Verkehrsnachrichten-Rubrik: Archiv Januar 2020

Datum 30.01.20

DB Museum setzt 2020 auf besondere Ausstellungs- und Veranstaltungsformate und einen neuen Mediaguide

  • 2019 deutlicher Besucherzuwachs
  • 2020 Ausstellungen zum Leben am Bahnhof und zum Jubiläum „100 Jahre Deutsche Reichsbahn“
  • Sommerfeste in Koblenz und Halle als Highlights im Programmkalender

(Nürnberg/Berlin, 30. Januar 2020) Zwei neue Ausstellungen im Haupthaus in Nürnberg, Hochzeiten im DB Museum, einen neuen Mediaguide und die beliebten Sommerfeste an den Standorten Koblenz und Halle (Saale) – das Jahresprogramm des DB Museums hat auch 2020 wieder einiges zu bieten. Höhepunkte im ersten Halbjahr sind dabei die beiden Ausstellungen „Bahnhofszeiten“ und „Fokussiert! 100 Jahre Deutsche Reichsbahn“.

Am 20. März eröffnet mit „Bahnhofszeiten“ der vorerst letzte Teil der Dauerausstellung im Haupthaus Nürnberg. Auf 200 Quadratmetern kann interaktiv erlebt werden, wie sich das Leben an den Bahnhöfen im Laufe der Zeit verändert hat. Exponate aus drei Jahrhunderten erzählen, wie aus Wartesälen Restaurants und Imbisslokale wurden und wie man sich früher die Wartezeit vertrieb.

Am 27. Mai folgt dann mit „Fokussiert! 100 Jahre Deutsche Reichsbahn“ eine neue Sonderausstellung unter freiem Himmel. In der Fahrzeughalle II und auf dem Freigelände werden Dampf-, Diesel- und Elektrofahrzeuge der Jahre zwischen 1920 und 1945 gezeigt. Gleichzeitig entführt die Ausstellung in die Frühzeit der Eisenbahnfotografie: In den 1920er Jahren entstand erstmals eine Fan-Gemeinde, welche weder Kosten noch Mühen scheute, die Eisenbahn ins rechte Bild zu setzen. Dieser langen Tradition folgend, eröffnen spezielle Hochsitze, die eigens für die Ausstellung errichtet werden, neue Ansichten und Foto-Perspektiven auf die gezeigten Lokomotiven.

Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: „Mit unseren neuen Ausstellungen wollen wir an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen und ein breites Publikum ansprechen. Ob Eisenbahnfan oder Familie, Schulklasse oder Einzelbesucher: Jeder kann bei uns einen unterhaltsamen und spannenden Tag erleben!“

Rückblick 2019: Deutliches Besucherplus

Im Rahmen des Jahrespressegesprächs zog Götze außerdem Bilanz zum vergangenen Jahr. Insgesamt 225.803 Besucherinnen und Besucher kamen 2019 in die Standorte Nürnberg, Koblenz und Halle (Saale) (Vorjahr: 218.474). Das Haupthaus in Nürnberg konnte dabei ein Besucherplus von 6,4 % erzielen; das beste Ergebnis der letzten Jahre.

Besonders beliebt waren in Nürnberg die Sonderausstellungen „Geheimsache Bahn“ und „Bier, Bahn und Bananen“, die „Die Blaue Nacht“ im Mai mit rund 5.200 Gästen sowie die Sommerfeste in Koblenz und Halle mit rund 12.000 Besucherinnen und Besuchern.

Faktenblatt: Höhepunkte des Museumsprogramms 2020

Interaktiver Mediaguide

Seit Anfang des Jahres kann das Haupthaus in Nürnberg mit einem neuen Mediaguide erkundet werden. An Stelle eines klassischen Audioguides führt nun eine kostenlose App durch die Ausstellung. Ein besonderes Angebot des neuen Mediaguides sind drei unterschiedliche Quiztouren, die das Museum mit viel Spannung erlebbar machen.

Hochzeiten in historischem Ambiente

Bereits vor einem Jahr angekündigt, ist es nun endlich so weit: Ab dem 29. Februar kann im DB Museum geheiratet werden. An fünf Samstagen verwandelt sich der historische „Wartesaal für Allerhöchste Herrschaften“ in ein ganz besonderes Trauzimmer. Wo früher Könige warteten, kann bald der Bund fürs Leben geschlossen werden.

Sommerfeste Koblenz und Halle (Saale)

Traditionell wird es auch in diesem Sommer wieder große Museumsfeste an den Standorten Koblenz (20./21.6.) und Halle (Saale) (29./30.8.) geben. Heimische Fahrzeuge sowie Gastlokomotiven werden in einer großen Parade bzw. auf der Museums-Drehscheibe präsentiert. Zudem wird ein buntes Rahmenprogramm geboten; von Lok-Mitfahrten über Museumsführungen bis hin zu Sonderfahrten mit dem Trans Europ Express. Wie im letzten Jahr wird dabei der Fokus auf Kinder und Familien mit einem bunten Mitmachprogramm weiter verstärkt.

Highlights im Veranstaltungskalender in Nürnberg

In der ersten Jahreshälfte können sich Gäste des Haupthauses in Nürnberg auf abwechslungsreiche Veranstaltungen und Führungen freuen:

Im Februar kommt Prominenz aus der Fernsehwelt ins DB Museum: Hagen von Ortloff, Erfinder und Moderator der Kultreihe „Eisenbahn-Romantik“ (am 16.2.)

Die Abenteuer von „Jim Knopf und die Wilde 13“ können Kinder ab vier Jahren bei einem Gastspiel des Stuttgarter Puppentheater Tredeschin erleben (15.3.)

Am 31. März ist Spaß und Spannung garantiert, bei einem legendären Quizabend mit Big Kev rund um das Thema „Bahnhöfe“

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 30.01.20

Klarheit über Verlauf des S-Bahn-Tunnels am Reichstag

  • Ältestenrat stimmt Plänen der DB zu
  • Erste Planung für zusätzliche Station in der Europacity beauftragt

(Berlin, 30. Januar 2020) Die Kommission des Ältestenrates für Bau- und Raumangelegenheiten des Deutschen Bundestages, das Land Berlin und die Deutsche Bahn haben sich gestern Abend über den Verlauf des neuen S-Bahn-Tunnels im Regierungsviertel geeinigt. Die DB plant, die Tunnel für die neue S-Bahn-Strecke ab dem Hauptbahnhof in zwei Röhren östlich und westlich am Reichstagsgebäude vorbeizuführen. Die Trassenführung wurde dabei angepasst. Die Standsicherheit der Parlamentsgebäude während der Bauarbeiten ist somit gewährleistet und der parlamentarische Betrieb kann ohne wesentliche Einschränkungen fortgesetzt werden.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Ich freue mich, dass die DB Netz AG und der Deutsche Bundestag, vertreten durch den Parlamentsvizepräsidenten Wolfgang Kubicki MdB, unter meiner Vermittlung zu einer Lösung für den S-Bahntunnel am Reichstagsgebäude gelangt sind. Die Lösung ist hervorragend für das Besucherzentrum des Bundestages und die Erfüllung der Mobilitätsbedürfnisse in der Hauptstadt. Mein Dank gilt allen Beteiligten für die Kompromissbereitschaft.“

„Die Bedenken des Bundestages hinsichtlich der Statik des Reichstagsgebäudes konnten endlich ausgeräumt werden“, freut sich der Vorsitzende der Baukommission des Bundestages, Vizepräsident Wolfgang Kubicki. „Der Weg für die Fortsetzung der S 21 ist damit frei. Wir erwarten nun auch die Zustimmung der Deutschen Bahn zum Bauvorhaben des Besucherinformationszentrums.“

Ingmar Streese, Staatssekretär für Verkehr in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Mit der einvernehmlichen Lösung zum Streckenverlauf des zweiten Bauabschnitts hat die neue Nord-Süd-Verbindung der S-Bahn eine wesentliche Hürde genommen. Die S 21 ist für Berlin ein sehr wichtiges Projekt, das die innerstädtischen Verkehrsadern spürbar entlasten wird.“

Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Berlin: „Mit der Zustimmung der Baukommission des Ältestenrates haben wir jetzt die Möglichkeit, zügig weiter zu planen und zukünftig die baulichen Vorleistungen zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor aus den dreißiger Jahren zu nutzen.“

Im nördlichen Bauabschnitt soll die erste S-Bahn im Sommer 2021 am Interimsbahnsteig Hauptbahnhof halten. Nach der Bewertung auf Basis einer Nutzen-Kosten-Analyse soll ein zusätzlicher Halt an der Perleberger Brücke bestellt werden. Damit kein Verzug im Gesamtprojekt auftritt, hat sich die Senatsverwaltung dafür entschieden, bereits jetzt gemeinsam mit der Deutschen Bahn Vorsorgemaßnahmen für diese neue Station in der Europacity einzuleiten.

