  • Kostenlose Führungen in Kleingruppen
  • umfangreiche Schutz- und Hygienemaßnahmen
  • eigene Mund-Nase-Bedeckungen in originellem Eisenbahn-Design
  • Kinder-Rallye und gastronomische Angebote

(Halle (Saale)/Berlin, 8. Juli 2020) Am 11. Juli 2020 öffnet das DB Museum Halle (Saale) seine Pforten wieder für Besucherinnen und Besucher. Mitte März wurde der Museumsstandort als präventive Maßnahme zur Eindämmung von Covid-19-Erkrankungen geschlossen. Umso mehr freuen sich das Team des DB Museums und die Traditionsgemeinschaft Bw Halle P, die das Museum maßgeblich durch ehrenamtliche Mitarbeit unterstützt, nach rund vier Monaten endlich wieder Gäste im Museum begrüßen zu dürfen.

Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: „Lange Zeit hat im DB Museum Halle das Wichtigste gefehlt – unsere Besucherinnen und Besucher. Umso größer ist nun die Freude, den Museumsstandort endlich wieder zu öffnen und neben einer eigens entwickelten Kinder-Rallye auch Führungen für Kleingruppen anbieten zu können.“

Umfangreiche Schutz- und Hygienekonzepte

 Bereits seit mehreren Wochen bereitet sich das DB Museum akribisch auf eine mögliche Wiedereröffnung vor. Reinigungsfrequenzen werden erhöht, eine genaue Wegeführung wurde definiert und Desinfektionsmittel werden in ausreichendem Umfang bereitgestellt. Damit wird der Museumsbesuch nicht nur zu einer unterhaltsamen, sondern auch zu einer Corona-konformen Freizeitmöglichkeit.

Sonderprogramm macht Museumsbesuch zum Erlebnis

Pünktlich zur Wiedereröffnung haben das Team des DB Museums und die Traditionsgemeinschaft Bw Halle P ein vielseitiges Sonderprogramm entwickelt, um den Museumsbesuch für alle Gäste - trotz Einschränkungen – zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Am Eröffnungssamstag (11. Juli) bekommt jeder Museumsgast eine kostenlose Tasse Kaffee, für alle Kinder wird kostenfreie Brause angeboten. Zudem werden an diesem Tag Eisenbahn-Souvenirs verkauft.

Jeden zweiten Samstag werden um 11 Uhr kostenfreie Führungen für Kleingruppen angeboten (ab 11. Juli 2020). Maximal zehn Personen lernen dabei ausgewählte Fahrzeuge kennen und erfahren spannende Details zur Signaltechnik der Eisenbahn. Kinder und Familien können den historischen Ringlokschuppen darüber hinaus mit einem kostenfreien Rallye-Heft erkunden. Dabei kann spielerisch erlernt werden, welche Güter auf Schienen transportiert wurden oder warum sich vor dem Lokschuppen eine Drehscheibe befindet. Eine Extraportion Spannung und Spaß ist dabei garantiert.

An allen Öffnungstagen wird zudem ein kleiner gastronomischer Service angeboten.

Mund-Nase-Bedeckungen in originellem Eisenbahn-Design

 Die Idee für eine eigene „DB Museum“-Mund-Nase-Bedeckung entstand bei einer der unzähligen Videokonferenzen zu Sicherheits- und Hygienekonzepten. Da stand plötzlich der Gedanke im Raum, eine eigene Mund-Nase-Bedeckung für alle Fans des DB Museum wäre doch eine tolle Sache. Pünktlich zur Wiedereröffnung wird die Bedeckung in farbenfrohem Eisenbahn-Design im Museumsshop erhältlich sein. Zudem kann sie auch über den Onlineshop des DB Museums erworben werden.

Öffnungszeiten DB Museum Halle (Saale):

Berliner Straße 241

06112 Halle (Saale)

Jeden Samstag von 10 bis 16 Uhr

Winterpause ab 6. Dezember 2020

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 04.07.20

Ab 6. Juli 2020 gilt Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr

Der Bundesrat hat am Mittwoch, 1. Juli 2020, als Präventionsmassnahme beschlossen, im öffentlichen Verkehr die Maskentragepflicht einzuführen. Ab Montag, 6. Juli 2020, müssen alle Kundinnen und Kunden zum Schutz der Mitreisenden und von sich selbst während der Reise in Zügen, Bussen, Trams, Schiffen und Seilbahnen eine Maske tragen. Das Schutzkonzept für den öffentlichen Verkehr wird entsprechend angepasst.       

