Lokindustrie-Rubrik: Archiv September 2014

Datum 26.09.14

Stadler Pankow präsentiert den 1. FLIRT der 3. Generation für die DB Regio AG

Die Stadler Pankow GmbH präsentiert gemeinsam mit der DB Regio AG und dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, stellvertretend für die am Regional-Express Rheinland-Pfalz beteiligten Aufgabenträger, im Rahmen der Innotrans am 25. September 2014 (Gleis 6/2)  auf dem Freigelände der Messe Berlin den FLIRT3. Dabei handelt es sich um das erste Fahrzeug der Serie für die DB Regio AG. Insgesamt wurden 28 Fahrzeuge des Typs in Auftrag gegeben. Die Fahrzeuge werden ab Dezember 2014 das Rückgrat des neuen, landesweiten RE-Netzes in Rheinland-Pfalz bilden.

Die neuen Triebzüge sind erstmals nicht im typischen „DB Rot“ der Deutschen Bahn gestaltet, sondern in der Grundfarbe weiß lackiert und mit grauen und roten Elementen an den Triebfahrzeugköpfen versehen. Des Weiteren ist die Inneneinrichtung abweichend vom bisherigen DB Design gestaltet. Eine technische Besonderheit ist die Kuppelbarkeit der FLIRT-Züge mit den doppelstöckigen KISS-Zügen der CFL (Luxemburgische Staatsbahn): Erstmals werden Triebzüge unterschiedlichen Typs von zwei europäischen Staatsbahnen aneinandergekoppelt fahren.

„Wir sind stolz darauf, dass zwei Staatsbahnen gekoppelt mit zwei unterschiedlichen Produkten aus unserem Hause zukünftig die Strecken Trier-Koblenz befahren werden“, sagt Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Der FLIRT der 3. Generation ist ein hochmodernes Schienenfahrzeug und bietet viel Komfort. Erstmals finden wir in der Ausführung für die DB Regio einen Mittelwagen ohne Tür, welcher den Fahrgästen einen komfortablen Ruhebereich ermöglicht. Die Zulassung für die Flirt³-Doppeltraktion liegt bereits vor.“

Die fünfteiligen Fahrzeuge sind in den Vis-à-vis-Sitzbereichen mit großen Tischen ausgestattet. Fahrgastbereiche und Fahrerraum sind klimatisiert. Eines der beiden behindertengerechten WCs ist auch für Elektrorollstühle geeignet, der Einstieg in den Zug ist barrierefrei. Jedes Fahrzeug bietet 249 Sitzplätze in der zweiten und 21 Sitzplätze in der ersten Klasse. Der FLIRT verfügt über eine hohe Antriebsleistung und erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h. Insgesamt wurden 28 Züge bei Stadler Pankow bestellt.

„Für die Fahrzeuge vom Hersteller Stadler haben wir uns entschieden, da sie sowohl eine optimale Lösung für die Komfortansprüche unserer Kunden darstellen als auch die besonderen betrieblichen und technischen Rahmenbedingungen des RE-Netzes erreichen können,“ so Kay Euler, Vorstand Produktion Schiene der DB Regio AG.

„Die Flirt-Fahrzeuge der neuesten Generation werden Kernstück des Rheinland-Pfalz-Taktes 2015 sein. Mit neuen Regional-Expresslinien, wie z.B. des RE 1 von Koblenz über Trier, Saarbrücken, Kaiserslautern nach Mannheim wird eine neue Qualität im schnellen Regionalverkehr geschaffen. Durch die Einbindung in die Knotenpunkte Koblenz, Trier und Kaiserslautern wirkten die Vorteile des neuen RE weit in die Fläche hinein, weil die Fahrzeiten der Regionalbahnen optimal mit den Fahrplänen des RE verknüpft werden konnten,“ so Michael Heilmann, Geschäftsführer des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd.

Quelle:Stadler

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Datum 25.09.14

Restrukturierung kommt voran – internationale Expansion wird gezielt weiter entwickelt

  • Verstärkte Präsenz in Wachstumsregionen bringt operatives Geschäft voran
  • Viele der notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet und in Teilen weit vorangetrieben, überwiegender Anteil der Aufwendungen im Halbjahresabschluss berücksichtigt
  • Neue Konzernstrategie wird Anfang Dezember 2014 präsentiert

Im Rahmen der Bahntechnik-Leitmesse InnoTrans in Berlin informierte der Vorstand der Vossloh AG heute über den aktuellen Stand der Restrukturierung und Neuausrichtung des Vossloh-Konzerns. „Mit hoher Umsetzungsgeschwindigkeit und Stringenz richten wir den Vossloh-Konzern neu aus, so dass wir in den vergangenen sechs Monaten intensiver Arbeit bereits viele der notwendigen Maßnahmen zur Restrukturierung einzelner Geschäftsfelder eingeleitet und in Teilen auch schon weit voran getrieben haben“, so Vorstandschef Dr.h.c. Hans M. Schabert. „Gleichzeitig entwickeln wir das operative Geschäft von Vossloh weiter und konzentrieren uns international gezielt auf die Regionen, in denen wir wirtschaftlich erfolgreich arbeiten können. Mit der Inbetriebnahme unseres neuen Standorts in den USA setzen wir diese spezifische Internationalisierung unserer Aktivitäten weiter fort. Einen wichtigen Schritt zur Erschließung zukünftiger Wachstumsmärkte konnten wir auch mit der Gründung eines Produktions-Joint-Ventures für Schienenbefestigungen in Russland gehen.“ 

Fertigungsstätten für Befestigungssysteme und Komponenten in den USA gehen in Betrieb
In den USA beginnt Vossloh derzeit mit der Produktion von Befestigungssystemen in der neuen Fertigungsstätte in Waco, Texas. Damit entspricht das Unternehmen in vollem Umfang dem Buy America Act, der ausschließlich lokale Hersteller bei der Vergabe öffentlicher Aufträge vorsieht. In Waco werden nicht nur Spannklemmen, sondern auch Kunststoffkomponenten gefertigt. Bereits ab Januar 2015 wird der neue Standort voraussichtlich zu großen Teilen ausgelastet sein. 

Eigene Produktion von Kammerfüllelementen in China ab 2015
In China ist Vossloh seit Jahren erfolgreich mit der vor Ort geleisteten Fertigung von Schienenbefestigungen für die Verwendung auf den neuen Hochgeschwindigkeitsstrecken des Landes. Bereits im vergangenen Jahr hatte Vossloh Fastening Systems China zudem die Stadt Suzhou mit hochinnovativen Systemen lärmreduzierender Befestigungen beliefert. Weitere Städte in China sind daran interessiert, für ihre neuen Straßenbahnnetze schallreduzierende Maßnahmen zu ergreifen. Vossloh Fastening Systems China wird daher in Suzhou (Provinz Jiangsu) eine neue Produktionsstätte für so genannte Kammerfüllelemente errichten. Kammerfüllelemente sind wesentliche lärmreduzierende Komponenten des Befestigungssystems. Die neue Fertigung wird bereits Anfang 2015 in Betrieb gehen.

Joint-Venture mit RZD Tochter schafft direkten Zugang zum russischen Bahnmarkt
Im August 2014 hat Vossloh mit dem Markführer für Schwellen in Russland, OAO BetelTrans, ein Joint-Venture für die Herstellung und den Vertrieb von Schienenbefestigungssystemen gegründet, das ab 2016 operativ sein wird. Durch die Kooperation mit OAO BetelTrans, einer Tochtergesellschaft der Russischen Staatsbahn (RZD), qualifiziert sich Vossloh als lokaler Anbieter. RZD selbst betreibt in Russland ein Gleisnetz von ca. 87.000 km Länge. Hinzu kommen etwa 30.000 km industriell genutzter Gleise anderer Eigentümer.

