Verkehrsnachrichten-Rubrik: Archiv März 2019

Datum 29.03.19

Bilanz 2018: Neuer Fahrgastrekord • Umsatz gestiegen • Investitionsoffensive für bessere Bahn  

(Berlin, 28. März 2019) Bahnfahren wird immer beliebter. Die Zahl der Reisenden im Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB) ist 2018 zum vierten Mal in Folge deutlich gestiegen. Rund 148 Millionen Fahrgäste nutzten im vergangenen Jahr die Fernverkehrszüge der DB. Das sind 5,7 Millionen oder vier Prozent mehr als 2017 – ein neuer Spitzenwert. Auch infolgedessen stieg der bereinigte Umsatz des DB-Konzerns in diesem Zeitraum um 3,1 Prozent auf 44,02 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT bereinigt) lag mit 2,1 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau (-1,9 Prozent).

Die DB rechnet damit, dass sich der Trend zur umweltfreundlichen Schiene weiter fortsetzt: „2019 werden wir im Fernverkehr erstmals über 150 Millionen Reisende begrüßen dürfen. Bahnfahren ist aktiver Klimaschutz, denn die Schiene ist der einzige echte grüne Verkehrsträger“, sagte Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, bei der Vorstellung der Bilanz für das Jahr 2018: „Damit sind wir auf gutem Weg hin zum Ziel von mehr als 200 Millionen Fernreisenden im Jahr 2030.“

Europaweit nutzten 2018 rund 2,6 Milliarden Passagiere die Züge der DB (plus 17 Millionen im Vergleich zum Vorjahr). Bei der Verkehrsleistung im Schienenpersonenverkehr legte die DB 2018 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 1,9 Prozent auf 97,7 Milliarden Personenkilometer zu. Während DB Regio stabil blieb, erhöhte der Fernverkehr der DB seine Verkehrsleistung kräftig um 5,6 Prozent auf 42,8 Milliarden Personenkilometer.

Auf ein neues Rekordniveau stieg auch die gesamte Betriebsleistung auf dem Schienennetz der DB: Das Unternehmen steigerte die Zahl der Trassenkilometer gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent auf rund 1,09 Milliarden. Der Anteil der DB-externen Eisenbahnverkehrsunternehmen kletterte dabei weiter auf 32,2 Prozent (2017: 30,9 Prozent).

„Zur Wahrheit gehört aber auch: Der Erfolg der Schiene bringt Nebenwirkungen in Form von Wachstumsschmerzen“, sagte DB-Chef Dr. Lutz und nannte die „nicht zufriedenstellende Pünktlichkeit“ von 74,9 Prozent im Fernverkehr im Jahr 2018. Mit der „Agenda für eine bessere Bahn“ würden nun mit Hochdruck Engpässe in den Bereichen Infrastruktur, Fahrzeuge und Personal beseitigt. „Mehr Kapazität ist der Schlüssel für eine pünktlichere und attraktivere Bahn“, so Dr. Lutz.

Große Teile der in den nächsten Jahren zusätzlich geplanten Investitionen und Ausgaben in Höhe von rund fünf Milliarden Euro werden in mehr Qualität und Zuverlässigkeit, neue und komfortablere Züge sowie zusätzliches Personal fließen. Für mehr Wachstum und Qualität hat die DB 2018 allein in Deutschland deutlich mehr als 24.000 neue Mitarbeiter eingestellt – so viele wie nie zuvor. Dabei wurden nicht nur freiwerdende Stellen nachbesetzt, sondern auch über 5.500 Arbeitsplätze aufgebaut.

DB-Finanzvorstand Alexander Doll erläuterte: „Wir nehmen sehr viel Geld in die Hand für eine bessere Bahn. Unsere Brutto-Investitionen haben wir daher 2018 zusammen mit dem Bund auf hohem Niveau nochmals deutlich um mehr als 7 Prozent auf über 11 Milliarden Euro ausgebaut.“

Der Großteil der Investitionen floss 2018 in die Verbesserung des Schienennetzes (62 Prozent), gefolgt von Fahrzeuginvestitionen, unter anderem in den ICE 4. Die Netto-Finanzschulden der DB haben sich per 31.12. 2018 im Vergleich zum Vorjahresende um 926 Millionen auf leicht über 19,5 Milliarden Euro erhöht. Doll betonte, an den Kapitalmärkten bleibe die DB ein verlässlicher und stabiler Partner.

Internationales, Logistik und Güterverkehr

Das internationale Geschäft des DB-Konzerns mit DB Schenker und DB Arriva ist weiter auf Erfolgskurs. DB Schenker machte 2018 erstmals mehr als 17 Milliarden Euro Umsatz (plus 3,8 Prozent), DB Arriva erzielte 5,4 Milliarden Euro Umsatz (plus 1,8 Prozent). Während die Betriebsleistung der europäischen Regionalverkehrstochter DB Arriva im Bus- und Bahnverkehr stabil blieb, legte der Logistiker DB Schenker in allen Sparten zu, teilweise sogar deutlich.

Bei DB Cargo hingegen ging die Verkehrsleistung um 4,8 Prozent zurück. Die DB arbeitet mit Hochdruck daran, die unbefriedigende Situation zu verbessern. Der DB Schienengüterverkehr hat sich neu aufgestellt und investiert in Fahrzeuge und Personal, um wieder nachhaltig wachsen zu können. 

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 27.03.19

Fahrgastverband Pro Bahn lobt Sachsen-Anhalts Nahverkehr  

  • Preis für Landestochter NASA und Busbetrieb Vetter  

Sachsen-Anhalts Engagement für den ländlichen Nahverkehr wurde am Wochenende vom Fahrgastverband Pro Bahn gewürdigt. Beim Festakt für Mitteldeutschland in Chemnitz gab der Verband acht Fahrgastpreise 2019 nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.  

Dem Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA), vertreten durch Geschäftsführer Rüdiger Malter, wurde gemeinsam mit dem Busunternehmen Vetter ein Preis für ihr Engagement zur Erschließung ländlicher Regionen verliehen. Die Jury lobte den hochwertigen Regionalverkehr in dünnbesiedelten Landesteilen. Laudator Jörg Bruchertseifer erklärte: „Viele Orte Deutschlands erreicht man sonntags gar nicht. Dort wo NASA und Vetter agieren, kann man dagegen wirklich von Teilhabe in ländlichen Regionen sprechen.“  

Dies sei auch eine demografische Herausforderung, kommentierte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel. Er sagte: „Wir freuen uns über die Auszeichnung und sehen unser Konzept bestätigt: Das Bahn-Bus-Landesnetz entwickeln wir als Rückgrat des Nahverkehrs. Zusammen mit abgestimmten kommunalen Angeboten lassen sich so gute Verbindungen knüpfen, die Stadt und Land erschließen.“  

Der Fahrgastpreis wird seit 2005 verliehen und honoriert herausragendes Engagement im öffentlichen Verkehr.   

Quelle: NASA

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Datum 26.03.19

Swiss Travel System mit erneutem Rekordumsatz: Next stop ÖV Schweiz    

Auch 2018 ist die Beliebtheit des ÖV Schweiz bei Touristen ungebrochen. Ausländische Gäste gaben im Vergleich zum Vorjahr 6,4 Prozent mehr für Swiss-Travel-System-Fahrausweise aus. Der Umsatz stieg auf über 130 Millionen Franken, wovon der Löwenanteil den Gästen aus Asien und den USA zuzuschreiben ist.             

Die Vermarktung des ÖV Schweiz im Ausland durch die Swiss Travel System AG und ihre Partner trägt Früchte: 2018 ist das sechste Rekordjahr in Folge. Auch wenn sich das Wachstum im Vergleich zum Sprung 2016-17 etwas verlangsamt hat, ist die 130-Millionen-Umsatzmarke ein weiterer Meilenstein. Am Reisen mit Bahn, Bus und Schiff schätzen die Gäste aus aller Welt nicht nur Pünktlichkeit und tadellose Anschlussverbindungen, sondern auch höchsten Komfort, Panorama und Schweizer Idylle.

