Nachrichten-Rubrik: Verkehrsnachrichten

Datum 24.04.19

Allianz pro Schiene fordert am Tag gegen Lärm weitere Anstrengungen

Berlin, 24. April 2019. „Der Schienenverkehr ist in den vergangenen Jahren deutlich leiser geworden, aber verursacht für Anwohner an vielen Orten in Deutschland noch immer zu viel Lärm.“ Darauf weist am internationalen Tag gegen Lärm Ulrike Hunscha vom gemeinnützigen Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene hin. „Ein bedeutender Fortschritt ist, dass vom Fahrplanwechsel 2020/21 an keine lauten Güterwagen mehr auf dem deutschen Schienennetz fahren dürfen“, erklärte Hunscha am Mittwoch in Berlin.

„Anwohner macht vor allem der Lärm durch den Schienengüterverkehr zu schaffen. Daher ist das Jahr 2020 mit dem Verbot alter, lauter Güterwagen ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer leiseren Bahn und zu einer höheren Akzeptanz der Schiene.“ Hunscha leitet für die Allianz pro Schiene das vom Umweltbundesamt und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit geförderte Projekt „Forum leise Bahnen“, das vom Lärm betroffene Bürger mit Vertretern der Schienenbranche an einen Tisch bringt.

Ausbau des Schienennetzes geht nur mit den Bürgern 

Die größte Lärmbelästigung geht in Deutschland von der Straße aus. Dies zeigt eine aktuelle Statistik des Umweltbundesamtes. Demnach fühlen sich 76 Prozent der Menschen in Deutschland durch Straßenlärm gestört oder belästigt. 44 Prozent sagen dies von Flugverkehrslärm, aber immerhin noch 38 Prozent von Schienenverkehrslärm. „Damit können wir uns nicht zufriedengeben“, betonte Hunscha. „Die Verkehrswende braucht Verlagerung auf die Schiene und den Ausbau der Schieneninfrastruktur. Dies kann nur mit der Bevölkerung gelingen.“ Eine zentrale Voraussetzung dafür ist laut Allianz pro Schiene die weitere Lärmreduzierung des Schienenverkehrs.

In diesem Zusammenhang begrüßte Hunscha die Ankündigung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), ein neues Lärm-Monitoring mit 19 Messtationen an stark befahrenden Bahnstrecken zu starten. „Deutschlandweit einheitliche Messverfahren sind wichtig, um Vertrauen bei den Bürgern zu gewinnen. Die Fortschritte bei der Lärmminderung müssen für die Öffentlichkeit nachvollziehbar und überprüfbar dokumentiert werden.“

Quelle: Allianz pro Schiene

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Datum 24.04.19

Stiftung Warentest: „Call a Bike“ punktet mit sicheren Rädern und sicheren Daten

  • Fahrradverleihsystem der Deutschen Bahn belegt einen Spitzenplatz
  • Deutsche Bahn Connect-Chef Gudd: „Bikesharing erhöht Lebensqualität in Städten“

(Berlin, 23. April 2019) Das Fahrradverleihsystem „Call a Bike“ der Deutschen Bahn ist von der Stiftung Warentest mit dem Qualitätsurteil „gut“ bewertet worden. Deutschlands größter Bikesharing-Anbieter steht den Nutzern nach einmaliger Registrierung in über 70 Städten zur Verfügung und verfügt aktuell über rund eine Million Kunden.

Sichere Räder und eine hohe Nutzerfreundlichkeit bei Entleihe, Nutzung und Rückgabe konnten die Tester überzeugen. Als „mustergültig“ wurde der sparsame Umgang mit den Nutzerdaten bezeichnet. Bei vier der sechs getesteten Anbieter führten insbesondere technische Mängel an den Rädern zur Gesamtnote „mangelhaft“.

Bis zu sechs Mal pro Woche sind die Serviceteams von „Call a Bike“ in den städtischen Ausleihgebieten unterwegs. Damit erfüllt die DB die hohen Erwartungen der Tester, nach denen die Sicherheit der Räder zu jedem Zeitpunkt gegeben sein muss.

Gute Qualität = Gute Chancen für alternative Mobilitätslösungen

Das Image des Leihradmarktes habe sich positiv entwickelt, wie die Tester im Rahmen einer Abfrage des Stimmungsbildes in den 20 größten Städten ermittelten. Dazu trüge auch die Einbindung von Anbietern in alternative kommunale Verkehrskonzepte bei. Seit über zehn Jahren betreibt die DB StadtRAD Hamburg. Von derzeit 2.600 Rädern wächst die Flotte in den kommenden Jahren auf 4.500 Rädern, mit der alle Stadtteilzentren und Schnellbahnstationen angeschlossen werden. Als erstes interkommunales Verleihsystem der „Call a Bike“-Familie hat sich RegioRadStuttgart seit einem Jahr etabliert. Neben der baden-württembergischen Landeshauptstadt beteiligen sich 40 weitere Kommunen an dem Projekt. Zwei Drittel der 1.100 Räder umfassenden Flotte sind elektrisch unterstützte Pedelecs.