Großteil der Aufwendungen aus dem Restrukturierungspaket bereits im Halbjahresabschluss berücksichtigt
Nach einer umfassenden Bestandsaufnahme hat der Vorstand der Vossloh AG im Juni 2014 ein Maßnahmenpaket zur Restrukturierung und Neuausrichtung mehrerer Geschäftsfelder des Konzerns beschlossen und auf den Weg gebracht. Im Halbjahresabschluss 2014 sind für die in diesem Zusammenhang notwendigen Maßnahmen bereits Aufwendungen in Höhe von rund 160 Mio.€ enthalten. So wurden von den erwarteten Gesamtaufwendungen für die Neubewertung von Vermögensgegenständen 60 Mio.€ und von den Aufwendungen zur Restrukturierung und Neupositionierung in Höhe von bis zu 100 Mio.€ rund zwei Drittel verarbeitet. Für die aktualisierte Einschätzung von Projekt- und sonstigen Risiken waren knapp die Hälfte der maximal auf 70 Mio.€ veranschlagten Aufwendungen im Halbjahresabschluss enthalten.

Wesentliche Maßnahmen weit vorangetrieben
Im Zuge der Neuausrichtung wird bereits die regionale Vertriebsstruktur sämtlicher Geschäftsfelder anhand aktueller Marktperspektiven sowie im Hinblick auf Vermarktungseffektivität und -effizienz systematisch überprüft und angepasst. In allen Geschäftsfeldern werden die internen und externen Prozesse neu bewertet und gegebenenfalls optimiert.

Dem akuten Handlungsbedarf folgend liegt der Schwerpunkt des Restrukturierungs- und Neupositionierungsprogramms bei den Geschäftsfeldern Vossloh Electrical Systems, Vossloh Switch Systems und dem Lokomotiven-Geschäft in Kiel. Konkret war bereits im Sommer beschlossen worden, die Gleichteilstrategie bei Vossloh Locomotives konsequent weiter voranzutreiben und das Geschäft auf standardisierte Industrie,- Rangier- und Streckenlokomotiven auszurichten Wesentliche Maßnahme zur nachhaltig profitablen Aufstellung von Vossloh Locomotives ist zudem der bereits im Jahr 2015 anstehende Umzug der Fertigung innerhalb des Stadtgebietes in Kiel an einen dann komplett neu errichteten, modernen Standort. Im Rahmen der Neuausrichtung von Vossloh Locomotives erfolgt zudem eine Anpassung der Kapazitäten. Aufgrund der strategischen Ausrichtung als vollständig unabhängiger Systemanbieter und Komponentenlieferant innovativer Elektroausrüstungen für Nahverkehrsfahrzeuge werden mittelfristig auch bei Vossloh Electrical Systems die Kapazitäten angepasst. Bereits seit dem Sommer verantwortet der in Valencia angesiedelte Standort Vossloh Rail Vehicles das gesamte Projektgeschäft mit Lokomotiven, einschließlich der in diesem Bereich zuvor aus Kiel angestoßenen Projekte. Die seit langen Jahren bestehende internationale Vertriebskompetenz von Vossloh Rail Vehicles ermöglicht eine optimale Weiterentwicklung des gesamten Geschäfts mit kundenspezifisch ausgestatteten Lokomotiven. 

Im Geschäftsfeld Switch Systems war aufgrund der Neueinschätzung der wirtschaftlichen Perspektiven im Halbjahresabschluss ein Goodwill-Impairment vorgenommen worden. Gleichzeitig forciert der neue Vorstand der Vossloh AG ein Lean-Management Programm für alle Fertigungsstätten des Geschäftsfelds weltweit. Synergien zwischen den Geschäftsfeldern und zügige Fortschritte bei der weiteren Entwicklung stehen für alle Geschäftsfelder des Konzerns im Fokus des Managements. So wird beispielsweise das Geschäftsfeld Rail Services mit seinen hochinnovativen Technologien der Schienenpflege in Zukunft auch Dienstleistungen anbieten, welche die Kompetenzen des Konzerns in der Bahninfrastruktur bündeln. Im Rahmen einer „Life-Cyle“-Betreuung offeriert Vossloh Rail Services umfangreiche Dienstleistungen von der Diagnostik über die Prävention von Schäden bis zur Erneuerung von Komponenten und Schienenmaterial und bindet somit auch die Vossloh-Expertise im Bereich Schienenbefestigungen und Weichen mit ein. 

Finanzierungsstrukturen erheblich verbessert
Seit dem zweiten Quartal 2014 läuft ein konzernweites Projekt zur optimierten Steuerung und nachhaltigen Verbesserung des Nettoumlaufvermögens mit dem Ziel einer möglichst geringen Kapitalbindung im gesamten Unternehmen. Bereits im Juni war die seit 2004 laufende, langfristige Finanzierung über ein so genanntes US-Private Placement durch eine deutlich zinsgünstigere Brückenfinanzierung komplett abgelöst worden. Diese Finanzierung soll mittelfristig in ein zeitlich adäquat gestaffeltes, längerfristiges Finanzierungspaket überführt werden. 

Leistungsstarke Produkte, attraktive Kapitalrendite, effiziente Konzernstrukturen und führende Marktpositionen als Eckpfeiler der zukünftigen Konzernstrategie
Das innovative, marktgerechte und technisch erstklassige Produkt- und Leistungsportfolio ist wesentliches Kernelement für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Vossloh-Konzerns. Die führenden Marktpositionen, die Vossloh bei Befestigungs- und Weichensystemen weltweit sowie im Lokomotiven-Bereich in Europa einnimmt, sollen mit diesem Leistungsanspruch gesichert und weiter ausgebaut werden. Leistungsportfolio, führende Marktposition und effiziente Unternehmensstrukturen, ausgerichtet auf das Ziel einer attraktiven Kapitalrendite, bilden die Eckpfeiler der neuen mittel- und langfristigen Vossloh-Strategie. Abgeleitet aus diesen vier Kriterien entwickelt der Vorstand aktuell einen konkreten Maßnahmenplan zur strategischen Weiterentwicklung des Vossloh-Konzerns. Details hierzu werden Anfang Dezember präsentiert.

Quelle: Vossloh

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Datum 25.09.14

Stadlers Blizzard für die Strassenbahnmärkte der GUS-Länder

Die Stadler Rail Group hat auf der diesjährigen InnoTrans in Berlin eine ihrer jüngsten Innovationen vorgestellt: den Prototyp einer 100-Prozent-Niederflur-Breitspurstrassenbahn namens Metelica. Die Strassenbahn Metelica (russisch Mетелица, was Schneesturm oder Blizzard bedeutet), wurde von Stadler Minsk, dem neu gegründeten weissrussischen Tochterunternehmen der Stadler Rail Group, entwickelt. Die Strassenbahn ist als Ein- und Zweirichtungsfahrzeug erhältlich und primär für den Betrieb in den GUS-Ländern gedacht.

Die elegante dreiteilige 100-Prozent-Niederflurstrassenbahn bietet hervorragende Passagierkapazität und ist für Hochgeschwindigkeits-Pendlerstrecken auf Stadt- und Regionalbahnlinien geeignet. Das Einrichtungsfahrzeug bietet 70 Sitzplätze, das Zweirichtungsfahrzeug 60 Sitzplätze. Die Höchstgeschwindigkeit beider Versionen beträgt 75 km/h. Der Innenraum ist hell und freundlich und kann an die individuellen Bedürfnisse der Kunden angepasst werden. Die Strassenbahn verfügt über ein visuelles und akustisches Kundeninformationssystem sowie Videoüberwachung. Das für den gesamten Temperaturbereich von -40 bis +40 Grad Celsius konzipierte Fahrzeug kommt mit den typisch extremen Witterungsbedingungen der Zielmärkte perfekt zurecht. Aus Gründen der Witterung ist die Strassenbahn auch mit einer modernen Klimaanlage sowie einer leistungsfähigen Heizung ausgestattet.