Asiatische Gäste finden Gefallen an Bahn, Bus und Schiff

Nummer eins im ÖV-Fahren waren 2018 mit einem Umsatz von 20.3 Millionen Franken die Gäste aus China (+14,9 Prozent), welche die letztjährigen Spitzenreiter aus Südkorea auf Platz vier verwiesen (16.5 Millionen Franken, -8,2 Prozent). Auf Platz zwei liegt 2018 der Markt Indien mit einem Umsatzwachstum von 18,1 Prozent auf knapp 17.7 Millionen Franken. Sehr positiv entwickelte sich auch der Mark USA mit +14,9 Prozent auf 16.7 Millionen Franken, der neu auf Platz drei liegt. Mit Grossbritannien steht an fünfter Stelle der stärkste europäische Markt (11.5 Millionen Franken, +4.9 Prozent).

Grand Train Tour und attraktives Sortiment mit Magnetwirkung

Einer der Faktoren des diesjährigen Erfolgs ist der Touristenmagnet «Grand Train Tour of Switzerland». Die Tour vereint die schönsten Panoramastrecken des Landes zu einer einmaligen 1280 Kilometer langen Route und führt die ausländischen Gäste mit dem ÖV ganzjährig bequem zu den Höhepunkten und Sehenswürdigkeiten der Schweiz. Mit dem Swiss Travel Pass, auch «Touristen-GA» genannt, Eurail/Interrail-Pässen und anderen attraktiven Tickets bietet sich den Reisenden ein vielfältiges Sortiment an passenden Fahrausweisen, die sich für ihre individuellen Reisebedürfnissen eignen und somit das Reisen mit dem ÖV attraktiv machen. «Ein wichtiges Schlüsselelement für den Erfolg ist auch die enge Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus und unseren internationalen Vertriebspartnern, die eine optimale Positionierung des ÖV Schweiz im Ausland erst möglich macht», so Maurus Lauber, CEO der Swiss Travel System AG. Schliesslich haben auch zahlreiche Influencer einen wichtigen Beitrag geleistet, die im Rahmen von Social-Media-Kampagnen den Schweizer ÖV mit ihren Beiträgen ins beste Licht rücken.

Quelle: SBB

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Datum 26.03.19

Baubeginn für Verlängerung des viergleisigen Ausbauabschnitts bis zur Stadtgrenze Bambergs

Derzeit beginnt der Bau des Abschnitts Hallstadt - Breitengüßbach der knapp 200 Kilometer langen Neu- und Ausbaustrecke Nürnberg - Ebensfeld - Erfurt (VDE8.1). Ab Breitengüßbach kommt Richtung Süden, bis kurz vor Bamberg, fünf Kilometer Viergleisigkeit hinzu. Heute liegen hier nur zwei Gleise. Durch die breitere Bahntrasse ist es erforderlich, die bestehende Autobahnbrücke der A 73 sowie die Zufahrten auf die größere Breite anzupassen. Diese Arbeiten laufen unter der Regie der Autobahndirektion Nordbayern und sind mit der Bahn eng koordiniert. Um im Gleisbereich arbeiten zu können, sind Sperrungen des Bahnverkehrs mit Ersatzverkehr und Straßenumleitungen notwendig, so vom 30. März - 2. April und vom 6. - 9. April.

Die Regionalzüge werden an diesen beiden Wochenenden zwischen Bamberg und Bad Staffelstein bzw. Lichtenfels durch Busse im Schienenersatzverkehr (SEV) ersetzt. Die SEV-Busse brauchen länger als die ausfallenden Züge. Um längere Umsteigezeiten zwischen Zügen und SEV-Bussen zu vermeiden, bietet die Bahn zwischen Nürnberg und Bamberg zusätzliche Zugverbindungen an. Auf Grund der Straßensperrung bei Breitengüßbach und um das SEV-Konzept weitgehend stabil fahren zu können, muss leider der SEV-Halt in Hallstadt entfallen. Um den Reisenden aus Hallstadt weiterhin Fahrtmöglichkeiten nach und von Lichtenfels anbieten zu können verkehrt zusätzlich ein Kleinbus zwischen Hallstadt und Breitengüßbach. Einzige Fahrt des SEV via Hallstadt ist der letzte Bus (4940) von Bamberg nach Lichtenfels, welcher mit geänderten Fahrzeiten verkehrt.

Fernverkehrszüge werden zwischen Nürnberg und Erfurt umgeleitet. Dadurch verlängert sich die Reisezeit um rund 90 Minuten. Die Halte in Erlangen, Bamberg und Coburg entfallen.

Informationen zu Verkehrseinschränkungen:

Für die Straße:

Für die Bahn:

Anwohnerinformationen: http://www.vde8.de/abschnitt-hallstadt

Außerhalb der vorgenannten Wochenenden laufen die Bauarbeiten in der Regel bei laufendem Zugverkehr.

Baurecht besteht seit 2015. Als erstes wurde eine feste Trennung des Baufelds von den befahrenen Gleisen eingerichtet. Holzpfähle markieren die Baufeldgrenzen. Vor dem Trassenbau stehen die archäologischen Untersuchungen auf den vorher ausgemachten Verdachtsflächen.

Im Bahnhof Hallstadt laufen die ersten Arbeiten zur Anpassung der Oberleitung. Das heißt, die so genannten Tragwerke über mehrere Gleise werden durch einzelne Maste ersetzt. Dadurch ist z. B. bei Störungen immer nur ein Gleis unter der Oberleitung betroffen und nicht der gesamte mehrgleisige Streckenabschnitt. In vier längeren Sperrungen in diesem Jahr wird rund um die Uhr gearbeitet. Darüber hinaus gibt es kurze Sperrungen. Sie liegen in der Nacht, um den Bahnverkehr möglichst wenig zu beeinflussen. Das heißt dann leider für die Anwohner, dass sie Arbeitslärm und Beleuchtung ausgesetzt sind. Im März werden die Baustellen eingerichtet, bei Bedarf Kampfmittel sondiert.

Der Abschnitt ist Teil der Schnellfahrstrecke München-Berlin. Sie war mit Fertigstellung der etwa 230 Kilometer langen Neubaustrecken Ebensfeld-Erfurt-Leipzig/Halle(Saale) im VDE 8 Ende 2017 eröffnet worden. Mit 4 statt 6 Stunden Reisezeit rückten die Metropolen durch die konkurrenzfähige Bahn enger zusammen. Die Geschwindigkeit ab Ebensfeld in Richtung Süden wird durch den Ausbau auf 230 km/h erhöht, die Kapazität vergrößert.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 22.03.19

Überbauung Gleistribüne: Die Mieter für das Erdgeschoss sind bekannt         

Nördlich der Gleise des Zürich Hauptbahnhofs realisiert die SBB das Immobilienprojekt HB Nord mit den beiden Überbauungen Gleisarena und Gleistribüne. Die Gebäude der beiden Komplexe bieten attraktive Wohnungen sowie Flächen für Dienstleistungen, Gastronomie und Läden. Nun ist bekannt, welche Mieter ab Ende August 2019 im Erdgeschoss der Gleistribüne ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten werden.       

Mit seiner Nähe zum Zürich HB nimmt das Areal Zollstrasse eine zentrale Rolle in der Stadtentwicklung ein. Die Überbauung HB Nord mit den beiden Komplexen Gleisarena und Gleistribüne wird dem Areal ein neues Gesicht geben. Die Überbauung Gleistribüne beinhaltet drei Wohngebäude mit 139 Wohnungen, Verkaufs- und Gewerbeflächen sowie einen Gastronomiebetrieb mit Aussenflächen. Ab Ende August begrüssen folgende Mieter ihre Kunden im Erdgeschoss der Gleistribüne:         

  • Beat Heuberger «Weine & Gewürze»
  • ELONI Designmöbel und Wohnaccessoires
  • Zürcher Nagelstudio «My Nice Nails»
  • «Chez Mamie» – Bio unverpackt
  • Revendo, Upcycling für Apple Produkte und Android Smartphones
  • m-way 100% e-biking
  • Bäckerei Hug
  • Kiosk ZHB        

Als Gastronomiebetrieb wird das «Restaurant Zur Werkstatt» im Erdgeschoss einziehen.

Unmittelbar neben der Gleistribüne entsteht die Gleisarena, welche zwei Dienstleistungsgebäude mit Retail- und Gastronomieangeboten im Erdgeschoss umfasst. In den Obergeschossen entstehen Büros. Zwei Mieter der Gleisarena sind ebenfalls bereits bekannt: Ab Herbst 2020 werden die Asset Manager Responsability Investments AG sowie die Fernfachhochschule Schweiz in das Gebäude einziehen.

