Lokindustrie-Rubrik: Archiv Juni 2019

Datum 28.06.19

Alstom liefert weitere 32 DT5 U-Bahnen für Hamburg

Alstom wird, im Konsortium mit Bombardier Transportation, 32 weitere DT5 U-Bahnzüge an die Hamburger Hochbahn AG (Hochbahn) im Gesamtwert von 186 Mio. Euro liefern. Alstoms Anteil am Vertrag beläuft sich auf über 100 Millionen Euro. Als Teil dieses Vertrags liefert Alstom den mechanischen Teil, die Drehgestelle und das mechanische Bremssystem. Die Züge werden in Alstoms Werk in Salzgitter montiert. Die neuen Züge sollen ab Januar 2021 den Einsatz aufnehmen.

„Seit vielen Jahren prägen unsere Fahrzeuge nun schon die Mobilität in Hamburg. Dieser Auftrag bestätigt, dass Kunde und Fahrgäste mit unserem Fahrzeug zufrieden sind und auch in Zukunft auf den DT5 setzen. Mit diesem Auftrag werden wir dann insgesamt 163 Fahrzeuge nach Hamburg geliefert haben. Danke für die langjährige, vertrauensvolle und nachhaltige Zusammenarbeit mit der Hochbahn”, sagt Dr. Jörg Nikutta, Alstom Geschäftsführer Deutschland & Österreich.

Hamburg ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die achtgrößte Stadt in der Europäischen Union. Um den Anforderungen solch einer großen Stadtbevölkerung gerecht zu werden, wurde der DT5 als eine moderne, geräumige U-Bahn konzipiert, die mit ihren breiten Gängen, dem durchgängigen Innenraum und den Mehrzweckbereichen an neue Fahrgastbedürfnisse angepasst wurde. Im Rahmen der Angebotsoffensive des Hamburger Senats weitet die Hochbahn ihr Leistungsangebot in den kommenden drei Jahren um durchschnittlich rund fünf Prozent pro Jahr aus. Zu den neuen Angeboten zählen deutlich engere Takte in der U-Bahn und eine massive Ausweitung des Busangebots mit neuen Express- und Quartierbussen. So soll die neueste U-Bahn-Generation (DT5) jetzt um insgesamt 32 Fahrzeuge auf dann 163 Fahrzeuge aufgestockt werden.

Quelle: Alstom

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Datum 27.06.19

Stadler liefert weitere Straßenbahnen für die BOGESTRA

Berlin, 27. Juni 2019 - Die BOGESTRA bestellt weitere acht Straßenbahnen des Typs VARIOBAHN für die Erweiterung ihrer Flotte bei Stadler. Damit liegt die Verkehrsgesellschaft mit zukünftig 107 Fahrzeugen aus dem Hause Stadler als erster deutscher kommunaler Nahverkehrsbetrieb bei einer dreistelligen Fahrzeuganzahl. Im April hatte der Schweizer Hersteller von Schienenfahrzeugen erst den Auftrag über die Lieferung weiterer Stadtbahnen für die CampusLinie U35 Bochum/Herne erhalten.

Die BOGESTRA beauftragt den Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler mit dem Bau von acht weiteren Straßenbahnen. Die neuen Niederflurbahnen sind für den Einsatz auf dem Meterspurnetz im Stadtgebiet von Bochum, Gelsenkirchen, Herne, Hattingen und Witten vorgesehen und sollen gemäss Vertrag ab Mitte 2021 ausgeliefert werden. Die fünfteiligen Zweirichtungsfahrzeuge bieten auf einer durchgehend stufenlos begehbaren Länge von rund 30 Metern Platz für mehr als 165 Personen und verfügen über ein konstant niederfluriges Fußbodenniveau. Die komfortablen Wagen weisen einen hellen, freundlichen Fahrgastbereich auf. Über fünf Außenschwenkschiebetüren pro Seite wird ein optimaler Fahrgastfluss erreicht.

«Wir freuen uns sehr, nach dem im April dieses Jahres geschlossenen Vertrag über sechs weitere TANGO nun auch die Bestellung über acht Optionsfahrzeuge der VARIOBAHN erhalten zu haben. Es macht uns stolz, nach über 14 Jahren der erfolgreichen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit beinah die gesamte Stadt- und Straßenbahnflotte der BOGESTRA stellen zu dürfen», sagt Patrick Sefzik, Leiter Vertrieb Straßenbahnen bei Stadler in Berlin.

«Mit den acht weiteren VARIOBAHNEN wächst ihre Anzahl bei uns auf 95. Damit sind wir gut ausgerüstet, um die Anforderungen in Sachen Fahrzeugbedarf zu erfüllen. Mit Videoschutz, Klapprampen und Klimatisierung verfügen die Bahnen über eine von den Fahrgästen geschätzte Ausstattung», erläutert Arndt Hartmann, BOGESTRA-Geschäftsbereichsleiter Fahrzeuge.

Quelle: Stadler

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Datum 21.06.19

Alstom liefert ETCS für Instandhaltungsfahrzeuge in der Schweiz

Alstom wird elf Instandhaltungsfahrzeuge der Harsco Rail Europe für die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) mit dem ETCS-System ATLAS 200 Baseline 3 ausstatten. Bis Ende 2020 sollen die Fahrzeuge vollständig ausgerüstet und dann auf dem SBB-Netz in der Schweiz eingesetzt werden.