Darüber hinaus verfügt die Strassenbahn über getrennte Bereiche für Rollstühle, Fahrräder oder Kinderwägen und erfüllt so die aktuellen Anforderungen und Grundsätze der Barrierefreiheit. Der Rollstuhlbereich ist zusätzlich mit einer Gurtoption und einer Fahrerwarnfunktion ausgestattet. Manuell klappbare Rampen erleichtern den Ein- und Ausstieg.

Der Wagenkasten ist mit Paneelen aus leichtem und korrosionsbeständigem Aluminium verkleidet. Das steigert die Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit des Fahrzeugs. Jeder der vier Antriebsmotoren ist mit einem separaten luftgekühlten IGBT-Umrichter ausgestattet. Optional ist ein Führerstand erhältlich, der die Sicherheitsanforderungen gemäss EN 15227 erfüllt, sodass im Kollisionsfall Schäden minimiert werden. Die Drehgestelle sorgen nicht nur für Laufruhe, sondern schützen auf Schieneninfrastruktur von geringerer Qualität auch vor Entgleisungen. Die Metelica stellt für die Kunden eine optimale High-End-Lösung für Regionalstrecken mit hohem Verkehrsaufkommen dar und bietet Passagieren und Personal höchsten Komfort.

Quelle: Stadler

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Datum 25.09.14

FLIRT3 für Serbien auf der InnoTrans präsentiert

Bussnang/Berlin, 25.09.2014 - Der neueste Zug aus dem Hause Stadler heisst FLIRT3. Die nationale Bahngesellschaft Serbiens, Železnice Srbije ŽS und Stadler Rail haben auf der InnoTrans dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit zum ersten Mal dieses neue Fahrzeug vorgestellt. Die ŽS bestellte im März 2013 bei Stadler Rail 21 elektrische 4-teilige FLIRT (Flinker Leichter InnovativerRegional Triebzug) für den hochfrequentierten Vorort- und Regionalverkehr. Die Finanzierung des Auftrages erfolgt über die EBRD in London (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung).

Auf der Basis des in den letzten 12 Jahren über 960-fach verkauften FLIRT hat Stadler die nächste Generation FLIRT3 entwickelt. In dieser modernsten Zugsfamilie gibt es verschiedene modular aufgebaute Unterfamilien. Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler Rail, freut sich sehr über den fabrikneuen Zug: "Wir sind stolz, dass die serbische Staatsbahn ŽS mit unserem FLIRTeinen neuen Standard im Regionalverkehr setzen wird. Erstmals werden damit die FLIRT-Züge auch in Südosteuropa verkehren. Ich danke dem ganzen Team, welches es möglich gemacht hat, einen vollständig TSI-konformen Zug innerhalb von nur 18 Monaten seit Vertragsunterzeichnung an den Kunden auszuliefern.“

Massgeschneidert auf Kundenbedürfnisse

Den Bedürfnissen der Serbischen Bahn entsprechend hat jeder der vier Wagenkasten eine Passagiertüre pro Seite. Hier kommt eine der Stärken des FLIRT3-Konzeptes zum Ausdruck: Anzahl Türen, wie auch verschiedene weitere Merkmale können variabel auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden.

Die Züge sind mit einem elektrischen Antrieb für eine Spannung von 25kV 50Hz ausgerüstet. Die Höchstgeschwindigkeit der modernen Fahrzeuge, die in 3-fach-Traktion eingesetzt werden können, beträgt 160 km/h. Die Züge sind wie alle FLIRT durchgehend stufenlos begehbar und verfügen über 235 Sitzplätze, davon 11 Klappsitze und 12 Plätze in der 1. Klasse, enthalten grosszügige Multifunktionsabteile im Einstiegsbereich für Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrräder, ein behindertenfreundliches WC und eine Klimaanlage für Fahrgastraum und Führerstand. SOS-Sprechstellen ermöglichen den Kontakt mit dem Lokführer.

Geringer Energieverbrauch

Die Fahrzeuge verfügen vorerst über einen lokalen Typ der Indusi-Zugsicherung, wobei auch eine allfällige spätere Nachrüstung auf das europäische ETCS 2 bei der Planung berücksichtigt wurde. Wie alle Stadler-FLIRT sind auch die ŽS Triebzüge in Aluminium-Leichtbauweise hergestellt und verfügen somit über ein geringes Gewicht. Dadurch werden höhere Beschleunigungswerte erzielt und somit der Energieverbrauch und die Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen erheblich gesenkt. Dieser Effekt wird zudem durch die Energierückgewinnung verstärkt. Bremsenergie wird hierbei jeweils an die Fahrleitung zurückgespeist. Der Vertrag zwischen ŽS und Stadler hat ein Volumen von rund EURO 100 Mio.. Die Auslieferung der Züge erfolgt in einem 2-Wochen-Takt bis im Sommer nächsten Jahres.

Quelle: Stadler

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Datum 24.09.14

1‘000. FLIRT fährt in Helsinki

Der 1‘000. FLIRT von Stadler Rail wird auf dem S-Bahn-Netz von Helsinki verkehren. Die finnische Junakalusto Oy hat weitere 34 FLIRT bestellt. Dabei handelt es sich um die 2. Option aus dem Vertrag von 2006. Die ersten 32 Züge sind bereits seit Jahren erfolgreich in Betrieb. Die Auslieferung der 1. Option von 9 weiteren FLIRT wird im Oktober pünktlich abgeschlossen. Die Züge verfügen über eine besonders ausgeprägte Wintertauglichkeit, wie sie für den Einsatz in Finnland erforderlich ist. Der Auftragswert beträgt insgesamt rund EURO 200 Mio. und die Auslieferung erfolgt zwischen Anfang 2016 und Frühjahr 2017. Mit diesem Auftrag hat Stadler Rail inzwischen 1‘018 FLIRT verkauft.

Junakalusto Oy wurde 2004 von den Städten Helsinki, Espoo, Vantaa und Kauniainen (total 65%) und  der VR-Group Ltd (35%) als Rollmaterialgesellschaft gegründet. Sie kauft Rollmaterial und organisiert dessen Unterhalt.  Mit der aktuellen Bestellung hat sichJunakalusto Oy für eine einheitliche Flotte entschieden. Dies hat für den Bahnbetreiber viele Vorteile, namentlich bei den Unterhaltskosten und der Personalschulung. Über weite Strecken handelt es sich um einen Nachbau der bisher ausgelieferten Fahrzeuge. Allerdings werden die Erfahrungen aus dem Betrieb der ersten Serien in gewissen Optimierungen einfließen. Beispielsweise gibt es Anpassungen im Innenlayout und beim Fahrgastinformationssystem.

Hohe Wintertauglichkeit – Innovationen aus dem Hause Stadler

Bei der FLIRT-Bestellung von 2006 handelte es sich um das erste Breitspurfahrzeug aus dem Hause Stadler sowie um das erste Fahrzeug mit speziell hoher Wintertauglichkeit. Seither konnten ähnliche Züge nach Weissrussland und Estland geliefert werden. Auch alle Stadler-Züge für Moskau und für Norwegen basieren in wesentlichen Teilen auf den Wintertauglichkeits-Entwicklungen des ersten Helsinki-FLIRT.