Grundlage der Überbauung HB Nord bildet ein privater Gestaltungsplan, der von der SBB gemeinsam mit der Stadt Zürich erarbeitet wurde. Im Sommer 2017 fand der Spatenstich für die Gleisarena und Gleistribüne statt. Die offizielle Eröffnung der Gleistribüne ist im Herbst 2019 geplant, diejenige der Gleisarena im Herbst 2020.

Quelle: SBB

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Datum 21.03.19

Kapazitätserweiterungen im Regionalverkehr zum 1. April in Berlin und Brandenburg

Stark gestiegene Fahrgastzahlen führen zu Mehrbestellungen bei DB-Regio Nordost

Größere Fahrzeuge und mehr Sitzplätze für größtmöglichen Komfort – dafür hat sich die DB Regio Nordost im Auftrag des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) stark gemacht.

Zum 1. April 2019 kommen 21 zusätzliche Doppelstockwagen und 4 Loks zum Einsatz. Damit werden drei- und fünfteiligeTriebwagen des Typs ET 442 (TALENT 2) frei, um die Linien RE7 und RB13 ganztägig zu verstärken.

Insgesamt sind damit werktags zusätzlich ca. 1000 Sitzplätze in RB10, RB13 und RE7 verfügbar. Damit reagieren die Länder Berlin und Brandenburg und der VBB gemeinsam mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen auf die stark gestiegene Nachfrage in Berlin und Brandenburg.

„Wir freuen uns sehr, dass die Länder Berlin und Brandenburg unsere Vorschläge zur Kapazitätserweiterung aufgegriffen haben. In den vergangenen Monaten haben wir alles darangesetzt, verfügbare Fahrzeuge aus anderen Regionen zu beschaffen. Unsere Mitarbeiter haben diese in den Werkstätten für die Anforderungen im Verbundgebiet angepasst.“ sagt Dr. Joachim Trettin, Vorsitzender der DB Regio AG, Regio Nordost.

Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider: „Mit den zusätzlichen Zügen und größeren Waggons setzen wir um, was wir im Landesnahverkehrsplan angekündigt hatten. Die kurzfristigen Bestellungen von etwa 2 Millionen mehr Zugkilometern verbessern das Angebot für die Fahrgäste und sind Teil unserer Offensive für mehr und besseren Schienenverkehr in den kommenden Jahren.“

Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther: „Ich freue mich sehr, dass wir mit diesen neuen Angeboten schnelle Verbesserungen gerade im Berufsverkehr erreichen. Sie werden dringend benötigt in einer wachsenden Stadt mit wachsenden Pendlerzahlen.“

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „Diese zusätzlichen Verkehre sind ein wichtiger Schritt, Entlastung für die Pendlerinnen und Pendler in den oft vollen Zügen zu schaffen. Allerdings muss mit dem Mehr an Angeboten auch die Infrastruktur mitwachsen. Mit dem Planungsprojekt i2030 schaffen wir gemeinsam mit den Ländern Berlin und Brandenburg und der DB dafür die Voraussetzungen.“

Bereits seit April 2018 fahren auf der Linie RB13 von Wustermark nach Berlin fünfteilige Triebfahrzeuge des Typs ET 442 (TALENT 2) mit etwa 300 Sitzplätzen (statt 160 Sitzplätzen). Weitere wichtige Kapazitätserweiterungen folgen nun zum 1. April 2019:

RE 7 Dessau – Bad Belzig – Berlin – Wünsdorf-Waldstadt

• Montag-Freitag: alle Fahrten mit 460 Sitzplätzen (statt 300 Plätzen)

• Zusätzlicher Doppelstockzug mit 459 Sitzplätzen

• Verdichterzug 6.22 Uhr ab Bad Belzig – Berlin-Schönefeld Flughafen: neu mit 459 Sitzplätzen (statt bisher 320 Plätzen)

• Montag-Donnerstag zusätzlicher Verdichterzug gegen 16.30 Uhr Berlin Ostkreuz - Bad Belzig

• Zusätzlicher Ausflugszug am Wochenende gegen 10.30 ab Berlin, 17.08 Uhr ab Bad Belzig RB 10 Nauen – Berlin

• Durchgängig Einsatz von Doppelstockwagen

• Kapazitätserhöhung auf 580 Sitzplätze (statt 460 Plätze) Fontane-Jubiläum und Landesgartenschau

Mehr Reisende werden in diesem Jahr auch in der Prignitz erwartet. Vom 18. April bis 6. Oktober 2019 findet in Wittstock/Dosse die Landesgartenschau (LAGA) statt. Und bereits am 30. Dezember 2018 startete das Fontanejahr anlässlich seines 200. Geburtstags. Zu Beginn des Fontanejahres haben die Länder Berlin und Brandenburg deutlich mehr Fahrten bei DB Regio bestellt.

• RE6 fährt täglich mit allen Zügen von und nach Berlin Gesundbrunnen (statt einzelne Züge in der Hauptverkehrszeit)

• RB55 fährt auch am Wochenende stündlich (statt alle 2 Stunden)

• Während der LAGA fährt der RE6 zwischen Neuruppin West und Wittenberge stündlich (statt alle 2 Stunden)

• RE6 bietet während der LAGA zusätzliche Spätverbindungen gegen 22 Uhr ab Wittstock Richtung Wittenberge und Neuruppin (-Berlin)

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 21.03.19

Sieben neue Flyer für die Freizeit

  • Verkehrsverbund Oberelbe gibt Tipps für Wandern, Biken, Natur und Kultur

Von Wanderungen in Böhmen bis Radtouren im Lausitzer Seenland, vom Weingenuss im Elbland rund um Meißen bis zum Kletterfelsen in der Sächsischen Schweiz – im Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) laden viele Ziele zu Ausflügen ein. Dies ließ im vergangenen Jahr die Zahl der verkauften Tagestickets weiter steigen. Jetzt hat der Verbund seine Serie an Flyern für die Freizeit überarbeitet und neu herausgebracht.

„Wir bieten sechs Flyer auf Deutsch und einen in tschechischer Sprache an“, zählt Antje Roth, Marketingmitarbeiterin im VVO auf: „Je einer informiert zu Sächsischer Schweiz, dem Osterzgebirge, der Lausitz, dem Elbland, Böhmen und zur Landeshauptstadt Dresden.“ Zudem gibt es einen Flyer für Ausflüge in den VVO für tschechische Besucher. Alle Flyer enthalten eine große Karte, Informationen zu Fahrplänen, Tickets und viele Tipps für die Freizeit. „Dabei legen wir viel Wert auf kleine, außergewöhnliche Ziele, die noch nicht jeder kennt“, betont Antje Roth. „Dazu zählen das Zuse-Computer-Museum in Hoyerswerda, die Tellkoppentour ab Kurort Kipsdorf oder das Barockschloss Zabeltitz.“

Die Zahl der verkauften Tageskarten im VVO hat sich 2018 weiter erhöht: Insgesamt wurden rund 1,6 Millionen Tickets für Familien, Einzelpersonen und Kleingruppen erworben, eine Steigerung um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter den verkauften Tickets waren mehr als eine Million Tageskarten für Einzelpersonen, 430.000 Familientageskarten sowie über 100.000 Kleingruppenkarten für jeweils fünf Personen.

Die Flyer sind bei den 14 Verkehrsunternehmen im VVO erhältlich und können im Online-Shop unter www.vvo-online.de bestellt werden. Dort, und an der VVO-InfoHotline 0351 / 852 65 55, gibt es ebenfalls umfangreiche Informationen zu Fahrplan und Tarif.

Quelle: VVO

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Datum 21.03.19

Strecke Bellinzona–Giubiasco: Intensive Bauphase im Dragonato-Tunnel

An den letzten zwei Märzwochenenden, 23. bis 25. März und 30. März bis 1. April, ist der Abbruch des alten Dragonato-Tunnels in Bellinzona geplant. Dazu wurde ein neuer Tunnel um den alten herum gebaut. Diese besonderen und heiklen Arbeiten erfordern einen Totalunterbruch auf der Gotthardlinie zwischen Bellinzona und Giubiasco. Für die Kunden verkehren Ersatzbusse.                     

Der doppelspurige Dragonato-Tunnel zwischen Bellinzona und Giubiasco stellt ein wichtiges Element in den Projekten der SBB dar, die das künftige Bahnangebot nach der Inbetriebnahme beider Basistunnel auf der Gotthardachse gewährleisten sollen. Nun kommen die Modernisierungsarbeiten, die seit Sommer 2016 laufen, in die Abschlussphase. Der neue Betontunnel, der um den alten Tunnel herum gebaut wurde, ist jetzt fertig. Nun muss der alte Tunnel abgebrochen werden.

