Lokindustrie-Rubrik: Archiv November 2013

Datum 28.11.13

Vossloh gewinnt Auftrag für Hochgeschwindigkeitsstrecke in Saudi-Arabien
  • Weltweit erste Hochgeschwindigkeitsstrecke durch die Wüste
  • Auftrag hat ein Volumen von rund 30 Mio.€
  • Erste Lieferungen noch 2013
Werdohl, 28. November 2013. Vossloh Fastening Systems, Tochtergesellschaft der Vossloh AG und führender Hersteller von Schienen-Befestigungssystemen, hat den Zuschlag für die Lieferung der Befestigungssysteme für die Hochgeschwindigkeitsstrecke von Mekka nach Medina erhalten. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf etwa 30 Mio.€. Erste Lieferungen erfolgen noch 2013. Die neu gebaute Strecke mit einer Länge von 450 km soll für einen sicheren, umweltfreundlichen und schnellen Transport vor allem von Pilgern und Touristen dienen sowie den Straßenverkehr zwischen der Millionen-Stadt Dschidda und den Heiligen Stätten entlasten.
 
Die voll elektrifizierte Strecke, die 2015 in Betrieb genommen werden soll, wird mit Geschwindigkeiten von bis zu 320 km/h befahren, wodurch die Reise von Mekka nach Dschidda, der wichtigsten Hafenstadt Saudi-Arabiens, weniger als 30 Minuten dauert und die gut 400 km weiter nach Medina in etwa zwei Stunden zu bewältigen sind.
 
Die Entscheidung, Vossloh mit der Lieferung der höchst anspruchsvollen Befestigungssysteme für die weltweit erste Hochgeschwindigkeitsstrecke durch eine Wüste zu betrauen, basiert auf der exzellenten Reputation des Herstellers von Befestigungssystemen und der Vielzahl der erfolgreich umgesetzten Projekte im Hochgeschwindigkeitsbereich ebenso wie im Frachttransport und Nahverkehr. Neben der hohen Temperaturtoleranz muss das Gesamtsystem auch die nötige Flexibilität, bei gleichzeitiger hoher Stabilität haben, um sowohl den hohen Geschwindigkeiten als auch den herausfordernden Bodenverhältnissen gerecht zu werden. Werner Andree, Sprecher des Vorstands der Vossloh AG: „Mit diesem anspruchsvollen Projekt gewinnen wir eine weitere Referenz in einem der wachstumsstärksten Bahnmärkte weltweit und können die hohe Qualität und Verlässlichkeit unserer Systeme auf der weltweit ersten Hochgeschwindigkeitsstrecke durch die Wüste unter Beweis stellen.“
 
Quelle: Vossloh

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Datum 20.11.13

Queensland Rail wählt Bombardier als bevorzugten Anbieter für neue Schienenfahrzeuge aus
 
Berlin, 20. November 2013 – Bombardier Transportation gehört einem Konsortium an, mit dem das Ministerium für Transport- und Straßenwesen der Regierung von Queensland, Australien, die Bedingungen eines Vertrags für die Lieferung von 75 neuen aus sechs Wagen bestehenden Zügen aushandeln möchte. Der Vertrag soll des Weiteren die Wartung der Fahrzeuge über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren sowie den Bau eines eigenen Wartungszentrums umfassen.
 
Das Konsortium besteht aus den vier Unternehmen Bombardier Transportation Australia, John Laing, ITOCHU Cooperation, und Uberior Lloyds.
Das Ministerium für Transport- und Straßenwesen wird das Projekt „New Generation Rollingstock“ zusammen mit Projects Queensland verantworten. Queensland Rail wird dabei die technische Kompetenz zur Verfügung stellen, mit der die neuen Züge in das bestehende Verkehrsnetz integriert werden sollen.
 
Das Projekt wird von der Privatwirtschaft über öffentlich-private Partnerschaften mithilfe von Verfügbarkeitsoptionen finanziert. Dieses Finanzierungsmodell wird bereits bei Australiens Gold Coast Rapid Transit-Projekt mit Erfolg angewendet.
 
Die Auftragserteilung wird für Dezember 2013 erwartet. Die Tests der ersten fertiggestellten Züge sollen etwa zwei Jahre nach der Auftragserteilung beginnen.
 
Quelle: Bombardier

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Datum 18.11.13

Vossloh erhält Folgeauftrag über Stadtbahnen aus Hannover
  • Üstra nutzt Vertragsoption und beauftragt 50 weitere Stadtbahnwagen bei Vossloh Electrical Systems
  • Neuauftrag hat einen Wert von über 90 Mio.€
  • Platzierung des Folgeauftrags erfolgte zeitgleich mit Übergabe des ersten Stadtbahnwagens aus 2011er Bestellung
Werdohl, 18. November 2013. Die Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe erteilte Vossloh Electrical Systems (Vossloh Kiepe) einen Auftrag über weitere 50 Stadtbahnwagen im Volumen von mehr als 90 Mio.€. 2011 hatte Üstra einen Auftrag über 50 Stadtbahnwagen mit einer Option über weitere 96 Fahrzeuge platziert. Aus dieser Option wurden jetzt 50 Fahrzeuge abgerufen. Die Ausübung der Option erfolgte am 15. November 2013 zeitgleich mit der Übergabe des ersten Stadtbahnwagens aus dem Ursprungsauftrag.
 