Aufgrund der steigenden Zahl von Coronavirus-Neuansteckungen hat der Bundesrat am Mittwoch, 1. Juli 2020, entschieden, im öffentlichen Verkehr als Präventionsmassnahme eine Maskentragepflicht einzuführen. Die Verordnung des Bundesrats tritt am Montag, 6. Juli 2020, in Kraft und gilt bis auf weiteres in allen Transportmitteln des öffentlichen Verkehrs; ausgenommen sind Skilifte und Sesselbahnen. Für die Kundinnen und Kunden sowie für die Mitarbeitenden der Transportunternehmen bedeutet dies, dass während jeder Reise im öffentlichen Verkehr eine Maske getragen werden muss. Ausserhalb der Fahrzeuge – also beispielsweise auf dem Perron oder an den Bus- und Schiffhaltestellen – gilt die bisherige Regelung der dringenden Maskentrage-Empfehlung, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind einzig Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen dürfen. Aus Sicherheitsgründen keine Maske trägt das Fahrpersonal in den Führerständen.

Essen und Trinken ist im öffentlichen Verkehr nach wie vor erlaubt – während dieser Zeit kann die Maske entfernt werden. Zum Schutz der Mitreisenden und von sich selbst sind die Kundinnen und Kunden in Eigenverantwortung dafür besorgt, sich für die Reise im ÖV mit Masken auszurüsten.

Gleichbleibende Aufgaben für das Personal

Die Einführung der Maskenpflicht ändert grundsätzlich nichts an den Aufgaben des Personals. Die Mitarbeitenden mit Kundenkontakt machen Kundinnen und Kunden, welche keine Masken tragen, auf die geltende Maskenpflicht aufmerksam. Wer sich weigert, eine Maske zu tragen, kann aufgefordert werden, das Verkehrsmittel bei der nächsten Station zu verlassen. Falls es die Situation erfordert, werden die Transportpolizei oder entsprechende Sicherheitsdienste hinzugezogen. Die Mitarbeitenden des öffentlichen Verkehrs sprechen keine Busse aus.

Information an die Reisenden über alle Kanäle

Die Bestimmungen des Schutzkonzepts für den öffentlichen Verkehr behalten weiterhin ihre Gültigkeit. In Abstimmung mit den Bundesämtern für Gesundheit (BAG) und Verkehr (BAV) werden die Systemführerinnen SBB und PostAuto das Konzept nun mit den Ausführungen zur Maskenpflicht ergänzen.

Die Kundinnen und Kunden, aber auch die Mitarbeitenden der Unternehmen, werden mit Durchsagen an den Bahnhöfen, in Zügen und Bussen und Seilbahnen sowie auf den elektronischen Kanälen oder auf den Anzeige-Monitoren informiert.

Quelle: SBB

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Datum 04.07.20

Einbau von Trennscheiben in RMV-Linienbussen geht gut voran

  • Land Hessen fördert Einbau von Trennscheiben zum Schutz von Fahrpersonal und Fahrgästen mit drei Millionen Euro
  • Bis Herbst alle Express- und Regionalbuslinien im RMV mit Fahrertrennscheiben ausgestattet

Der Trennscheiben-Einbau in Linienbussen im RMV-Gebiet zum Schutz von Fahrpersonal und Fahrgästen vor dem Coronavirus geht gut voran: So sind beispielsweise bereits mehr als 40 Prozent aller von der Hessischen Landesbahn (HLB) betriebenen Busse im Hochtaunuskreis mit Trennscheiben ausgestattet. Auch an anderen Standorten, wie beispielsweise in der Wetterau, rüstet die HLB ihre Busflotte mit Acrylscheiben nach.