Informationen und weitere Grafiken zum Gesamtvorhaben: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/berlin-s21

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 29.01.20

Fast 900 Millionen Euro für Schienennetz, Bahnhöfe und Energieanlagen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

  • 1.100 Kilometer Gleise seit 2015 erneuert
  • Kundenfreundliches Bauen für weniger Einschränkungen
  • 140 neue Mitarbeiter in Bauberufen

(Leipzig, 29. Januar 2020) Die Deutsche Bahn (DB) startet in ein Jahrzehnt der Infrastrukturinvestitionen. Bundesweit steht 2020 erstmals eine Rekordsumme von 12,2 Milliarden Euro für moderne Schienen, Technik, Bahnhöfe und Energieanlagen zur Verfügung. Fast 900 Millionen Euro kommen der Infrastruktur in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zugute. Für eine höhere Leistungsfähigkeit packt die DB in den drei Bundesländern 2020 rund 270 Kilometer Gleise, über 170 Weichen und 20 Brücken an. Ergänzend treibt die Bahn wichtige Neu- und Ausbaumaßnahmen zum Beispiel in den Eisenbahnknoten Leipzig, Halle (Saale), Magdeburg, Roßlau/Dessau und Köthen voran, um dringend benötigte Netzkapazitäten zu schaffen. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen profitieren unter anderem die Bahnhöfe Stendal, Quedlinburg, Dresden Hauptbahnhof, Flöha und Jena-Göschwitz von einer kundengerechten Modernisierung.

Damit die Reisenden trotz anspruchsvollen Baupensums mit möglichst wenigen Einschränkungen unterwegs sein können, setzt die Bahn alles daran, ihre Planung immer weiter zu verbessern und frühzeitig zu informieren. Dafür stellt die DB 2020 in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen über 140 neue Mitarbeiter für Bauprojektmanagement und -überwachung sowie Instandhaltung ein.

Durch ein optimiertes Baumanagement haben die Störungen durchs Bauen in den letzten vier Jahren faktisch um die Hälfte abgenommen – bei insgesamt steigendem Volumen. In der neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung ist erstmals ein Betrag für kundenfreundliches Bauen vorgesehen. Für eine bessere Bündelung der Maßnahmen, schnellere Bauverfahren und zusätzliche Bauinfrastruktur steht in den nächsten zehn Jahren mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung.

Dass sich die Investitionen lohnen, zeigt ein Blick auf die letzten fünf Jahre, in denen die DB einen spürbaren Qualitätsschub in der Infrastruktur erreicht hat. Rund 1.100 Kilometer Gleise in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind erneuert. 180 Bahnbrücken haben im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung II eine Frischekur erhalten. Bei den Bahnhöfen ging es ebenfalls voran: Allein 2019 wurden in den drei Ländern 78 Stationen modernisiert. Vielerorts stehen den Reisenden unter anderem Aufzüge, Rampen und Fahrtreppen zur Verfügung, mit denen sie bequem zum Bahnsteig gelangen. Bundesweit sind bereits 78 Prozent der 5.400 Personenbahnhöfe stufenfrei.

Wichtige Maßnahmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen 2020 (Auswahl):

• Bahnknoten Leipzig: Gleis- und Brückenerneuerungen, Modernisierung Signal- und Sicherungstechnik, Bahnsteige

• Strecke Leipzig–Dresden, Kurve Dresden–Elsterwerda und Abschnitt Zeithain–Leckwitz: Modernisierung Brücken, Bahnübergänge, Gleise, Leit- und Sicherungstechnik, Oberleitungen

• Dresden Hauptbahnhof Mittelhalle: Erneuerung Bahnsteige, Tunnel-/Entwässerungsanlagen, Gleisbauarbeiten

• Elbtal (Strecke Pirna–Bad Schandau–Schöna Grenze): Erneuerung Gleise, Oberleitung, Bahnübergänge

• Sachsen-Franken-Magistrale, Chemnitzer Bahnbogen: Modernisierung Brücken, Gleise, Leit- und Sicherungstechnik, Oberleitungen, Bahnsteige

• Sachsen-Franken-Magistrale, 2. Ausbaustufe Strecke Gaschwitz–Crimmitschau, Abschnitte Böhlen Werke–Bahnhof Neukieritzsch, Lehndorf–Gößnitz: Modernisierung Brücken, Bahnübergänge, Gleise, Leit- und Sicherungstechnik, Oberleitungen, Bahnsteige

• Strecke Erfurt–Nordhausen: Fortführung der Planungsaktivitäten (Baubeginn des Vorhabens: 2021) zur Modernisierung Bahnhöfe/ Haltepunkte, Gleise, Leit- und Sicherungstechnik, Erneuerung/ Sanierung Brücken

• Bahnhof Jena-Göschwitz: Neubau Bahnsteige 1 bis 3

• Bahnknoten Magdeburg: Neubau Brücken, Gleise, Oberleitungen, Leit- und Sicherungstechnik, Fortsetzung Planungen Spurplan Süd und Nord, Neugestaltung Personentunnel, Empfangshalle, Gestaltung Kölner Platz (DB/NASA)

• Bahnknoten Halle (Saale): Neubau Bahnsteige 1 bis 3, Gleise, Oberleitungen, Leit- und Sicherungstechnik

• Bahnknoten Köthen und Modernisierung Strecke Magdeburg–Halle (Saale): Bau Elektronisches Stellwerk, Erneuerung Gleis-, Signal- und Sicherungstechnik auf Strecken im Knoten Köthen und zwischen Köthen und Zöberitz

• Strecke Apolda–Weimar: Gleis-, Weichen- und Oberleitungsarbeiten

• Bahnknoten Roßlau/Dessau: Modernisierung Bahninfrastruktur Güterbahnhof Roßlau

• Bahnhof Stendal: Stufenfreier Ausbau, Neubau Personentunnel, Aufzüge, Bahnsteigmodernisierung

• Bahnhof Quedlinburg: Modernisierung/Neubau Bahnsteige

• Bahnhof Flöha: Stufenfreier Ausbau, Modernisierung Personentunnel, Aufzüge, Bahnsteigmodernisierung

• Bahnhof Wernshausen: Stufenfreier Ausbau, Modernisierung Personentunnel, Aufzüge, Bahnsteigmodernisierung

• Bahnhof Zella-Mehlis: Stufenfreier Ausbau, Instandsetzung des Personentunnels, Aufzüge

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 29.01.20

1,1 Milliarden Euro für Schienennetz, Bahnhöfe und Energieanlagen im Norden

  • Rund 1.500 Kilometer Gleise seit 2015 erneuert
  • Kundenfreundliches Bauen für weniger Einschränkungen
  • 610 neue Mitarbeiter in Bauberufen

Die DB startet in ein Jahrzehnt der Infrastruktur-Investitionen. Bundesweit steht 2020 erstmals eine Rekordsumme von 12,2 Milliarden Euro für moderne Schienen, Technik, Bahnhöfe und Energieanlagen zur Verfügung.