In den nächsten Tagen beginnt in Hannover die dynamische Inbetriebnahme der Zweirichtungs-Fahrzeuge. Diese wird voraussichtlich bis Ende Februar 2014 abgeschlossen sein. Mit Erhalt der Fahrzeugzulassung kann der Fahrgasteinsatz vermutlich Anfang März beginnen. Die 25 Meter langen Hochflur-Stadtbahnwagen vom Typ TW 3000 zeichnen sich nicht nur durch ihr modernes Fahrzeugkonzept und ihren hohen Fahrgastkomfort aus, sie erfüllen zudem hohe Sicherheitsanforderungen: So wurden spezielle Prall- und Crashelemente verbaut, die einen erhöhten Aufprallschutz bieten.
 
Auch bei der Entwicklung des Fahrerarbeitsplatzes wurden die ergonomischen Bedürfnisse der Üstra-Straßenbahnfahrer voll berücksichtigt. Sie konnten mit ihren Wünschen Einfluss auf die Gestaltung nehmen, so dass ein absolut praxisgerechter Arbeitsplatz entstanden ist, der von den Fahrern durchweg positiv bewertet wurde. Die neuen Fahrzeuge werden die inzwischen 30 Jahre alten Fahrzeuge der Üstra sukzessive ersetzen.
 
Quelle: Vossloh

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Datum 13.11.13

Intercity-Züge für Schweden

Stadler Rail hat in Schweden einen Auftrag der Privatbahn MTR für 6 Intercity-FLIRT erhalten. Dabei handelt es sich um 5-teilige Züge für Tempo 200 km/h und einem hochwertigen Interieur. Sie verfügen über eine sehr hohe Wintertauglichkeit. Diese Technologie hat sich bereits in den Stadler-Zügen für die übrigen nordischen Länder bewährt. Mit diesem Auftrag ist es Stadler erstmals gelungen, Züge nach Schweden zu verkaufen. Der Auftrag hat ein Volumen von rund CHF 85 Mio. und wird in der Schweiz abgewickelt. MTR wird auf der Strecke Stockholm – Göteborg ein Fernverkehrsangebot mit rund 15 Verbindungen pro Tag im Wettbewerb zur Schwedischen Staatsbahn realisieren. Die Auslieferung der Züge erfolgt bereits ab Herbst 2014.

Die Privatbahn MTR ist eine weltweit tätige private Bahnbetreiberin, welche ihren Hauptsitz in Hong Kong hat. Sie ist seit 2009 auch in Schweden tätig, wo sie die Stockholmer U-Bahn betreibt. Mit den bei Stadler Rail bestellten 6 FLIRT-Triebzügen wird sie sehr hochwertiges Rollmaterial für die Hauptlinie zwischen den beiden grössten Städten des Landes zur Verfügung haben.

Hoher Reisekomfort

Bei den Zügen für MTR handelt es sich um eine Weiterentwicklung des FLIRT. Die Züge erhalten einen speziell hochwertigen Innenausbau für ein angenehmes Reisen auf langen Distanzen. Der Zug wird über ein Bistro verfügen. Dem künftigen Einsatz im Fernverkehr entsprechend wird das Fahrzeug mit speziell komfortablen Sitzen ausgerüstet. Auch dem gesamten Design wurde bei der Planung höchste Aufmerksamkeit geschenkt. So wird ein ganz spezielles Beleuchtungskonzept zur Anwendung gelangen.

Die Züge sind mit 15 kV Wechselstrom elektrifiziert und mit dem Schwedischen Zugsicherungssystem ATP L 10‘000 ausgerüstet. Die Kompositionen werden eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h erreichen.

Hohe Wintertauglichkeit

Wie alle bisherigen Stadler-Züge in den Nordischen Ländern werden auch die MTR-FLIRT speziell für die strengen Winterbedingungen in Schweden ausgerüstet. Dazu zählen beispielsweise eine bessere Isolation, eine Bodenheizung, doppelwandige Wagenübergänge, Schneeschaber zwischen Drehgestellen und Wagenkasten oder eine Wärmerückgewinnung. Alle FLIRT aus dem Hause Stadler verfügen über Aluminium-Wagenkasten. In der Technologie der Aluminium-Leichtbauweise ist Stadler Rail weltweit führend. Durch diese Bauweise werden höhere Beschleunigungswerte erzielt und der Energieverbrauch sowie die Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen erheblich gesenkt.