Diese Abbrucharbeiten sind an den letzten zwei Märzwochenenden vorgesehen. Dazu wird aus Sicherheitsgründen die Gotthardlinie zwischen Bellinzona und Giubiasco vollständig für den Verkehr gesperrt.

Die Abbrucharbeiten sind heikel und lärmintensiv. Die SBB setzt alles daran, die Unannehmlichkeiten und Lärmemissionen für die Anwohner auf ein Minimum zu beschränken. Allerdings handelt es sich um sehr spezielle Arbeiten: Abbruch des 1873 in Naturstein gebauten Tunnels unter dem neuen Bauwerk sowie Abtransport des Abbruchmaterials.

Der Tunnel aus dem Jahr 1873 erfordert eine vollständige Erneuerung und eine Profilerweiterung auf vier Meter. In allen Bauphasen gestalten sich die Arbeiten komplex, da die Via Ospedale trotz der Baustelle befahrbar ist und die Entwässerung in den parallel zur Strasse fliessenden Bachs gewährleistet bleibt. Auch der Bahnbetrieb bleibt bestehen: Der SBB ist es wichtig, dass die Kundinnen und Kunden trotz der Baustellen mit der Bahn reisen können.

Einschränkungen im Bahnverkehr, 23. bis 25. März und 30. März bis 1. April

Für den Abbruch des alten Tunnels muss die Gotthardlinie zwischen Bellinzona und Giubiasco vollständig für den Bahnverkehr geschlossen werden. Ausserdem erfordern Arbeiten südlich von Lugano und auf der Linie nach Locarno einen Unterbruch zwischen Lugano-Paradiso und Melide sowie zwischen Giubiasco und Locarno. Folgende Aufstellung zeigt die Situation im Bahnverkehr im Tessin an den zwei letzten Märzwochenenden vom 23. bis 25. März und 30. März bis 1. April.        

Der Güterverkehr auf der Gotthardachse wird entweder unterbrochen oder über die Lötschbergachse umgeleitet.

Die SBB empfiehlt allen Reisenden auf der Gotthardachse und im Tessin, an den letzten zwei Märzwochenenden, genügend Reisezeit einzuplanen. Sie empfiehlt ausserdem, vor dem Reiseantritt den Online-Fahrplan zu konsultieren. Auskünfte erteilt auch die Gratisnummer 0800 007 102 (8 Rappen pro Minute aus dem Schweizer Festnetz) oder die Nummer +41 512 257 844 (aus dem Ausland). Reisende mit einer Behinderung, die Ein- und Ausstiegshilfe benötigen, werden gebeten, die Gratisnummer 0800 007 102 (aus der Schweiz) oder die Nummer +41 512 257 844 (aus dem Ausland) anzurufen. In den Bussen können keine Velos mitgeführt werden.

Quelle: SBB

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Datum 20.03.19

Mit Demonstrator DIRK zu mehr Komfort für Zugreisende

  • DLR und DB ST vereinbaren Bau und Betrieb von DIRK, einem mit DLR-Messtechnik zum Versuchsträger umgebauten ICE-Wagen.
  • Die Partner werden ab 2020 gemeinsam an Innovationen für Reisedenkomfort und Klimatisierung forschen.
  • Schwerpunkte: Schienenverkehr, Aerodynamik, Klimatisierung


Am 19. März 2019 unterzeichneten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die DB Systemtechnik GmbH (DB ST) einen Kooperationsvertrag für das Projekt DIRK, dem "Demonstrator für Innovationen im Reisendenkomfort und Klimatisierung". Ein aktueller ICE-Wagen wird zum Labor für die Klimatisierung von Zügen. Nach dem Umbau werden die Partner gemeinsam an Technologien zur Verbesserung des Wohlbefindens der Reisenden und zur Reduzierung des Energiebedarfs der Klimatisierung forschen. Im Frühjahr 2020 soll der Versuchsträger DIRK auf dem Gelände der DB ST im nordrhein-westfälischem Minden in Betrieb genommen werden. Dort betreibt die DB ST eine Klimakammer für Schienenfahrzeuge, die auch für DIRK als Versuchsumgebung genutzt werden wird.

Angenehme Temperaturen im Sommer und Winter, eine hohe Luftqualität, individuelle Komfortzonen, energieeffiziente Belüftungskonzepte oder eine verbesserte Akustik - es ist eine ganze Reihe an wissenschaftlichen Fragestellungen und Zielen, denen die sich die Ingenieurinnen und Ingenieure mit DIRK widmen werden.

Die DB ST stellt das Schienenfahrzeug; ein ICE-Wagen der Baureihe 802.09. Die Wissenschaftler vom DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Göttingen verbauen darin ihre bewährte Messtechnik: Sensoren für Luftdruck, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und der Geschwindigkeit der Luftströmung im Zuginneren. Passagier-Dummies geben Wärme ab. Schließlich ist der Mensch auch immer eine thermische Quelle; in großer Zahl sogar mit erheblichem Einfluss auf die Umgebung. Mit Laser und Rauch macht das Messpersonal die Luftströmung im Innenraum sichtbar.

"Die Stärkung des Schienenverkehrs als wettbewerbsfähiger Verkehrsträger ist ein wichtiger Baustein der Verkehrswende. Mit dieser Partnerschaft können wir Bahnreisen noch entspannter machen und die Bahn somit als komfortable Alternative zu Auto oder Flugzeug stärken", sagt Prof. Karsten Lemmer, DLR-Vorstand für Energie- und Verkehrsforschung.

Christoph Kirschinger, Geschäftsführer der DB ST: "Mit dem Demonstrator DIRK können wir Innovationen für den Reisendenkomfort und in der Klimatisierung viel effizienter untersuchen und damit auch schneller und direkter zur Umsetzung bringen. Das ist einmalig im Bahnsektor und mit dem Forschungszentrum DLR haben wir hierfür den idealen Partner".

Quelle: DLR

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Datum 15.03.19

Einsteigen bitte! S-Bahn Berlin bildet so viele Lokführer aus wie nie zuvor

Die S-Bahn Berlin gehört mit rund 3000 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern der Hauptstadt. Gut tausend Lokführerinnen und Lokführer steuern die rot-gelben Züge auf dem 327 Kilometer langen Schienennetz mit seinen 166 Bahnhöfen. Für viele Menschen ein Traumberuf. Wer nach dem Schulabschluss Lokführer bei der S-Bahn Berlin werden will, muss eine dreijährige Ausbildung absolvieren. Diese verläuft in zwei Schritten:

- Zwei Jahre Ausbildung zum Industrie-Elektriker. Hierbei lernen die jungen Leute, elektrische Bauteile zu installieren, Komponenten der Triebfahrzeuge instand zu setzen und erfahren, wie ein S-Bahn-Triebfahrzeug funktioniert.

- Ein Jahr Ausbildung zum Triebfahrzeugführer (Tf). In dieser Zeit werden Kenntnisse im Eisenbahnbetrieb erworben und das Fahren von S-Bahnzügen erlernt, um die Fahrgäste sicher, pünktlich und bequem an ihr Fahrziel bringen zu können.

Im neuen Ausbildungsjahr, das im September beginnt, bildet die S-Bahn Berlin so viele Schulabgänger zum Tf aus wie niemals zuvor. Aufgrund der hohen Nachfrage wird erstmals sogar eine zweite Klasse eröffnet. Somit stehen 24 Ausbildungsplätze zur Verfügung – die erste Klasse ist bereits voll belegt, in der zweiten sind noch Plätze frei.

Job mit Zukunft

Azubis, die nach drei Jahren erfolgreich abschließen, sitzen bei der Deutschen Bahn fest im Führerstand-Sitz, denn das Unternehmen gibt eine hundertprozentige Übernahmegarantie. Durch die zweijährige Ausbildung zum Industrie-Elektriker bekommen die frisch gebackenen Tf außerdem das Rüstzeug an die Hand, auch in anderen Bereichen des Unternehmens arbeiten zu können.

Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Wir bieten jungen Menschen eine fundierte Ausbildung zum Lokführer und anschließend ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Wir freuen uns, so Mitarbeiter langfristig an unser Unternehmen zu binden, um für unsere Kunden einen stabilen S-Bahnbetrieb zu sichern.“

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 15.03.19

RMV-10-Minuten-Garantie: Mobile Antragstellung und neue Regeln

  • Ab Ende März Antragstellung via Smartphone möglich
  • Beschränkung auf drei Anträge am Tag und Deckelung der Gesamterstattungssumme zur Eindämmung von Missbrauch

Gleich mehrere Neuerungen erwarten die Nutzer der RMV-10-Minuten-Garantie noch in diesem Monat. Zum einen macht der RMV die Beantragung der 10-Minuten-Garantie komfortabler: Ab 31. März können Fahrgäste auch von unterwegs über das Smartphone ihren Erstattungsantrag stellen. Bisher war dies nur über einen Computer möglich. Voraussetzung für den Antrag ist, dass die verspätete Fahrt abgeschlossen ist.

„Die mobile Antragstellung ist für uns ein wichtiger Schritt bei der Weiterentwicklung der RMV-10-Minuten-Garantie“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Perspektivisch soll die Beantragung mit nur wenigen Klicks über unser Kundenportal meinRMV möglich sein.“

Außerdem arbeitet der Verbund zusammen mit seinen Partnern an alternativen Auszahlungsformen. Derzeit müssen Fahrgäste die Erstattungsbeiträge unter Vorlage der Fahrkarte in einer RMV-Vertriebsstelle abholen.

Neue Regeln gegen Missbrauch

Zum anderen treten am 31. März neue Regeln in Kraft, mit denen der RMV gegen den zunehmenden Missbrauch der RMV-10-Minuten-Garantie vorgeht: Der Verbund begrenzt die maximale Zahl der 10-Minuten-Garantie-Anträge auf drei Fahrten pro Tag. Dies gilt auch bei Fällen höherer Gewalt, wie zum Beispiel Unwetter oder Streiks. Zudem können Kundinnen und Kunden künftig maximal ein Drittel des Gesamtpreises einer Zeitkarte über die 10-Minuten-Garantie zurückerstattet bekommen. Ausgenommen von der Deckelung der Erstattungssumme sind Einzel- und Tageskarten.  

„Die 10-Minuten-Garantie ist eine freiwillige Kundengarantie, mit der wir weit über die gesetzlichen Fahrgastrechte im Eisenbahnverkehr hinausgehen“, sagt Ringat. „In den vergangenen Monaten kam es leider immer wieder vor, dass einige wenige unsere großzügigen Regelungen missbrauchen und sich Erstattungen erschleichen, die ihnen nicht zustehen. Um unseren ehrlichen Fahrgästen weiterhin die 10-Minuten-Garantie anbieten zu können, führen wir neue Regeln ein.“

Betrugsversuche mit zehn oder mehr Fahrten am Tag

Bei den meisten Betrugsversuchen beantragen Kunden Erstattungen für Fahrten, die sie nicht angetreten haben. In besonders dreisten Fällen werden Anträge für mehrere Fahrten gestellt, die zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten stattfanden. Teilweise kommen so von einer Person Anträge für zehn oder mehr Fahrten für einen Tag zusammen, der Rekord liegt bei mehr als 40 gestellten Anträgen. „Mit der Begrenzung auf drei erstattungsfähige Fahrten pro Tag schieben wir diesem betrügerischen Verhalten einen Riegel vor“, so Ringat.

Dass berechtigte Ansprüche auf Erstattung durch diese Regel beeinträchtigt werden, ist unwahrscheinlich: 95 Prozent aller Nutzer der 10-Minuten-Garantie stellen Anträge für weniger als drei Fahrten an einem Tag.

Hintergrund

Die seit Juni 2017 angebotene RMV-10-Minuten-Garantie ist eine freiwillige Leistung des RMV und deutschlandweit für einen Verkehrsverbund mit vergleichbarer Größe, Verkehrsbelastung und regionaler Vielfältigkeit ein einmaliges Angebot. Ab zehn Minuten Verspätung am Ziel, auch wenn ein Umstieg nicht geklappt hat, gibt es je nach Fahrkartenart den Fahrpreis vollständig oder anteilig zurück.

Anträge für die 10-Minuten-Garantie können online innerhalb von sieben Tagen nach einer ausgefallenen oder verspäteten Fahrt gestellt werden. Das Geld gibt es nach erfolgter Bearbeitung unter Vorlage der Originalfahrkarten an ausgewählten RMV-Mobilitätszentralen und an RMV-Vertriebsstellen. Bei Bedarf können Garantiefälle auch bis zu drei Monate gesammelt und in Summe vor Ort ausbezahlt werden. Seit Einführung der Garantie wurden bis Ende Februar 2019 insgesamt rund 1,5 Millionen Anträge im Wert von rund 3,6 Millionen Euro gestellt.

Quelle: RMV

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Datum 14.03.19

Mehr Komfort, mehr Verlässlichkeit, mehr Platz: Deutsche Bahn stellt neuen Fernverkehrszug „ECx“ vor  

(Berlin, 13. März 2019) Die Deutsche Bahn (DB) und der spanische Hersteller Talgo haben heute mit Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, den neuen Fernverkehrszug mit dem Arbeitstitel „ECx“ in Berlin vorgestellt. Die lokbespannten Reisezugwagen sind sehr flexibel einsetzbar und ergänzen so die DB-Fahrzeugflotte ab 2023 ideal. Der erste Abruf von 23 Zügen im Wert von 550 Millionen Euro ist Teil eines Rahmenvertrags der DB mit dem spanischen Hersteller Talgo über bis zu 100 Mehrsystemloks und Reisezugwagen.

„In unserer Agenda für eine bessere Bahn haben wir angekündigt, mehr Kapazität auf der Schiene zu schaffen. Der „ECx“ ermöglicht ein besseres Angebot und mehr Komfort. Dieser innovative Zug wird einen wesentlichen Beitrag leisten, noch mehr Menschen für das Bahnfahren zu begeistern“, sagte Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn.

Die „ECx“-Züge sollen im internationalen Verkehr Berlin–Amsterdam fahren und die Fahrzeit auf dieser Strecke um rund 30 Minuten auf 5:50 Stunden verkürzen. Zudem ist der Einsatz der neuen Fahrzeuge auf touristischen Verbindungen nach Westerland (Sylt) und Oberstdorf vorgesehen.

Mit dem „ECx“ bietet die Deutsche Bahn ihren Fahrgästen echten ICE-Komfort: Dazu gehören neben WLAN auch viel Platz für Gepäck, ein Bordbistro sowie Fahrgastinformation mit Echtzeitdaten. In Sachen Barrierefreiheit setzt der Zug neue Maßstäbe: Der stufenlose Einstieg auf Bahnsteighöhe erleichtert allen Fahrgästen das Reisen und versetzt Rollstuhlfahrer in die Lage, künftig selbständig an Bord zu kommen. Der „ECx“ ist auch strategischer Vorreiter: Zukünftig werden alle Fahrzeugausschreibungen für Neufahrzeuge im Fernverkehr die besonders kundenfreundlichen Einstiege enthalten.

„Die Bahnkunden erwarten zu Recht hochmoderne, zuverlässige und komfortable Züge. Die DB ist mit ihrem „ECx“ von Talgo hier genau auf der richtigen Schiene. Besonders hervorzuheben ist die niedrige Fußbodenhöhe von durchgehend 76 cm. Damit ist ein stufenloser Einstieg von allen Bahnsteigen in Standardhöhe möglich. Damit setzt die Bahn neue Maßstäbe für Barrierefreiheit und Reisekomfort, die wir zur Erhöhung der Fahrgastzahlen brauchen. Ich freue mich besonders, dass die neuen Züge ab 2023 auf der Marschbahn nach Sylt, auf der Allgäubahn nach Oberstdorf und auf der internationalen Verbindung Amsterdam–Berlin eingesetzt werden sollen", sagte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.

„Der Abschluss dieses Vertrages ist für Talgo nicht nur eine große Ehre, sondern auch eine große Verantwortung. Wir werden das beste Produkt an einen der anspruchsvollsten Kunden der Welt liefern: die Deutsche Bahn. Wir werden jedoch auch die Erwartungen und Anforderungen aus Deutschland erfüllen, dem Land, in dem wir seit dem Jahr 1994 präsent sind“, sagte José María de Oriol Fabra, Vorstandsvorsitzender Patentes Talgo S.L.U.