Rund 1,1 Milliarden Euro kommen der Infrastruktur in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen zugute. Für eine höhere Leistungsfähigkeit packt die DB 2020 etwa 280 Kilometer Gleise, über 300 Weichen und 24 Brücken an. Ergänzend treibt die Bahn wichtige Neu- und Ausbaumaßnahmen zum Beispiel auf der Marschbahn, auf der Strecke Salzbergen–Norddeich sowie an zahlreichen Brücken voran, um dringend benötigte Netzkapazitäten zu schaffen. Rund 130 Bahnhöfe im Norden profitieren von einer kundengerechten Modernisierung.

Damit die Reisenden trotz des anspruchsvollen Baupensums mit möglichst wenig Einschränkungen unterwegs sein können, setzt die Bahn alles daran, ihre Planung immer weiter zu verbessern und frühzeitig zu informieren. Dafür stellt die DB 2020 im Norden 610 neue Mitarbeiter für Bauprojektmanagement und -überwachung sowie Instandhaltung ein.

Durch ein optimiertes Baumanagement haben die Störungen durchs Bauen in den letzten vier Jahren faktisch um die Hälfte abgenommen – bei insgesamt steigendem Volumen. In der neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung ist erstmals ein Betrag für kundenfreundliches Bauen vorgesehen. Für eine bessere Bündelung der Maßnahmen, schnellere Bauverfahren und zusätzliche Bauinfrastruktur steht in den nächsten zehn Jahren mehr als eine Milliarde Euro bundesweit zur Verfügung.

Dass sich die Investitionen lohnen, zeigt ein Blick auf die letzten fünf Jahre, in denen die DB einen spürbaren Qualitätsschub in der Infrastruktur erreicht hat. Über 1.500 Kilometer Gleise der vier Bundesländer sind erneuert. Rund 85 Bahnbrücken haben im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung II eine Frischekur erhalten. Die Bauwerke werden insgesamt kontinuierlich mit gut bewertet.

Bei den Bahnhöfen ging es ebenfalls voran. Allein 2019 wurden im Norden rund 80 Stationen modernisiert. Vielerorts stehen den Reisenden Aufzüge und Fahrtreppen zur Verfügung, mit denen sie bequem zum Bahnsteig gelangen. Bundesweit sind bereits 78 Prozent der 5.700 Personenbahnhöfe stufenfrei.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 29.01.20

VVO startet Ausschreibung für Dieselnetz

  • Zugverkehr wird für Zeitraum 2021 – 2031 neu vergeben

Seit Donnerstag können interessierte Bahnunternehmen die Ausschreibungsunterlagen für das Dieselnetz im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) abrufen und sich bewerben. Das Netz umfasst die vier Bahnstrecken von Dresden nach Kamenz und Königsbrück, durch das Müglitztal von Heidenau nach Altenberg sowie von Pirna nach Sebnitz. Das jährliche Volumen der Verkehrsleistungen liegt bei mindestens 1,8 Millionen Zugkilometern.

Nach der Insolvenz der Städtebahn Sachsen und einer Notvergabe wird das Netz derzeit von der Transdev-Gruppe unter dem Markennamen Mitteldeutsche Regiobahn betrieben. „Das Vergaberecht erlaubt bei einer Notvergabe lediglich einen kurzen Vertragszeitraum“, erläutert Burkhard Ehlen, VVO-Geschäftsführer. „Daher sieht der Zeitplan nun vor, dass wir zur Verbandsversammlung im Sommer eine Entscheidung treffen und der Gewinner der Ausschreibung dann 18 Monate Zeit zur Vorbereitung hat.“ Im Zuge der Vergabe wird zudem Klarheit zu den möglichen Optionen des Verkehrsvertrages geschaffen. Zum einen sieht der neue Verkehrsvertrag eine Taktverdichtung nach Kamenz vor, zum anderen eine Verbesserung des Angebotes nach Ottendorf-Okrilla. „Beide Optionen sind davon abhängig, ob wir sie finanzieren können“, betont Burkhard Ehlen. „Wir hoffen daher auf attraktive Angebote der Unternehmen.“ Die Optionen haben zusammen ein Volumen von einer halben Million Zugkilometern jährlich. Vor dem Hintergrund des geplanten Anstiegs der Regionalisierungsmittel und der zusätzlichen Gelder für die Lausitz im Zuge des Kohleausstiegs sieht der VVO gute Chancen, die Angebotsverbesserungen umzusetzen, die mit den derzeitigen Finanzmitteln nicht finanzierbar sind.

Mit der Ausschreibung des Verkehrs mit Dieseltriebwagen setzt der Verbund noch einmal auf klassische Antriebstechnik. „Während der Laufzeit des Vertrages werden wir eine Entscheidung über die zukünftige Antriebstechnologie treffen“, erläutert Burkhard Ehlen. „Derzeit untersuchen wir sowohl den Einsatz von Batterie- als auch von Wasserstoffzügen und beobachten die Erfahrungen in anderen Verkehrsverbünden.“ Für den Bau der notwendigen Infrastruktur ist in der Folge ausreichend Zeit eingeplant. Mit der Ausschreibung bis 2031 wird das Dieselnetz zudem mit dem derzeit laufenden Verkehrsvertrag für die Bahnstrecken Dresden – Görlitz und Dresden – Zittau, dem sogenannten Ostsachsen-Netz, harmonisiert. „Wir sehen die Chance, beide Netze zusammenzufassen, da sie sich gut ergänzen“, so Burkhard Ehlen. „Zumal mit der geplanten Elektrifizierung der Bahnstrecke Dresden – Görlitz auch in diesem Netz neue Triebwagen benötigt werden und sich ebenfalls die Frage nach Antriebsalternativen für nicht elektrifizierte Teilstrecken stellt.“  

Quelle: VVO

++++++++++

Datum 29.01.20

Ferienregion Andermatt soll dank besserem öV-Anschluss noch attraktiver werden 

Der Bahnhof Göschenen soll zum Tourismus-Hub für Bahn, Busse und Autos mit Direktverbindungen ins Ski- und Wandergebiet der Ferienregion Andermatt ausgebaut werden. Der Kanton Uri, die SBB, die Gemeinden Göschenen und Andermatt, die Andermatt-Urserntal Tourismus GmbH, die Andermatt-Sedrun Sport AG, die Andermatt Swiss Alps AG und die Matterhorn Gotthard Bahn als Partner der «Destinationsperspektive Göschenen-Andermatt 2030» haben heute die gemeinsamen Ziele und Massnahmen vorgestellt. Mit zusätzlichen saisonalen Direktverbindungen und Sparbillett-Angeboten nach Göschenen hat die SBB bereits erste Angebotsverbesserungen eingeleitet. Die SkiArena Andermatt hat zudem mit den AndermattSnowExpress ein attraktives Angebot mit Direktzügen ab Zürich lanciert.            

Mit Investitionen von über einer Milliarde Franken in die touristische Infrastruktur wurde Andermatt in den letzten Jahren zu einer modernen Ganzjahresdestination ausgebaut. Um eine nachhaltige und ökologische Gästeentwicklung sicherzustellen, ist eine komfortable, zuverlässige und finanzierbare Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr unabdingbar. Im Juni 2019 haben die SBB, der Kanton Uri, die Gemeinden Göschenen und Andermatt, die Andermatt-Urserntal Tourismus GmbH, die Andermatt-Sedrun Sport AG, Andermatt Swiss Alps AG und die Matterhorn Gotthard Bahn die «Destinationsperspektive Göschenen-Andermatt 2030» lanciert. Die Partner streben Verbesserungen im Verkehrssystem, in der Servicequalität und in der Nachhaltigkeit der touristischen Entwicklung der Ferienregion Andermatt an. Mit dem Ausbau der ÖV-Infrastruktur und der Dienstleistungen werden das Gästeerlebnis vergrössert und die Wettbewerbsfähigkeit der Region erhöht. Die Realisierung der geplanten Projekte kostet rund CHF 100 Millionen Franken.