„Wir entwickeln unsere Signaltechnik-Systeme ständig weiter und freuen uns, Harsco und damit auch unseren langjährigen Kunden SBB eine zukunftsfähige Lösung zu liefern. Als Marktführer im Bereich der ETCS-On-Board-Systeme in Europa sind wir Vorreiter in der digitalen Schienenwelt von heute“, sagt Gian-Luca Erbacci, Senior Vice President Europa, Alstom.

ETCS ist ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Norm für ein interoperables und sicheres Eisenbahnsystem in Europa. Es setzt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen und des Signaltechnik-Status des Zuges durch. Das ETCS-System ATLAS 200 von Alstom optimiert die Streckenkapazität und macht diese sicherer, indem es die Geschwindigkeit der Züge durch kontinuierliche Zugsteuerung und -überwachung über ein funkbasiertes Signalsystem antizipiert und anpasst.

Alstom ist ein globales Eisenbahnunternehmen, das mit internationaler Expertise arbeitet: Die Projektleitung liegt in Berlin, Deutschland; Systemdesign, Ausrüstung sowie Inbetriebnahme und Gewährleistung werden vom Alstom-Standort in Charleroi (Belgien) übernommen; Komponenten werden aus Villeurbanne (Frankreich) geliefert.

Bis heute verfügt Alstom über insgesamt 8.200 Fahrzeuge, die weltweit mit ETCS ausgestattet sind, mit über 3.200 im kommerziellen Einsatz und 18.000 km streckenseitiger Anschlüsse mit über 7.000 im kommerziellen Einsatz. Allein in der Schweiz hat Alstom in den letzten Jahren rund 500 bestehende SBB-Fahrzeuge mit ETCS ausgestattet. Alstom hat für die Deutsche Bahn den Großteil der ICE-Hochgeschwindigkeitsflotte mit ETCS ausgerüstet.

Quelle: Alstom

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Datum 21.06.19

Bombardiers ZEFIRO Express-Intercityzug gewinnt den Designpreis Brandenburg

 

  • Industriedesignpreis würdigt das einzigartige skandinavische Design des ZEFIRO Express-Intercityzuges für die schwedische Region Västra Götaland

BERLIN, June 20, 2019 (GLOBE NEWSWIRE) -- Der weltweite Mobilitätsanbieter Bombardier Transportation wurde für das Außen- und Innendesign des BOMBARDIER ZEFIRO Express-Intercityzuges mit dem renommierten Designpreis Brandenburg ausgezeichnet. Das unverwechselbare Erscheinungsbild des Zuges wird in der schwedischen Region Västra Götaland, in der das schwedische Verkehrsunternehmen Västtrafik diese Züge einsetzen wird, die Mobilität neu definieren und für das Intercity-Fahrgasterlebnis ganz neue Maßstäbe setzen.

Der Designpreis Brandenburg würdigt das bemerkenswerte Außendesign des ZEFIRO Express-Intercityzuges, das sich durch eine klassische skandinavische Formensprache auszeichnet, die praktische Funktionalität, moderne Eleganz und dezente Farben vereint. Die Innenarchitektur besticht durch einen besonders geräumigen und einladenden Innenraum und ein intelligentes Beleuchtungskonzept, das eine ruhige Atmosphäre für die Fahrgäste schafft.

Helene Frahm, Design-Chefin Lead bei Västtrafik, meint: „Wir freuen uns darüber, dass der ZEFIRO Express den Designpreis Brandenburg in der Kategorie Industriedesign gewonnen hat. Der Entwicklungsprozess wurde eng zwischen uns und dem Designteam von Bombardier abgestimmt, und das Zugmodell ist sowohl attraktiv als auch einzigartig. Wir freuen uns schon darauf, wenn er in Betrieb genommen wird und die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllt.“

Nicole Michel, Teamleiter, Industrial Design, Bombardier Transportation, fügt hinzu: „Die äußerst effektive und kreative praktische Zusammenarbeit mit Västtrafik hat uns sehr gefallen. Der Zug wird nicht nur toll aussehen, er wird auch für eine zuverlässige und entspannte Fahrt für die Fahrgäste in der Region Västra Götaland sorgen.“

Die besondere Herausforderung beim Entwicklungsprozess bestand darin, einen attraktiven Zug zu gestalten, der auch unter den anspruchsvollen Winterbedingungen in der Region effizient arbeitet. Der Zug kann bei Temperaturen von bis zu -40 Grad Celsius eingesetzt werden, wobei die Frontleuchten gemäß den vorgegebenen technischen Spezifikationen so hoch wie möglich platziert wurden, während ein speziell entwickelter und besonders großer Schneeräumer einen schnellen und sicheren Betrieb bei großen Schneehöhen in der Region gewährleisten wird.

Mit dem vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg 2011 gegründeten Designpreis Brandenburg wird die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Designbranche geehrt.

Quelle: Bombardier

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Datum 20.06.19

Alstom liefert die weltweit umweltfreundlichsten Dieseltriebzüge

Alstom hat einen Auftrag über die Lieferung von acht Coradia Lint Regionalzügen von der ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH erhalten. Die Fahrzeuge sind die weltweit ersten Dieseltriebzüge mit Stage 5  Powerpack und damit besonders umweltfreundlich. Die Fahrzeuge werden im Alstom Werk in Salzgitter, Niedersachsen, gebaut und im Herbst 2022 ausgeliefert. Im Dezember 2022 sollen sie den Betrieb auf dem Netz Elbe-Spree aufnehmen. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 45 Mio. Euro.