„Der Einbau der Trennwände ist ein notwendiger Schritt zum Schutz des Fahrpersonals und der Fahrgäste, dient gleichzeitig aber auch der Sicherung von Ticketeinnahmen. Nachdem inzwischen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens Lockerungen umgesetzt wurden, soll auch im Busverkehr wieder etwas Normalität einkehren“, sagt Ulrich Krebs, Landrat des Hochtaunuskreises und stellvertretender RMV-Aufsichtsratsvorsitzender. „Zu Anfang August sollen alle der über 50 Busse, die im Auftrag des Verkehrsverbands Hochtaunus (VHT) unterwegs sind, mit Trennscheiben ausgestattet sein.“

„Ich bin stolz auf unsere Partner VHT und HLB, die wie viele weitere Partnerunternehmen im Verbund die vom Land Hessen bereitgestellte Förderung zügig nutzen und jeden Tag mehr Fahrzeuge mit Trennscheiben auf die Straße schicken“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Mein Dank geht auch an das Land Hessen, das mit der kurzfristig zugesicherten Finanzierung die Busunternehmen bei der Umsetzung unterstützt. Ich bin zuversichtlich, dass wir in allen Express- und Regionalbuslinien, die im RMV-Gebiet unterwegs sind, bis zum Herbst wieder flächendeckend Fahrkarten verkaufen werden.“

„Der Einbau der Trennwände geht gut voran. Aufgrund der unterschiedlichen Fahrzeugtypen mit noch mal voneinander abweichenden Ausführungen ist der Verbau der Trennscheiben eine große Herausforderung. Ein besonderer Dank geht deshalb an unsere beiden Techniker Thomas Erchen und Edwin Kruggel vom Betriebshof in Hofheim, deren eigens entwickelte individuell anpassbare Konstruktion vom TÜV abgenommen wurde und mittlerweile in all unseren Fahrzeugen verbaut wird“, sagt Veit Salzmann, Geschäftsführer der Hessischen Landesbahn GmbH.

Die Kosten für den Einbau einer Trennscheibe belaufen sich auf etwa 1.000 Euro je Fahrzeug. Für die Installation einer Trennscheibe werden je nach Fahrzeugmodell drei bis sechs Arbeitsstunden benötigt.

Land Hessen fördert Beschaffung und Einbau in Höhe von drei Millionen Euro

Die Förderung vonseiten des Landes erfolgt aufgrund einer Ergänzung der Finanzierungsvereinbarungen, die zwischen dem Land Hessen und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) sowie dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) bestehen. Gefördert werden Trennscheiben sowie deren Einbau in Busse des regionalen und lokalen Linienverkehrs in den Gebieten der drei Verbünde. Die Förderung in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro erfolgt rückwirkend ab dem 11. März 2020, sodass auch Unternehmen, die ihre Busse bereits nachgerüstet haben, von der Landesförderung profitieren können.

Quelle: RMV

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Datum 03.07.20

Gratis-Internet mit weiteren Mobilfunkanbietern im gesamten Fernverkehr der SBB       

Seit rund einem Jahr testet die SBB gemeinsam mit Salt und Sunrise das Gratis-Internet «SBB FreeSurf» auf einzelnen Zugverbindungen. Wie bekannt, wird die SBB diesen Service ab Fahrplanwechsel vom 13. Dezember 2020 auf den ganzen Fernverkehr ausweiten. Ab dann können zusätzlich auch Kundinnen und Kunden mit einem Mobile-Abo von digitec, Quickline und ab Spätsommer 2021 auch Kundinnen und Kunden der Swisscom im Zug gratis surfen. Der Einbau der nötigen Technik in rund 2500 Fahrzeugen hat vor Kurzem gestartet.              

Seit Mai 2019 profitieren Reisende auf den Intercity-Fernverkehrslinien Genève-Aéroport–Biel/Bienne–Zürich HB / Lausanne–Biel/Bienne–St. Gallen / Basel SBB–Biel/Bienne vom kostenlosen Internet-Zugang «SBB FreeSurf». Der dafür gemeinsam mit Salt und Sunrise erfolgreich durchgeführte Technologietest wird per Fahrplanwechsel vom 13. Dezember 2020 abgeschlossen. Wie bekannt, wird «SBB FreeSurf» als Kundenservice auf den ganzen SBB-Fernverkehr ausgeweitet. Neben den Kunden von Salt und Sunrise werden ab dann zusätzlich Kunden mit einem Mobile-Abo von digitec und Quickline mit der App «SBB FreeSurf» gratis im Internet surfen können. Ab Spätsommer 2021 profitieren dann auch Swisscom-Kundinnen und -Kunden mit einem Abo von der Lösung. Reisende aus dem Ausland können mit einer SIM-Karte eines an «SBB FreeSurf» beteiligten Mobilfunkanbieter gratis im Internet surfen.