Quelle: Stadler Rail

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Datum 04.11.13

Bombardier-Projekt für städtisches Design ausgezeichnet
  • Metro do Porto in Portugal erhält für herausragende und nachhaltige städtebauliche Gestaltung den Veronica Rudge Green Prize der Universität Harvard
  • Bombardier stellt zusammen mit seinen Konsortialpartnern ein komplettes, schlüsselfertiges System für die Metro do Porto bereit
Berlin, 4. November 2013 – Die Metro do Porto zählt zu den diesjährigen Gewinnern des angesehenen Veronica Rudge Green Prize im Bereich Urban Design. Der Preis wird von der Harvard Graduate School of Design, einem Institut der renommierten Universität Harvard, verliehen. Die Auszeichnung würdigt, wie positiv sich die durch die Metro do Porto geschaffene Verbindung zuvor voneinander getrennter Stadtviertel sowohl auf die Stadt Porto mit ihrer zum Weltkulturerbe zählenden Altstadt als auch auf die Lebensqualität ihrer Bürger ausgewirkt hat.
 
Für die Umsetzung eines kompletten, schlüsselfertigen Light Rail-Systems im Auftrag der Metro do Porto war der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation gemeinsam mit seinen Konsortialpartnern verantwortlich. Der Lieferungs- und Leistungsumfang beinhaltete die Fertigung von über 100 BOMBARDIER FLEXITY-Stadtbahnfahrzeugen, das Projektmanagement, interne Designarbeiten sowie die Installation und Inbetriebnahme einer BOMBARDIER CITYFLO 250 Zugsteuerungslösung.
 
Das Netz ist seit 2002 in Betrieb und verbindet sieben Stadtviertel im Großraum Porto miteinander. Darüber hinaus wurden Verbindungen zum Bus- und Bahnnetz der Stadt geschaffen. Die Fahrgastzahlen stiegen dabei von Jahr zu Jahr stetig an; mittlerweile nehmen jährlich etwa 55 Millionen Fahrgäste das Netz in Anspruch. Das Netz umfasst vier Linien mit einer Streckenlänge von insgesamt 70 km und 63 ober- sowie 14 unterirdischen Haltestellen. Auf einigen Abschnitten teilen sich die Bahnen den Fahrweg mit Straßenfahrzeugen. Daneben gibt es separate, vollständig signalgesteuerte Abschnitte mit 7 km Tunnellänge und eingleisige Abschnitte mit Ausweichgleisen und Blocksignalen. Darauf verkehren 72 FLEXITY-Straßenbahnen in 100 % Niederflurbauweise sowie 30 FLEXITY-Stadtbahnen, mit denen eine Gesamtbeförderungskapazität von über 20.000 Fahrgästen pro Stunde und Fahrtrichtung erreicht wird.
 
Der zukünftige Erfolg von städtischen Ballungszentren hängt von der Neudefinierung der Fortbewegungsmöglichkeiten innerhalb und zwischen diesen wachsenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Knotenpunkten ab. Um das Wirtschaftswachstum nachhaltig zu gestalten und dabei die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen sicherzustellen, sind Städte auf der ganzen Welt auf der Suche nach intelligenteren und umweltfreundlicheren Formen des Nahverkehrs, die die traditionelle Nutzung von Privatfahrzeugen überflüssig machen.
 
Bombardier Transportation nimmt eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von kostengünstigen Technologien ein, die die Gesamtleistung der Fahrzeuge so verbessern, dass mehr Fahrgäste und Güter als jemals zuvor effizient von Stadt zu Stadt und innerhalb von Städten befördert werden können. Die von Bombardier für eine nahtlose Beförderung entwickelten Verkehrsmittel reichen von Straßenbahnen und U-Bahnen bis hin zu richtungweisenden elektrischen Mobilitätslösungen für entsprechende Schienen- und Straßenfahrzeuge. Gleichzeitig verringern die hochmodernen Zugsteuerungslösungen des Unternehmens die Einschränkungen derzeit bestehender Netze.
 
Über den Preis
Der Veronica Rudge Green Prize in Urban Design ist die angesehenste Auszeichnung für Errungenschaften auf dem Gebiet der städtebaulichen Gestaltung. Der Preis wurde 1986, anlässlich des 350-jährigen Jubiläums der Universität Harvard und des 50-jährigen Jubiläums der Harvard Graduate School of Design, erstmals ausgelobt. Die Nominierungen werden von Akademikern und Experten für städtisches Design eingereicht.
 
Alle zwei Jahre werden mit dem Preis Städtebauprojekte mit Vorbildcharakter gewürdigt. Dafür muss das Projekt mehr als ein Gebäude oder eine Freifläche umfassen, an einem beliebigen Ort der Welt innerhalb der vergangenen 10 Jahre gebaut worden sein und sich durch seine positive Wirkung auf das öffentliche Leben in einer Stadt sowie durch eine Verbesserung des städtischen Lebens auszeichnen. Darüber hinaus muss das Projekt richtungweisend für eine nachhaltige Gestaltung urbaner Räume sein.
 
Quelle: Bombardier 

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