Mit mehr öV-Kapazitäten direkt in das Tourismusgebiet Andermatt

Herzstück der Destinationsperspektive 2030 ist der Ausbau des Bahnhofs Göschenen zu einem Tourismus-Hub. So dient der Bahnhof künftig als Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr (ÖV) und für den motorisierten Individualverkehr (MIV). Die Gäste werden in Göschenen einfach, bequem, sicher und barrierefrei zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern umsteigen und in die Ferienregion Andermatt weiterreisen können. Geprüft wird der Bau einer neuen Seilbahn von Göschenen auf den Gütsch ob Andermatt. Damit könnten vor allem Tagesgäste ohne lange Wartezeiten direkt in die SkiArena Andermatt-Sedrun gelangen. Die Realisierung der Seilbahn ist abhängig von technischen, raumplanerischen und finanziellen Entscheiden. Weitere Optionen zum Ausbau der Zubringer-Kapazitäten in die Ferienregion werden ebenfalls geprüft.

Der Ausbau des Bahnhofs Göschenen wird die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr noch attraktiver machen. Mit direkten öV-Verbindungen aus der Zentralschweiz, den Regionen Zug/Zürich und Basel sowie aus dem Einzugsgebiet Tessin/Mailand wird die Ferienregion Andermatt sowohl für Tages- als auch Feriengäste verkehrstechnisch bequemer und schneller erreichbar. Mit der optimalen Einbindung der Matterhorn Gotthard Bahn in den Tourismus-Hub Göschenen wird das Umsteigen kundenfreundlicher und sicherer. Dazu gehört auch eine Stärkung der Ost-/West-Verbindungen aus den Kantonen Graubünden und Wallis. Der Ausbau der Infrastruktur und ein entsprechendes öV-Angebot sollen den Modalsplit-Anteil des öffentlichen Verkehrs im Tagestourismus von heute 10 Prozent auf künftig mindestens 20 Prozent erhöhen.

Die Zusammenarbeit zwischen Tourismus, öffentlichem Verkehr und Politik ermöglicht die koordinierte und nachhaltige Weiterentwicklung der Ferienregion Andermatt als Ganzjahresdestination. Dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und die Dynamik des ganzen Wirtschaftsraums. Daraus ergeben sich auch neue und attraktive Beschäftigungsperspektiven für die regionale Bevölkerung.

Quelle: SBB

++++++++++

Datum 24.01.20

Abellio zweifelt termingerechte Lieferfähigkeit des Fahrzeugherstellers Bombardier an

  • Schleppende Produktionsfortschritte wecken Befürchtungen, dass zugesagter Liefertermin Anfang Juni erneut nicht eingehalten wird
  • Abellio-Chef Rolf Schafferath: „Eine Nachlieferung aller 22 ausstehenden Fahrzeuge bis Juni ist unrealistisch“
  • Verkehrsministerium Baden-Württemberg und Abellio fordern die Vorlage eines verbindlichen Lieferplans bis zum Monatsende

Stuttgart, 24. Januar 2020 - Die Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH (ABRB) wartet nach wie vor auf die Nachlieferung von 22 Talent 2-Fahrzeugen des Herstellers Bombardier. Ausgeliefert wurden bislang lediglich 19 Triebzüge. Laut Liefervertrag sollten es bis Dezember 2019 jedoch bereits 41 Züge sein. Noch ausstehend ist auch die Zulassung der Züge in Dreifach- und Mischtraktion, die ursprünglich ebenfalls zum Jahreswechsel hätte vorliegen müssen. Bombardier sagte eine vollständige Nachlieferung und Zulassung der fehlenden Triebzüge bis Juni 2020 zu. Auch sollen bis dahin weitere sieben Züge für die dritte Inbetriebnahmestufe im Stuttgarter Netz/Neckartal an Abellio übergeben werden. Abellio hegt jedoch große Zweifel an der Einhaltung dieses Liefertermins – zu gering sind die aktuellen Produktionsfortschritte bei Bombardier.

„Ausgehend von der Produktionsdokumentation sowie den Eindrücken, die wir vom Fortgang der Fertigung bei Bombardier gewonnen haben, halten wir eine vollständige Nachlieferung der noch ausstehenden 22 Talent 2-Fahrzeuge bis zum Juni für unrealistisch“, sagt Rolf Schafferath, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH. „Um den Betrieb auf unseren gegenwärtigen und zukünftigen Linien unabhängig vom tatsächlichen Lieferumfang stabil zu halten, arbeiten wir bereits an einem weiteren Ersatzkonzept. Unterstützt werden wir dabei durch das Landesverkehrsministerium“, ergänzt Schafferath. Basis für die weitere Planung muss ein verbindlicher und realisierbarer Lieferplan sein, den Bombardier nun bis Ende Januar zugesagt hat.

Mehrfach hat der Hersteller für Bahntechnik im vergangenen Jahr Lieferzusagen nicht eingehalten und den Start von Abellio in Baden-Württemberg damit erheblich erschwert: Im Juni 2016 hatte Abellio im Auftrag des Landes Baden-Württemberg 43 Talent 2-Triebzüge für das Stuttgarter Netz/Neckartal beim Fahrzeughersteller Bombardier nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren bestellt. Fünf zusätzliche Züge wurden im April 2017 nachbestellt und vier weitere dann im Mai 2018. Im Verkehrsvertrag zwischen Land und Abellio war eine Option auf Bestellung von weiteren Fahrzeugen vereinbart worden, die damit realisiert wurde. Die insgesamt 52 Triebfahrzeuge sollten/sollen vom Hersteller Bombardier in gestaffelter Weise – orientiert an den Betriebsaufnahmen von Abellio im Netz – ausgeliefert werden. Bis Juni 2019 sollten 16 fünfteilige Fahrzeuge übergeben werden, bis Dezember 2019 25 dreiteilige Züge. Bis Juni 2020 sollen noch einmal weitere sieben hinzukommen. Die restlichen vier Fahrzeuge sollen im Herbst 2020 folgen.

Im Februar 2019, nur rund vier Monate vor Betriebsstart, räumte Bombardier erstmals offiziell ein, dass es zu einem Lieferverzug kommen wird. Von 16 Neufahrzeugen für die erste Betriebsstufe von Abellio sollten nunmehr nur zehn fristgerecht geliefert werden. Im April reduzierte sich die Anzahl der lieferbaren Züge erneut – auf sechs. Im Mai erklärte Bombardier, bis Anfang Juni 2019 lediglich zwei einsatzbereite Züge liefern zu können. Diese beiden Fahrzeuge wurden – mit rund fünf Monaten Verspätung – nur wenige Tage vor Betriebsstart am 9. Juni 2019 an Abellio übergeben. Dreizehn der fehlenden Neufahrzeuge sollten nun bis Anfang August nachgeliefert werden. Der letzte Fünfteiler sollte im Dezember 2019 kommen. Im Juli erklärte Bombardier wiederum bis Anfang September nur noch elf Fahrzeuge zu liefern. Zum 9. September lieferte der Hersteller schließlich acht Triebzüge aus, so dass Abellio insgesamt zehn Neufahrzeuge zur Verfügung standen. Gerade genug, um den Grundtakt auf den Linien RB 17a/c sowie RE 17b umzustellen und somit den Herbstbetrieb sichern zu können. Zwei weitere Fahrzeuge folgten bis Ende September. Die Lieferung der vier verbleibenden Fahrzeuge für die erste Betriebsstufe von Abellio steht nach wie vor aus.

Auch die Zahl der lieferbaren Züge für die zweite Betriebsstufe von Abellio reduzierte sich im Laufe der Zeit sukzessive. Im Mai wurde seitens Bombardier auch hier ein Lieferverzug bekanntgegeben. Statt 25 neuer Triebzüge sollten Abellio bis zum Betriebsstart am 15. Dezember 2019 nur noch 18 Dreiteiler fristgerecht übergeben werden. Tatsächlich geliefert wurden bis zum Stichtag sechs Fahrzeuge. Ein weiteres kam bis zum Jahresende hinzu. Drei Züge sollen bis Ende Februar 2020 folgen.

