Lokindustrie-Rubrik: Archiv Mai 2016

Datum: 31.05.16

Gottardo 2016: Stadler präsentiert sich der Öffentlichkeit am 4. und 5. Juni in Erstfeld und Pollegio

Stadler freut sich, am 4. und 5. Juni 2016 Teil eines historischen Ereignisses zu sein. Am Eröffnungswochenende des Gotthard-Basistunnels ist Stadler als Hauptpartner der Veranstaltung in Erstfeld und in Pollegio mit je einem Stand und dem Fahrsimulator des neuen NEAT-Zuges Giruno präsent.

Der längste Eisenbahn-Tunnel der Welt, der Gotthard-Basistunnel, wird am 4. und 5. Juni mit einem grossen Publikumsanlass eröffnet. Feiern Sie mit Stadler, wenn dieser Meilenstein der Schweizer Verkehrsgeschichte mit Attraktionen, Information, Kultur und Kulinarik festlich eingeweiht wird.

An den Stadler-Ständen auf den Festplätzen in Erstfeld (UR) und Pollegio (TI) erwartet Sie der neue SBB-Gotthardzug Giruno – bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als Fahrsimulator. Überdies gibt es Informationen zum Zug und die Gelegenheit, sich mit Stadler-Mitarbeitenden auszutauschen. Wir erwarten viele Interessierte beim Fahrsimulator. Es werden jeweils mehrere Personen gleichzeitig in den Giruno-Führerstand eingelassen. Dort wird ausgelost, wer das Fahrzeug steuern darf. Die Giruno

Lokführer und Lokführerinnen werden angeleitet von sachkundigen Stadler-Mitarbeitenden.

Alle Informationen zum Fest – Festplätze, Attraktionen, Fahrpläne – entnehmen Sie bitte dem offiziellen Festführer. Er liegt in allen grösseren Bahnhöfen auf. Bitte beachten Sie: Aus Sicherheitsgründen musste der Stadler-Stand im Tessin von Biasca auf den Festplatz Pollegio verlegt werden.

An den neuen Gotthardzügen Giruno wird bei Stadler zur Zeit gearbeitet: Die Wagenkastenfertigung läuft auf Hochtouren. Der Giruno wird Fahrgäste ab Dezember 2019 durch den Gotthard-Basistunnel in Rekordzeit von Zürich nach Mailand und später von Frankfurt nach Mailand bringen.

Quelle: Stadler

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Datum 26.05.16

Stadler unterstützt Aeroexpress und passt Vertrag an

Anfang 2013 gewann Stadler den Auftrag für die Lieferung von 24 Doppelstocktriebzügen für das russische Bahnunternehmen Aeroexpress. Fast auf den Tag genau vor drei Jahren wurde der Vertrag unterzeichnet. Wegen der Erdöl- und Erdgaskrise sowie wegen der Sanktionen gegen Russland und dem damit zusammenhängenden Rubelzerfall geriet das Bahnunternehmen aber bald darauf in Zahlungsschwierigkeiten. Stadler hat Hand geboten und in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Exportrisikoversicherung sowie den finanzierenden Banken eine massgeschneiderte Vertragslösung präsentiert.

Alexei Kriworutschko, Generaldirektor von Aeroexpress, und Peter Spuhler, Group CEO und Eigentümer von Stadler, präsentieren der Öffentlichkeit gemeinsam den neuen Vertrag für die Lieferung der Doppelstocktriebzüge des Typs KISS. Neu übernimmt Aeroexpress neun sechsteilige und zwei vierteilige Doppelstocktriebzüge. Diese werden rechtzeitig zur Fussball-WM in Moskau hin die beiden Flughafen Domodedowo und Vnukovo mit dem Stadtzentrum verbinden. Stadler hat sich nicht nur bereit erklärt, die Anzahl der Züge zu reduzieren, sondern verlängert auch die Rückzahlungsdauer und gewährt eine Grace Period. Mit Hilfe der Schweizerischen Exportrisikoversicherung sowie der Gazprom-Bank konnte die neue Finanzierung sichergestellt werden.