Jürgen Gudd, Vorsitzender der Geschäftsführung von Deutsche Bahn Connect: „Das Qualitätsurteil der Stiftung Warentest bestätigt unsere Strategie, auf Qualität und Nachhaltigkeit zu setzen. Längst sind Leihräder mehr als nur ein Angebot für „die letzte Meile“ vom Bahnhof zum Ziel. Mit maßgeschneiderten Konzepten für alternative Mobilität tragen wir dazu bei, dass Städte vom Autoverkehr entlastet und wieder mehr Lebensqualität gewinnen.“

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 12.04.19

Mit der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn in die diesjährige Ausflugssaison

(Leipzig/Mellenbach-Glasbach, 12. April 2019) Die Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn (OBS) ist im Freistaat Thüringen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Touristenmagnet. Aber auch eine moderne Bahn, teils im historischen Gewand, sowie eine attraktive Alternative zum Individualverkehr in der Region. Wenngleich sich die Fahrgast- und Besucherzahlen auf einem etwa anhaltend hohen Niveau bewegen, will sich die OBS weiter anstrengen, damit sich noch mehr Besucher für die Bergbahnregion entscheiden und sich dabei ebenso wohlfühlen wie entspannen können. Ein großer Schritt Richtung Qualität, Barrierefreiheit und Kundenorientierung ist die Anschaffung eines dritten VT 641. Dieses Fahrzeug ergänzt die beiden bisherigen Triebwagen, welche es ermöglichen, stufenfrei ein- und auszusteigen. Um künftig auch Kartenzahlung und eine englischsprachige Menüführung anbieten zu können, werden im Laufe des Jahres die bisherigen Fahrkartenautomaten ausgetauscht.

„Haben wir in den vergangenen Jahren sehr viel getan, das Umfeld und den Fahrzeugpark für unsere Besucher interessanter zu machen, so konzentrieren wir uns in diesem Jahr auf unsere Kernleistungen Bergbahnfahrt, Fahrt auf der Flachstrecke und mit der Schwarzatalbahn“, erläutert Diana Saager, Leiterin der OBS. Überraschend ist für viele Fahrgäste der individuelle Vortrag während der Bergbahnfahrt durch das Personal. In Zeiten der Digitalisierung ist die persönliche und herzliche Betreuung für die Gäste ein ganz besonderes Erlebnis. „Verbesserungen sind jedoch bei der Ausschilderung zur Besucherlenkung notwendig, damit sich unsere Gäste gut orientieren können, sie genau wissen wo sind und keine Sorge haben müssen, die nächste Bahn zu verpassen. Das gehen wir in diesem Jahr auch an“, verspricht Saager.

Während auf der Schwarzatalbahn die Fahrgastzahlen 2018 gegenüber dem Vorjahr leicht anstiegen, waren sie auf der Bergbahn leicht rückläufig. Die Schwarzatalbahn nutzten 2018 125.367 Gäste, im Jahr zuvor waren es 124.035. Die Eröffnung der Fürstlichen Erlebniswelten Schloss Schwarzburg und die damit verbundene Inszenierung der Triebwagen und das Kombiticket für das Schloss Schwarzburg und die Oberweißbacher Bergbahn, das Fürstliche Bergbahnbillet, haben dazu beigetragen. Mit der Bergbahn sind 2018 152.938 Gäste gefahren, 2017 waren es 170.999. Wobei 2017 ein ausgesprochen besucherstarkes Jahr war. Der sehr lange und heiße Sommer hat sich 2018 auf die Bergbahn, wie auch auf andere Freizeiteirichtungen, nachteilig ausgewirkt. Dazu machten es längere Bauarbeiten und Straßensperrungen in unmittelbarer Umgebung schwer, die Bergbahn zu erreichen. „Wir werden in unseren Bemühungen um Fahrgäste und Besucher nicht nachlassen, sondern ständig phantasievoll und kreativ überlegen, wie wir einen Besuch in der Bergbahnregion zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen können“, verspricht Saager im Namens ihres Teams von 30 Mitarbeitern.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 11.04.19

„Bier, Bahn und Bananen“: DB Museum zeigt Besonderheiten und Kuriositäten aus 180 Jahren Schienengüterverkehr

  • Neue Sonderausstellung unter freiem Himmel
  • Neun historische Güterwagen und zwei Lokomotiven als Highlight für Eisenbahnfans
  • Umfangreiches Begleitprogramm mit Verkostungen und großem Bierfest
  • Kinder-Rallye bietet Attraktion für die ganze Familie

(Nürnberg/Berlin, 11. April 2019) Auf dem museumseigenen Freigelände präsentiert das DB Museum Nürnberg ab dem 12. April 2019 seine neue Sonderausstellung „Bier, Bahn und Bananen“.