„Parallel zur Entwicklung neuer emissionsfreien Technologien, entwickeln wir bei Alstom auch die bewährte Dieseltechnik konsequent und umweltgerecht weiter. Die Coradia Lint Regionalzüge für die ODEG entsprechen der EU Stage V Abgasnorm. Es sind damit weltweit die umweltfreundlichsten Dieseltriebfahrzeuge“, sagt Dr. Jörg Nikutta, Geschäftsführer für Alstom in Deutschland und Österreich.

Die modernen und umweltfreundlichen Fahrzeuge werden durch drei 400 kW starke Motoren angetrieben, die aus ökologischen und ökonomischen Gründen durch ein neuartiges Motormanagementsystem einzeln abgeschaltet werden können, und erreichen eine maximale Betriebsgeschwindigkeit von 140 km/h. Die zweiteiligen Züge haben eine auf das Netz zugeschnittene Einstiegshöhe und eine Sitzplatzkapazität für insgesamt 140 Fahrgäste sowie 12 Fahrräder oder 6 Kinderwagen. Durch jeweils vier Türen pro Fahrzeugseite mit automatischen Einstiegshilfen werden schnelle Fahrgastwechselzeiten ermöglicht.

Mobilitätseingeschränkte Menschen profitieren von Stellplätzen für Rollstühle sowie behindertengerechten Universaltoiletten. Den Fahrgästen werden außerdem weitere Ausstattungsmerkmale geboten, wie etwa WLAN, vergrößerten Sitzabständen, Steckdosen an den Sitzplätzen, Gepäckablagen, Tische bei den vis-á-vis Plätzen und extra große Informationsdisplays mit Echtzeitdarstellung.

Alstoms Coradia Lint Züge verkehren seit dem Jahr 2000 in mehr als 30 Netzen in Deutschland, Europa und Kanada. Dank kontinuierlicher Verbesserungen bieten diese Züge höchsten Standard in punkto Sicherheit, Geräusch- und CO2-Emissionen und zeichnen sich durch hohe Verfügbarkeit aus. Die Züge basieren auf Alstoms Coradia Plattform, die auf über 30 Jahre Erfahrung und bewährte technische Lösungen zurückgreifen kann und den weltweit ersten Wasserstoff-Personenzug Coradia iLint umfasst. Mehr als 2.900 Coradia-Züge wurden bisher verkauft und rund 2.400 sind derzeit im Einsatz.

Quelle: Alstom

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Datum 20.06.19

Stadler gewinnt Ausschreibung für 55 FLIRT Akku für den Nahverkehrsverbund Schleswig Holstein

Berlin, 19. Juni 2019 - Stadler ist als Sieger aus der Ausschreibung des Nahverkehrsverbundes Schleswig Holstein GmbH (NAH.SH) für die Lieferung von 55 FLIRT Akku-Triebzügen hervorgegangen. Stadler konnte sich damit bei der ersten Green-Technology-Ausschreibung (kein Diesel) über Fahrzeuge mit alternativen Antrieben in Deutschland erfolgreich durchsetzen. Mit der Mitteilung an die unterlegenen Bieter, dass Stadler den Zuschlag erhalten soll, startet nun die zehntägige Einsprachefrist. Erst nach dieser Einsprachefrist können der Zuschlag und die rechtskräftige Vertragsunterzeichnung erfolgen.

Der Nahverkehrsverbund Schleswig Holstein NAH.SH beabsichtigt, Stadler mit der Lieferung von 55 FLIRT Akku-Triebzügen zu beauftragen. Damit ist es Stadler gelungen, die im Rahmen der InnoTrans 2018 erstmals der Öffentlichkeit präsentierten Züge mit der neuen Akku-Antriebstechnologie in einem grossen Verkehrsvertrag zu platzieren. Zudem soll Stadler mit der Instandhaltung der Fahrzeuge über einen Zeitraum von 30 Jahren beauftragt werden. In den kommenden zehn Tagen haben die unterlegenen Bieter die Möglichkeit, gegen diesen Entscheid ein Nachprüfverfahren anzustrengen. Erst nach dieser Frist kann der Liefervertrag rechtskräftig unterzeichnet werden. Zu diesem Zeitpunkt wird Stadler ausführlich über den Auftrag informieren.

Quelle: Stadler

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Datum 13.06.19

Stadler gewinnt Auftrag über 16 FLIRT für die Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen

Berlin, 13. Juni 2019 - Stadler und die Transdev GmbH setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Das deutsche Tochterunternehmen der französischen Transdev-Gruppe beauftragt Stadler mit der Entwicklung, dem Bau und der Lieferung von 16 elektrischen Triebzügen des Typs FLIRT für den Einsatz im Netz Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 100 Millionen Euro.

Stadler baut einmal mehr Züge für die Transdev GmbH. Für den Betrieb der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen erweitert die Transdev-Tochter NordWestBahn GmbH ihre bestehende Flotte um 16 FLIRT für den Einsatz rund um die Hansestadt. Mit der Bestellung betreibt Transdev ab Dezember 2022 eine Flotte von insgesamt 118 FLIRT unterschiedlicher Konfigurationen und Ausstattungen in Deutschland.

Die vierteiligen Züge für die Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen verfügen auf einer Gesamtfahrzeuglänge von 86.9 Metern über 7 Fahrgasttüren auf jeder Seite, die einen schnellen Fahrgastwechsel ermöglichen. 527 Fahrgäste finden im auf der ganzen Fläche videoüberwachten Fahrgastbereich Platz, 260 davon auf Sitzplätzen.