Stadler ist es bereits gelungen, von den verbleibenden 13 vierteiligen Doppelstocktriebzügen fünf nach Aserbaidschan zu verkaufen. Für vier weitere Doppelstocktriebzüge wurde am Tag zuvor in Georgien der Vertrag unterschrieben. Stadler hofft, dass die vier verbleibenden Züge im Rahmen der Fussball-WM in Moskau für Aeroexpress in Betrieb gehen, um Engpässe abzufedern.

Alexei Kriworutschko dankt Peter Spuhler für die Bereitschaft, den Vertrag neu zu verhandeln. Stadler habe partnerschaftlich und flexibel auf die Situation von Aeroexpress reagiert.

Peter Spuhler zeigt sich seinerseits stolz darüber, für Aeroexpress Züge bauen zu dürfen. „Der Auftrag ist für uns der bisher grösste in Russland. Wir hoffen, dass dies nur ein Anfang ist und dass wir weitere komfortable Züge für den russischen Markt liefern können.“

Die neuen Doppelstockzüge sind 3400 mm breit und 5240 mm hoch. Die Züge sind für die klimatischen Bedingungen in Russland ausgelegt, wo Temperaturen zwischen -50 °C und +40 °C auftreten können. Die Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und zeichnen sich durch eine bequeme, freundliche Innenausstattung mit zwei Klassen (Business und Economy) aus. Die Wagen bestehen aus Aluminium und sind somit um einiges leichter als herkömmliche Stahlkonstruktionen. Durch das geringere Gewicht sind deutliche Energieeinsparungen im täglichen Betrieb möglich.

Quelle: Stadler

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Datum 20.05.16

Bombardier liefert zwölf weitere FLEXITY Swift-Stadtbahnen für Karlsruhe

  

  • Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) hat zwölf BOMBARDIER FLEXITY-Tram-Train-Fahrzeuge abgerufen

BERLIN, DEUTSCHLAND--(Marketwired - May 20, 2016) -

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat mit der Stadt Karlsruhe einen Vertrag über die Lieferung von 12 FLEXITY-Stadtbahnen abgeschlossen. Der Auftrag mit einem Wert von etwa 60 Millionen Euro (67 Millionen US-Dollar) ist ein Abruf aus einem Rahmenvertrag aus dem Jahr 2009.

Die Bestellung der zwölf Neufahrzeuge bietet für die AVG und ihre Fahrgäste mehrere Vorteile", sagt Ascan Egerer, Technischer Geschäftsführer der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft. So sind die Neufahrzeuge unter anderem barrierefrei zugänglich. „Zudem handelt es sich hierbei um einen weiteren Schritt zur Vereinheitlichung unserer Fahrzeugflotte", so Ascan Egerer. 

„Das weltberühmte Karlsruher Modell verbindet die Stadt mit den umliegenden Gebieten ideal und unsere FLEXITY-Straßenbahnfahrzeuge wurden so angepasst, dass sie diese Anforderungen perfekt erfüllen. Mit diesem Abruf setzen wir unsere langjährige Partnerschaft mit Karlsruhe und der Albtal-Verkehrsgesellschaft erfolgreich fort", so Michael Fohrer, President Locomotives, Light Rail Vehicles and Services bei Bombardier Transportation.

Die 2009 bestellten ersten 30 Stadtbahnen werden bereits erfolgreich im Linienverkehr in Karlsruhe und Umgebung eingesetzt. Die Tram-Trains werden im Betrieb sowohl nach BOStrab als auch FBO eingesetzt. Die dreigliedrigen Stadtbahnfahrzeuge sind 37 m lang, 2,65 m breit und bieten Platz für 244 Fahrgäste. Für eine optimale Integration in die bestehende Infrastruktur wurden alle Ein- und Ausstiegsbereiche in Mittelflurbauweise konstruiert, gewährleisten jedoch immer noch ein rasches Ein- und Aussteigen und einen leichten Zustieg von mobilitätseingeschränkten Fahrgästen und Fahrgästen mit Kinderwagen und schwerem Gepäck.