Neun historische Güterwagen und zwei Lokomotiven führen die Besucherinnen und Besucher durch die Geschichte des Eisenbahn-Gütertransports – angefangen beim ersten Transportgut auf einer Sitzbank des Adlerwagens über die fast endlose Vielfalt des Stückguttransports bis hin zu Zirkuselefanten und der heutigen Vereinheitlichung durch Europalette und Container.

Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: „Mit „Bier, Bahn und Bananen“ begehen wir im DB Museum neue Wege. Erstmals zeigen wir auf unserem Freigelände eine gestaltete kulturhistorische Ausstellung, in der sowohl Fahrzeuge wie auch aussagekräftige Exponate eine große Rolle spielen – und dies auf besonders unterhaltsame Weise.“

Startschuss mit zwei Fässern Bier

Am 11. Juli 1836 transportiert der Nürnberger Bierbrauer Georg Lederer zwei Fässer Bier zum Fürther Bahnhof. Es folgt eine lange Verbundenheit zwischen Bahn und Bier. Entlang der Ludwig-Süd-Nord-Bahn werden Brauereien gegründet, welche ihren Gerstensaft über die Nordseehäfen in die ganze Welt exportieren. Und die Eisenbahn macht in der Folgezeit der Bevölkerung nicht nur regionale, sondern auch internationale Lebensmittel zugänglich. Insbesondere die Banane soll zu einem Sinnbild dieser Entwicklung werden.

Historischer Fuhrpark im Mittelpunkt

Über einen eigens konstruierten Steg lassen sich die neun ausgestellten historischen Güterwagen leicht erkunden und sind größtenteils auch begehbar. Die Fahrzeuge dienen dabei nicht nur als Ausstellungsfläche – sie selbst sind eindrucksvolle Exponate, die ihre eigene Geschichte erzählen. So führt der Klappdeckelwagen aus Rüdersdorf in die Länderbahnzeit, während die Aufschriften des Seefischwagens an die „Britische Zone“ nach 1945 erinnern. Im Bananenwagen und dem Bierwagen der Brauerei Rothaus erkennt man die Wandisolierung, mit der die empfindliche Ware vor Hitze und Kälte geschützt wurde. Andere gedeckte Güterwagen besitzen noch ein Bremserhäuschen, von dem aus vor der Einführung der automatischen Druckluftbremse manuell gebremst werden musste.

Abgerundet wird die Präsentation der Wagen durch zwei Güterzug-Lokomotiven. Die 45 010 ist die stärkste jemals in Deutschland eingesetzte Dampflokomotive und letztes erhaltenes Exemplar ihrer Baureihe. An ihrer Seite steht die Elektro-Lokomotive E 91 99. Bis 1975 verrichtete das ausgestellte Fahrzeug seinen Dienst.

Historische Fotografien und verschiedenartige Transportgeräte untermalen die vielseitige Welt des Güterverkehrs. Neben den ausgestellten Fahrzeugen und der Geschichte der Güter finden auch Themen wie Güterverkehrswerbung, Helfer im Güterverkehr und der Beruf des Bremsers ihren Platz. Die facettenreiche Ausstellung verspricht nicht nur einen kurzweiligen Museumsbesuch unter freiem Himmel, sondern auch ein Erlebnis für die ganze Familie.

Begleitprogramm mit Verkostungen und großem Bierfest

Begleitend zur Ausstellung bietet das DB Museum ein umfangreiches Sommerprogramm mit Bierverkostungen, Sonderführungen und Vorträgen an. Highlight ist ein großes Bierfest zum Vatertag am 30. Mai 2019 – eine Attraktion für die ganze Familie unter freiem Himmel. Neben Bier können sich die Gäste auf Livemusik, Gastronomie und ein buntes Rahmenprogramm freuen.

Für kleine Eisenbahnfans gibt es ab Mai 2019 eine Kinder-Rallye, mit der sich die Ausstellung spielerisch erkunden lässt. Ab Juli wird zudem immer sonntags um 13 Uhr eine kostenfreie Führung angeboten.

Kooperation mit dem Bayerischen Brauereimuseum und Tucher Bräu

Zur Sonderausstellung „Bier, Bahn und Bananen“ kooperiert das DB Museum mit dem Bayerischen Brauereimuseum im Kulmbacher Mönchshof, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Es stellt für die Zeit der Sonderausstellung interessante Exponate als Leihgabe zur Verfügung.

Im Rahmen der Feierlichkeiten werden darüber hinaus gemeinsame Events veranstaltet. Eigens zur Ausstellung wird in der Gläsernen Brauerei des Bayerischen Brauereimuseums ein auf 400 Flaschen limitiertes DB-Museums-Bier mit Sonder-Etikett gebraut. Der Verkauf startet zum Bierfest am 30. Mai.