Ein Zugverband des „ECx“ besteht aus jeweils einer Mehrsystemlok mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometer und 17 Reisezugwagen. Die insgesamt 570 Sitzplätze teilen sich in 85 Sitzplätze der 1. Klasse und 485 Sitzplätze der 2. Klasse auf.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 13.03.19

Durchgangsbahnhof Luzern: SBB schreibt erste Planungsarbeiten aus

Die Planung des Durchgangsbahnhofs Luzern beinhaltet auch die Zufahrtsstrecken. Um die Auswirkungen auf diese Strecken zu prüfen, sucht die SBB mehrere Generalplaner. Der Auftrag wird in den nächsten Tagen öffentlich ausgeschrieben.

Gegen 100 000 Menschen steigen werktags in Luzern ein, aus oder um. Die Infrastruktur des Bahnhofs und die Kapazität auf den Zufahrtsstrecken zum Bahnhof hat die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit erreicht. Deswegen wollen der Bund, die Region Zentralschweiz und die SBB das Bahnnetz und das Angebot mit dem Durchgangsbahnhof Luzern ausbauen.

Die SBB erstellt derzeit im Auftrag des Bundes die Planung und Projektierung für den Durchgangsbahnhof Luzern. Nebst den zentralen Elementen wie den Zufahrten zum Durchgangsbahnhof gehören dazu unter anderem die Analyse der Auswirkungen auf die Bahnstrecken rund um Luzern und die daraus resultierenden baulichen Massnahmen. Nur so können künftig mehr Züge in der Zentralschweiz verkehren, um die steigende Nachfrage der Reisenden zu decken.

In den kommenden Tagen wird die SBB auf Simap, dem Informationssystem über das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz, die Generalplanung für die Bahnhöfe Ebikon, Emmenbrücke und Sursee sowie für die Abstellanlagen von Personenzügen in Root ausschreiben.

Um das Angebot im Regional- und Fernverkehr weiter ausbauen zu können, benötigt die SBB in den grossen Knotenbahnhöfen in Zukunft siedlungsverträgliche Abstellanlagen an Standorten, die für den Betrieb sinnvoll sind. Die SBB informiert und zieht die Gemeinden und die Anwohnerinnen und Anwohner rechtzeitig bei. Der Schutz vor allfälligen Emissionen der abgestellten Personenzüge ist der SBB ein wichtiges Anliegen. An den Bahnhöfen Ebikon, Emmenbrücke und Sursee werden Anpassungen geprüft, um zusätzliche Durchbindungen und Fahrzeitreduktionen zu ermöglichen. Ziel ist es, dass die Züge nicht im Bahnhof Luzern enden, sondern beispielsweise die Regionen Luzern Ost und Luzern Nord miteinander verbinden.

Das Parlament hat bereits mit dem Ausbauschritt 2025 die für diese Arbeiten nötigen Gelder gesprochen. Mit den bisherigen Ausbauschritten ist die Planung und Projektierung finanziert. Über die Realisierung des Projektes Durchgangsbahnhof Luzern wird in einem künftigen Ausbauschritt entschieden.

Quelle: SBB

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Datum 12.03.19

17. Twindexx-Zug verstärkt ab sofort die Flotte für die Strecken Hamburg–Kiel und Hamburg–Flensburg

Ab sofort fährt ein 17. Twindexx-Dopelstockzug auf den Linien Hamburg-Kiel und Hamburg-Flensburg. Die DB Regio Schleswig-Holstein hat im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein diesen zusätzlichen Zug bei Bombardier Transportation bestellt.

Die steigende Nachfrage in den Hauptverkehrszeiten, speziell im Abschnitt Hamburg-Elmshorn, erfordert eine Ausweitung der Sitzplatzkapazitäten bei zwei weiteren Zügen der Linie RE70, um den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Somit bieten morgens und nachmittags alle für den Berufsverkehr wichtigen Züge der Linien RE7 und RE70 jeweils 700 Sitzplätze.

Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz: „Es ist gut, dass der zusätzliche Zug jetzt da ist. Wir haben den bei DB Regio bestellt, um mehr Platz für die Fahrgäste zu haben. Jetzt erwarte ich natürlich umso mehr von DB Regio, dass der Betrieb auch läuft.“

„Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden mit dem neuen Zug künftig mehr Sitzplatzkapazitäten und somit mehr Komfort anbieten können“, ergänzt Torsten Reh, Chef der DB Regio im Norden.

Der 17. Twindexx-Zug ist in Sachen Leistung und Komfort vollkommen identisch zu den bereits vorhandenen 16 Zügen im Netz Mitte. Eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern, hohe Laufruhe, 350 Sitzplätze, großzügige Sitzabstände, Tische und Klapptische, Steckdosen, Leseleuchten, elektronisches Reservierungssystem (Inbetriebnahme im Laufe des Jahres 2019 geplant), Info-Displays mit Echtzeit-Informationen (verfügbar im Laufe des Jahres 2019), Familienbereich, Ruhebereich 1. und 2. Klasse, großzügig bemessene Stellplätze für Rollstuhlfahrer, Fahrräder und Kinderwagen sorgen für hohen Komfort.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 11.03.19

Rhön-Energie gewinnt Bus-Ausschreibung von LNG Fulda und RMV

  • 45 Linien zwischen Fulda und Rhön / Gemeinsame Ausschreibung von LNG Fulda und RMV über acht Jahre / Nachfragerechte Optimierung des Fahrtenangebots

Bereits zum dritten Mal nach 2004 und 2011 haben die Lokale Nahverkehrsgesellschaft Fulda (LNG Fulda) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) die Busverkehre im Landkreis Fulda entsprechend der europäischen Vergaberichtlinien ausgeschrieben. Start des neuen Verkehrsvertrages ist Dezember 2019. Neuer und alter Betreiber des Liniennetzes ist die RhönEnergie Bus GmbH aus Fulda. Die Ausschreibung umfasste 45 Linien, die bis 1.1.2024 in gemeinsamer Verantwortung bestellt werden und ab diesem Zeitpunkt in ausschließlich lokaler Regie fahren.

„Erstmals im RMV überhaupt haben wir in der Ausschreibung vorgegeben, dass im Falle eines Betreiberwechsels die Busfahrerinnen und Busfahrer die absolut selben Konditionen wie vorher geboten bekommen. Das umfasst Gehalt, Urlaub und Zulagen“, so RMV-Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung Prof. Knut Ringat. Dr. André Kavai, Geschäftsführer des RMV, ergänzt: „Die Garantie erworbener Leistungsansprüche ist ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber dem Fahrpersonal und ein Beitrag für gute Arbeitsbedingungen im Nahverkehr. Kein Busfahrer soll beispielsweise einen Lohnanreiz haben, in den Busfernverkehr zu wechseln.“ Auch Daniel Vollmann, Geschäftsführer der LNG Fulda, hebt die Bedeutung der Qualität des Fahrtenangebots hervor: „Mit der RhönEnergie Bus GmbH haben wir einen in der Region verwurzelten Betreiber, der mit einem guten Arbeitsklima und hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beste Voraussetzungen für ein zuverlässiges Fahrtenangebot mitbringt.“

Mehr Fahrten abends und bessere Taktung

Pro Jahr werden die Busse 3,5 Millionen Kilometer unterwegs sein, wovon 500.000 als Rufbus nur bei vorheriger Anmeldung, also konkreter Fahrgastnachfrage, durchgeführt werden. Gegenüber dem bisherigen Fahrten- und Linienangebot gibt es vor allem folgende Verbesserungen:

  • Ausweitung des Fahrtenangebots am Abend (Linien 20, 32, 35, 36, 41 und 60).
  • 30-Minuten-Takt durch Überlagerung mehrerer Buslinien in den Relationen Hofbieber – Fulda, Dipperz – Fulda und Eichenzell – Fulda.
  • Ab Künzell Gemeindezentrum in Richtung Fulda durch Kombination von Regional- und Stadtverkehr 15-Minuten-Takt (bisher fahren die Busse nahezu zeitgleich etwa alle 30 Minuten).
  • Konsequente Einführung eines Zwei-Stunden-Takts z.B. auf den Linien 23 und 25 sowie Schließen bisheriger Fahrplanlücken zwischen 9 und 12 Uhr z.B. auf den Linien 50 – 56 und 70 – 77.
  • Ausweitung des nachfragebasierenden Prinzips Rufbus von vier auf zukünftig 15 Linien (Fahrten erfolgen nach vorheriger Anmeldung, also nur bei tatsächlicher Fahrgastnachfrage).
  • Durch Optimierung verschiedener Linienangebote und Fahrzeiten trotz Angebotsausweitungen werden insgesamt 12 Busse weniger benötigt.