Yrjö Judström, CEO von Junakalusto Oy, betont: „Die Zusammenarbeit mit Stadler Rail bei der Entwicklung der hohen Wintertauglichkeit für die extremen finnischen Winterbedingungen war hervorragend. Die einheitliche Flotte wird uns optimale Voraussetzungen für die Ausschreibung des Verkehrs per Anfang 2018 geben.“

Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group ist sehr stolz auf diesen speziellen Auftrag: „Dass der 1‘000. FLIRT in Helsinki verkehren wird, freut mich ganz besonders, denn damit wird dieser Kunde bereits 75 Stadler-Züge im Einsatz haben. Die Optionseinlösung ist ein Beweis dafür, dass der Kunde mit den seit sechs Jahren im täglichen Betrieb stehenden Zügen sehr zufrieden ist. Wir sind stolz auf unseren Breitspurfahrzeug-FLIRT mit ausgeprägter Wintertauglichkeit. Dieses Fahrzeug zeigt auf exemplarische Weise die Innovationskraft von Stadler.“

Stärkere Isolation und Wärmerückgewinnung

Aufgrund der breiten finnischen Spur von 1524 mm, des grösseren Lichtraumprofils und vor allem der klimatischen Bedingungen in Finnland mit bis zu -40°C weisen die in Helsinki eingesetzten FLIRT einige Unterschiede zum Normalspur-FLIRT auf. Zur Verbesserung der Wintertauglichkeit ist die Isolation 50 – 100 % stärker ausgeführt und die Fenster sind 3-fach verglast. Die in vielen FLIRT eingebaute bewährte Klimaanlage wurde mit einer Wärmerückgewinnungsanlage ergänzt: Die warme Abluft des Fahrgastraumes dient dazu, die angesaugte kalte Frischluft vorzuwärmen. Dies ermöglicht eine wesentliche Energieeinsparung. Zusätzlich wurden in den Eingangsbereichen Heizlüfter eingebaut, um bei Fahrgastwechsel das Innenraumklima möglichst konstant zu halten.

Die 4-teiligen Triebzüge verfügen über 234 Sitzplätze, einen Niederfluranteil von gut 80%, ein behindertengerechtes WC und einen Multifunktionsraum für Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrräder. Dank der finnischen Wagenkastenbreite von 3,2 m (im Vergleich zu rund 2,9 m in den meisten Ländern Europas) ist problemlos eine komfortable 3+2 Bestuhlung möglich. Ein modernes Informationssystem mit 11 Flachbildschirmen liefert Angaben über den Fahrplan, die nächsten Anschlüsse oder das Wetter. Sechs SOS-Sprechstellen ermöglichen den Kontakt mit Fahrer oder Zugbegleiter. Der Zug erreicht eine Geschwindigkeit von 160 km/h und verfügt vorerst über die finnische Zugsicherung EBICAB, wobei eine spätere Umrüstung auf das europäische ETCS möglich ist.

Quelle: Stadler

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Datum 23.09.14

Bombardier feiert 18 Jahre erfolgreiche strategische Partnerschaft mit RZD im Bereich der Signaltechnik

  • Bombardier und die Russischen Eisenbahnen präsentieren gemeinsame Projekte auf der InnoTrans
  • Neue funkbasierte Signaltechnik (Radio-Based Train Control, RBTC) für Russland in Entwicklung

BERLIN, DEUTSCHLAND--(Marketwired - Sept. 23, 2014) - Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und die Russischen Eisenbahnen (RZD) feiern 18 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit bei Aktivitäten im Bereich der Signaltechnik in Russland. Die neueste vom Joint Venture Bombardier Transportation (Signal) Ltd zusammen mit dem RZD entwickelte Technologie wird bei der in dieser Woche in Berlin stattfindenden InnoTrans 2014 zu sehen sein.

Die Besucher des RZD-Stands können einen Blick auf die neue, hochmoderne, funkbasierte Signaltechniklösung werfen, die das Joint Venture derzeit in Zusammenarbeit mit dem RZD-Tochterunternehmen JSC NIIAS entwickelt, einem Forschungsinstitut für Bahnsignaltechnik und -kommunikation. Diese Technologie wird beim Projekt 'Kleiner Moskauer Eisenbahnring" zum Einsatz kommen, der den städtischen Verkehrsfluss in der russischen Hauptstadt deutlich verbessern soll, sowie auf Hochgeschwindigkeitsstrecken in ganz Russland.

Dazu Peter Cedervall, President der Division Rail Control Solutions von Bombardier Transportation: 'Seit unserer ersten Partnerschaft mit RZD im Jahre 1996 war Bombardier immer daran gelegen, ein erstklassiges Team in Russland aufzubauen. Ein Team, das komplette und hochmoderne Signaltechnik-Lösungen für die russische Breitspur entwickelt. Derzeit befasst sich das russische Team mit neuen Entwicklungsprojekten und setzt zusammen mit den Eigentümern der Breitspur-Infrastruktur neue Massstäbe in der Signaltechnik-Branche."

E.N. Rozenberg, Erster stellvertretender Generaldirektor von NIIAS (RZD), fügt hinzu: 'Das Konzept des kommunikationsbasierten Zugsteuerungssystems, das von den NIIAS-Experten in enger Zusammenarbeit mit den technischen Spezialisten des Joint Ventures Bombardier Transportation (Signal) für den kleinen Moskauer Eisenbahnring entwickelt wurde, wird nicht nur ein Höchstmass an Sicherheit und Zuverlässigkeit für den stark frequentierten Bahnverkehr bieten, sondern es stellt auch einen neuen Ansatz für Signaltechniksysteme im Netz der RZD dar."

Als Marktführer nimmt Bombardier Transportation (Signal) Ltd eine Spitzenposition bei Signaltechniklösungen in Russland und darüber hinaus ein. Das Team hat bereits mehr als 140 Stationen auf 15 Strecken in ganz Russland mit dem computergestützten Stellwerkssystem (Computer-Based Interlocking, CBI) BOMBARDIER(i) EBI(i) Lock 950 ausgestattet. Ausserdem hat das Joint Venture CBI-Systeme in weitere GUS-Staaten, ins Baltikum und in die Mongolei geliefert und beteiligte sich im Mai 2014 an dem Bombardier-Team, das die BOMBARDIER INTERFLO(i) 550-Fernverkehrslösung in Kasachstan auslieferte - die erste funkbasierte Signaltechnik in einem der GUS-Staaten. Seit dem Abschluss eines entsprechenden Vertrags im Dezember 2013 arbeitet das Team am ersten russischen Internet-Sicherheitsprotokoll für CBI-Systeme.

Im Jahre 2010 erwarb Bombardier einen Anteil am Signaltechnikhersteller Elteza, einer Tochtergesellschaft der Russischen Eisenbahnen (RZD), und hat seitdem eine Abteilung zur Entwicklung neuer Technologien und zur Ausweitung der lokalen Fertigung aufgebaut. Zu den ausgelieferten Produkten gehören das CBI-System EBI Lock 950 sowie die hochmodernen streckenseitigen Lösungen von Bombardier: das Bahnübergangssystem EBI Gate 2000, der Weichenantrieb EBI Switch 2000 und die EBI Track 400-Gleisstromkreissysteme.

Bombardier Transportation (Signal) Ltd hat seinen Sitz in Moskau und beschäftigt mehr als 225 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Zugsteuerungslösungen für den russischen Markt und darüber hinaus liegt. Neben seiner Eigenschaft als Anteilseigner von Elteza unterhält Bombardier auch eine Partnerschaft mit einem Joint Venture aus dem Bereich der Signaltechnikfertigung.

Quelle: Bombardier

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Datum 22.09.14

Bombardier Transportation liefert 16 weitere Stadtbahnen an Manchester Metrolink in Großbritannien

  • Neue Optionsbestellung für Manchester Metrolink erhöht die Anzahl der Fahrzeuge auf 120
  • Bei der Umsetzung umweltfreundlicher Nahverkehrskonzepte in Manchester nimmt Bombardier Schlüsselposition ein

BERLIN, DEUTSCHLAND--(Marketwired - Sept. 22, 2014) - Bombardier Transportation hat gemeinsam mit seinem Konsortialpartner Vossloh Kiepe eine Option zur Lieferung von 16 zusätzlichen BOMBARDIER FLEXITY Swift-Stadtbahnen für das Metrolink-System von Transport for Greater Manchester (TfGM) unterzeichnet. Diese Option ist Bestandteil des 2007 mit Greater Manchester Passenger Transport Executive (GMPTE, jetzt TfGM) unterzeichneten Vertrags und hat einen Wert von ca. 34 Millionen Britischen Pfund (43 Millionen Euro bzw. 55 Millionen US-Dollar). Bombardiers Anteil beträgt dabei ca. 25 Millionen Britische Pfund (32 Millionen Euro bzw. 41 Millionen US-Dollar).