Jedes Fahrzeug ist voll klimatisiert und mit drei Mehrzweckbereichen und einer Toilette für Fahrgäste ausgestattet. Herkömmliche Luftfedern garantieren ein angenehmes Fahrerlebnis und beschränken die Rad- und Gleisabnutzung auf ein absolutes Minimum. Die Straßenbahnfahrzeuge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Die Fahrzeuge sind zwar baugleich, haben aber einige Verbesserungen und Kundenwünsche integriert (Halteschlaufen).

Die zwölf zusätzlichen Stadtbahnen werden an Bombardiers Standorten in Bautzen und Wien gefertigt. Die BOMBARDIER MITRAC-Antriebs- und Steuerungssysteme werden von Bombardier Mannheim und die BOMBARDIER FLEXX Urban 2500-Drehgestelle von Bombardier Siegen hergestellt.

Bis heute wurden etwa 3.500 FLEXITY-Fahrzeuge bestellt oder sind bereits erfolgreich im Linienverkehr in Städten der ganzen Welt unterwegs.

Quelle: Bombardier

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Datum 13.05.16

Alstom erreicht Zulassung für den Coradia Lint in Polen

13. Mai 2016 – Alstom hat für seinen Coradia Lint 41 Regionalzug die Zulassung für den Betrieb im polnischen Bahnnetz erhalten. Diese Zulassung folgt der bereits in Tschechien erreichten Zertifizierung der Züge. Die Züge sollen grenzüberschreitend zwischen Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik verkehren. Alstom hat 2013 und 2015 zwei Aufträge von der DB Regio und der Länderbahn (Die Länderbahn GmbH DLB1)  über die entsprechende Lieferung und die grenzüberschreitende Zulassung von 17 und 12 Coradia Lint 41 Zügen erhalten. 

„Wir sind stolz darauf, diesen großen Meilenstein erreicht zu haben. Unsere Kunden schätzen und vertrauen auf das Know-how, das wir über die letzten 16 Jahre aufgebaut haben. Diese Leistung zeigt wieder einmal, dass unser Coradia Lint alle europäischen Anforderungen erfüllt”, sagt Andreas Knitter, Alstom Senior Vice President Europe.

Mit der Zulassung für Polen werden die DB Regio Züge nun von Lübeck über Pasewalk nach Stettin (Polen) verkehren, während die Züge der  Länderbahn in den nächsten Wochen ihren grenzüberschreitenden Einsatz zwischen Bayern und den tschechischen Städten Cheb, Františkovy Lázně und Aš beginnen werden.

Bereits heute hat Alstom die Zulassung für seine Coradia Lint Züge in sieben Ländern erreicht: Deutschland, Dänemark, Frankreich, Tschechien, die Niederlande, Kanada und Polen. Mit über 900 in Auftrag gegebenen Coradia Lint Fahrzeugen, von denen  bereits 750 im Fahrbetrieb sind, handelt es sich um den Bestseller unter den Alstom Regionalzügen.

Der Coradia Lint gehört zu Alstoms Coradia-Reihe von modularen Zügen. Der Coradia Lint ist ein moderner, leistungsstarker sowie umweltfreundlicher, verbrauchsarmer Dieseltriebzug, der im Fahrbetrieb eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h erreichen kann. Dadurch, dass sich der Coradia Lint seit mehr als 16 Jahren im Fahrbetrieb bewährt hat, zeichnet er sich durch geringe Lebenszyklus- und Wartungskosten aus. Es handelt sich um ein hochmodernes Produkt, das den neuesten Normen entspricht. Dank seiner hohen Modularität ist der Coradia Lint in vier verschiedenen Bauarten und zwei unterschiedlichen Einstiegshöhen verfügbar. Die Züge werden im Alstom Werk in Salzgitter gebaut.