Die bis dato gelieferten Fahrzeuge entsprechen nicht den bestellten Anforderungen – vor allem, was die Fahrzeugsoftware anbelangt – und weisen zudem einige technische Mängel auf, was vor allem im Herbst vergangenen Jahres eine Reihe betrieblicher Störungen verursachte.

Als Grund für den Lieferverzug nennt der Fahrzeughersteller nach wie vor die Einbindung neuer europäischer Normen und Standards in die Fahrzeug-Software. Laut Bombardier ist es nicht gelungen, alle Softwareanforderungen für die Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt im Rahmen des Zeitplans zu integrieren. Daraus resultierten schließlich Verzögerungen im Produktionsablauf.

Quelle: Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH

++++++++++

Datum 24.01.20

Fahrplanänderungen für ICE-Züge zwischen Berlin und München vom 31. Januar bis 6. Februar

  • Großbaustelle nördlich von Bamberg
  • Umleitung zwischen Nürnberg und Erfurt
  • Zugverkehr zwischen Berlin und München betroffen
  • Einzelne Fahrten und Halte entfallen

Für den weiteren Ausbau der Bahnstrecke München–Berlin werden von Freitag, 31. Januar 2020 (19.30 Uhr), bis Donnerstag, 6. Februar 2020 (5.30 Uhr), wegen einer Baustelle nördlich von Bamberg Züge zwischen Nürnberg und Erfurt über Würzburg umgeleitet.

Einzelne Fahrten entfallen. Bestimmte ICE/IC-Halte in Augsburg, Donauwörth, Erlangen, Bamberg, Coburg, Lichtenfels, Kronach, Saalfeld/Saale, Jena, Naumburg und Weißenfels können nicht angeboten werden.

Davon betroffen sind auch die ICE-Züge zwischen Berlin und München. Bei den umgeleiteten Zügen verlängert sich die Reisezeit zwischen Nürnberg und Erfurt um meist rund 90 Minuten.

Die DB bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre tatsächlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren. Das gilt insbesondere für die Kunden, die bereits eine Fahrkarte für die Strecke und den betreffenden Zeitraum gekauft haben. Informationen zu den Verbindungen stehen auf bahn.de und im DB Navigator zur Verfügung.

Die Sperrung der Stammstrecke nördlich von Bamberg ist u. a. notwendig, um die Schienen für den viergleisigen Ausbau eines drei Kilometer langen Abschnitts auf Waggons antransportieren zu können. Insgesamt 13 Kilometer Schienen mit je 180 Metern Länge werden im Bauabschnitt entladen und zur Montage vorbereitet. Weiterhin werden Oberleitungsmaste gegründet und Brückenprüfungen der Autobahnbrücke A 70 im Gleisbereich durchgeführt.

Der Abschnitt um Hallstadt ist Teil der Schnellfahrstrecke München-Berlin. Sie war mit Fertigstellung der etwa 230 Kilometer langen Neubaustrecken Ebensfeld-Erfurt-Leipzig/Halle (Saale) im VDE 8 Ende 2017 eröffnet worden. Derzeit folgt bei laufendem Zugverkehr abschnittsweise der viergleisige Ausbau zwischen Nürnberg und Ebensfeld. Die Geschwindigkeit ab Ebensfeld in Richtung Süden wird durch den Ausbau auf 230 km/h für die Fernbahngleise erhöht, die Kapazität vergrößert. Die Arbeiten im Abschnitt Hallstadt dauern bis 2023.

Informationen zum Bahnprojekt: http://www.vde8.de/abschnitt-hallstadt

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 23.01.20

Automat statt Abfalltonne: Startschuss für „Rettomaten“ am Zukunftsbahnhof Bornholmer Straße       

  • DB bietet gerettete Lebensmittel an • Kooperation mit Berliner Start-Up SIRPLUS

In Deutschland werden jährlich mehrere Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Am S-Bahnhof Bornholmer Straße können Reisende und Besucher ab sofort noch genießbare Lebensmittel vor der Abfalltonne bewahren. Die DB testet gemeinsam mit dem Berliner Start-Up SIRPLUS und dem Automatenbetreiber Geile Warenautomaten GmbH zwei sogenannte Rettomaten.

Die beiden Automaten bieten kleine Bio- und Superfood-Snacks wie Nüsse oder Proteinriegel, die unmittelbar vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen oder überschüssig sind. Abgelaufene Lebensmittel werden vor Verkauf von SIRPLUS stichprobenartig auf ihre Genießbarkeit geprüft. Die beiden Verkaufsautomaten finden die täglich 50.000 Reisenden und Bahnhofsbesucher auf den Bahnsteigen 1/2 und 3/4. Die Automaten laufen rund um die Uhr.

Zusätzlich hat am Berliner Ostbahnhof in Kooperation mit SIRPLUS ein Rettermarkt eröffnet. Hier können Besucher an sieben Tagen in der Woche auf 90m² gerettete Lebensmittel erwerben.

Der Bahnhof Bornholmer Straße ist einer von deutschlandweit 16 Zukunftsbahnhöfen. An diesen ausgewählten Bahnhöfen testet die DB bis Ende 2020 neue Konzepte für Reisende und Bahnhofsbesucher, um herauszufinden, welche Ideen die Zufriedenheit der Kunden erhöhen. Die DB investiert rund 17 Millionen Euro in die Zukunftsbahnhöfe.

Am Zukunftsbahnhof Berlin Bornholmer Straße haben bereits im Sommer 2019 zwei neue DB Service Store Selection-Pavillons auf den Bahnsteigen eröffnet. Sie bieten den Kunden frisch zubereitete Backwaren, gesunde Snacks und Kaffeespezialitäten in Fairtrade-Qualität sowie Hot Dogs als warmen Snack.

Wie alle weiteren Zukunftsbahnhöfe wird der Bahnhof Berlin Bornholmer Straße mit 100 Prozent Ökostrom betrieben.

Weitere Informationen unter bahnhof.de/zukunftsbahnhof

SIRPLUS ist ein deutschlandweit agierendes Impact-Startup, das überschüssige Lebensmittel in Rettermärkten und im Onlineshop zurück in den Kreislauf bringt. Durch die direkte Zusammenarbeit mit 700 Produzentinnen und Produzenten und Großhändlerinnen und -händlern rettet SIRPLUS wertvolle Lebensmittel, die die Tafeln nicht abholen, die aber bestens genießbar sind. Gemeinsam mit seinen Kunden und Partnern leistet SIRPLUS einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem Konsum und Klimaschutz.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 23.01.20

Scheuer zeichnet Eisenbahner mit Herz aus

  • Verkehrsminister übernimmt Schirmherrschaft
  • Preise gehen an Alltagshelden

Berlin, 23. Januar 2020. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer übernimmt beim „Eisenbahner mit Herz“-Wettbewerb der Allianz pro Schiene zum zehnjährigen Jubiläum des Wettbewerbs in diesem Jahr die Schirmherrschaft. Dies teilte die Allianz pro Schiene am Donnerstag mit. Der Minister wird demnach die Bundessieger bei einer Feier im Bundesverkehrsministerium im April auszeichnen.

Scheuer: Beschäftigte machen „tagtäglich einen Hammerjob”

Bei dem Wettbewerb sucht das gemeinnützige Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene in diesem Jahr zum zehnten Mal Beschäftigte der Schienenbranche, die Zugreisende begeistert haben. „Zugbegleiter, Servicekräfte und Zugführer – mit ihnen werden Bahnfahrten zu einem unvergesslichen Erlebnis. Sie machen tagtäglich einen Hammer-Job“, sagte Scheuer in Berlin. „Deshalb habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft über die Aktion ‚Eisenbahner mir Herz‘ der Allianz pro Schiene übernommen. Es ist wichtig, den Menschen die Anerkennung zu zeigen, die sie verdienen. Ich selbst bin viel mit der Bahn unterwegs und erlebe jedes Mal Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für ihre Fahrgäste und die Schiene brennen. Mit Ihnen, den leidenschaftlichen Eisenbahnern mit Herz, gibt es eine attraktive, starke Schiene in Deutschland!“, so Minister Scheuer.