Moderne Busflotte und hohe Standards für das Fahrpersonal

Alle 61 eingesetzten Busse (drei Klein-, 34 Solo- und 24 Gelenkbusse) verfügen über umfangreiche Fahrgastinformationssysteme wie Monitore mit Echtzeitinfos und Platz für Fahrräder, Rollstühle oder Kinderwagen und sind mindestens mit der Emissionsnorm EURO VI ausgestattet.

Da der LNG Fulda und dem RMV die Entlohnung des Fahrpersonals zur Sicherung der Qualitätsstandards und der Attraktivität des Busfahrerberufs wichtig ist, wurden alle Ausschreibungsgewinner verpflichtet, das vorherige Lohnniveau inklusive erworbener Urlaubsansprüche oder Zulagen zu garantieren und auf Grundlage des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes zu entlohnen.

Quelle: RMV

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Datum 11.03.19

Ab sofort im Beta-Test: Verkehrsmittelübergreifende Verbindungsauskunft auf der mobilen RMV-Website

  • Vernetzung von Bus und Bahn mit Mietfahrrädern, Carsharing und Taxi in multimodaler Verbindungsauskunft / Nächster Schritt zu RMV-Mobilitätsplattform / Beta-Version ab sofort für alle mobilen Endgeräte verfügbar

Mit der grundlegend modernisierten RMV-Website für mobile Endgeräte (m.rmv.de) sind Fahrgäste des Rhein-Main-Verkehrsverbundes ab sofort auch multimodal unterwegs: Die neu aufgesetzte RMV-Verbindungsauskunft vernetzt das ÖPNV-Angebot nun auch mit dem Fahrrad- und Autoverkehr. Die Kunden erhalten so schnell, einfach und unkompliziert eine Tür-zu-Tür-Verbindungsauskunft mit Echtzeitinformationen und Preisangaben, die neben Bus und Bahn auch zusätzlich Bike-, Carsharing- und Taxi-Anbieter miteinbezieht.


„Ein Drittel unserer Kundinnen und Kunden nutzt regelmäßig die mobile RMV-Website“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Über die neue RMV-Verbindungsauskunft bieten wir ihnen eine nahtlose Wegekette von Tür zu Tür, indem wir alle Verkehrsmittel und –angebote in unsere Auskunft einbinden und so neben Bus und Bahn weitere Fahrtoptionen aufzeigen.“


Genauer Fahrzeugstandort via Live-Map
Zusätzlich zur multimodalen Verbindungsauskunft bietet die überarbeitete mobile RMV-Website eine intuitivere Benutzerführung mit neuen Funktionen und Services. Neben einem modernisierten Design und bekannten Funktionen wie zum Beispiel das Teilen von Routen und Linienverläufen können Kunden sich auf einer Live-Map Bahnhöfe, Haltestellen und Carsharing-Stationen, aber auch die aktuellen Standpunkte von Bussen, Bahnen, Carsharing-Autos und Mietfahrrädern anzeigen lassen.

„Für uns ist die Vernetzung von Bussen und Bahnen mit unseren Pedelecs und E-Autos ganz klar ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiger öffentlicher Mobilität“, sagt Anja Georgi, Geschäftsführerin der Offenbacher Verkehrsbetriebe, die gemeinsam mit dem RMV das Projekt eMobil entwickelt haben. „So bieten wir unseren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, noch leichter intermodal mit den verschiedenen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein.“
 

„Als größter Carsharing-Anbieter im Rhein-Main-Gebiet sind wir mit unserer Flotte von Wiesbaden über Frankfurt bis nach Darmstadt in vielen Orten im Ballungsraum präsent“, sagt Martin Trillig, Prokurist bei book-n-drive. „Viele book-n-drive Kunden nutzten regelmäßig Busse und Bahnen und fahren dann mit book-n-drive, wenn ein Auto praktischer ist. Die neue multimodale Auskunft macht diese kombinierte Nutzung noch einfacher. Darüber freuen wir uns.“


 „Über die Live-Map oder die Auskunft können die RMV-Fahrgäste jederzeit schnell und einfach nachvollziehen, wo eines unserer Free-Floating-Fahrzeuge steht“, so Lukas Kimel, Standortleiter RheinMain bei SHARE NOW (vormals car2go). „Von dort ist es nur ein Klick zur Fahrzeugreservierung auf unserer Seite – eine tolle unkomplizierte Anwendung, ganz im Sinne der Kunden und von SHARE NOW.“
 

Weiterentwicklung in engem Kontakt mit Fahrgästen
Die multimodale Verbindungsauskunft steht aktuell als Betaversion ausschließlich über die mobile RMV-Website unter m.rmv.de zur Verfügung und ist mit allen Smartphones, Betriebssystemen und Displaygrößen kompatibel. Das Angebot soll im engen Kontakt mit den Fahrgästen weiterentwickelt werden: Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge sind über die Kommunikationskanäle des RMV ausdrücklich willkommen. Nach erfolgreicher Testphase sollen die neuen Funktionen bis 2020 auch in die Desktop-Version der Website sowie in die RMV-App integriert werden.

„Die Entwicklung einer Mobilitätsplattform für alle Verkehrsarten hat im RMV längst begonnen“, so Ringat. „Die multimodale Auskunft ist für uns ein Meilenstein hin zu einer Plattform, über die unsere Fahrgäste sich nicht nur informieren, sondern zukünftig auch alle Verkehrsmittel aus einer Hand buchen und bezahlen können.“

Quelle: RMV

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Datum 07.03.19

Verbesserte Umsteigemöglichkeiten in Nidderau

  • Angepasste Abfahrts- und Ankunftszeiten bei vier Fahrten / Änderungen in Fahrplanauskunft auf www.rmv.de hinterlegt

Die Fahrzeiten einzelner Züge auf den RMV-Linien RB34 „Niddertalbahn“ und RB49 (Friedberg – Hanau) ändern sich, sodass in Nidderau zwischen der Niddertalbahn Bad Vilbel – Glauburg-Stockheim und der Strecke Friedberg – Hanau zusätzliche Umsteigemöglichkeiten entstehen. Gültig sind die neuen Regelungen seit dieser Woche.

Fahrplanänderungen bei vier Fahrten

Eine zwei Minuten spätere Abfahrt um 7.39 Uhr statt um 7.37 Uhr erhält die RB49 ab Hanau Hauptbahnhof mit ebenfalls bis Friedberg angepassten Ankunfts- und Abfahrtszeiten. Somit haben Reisende aus Richtung Bad Soden-Salmünster, die um 7.33 Uhr in Hanau Hauptbahnhof ankommen, die Möglichkeit in Richtung Friedberg umzusteigen.

Um Fahrgästen von der RMV-Linie RB49 (Friedberg – Hanau) in Nidderau den Umstieg zur Niddertalbahn (RB34) zu ermöglichen, fährt diese ab Nidderau in Richtung Glauburg-Stockheim statt um 14.02 Uhr nun drei Minuten später erst um 14.05 Uhr. Die Abfahrtszeiten der Folgehalte sind entsprechend angepasst. Da auf der Niddertalbahn nur ein Gleis für beide Fahrtrichtungen zur Verfügung steht, verschiebt sich in der Folge die Fahrt in der Gegenrichtung. Ab Altenstadt um 14.18 Uhr statt wie bisher um 14.14 Uhr verschiebt sich die Abfahrt bis Nidderau jeweils um vier Minuten.

Bei der Fahrt um 17.00 Uhr ab Glauburg-Stockheim über Bad Vilbel nach Frankfurt Hauptbahnhof entfällt der Zwischenhalt in Frankfurt West. Damit will der RMV eine frühere Ankunft sowie pünktlichere Abfahrt des im Berufsverkehr stark nachgefragten Gegenzuges in Frankfurt Hauptbahnhof ermöglichen.