1 Länderbahn ist eine Tochtergesellschaft der Netinera Deutschland GmbH

Quelle: Alstom

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Datum 12.05.16

Rocky Mountaineer gibt Partnerschaft mit Stadler bekannt: Konstruktion der ersten völlig neuen Panoramawagen seit über zehn Jahren

  

Vancouver, Kanada, und Berlin, Deutschland, 11. Mai 2016 – Rocky Mountaineer und Stadler haben heute eine Vereinbarung zur Erweiterung des spezialgefertigten GoldLeaf-Wagenparks des kanadischen Luxusbahnunternehmers bekannt gegeben. Im Zuge des Projekts werden ab 2018 zehn brandneue Panoramawagen nach Kanada geliefert. Die Wagen werden mit Hilfe der bekannten Fachkompetenz von Stadler an Schweizer und deutschen Fertigungsstätten völlig neu entworfen. Im Vordergrund stehen dabei Effizienz sowie der Komfort der Fahrgäste.

«Es ist uns wichtig, das Reiseerlebnis unserer Gäste immer weiter zu verbessern – darin besteht schliesslich der Kernpunkt unseres Geschäfts. Die Sorgfalt und Mühe, die in jedes kleinste Detail dieses Modells investiert wurden, sind bemerkenswert. Unser Fokus liegt auf der Neudefinition des Fahrgastkomforts», so Steve Sammut, Generaldirektor von Rocky Mountaineer. «Stadler ist marktführend im Schienenfahrzeugbau, und dank der Zusammenarbeit können wir unsere besten Luxus-Dienstleistungen von Grund auf neu gestalten.»

Zurzeit überholt Rocky Mountaineer seinen gesamten GoldLeaf- und SilverLeaf-Wagenpark. Seit 2007 hat es dort keine Neuzugänge mehr gegeben – und die spezialgefertigten zweistöckigen Panoramawagen mit Glaskuppel sind die grösste Investition, die Rocky Mountaineer in seiner 26-jährigen Geschichte getätigt hat.

«Wir sind sehr stolz darauf, den Zuschlag für den Bau dieser qualitativ hoch stehenden Wagen erhalten zu haben, und bedanken uns herzlich für das Vertrauen. Spezialanfertigungen gehören zu unseren zentralen Geschäftsbereichen, und deshalb sind wir auch überzeugt, dass das Stadler-Team sämtliche Wünsche und Bedürfnisse zur vollsten Zufriedenheit unseres neuen Geschäftspartners erfüllen wird», erklärt Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group.

Über Rocky Mountaineer

Seit 1990 konnten bereits 1,7 Millionen Gäste bei Rocky Mountaineer, dem weltgrössten privaten Luxusbahnunternehmen, frische Bergluft geniessen und sich von den Naturschauspielen entlang der Fahrstrecken den Atem rauben lassen. Die einmalige Reise in einem der Glaskuppelzüge bietet nicht nur Einblicke in eine reiche Geschichte, sondern auch Kulinarik auf Weltklasseniveau – und natürlich das hautnahe Erleben der grenzenlosen, unberührten Wildnis der nordwestlichen Pazifikküste und der kanadischen Rocky Mountains. Fahrgäste haben die Wahl zwischen 65 verschiedenen Urlaubsangeboten. Darunter befinden sich vier unvergleichliche Bahnstrecken wie etwa die Fahrt «Vom Regenwald zum Goldrausch», eine der Drei-Tage-Routen des Unternehmens. Zudem bereisen die Gäste Destinationen mit wahrem Kultstatus, zum Beispiel Seattle, Washington, Vancouver, British Columbia und die majestätischen kanadischen Rockies in Alberta.

Das in Vancouver ansässige Unternehmen Rocky Mountaineer stand 2014 und 2015 auf der Liste der bestgeführten Unternehmen von Deloitte Canada und gewann 2015 und 2016 den Mediacorp-Preis für Kanadas beste kleine und mittelständische Arbeitgeber. Rocky Mountaineer unterhält Reisebüros auf der ganzen Welt und verfolgt auch weiterhin ein von Innovation getriebenes strategisches Wachstum. Im Fokus bleibt dabei immer das das Ziel, den Gästen Erlebnisse zu bieten, die ihr Leben verändern.