Allianz pro Schiene begrüßt das Engagement des Verkehrsministers

 „Aus Sicht der Allianz pro Schiene zeigt Bundesverkehrsminister Scheuer damit Herz für die klimafreundliche Eisenbahn und ihre Beschäftigten“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. „Ohne leidenschaftliche Beschäftigte keine starke Schiene. Mich freut sehr, dass der Minister zum zehnjährigen Jubiläum die Schirmherrschaft bei unserem Wettbewerb übernommen hat.“

Nur Kunden können Eisenbahner mit Herz vorschlagen

Ausschließlich Kunden können Eisenbahner und Eisenbahnerinnen für die Teilnahme an dem Wettbewerb vorschlagen. Noch bis zum 31. Januar können Fahrgäste nach einer erlebnisreichen Zugfahrt die Geschichte über ihren Bahnhelden oder ihre Bahnheldin hier einreichen. Eine Jury prüft die Einsendungen und wählt die drei Bundessieger und die Landessieger aus. Aber jeder kann auch selbst abstimmen. In dem von der Allianz pro Schiene organisierten Online-Voting küren die Menschen per Facebook-Likes den beliebtesten Eisenbahner Deutschlands in diesem Jahr, den so genannten Social Media Hero.

Junge Frau kommt noch zur Gedenkfeier in Eschede – dank einer mutigen Zugchefin

Im vergangenen Jahr vergab die Jury Gold an eine mutige Zugchefin, die mit einem Sonderhalt in Eschede einer jungen Frau die Teilnahme am Gottesdienst zum Gedenken an den Unfalltod ihrer Mutter ermöglichte. Silber ging an eine rheinische Frohnatur, die mit Charme, Witz und Freundlichkeit bei jeder Zugfahrt und in allen Abteilen gute Stimmung und gute Laune verbreitet.  Bronze erhielt ein Kundenbetreuer, der einem Schuljungen aus der Patsche half und für dessen sichere Rückfahrt nach Hause sorgte. Social Media Hero wurde Peter Hohmann, den die Bürger und Bürgerinnen für seine ungewöhnliche freundliche Art zum beliebtesten Eisenbahner Deutschlands kürten.

Quelle: Allianz pro Schiene

++++++++++

Datum 22.01.20

DB speist erstmals Solarstrom direkt ins Bahnstromnetz

  • Deutsche Bahn und Enerparc errichten Solarstromanlage in Wasbek
  • DB-Vorstand Pofalla: Wir gehen damit ganz neue Wege bei der Umsetzung unserer Strategie für den Klimaschutz

Die Deutsche Bahn wird künftig Ökostrom direkt in das deutsche Bahnstromnetz einspeisen. Die DB und der Photovoltaik-Projektentwickler Enerparc haben dazu einen entsprechenden Vertrag über eine neue Solaranlage im schleswig-holsteinischen Wasbek unterzeichnet. Der dort erzeugte Strom wird über das DB-Umrichterwerk Neumünster in das 16,7 Hz-Bahnstromnetz eingespeist.

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Erstmals speisen wir Solarstrom direkt in das Bahnstromnetz ein. Wir gehen damit ganz neue Wege bei der Umsetzung unserer Strategie für den Klimaschutz. Der neue Solarpark wird auch dazu beitragen, dass wir Jahr für Jahr den Ökostromanteil bei der DB weiter steigern.“

Torsten Schein, Vorsitzender der Geschäftsführung DB Energie: „Wir zeichnen für die Beschaffung des Bahnstroms verantwortlich und sind der fünftgrößte Stromversorger in Deutschland. Aus dieser Direkteinspeisung von Solarstrom sammeln wir Erfahrungen und Erkenntnisse bei der Versorgung der Schiene mit Erneuerbaren Energien.“

Enerparc-Vorstand Stefan Müller: „Durch einen langfristigen Vertrag mit der Bahn erhalten wir Planungssicherheit. Starke Partner und gesunkene Anlagenkosten machen den Bau von großen Photovoltaikanlagen wirtschaftlich.“

Der Vertrag zwischen der DB und Enerparc sieht die Errichtung einer Solarstromfläche vor, die rund 70 Fußballfelder umfasst. Module mit einer Leistung von 42 Megawatt-Peak (MWp) sollen jährlich etwa 38 Gigawattstunden (GWh) Energie erzeugen. Vorbehaltlich der Freigaben durch Fach- und Landesbehörden im Rahmen der laufenden Bauleitplanung sowie nach Zustimmung der Gemeinde soll der Baustart schnellstmöglich erfolgen.

Schon heute ist die DB der größte Ökostromverbraucher in Deutschland. Bis 2021 wird sich der Anteil auf 61 Prozent erhöhen. Bis 2038 wird der gesamte DB-Bahnstrom zu 100 Prozent grün sein.

Die Enerparc AG mit Hauptsitz in Hamburg ist ein international ausgerichtetes Unternehmen, das Photovoltaikanlagen entwickelt, baut und betreibt. Mit mehr als 2.000 Megawatt installierter Solarstromleistung hat das Unternehmen Erfahrungen in Deutschland, Europa, den USA und in Asien gesammelt.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 22.01.20

Ein Netzplan für die Eisenbahn in ganz Sachsen

  • Verkehrsverbünde bieten Überblick für den gesamten Freistaat

Die fünf sächsischen Verkehrsverbünde haben ihren gemeinsamen Schienennetzplan auf den neuesten Stand gebracht. „Eisenbahnen in Sachsen“ bietet einen Überblick über alle Bahn-Strecken im Freistaat sowie Informationen zu Tarifen und Kontaktmöglichkeiten. Die kompakte Karte ist ab sofort bei allen Verkehrsverbünden und den Servicestellen kostenfrei erhältlich und hängt an Bahnhöfen und in den Zügen aus.

Auf der Rückseite der Karte finden sich Informationen zu den Verkehrsverbünden und  Hinweise zu günstigen Tickets. Auf der Karte zeigen die Verbünde wofür sie stehen und was ihre Aufgabe ist: Busse und Bahnen in ihren Gebieten besser zu verknüpfen und mit einem Ticket alles fahren zu können. Für Fahrten durch den ganzen Freistaat gibt es eine Auswahl an Fahrkarten, die kurz erläutert wird. Für umfassende Informationen sind alle Kontaktdaten der Unternehmen und Verbünde angegeben. So wird das Umsteigen auf Bus und Bahn in ganz Sachsen einfacher und übersichtlicher, denn auf den Gleisen ist es bunt geworden: Heute sind in Sachsen 14 Bahngesellschaften unterwegs. Von A wie abellio über D wie DB Regio bis V wie Vogtlandbahn.

Die Eisenbahn-Karte unterstreicht die enge Zusammenarbeit der Verbünde: Neben der Netzkarte kooperieren die Verbünde beim landesweiten AzubiTicket, den SchülerFreizeitTickets und FerienTickets sowie bei der Vermarktung der PlusBus-Linien. Zudem entwickelt das, beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) angesiedelte, neu geschaffene Kompetenzcenter Sachsen-Tarif in enger Zusammenarbeit aller Verbünde und dem Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr einen einheitlichen Dach-Tarif für ganz Sachsen.

Alle Informationen zu Fahrplänen und Tarifen gibt es bei den sächsischen Verkehrsverbünden und Bahnen und im Internet unter www.mdv.de, www.vms.de , www.vvo-online.de  www.vogtlandauskunft.de und www.zvon.de.

