Nachrichten-Rubrik: Verkehrsnachrichten

 

Datum 14.10.19

Alternative Antriebe für das VVO-Dieselnetz möglich

  • Untersuchung der TU Berlin und Bombardier zeigt nötige Maßnahmen auf

Das Dieselnetz im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) umfasst vier Nebenstrecken ab Dresden in die Westlausitz, ins Osterzgebirge und in die Sächsische Schweiz. Derzeit sind dort Dieseltriebwagen im Einsatz. Im Auftrag des VVO hat die Technische Universität Berlin gemeinsam mit Bombardier Transportation die Möglichkeit untersucht, Fahrzeuge mit einen batterieelektrischen Antrieb auf diesen nicht oder nur teilweise elektrifizierten Strecken einzusetzen. Der TALENT 3 Batterietriebzug (BEMU, von „Battery Electrical Multiple Unit“) von Bombardier kann unter Oberleitung als Elektrotriebzug und auf oberleitungsfreien Strecken im Batteriebetrieb fahren und Dieseltriebzüge ersetzen

„Die Studie hat uns aufgezeigt, welche Maßnahmen für den Einsatz dieser Züge notwendig wären “, erläutert Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Aufgrund der Topographie und der Streckenlängen ist ein einfacher Austausch der Fahrzeuge nicht möglich.“ Neben Ladestationen an den Endpunkten wäre zudem eine abschnittsweise Elektrifizierung notwendig.

Lediglich die Linie Dresden – Königsbrück kann ohne Infrastrukturmaßnahmen von den Batterietriebzügen genutzt werden. Auf der Strecke Dresden – Kamenz wäre eine Ladestation in der Lessingstadt notwendig. Auf der Strecke zwischen Pirna und Sebnitz ist sowohl eine Ladestation in Neustadt (Sachsen) als auch die Elektrifizierung des Gleises vier am Bahnhof in Pirna Voraussetzung für den Einsatz der Züge. Auf der Müglitztalbahn wäre eine Ladestation in Glashütte einzurichten sowie die Elektrifizierung des Abschnittes zwischen Geising und Altenberg nötig. „Diese Ergebnisse spiegeln den derzeitigen Stand der Batterietechnologie wider“, erklärt Professor Dr. Dietmar Göhlich von der TU Berlin. „In den kommenden Jahren werden sich Akku-Kapazitäten weiter verbessern, so dass sich der Aufwand für neue Infrastruktur reduziert.“ Stefan von Mach, Technischer Leiter des Projektes von Bombardier ergänzt: „Im Zuge der Studie wurden Fahrten auf Basis des aktuellen Fahrplans simuliert. Auch Wendezeiten, Umlaufpläne und Sitzplatzkapazitäten entsprachen den aktuellen Gegebenheiten.“ Der VVO wird nun im Rahmen weiterer Untersuchungen unter anderem auch den Einsatz von Brennstoffzellen abwägen, um Alternativen zum Diesel-Betrieb auf den Strecken aufzuzeigen. Mit dem Start eines neuen Verkehrsvertrages im Jahr 2031 ist dann die Umstellung auf einen alternativen Antrieb vorgesehen.

Quelle: VVO

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Datum 11.10.19

Der neue Fahrplan 2020: Mehr Züge, mehr Fahrten

  • Buchungsstart am 15. Oktober
  • Neue Linie Dresden–Berlin–Rostock
  • Mehr Sprinter über Halle (Saale) und Erfurt
  • Stündlicher Halt in Köthen

„Der Fahrplan 2020 ist ein weiterer Meilenstein zur Stärkung der Schiene und der nächste Schritt in Richtung Deutschland-Takt“, so DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: „Am 15. Dezember eröffnen wir für unsere Kunden eine neue Fernverkehrslinie, verdichten auf wichtigen Strecken das Angebot im deutschen Fernverkehrsnetz.“ Reisen für die neue Fahrplanperiode können ab 15. Oktober gebucht werden.

Die DB setzt mit dem neuen Fahrplan auf eine stärkere Vertaktung der Verbindungen und auf Verkehrswachstum. Mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember geht die neue Fernverkehrslinie Dresden–Berlin–Rostock an den Start. Zunächst mit zehn Fahrten am Tag – und ab 8. März 2020 dann im Zwei-Stunden-Takt und mit 16 Fahrten – sorgt die neue Linie dauerhaft für eine Verdopplung des bestehenden Angebots. Darüber hinaus bietet ein gemeinsam mit den Ländern und Aufgabenträgern entwickelter Fahrplan gute Anschlüsse vom Fern- an den Nahverkehr.

Mit Beendigung der Streckensperrung zwischen Halle (Saale), Köthen und Magdeburg kann im Dezember der durchgehende Zugverkehr wieder aufgenommen werden. In Köthen halten dann auch alle zweistündlichen IC-Züge der Linie Dresden–Hannover–Köln. Damit verdoppelt sich für Köthen das IC-Angebot nach Leipzig, Halle, Magdeburg und Hannover auf einen Stundentakt. Magdeburg, Köthen, Halle und Leipzig erhalten am Wochenende bis zu neun zusätzliche Direktverbindungen, beispielsweise nach Hannover, Bremen und Köln. Der umsteigefreie IC „Warnow“ von Leipzig, Halle, Köthen, Magdeburg und Stendal verkehrt neu ganzjährig auch samstags nach Rostock (Ankunft 11.56 Uhr), sonntags von Rostock (Abfahrt 14.05 Uhr) retour. Nach Ende von Bauarbeiten Mitte Mai 2020 fährt dieses Zugpaar auch weiter von und nach Warnemünde.