Die Triebzüge sind mit einer barrierefreien Universal-Toilette und einer Standard-Toilette nach TSI PRM ausgestattet und verfügen wie alle FLIRT über helle, freundliche Fahrgastbereiche, sind barrierefrei und durchgängig stufenlos begehbar. Die besonders gross gestalteten Mehrzweckbereiche bieten Raum für den Transport von bis zu 30 Fahrrädern, sperrigem Gepäck und Kinderwagen. Sie sind mit Steckdosen zum Laden von E-Bikes sowie mit Rollstuhlplätzen nach TSI PRM ausgestattet. Das zeitgemässe Fahrgastinformationssystem in Echtzeit mit Monitoren in jedem Einstiegsbereich ebenso wie die fahrzeugseitige WLAN-Ausstattung erleichtert den Reisenden die minutengenaue Aktualisierung ihrer Reise. Die Fahrzeuge erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

«Wir freuen uns, mit der erstmaligen Lieferung von FLIRT in die Region Bremen die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Transdev fortsetzen zu können», sagt Jure Mikolčić, CEO von Stadler in Deutschland. «Es macht uns stolz, dass mit Transdev eines der grössten Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland einmal mehr auf unser bewährtes Produkt setzt und innerhalb von nur wenigen Monaten Stadler wiederholt den Zuschlag erteilt.»

Die Fahrzeuge sollen gemäss Vertrag ab Dezember 2022 auf den Strecken der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen zum Einsatz kommen.

Quelle: Stadler

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Datum 11.06.19

Alstom liefert 18 Coradia Lint Regionalzüge für Baden-Württemberg

Alstom hat einen Auftrag über die Lieferung von 18 Coradia Lint Regionalzügen von der Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg (SFBW) erhalten. Die Fahrzeuge werden im Alstom-Werk in Salzgitter, Niedersachsen, gebaut und im zweiten Halbjahr 2020 ausgeliefert. Sie werden dann den Betrieb auf dem „Zollernalbbahn“ Netz im Süden Deutschlands aufnehmen. Der Wert des Auftrags liegt bei rund 80 Mio. Euro.

„Mit der Auslieferung dieser Fahrzeuge werden insgesamt 33 unserer bewährten und zuverlässigen Coradia Lint in Baden-Württemberg unterwegs sein. Mit diesem Auftrag werden wir einmal mehr unsere Lieferzuverlässigkeit trotz eines sehr engen Zeitrahmens unter Beweis stellen. Wie auch schon bei der Lieferung für das Netz ‚Ulmer Stern‘ werden wir die Fahrzeuge in weniger als anderthalb Jahren fertigen und ausliefern“, sagt Dr. Jörg Nikutta, Geschäftsführer für Alstom in Deutschland und Österreich.

Der Coradia Lint 54 ist ein verbrauchsarmer Dieseltriebzug, der bei hoher Beschleunigung eine maximale Betriebsgeschwindigkeit von 140 km/h erreichen kann. Die zweiteiligen Züge haben eine niedrige Einstiegshöhe und eine Sitzplatzkapazität für insgesamt 150 Fahrgäste als auch 18 Fahrradstellplätze. Sie zeichnen sich durch eine komfortable, großzügige Sitzanordnung aus, bei dem fast jeder feste Sitz mit Tischen für Laptops ausgestattet ist. Die Züge sind alle mit WLAN, einem Unterhaltungs- und Fahrgastinformationssystem mit Monitoren für statische und dynamische Informationen sowie Videoüberwachung zur Gewährleistung einer hohen Fahrgastsicherheit ausgestattet.

Alstoms Coradia Lint Züge verkehren seit dem Jahr 2000 in mehr als 30 Netzen in Deutschland, Europa und Kanada. Dank kontinuierlicher Verbesserungen bieten diese Züge höchsten Standard in punkto Sicherheit, Geräusch- und CO2-Emissionen und zeichnen sich durch hohe Verfügbarkeit aus. Die Züge basieren auf Alstoms Coradia Plattform, die auf über 30 Jahre Erfahrung und bewährte technische Lösungen zurückgreifen kann und den weltweit ersten Wasserstoff-Personenzug Coradia iLint umfasst. Mehr als 2.900 Coradia-Züge wurden bisher verkauft und rund 2.400 sind derzeit im Einsatz.

Quelle: Alstom

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Datum 11.06.19

Bombardier stellt neues innovatives Sicherheitssystem für Stadtbahnfahrzeuge auf dem UITP-Summit 2019 in Stockholm vor

  •     COMPAS bietet erhöhte Sicherheit für Fahrgäste und Triebfahrzeugführer und trägt zum Schutz vor Entgleisung bei
  •     Entwicklung eines innovativen Systems zur Verhinderung von Geschwindigkeitsüberschreitung zusammen mit dem Austrian Institute of Technology

BERLIN, June 10, 2019 (GLOBE NEWSWIRE) -- Am heutigen Tag hat der globale Mobilitätsanbieter Bombardier Transportation anlässlich des Global Public Transportation Summit der UITP in Stockholm sein neues und innovatives Sicherheitssystem für Stadtbahnfahrzeuge vorgestellt. Die Technologie dieses Assistenzsystems zur Überwachung und Verhinderung von Zusammenstößen und Geschwindigkeitsüberschreitungen mit der Bezeichnung COMPAS (Collision and Overspeed Monitoring and Prevention Assistance System) wurde in Zusammenarbeit mit dem Forschungspartner von Bombardier Transportation, dem Austrian Institute of Technology, sowie Mission Embedded entwickelt und ist darauf ausgelegt, die Sicherheit für die Fahrgäste und Triebfahrzeugführer von Straßen- und Stadtbahnen zu erhöhen.