Weltweites Novum

Das Gratis-Internet «SBB FreeSurf» basiert primär auf der guten Mobilfunkversorgung in den Zügen der SBB (vgl. Connect-Test), die in Zusammenarbeit mit den Mobilfunkanbietern angeboten wird. Die Lösung bietet den Kunden im Vergleich zur WLAN-Technik eine schnellere, flüssigere Internetqualität mit mehr Bandbreite, da die Nutzung über die eigene Mobilfunkverbindung erfolgt. Die SBB hat anfangs Juni damit begonnen, die rund 2500 Reisezugwagen mit der dafür nötigen Beacon-Technologie auszurüsten. Die Lösung kann im Vergleich zu WLAN innerhalb weniger Monate in sämtlichen Fernverkehrs-Zügen installiert und in Betrieb genommen werden. Mittels Beacon, Bluetooth und einer App einen kostenlosen Internetzugang anzubieten, ist weltweit ein Novum – die SBB hat dafür in verschiedenen Ländern die Patentvalidierung angestossen.

Neue Services dank der Beacon-Technologie

Mit der Beacon-Technologie können neben dem Gratis-Internet noch weitere Kundenservices lanciert werden. So wird zeitgleich mit «SBB Free Surf» per Fahrplanwechsel die App «SBB Inclusive» lanciert. «SBB Inclusive» digitalisiert die Kundeninformation am Bahnhof sowie im Fernverkehrszug und macht sie für Menschen mit einer Sehbehinderung auf ihrem eigenen Smartphone barrierefrei nutzbar. Die Beacon-Technologie wird künftig auch für die rasche Kundeninformation im Störungsfall, für die Instandhaltung und für Verbesserungen bei der Reinigung genutzt werden.

Quelle: SBB

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Datum 03.07.20

Deutsche Bahn stellt weiter ein und bildet weiter aus

  • Berufsausbildung in Corona-Zeiten

Viele Unternehmen bilden aufgrund von Corona nicht mehr aus. Die Deutsche Bahn tut das in diesem Jahr trotz Corona und zwar im großen Stil – wie geplant. 4.700 Nachwuchskräften möchte der Konzern in diesem Jahr an Bord holen, so viele wie nie zuvor. Zum Vergleich: 4.200 Nachwuchskräfte waren es im Vorjahr. Für die Ausbildungsplätze des Jahrgangs 2020 rechnet die DB mit rund 90.000 Bewerbungen und hat bereits über 4.000 Einstellungszusagen erteilt. Eine Corona-bedingte Ausfallzeit in der Berufsausbildung konnte dank virtueller Lernformate bislang vermieden werden.

Corona bremst DB-Nachwuchskräfte nicht aus

Im Frühjahr dieses Jahres hieß es für die meisten Auszubildenden der DB rund sieben Wochen lang: zu Hause bleiben und online lernen, statt Berufsschule und Praxiseinheiten. Denn um verantwortlich mit der Gesundheit aller umzugehen und die Berufsausbildung auch in Zeiten von Abstandsregeln und Kontaktverboten weitgehend sicherzustellen, hatte die DB den Ausbildungsbetrieb nach erfolgter Erklärung der Bundesregierung vom 16. März innerhalb nur weniger Tage an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst:

• Während andere Unternehmen den Ausbildungsbetrieb komplett oder teilweise einstellten, Abschlussprüfungen verschoben oder ihre Nachwuchskräfte in Kurzarbeit schickten, gelang es dem Konzern in einem bereichs- und geschäftsfeldübergreifenden Kraftakt, die Berufsausbildung in kürzester Zeit weitgehend in digitale Kanäle zu verlagern. Die bundesweit 30 Ausbildungswerkstätten sowie 19 Trainingszentren wurden vorsorglich geschlossen.

• Anfang Mai und analog der schrittweisen Wiedereröffnung des Schulsystems in Deutschland, wurde auch der Präsenzbetrieb in der Berufsausbildung sukzessive wiederaufgenommen, unter Beachtung geltender Abstands- und Hygieneregeln. Virtuelle Schulungsmaßnahmen finden ergänzend weiterhin statt, aber nicht mehr vorrangig. Ziel ist und bleibt es, eine Corona-bedingte Ausfallzeit in der Berufsausbildung zu vermeiden und bislang ist das gelungen.