Die neue Schnellfahrstrecke zwischen Erfurt und Nürnberg nutzten 2018 insgesamt knapp 5 Millionen Reisende. Da bereits Ende 2018 zusätzliche Fahrten und mehr Sitzplatzkapazitäten angeboten wurden, ist die Nachfrage im ersten Quartal 2019 weiter gestiegen: um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für Halle (Saale) und Erfurt werden ab Dezember nochmals sieben zusätzliche ICE-Fahrten am Tag von und nach Berlin angeboten. Magdeburg profitiert indirekt von tagsüber durchgehend stündlichen Umsteigeverbindungen in Halle (Saale) bzw. Braunschweig, beispielsweise von und nach Frankfurt am Main oder zweistündlich nach Bayern. Zusätzliche Fahrten auf der ICE-Linie Berlin–Halle–Erfurt–Nürnberg–München sorgen für einen lückenlosen Stundentakt zwischen Berlin, Erfurt und München (abwechselnd jeweils zweistündlich via Halle (Saale) und Leipzig). Lutherstadt Wittenberg erhält wieder einen durchgehenden ICE-Stundentakt nach Berlin und Leipzig.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 11.10.19

Test: Elektrisch im Expressbus zum Frankfurter Flughafen

  • Autobus Sippel testet elektrisch angetriebene Busse auf der RMV-Expressbusinie X17
  • Lokal emissionsfrei von Hofheim nach Neu-Isenburg

Hofheim, den 10. Oktober 2019 - In der kommenden Woche können Fahrgäste auf der RMV-Expressbuslinie X17 zwischen Hofheim, Frankfurt Flughafen und Neu-Isenburg selbst „erfahren“, wie sich die lokal emissionsfreie Zukunft des Nahverkehrs anfühlt. Das Busunternehmen Autobus Sippel testet auf der Strecke von Montag bis Freitag (14. bis 18. Oktober 2019) einen Elektrobus vom Hersteller Mercedes-Benz. Der E-Bus des Typs eCitaro wird voraussichtlich von etwa 4 bis 9 Uhr und zwischen 15 und 19 Uhr im Einsatz sein.

„Unser Ziel ist es, den ÖPNV im RMV-Gebiet noch umweltfreundlicher und nachhaltiger zu machen“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Ab 2023 ist daher im RMV die größte Wasserstoff-Zugflotte Europas zu Hause. Im Busverkehr sind neben Wasserstofffahrzeugen Elektrobusse eine spannende Zukunftstechnik. Deshalb freuen wir uns sehr über das Engagement unseres Partners Autobus Sippel.“

„Wir freuen uns, den Fahrgästen der RMV-Linie X17 zum Frankfurter Flughafen die Technik von batterieelektrisch betriebenen Bussen erfahrbar machen zu können, und sind gespannt, wie sich die Fahrzeuge im Alltagstest bewähren und was unsere Fahrgäste sagen“, so Stephanie Schramm, Geschäftsführerin des Verkehrsunternehmens Autobus Sippel.

Für den Probeeinsatz auf der Expressbuslinie X17 steht der Firma Sippel ein Solobus des deutschen Herstellers Mercedes-Benz zur Verfügung. Das 12 Meter lange und 13 Tonnen schwere Vorführfahrzeug des Typs eCitaro bietet insgesamt 80 Plätze, davon 31 Sitzplätze. Die Batterieleistung beträgt 288 KWh, womit eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern möglich wird.

Autobus Sippel ist ein langjähriger Partner im RMV-Verbundgebiet. Das Unternehmen betreibt 20 Buslinien im Frankfurter Stadtgebiet und im Raum Groß Gerau. Der Probeeinsatz der Elektrobusse ist Bestandteil der intensiven Vorbereitung des Busunternehmens auf die Zeit alternativer, lokal emissionsfreier Antriebstechniken.

Quelle: RMV

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Datum 11.10.19

„Lichter der Freiheit“: Bahnhöfe spektakulär beleuchtet

  • Deutsche Bahn ist Partner des „Festival of Lights“
  • 18 Bahnhöfe animiert mit Lichtinstallationen und Projektionen

Das „Festival of Lights“ erleuchtet ab morgen Berlin. Mit dabei: 18 Bahnhöfe. Sie strahlen zwischen dem 11. und dem 20. Oktober in besonderem Licht. Unter dem Motto „Lights of Freedom“ („Lichter der Freiheit“) werden in ganz Berlin anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfall über 100 Orte illuminiert.

Über den gesamten Zeitraum verwandeln sich die innerstädtischen Bahnhöfe Friedrichstraße, Hackescher Markt, Alexanderplatz, Savignyplatz, Ostbahnhof, Berliner Hauptbahnhof, Südkreuz und Zoologischer Garten in Orte des Lichts. Zehn S-Bahn-Stationen sind jeweils für einen Abend illuminiert.

Bahnhöfe verbinden Menschen und Orte. Sie sind Tore zur Welt. Für Berlin - als ehemals geteilte Stadt – hat diese Verbindung eine besondere Bedeutung. Deswegen unterstützt die Deutsche Bahn das „Festival of Lights“ als Partner.

„Festival of Lights“

Die 8 Bahnhöfe werden vom 11.10. – 20.10. beleuchtet, jeweils in der Zeit von 19.00 – 24.00 Uhr.

1. Savignyplatz

2. Zoologischer Garten

3. Hauptbahnhof

4. Friedrichstraße

5. Hackescher Markt

6. Alexanderplatz

7. Ostbahnhof

8. Südkreuz

Die 10 S-Bahnhöfe werden jeweils nur an einem Abend von 19.00 – 24.00 Uhr beleuchtet.

  • 11.10. Bornholmer Straße
  • 12.10. Frankfurter Allee
  • 13.10. Pankow
  • 14.10. Mahlow
  • 15.10. Alt-Reinickendorf
  • 16.10. Sonnenallee
  • 17.10. Wannsee
  • 18.10. Frohnau
  • 19.10. Olympiastadion
  • 20.10. Lichtenberg

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 10.10.19

Fernverkehrsfahrplan 2020: Verbesserungen im Norden

  • Zwischen Hamburg und Köln weitere Sprinter/Verstärkerzüge sowie mehr komfortable ICE
  • Neue tägliche IC-Verbindung über Nacht zwischen Hamburg/Hannover/Berlin und Zürich
  • Mehr ICE/IC-Fahrten am Wochenende

Ab Sonntag, 15. Dezember gilt der neue Fahrplan. Mit dem Fahrplanwechsel profitieren viele Reisende im Norden. Vorverkaufsstart für das neue Fahrplanangebot ist der 15. Oktober.