Quelle: VVO

++++++++++

Datum 22.01.20

„Rodelblitz“ startet Ende Januar in die 22. Saison

  • Abwechslungsreiche Nostalgiefahrten im Traditionszug mit historischen Dampf- und Diesellokomotiven

Der Freistaat Thüringen und DB Regio Südost bieten auch in diesem Jahr wieder ein umfassendes Nostalgieprogramm mit Dampf- und Diesellokomotiven zu attraktiven Reisezielen in Thüringen und in den angrenzenden Nachbarländern an. Beginnen wird die 22. Saison des Sonderzugprogramms mit dem bei Eisenbahn- und Wintersportfans beliebten „Rodelblitz“. Am 25. und 26. Januar fährt der historische Zug von Eisenach über Bad Salzungen, Wernshausen, Schmalkalden, Steinbach-Hallenberg nach Zella-Mehlis und weiter nach Arnstadt. Am 1. und 2. Februar beginnt die Fahrt in Eisenach. Die Route führt über Bad Salzungen, Wernshausen, Wasungen, Meiningen, Grimmenthal, Suhl, Zella-Mehlis und weiter nach Arnstadt. Am 8. und 9. Februar startet der Rodelblitz in Erfurt und fährt über Neudietendorf, Arnstadt, Plaue (Thür.), Zella-Mehlis nach Steinbach-Hallenberg und weiter über Schmalkalden, Wernshausen, Bad Salzungen nach Eisenach.

Nach einjähriger Pause kehren der „Halloren-Express“ (29. März) von Saalfeld nach Halle (Saale) und der „Thüringer Wald-Express“ (28. November) von Erfurt über Schmalkalden nach Eisenach zurück in das Nostalgieprogramm. Am 21. März bringt der „Sommergewinn-Express“ die Fahrgäste von Saalfeld über Jena, Weimar und Erfurt zum größten Frühlingsfest Deutschlands nach Eisenach. Der „Feen-Wander-Express“ entführt seine Fahrgäste am 25. April ab Erfurt in die märchenhafte Erlebniswelt der Saalfelder Feengrotten. Der „Altenburger-Express“ bringt die Fahrgäste am 26. April von Eisenach in die Skatstadt Altenburg. In diesem Jahr fährt der „Rotkäppchen-Express“, der am 2. Mai in Eisenach beginnt, wieder über die Pfefferminzbahn in das romantische Weinanbaugebiet Saale-Unstrut. Am 9. Mai geht der „Regenbogen-Express“ zugunsten der Elterninitiative leukämie- und tumorerkrankter Kinder Suhl/Erfurt e. V. zur 26. Regenbogentour von Arnstadt über Erfurt nach Sömmerda auf die Reise.

Darüber hinaus gibt es in diesem Jahr wieder bekannte und gern genutzte Nostalgiefahrten, wie den „Saale-Sormitz-, Zwergen- und Elstertal-Express“.

Ausklingen wird die Nostalgiesaison 2020 mit romantischen Fahrten in der Adventszeit. Dazu gehören der „Winter-, Nikolaus-, Wartburg-, Harz- und Erzgebirge-Express“.

Gezogen werden die Sonderzüge von historischen Lokomotiven. Informationen zu den Fahrten, eingesetzten Fahrzeugen und Möglichkeiten des Fahrscheinkaufs sind unter www.bahnnostalgie-thueringen.de erhältlich.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 14.01.20

"Elektrobusoffensive: ÜSTRA nimmt die ersten neuen Elektrobusse in Empfang"

Die ersten Busse vom Typ eCitaro sind heute auf dem ÜSTRA Betriebshof Mittelfeld eingetroffen. In den nächsten Jahren werden insgesamt 48 neue Elektrobusse vom Hersteller Daimler geliefert, um den Busbetrieb in der hannoverschen Innenstadt bis Anfang 2023 komplett auf reinen Elektroantrieb umzustellen.

„Mit den neuen Elektrobussen bauen wir gemeinsam den Umweltvorsprung des ÖPNV in der Region Hannover weiter aus. Diese Fahrzeuge fahren deutlich geräuschärmer, belasten lokal nicht die Luftqualität und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“, erklärt Regionspräsident Hauke Jagau bei der Ankunft der eCitaro auf dem Betriebshof Mittelfeld.

„Die 48 modernen Elektrobusse sind ein wichtiger Baustein für klimafreundliche Mobilität in Hannover. Wir möchten schrittweise alle Busverkehre in der Region Hannover auf Elektro- und Wasserstoffantriebe umstellen“, ergänzt Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz.

Die neuen zwölf Meter langen Solobusse werden in den nächsten Wochen und Monaten umfangreich getestet und Fahrerinnen und Fahrer sowie Werkstattpersonal auf das neue Elektrofahrzeug geschult. Ähnlich wie bei neuen Automodellen, die vor dem Verkaufsstart zu Testzwecken in Tarnkleidung unterwegs sind, sind auch die Busse als Erlkönig getarnt.

„Mit den ersten eCitaro sind wir unserem Ziel des komplett emissionsfreien Nahverkehrs in der Innenstadt bis 2023 ein großes Stück näher gekommen“, freut sich Dr. Volkhardt Klöppner. „Wir wollen die erste deutsche Großstadt sein, die im kompletten Innenstadtbereich den ÖPNV elektrisch betreibt – und dies mit nachhaltiger Energie.“

Erster Linieneinsatz auf der Linie 100/200

Voraussichtlich im zweiten Quartal 2020 werden die vier neuen Elektrobusse feierlich eingeweiht, bevor sie dann auf der Linie 100/200 zum Einsatz kommen. Auf dieser Strecke sind bereits drei Elektrobusse der ÜSTRA unterwegs.

Bis zur feierlichen Einweihung werden die Fahrzeuge ab Februar im Stadtgebiet unterwegs sein. Um noch nicht zu viel zu verraten, haben die „Erlkönige“ eine auffällige Beklebung. Die Hannoveranerinnen und Hannoveraner sind dazu eingeladen, Fotos vom neuen eCitaro zu machen und diese dann auf den Social Media Plattformen Instagram und Facebook mit dem Hashtag #ekoenig zu posten. Die Bilder werden dann über die Social Media Kanäle der  ÜSTRA geteilt und erhalten damit weitere Aufmerksamkeit.

48 Elektrobusse für sechs Innenstadtlinien

Im Jahr 2020 werden weitere elf E-Solobusse (12 Meter) erwartet sowie vier E-Gelenkbusse (18 Meter). Im Jahr 2021 sollen dann weitere 15 Solo- sowie 14 Gelenkbusse geliefert werden. Zunächst wird in 2020 die Linie 100/200 elektrisch ausgestattet (13 E-Solobusse), ab  2021 folgen die weiteren Innenstadtlinien 121 (10 E-Gelenkbusse), Linie 128 (6 E-Standardbusse), Linie 134 (6 E-Standardbusse und Linie 120 (3 E-Standard- und 4 E-Gelenkbusse).

Ausbau der Ladeinfrastruktur

Parallel zur Beschaffung der Busse werden in den kom-menden Jahren die Endpunkte der Innenstadtbuslinien jeweils mit der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur ausge-rüstet: August-Holweg-Platz (Linie 100/200), Altenbekener Damm und Haltenhoffstraße (Linie 121), Peiner Straße und Nordring (Linie 128 und 134), Aegidientorplatz und Ahlem (Linie 120). Darüber hinaus werden die beiden Betriebshöfe Mittelfeld und Vahrenwald für die Ladungs- und Instandhaltungsprozesse der Elektrobusse umfangreich umgebaut.

Förderung durch Bund und Land

Möglich ist die Realisierung dieses Großprojekts durch die Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Natur-schutz und nukleare Sicherheit mit 22,7 Millionen Euro. Eine ergänzende Förderung der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) in Höhe von 2,9 Mio. Euro unterstützt die Anschaffung der ersten 29 E-Busse. Über einen weiteren Antrag für die Komplementärförderung der übrigen 19 E-Busse hat das Land derzeit noch nicht entschieden. Insgesamt belaufen sich die Investitionen für die Zukunftsoffensive E-Bus auf etwa 49,1 Millionen Euro.