Die für Manchester vorgesehenen Fahrzeuge sind 28,4 m lang und 2,65 m breit und ermöglichen jeweils den Transport von über 200 Fahrgästen. Breite Doppeltüren ermöglichen das rasche Ein- und Aussteigen und Mehrzweckbereiche bieten Platz für Kinderwagen und Rollstühle. Die einfache Wartung der Fahrzeuge und die branchenführende Zuverlässigkeit stellen eine beispiellose Betriebseffizienz sicher.

Die FLEXITY Swift-Stadtbahnwagen von Bombardier sind bei diesem anspruchsvollen Projekt für TfGM die Fahrzeuge der Wahl und tragen zur Entspannung der Verkehrssituation im Grossraum Manchester bei. Seit der Inbetriebnahme der ersten Fahrzeuge vor fast drei Jahren erfreuen sich die FLEXITY Swifts sowohl bei Fahrgästen als auch beim Verkehrsunternehmen grosser Beliebtheit.

Zu den Stadtbahnen meinte Ratsherr Andrew Fender, Vorsitzender des TfGM Komittees: 'Ich freue mich, dass wir diese Option einlösen konnten. Damit erhöht sich die Anzahl der Fahrzeuge in unserer Flotte auf 120 und zeigt auch, dass wir unser Netz stark erweitert haben seit wir 1992 mit 26 Stadtbahnen begannen. Die Netzerweiterung war für Metrolink ein Riesenschritt, der von den M5000 Stadtbahnen begleitet wurde, die gegenüber den mittlerweile stillgelegten T68 Fahrzeugen eine viel bessere Performance und Qualität aufweisen."

Germar Wacker, President von Light Rail Vehicles bei Bombardier Transportation, kommentierte: 'Unsere FLEXITY Swift-Fahrzeuge haben sich sowohl bei den Fahrgästen als auch auf Kundenseite als Erfolg erwiesen. Wir haben ausgezeichnete Beziehungen zu Transport for Greater Manchester und freuen uns, unsere Partnerschaft mit diesem zusätzlichen Auftrag weiter festigen zu können."

Die FLEXITY-Fahrzeuge von Bombardier werden erfolgreich in Städten auf der ganzen Welt betrieben. Insgesamt sind mittlerweile über 3.500 von Bombardier gelieferte Strassen- und Stadtbahnen in Städten in Europa, Australien und Nordamerika im Einsatz oder bestellt.

Quelle: Bombardier

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Datum19.09.14

HHLA-Tochter Metrans erhält erste von zwanzig Bombardier-Lokomotiven

Die HHLA-Tochter Metrans investiert in die weitere Steigerung ihrer Produktionsqualität. Die zwanzig TRAXX-Mehrsystem-Lokomotiven des Herstellers Bombardier sind speziell für die unterschiedlichen Spannungs- und Zugsicherungssysteme in Mitteleuropa ausgelegt. Sie werden vor allem die Traktion zwischen Hamburg/Bremerhaven sowie Tschechien, der Slowakei und Ungarn übernehmen. Alle Lokomotiven werden bis zum Ende des 1. Quartals 2015 ausgeliefert.

Klaus-Dieter Peters, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA): „Das Geschäftsmodell der HHLA basiert auf einer engen Verzahnung und Optimierung aller Prozesse entlang der Transportkette zwischen Seehafen und dem Kunden im europäischen Hinterland. Dabei setzen wir auf eigene Anlagen und eigenes rollendes Material, weil wir auf diese Weise die Prozesse noch besser kontrollieren, die Qualität unserer Dienstleistungen nachhaltig verbessern und unseren Kunden attraktive Angebote machen können. Mit dem Kauf der Bombardier-Lokomotiven setzen wir diese Strategie weiter konsequent um. Nachdem wir inzwischen auch Rangierleistungen im Hamburger Hafen selbst übernommen haben, steigern wir mit den neu erworbenen Lokomotiven unsere Produktionstiefe erneut.“

Jiri Samek, Geschäftsführer der Metrans-Gruppe, erläutert: „Die Lokomotiven, die wir von Bombardier erwerben, decken unsere Anforderungen exakt ab. Weil sie für die unterschiedlichen Spannungs- und Zugsicherungssysteme in Mitteleuropa ausgelegt sind, werden wir sie vornehmlich für die Verkehre mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn, daneben aber auch mit Österreich und der Schweiz sowie innerhalb Deutschlands nutzen. Durch den Einsatz eigener leistungsfähiger Lokomotiven erhoffen wir uns neben einer Kostenreduzierung vor allem eine nochmals gesteigerte Produktionsqualität. Bei über neunzig wöchentlichen Verbindungen etwa zwischen Hamburg und den Metrans-Terminals in Prag und Ceska Trebova ist eine zuverlässige Produktion von überragender Bedeutung.“

Metrans bietet heute bis zu sieben Abfahrten pro Tag und Richtung zwischen dem Hamburger Hafen und den tschechischen Hub-Terminals in Prag bzw. Ceska Trebova an. Weil gleichbleibende Ganzzug-Wagengarnituren eingesetzt werden, entfällt das zeit- und energieaufwendige Rangieren einzelner Tragwagen. Die wöchentliche Anzahl von Metrans-Shuttle-Zügen auf den wichtigsten Relationen:

  • Hamburg – Prag/Ceska Trebova: 92
  • Bremerhaven – Prag/Ceska Trebova: 28
  • Rotterdam – Prag/Ceska Trebova/Dunajska Streda: 18
  • Koper – Dunajska Streda: 28

Seit Herbst 2012 offeriert Metrans seinen Kunden ebenfalls eng getaktete Zugverbindungen innerhalb des deutschsprachigen Raums. Während Relationen mit Österreich über Hub-Terminals erschlossen werden, hat Metrans Direktverbindungen zwischen Standorten in Deutschland und der Schweiz sowie Hamburg und Bremerhaven eingerichtet. Nachfragebedingt erfolgt eine stetige Steigerung der Abfahrtfrequenz:

  • Hamburg – Bayern (München/Nürnberg): 22
  • Hamburg – Leipzig: 14
  • Hamburg – Ludwigshafen/Basel: 6

Ulrich Jochem, Präsident der Geschäftseinheit Locomotives bei Bombardier Transportation, ergänzt: „Die TRAXX-Lokomotiven für die HHLA-Tochter Metrans werden die ersten Bombardier-Lokomotiven sein, die in Tschechien, der Slowakei und Ungarn zum Einsatz kommen. In Zusammenarbeit mit Metrans erweitern wir so den Radius für unsere TRAXX-Mehrsystem-Lokomotiven, von denen sich bereits mehr als 260 im Betrieb bewähren.“

Die Bombardier TRAXX F140 MS zählen zu den modernsten Lokomotiven im elektrisch betriebenen Eisenbahngüterverkehr. Sie sind auf allen europäischen Strecken einsetzbar und fahren mit einer maximalen Leistung von 5,6 MW. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h. Die TRAXX F140 MS-Lokomotive ist sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr einsetzbar, wegen ihrer großen Zugkraft aber für den Güterverkehr besonders geeignet.

Quelle: HHLA

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Datum 18.09.14

The Evolution of Mobility: Bombardier Transportation zeigt Lösungen für die Zukunft des öffentlichen Verkehrs auf der InnoTrans 2014

  • Bombardier bietet Partnermodell zur Begleitung des gesamten Fahrzeug-Lebenszyklus
  • Kapazität: Innovative neue Designs erweitern die Kapazität der bestehenden Bahnlinien
  • Effizienz: Intelligente Lösungen reduzieren die Lebenszykluskosten
  • Städtischer Verkehr: Bahntechnologien lösen die globalen Herausforderungen bei Staubelastung

BERLIN, DEUTSCHLAND--(Marketwired - Sept. 18, 2014) - Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation stellt sein bisher grösstes Portfolio an Mobilitätslösungen vor. Bei der InnoTrans 2014, der weltweit grössten Fachmesse für Schienenverkehrstechnik, können Besucher vom 23. bis zum 28. September den ganzheitlichen Bombardier-Ansatz der vernetzten Mobilität erleben, der weltweit die Zukunft des nahtlosen öffentlichen Verkehrs prägt.