Die wichtigsten Fahrplanverbesserungen im Überblick:

Mehr ICE zwischen Hamburg und Köln

Die DB erweitert ihr Angebot um zwei bis drei auf bis zu fünf ICE/IC-Züge pro Tag und Richtung zusätzlich zu den stündlich verkehrenden ICE/IC-Zügen. Diese ermöglichen weitere umsteigefreie Verbindungen für Hamburg von/nach Essen, Duisburg, Düsseldorf und Köln. In Hamburg erfolgen die neuen nahezu täglichen Abfahrten um 11.53 Uhr und 18.12 Uhr nach NRW sowie die Ankünfte aus NRW um 14.05 Uhr, 16.05 Uhr und 21.46 Uhr.

Der abendliche ICE aus Hamburg (18.12 Uhr) nach Essen, Duisburg, Düsseldorf und Köln (21.45 Uhr) fährt dabei als Sprinter ohne weitere Zwischenhalte mit einer besonders schnellen Reisezeit beispielsweise von drei Stunden bis Düsseldorf. Die mittägliche Fahrt Hamburg–Köln hält auch um 12.52 Uhr in Bremen.

Insgesamt gibt es zwischen Hamburg und Köln via Düsseldorf bzw. Wuppertal dann bis zu 22 Fahrten pro Tag und Richtung. Immer mehr dieser Fahrten werden im Laufe des Fahrplans von IC auf komfortablere ICE umgestellt. Der ICE-Anteil Hamburg–Köln erhöht sich von rund 20 auf 50 Prozent. Insgesamt fahren dann nahezu zweistündlich ICE-Züge auf dieser Achse.

Jede Nacht mit dem IC von Hamburg/Berlin nach Zürich

Auch im Nachtverkehr baut die DB ab Fahrplanwechsel ihr Angebot weiter aus. In Kooperation mit der ÖBB gibt es auf den Strecken Zürich–Berlin und Zürich–Hamburg eine neue Intercity-Nachtverbindung. Dabei fahren die Nacht-IC auf diesen Strecken im Verbund mit den klassischen Nachtzügen der ÖBB. In diesem Zuge gelten die gewohnten DB-Tarife z.B. DB-Sparpreise, Bahncard-Rabatte, Bahncard 100 sowie IC/ICE-Streckenzeitkarten.

In Nord-Süd-Richtung werden diese Verbindungen neu via Bremen, in Süd-Nord-Richtung via Lüneburg angeboten. Diese Verbindungen ermöglichen auch umsteigefreie IC-Verbindungen am Tagesrand beispielsweise abends von Berlin, Potsdam und Magdeburg nach Braunschweig und Göttingen, sowie morgens von Hannover und Lüneburg nach Hamburg.

Zwischen Osnabrück und Berlin zusätzliche Direktverbindung

Neu ist montags bis freitags sowie sonntags ein IC aus Berlin und Hannover 19.08 Uhr an in Osnabrück weiter nach Gelsenkirchen, Düsseldorf und Köln. In der Gegenrichtung fährt ab 2. November 2020 mit dann zusätzlich verfügbaren Zügen neu montags bis freitags um 10.54 Uhr ab Osnabrück ein IC von Köln, Neuss und Gelsenkirchen weiter nach Hannover und Berlin.

Ab 15. Juni 2020 wird ein bislang nur montags bis freitags verkehrender IC aus Berlin (7.59 Uhr) und Hannover (9.56 Uhr) nach Osnabrück (Ankunft 11.06 Uhr) und weiter Köln neu auf einen komfortablen ICE umgestellt. Er verkehrt zusätzlich dann auch samstags.

Am Wochenende insgesamt elf zusätzliche IC-Fahrten auf der Achse Köln–Hannover–Leipzig

Reisende haben z.B. ab Braunschweig künftig auch samstags am späten Nachmittag umsteigefreie IC-Fahrten nach Bremen und Emden (15.49 Uhr und 17.49 Uhr) sowie ab Braunschweig und Hannover sonntagmorgens nach Köln (8.49 Uhr und 10.49 Uhr) und nach Magdeburg/Leipzig (9.10 Uhr und 10.10 Uhr).

Neue ICE-Verbindungen am Mittag auf der Linie Berlin–Braunschweig–Frankfurt Flughafen

Die DB schließt bisherige Angebotslücken mittags in der Woche. So fährt neu täglich statt bislang nur freitags bis sonntags ein ICE aus Berlin via Braunschweig (12.59 Uhr), Hildesheim (13.21 Uhr) und Göttingen (13.53 Uhr) nach Frankfurt Flughafen bzw. in der Gegenrichtung von Frankfurt Flughafen via Göttingen (14.08 Uhr), Hildesheim (14.37 Uhr) und Braunschweig (15.02 Uhr) nach Berlin. Dadurch bestehen für diese Städte so viele umsteigefreie ICE-Fahrten im Stundentakt von und nach Berlin bzw. Frankfurt wie noch nie.

Ganzjährig drei IC-Zugpaare Hamburg–Kopenhagen

Aufgrund zunehmender Bauarbeiten mit Schienenersatzverkehr in Dänemark werden die IC-Züge der Linie Hamburg–Kopenhagen (bisher über Lübeck–Puttgarden–Rødby) für die nächsten Jahre über die Festlandroute via Padborg umgeleitet. Damit können ganzjährig umsteigefreie Verbindungen mit gleichbleibend schneller Reisezeit von etwa 4 Stunden 40 Minuten angeboten werden. Es werden ganzjährig drei Fahrten pro Tag und Richtung mit dänischen IC3-Zügen angeboten, durch Einsatz längerer Züge ist die Platzkapazität jedoch insgesamt so hoch wie bisher mit bis zu sechs Fahrten pro Tag und Richtung in der Hochsaison. Der Zwischenhalt in Schleswig-Holstein befindet sich noch in der Prüfung.

Insgesamt besteht eine zweistündliche Verbindung Hamburg–Kopenhagen alternierend direkt oder mit Umstieg in Fredericia aus/in die Züge der Linie Hamburg–Arhus.

Rund um Weihnachten und im Hochsommer (19./20. Juni bis 16./17. August) gibt es eine IC-Direktverbindung Hamburg–Kopenhagen über Nacht. Neu ist der Halt in Kiel (Abfahrt 1.29 Uhr nach Kopenhagen / Ankunft 4.55 Uhr aus Kopenhagen) und Flensburg (Abfahrt 2.50 Uhr) nach Kopenhagen / Ankunft 3.40 Uhr aus Kopenhagen).