Der ÜSTRA Mercedes eCitaro

Die Niederflur-Stadtbusse verfügen jeweils über zehn Hochvolt-Batteriebaugruppen mit einer Gesamtkapazität von 243 kWh und über einen Pantografen auf dem Dach für Zwischenladungen an den Endhaltestellen der jeweiligen Linien. Darüber hinaus verfügen die eCitaro über eine herausragende Sicherheitsausstattung. Dazu zählt zum Beispiel der aktive Bremsassistent Preventive Brake Assist. Der Sideguard Assist des eCitaro warnt den Fahrer beim Abbiegen vor Fußgängern und Radfahrern. Fahrgäste profitieren von einer Kassettenrampe als Einstiegshilfe für mobilitätseingeschränkte Passagiere, von USB-Steckdosen für mitgebrachte Endgeräte sowie von TFT-Monitoren für das Fahrgastfernsehen. Außerdem werden die neuen Busse mit Klimatechnik ausgestattet.

Quelle: ÜSTRA

++++++++++

Datum 14.01.20

„Schiene braucht jeden Euro“

  • 86 Milliarden für Infrastrukturerhalt sind ein Fortschritt, aber kein Durchbruch

Berlin, 14. Januar 2020. Das gemeinnützige Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene begrüßt die Aufstockung der Mittel für Erhalt und Modernisierung der Schieneninfrastruktur. „Die in die Jahre gekommene Schieneninfrastruktur braucht jeden Euro“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, am Dienstag in Berlin. „Durch den enormen Investitionsrückstand ist der Modernisierungsbedarf im Gleisnetz erheblich. Nur mit deutlich steigenden staatlichen Mitteln bekommen die Menschen, was sie erwarten: ein zuverlässiges, leistungsfähiges Angebot der Eisenbahnen.“ Die neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung mit einem Volumen von 86 Milliarden Euro wollen Bund und Deutsche Bahn an diesem Dienstag unterzeichnen.

Hohe Zahl täuscht – Bahnsektor muss über ein Drittel selbst bezahlen

Flege warnte zugleich davor, sich von der hohen Zahl täuschen zu lassen. „Die 86 Milliarden Euro sind ein Fortschritt, aber kein Durchbruch für den Schienensektor. Bei einem genaueren Blick schrumpft die gewaltige Summe schnell zusammen auf eher bescheidene Werte mit einer eher bescheidenen Steigerung. Die 86 Milliarden Euro für den Erhalt der Schieneninfrastruktur verteilen sich nicht nur auf ein ganzes Jahrzehnt. Mit 31 Milliarden Euro muss der Schienensektor auch mehr als ein Drittel der Gesamtsumme selbst erwirtschaften“, so Flege. Dieser Eigenanteil der Branche setzt sich zusammen aus bereits einkalkulierten Dividendenzahlungen der Deutschen Bahn, aus weiteren Zahlungsverpflichtungen der DB-Infrastrukturgesellschaften und aus Gebühren der Eisenbahnverkehrsunternehmen für Nutzung der Gleise (Trassenpreise, auch Schienenmaut genannt). „Damit verschärft die Politik sogar den Renditedruck auf das Schienennetz und verlangt einen höheren finanziellen Beitrag des Schienensektors als bisher“, kritisierte Flege. „Diese Mittel fehlen beim Ausbau des Schienensektors, den Deutschland zur Erreichung seiner Klimaziele im Verkehr dringend braucht.“

Quelle: Allianz pro Schiene

++++++++++

Datum 13.01.20

Neue Triebfahrzeugführer in Chemnitz am Start

  • 39 Frauen und Männer für die Bahnen des Chemnitzer Modells
  • Citybahn bildete selbst aus
  • Einsatz vor allem auf der Strecke nach Aue
  • Zertifikatsübergabe im Smac

Chemnitz - In Deutschland fehlen tausende Lokführer. Chemnitz stemmt sich gegen den Trend: Am Dienstag (14. Januar 2020) bekommen 39 neue Triebfahrzeugführer ihre Zertifikate überreicht. Die sechs Frauen und 33 Männer erhalten im Archäologiemuseum Smac feierlich ihre „Führerscheine“.  Ausgebildet wurden sie im Auftrag und für die Citybahn Chemnitz.

Dr. Harald Neuhaus Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Mittelsachsen und der Citybahn: „Ich bin sehr froh, dass wir frühzeitig den Ausbildungsbedarf erkannt und gehandelt haben. Allein für die Erweiterung des Chemnitzer Modells nach Aue benötigen wir etwa 30 neue Triebfahrzeugführer. Wenn wir uns wie andere nur auf den Ausbildungsmarkt verlassen hätten, gäbe es jetzt bei uns Engpässe.“

Und so lief die Ausbildung ab: Die Citybahn wählte unter 120 Bewerbern 46 aus, von denen nach einjähriger Ausbildung nun 39 neue Kollegen fürs das Chemnitzer Netz zur Verfügung stehen – vor allem für die 47 Kilometer lange Strecke bis Aue, auf der Ende des Jahres die ersten Bahnen fahren sollen. Dass lediglich sieben Schüler das Ziel nicht schafften, ist, so Dr. Neuhaus, ein Zeichen für die hervorragende Ausbildung bei der Citybahn.

Insgesamt arbeiten beim Unternehmen nun 100 Triebfahrzeugführer, die auf den Strecken des Chemnitzer Modells nach Stollberg, Hainichen, Burgstädt, Mittweida und demnächst Oelsnitz sowie Aue zum Einsatz kommen.

Weil das Chemnitzer Modell weiter wachsen soll – Richtung Niederwiesa und Limbach zum Beispiel – stellt die Citybahn zurzeit eine weitere Ausbildungsklasse zusammen.

Quelle: VMS

++++++++++

Datum 13.01.20

DB im Dezember mit bester Pünktlichkeit seit 2016

  • Spitzenwerte im Fernverkehr bestätigen positiven Trend 2019
  • Züge im Nah- und Fernverkehr insgesamt pünktlicher als im Vorjahr
  • DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: Strategie ,Starke Schiene‘ greift

Zum Jahresende haben die Züge des DB-Fernverkehrs deutlich in der Pünktlichkeit zugelegt. Die ICE- und IC-Flotte war im Dezember 2019 mit 79,1 Prozent Pünktlichkeit unterwegs und stellt damit den seit 2016 geltenden besten Dezember-Wert ein.

DB-Vorstandsvorsitzender Richard Lutz: „Wir freuen uns über dieses Ergebnis zum Jahresende und mehr noch über den positiven Ganzjahres-Trend im Fernverkehr: In neun von zwölf Monaten des Jahres 2019 waren wir besser unterwegs als 2018. Diese Entwicklung macht Mut, weil sie zeigt, wie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen an unserem obersten Ziel arbeiten: unseren Kunden einen zuverlässigen, pünktlichen Bahnbetrieb zu sichern. Unsere Strategie ,Starke Schiene‘ greift. Wir kommen Stück für Stück voran.“

Gegenüber November 2019 fuhren die Fernverkehrszüge im Dezember zu 6,9 Prozent pünktlicher. Die 79,1 Prozent bedeuten zugleich auch gut zwei Prozent Verbesserung gegenüber Dezember 2018.

Die Züge des DB-Personenverkehrs insgesamt - im Nah- und Fernverkehr -waren im Dezember 2019 mit 93,8 Prozent Pünktlichkeit unterwegs. Auch das ist der beste Wert innerhalb der zurückliegenden drei Jahre.

Die Jahrespünktlichkeit des Fernverkehrs lag 2019 bei 75,9 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich der Wert damit um einen Prozentpunkt (2018: 74,9 Prozent). 91 Prozent waren der Spitzenwert 2019 im Fernverkehr, erreicht am 24. Dezember.

Quelle: Deutsche Bahn

Zurück

Datenschutzerklärung
powered by Beepworld