Unter dem Motto 'The Evolution of Mobility' präsentiert Bombardier die führenden Lösungen der Bahnindustrie für die Mobilitätsherausforderungen von Morgen. Diese Lösungen basieren auf bewährten Plattformen, die perfekt auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden zugeschnitten werden können.

''The Evolution of Mobility' bedeutet nicht nur Innovationen und Technologie, sondern auch Partnerschaft und Zusammenarbeit", so Lutz Bertling, President and Chief Operating Officer, Bombardier Transportation: 'Keine Stadt gleicht einer anderen - das heisst, Transportlösungen gibt es nicht in Einheitsgrösse. Mit unseren innovativen Produkten und weltweiter Erfahrung bieten wir unseren Kunden nachhaltige Lösungen für die gesamte Fahrzeuglebensdauer an. Wir entwickeln, bauen und warten effiziente Produkte, Technologien und Mobilitätslösungen, die durch Erfüllung der individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden die Lebenszykluskosten senken."

Bei der InnoTrans stellt Bombardier seine Produkte und Technologien vor, die auf den drei Säulen basieren, die die derzeitigen und zukünftigen Mobilitätsherausforderungen definieren: Kapazität, Effizienz und städtischer Verkehr.

Kapazität: Innovative Designs erweitern die Kapazität der bestehenden Bahnlinien

In einer Welt des umweltbewussten Reisens und strenger Kostenbeschränkungen ist die Erhöhung der Kapazitäten innerhalb der bestehenden Bahninfrastruktur entscheidend. Als führender Bahntechnikhersteller bietet Bombardier ein- und zweistöckige Fahrzeuglösungen an, die höhere Kapazitäten und mehr Fahrgastkomfort im Vergleich zu herkömmlichen Schienenfahrzeugen bieten. Dies umfasst den doppelstöckigen BOMBARDIER TWINDEXX Vario sowie den einstöckigen BOMBARDIER V300ZEFIRO Hochgeschwindigkeitszug, der bei Geschwindigkeiten von bis zu 360 km/h doppelt so viele Fahrgäste transportieren kann wie das grösste Passagierflugzeug der Welt. Weitere Optionen bietet der BOMBARDIER OMNEO Doppelstockzug, der mit hoher Kapazität und einem breiten Wagenkasten sowohl für städtischen als auch für regionalen Verkehr geeignet ist. Dies sind nur einige Beispiele, wie Bombardier Kunden hilft, mit modernen und komfortablen Mobilitätslösungen die Fahrgastkapazität zu erhöhen.

Effizienz: Intelligente Lösungen reduzieren die Lebenszykluskosten

Auf der InnoTrans wird die BOMBARDIER TRAXX F140 AC Elektrolokomotive mit der 'Last Mile" Funktion vorgestellt, die in einem stark wettbewerbsorientierten Markt nahtlose Logistik bietet. Die TRAXX F140 AC Elektrolokomotive verfügt mit der 'Last Mile" Technologie über einen Diesel betriebenen Hilfsmotor, der den Betrieb auf nicht elektrifizierten Anschlussgleisen und in Terminals ermöglicht. Die Lokomotive kann auf kurzen Strecken vollkommen emissionsfrei ausschliesslich mit Batteriestrom fahren. Ebenfalls ausgestellt wird die TRAXX P160 DE Multi-Engine Diesellokomotive. Mit ihrem innovativen Vier-Dieselmotoren-Konzept, das die Leistung jedes Motors separat steuert, ist die Multi-Engine-Diesellokomotive nicht nur umweltfreundlicher und leiser, sondern reduziert auch deutlich den Kraftstoffverbrauch, Emissionen und Lebenszykluskosten im Vergleich zu Diesellokomotiven mit ähnlicher Leistung.

Städtischer Verkehr: Bahntechnologien lösen die globalen Herausforderungen bei Staubelastung

Staus in der Stadt kosten wertvolle Zeit und erschweren das Wirtschaftswachstum. Als eine Lösung, die diese Herausforderungen angeht, stellt Bombardier auf der InnoTrans 2014 das richtungsweisende BOMBARDIER INNOVIA Monorail 300 System vor. Mit seinen flexiblen Anpassungsoptionen und einfacher Installation sowie effizientem fahrerlosen Betrieb und engen Kurvenradien ist diese innovative Technologie ein perfektes Beispiel dafür, wie Bombardier städtische Mobilität vorantreibt, die mit der wirtschaftlichen Entwicklung Schritt hält. Das flexible BOMBARDIER PRIMOVE Portfolio für elektrischen Schienen- und Strassenverkehr ist das weltweit einzige Komplettsystem für echte E-Mobilität und damit der Schlüssel zur Minimierung von Luftverschmutzung, Geräuschbelastung und ästhetischen Beeinträchtigungen. Auf der InnoTrans 2014 präsentiert Bombardier zwei mit PRIMOVE ausgestattete E-Busse aus aktuell in Deutschland laufenden Projekten. Für Busbetreiber lohnt sich insbesondere das System zur Hochleistungs-Stromaufladung an den günstigsten Punkten entlang von Busstrecken, mit dem sich die optimale Flottenverfügbarkeit sicherstellen lässt. Ausserdem wird Bombardier eine attraktive neue BOMBARDIER FLEXITY 2 Strassenbahn für den flämischen Verkehrsbetreiber De Lijn ausstellen. 48 dieser modernen, geräumigen Niederflurfahrzeuge mit ihrem wegweisenden Design werden für die kommenden Jahrzehnte für höhere Transportkapazität sorgen und das Stadtbild von Gent und Antwerpen prägen. Die FLEXITY 2 Strassenbahn ist ein hervorragendes Beispiel für bewährte Technologie und ein angenehmes Erlebnis für Fahrgäste, die eine ruhige und elegante Fahrt geniessen wollen. 

Quelle: Bombardier

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Datum 18.09.14

Bombardier Transportation - Kapazität, Effizienz, Städtischer Verkehr

BERLIN, DEUTSCHLAND--(Marketwired - Sept. 18, 2014) - Kapazität: Mehr Menschen schneller und weiter bewegen

  • Die Zukunft der Mobilität liegt in mehr Geschwindigkeit, Kapazität und Komfort
  • Der BOMBARDIER V300ZEFIRO-Hochgeschwindigkeitszug kann doppelt so viele Fahrgäste transportieren wie das grösste Flugzeug der Welt 
  • Die BOMBARDIER OMNEO- und BOMBARDIER TWINDEXX-Züge bieten einen geräumigen Innenraum, ein aufregendes Design und breite Wagenkästen

An nur einem Tag fahren in Berlin 360.000 Menschen mit der S-Bahn, während in Japan täglich 400.000 Menschen mit dem Zug zwischen Osaka und Tokio pendeln. In London fahren nicht weniger als 1,1 Milliarden Menschen im Jahr mit der "Tube". Der Trend ist deutlich: Schienentransport zwischen Regionen, Städten und Vorstädten wird zu einem Standbein des modernen Lebens und deswegen erwarten die Fahrgäste immer mehr. Sie wollen breite, geräumige Wagen, moderne Innenräume, einfachen Zugang und vor allem wollen Sie beim Pendeln Zeit sparen. Aber wie können Betreiber dies sicher bereitstellen und dabei die Kosten unter Kontrolle halten? Und was können Bahnanbieter ausserdem tun, um diese Verlagerung zu mehr Schienenverkehr zu unterstützen?