Für Ostholstein gibt es weiterhin einzelne ICE-Züge Lübeck–München und

IC-Verbindungen Fehmarn–Lübeck–Köln. Mit Fertigstellung der Festen Fehmarnbelt-Querung geht es dann wieder direkt, öfter und schneller auch zwischen Hamburg und Kopenhagen.

Nach der umfangreichen Sanierung der Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Göttingen verkehren die Züge ab Fahrplanwechsel wieder wie gewohnt.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 10.10.19

Fahrplanwechsel: Mehr Züge, häufigere Verbindungen

  • Verdoppelung des Angebots zwischen Dresden – Berlin – Rostock
  • Mehr Züge von und nach Berlin

Die Deutsche Bahn (DB) baut ihr Angebot zum Fahrplanwechsel weiter aus: Mitte Dezember geht Deutschlands neue Fernverkehrslinie Dresden – Berlin – Rostock stufenweise, mit anfangs zehn Fahrten täglich, an den Start. Ab März gibt es einen Zwei-Stunden-Takt mit 16 Fahrten. Die DB setzt auf der neuen Linie moderne Doppelstockzüge ein. Sie bieten WLAN, Bordgastronomie im Zugcafé und haben Platz für Gepäck und Fahrräder.

Unter anderem Elsterwerda, Oranienburg, Neustrelitz und Waren (Müritz) erhalten dadurch einen regelmäßigen zweistündlichen Fernverkehrsanschluss. Im Mai nächsten Jahres halten diese Züge auch in Warnemünde und Berlin-Schönefeld Flughafen.

Mehr Fahrten zwischen Berlin und München/Frankfurt am Main/Köln

Auf den ICE-Linien Berlin–Erfurt–München und Berlin–Braunschweig–Frankfurt am Main wird mit zusätzlichen Fahrten tagsüber künftig ein lückenloser Stundentakt angeboten. Zudem verstärken weitere Fahrten das Sprinter-Angebot Berlin-Erfurt-Frankfurt am Main.

Auch auf der Linie Berlin-Hannover-Köln wird die Kapazität mit einem weiteren Zugpaar erhöht.

Neue Verbindung Berlin-Wien-Graz • Schneller nach Warschau

Gemeinsam mit den Tschechischen Bahnen und den Österreichischen Bundesbahnen bietet die DB ab 4./5. Mai eine neue schnelle Railjet-Verbindung Berlin–Dresden–Prag–Wien–Graz an.

Nach Polen wird das Angebot ebenfalls verbessert: Zwischen Berlin und Warschau verkürzt sich ab Sommer 2020 die Reisezeit in den Eurocity-Zügen um 30 Minuten.

Kurze Reisezeiten und optimale Anschlüsse

Die neuen Angebote bedeuten attraktive Reisezeiten: Zum Beispiel von Berlin nach Rostock in nur zwei Stunden. Touristen, Urlaubsreisende, Berufspendler und Geschäftsreisende profitieren gleichermaßen davon.

Erfolgreiche Schnellfahrstrecke attraktiv für Berliner Reisende

Die neue Schnellfahrstrecke zwischen Erfurt und Nürnberg nutzten 2018 insgesamt knapp 5 Millionen Reisende. Weil seit Ende 2018 zusätzliche Fahrten und mehr Sitzplatzkapazitäten angeboten werden, ist die Nachfrage im ersten Quartal 2019 weiter gestiegen: um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit diesen Verbindungen sind auch Berliner zügig in Süddeutschland.

Ab Ende 2021 Verbesserungen zwischen Hamburg und Berlin

In einem weiteren Schritt wird die DB ab Ende 2021 erstmals einen 30-Minuten-Takt zwischen Hamburg und Berlin fahren. Damit entsteht zwischen den zwei größten deutschen Metropolen ein im Vergleich zur Straße in Sachen Reisezeit, Komfort und Klimabilanz unschlagbares Angebot.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 10.10.19

Fahrplan 2020: Mehr Bahn für Bayern

  • Einstieg in den Deutschlandtakt auf der Linie München - Berlin
  • Bahn weitet das Angebot noch weiter aus
  • Mehr Direktverbindungen und Städteverbindungen im Fernverkehr

(München, 10. Oktober 2019) Mehr ICE für eine starke und klimafreundliche Schiene – das erwartet die Kunden im nächsten Fahrplanjahr auch in Bayern. Das Angebot zwischen Berlin und München wächst beispielsweise um rund 10 Prozent. Mit dem neuen Fahrplan bietet die Bahn insbesondere zwischen München und Berlin noch mehr Verbindungen an. Zusätzlich zu den fünf täglichen Sprinterzügen, die in weniger als vier Stunden die Landes- und Bundeshauptstadt verbinden, gibt es künftig einen echten Stundentakt für München und Nürnberg.

Fast alle Züge halten dabei auch in Bamberg. In Coburg wird die Zahl der ICE-Halte um zwei auf acht am Tag steigen. Ab Montag, 15. Oktober 2019, können Tickets für das neue Fahrplanjahr gebucht werden. Fahrplanwechsel ist traditionell am 2. Dezemberwochenende, heuer also am 15. Dezember.

In Bayern ist die Zahl der Fernverkehrskunden in den letzten vier Jahren um 19,7 Prozent von rund 107.000 auf rund 128.000 pro Tag gewachsen. Die neue Schnellfahrstrecke zwischen Erfurt und Nürnberg nutzten in 2018 insgesamt knapp 5 Millionen Reisende. Weil seit Ende 2018 zusätzliche Fahrten und mehr Sitzplatzkapazitäten angeboten werden, ist die Nachfrage im 1. Quartal 2019 weiter gestiegen: um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die DB kommt mit dem neuen Angebot der Nachfrage entgegen – und bietet die umweltfreundlichste Alternative an, um zwischen München und Berlin zu reisen.