Christian Diewald, Managing Director von Bombardier Transportation in Österreich, erläutert: „Wir haben die Entwicklungsphase von COMPAS abgeschlossen und werden in Kürze mit der betrieblichen Evaluierung in zwei bestehenden Fahrzeugflotten beginnen. Besonders glücklich bin ich, dass wir diese Sicherheitsinnovation gleich bei zwei Kunden testen können: in den neuen Fahrzeugen für die Wiener Linien in Österreich und bei unserem Kunden im britischen Blackpool.“

COMPAS ist das einzige System in der Transportbranche, das zwei der am häufigsten nachgefragten Assistenzfunktionen für Triebfahrzeugführer miteinander kombiniert: ein sichtbasiertes System zur Verhinderung von Geschwindigkeitsüberschreitung und ein automatisches Assistenzsystem zur Hinderniserkennung (Obstacle Detection Assistance System – ODAS). Es ist darauf ausgelegt sicherzustellen, dass der Triebfahrzeugführer das Fahrzeug immer vollständig unter Kontrolle hat, indem er auf digitale Streckendaten und visuelle Odometrie zurückgreift. Auf diese Weise wird verhindert, dass das Fahrzeug die vorgegebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen überschreitet, so dass / wodurch die Sicherheit aller Personen innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs verbessert wird.

Das neue System wird voraussichtlich 2020 /Ende 2019 die Zulassung für den Regelbetrieb erhalten. zukünftig sollen zusätzliche Funktionen integriert werden, die z. B. eine größere Autonomie des Fahrzeugs für den automatisierten Betrieb in Depots ermöglichen.

COMPAS baut auf dem zuverlässigen ODAS (Obstacle Detection Assistance System) von Bombardier auf, einer hochmodernen Sicherheitsinnovation, die sich seit ihrer Einführung 2017 in Frankfurt bereits im Fahrgastbetrieb bewährt hat. Bislang haben sich insgesamt bereits fünf Stadtbahnbetreiber für das ODAS entschieden.

Quelle: Bombardier

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Datum 07.06.19

Stadler und Unternehmen der SNCF-Gruppe präsentieren an der Transport Logistic die neue Generation sechsachsiger Lokomotiven

 

München, 5. Juni 2019 - Stadler präsentiert heute an der Transport Logistic in München zusammen mit VFLI und ITL, zwei Tochtergesellschaften der SNCF-Gruppe, Projekte im Rahmen der neuen Generation sechsachsiger Lokomotiven. Für VFLI baut Stadler zwölf Lokomotiven des Typs EURO4001, für ITL vier EURODUAL-Hybridlokomotiven.

Stadler hat heute auf der Transport Logistic in München gemeinsam mit dem französischen Schienengüterverkehrsanbieter VFLI und dem deutschen Schienenfrachtunternehmen ITL Eisenbahngesellschaft mbH (ITL) Projekte mit der neuen Generation sechsachsiger Lokomotiven vorgestellt. Für VFLI baut Stadler zwölf Lokomotiven des Typs EURO 4001. Zudem übernimmt VFLI den Prototypen der EURODUAL-Lokomotive. An ITL liefert Stadler vier sechsachsige Lokomotiven der EURODUAL-Familie. VFLI und ITL sind beides Tochtergesellschaften der SNCF-Gruppe.

Vor einem Jahr haben VFLI und Stadler den Vertrag für 13 sechsachsige Lokomotiven unterzeichnet. Bei den Lokomotiven handelt es sich um zwölf dieselelektrische Lokomotiven des Typs EURO4001 und den Prototypen der EURODUAL-Lokomotive. Letztere kann auf Oberleitungen mit 25 Kilovolt Wechselstrom und 1.5 Kilovolt Gleichstrom betrieben werden. Um die Lokomotive auch auf nicht elektrifizierten Strecken einsetzen zu könne, wird sie zudem von einem IIIB-Motor mit 2.8 Megawatt Leistung angetrieben.

Die Lokomotive EURO4001 folgt auf die EURO4000 und bietet ein hohes Mass an Leistung und Zuverlässigkeit. Diese leistungsstarke und interoperable Lokomotive zeichnet sich durch ihre Flexibilität, eine hohe Zugleistung, den geringen Energieverbrauch und die reduzierten Betriebskosten aus. Die EURO4001 ist mit ETCS-Bordgeräten und einem Motor mit einer Leistung von 2800 Kilowatt ausgestattet. Dieser erfüllt als Antriebsmotor die Emissionsgrenzen der Stufe EC 26/2004 IIIB.

ITL, eine Tochtergesellschaft von Captrain Deutschland, hat Ende 2018 vier sechsachsige Hybridlokomotiven der EURODUAL-Familie bei Stadler bestellt. Die leistungsstarken Lokomotiven werden im Güterverkehr in Deutschland mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 Stundenkilometern eingesetzt und kombinieren beide Betriebsarten – elektrisch auf Wechselstromstrecken (15 Kilowatt, 16.7 Hertz und 25 Kilowatt, 50 Hertz) und Diesel.