Luxus bei hohen Geschwindigkeiten

Bombardier liefert die Antwort in Form der ZEFIRO Hochgeschwindigkeitszugfamilie. Ihr Flaggschiff ist der weltweit gefeierte V300 ZEFIRO Hochgeschwindigkeitszug, der in Kooperation mit AnsaldoBreda hergestellt wird und für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 360 km/h ausgelegt ist. Mit seinem aerodynamischen Design und seiner aussergewöhnlichen Leistung ist der V300 ZEFIRO Hochgeschwindigkeitszug in der Lage, doppelt so viele Fahrgäste zu transportieren wie das grösste Flugzeug der Welt. Die ZEFIRO Hochgeschwindigkeitszugfamilie geht beim Fahrgastkomfort keine Kompromisse zugunsten der Geschwindigkeit ein. Mit extrabreiten Wagenkästen, weniger Lärm, Niederflurbauweise und einem eleganten Innenraum erfüllt und übertrifft der ZEFIRO Hochgeschwindigkeitszug die Erwartungen der Fahrgäste. Das bahnbrechende Design des ZEFIRO Hochgeschwindigkeitszuges hat schon eine Reihe von Auszeichnungen erhalten, einschliesslich des deutschen iF Product Design Awards, des Good Design Awards 2011 vom Chicago Museum of Architecture and Design und eines Awards des European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies.

Kapazität mit Komfort

Die aktuelle Renaissance des Bahnverkehrs ist ein wesentlicher Faktor bei der Stärkung des regionalen Tourismus, und auch beim Anstieg der Wohnbebauung in den Randgebieten der Städte. Der OMNEO Doppelstock Triebzug in Gelenkbauweise trägt zu diesem Trend bei. Ideal für Regional- und Nahverkehr verbindet der OMNEO-Zug hohe Kapazitäten mit dem Komfort, den Pendler und Reisende erwarten. Der OMNEO Doppelstock Zug bietet einen extrabreiten Wagenkasten, weite Gänge, bessere Zugänglichkeit und erstmals den Vorteil einer freien Sicht über die gesamte Länge des Zuges. Dazu verbessert seine 2+2-Sitzanordnung im Vergleich zu traditionellen Doppelstock-Zügen die Fahrgastkapazität um 15 Prozent, wobei eine andere neue 3+2-Sitzanordnung die Kapazität um 35 Prozent erhöht.

Eine weitere Innovation in der Welt des Bahnverkehrs ist der TWINDEXX Vario Doppelstock Zug. Bei seiner Inbetriebnahme 2015 wird das äusserst flexible modulare Konzept des TWINDEXX VARIO Doppelstock-Zuges den Betreibern erlauben, die Zuglänge dem Fahrgastaufkommen anzupassen. Zusätzlich zu den komfortablen Sitzen, den geräumigen Gepäckablagen, WLAN, Mobiltelefon-Unterstützung und Steckdosen wird der neue TWINDEXX VARIO Doppelstock-Zug ebenfalls mit internen Fahrradständern und einem hellen Mehrzweck- oder Familienbereich ausgestattet sein. Zu guter Letzt wird der TWINDEXX VARIO Doppelstock Zug sowohl über elektronische Fahrgastinformationssysteme, als auch Videoüberwachung verfügen. 

Quelle: Bombardier

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Datum 09.09.14

Spektakulärer Transport von Doppelstockzügen für Aeroexpress

  

Der erste 6-teilige Doppelstockzug für die Bahngesellschaft Aeroexpress hat pünktlich seine Schiffsreise von Muttenz via Amsterdam in Richtung Ostsee begonnen. Die Züge werden auf den Linien vom Moskauer Stadtzentrum zu den drei Flughäfen eingesetzt. Die ersten vier der insgesamt 25 Züge werden von Stadler Rail in Altenrhein am Bodensee gebaut. Sie müssen auf einem von langer Hand geplanten Transport via Basel (Muttenz), Amsterdam und Sassnitz an der Ostsee ins Stadler Werk nach Minsk gebracht werden. Da die Züge in allen GUS-Staaten grundsätzlich breiter und höher sind als im übrigen Europa, ist ein Transport auf dem Schienenweg ausgeschlossen.

Nur schon die erste Etappe von Altenrhein SG zum Auhafen von Muttenz BL stellte die involvierten Unternehmen vor einige Herausforderungen. So musste in Absprache mit den Behörden und Polizeiorganen aller zu befahrenden Kantone eine Strassenroute gefunden werden, die mit einem derart gross dimensionierten Fahrzeug überhaupt befahren werden kann. Da galt es, sowohl die Höhe zu beachten, beispielsweise wenn das Unterqueren einer Brücke die Durchfahrt verunmöglicht – wie auch die Breite und Länge. Letztere stellen vor allem an Kreuzungen ein Problem dar.

Nach 13 Monaten der Planung konnte der Transport Mitte August in Angriff genommen werden und die sechs Wagen des ersten Zuges erreichten Muttenz rechtzeitig zum geplanten Verladetermin am vergangenen Samstag. Danach konnte der Transport auf einem Rheinschiff Richtung Amsterdam fortgesetzt werden. Ab Amsterdam führt die Reise auf einem Küstenmotorschiff weiter via Nord-/Ostseekanal bis nach Sassnitz. Dort erfolgt der Umschlag auf die Gleisfähre Kaunas, welche mit Breitspurgleisen ausgerüstet ist. Diese bringt den Zug nach Klaipeda in Litauen. Von dort wird der Zug auf der Breitspur-Strecke nach Minsk gezogen, wo im neuen Stadler-Werk die Inbetriebsetzungsarbeiten abgeschlossen werden.

Quelle: Stadler

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Datum 04.09.14

Erste oberleitungsfreie Straßenbahnen mit Bombardier-Technologie gehen während der Olympischen Jugend-Sommerspiele in China in Betrieb

  • CSR Puzhen hat eine 10-Jahres-Lizenz für den Bau von Straßenbahnen, die auf der BOMBARDIER FLEXITY 2-Technologie basieren
  • Neue, leichte und langlebige BOMBARDIER PRIMOVE-Batterien machen Oberleitungen überflüssig

PEKING, CHINA--(Marketwired - Sept. 4, 2014) - Bombardier-Partner CSR Nanjing Puzhen Rolling Stock Co. Ltd. (CSR Puzhen), ein Tochterunternehmen der China South Locomotive and Rolling Stock Corporation Limited, hat die ersten vier von insgesamt 15 oberleitungsfreien Strassenbahnen in Niederflurbauweise an die Stadt Nanjing ausgeliefert. Zwei der Fahrzeuge sind auf der 8 km langen Hexi-Linie in Betrieb gegangen, um die 2. Olympischen Jugend-Sommerspiele zu unterstutzen, die vom 16. bis 28. August 2014 in Nanjing stattgefunden haben.

Nanjings neue Strassenbahnen reprasentieren die nachste Generation der Strassenbahntechnologie. Die mit neuen, leistungsstarken BOMBARDIER PRIMOVE-Lithium-Ionen-Batteriesystemen ausgestatteten Strassenbahnen fahren auf den neuen Strecken zu 90 Prozent oberleitungsfrei. Die Batterien werden wahrend des normalen Betriebs standig uber den Stromabnehmer aufgeladen, statisch an Haltestellen und dynamisch wahrend der Beschleunigung. Zum allerersten Mal haben Strassenbahnen mit PRIMOVE-Antrieb den Fahrgastbetrieb aufgenommen, und ebenfalls zum allerersten Mal sind Lithium-Ionen-Batterien fur den oberleitungsfreien Betrieb eingesetzt worden.

Nach Erhalt des Auftrags im April 2013 begann Bombardiers Partner CSR Puzhen an seinem Standort Nanjing mit der Fertigung der auf Bombardiers FLEXITY 2-Technologie beruhenden Fahrzeuge. Bombardier liefert die Antriebs- und Steuerungssysteme, die innovativen FLEXX Urban 3000-Drehgestelle und die PRIMOVE-Batteriesysteme. Als Partner von CSR Puzhen unterstutzt Bombardier das Projekt auch im Rahmen einer 2012 geschlossenen Vereinbarung uber eine 10-Jahres-Technologielizenz, die es CSR Puzhen ermoglicht, 100%-Niederflurstrassenbahnen unter Verwendung der Bombardier-Technologie in China (einschliesslich Hongkong und Macao) zu fertigen.