Darüber hinaus wird die Ausstellung von der Tucher Bräu GmbH & Co. KG im Rahmen des Begleitprogramms unterstützt.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 11.04.19

Osterverkehr: 45 000 zusätzliche Sitzplätze in den Süden      

Die SBB hat sich für das erwartet hohe Verkehrsaufkommen im Osterverkehr gewappnet. Aufgrund der Ferienkonstellation, erwartet die SBB für Ostern 2019 noch mehr Reisende als im Vorjahr. Mit rund 45 000 zusätzlichen Sitzplätzen bietet die Bahn zwischen Gründonnerstag und Ostermontag staufreies Reisen. Insgesamt verkehren 33 Zusatzzüge ins Tessin beziehungsweise retour. Die SBB empfiehlt, die Reise frühzeitig zu planen, sich über Zusatzzüge zu informieren und Sitzplätze frühzeitig zu reservieren.     

Neben den 33 Zusatzzügen werden diverse Regelzüge mit zusätzlichen Wagen oder Zugseinheiten verstärkt. Erfahrungsgemäss sind am Gründonnerstag, Karfreitag und Ostermontag die höchsten Passagierzahlen bei der SBB zu erwarten. Reisenden, welche ins Tessin fahren, empfiehlt die SBB, die Intercity-Züge mit Abfahrt xx.32 Uhr in Zürich HB oder die Zusatzzüge mit Abfahrt xx.45 in Zürich HB zu benutzen. Wer aus Basel/Luzern in Arth-Goldau zusteigt, benützt am besten die Züge, welche zur Minute xx.18 Uhr fahren. Für Reisende nach Italien ist eine Sitzplatzreservierung obligatorisch (Reservationen am Bahnschalter oder beim SBB Rail Service unter 0848 44 66 88, CHF 0.08/Min.).

Veloselbstverlad nur mit Reservierung

Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen im Gotthard-Basistunnel ist für Velos in Zügen durch den Basistunnel eine Reservation im Voraus zwingend erforderlich. Alternativ verkehrt von Karfreitag bis Ostermontag ab Zürich der «Gotthard-Weekender» mit Halten auf der Gotthard-Panoramastrecke nach Bellinzona und zurück. Er ist ideal für Wanderer sowie Ausflügler und bietet entsprechend Platz für Velos und Gepäck. Hier ist keine Velo-Reservation nötig. Mehr Informationen zum Reisen mit Velos sind unter www.sbb.ch/velo zu finden.

Sitzplatzreservierungen ins Tessin auch über SBB Mobile

Die SBB empfiehlt, die Reise vorgängig zu planen. Sitzplätze können auch bequem über die SBB Mobile App reserviert werden. Sämtliche Zusatzzüge werden im Online-Fahrplan auf www.sbb.ch/fahrplan und in der SBB Mobile App angezeigt. Die besten Verbindungen können zusätzlich auf www.sbb.ch/entspannt-reisen abgerufen werden. Weitere Informationen sind an allen Bahnschaltern sowie via SBB Rail Service unter 0848 44 66 88 (CHF 0.08/Min.) erhältlich. Die Auslastung einzelner Züge kann über die Belegungsprognose im Online-Fahrplan oder auch mit dem Smartphone in SBB Mobile abgerufen werden. Zusätzlich stehen den Reisenden an den grossen Bahnhöfen entlang der Nord-Süd-Achse über die Ostertage Kundenbetreuer für Fragen zur Verfügung.

Quelle: SBB

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Datum 05.04.19

5 Jahre IRE Berlin-Hamburg – Geburtstagsüberraschung für Kurzentschlossene am 14. April

Seit dem 14. April 2014 verbindet der IRE Berlin-Hamburg die Metropolen Berlin und Hamburg mit den Ausflugszielen Rathenow, Stendal, Salzwedel, Uelzen und Lüneburg.

Anlässlich des 5. Geburtstags gibt es ein besonderes Angebot. Wer am 14. April online unter bahn.de/berlin-hamburg bucht und den Online-Code LHY9MXU6 eingibt, erhält einen Rabatt von 10 Euro auf die einfache Fahrt (regulär 19,90 Euro) oder auf die Hin- und Rückfahrt (regulär 29,90 Euro).