Weitere ICE-Fahrten von und nach Berlin

Ab Dezember 2019 wird die Deutsche Bahn (DB) zwei zusätzliche ICE-Fahrten am Tag auf der Schnellfahrstrecke von/nach Berlin anbieten: Durch den Lückenschluss am Mittag kann so ein echter Stundentakt von frühmorgens bis spätabends gefahren werden. Mit einer geplanten neuen ICE-Spätverbindung freitags nach 20 Uhr aus Berlin z.B. nach Bamberg, Erlangen, Nürnberg, Ingolstadt und München wird die Strecke auch für Geschäftsreisende und Fernpendler noch interessanter. Samstagabends wird es eine zusätzliche ICE-Verbindung Berlin - München in beiden Richtungen geben. Wer lieber nachts unterwegs ist: Die Nacht-ICE zwischen München, Augsburg, Günzburg und Berlin werden künftig an allen Tagen der Woche und das ganze Jahr über angeboten. Der Laufweg über Frankfurt/Flughafen ermöglicht auch Verbindungen zu Transkontinentalflügen.

Augsburg: Ziel ist eine bessere Fahrtenverteilung, häufiger direkt nach Berlin und mit Umstieg schnell nach Hamburg

Zwischen Augsburg und Nürnberg werden im Regelfahrplan Fernverkehrszüge tagsüber künftig im Abstand von maximal 2.45 Stunden mit einer Fahrzeit von 1.15 Stunden fahren. Auch die bisherige große Angebotslücke am Nachmittag von Augsburg nach Nürnberg insbesondere am verkehrsstarken Freitag wird geschlossen.

Von Augsburg nach Berlin wird es künftig sechs statt bislang vier Direktverbindungen, mit Umstieg insgesamt acht schnelle Verbindungen mit einer Reisezeit von deutlich unter fünf Stunden geben. Von Berlin in die Fuggerstadt wird es künftig sieben Mal täglich eine komfortable Direktverbindung geben.

Nach Hamburg via Hannover wird es ab dem kommenden Jahr zwar nur noch eine IC-Direktverbindung in rund sechs Stunden geben, dafür fünf statt bislang vier schnellen Verbindungen mit einer Reisezeit von 5.45 Stunden, mit Umstieg in Nürnberg in der Regel am selben Bahnsteig. Darüber hinaus bietet die Bahn weiterhin auch ICE-Direktverbindungen via Berlin nach Hamburg mit einer Reisezeit von sechseinhalb Stunden an.

Ingolstadt: Geplante Ausweitung 51 ICE-Halte am Tag, tagsüber keine Lücke mehr im ICE-Stundentakt

Bis zu 51 ICE-Verbindungen am Tag gibt es für die Schanzer-Stadt, das sind drei mehr als im aktuellen Jahr. Von bzw. nach Hannover und Hamburg wird es künftig zwei neue ICE-Direktverbindungen mit Ankunft und Abfahrt jeweils am Nachmittag geben. Damit wird für Ingolstadt künftig auch nachmittags ein durchgehender Stundentakt Nürnberg - München im Fernverkehr angeboten.

Aus Berlin bietet die Bahn eine neue schnelle ICE-Direktverbindung mit Ankunft Ingolstadt um 17.30 Uhr an. Damit besteht für Ingolstadt-Pendler zur Hauptverkehrszeit zwischen 17 und 19 Uhr ein ICE-Halbstundentakt von Nürnberg nach München. Zudem gibt es zwischen Ingolstadt und Berlin mehr schnelle Umsteigeverbindungen - insgesamt etwa zweistündlich - mit einer Reisezeit von nur vier Stunden nach Berlin (neu beispielsweise am frühen Nachmittag ab Berlin sowie am Vormittag ab Ingolstadt) geben.

Bamberg: Schließen einer bisherigen Taktlücke im ICE-Stundentakt

Künftig wird in Bamberg die Zahl der ICE-Halte von 29 auf bis zu 31 werktäglich erhöht. Das heißt noch mehr – insgesamt fast stündliche - Direktverbindungen nach Berlin (in 2.47 Stunden) oder nach München (in 1.45 Stunden). Durch die Verknüpfung der zahlreichen Regionallinien in der Domstadt nach Ober- und Unterfranken wird die Reisezeit für Bahnreisende in der gesamten Region insgesamt schneller.

Der durch das Saaletal mit Halt in Kronach, Lichtenfels, Bamberg und Erlangen fahrende IC Leipzig - Karlsruhe verkehrt an sechs Wochentagen künftig in einheitlicher Zeitlage: in Richtung Leipzig auch freitags am Vormittag (statt abends), in Richtung Karlsruhe auch freitags abends (statt samstags morgens).

Coburg: Ausweitung auf vier ICE-Halte von und nach Berlin

Mitten in Europa, in der Mitte des ICE-Laufweges zwischen Berlin und München liegt Coburg – jeweils nur rund zwei Bahnstunden von der Isar- und Spree-Metropole entfernt. Künftig werden Bahnreisende vier Mal am Tag - morgens, mittags, nachmittags, abends - umsteigefrei unterwegs sein können. Neu für Coburg ist ein täglicher ICE zur Mittagszeit aus München sowie am Nachmittag nach München. Auch nach München gibt es dann neu insgesamt drei ICE-Direktverbindungen sowie weiterhin eine tägliche Direktverbindung von und nach Wien.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 09.10.19

Ab 14. Oktober wieder Züge zwischen Berlin Zoo und Hauptbahnhof

  • Noch Einschränkungen bis 21. Oktober

(Berlin, 9. Oktober 2019) Die Deutsche Bahn baut zur Zeit am Berliner Hauptbahnhof zwei Prototypen einer Fahrbahnübergangskonstruktion (FÜK) ein. Ab 14. Oktober können die Züge den gesperrten Abschnitt zwischen Berlin Zoologischer Garten und Berlin Hauptbahnhof wieder befahren. Ein Gleis am Berliner Hauptbahnhof bleibt jedoch bis zum 21. Oktober, 22 Uhr, gesperrt.

Nach Rückbau der bisher eingebauten FÜK wurden Abweichungen zwischen den Bestandsbauwerken und den Bestandsplänen festgestellt. Wegen zusätzlicher Bauleistungen und Prüfungen musste der Bauablauf angepasst werden. Die Sperrzeit verlängert sich folglich, damit der verspätet eingebrachte Beton die erforderliche Festigkeit erreicht.

Betriebliche Auswirkungen:

RE2: Einzelne Umleitungen zwischen Wittenberge und Cottbus. Die Züge fahren über Spandau, Gesundbrunnen, Ostkreuz.