Die neue Generation der von Stadler Valencia entwickelten Co'Co'-Lokomotiven optimiert Leistung und Zuverlässigkeit und führt zu einer höheren Rentabilität des Schienenfrachtgeschäfts. Das verbesserte Haftungskontrollsystem und eine Zugkraft von bis zu 500 Kilonewton bieten die grösste Zuglast auf dem europäischen Markt und ermöglichen den Transport von längeren und schwereren Zügen mit nur einer Lokomotive. Die leistungsstarken Lokomotiven können mit beiden Traktionsarten mit hoher Geschwindigkeit durch die europäischen Korridore mit gemischtem Verkehr fahren. Die neueste Drehgestelltechnologie verursacht weniger Verschleiss an der Infrastruktur und senkt die Kosten für den Gleisanschluss.

Hinsichtlich der Traktion umfasst diese Modellreihe Diesel-, elektrische Mehrsystem- und Hybridversionen. Die Hybrid-Lokomotive ist mehr als nur eine Lokomotive für die «letzte Meile» – sie bietet zwei Lösungen in einem: Sie kann sowohl auf elektrifizierten als auch auf nicht elektrifizierten Strecken eingesetzt werden. Während der Fahrt kann von der elektrischen Oberleitung auf Dieselbetrieb umgestellt werden.

«Um den Herausforderungen des Energiewandels zu begegnen und die Auswirkungen auf die Umwelt nachhaltig zu verringern, hat VFLI ein Flottenerneuerungsprogramm gestartet. Damit verschaffen wir uns einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil, da wir unseren Kunden eine umweltfreundlichere Lösung für den Güterverkehr anbieten können. Wir wollen die ‹neue Frachtgeneration sein›», sagt Alain RIBAT, CEO von VFLI.

«Wir treffen unsere Entscheidungen im Bewusstsein der Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt. Deshalb sind die Steigerung der Energieeffizienz und die Minimierung des Energieeinsatzes wesentliche Bestandteile unseres betrieblichen Handelns», ergänzt Jérôme Méline, Geschäftsführer der Captrain Deutschland GmbH.

Quelle: Stadler

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Datum 05.06.19

Stadler gewinnt Auftrag für 18 KISS für die DB Regio

 

Fotos: Bild links Rendering des KISS für die DB Regio, Bild rechts Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r.): Samuel Haack, Torsten Reh (beide DB Regio), Jure Mikolčić, Steffen Obst (beide Stadler)

Die DB Regio und Stadler unterzeichnen den Vertrag für die Entwicklung, den Bau und die Lieferung von 18 Doppelstockfahrzeugen des Typs KISS für den Einsatz im Elektronetz Ost. Der Auftragswert liegt bei rund 220 Millionen Euro.

Die DB Regio AG, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, hat erneut den Zuschlag zum Betrieb des Elektronetz Ost nordöstlich des Grossraums Hamburg erhalten. Ab 2022 sollen dort erstmalig 18 KISS (Abkürzung für komfortabler innovativer spurtstarker S-Bahn-Zug) von Stadler eingesetzt werden. Heute haben Jure Mikolčić, CEO Stadler Deutschland, und Torsten Reh, Leiter DB Regio Nord, den Vertrag unterzeichnet.

Die vierteiligen Doppelstocktriebzüge, bestehend aus zwei Triebwagen und zwei Mittelwagen, können bis zu 880 Fahrgäste sicher, schnell und bequem an ihr Ziel bringen. Jeder Doppelstockwagen verfügt über 405 Sitzplätze, davon 38 in der ersten Klasse. Die Bereiche der ersten Klasse befinden sich im oberen Fahrzeugbereich und bieten durch eine 2+1-Anordnung der Sitzplätze eine komfortable Fussraumsituation. Die Fahrzeuge verfügen flächendeckend über WLAN, Steckdosen sowie Videoüberwachung der Fahrgastbereiche. Ein modernes Fahrgastinformationssystem sowie ein elektronisches Reservierungssystem steigern den Fahrkomfort.

Im unteren Bereich sind die Doppelstockzüge mit geräumigen und einfach erreichbaren Mehrzweckbereichen für den Transport von Rollstühlen, Kinderwagen oder bis zu 36 Fahrrädern sowie rollstuhlgerechten Toiletten ausgestattet. Der Zutritt in die Züge erfolgt stufenlos, da die Türen mit einer Spaltüberbrückung ausgestattet und auf eine Bahnsteighöhe von 76 Zentimetern optimiert sind. 8 Einstiege vereinfachen bei einer Fahrzeuglänge von 106 Metern einen zügigen und reibungslosen Fahrgastwechsel an den Bahnhöfen.

Die Fahrzeuge weisen durch 4 angetriebene Drehgestelle eine hohe Fahrdynamik mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern auf und können durch die Möglichkeit, bis zu 3 Triebzüge zu kuppeln, bis zu 2640 Fahrgäste je Verbindung befördern.

Der Einsatz des neuen Stadler-eigenen Zugsicherungs-Systems GUARDIA markiert einen weiteren wesentlichen Meilenstein für Stadler beim Ausbau des Geschäftsbereiches Signalling. Das Zugsicherungssystem soll im Rahmen des Streckenausbaus der festen Fehmarnbeltquerung nachgerüstet werden.