Angebotsdetails:

  • Der eCoupon kann nur am 14.04.2019 auf IRE Berlin-Hamburg-Tickets eingelöst werden und ermöglicht eine Ermäßigung von 10 Euro auf den regulären Fahrpreis (19,90 Euro für eine einfache Fahrt oder 29,90 Euro für eine Hin- und Rückfahrt).
  • Bei der Buchung mit dem eCoupon gilt ein Mindestbestellwert von 19,90 Euro. Der eCoupon ist nicht gültig bei der Buchung eines IRE-Berlin-Hamburg-Spezial-Tickets.
  • Der eCoupon kann nur im eingeloggten Bereich unter bahn.de innerhalb des Bestellprozesses oder über die App DB Navigator eingelöst werden.
  • Der eCoupon ist nur solange nutzbar wie der Vorrat reicht. Es besteht kein Anspruch auf einen eCoupon.
  • Die Fahrt muss im Zeitraum vom 14.04.2019 bis zum 10.10.2019 erfolgen.
  • Pro Person kann der eCoupon nur einmal verwendet werden.
  • Der eCoupon gilt nicht für die Buchung von Fahrkarten für alleinreisende Kinder unter 15 Jahren.
  • Bei Erstattung des gebuchten Online- bzw. Handy-Tickets wird der Betrag von 10,00 Euro nicht berücksichtigt.
  • Es gelten die Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn AG. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Zur Verwendung des eCoupons müssen Sie nur drei Schritte befolgen:

1. Verbindung suchen und das Häckchen bei „Nur Nahverkehr“ setzen, damit der IRE Berlin-Hamburg angezeigt wird

2. Einloggen

3. Buchen und Sparen

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 05.04.19

Deutsche Bahn fordert Hersteller Siemens und Bombardier zur Ausbesserung von ICE-4-Wagenkästen auf

(Berlin, 4. April 2019) An verschiedenen ICE-4-Zügen entspricht die Fertigungsqualität einzelner Wagenkastenrohbauten nicht den vertraglich vereinbarten hohen Qualitätsanforderungen. Dies könnte langfristig zu einem höheren Wartungsaufwand führen.

Die Sicherheit der Fahrzeuge ist davon unberührt. Alle ICE-4-Fahrzeuge waren und sind jederzeit sicher.

Der Wagenkastenrohbau erfolgt durch Bombardier Transportation als Subunternehmer der Siemens AG. Die DB hat die Hersteller aufgefordert, die betroffenen Fahrzeuge im Rahmen der Gewährleistung auszubessern. Die Details dazu werden aktuell ausgearbeitet und mit der DB und dem Eisenbahn-Bundesamt abgestimmt. Bis ein endgültiges Ausbesserungskonzept vorliegt, hat die DB sich entschieden, vorerst keine weiteren ICE-4-Züge mehr vom Hersteller abzunehmen. Aktuell gibt es deswegen keine Beeinträchtigungen für Kunden der DB.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 05.04.19

DB Regio startet in Sachsen in die Wandersaison

(Leipzig/Dresden, 4. April 2019) In diesem Jahr startet der Wander-Express „Bohemica“ in die zehnte Saison. Der beliebte Ausflugszug fährt bis 3. November jedes Wochenende und an sächsischen Wochenfeiertagen als RE 20 von Dresden Hauptbahnhof (ab 7.50 Uhr) mit Halten in Dresden-Strehlen, Dresden-Reick, Dresden-Dobritz, Dresden-Niedersedlitz, Heidenau, Pirna, Bad Schandau, Schöna, Dolní Žleb, Neštědice, Děčín hl.n., Ústí nad Labem hl.n., Ústí nad Labem-Střekov, Sebuzín und Velké Žernosekyin in die böhmische Königsstadt Litoměřice (an 9.40 Uhr). Am Nachmittag geht es auf der gleichen Route von Litoměřice město (ab 16.14 Uhr) zurück nach Dresden (an 18.08 Uhr).

In der Gegenrichtung fährt der „Letní Kometa“ ebenfalls als RE 20 an den Wochenenden und an tschechischen Feiertagen von Ústí nad Labem hl.n. (ab 9.19 Uhr) über Děčín hl.n. und Bad Schandau nach Dresden (an 10.21 Uhr). Zurück nimmt der Zug die gleiche Route von Dresden Hauptbahnhof (ab 17.35 Uhr) nach Ústí nad Labem (an 18.38 Uhr).

Bis 2. November fährt ein Zugpaar des RE 50 „Saxonia-Express“ immer sonnabends von Leipzig über Dresden nach Pirna, Stadt Wehlen, Kurort Rathen, Königstein, Bad Schandau, Schmilka-Hirschmühle bis nach Schöna. Die Abfahrt erfolgt in Leipzig Hauptbahnhof um 8.00 Uhr, um 10.12 Uhr kommt der Zug in Schöna an. Zurück geht es ab Schöna um 16.25 Uhr, Ankunft in Leipzig um 18.50 Uhr. Damit haben Reisende aus dem Leipziger und Riesaer Raum eine Direktverbindung für einen Tagesausflug zu den Wander- und Ausflugszielen im oberen Elbtal. Aber auch aus Dresden ist man mit diesem Zug, der zwischen Dresden Hauptbahnhof und Pirna nicht hält, schneller in der Sächsischen Schweiz. Abfahrt am Hauptbahnhof Dresden ist um 9.34 Uhr.