IRE Berlin - Hamburg: Einzelne Umleitungen bei in Berlin ankommenden Zügen. Die Züge fahren über Spandau nach Gesundbrunnen.

RB21/22: Linien enden bereits in Charlottenburg anstatt in Friedrichstraße.

Fernverkehrslinie 77 Amsterdam-Berlin: In Berlin ankommende Züge fahren nach Gesundbrunnen.

Die Halte auf der Berliner Stadtbahn, einschließlich der Halt in Berlin Hbf, entfallen für die betroffenen Züge.

Informationen:

Angaben zu Baustellen, Auswirkungen auf den Fahrplan und Fahrmöglichkeiten sind in den Apps „DB Bauarbeiten“, „DB Navigator“, dem „Streckenagenten“ des Nahverkehrs, unter www.deutschebahn.com/bauprojekte,  www.deutschebahn.com/bauinfos und https://inside.bahn.de/ hinterlegt.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 08.10.19

Jede S-Bahn hat jetzt WLAN

  • Alle Züge der S-Bahn Rhein-Main mit kostenlosem Internetzugang ausgestattet
  • RMV investiert fünf Millionen Euro in den zusätzlichen Service
  • Auch Fahrkartenautomaten und Regionalzüge sowie Expressbusse mit WLAN

Hofheim/Frankfurt, 08. Oktober 2019 - Reisende, die mit der S-Bahn im Rhein-Main-Gebiet unterwegs sind, können von nun an in jedem Zug kostenlos im Internet surfen. Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hat in der S-Bahn-Werkstatt in Frankfurt die letzte noch fehlende Schraube festgezogen und den Umbau damit komplett gemacht. Nach nur gut einem Jahr ist die Ausstattung aller 194 S-Bahnen mit WLAN damit abgeschlossen.

„In Ballungszentren wie dem Rhein-Main-Gebiet ist die S-Bahn das Rückgrat des Nahverkehrs: mehr als 500.000 Fahrgäste werktäglich sprechen eine deutliche Sprache“, erklärte Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir. „Um die Städte von Dauerstau und Abgasen zu entlasten, muss der ÖPNV weiter wachsen. Mit Angeboten wie dem hessenweiten Schülerticket, dem kommenden Seniorenticket und attraktiven anderen Angeboten wird der Zugang zu Bussen und Bahnen Schritt für Schritt einfacher gemacht. Aber auch Bequemlichkeit und Komfort gehören zu einem attraktiven ÖPNV. Die Ausstattung aller S-Bahnen und Fahrkartenautomaten und damit der Bahnsteige mit kostenlosem WLAN ist eine weitere Steigerung der Attraktivität von Bus und Bahn. Während der Fahrt arbeiten oder entspannt surfen geht nun mal nicht, wenn man selbst ein Auto steuert.“

„Mit dem kostenlosen WLAN können unsere Fahrgäste die S-Bahn-Fahrt zum Arbeiten oder Entspannen nutzen. Mails bearbeiten, whatsappen oder Musik über Streamingdienste hören, ist im RMV in allen S-Bahnen, acht Regionalzug- und Expressbuslinien sowie an mehr als 600 Fahrkartenautomaten möglich“, so RMV-Chef Prof. Knut Ringat. “Zusammen hat der RMV damit das wohl größte freie WLAN-Netzwerk Deutschlands realisiert.“

Der RMV und die S-Bahn Rhein-Main hatten im Juli letzten Jahres damit begonnen, die ersten Züge mit WLAN auszustatten. Der RMV investierte fünf Millionen Euro in das Zusatzangebot.

Wie gut das Angebot bei den Fahrgästen ankommt, berichtet Christian Roth, Leiter der S-Bahn Rhein-Main. „Wir sind gut vorangekommen und sogar etwas schneller fertig geworden als ursprünglich geplant.“ Dem S-Bahn-Chef zufolge wird der neue Service von den Kunden sehr gut angenommen. „In den letzten Monaten haben sich jeweils über vier Millionen mobile Endgeräte mit dem WLAN in der S-Bahn verbunden.“

Die Verbindung mit dem WLAN in der S-Bahn ist einfach. Sobald am mobilen Endgerät die Funktion „WLAN aktivieren“ ausgewählt ist, reicht es, das Netz-werk „WLAN@RMV S-Bahn“ auszuwählen und die Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Dann stehen pro Endgerät und Tag 100 MB kostenlos Verfügung. Wer möchte, kann das WLAN-Netz der S-Bahn bis zu sieben Tage nutzen, ohne sich erneut einloggen zu müssen. Der Datenschutz ist selbstverständlich gewährleistet. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben und auch das Nutzerverhalten wird nicht überwacht oder mitgeschnitten.

Jede der 194 S-Bahnen hat in den letzten 15 Monaten einen Rechner als Router für drei Modems erhalten. Außerdem wurde jedes Fahrzeug mit drei Accesspoints und Innenantennen, die die Signale der Endgeräte der Fahrgäste an den Router übermitteln, sowie zwei Außenantennen zur Verbindung mit dem Mobilfunk versehen. In Summe wurden für das Zusatzangebot mehr als 53 Kilometer Kabel verlegt und fast 72.000 Muttern, Schrauben, Unterlegscheiben etc. verbaut.

RMV setzt auf WLAN

Neben den S-Bahnen gibt es bereits sieben Regionalzuglinien sowie eine Expressbuslinie mit WLAN. In Zukunft gehört WLAN sogar zum Standard bei der Ausschreibugen neuer Verkehrsleistungen im Regionalzugverkehr des RMV. Um den Fahrgästen auch an den Bahnhöfen einen stabilen und kostenfreien Internetzugang zu ermöglichen, bietet der RMV zudem bereits seit letztem Jahr an den mehr als 600 Fahrkartenautomaten das wohl größte öffentliche WLAN-Netz Deutschlands.