Insgesamt werden acht Fahrzeuge auf der Hexi-Linie in Betrieb gehen, die vier Haltestellen der zentralen U-Bahn-Linien 1 und 2 mit den Austragungsorten der Olympischen Jugendspiele verbindet. Weitere sieben Fahrzeuge sind fur die ebenfalls in Nanjing gelegene, 9 km lange Qilin-Linie geplant, die gegen Ende des Jahres eroffnet wird. Die Qilin-Linie enthalt steile Abschnitte und eine Hochstrecke, die uber eine Schnellstrasse fuhrt. Der Betrieb auf dieser anspruchsvollen Strecke wird die Eignung der PRIMOVE-Batterien fur den zuverlassigen und effizienten oberleitungsfreien Betrieb auf nahezu allen Strassenbahnlinien der Welt unter Beweis stellen.

Quelle: Bombardier

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Datum 03.09.14

Elektromobilität: 2015 startet der Linienbetrieb mit E-Bussen in Berlin

BERLIN, DEUTSCHLAND--(Marketwired - Sept. 3, 2014) -

Berlin wird als erste europäische Hauptstadt auf einer kompletten Innenstadtlinie E-Busse mit kabellosem Ladesystem testen. Im Sommer 2015 soll der Betrieb mit Elektro-Bussen auf der BVG-Linie 204 starten. Damit setzt Berlin Zeichen beim Ausbau der Elektromobilität. Die Technische Universität Berlin begleitet das Projekt wissenschaftlich.

Der Bund fördert das Modellprojekt im Rahmen des 'Internationalen Schaufensters Elektromobilität Berlin-Brandenburg". Die BVG erhält Bundesfördermittel in Höhe von insgesamt knapp 2,3 Millionen Euro. Weitere ca. 1,3 Millionen Euro Fördermittel gehen an die TU Berlin. Auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ist in das Vorhaben eingebunden.

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: 'Elektromobilität wird künftig im öffentlichen Nahverkehr eine grössere Rolle spielen. Hier gibt es viel Potenzial. Deshalb unterstützen wir mit rund 4 Millionen Euro den Einsatz von Elektrobussen auf der Linie 204 vom Zoologischen Garten bis zum Südkreuz. Das ist ein wegweisendes Projekt, bei dem Berlin zu den Vorreitern zählt."

Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt: 'Berlin ist schon heute eine der führenden Metropolen beim Ausbau der Elektromobilität. Im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität fördert das Land bereits zahlreiche Projekte mit dem Ziel, unsere Stadt nachhaltig zu einem noch lebenswerteren Ort für alle Berlinerinnen und Berliner zu machen. Mit dem E-Bus-Projekt setzen wir nun ein weiteres Ausrufezeichen."

Die BVG wird das Projekt mit einem Konsortium leistungsfähiger und innovativer Partner realisieren. Beteiligt sind neben der TU Berlin:

--  Bombardier Transportation GmbH: induktives PRIMOVE Schnellladesystem und PRIMOVE Batteriesystem

--  Solaris Deutschland GmbH: Elektrobusse

--  Vossloh Kiepe GmbH: Traktionsmotor und Energiemanagement 

Die BVG wird insgesamt vier 12-Meter-Busse für den elektrischen Betrieb auf der 6,1 Kilometer langen Linie zwischen Bahnhof Zoologischer Garten (Hertzallee) und Bahnhof Südkreuz anschaffen. Bei der Ladung der Bordbatterien für die Elektromotoren setzten die Projektpartner auf eine innovative Technologie, das System PRIMOVE von Bombardier Transportation.

An den Endhaltestellen werden dafür unter dem Fahrbahnbelag Ladeplatten für eine kontaktlose Energieübertragung verlegt. Vergleichbar mit einer elektrischen Zahnbürste versorgen sich die Solaris-Busse des Typs Urbino 12 electric. ohne Kabelkontakt mit der nötigen Energie. Durch Ubertragungsleistungen von bis zu 200 Kilowatt sind an den jeweiligen Endpunkten der Linie nur Ladezeiten von wenigen Minuten notwendig. Die Busse sind so ausgelegt, dass sie - etwa bei Verspätungen durch Staus - auch eine bis zwei Nachladepausen auslassen können und trotzdem einsatzfähig bleiben.

Im Rahmen des geförderten Schaufensters läuft das Projekt bis Sommer 2016. Die BVG plant danach einen deutlich längeren Einsatz der E-Busse. Uber das spätere Linienkonzept laufen noch Beratungen.

Die begleitende Forschung an der Technischen Universität Berlin

Das Fachgebiet 'Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik" der TU Berlin führt im Rahmen des Projekts eine systematische technisch-wirtschaftliche Gesamtbewertung durch, bei der Machbarkeit und Vorteilhaftigkeit der technischen Lösungen bewertet und mit alternativen Konzepten verglichen werden. Weitere Forschungsschwerpunkte sind auf dem Gebiet der Busklimatisierung definiert. Die TU Berlin wird eine der zwei Ladestationen unweit vom Bahnhof Zoo auf dem TU-Gelände hinter der Bibliothek an der Hertzallee errichten und den Betrieb des Ladepunktes zum 'Auftanken" der Busse sicherstellen. Hinsichtlich der Ladetechnologie werden Verfügbarkeitsrisiken und Optimierungsmassnahmen untersucht.

PRIMOVE Elektromobilität von Bombardier Transportation

Mit dem flexiblen PRIMOVE Portfolio bietet Bombardier Elektromobilität aus einer Hand: Das vollständig integrierte System für elektrische Schienen- und Strassenfahrzeuge ermöglicht Städten wie Berlin den einfachen Einstieg in einen vollständigen elektrischen Nahverkehr. Die Komplettlösung umfasst das induktive PRIMOVE Schnellladesystem, die leichten, langlebigen PRIMOVE Batterien und den effizienten PRIMOVE Antrieb. Seit März 2014 können sich Fahrgäste in Braunschweig über einen leisen, mit PRIMOVE geladenen Elektrobus freuen. In Mannheim und dem belgischen Brügge wird der Linienbetrieb mit Elektrobussen im Anfang 2015 beginnen. Die rasant wachsende Metropole Nanjing in China freut sich seit August 2014 über oberleitungsfreie, mit PRIMOVE Batterien betriebene Strassenbahnen. In Berlin wird erstmals ein 90 kWh Batteriesystem in 12 Meter E-Bussen zum Einsatz kommen.

Die E-Busse von Solaris Deutschland

Die Elektrobusse liefert Solaris Bus & Coach unter Nutzung von Komponenten der anderen Projektpartner. Die Busse entsprechen dem Fahrzeugtyp Solaris Urbino 12 electric. Das Unternehmen ist einer der führenden europäischen Hersteller von Stadtbussen und gehört zu den Pionieren für Elektrobus-Technik. Das Familienunternehmen hat seit Beginn der Produktion im Jahre 1996 mehr als 11.000 Busse an Kunden in 28 Ländern in Europa und im Nahen Osten ausgeliefert.

Das Antriebssystem der Vossloh Kiepe GmbH

Vossloh Kiepe ist international als Hersteller elektrischer Antriebsausrüstungen für Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs bekannt. Das Antriebssystem der Düsseldorfer Elektrobusspezialisten wird für das Berliner Projekt mit dem induktiven Ladesystem von Bombardier kombiniert. Für die emissionsfreien Batteriebusse liefert Vossloh Kiepe die gesamte elektrische Antriebs- und Bordnetzausrüstung. Diese beinhaltet die Leistungselektronik, Traktionsmotoren und das Vossloh-Kiepe-Energy-Managementsystem.

Quelle: Bombardier

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