Quelle: Stadler

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Datum 11.05.16

Stadler Pankow erhält Auftrag über 45 Triebwagen Typ FLIRT³ von Go Ahead Deutschland

  

  •     Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH bestellt bei Stadler
  •     45 FLIRT3 Triebzüge für das Stuttgarter Netz
  •     Ab Mitte 2019 werden die neuen Zügen in Baden Württemberg zum Einsatz kommen

Berlin, 11. Mai 2016. Ende April  wurde der Vertrag über die Lieferung von 45 elektrischen Triebzügen für das Stuttgarter Netz 1, Los 2 (Rems-Fils) und Los 3 (Franken-Enz) zwischen der Stadler Pankow GmbH und der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH unterzeichnet.

Der Auftrag beinhaltet die Lieferung von 11 dreiteiligen und 15 fünfteiligen FLIRT³ EMU für das Los 2 sowie 9 vierteilige und 10 sechsteilige FLIRT³ EMU für das Los 3.

“Wir freuen uns über das in uns gesetzte Vertrauen und die künftige Zusammenarbeit mit unserem neuen Geschäftspartner“, so Ulf Braker, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH.

Die Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH wurde 2014 in Berlin gegründet und ist eine Tochter der britischen Go-Ahead Group. Nachhaltigkeit und Sicherheit sind zentrale Unternehmenswerte. Die Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH hat sich im europaweiten Ausschreibungsverfahren um den Betrieb auf den Strecken des Stuttgarter Netzes 1 durchsetzen können. Ab Juni 2019 wird Go-Ahead die Strecken mit 3,7 Millionen Zugkilometern für Los 2 und 4,4 Millionen Zugkilometern für Los 3 befahren.  „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit unserem Partner Stadler, um unseren Fahrgästen sichere und komfortable Fahrerlebnisse zu ermöglichen. Es ist ein fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie, dass wir uns als langfristiger Partner in und für die Region begreifen“, sagt Stefan Krispin, Geschäftsführer der. Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH

Moderne Flotte für die mobile Zukunft

Die Fahrzeugflotte wird ab dem Fahrplanwechsel im Juni 2019 auf den Strecken Stuttgart-Aalen-Crailsheim, Stuttgart-Ulm, Stuttgart – Aalen,  Stuttgart – NBS S-MA –Pforzheim – Karlsruhe und Stuttgart – Heilbronn – Osterburken – Lauda – Würzburg zum Einsatz kommen. Ab Fertigstellung des Bahnhofsprojektes Stuttgart 21 werden die Fahrzeuge auch diesen Haltepunkt anfahren und damit die Durchbindung der Strecken und das umsteigefreie Reisen unterstützen.

Alle im Stuttgarter Netz 1 zum Einsatz kommenden FLIRT³  werden gemäß TSI SRT und Brandschutzkategorie B ausgerüstet.  Die Fahrzeuge im Los 3 verfügen zudem über eine zusätzliche Zugsicherungseinrichtung (LZB) und werden für den späteren Einbau des Zugsicherungssystem ETCS  Level 2 vorgerüstet.

Die drei- bis sechsteiligen FLIRT verfügen über eine hohe Antriebsleistung und eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h.

Der helle, freundliche Fahrgastbereich ist barrierefrei mit einer durchgängigen Niederflurigkeit. Die großzügigen Einstiegsbereiche verfügen über Spaltüberbrückungen und Schiebetritte.  Jeweils an den Fahrzeugenden befindet sich ein Bereich der 1. Klasse, mit je 10 Sitzplätzen. Die Sitzplätze der 2. Klasse variieren von 165 Stück im 3-Teiler, über 217 Stück im 4-Teiler, 273 Stück im 5-Teiler bis zu 329 Stück im 6-Teiler. Alle Fahrzeugvarianten verfügen über WC-Kabinen nach TSI PRM, ab dem 4-Teiler sind jeweils zwei WCs pro Fahrzeug vorgesehen. Die großzügigen Mehrzweckbereiche bieten zudem Raum für den Transport von Fahrrädern sowie sperrigem Gepäck und Kinderwagen. Zu dem modernen Design gehört ebenso ein zeitgemäßes Fahrgastinformationssystem sowie die Ausstattung mit Passenger WLAN. Alle Fahrzeuge werden im Außen- als auch im Innenbereich im Design des 3-Löwen-Takts einheitlich gestaltet.

Quelle: Stadler

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