Mit dem Auftrag aus Schleswig-Holstein fährt die DB Regio AG nun im siebten Bundesland mit Stadler-Fahrzeugen, jedoch bundesweit zum ersten Mal mit dem KISS.

«Wir freuen uns, mit dem Auftrag in der Region Schleswig-Holstein die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn fortsetzen zu können. Der Zuschlag bestätigt den Bedarf der Eisenbahnverkehrsunternehmen an modernen, zuverlässigen Doppelstock-Fahrzeugen mit einer hohen Laufruhe, die eine grosse Personenzahl komfortabel und schnell befördern», sagt Jure Mikolčić, CEO von Stadler in Deutschland.

Torsten Reh, Leiter DB Regio Nord, ergänzt: «Dass wir im Norden die ersten sind, die bei der DB Regio diese neuen Stadler-Fahrzeuge einsetzen werden, macht uns besonders stolz. Für unsere Fahrgäste bedeutet das ein sehr attraktives, zukunftsorientiertes Zugangebot.»

Die neuen Fahrzeuge sollen gemäss Vertrag ab Juni 2022 in den Probebetrieb gehen, um so eine stabile Betriebsaufnahme zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 sicherstellen zu können.

Quelle: Stadler

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Datum 04.06.19

Bombardier Transportation stellt seine innovative TRAXX-Lokomotivenplattform und Servicelösungen auf der Transport Logistic 2019 vor

  •     TRAXX DC3-Lokomotive erfolgreich in Betrieb
  •     TRAXX MS3-Lokomotive wird für mehr als 50 Konfigurationen zugelassen

BERLIN, June 04, 2019 (GLOBE NEWSWIRE) -- Der Mobilitätsanbieter Bombardier Transportation wird seine BOMBARDIER TRAXX-Lokomotivenplattform und innovative Servicelösungen auf der Fachmesse Transport Logistic 2019 vorstellen, die in München vom 4. bis 7. Juni stattfindet. Es handelt sich um die weltweit größte Messe für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management.

„Wir freuen uns, den Besuchern die neueste Lokomotivenplattform Europas präsentieren zu können und damit unseren Markterfolg zu unterstreichen“, so Michael Fohrer, President, Region Central and Eastern Europe and Israel, Bombardier Transportation. „Vor zwei Jahren haben wir die TRAXX 3-Plattform hier auf der Transport Logistic erstmals vorgestellt, und seitdem haben wir Aufträge für mehr als 150 dieser Lokomotiven der neuesten Generation erhalten. Bislang werden 20 DC3-Lokomotiven erfolgreich im kommerziellen Betrieb in Italien eingesetzt. Zudem absolvieren die sechs MS3-Lokomotiven der Vorserie derzeit Testfahrten in mehreren Schienennetzen zum Erhalt der Zulassung in mehr als zehn Ländern und für mehr als 50 Konfigurationen* im Laufe des nächsten Jahres.“

Die innovative TRAXX-Plattform bietet modernste Elektronik und eine verbesserte Mechanik und sorgt dadurch für Vorteile im Hinblick auf Leistung, Zugkraft, Energieeffizienz und Wartung. Beispielsweise ist die MS3-Lokomotive die erste und einzige Mehrsystem-Lokomotive, die mit der Last Mile-Funktion ausgestattet werden kann, einer Technologie zur Überbrückung nicht elektrifizierter Streckenabschnitte. Die DC3-Version ist ebenfalls mit dieser Option verfügbar. Die Entwicklung dieser neuen Generation von Lokomotiven beruht auf dem Erfolg der bewährten TRAXX -Familie. Bislang sind mehr als 2.000 dieser Lokomotiven in 20 Ländern in Betrieb und legen eine Strecke von insgesamt 300 Millionen Kilometern pro Jahr zurück. Die Betreiber können auf ein dichtes Netz an Werkstätten in ganz Europa zurückgreifen und eine rund um die Uhr verfügbare Support-Hotline sowie weitere Vorteile durch die Service-Teams von Bombardier nutzen.

„Die herausragende Leistung der TRAXX -Lokomotiven ist auch unserer starken Serviceunterstützung zu verdanken“, meint Michael Fohrer. „Wir bieten zustandsbasierte Instandhaltung, bei der die wichtigsten Systeme der Lokomotive online überwacht werden, sodass wir den Ausfall von Komponenten vorhersagen und verhindern können. Zudem bieten wir viele weitere digitale Tools, Ersatzteilmanagement, Nachrüstungen, Überholungen und Unfallreparaturen.“

Quelle: Bombardier

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Datum 03.06.19

Stadler gewinnt Vertrag für acht FLIRT für Texas

Bussnang, 3. Juni 2019 - Stadler gewinnt einen weiteren Vertrag in den USA und darf für Dallas Rapid Transit (DART) acht Züge des Typs FLIRT für das Cotton-Belt-Projekt in Texas bauen. Die vierteiligen Züge sollen gemäss Vertrag ab Ende 2022 in den Passagierverkehr gehen. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf rund 119 Millionen US-Dollar.

DART hat Stadler für die Entwicklung und Herstellung von acht FLIRT sowie die Planung eines Service-Depots für das Cotton-Belt-Regional-Rail-Projekt beauftragt. Der Vertragswert für die dieselelektrischen Triebzüge (DMU) und die Planung des Service-Depots beträgt rund 119 Millionen US-Dollar. DART plant gemäss Vertrag die Züge gegen Ende des Jahres 2022 in den regulären Betrieb zu nehmen.