• Für die DB sind weiterhin kleine und vorsichtige Schritte im Hinblick auf die langfristige Eindämmung der Pandemie klare Maßgabe. Oberste Priorität bleibt es, allen am Ausbildungsbetrieb Beteiligten ein sicheres Arbeitsumfeld zu bieten.

Einstellungsoffensive geht weiter

Trotz Corona will die Deutsche Bahn in diesem Jahr im großen Stil einstellen, unter anderem 4.700 Nachwuchskräfte. Engagierte Nachwuchskräfte werden für einen starken Schienenverkehr und eine erfolgreiche Verkehrswende dringend gebraucht. Ihnen bietet der Konzern auch in unsicheren Zeiten gute Berufsperspektiven – und seinen Auszubildenden und Dual Studierenden nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung grundsätzlich eine unbefristete Übernahme an. Daran ändert auch Corona nichts.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich weiterhin auf freie Ausbildungsplätze bewerben und dank digitaler Formate über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der DB informieren.

DB als Chancengeber für junge Menschen – auch in unsicheren Zeiten

Die DB hält am regulären Zeitplan fest: Nach derzeitigem Stand können Prüfungen innerhalb des zeitlichen Rahmens der bestehenden Ausbildungsverträge abgelegt werden, die Auszubildenden ohne zeitliche Verzögerung die Ausbildung abschließen und der neue Jahrgang pünktlich zum Ausbildungsstart im September das erste Lehrjahr im Konzern antreten.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 02.07.20

Günstiger zu Zebras, ins Barockschloss oder an den See – die RMV-Sommeraktion startet

  • Erwachsenen-Tageskarte gilt mittwochs für zwei Erwachsene und bis zu fünf Kinder
  • Am Wochenende fahren Jahreskarten-Kunden verbundweit
  • Broschüre mit tollen Ausflugszielen und Gutscheinen

Für gelungene Ferien daheim hat der RMV für seine Fahrgäste ein besonderes Sommerangebot geschnürt: Jeden Mittwoch während der hessischen Sommerferien gilt eine Erwachsenen-Tageskarte nicht nur für eine Person, sondern gleich für zwei Erwachsene und bis zu fünf Kinder. Außerdem können Jahreskarten-Inhaber an den Wochenenden der Sommerferien durchs ganze Verbundgebiet fahren – unabhängig vom Gültigkeitsbereich ihrer Jahreskarte. Wer eine verbundweit gültige Jahreskarte der Preisstufe 7 hat, erhält zudem einen 2-für-1-Gutschein, der über die Website www.frankfurter-stadtevents.de für Führungen im gesamten Verbundgebiet einlösbar ist. Zu den vielen schönen Ausflugszielen im Verbundgebiet hat der RMV auch einen Guide herausgegeben.

„Corona hat uns alle hart getroffen und der Ferienplanung vieler Familien einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Mit den Tarifaktionen möchten wir unseren Stammkunden Danke sagen für ihre Treue in diesen schwierigen Zeiten. Und mit dem Guide möchten wir zeigen, dass man auch wunderbar mit dem RMV in den Sommerurlaub fahren kann. Denn die Ausflugsziele sind ganz bequem mit Bus und Bahn erreichbar.“

Broschüre „SommerFerien in Rhein-Main“

Passend zur Tarifaktion zeigt die in Kooperation mit dem Journal Frankfurt erstellte Broschüre „SommerFerien Rhein-Main“ beliebte Ausflugsziele und Geheimtipps, von Naturparadiesen über Erlebnisparks bis hin zu Museen, die alle mit dem RMV erreichbar sind. Für den Eintritt zu ausgewählten Destinationen wie dem Kloster Eberbach, den Europa-Kletterwald Steinau, das Museum für Kommunikation in Frankfurt oder den Wildpark Donsbach enthält das Booklet vergünstigte 2-für-1-Gutscheine. Der RMV verteilt 10.000 Broschüren in Bussen und Bahnen. Außerdem liegen sie an RMV-Mobilitätszentralen sowie in zahlreichen Gastronomiebetrieben aus. Auch der aktuellen Ausgabe des Journal Frankfurt liegt eine Broschüre bei.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rmv.de/freizeit

Quelle: RMV

 

 

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