Quelle: RMV

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Datum 08.10.19

Mehr Fernverkehr für Ostdeutschland: Neue DB-Fernverkehrslinie von Dresden nach Rostock

  • Deutsche Bahn verdoppelt Angebot auf der Route Dresden – Berlin – Rostock
  • Mehr Zugverkehr für vier ostdeutsche Bundesländer

(Berlin, 8. Oktober 2019) Die Deutsche Bahn (DB) baut ihr Angebot zum Fahrplanwechsel weiter aus: Mitte Dezember geht Deutschlands neue Fernverkehrslinie Dresden – Berlin – Rostock stufenweise, mit anfangs zehn Fahrten täglich, an den Start. Ab März gibt es zwischen 6 und 22 Uhr einen Zwei-Stunden-Takt mit 16 Fahrten täglich. Damit verdoppelt sich das bestehende Angebot zwischen den Metropolen und Regionen in vier ostdeutschen Bundesländern. DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: „Wir wollen Schritt für Schritt Angebot und Kapazitäten des Schienenverkehrs in Deutschland ausbauen. Reisezeiten werden kürzer. Regionen rücken näher zusammen. Mit mehr Fernverkehr wird die Strategie einer starken Schiene für viele Menschen in Ostdeutschland in den kommenden Jahren konkret erlebbar.“

Sechs Orte erhalten einen regelmäßigen zweistündlichen Fernverkehrsanschluss. Dazu gehören Elsterwerda, Oranienburg, Neustrelitz und Waren (Müritz). Im Mai nächsten Jahres kommen Warnemünde und der Berliner Flughafen Schönefeld hinzu.

Kurze Reisezeiten und optimale Anschlüsse

Das neue Angebot in den Ländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen bedeutet attraktive Reisezeiten: Z.B. von Berlin nach Rostock in nur zwei Stunden oder in 90 Minuten von Dresden zum Flughafen Berlin Schönefeld. Touristen, Urlaubsreisende, Berufspendler und Geschäftsreisende profitieren gleichermaßen von der neuen Verbindung.

Neue Züge für die neue Strecke

Die DB setzt auf der Linie moderne Doppelstockzüge ein. Sie bieten WLAN, Bordgastronomie und haben Platz für Gepäck und Fahrräder. Die Züge werden im Dezember von der österreichischen Westbahn übernommen. Nach einer Anpassung an DB-Standards – vom Reservierungssystem bis zum Außendesign - kommen die Züge ab 8. März zum Einsatz.

Die Fernverkehrslinie Dresden–Berlin–Rostock ist Teil der neuen Unternehmensstrategie „Starke Schiene“, mit der die DB mehr Verkehr auf die Schiene bringen und damit einen wichtigen Beitrag für die Mobilitätswende und den Klimaschutz leisten will. Ziel ist es, die Anzahl der Fernverkehrsreisenden zu verdoppeln – auf 260 Millionen Kunden pro Jahr.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 07.10.19

Noch digitaler – Wochen- und Monatskarten gibt’s jetzt auch per RMV-App

  • Wochen- und Monatskarten ab jetzt per RMV-App erhältlich
  • Bezahlung nun auch über PayPal möglich
  • Monatlich RMV-Fahrkarten für rund zwei Millionen Euro über Apps

Ab Montag, dem 07. Oktober, sind Wochen- und Monatskarten auch über die RMV-App schnell und bargeldlos verfügbar. Außerdem können alle Fahrkarten, die in der RMV-App gekauft werden, jetzt auch über PayPal bezahlt werden.

„Seit Start der RMV-App bieten wir dort Einzel-, Tages- und Gruppentageskarten an. Die Einbindung von Wochen- und Monatskarten ist der nächste logische Schritt in unserer Digitalisierungsstrategie und macht den Ticketkauf über unsere App jetzt auch für Pendler und Vielfahrer interessant“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat.

Neue Sicherheitsmerkmale

Der Kauf von Einzel- und Tageskarten sowie Gruppentageskarten und des Hessentickets ist über die RMV-App schon seit 2012 möglich. Für die Erweiterung des Angebots um Zeitfahrkarten waren umfangreiche Überarbeitungen des HandyTickets notwendig: So bieten Zeitkarten beispielsweise zusätzliche Sicherheitsmerkmale sowie die Möglichkeit, das Ticket auf ein anderes Smartphone zu übertragen, sollte der Fahrgast sich beispielweise während der Gültigkeit ein neues Gerät anschaffen.

Die Bezahlung kann neben PayPal auch über die bereits bekannten Zahlungsweisen erfolgen: per Lastschrift oder Kreditkarte. Einzelfahrkarten, Tageskarten sowie Gruppenkarten können auch ohne Anmeldung via Mobilfunkrechnung gezahlt werden.

Zunächst können Wochen- und Monatskarten über die RMV-App nur mit sofortigem Gültigkeitsbeginn erworben werden. Im Laufe des kommenden Jahres soll es aber auch möglich sein, Wochen- und Monatskarten mit einem späteren Gültigkeitsbeginn auszuwählen. Perspektivisch soll auch der Kauf von Jahreskarten über die RMV-App möglich sein.

Über die App

Im vergangenen Jahr (September 2018 – August 2019) wurden über das Handy pro Monat RMV-Fahrkarten für rund zwei Millionen Euro vertrieben, das sind 43 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt werden über das Handy etwa 12 Prozent aller Einzel- und Tageskarten vertrieben.

Seit ihrer Einführung wurde die RMV-App mittlerweile mehr als 2,5 Millionen Mal im Google Play- oder App-Store heruntergeladen. Eine Auswahl über die Funktionen der RMV-App finden sich unter: https://www.rmv.de/c/de/service/online-services/die-rmv-app/

Quelle: RMV

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Datum 04.10.19

Vorarbeiten für den Sachsen-Tarif nehmen Fahrt auf

  • Zweckverbände setzen Beschlüsse zum Dachtarif mit Freistaat um

Zum 1. Oktober hat das neue Kompetenzcenter Sachsen-Tarif die Arbeit aufgenommen. Die ersten zwei Mitarbeiter bezogen ihre Büroräume im Elbcenter Dresden, ein dritter Kollege folgt zum 1. Dezember. „Das Kompetenzcenter ist entsprechend des Beschlusses zwischen den fünf Zweckverbänden und der sächsischen Staatsregierung für die Entwicklung eines Dachtarifs für den gesamten Nahverkehr im Freistaat zuständig“ erläutert Kai Emanuel, Landrat des Landkreises Nordsachsen, Vorsitzender des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) und Vorsitzender der ÖPNV-Lenkungsgruppe. „Entsprechend des Beschlusses wird das Center beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) angesiedelt und dessen Ressourcen mit nutzen, um die Kosten gering zu halten.“ Die Finanzierung des Centers erfolgt entsprechend der Finanzierungsverordnung durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA).