Auch auf der S-Bahn Dresden werden an den Wochenenden und sächsischen Feiertagen bis 3. November um 9.50 Uhr und 10.20 Uhr zusätzlichen Züge auf der S 1 nach Schöna eingesetzt. Für die Rückfahrt können die den Fahrplan ergänzenden S-Bahnen um 16.47 Uhr und 17.47 Uhr ab Schöna zum Dresdner Hauptbahnhof genutzt werden.

„In Zusammenarbeit mit der Tschechischen Bahn (ČD) und dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ist es auch in diesem Jahr möglich, den Reisenden zahlreiche Ziele in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz und auch im Böhmischen Mittelgebirge anzubieten“, betont Stephan Naue, Leiter Produktmanagement Sachsen bei DB Regio Südost.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 05.04.19

Lok der Linie RE 1 würdigt „Theodor Fontane“

„Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland“ ist eines der bekanntesten Gedichte von Theodor Fontane. Zu Ehren seines 200. Geburtstags ist ab sofort eine Lok als rollende Botschafterin durch Berlin und Brandenburg unterwegs. Im Rahmen einer feierlichen Loktaufe erhielt die Lok eine vollflächige Gestaltung u.a. mit dem Schriftzug „Theodor Fontane 200. Geburtstag“. Von Frankfurt (Oder) über Berlin und Potsdam bis nach Magdeburg wird die Lok auf der Linie RE1 quer durch Brandenburg und Berlin auf das Fontane Jubiläum im Besonderen in der Fontanestadt Neuruppin aufmerksam machen – auch über das Fontanejahr hinaus.

Fontane Jubiläumsjahr 2019

Theodor Fontane hat Brandenburg weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Fontanes Geburtsstadt Neuruppin ist Mittelpunkt der landesweiten Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr 2019, und wird den 200. Geburtstag ihres großen Sohnes zum Anlass nehmen, Fontane neu zu beleuchten und Interesse an der Fontanestadt Neuruppin und der Region zu wecken.

Feierlicher Festakt mit Vertretern aus Berlin und Brandenburg

Taufpaten beim Festakt am Brandenburger Hauptbahnhof waren Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Ralf Reinhardt, Landrat Ostprignitz-Ruppin, Jens-Peter Golde, Bürgermeister der Fontanestadt Neuruppin, Alexander West , Abteilungsleiter Vertragscontrolling beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sowie Andreas Zylka, Regionalleiter Personal DB Regio Nordost.

DB Regio Nordost ist Mobilitätspartner der Fontanestadt Neuruppin für fontane.200/Neuruppin

Neben der Fontane-Lok wird es auch eine gestaltete Lok zur Landesgartenschau 2019 (LAGA) in Wittstock/Dosse (18. April bis 6. Oktober 2019) auf der Strecke geben.

Anlässlich des Fontane-Jahres und der Landesgartenschau (LAGA) haben die Länder Berlin und Brandenburg über den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) deutlich mehr Fahrten bei DB Regio bestellt:

  • RE6 fährt täglich mit allen Zügen von und nach Berlin Gesundbrunnen (statt einzelne Züge in der Hauptverkehrszeit)
  • RB55 fährt auch am Wochenende stündlich (statt alle 2 Stunden)
  • während der LAGA fährt der RE6 zwischen Neuruppin West und Wittenberge stündlich (statt alle 2 Stunden)

Der RE6 bietet während der LAGA zusätzliche Spätverbindungen gegen 22 Uhr ab Wittstock Richtung Wittenberge und Neuruppin (-Berlin).

Hinweis: Bis Sonntag, 10. April und nochmals vom 6. bis 17. Mai 2019 kommt es auf der RE6 Wittenberge – Neuruppin – Berlin sowie auf der RB55 Kremmen – Hennigsdorf wegen Baumaßnahmen zu Einschränkungen.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 03.04.19

Baustellen der Gegenwart lösen Probleme der Zukunft

  • Mehr Baustellen – weniger Verspätungen im vergangenen Jahr
  • Aktuell 94 Prozent der Berliner Bahnhöfe stufenfrei
  • Bahn bildet solide aus

Die Deutsche Bahn ist dieses Jahr in Berlin/Brandenburg auf etwa 6.400 Baustellen aktiv und investiert hier insgesamt 522 Millionen Euro. Auch wenn der Fahrgast im Mittelpunkt der Baustellenplanung steht und sich umfangreich informieren kann bzw. informiert wird, bedeutet Bauen meist Umwege und längere Fahrzeiten in den Ersatzbussen. „Wenn wir heute nicht bauen, fährt morgen kein Zug. Unsere Fahrgäste müssen wir deshalb auch dieses Jahr mit elf größeren Bauvorhaben behelligen. Eins davon ist die Gleiserneuerung auf dem Ostring, die am 8. April beginnt. Bauen bedeutet zwar zeitweilige Sperrungen, aber am Ende auch mehr Kapazität, mehr Zuverlässigkeit und mehr Pünktlichkeit. Gute Beispiele sind das neue Ostkreuz oder das Karower Kreuz.“ So Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Berlin.