Quelle: RMV

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Datum 06.03.19

100 000 Züge durch den Gotthard: stabiler Betrieb und steigende Nachfrage im Güterverkehr

Bis zum 5. März 2019 sind 100 000 Züge durch den Gotthard gefahren - der letzte ist ein internationaler Güterzug von SBB Cargo International für den Kunden Hupac. An einem Werktag verkehren zwischen 130 und 160 Züge im Gotthard-Basistunnel, davon rund zwei Drittel Güter- und ein Drittel Reisezüge des nationalen und internationalen Personenverkehrs.     

Der Betrieb des Gotthard-Basistunnels (GBT) verläuft planmässig, stabil und sicher. Seit der Inbetriebnahme konnten mit wenigen Ausnahmen alle Züge regulär durch den GBT geführt werden. In einigen Fällen kam es zu Störungen an Fahrzeugen oder an den Anlagen im Tunnel, so dass Züge über die Panorama-Strecke umgeleitet werden mussten. Lediglich in Einzelfällen mussten Züge aus dem Tunnel abgeschleppt werden, im Personenverkehr nur ein einziges Mal. Die Sicherheit war für die Reisenden jederzeit gewährleistet. Die Betriebs- und Interventionsprozesse funktionieren wie geplant und zuverlässig.

Steigende Nachfrage im Güterverkehr

Der Anteil des Güterverkehrs durch den GBT auf der Schiene betrug 2018 59 Prozent, bis zu 120 Güterzüge an Spitzentagen. Davon entfallen knapp 83 Prozent auf SBB Cargo und SBB Cargo International. Nach der halbjährigen Sperre der Luino-Strecke für geplante Ausbauarbeiten und dem Streckenunterbruch in Rastatt (D) hat sich der Güterverkehr 2018 wieder deutlich erholt, die Nachfrage ist steigend. Die aktuell sechs auf der Gotthardachse operierenden Güter-Eisenbahnverkehrsunternehmen (Güter-EVU) bewerten den Betrieb nach der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels vorbehaltlos als gut und positiv. Die Betriebsabwicklung verläuft in der erwarteten Zuverlässigkeit und Produktionsqualität, so dass die vereinbarten Trassenzeiten zur Tunneldurchfahrt und für die ganze Transitstrecke Schweiz eingehalten und teilweise sogar unterschritten werden können. Bezüglich der gesamten, grenzüberschreitenden Transportzeiten sind jedoch noch weitere Optimierungen nötig.

Diese werden mit der Inbetriebsetzung des Ceneri-Basistunnels und den weiteren Verbesserungen bei den Arbeitsabläufen an den Grenzen in den nächsten Jahren erreicht. Auch die für die Neubaustrecke GBT festgelegten maximalen Zuglasten (bis zu 1700 Tonnen Nord-Süd mit nur einer vierachsigen Lok und bis zu 1400 Tonnen Süd-Nord) sind gewährleistet und werden stabil produziert. Durch den Wegfall der Fahrt via Bergstrecke können die Güterzüge mit weniger Loks und effizienter über die Gotthardachse geführt werden. Durch die verkürzte Fahrzeit für Güterzüge via GBT werden heute vermehrt Lokführer durchgehend zwischen Bellinzona und Basel eingesetzt. Ein weiterer Effizienzgewinn für den Güterverkehr wird Ende 2020 mit der Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels und dem 4-Meter-Korridor zwischen Basel und Chiasso erreicht.

Quelle: SBB

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Datum 05.03.19

Schon jede zweite S-Bahn fährt mit kostenlosem WLAN 

 (Frankfurt am Main, 04. März 2019) Die Ausrüstung der Fahrzeuge der S-Bahn Rhein-Main mit kostenlosem WLAN geht plangemäß voran. Mittlerweile ist gut die Hälfte aller 191 S-Bahnfahrzeuge mit der digitalen Technik ausgerüstet. In den mit dem bekannten WLAN-Symbol gekennzeichneten Zügen können die S-Bahn-Kunden bequem und kostenlos im Internet surfen. „WLAN ist heute eine Selbstverständlichkeit“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat, dessen Unternehmen fünf Millionen Euro in die Ausrüstung investiert. „Gerade aber außerhalb Frankfurts gibt es noch viele weiße Flecken auf der Landkarte, was schnelles mobiles Internet angeht. Über WLAN sind unsere Fahrgäste in den S-Bahnen an vielen Orten schneller im Internet unterwegs als über den eigenen Provider – und das, ohne das eigene Datenvolumen zu strapazieren.“ Die bessere Verbindungsqualität kommt dadurch zustande, dass die S-Bahnen mit Außenantennen ausgestattet sind und DB und RMV mit mehreren Mobilfunkanbietern zusammenarbeiten. So können die Partner an jedem Ort den Anbieter mit der jeweils besten Netzabdeckung nutzen. Der Zusatzservice wird von den Fahrgästen gut angenommen. „Das Kundenfeedback ist positiv“, sagt Christian Roth, Leiter der S-Bahn Rhein-Main. „lm Januar ist das kostenlose WLAN in der S-Bahn bereits zwei Millionen Mal von Fahrgästen genutzt worden.“

Mit dem Umbau der S-Bahnflotte war im Juli letzten Jahres begonnen worden. Anfang Februar wurde das letzte der 100 Fahrzeuge der Baureihe ET 423 umgerüstet, die auf den Linien S2, S3, S4, S5 und S6 eingesetzt werden. Dort ha-ben nun bereits alle Fahrgäste WLAN. Mit dem nun startenden Umbau der Bau-reihe ET 430 werden auch die S-Bahnen auf den Linien S1, S7, S8 und S9 WLAN erhalten. Bis zu vier Fahrzeuge pro Woche sollen hier ab jetzt regelmäßig neu dazu kommen. Bis spätestens Ende dieses Jahres sollen dann alle S-Bahnen mit der neuen Technologie ausgestattet sein. Neben Rechner, Router, Modem und Festplatte erhält jeder Wagen drei Innenantennen, die die Signale der Endgeräte der Fahrgäste an den Router übermitteln sowie zwei Außenantennen zur Verbindung mit dem Mobilfunk. In jedem Fahrzeug werden für das Zusatzangebot 260 Meter neue Kabel verlegt und rund 350 Muttern, Schrauben, Unterlegscheiben etc. verbaut. Pro Fahrzeug fallen hierfür rund 150 Arbeitsstunden an.    

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 01.03.19

Auto-Salon Genf: 36 Extrazüge mit 71 000 zusätzlichen Sitzplätzen

Für den diesjährigen Auto-Salon im Palexpo Genf setzt die SBB zwischen dem 7. und 17. März insgesamt 36 Extrazüge ein. SBB Green Class ist auf dem Messegelände zum ersten Mal mit einem eigenen Stand präsent.     

Zum 89. Mal findet im Palexpo der Genfer Auto-Salon statt, erwartet werden rund

660 000 Besucherinnen und Besucher. Dieses Jahr setzt die SBB während der Ausstellungstage vom 7. bis 17. März zusätzlich zum regulären Bahnangebot insgesamt 36 Extrazüge aus vielen Landesteilen der Schweiz ein. Die Besucher des Auto-Salons profitieren von über 71 000 zusätzlichen Sitzplätzen nach und ab Genf-Flughafen. An den Bahnhöfen setzt die SBB wie jedes Jahr während des Auto-Salons zahlreiche Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer ein, die den Reisenden mit Rat und Tat zur Seite stehen (siehe Kasten).

SBB Green Class für nachhaltige Mobilität

Die SBB ist dieses Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Stand am Automobil-Salon in Genf und präsentiert sich über die Bahn hinaus als Mobilitätsdienstleisterin. Am Stand (Halle 4, Stand 4149) stellt sie das Mobilitäts-Abo SBB Green Class vor. Das Abo beinhaltet nebst einem Generalabonnement auch ein Elektroauto (Nissan Leaf, Tesla Model S, BMW i3, VW e-Golf) inklusive Versicherungen und Services sowie einen Parkplatz am Bahnhof und verschiedene Sharing-Angebote für die letzte Meile. Die SBB bietet damit eine nachhaltige Mobilitätslösung über die gesamte Reisekette und über verschiedene Mobilitätsträger aus einer Hand an.

Mit dem SwissPass direkt an den Auto-Salon

Erstmals ist es in diesem Jahr möglich, das Ticket für den Autosalon im RailAway-Shop direkt auf den SwissPass zu laden. Die Kunden geben dazu beim Kauf ihre SwissPass-Nummer an und erhalten so vor Ort ohne anzustehen mit ihrem SwissPass direkten Zutritt.

Quelle: SBB

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