Die neuen Fahrzeuge verfügen über 240 Sitzplätze und 225 Stehplätze. Sie erfüllen zudem vollumfänglich die Vorgaben des amerikanischen Behindertengleichstellungsgesetzes ADA. Um die Sicherheit aller Fahrgäste zu gewährleisten, werden die Züge mit einem umfangreichen Überwachungssystem ausgestattet. Zusätzlich sollen die Züge mit einem automatischen Passagierzählsystem ausgerüstet werden, welches die Zahl der zu- und aussteigenden Fahrgästen registriert, grössere Passagieransammlungen in bestimmten Bereichen des Zuges wahrnimmt und blockierte Ein- und Ausgänge erkennt.

Die FLIRT für DART fahren mit einem dieselelektrischen Antrieb und entsprechen den amerikanischen Abgasbestimmungen «Tier 4 Final» sowie den Abgasbestimmungen der Eisenbahnbundesbehörde. Jeder Zug besteht aus vier Wagenkasten und einem PowerPack in der Mitte, in welchem die Antriebsausrüstung untergebracht ist. Die Züge haben zwei Motor-Drehgestelle und vier Lauf-Drehgestelle. Die Länge des Zuges beträgt 97 Meter.

Gemäss Vertrag, entwickelt Stadler zudem gemeinsam mit der amerikanischen Ingenieurfirma Urban Engineers das Service-Depot für die neuen Züge.

Dies ist bereits der vierte Auftrag für Stadler in Texas. Bahnbetreiber CapMetro in Austin, Denton County Transportation Authority in Lewisville und TEXRail in Fort Worth haben bereits erfolgreich Stadler-Züge im Einsatz.

«Nachdem wir schon einige Projekte für Texas abgewickelt haben, ist es für Stadler eine grosse Freude, nun auch DART mit unseren hochmodernen Zügen ausstatten zu dürfen. Wir sind stolz darauf, dass DART sich für unseren FLIRT entschieden hat und sind überzeugt, dass wir ein Produkt liefern können, das den hohen Ansprüchen der Fahrgäste und damit unserem Kunden gerecht wird», sagte Martin Ritter, CEO Stadler US Inc.

«Es war schon jetzt eine Freude mit Stadler am Design und den Spezifikationen für unsere neuen Züge des Cotton-Belt-Regional-Projekts zu arbeiten», sagte John Rhone, DART Vice President von Capital Design and Construction. «Stadlers Fokus auf technologische Innovation und gutes Design bietet unseren Kunden das sichere und angenehme Fahrerlebnis, das sie von DART erwarten.»

Quelle: Stadler

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Datum 03.06.19

Stadler liefert zehn weitere Lokomotiven an den European Loc Pool – erstmals in Mehrsystem-Konfiguration

Bussnang, 29. Mai 2019 - Stadler hat mit dem European Loc Pool (ELP) einen Vertrag über weitere zehn sechsachsige Lokomotiven unterzeichnet. Es handelt sich bei dieser Bestellung um weitere Loks aus dem am 20. Mai 2019 kommunizierten Rahmenvertrag. Die elektrischen Lokomotiven werden in Mehrsystem-Konfiguration mit neun Megawatt Leistung konfiguriert. Es ist ein Novum im europäischen Markt, dass eine TSI-konforme elektrische Lokomotive mit neun Megawatt Leistung bestellt wird – der ELP ist Erstbesteller für diese Lokomotive.

Der European Loc Pool hat Stadler mit dem Bau und der Lieferung von zehn elektrisch angetriebenen Co'Co'- Lokomotiven beauftragt. Der Vertrag ist Teil des Rahmenvertrags für insgesamt 100 Lokomotiven, der am 20. Mai bekannt gegeben wurde.

Mehr über die Mehrsystem-Lokomotiven

Die sechsachsigen Lokomotiven sind in Mehrsystem-Konfiguration für Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz (15 kV AC, 25 kV AC, 1.5 kV und 3 kV DC) bestellt worden. Sie sind  wahlweise ohne Dieselmotor erhältlich oder aber optional mit einem oder zwei 900-Kilowatt-Dieselmotoren ausrüstbar. Sie sind serienmässig mit ETCS und Funkfernsteuerung ausgestattet. Dank Co’Co’-Achsfolge und einer Leistung von neun Megawatt bestechen die ELP-Loks mit hoher Zugkraft. Eine einzige solche Lok ersetzt Kompositionen mit zwei Bo’Bo’-Loks bei gleichem Zuggewicht auf vielen Strecken der EU-Güterkorridore. Dabei führt die neueste, hochentwickelte Drehgestell-Technologie zu relativ niedrigem Infrastrukturverschleiss und tiefen Trassenkosten.

Zusammen mit den bereits bestellten Hybrid-Lokomotiven wächst die Flotte des ELP auf 30 Lokomotiven an. Die Lokomotiven entsprechen modernsten technologischen Ansprüchen. Der ELP verfügt damit über eine Flotte, die auf elektrifizierten und nicht-elektrifizierten Strecken einsetzbar ist. In Hybridkonfiguration ist ein Wechsel des Antriebs von elektrischer Speisung aus der Oberleitung auf Diesel während der Fahrt möglich. ELP ist der erste Kunde von Stadler für diesen Lokomotiventyp – erstmals auch wird im europäischen Markt eine TSI-konforme elektrische Lokomotive mit neun Megawatt Leistung bestellt.

Quelle: Stadler

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