Obwohl die Anzahl der Baustellen von 5.795 im Jahr 2017 auf 6.253 im letzten Jahr stieg, verbesserte sich die Pünktlichkeit im Regionalverkehr von 94,6 auf 95 Prozent. Für dieses Ergebnis werden gut ausgebildete Mitarbeiter gebraucht. So lernen angehende Fahrdienstleiter im Betriebsfeld Schöneweide mit originaler Stellwerkstechnik an einer Modellbahnanlage den sicheren und pünktlichen Zugbetrieb während der Bauarbeiten oder im Störungsfall. Ab nächstes Jahr kommen verstärkt auch Virtual–Reality–Lernszenarien zum Einsatz.

Ein andauerndes Wirkungsfeld ist der barrierefreie Zugang zu den Stationen. Seit 2009 ist der Anteil der Berliner Stationen, deren Bahnsteige stufenfrei erreicht werden können, von 77 auf 94 Prozent erhöht worden. Das bedeutet gleichzeitig mehr Instandhaltung und Wartung. Die Anlagen werden für den Störungsfall fernüberwacht, um schnell reagieren zu können. Für die insgesamt 230 Aufzüge und 260 Fahrtreppen wird jährlich ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag ausgegeben.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 03.04.19

Die UBB-Kundenbetreuerin Yvonne Heise gewinnt Gold beim Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“

  • Dr. Richard Lutz: „Ich bin stolz auf das Engagement für unsere Fahrgäste“

Im Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz 2019“ des Verkehrsbündnisses Allianz pro Schiene hat Kundenbetreuerin Yvonne Heise von der Usedomer Bäderbahn (UBB) Gold für Mecklenburg-Vorpommern gewonnen. Yvonne Heise überzeugte die Jury, weil sie besonders herzlich mit den Fahrgästen umgeht. Egal ob Trost für einen kleinen Jungen, der seinen ersten Zahn verliert oder eine freundliche Geste für einen älteren Fahrgast.

Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn: „Die Hilfsbereit-schaft unserer Eisenbahner beindruckt mich sehr. Es erfüllt mich mit Stolz, wenn gerade in schwierigen Situationen das Engagement für unsere Fahrgäste grenzenlos ist. Yvonne Heise ist es in vorbildlicher Weise gelungen, die Verantwortung in ihrem Job mit dem menschlichen Gespür für die Fahrgäste zu kombinieren. Das verdient Respekt – und ein dickes Dankeschön!“

Bundesweit haben acht Mitarbeiter der Deutschen Bahn den begehrten Titel der Allianz pro Schiene gewonnen und dürfen die Anstecknadel „Eisenbahner mit Herz“ an der Dienstuniform tragen.

Zum zweiten Mal kürte die Allianz pro Schiene den „Social Media Hero“. Wieder gewann Peter Hohmann, Kundenbetreuer bei DB Regio in Fulda, den begehrten Titel. Er hatte am Stichtag (20.3.19) mit 883 Facebook-Likes ganz klar die Nase vorn.

Die Allianz pro Schiene verleiht die Auszeichnung seit 2011 jährlich Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern, die einen außergewöhnlichen Einsatz gezeigt haben. Diesmal haben Fahrgäste bundesweit 51 Bahnerinnen und Bahner nominiert. Die Verleihung findet am Abend in Potsdam statt.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 02.04.19

Jahresergebnis 2018: Ein erfolgreiches Jahr 2018 für RailAway        

Das Freizeitjahr 2018 war stark vom Wetter geprägt. Mit rund 7,5 Millionen Reisenden bewegte die Freizeitanbieterin 12,4 Prozent mehr Fahrgäste durch die Schweiz als im Vorjahr.            

Mehr Freizeitreisende

Gesamthaft bewegte RailAway mit 7 496 560 Freizeitreisenden rund 12,4 Prozent mehr Fahrgäste gegenüber dem Vorjahr. Dies ist aber zum Teil auch dem Umstand geschuldet, dass bei einigen Veranstaltungen neu auch Eventreisende im Regionalverkehr mit in die Betrachtung einfliessen. Aufgrund des unbeständigen Wetters musste die Freizeitanbieterin in einigen touristischen Segmenten mit Verlusten rechnen. Besonders stark spürbar war dies Anfang des Jahres 2018 im Bereich der Winterangebote. Hier büsste RailAway gegenüber dem Vorjahr 12,3 Prozent ein und verkaufte knapp 98 000 Angebote. Einige Skigebiete waren für den öffentlichen Verkehr teilweise während mehreren Tagen nicht erreichbar. Auch bei den Familienangeboten musste RailAway mit einem totalen Absatz von etwas mehr als 148 000 Kombis 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr einbüssen. Der sehr heisse Sommer lockte die Familien vermehrt nach draussen in die Freibäder oder in die Berge. So verloren die klassischen Familienangebote wie Museen und Zoos an Besuchern. Positiv ist aber das Ergebnis bei den Gruppen und Schulen: Hier verzeichnet RailAway gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus von 4,1 Prozent beziehungsweise 2,6 Prozent an Reisenden. Dieses Resultat zeigt, dass Gruppen- und Schulreisen nach wie vor im Trend liegen.