„Wir freuen uns auf die neuen Kollegen, die bereits viel Erfahrung aus vorherigen Tätigkeiten im SMWA, aus anderen Verbünden und dem Nahverkehrsconsulting mitbringen“, betont Landrat Michael Harig, Verbandsvorsitzender des VVO. „Bereits in den letzten Monaten hat regelmäßig ein Projektausschuss aus den Verbünden und den Bahngesellschaften zum Sachsen-Tarif getagt. Diese Arbeit wird das Kompetenzcenter nun fortführen.“

In den vergangenen Monaten konnten die Verbünde die getroffenen Beschlüsse mit dem Freistaat erfolgreich umsetzen. „Zum 1. August wurde das AzubiTicket Sachsen eingeführt und nach ersten Hochrechnungen wurden bereits rund 12.000 Abos verkauft“, hebt Staatsminister Martin Dulig hervor. „Das zeigt, wie groß der Bedarf für ein verbundübergreifendes Ticket ist.“ Auch die gleichzeitig in den Verbünden eingeführten SchülerFreizeitTickets entwickeln sich positiv. Die Vermarktung erfolgt über die gemeinsame Internetseite der Verbünde www.deine-jugendtickets.de. Die entsprechenden Kooperationsvereinbarungen sowie die Einnahmenaufteilung des AzubiTickets werden derzeit vom VVO als Clearingstelle umgesetzt. Auch der beschlossene sachsenweite Ausbau des PlusBus-Netzes geht voran: Inzwischen rollen die Busse im dichten Takt auf 51 Linien in drei Verbünden, im Oktober nehmen die ersten Linien im Vogtland den Betrieb auf. „Diese Entwicklungen zeigen, dass die Verbände wortgehalten haben“, fasst Landrat Kai Emanuel zusammen. „Nun gehen wir mit dem Sachsen-Tarif gemeinsam mit dem Freistaat den nächsten Schritt.“

Quelle: VVO

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Datum 02.10.19

Neue tägliche Verbindung zwischen Berlin, Dresden, Prag, Wien und Graz

  • Start am 4. Mai 2020
  • Kooperation von DB, ÖBB und CD

Die europäischen Eisenbahnunternehmen DB, ÖBB und CD bringen ab dem kommenden Frühjahr eine neue Zugverbindung an den Start und schicken den Railjet auf die Reise.

Morgens gegen 6 Uhr ab Berlin und um 8 Uhr ab Dresden, erreicht der Zug bereits um 10.30 Uhr Prag. Ideal für einen Tagesausflug in die tschechische Hauptstadt. Nach siebenstündigem Aufenthalt ist die Rückfahrt um 17.30 Uhr möglich. Start ist am 4. Mai auf der Strecke Graz - Wien nach Berlin. In der Gegenrichtung startet der Zug am 5. Mai 2020 von Berlin nach Wien - Graz.

Für Dresden bedeutet der neue Railjet eine Direktverbindung tagsüber nach Österreich. Der Railjet fährt über Wien umsteigefrei weiter bis Graz.

Mit dem Super Sparpreis Europa sind Tickets zum Beispiel von Berlin nach Prag bereits ab 19,90 Euro, von Dresden ab 14,90 Euro erhältlich. Buchbar ist die neue Verbindung sechs Monate im Voraus.

Das verbesserte Angebot ergänzt die bestehende ICE-Tagesverbindung von Berlin über Halle (Saale), Erfurt, Nürnberg und Passau nach Wien sowie das tägliche Nachtangebot mit dem ÖBB-Nightjet.

Zwischen Berlin, Dresden und Prag verstärkt das neue Railjet-Angebot die bestehende EC-Linie mit einer zusätzlichen Frühfahrt Richtung Tschechien und einer neuen Spätverbindung in der Gegenrichtung.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 01.10.19

Transdev-Gruppe übernimmt Verkehrsleistungen der insolventen Städtebahn in Sachsen

Die Transdev-Gruppe, Deutschlands größter privater Mobilitätsanbieter, hat zum 1. Oktober 2019 in Sachsen weitere Nahverkehrslinien übernommen. Der Verkehrsverbund Oberelbe hat per Notvergabe die Strecken des insolventen Unternehmens Städtebahn Sachsen bis Ende 2021 an die Transdev Regio Ost GmbH vergeben.

Nach der Insolvenz und Betriebseinstellung der Bahnverkehre der Städtebahn Sachsen und der Kündigung des Verkehrsvertrages durch den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hat die Verbandsversammlung die Notvergabe der Verkehrsleistungen beschlossen. Bis Ende des Jahres 2021 wird das Dieselnetz der VVO von der Transdev Regio Ost GmbH betrieben.

Das VVO-Dieselnetz, auf dem bislang die Sächsische Städtebahn unterwegs war, umfasst die Bahnstrecken zwischen Dresden, Kamenz und Königsbrück, durch das Müglitztal nach Altenberg sowie zwischen Pirna und Sebnitz. Täglich sind auf den Linien knapp 10.000 Fahrgäste im Regionalverkehr unterwegs. Die jährliche Zugleistung umfasst rund 1,9 Mio. Zugkilometer. Die Transdev Regio Ost GmbH hat es zum Ziel, die 80 Mitarbeitenden des bisherigen Betreibers zu übernehmen und ihnen weiterhin eine berufliche Perspektive in der Region zu geben. Zudem wird Transdev auch die bislang eingesetzten Fahrzeuge übernehmen.

„Für uns ist es wichtig, dass es einen nahtlosen Übergang des Betriebs zu Transdev gibt, um die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten“, betont Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO.

„Es freut uns, dass der VVO uns mit dieser anspruchsvollen Aufgabe betraut hat“, sagt Henning Weize, Vorsitzender der Geschäftsführung der Transdev Regio Ost GmbH und der Transdev Mitteldeutschland GmbH. „Wir arbeiten nun unter Hochdruck daran, bis zum 1. Oktober 2019 den Betrieb auf den Strecken der Städtebahn komplett zu übernehmen und den Fahrgästen wieder einen zuverlässigen Nahverkehr anzubieten.“

Quelle: Transdev/VVO

 

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