Onlinekanal im Hoch

Die Möglichkeit, Freizeitangebote von RailAway online zu buchen, nutzen immer mehr Freizeitreisende. Der Online-Anteil der verkauften Freizeitangeboten ist 2018 um 4,6 Prozent und somit auf fast 20 Prozent gestiegen. Besonders beliebt ist die Online-Buchbarkeit bei den Snow’n’Rail-Angeboten, die direkt auf den SwissPass geladen werden können. So entfällt das Anstehen an den Tageskassen in vielen Skigebieten. Aber auch bei Familien nehmen die Online-Buchungen zu: Bereits jedes vierte Kombi-Angebot von RailAway wurde über den Webshop auf sbb.ch/freizeit gelöst.

Zudem ist seit 2018 das Kombinieren der ermässigten Freizeitleistungen viel einfacher. Dank des sogenannten dynamischen Angebots sind sie mit jedem beliebigen Fahrausweis kombinierbar.

Quelle: SBB

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Datum 02.04.19

DB gratuliert dem VBB zum 20-jährigen Tarif-Jubiläum

Zwei Länder, ein Tarif – 20 Aufgabenträger, 38 Verkehrsunternehmen, ein VBB-Fahrausweis. Was für die Fahrgäste der Busse und Bahnen in Berlin und Brandenburg heute Normalität ist, ist eine Errungenschaft des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg VBB.

Am 1. April jährt sich die Einführung des einheitlichen Tarifs zum 20. Mal. Zu diesem Geburtstag gratulieren die Deutsche Bahn und die S-Bahn Berlin ganz herzlich.

Joachim Trettin, Vorsitzender Regionalleitung DB Regio Nordost: „Mit dem RE1 von Brandenburg nach Wannsee, mit der Fähre F10 über den Wannsee nach Alt-Kladow schippern und dann weiter mit dem X34 zu den Wühlmäusen am Theodor-Heuß-Platz: Wer kann sich 2019 noch vorstellen, dafür mehrere Fahrscheine zu lösen? Heute ist der Sprung über die Landesgrenze und ins nächste Verkehrsmittel mit nur einem Fahrschein eine Selbstverständlichkeit. Mit der Gründung des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg 1996 und der Einführung des gemeinsamen Tarifs vor 20 Jahren wurde für unsere Region ein weiterer wichtiger Grundstein für einen starken Nahverkehr über die Ländergrenzen hinaus geschaffen. Wir sind stolz, als DB Regio von Anfang an der Entwicklung als Gründungspartner des VBB mitgewirkt zu haben. Heute ist der Verbundtarif mit seinen vielfältigen Tarifangeboten für alle Fahrbedürfnisse und Lebensphasen vom Schülerticket bis zu VBB-Abo 65plus nicht mehr wegzudenken. Nicht zuletzt sorgt auch der VBB-Tarif dafür, dass Brandenburg und Berlin noch stärker zusammengewachsen sind.“

Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Nach der Wende entstand die „Tarifgemeinschaft Berlin und Umland“, die ungefähr das heutige Tarifgebiet Berlin ABC umfasst hat. Zum Glück hat dies der Politik und den Verkehrsunternehmen nicht gereicht. So ist mit dem VBB-Tarif für die kompletten Länder Berlin und Brandenburg vor 20 Jahren das größte Verbundgebiet in Deutschland entstanden. Mit einem Fahrschein sowohl in der ländlichen Uckermark mit dem Bus unterwegs sein, als auch im Berliner Zentrum mit der U-Bahn. Das ermöglicht der VBB-Tarif mit einem Fahrschein ohne komplizierte Übergangstarife, Überlappungszonen oder andere schwer verständliche Tarifkonstruktionen wie in anderen Bundesländern. Der VBB-Tarif ist nämlich trotz seiner vielen Waben in Brandenburg einfach zu verstehen und selbst am Automaten einfach zu kaufen. Diesen fahrgastfreundlichen Tarif ermöglichen neben der Politik, die den öffentlichen Nahverkehr maßgeblich mitfinanziert, die über 40 Verkehrsunternehmen und die Verbundgesellschaft als Moderator. Bei allen diesen Partnern möchte ich mich nach den 20 gemeinsamen Jahren für die enge, wenn auch manchmal kontroverse Zusammenarbeit bedanken!“

Quelle: Deutsche Bahn

 

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