Verkehrsnachrichten-Rubrik: Archiv März 2022

Datum 29.03.22

Nächste Bauetappe im Bahnhof Flöha

  • Bahnsteig 5/6 wird modernisiert
  • Bund und Deutsche Bahn investieren 5,2 Millionen Euro
  • Abschluss der Arbeiten 2023

(Leipzig, 29. März 2022) Ab Mittwoch (30. März) setzt die Deutsche Bahn (DB) die Bauarbeiten im Bahnhof Flöha fort. In diesem Jahr wird der Bahnsteig 5/6 modernisiert. Gleichzeitig wird er auf 55 cm erhöht, sodass künftig ein bequemer, barrierefreier Wechsel zwischen Bahnsteig und Zug möglich ist. In den neuen Bahnsteigbelag werden Blindenleitstreifen verlegt. Das ermöglicht blinden und sehschwachen Menschen die Orientierung. Außerdem erhält der Bahnsteig eine neue Ausstattung mit Sitzbänken, Vitrinen und Abfallbehältern. Über elektronische Anzeigen werden die Reisenden optisch und akustisch über Fahrplanabweichungen im Zugverkehr informiert. Die Bahnsteigdächer bleiben erhalten. „Ich freue mich, dass der Bahnhof Flöha modernisiert wird. Im Herbst wird der zweite erhöhte und modernisierte Mittelbahnsteig fertiggestellt sein. Und mit Abschluss der Bauarbeiten Ende 2023 gehen endlich die drei Aufzüge in Betrieb“, kündigt Ute Stuhr, Leiterin des Bahnhofsmanagements Chemnitz, an.

Im Herbst 2019 begannen in Flöha die Arbeiten zur Erneuerung der Bahnsteige und zum Einbau von drei Aufzügen. Seit März 2020 wurde an jedem der drei Mittelbahnsteige ein Aufzugsschacht errichtet. 2021 wurde Bahnsteig 3/4 erneuert, 2023 folgt Bahnsteig 1/2. Anschließend werden im Herbst 2023 die drei Aufzüge eingebaut. Nach Abschluss der Bauarbeiten verbessern sich die Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Menschen, Reisende mit schwerem Gepäck oder Eltern mit Kinderwagen deutlich. Die Deutsche Bahn und der Bund investieren in den modernen Ausbau 5,2 Millionen Euro.

Dieses Bauvorhaben ist Bestandteil des Programms „#Neues Netz für Deutschland“ für Mobilität und Klimawende. Rund 690 Millionen Euro stehen 2022 für Netz und Bahnhöfe in Sachsen zur Verfügung. Damit modernisiert und erneuert die DB rund 110 Kilometer Gleise, 105 Weichen sowie 16 Brücken. Außerdem packt die DB 40 Haltepunkte und Bahnhöfe an – darunter den Hauptbahnhof Dresden sowie die Bahnhöfe Dresden-Plauen, Borna und Flöha. Mit diesem Programm will die DB die vorhandene Infrastruktur leistungsfähiger machen, mehr Kapazität im Schienennetz schaffen und ihre Stationen modern und barrierefrei gestalten.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 29.03.22

Rollender Boschafter für das Müglitztal 

  • DB Regio startet mit weiteren modernisierten Triebwagen in Ausflugssaison

Ab morgen ist ein besonders farbenfroher Triebwagen auf dem VVO-Dieselnetz im Einsatz. „Mit Motiven entlang der Bahnstrecke durch das Müglitztal zwischen Heidenau und Altenberg möchten wir Lust auf einen Ausflug machen“, erläutert Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Neben Wintersportlern in Altenberg, dem Schloss Weesenstein und dem Geisingberg zeigt eines der Motive passend zur bevorstehenden Saison Glashütte mit viel frischem Grün.“ Neben Ideen für Touren ins Osterzgebirge stellten DB Regio und der VVO zudem weitere zusätzlichen Angebote für den Frühling und Sommer vor.

„Ab dem kommenden Wochenende sind auch wieder mehr Züge im Elbtal unterwegs“, zählt Stephan Naue, Leiter Produktmanagement Sachsen bei DB Regio Südost, auf: „An Samstagen fährt der aus Leipzig kommende Regionalexpress um 9.52 Uhr ab dem Dresdner Hauptbahnhof weiter in die Sächsische Schweiz, an Sonn- und Feiertagen fahren früh zwei zusätzliche S-Bahnen ab dem Hauptbahnhof flussaufwärts und nachmittags wieder zurück.“ Zudem startet der WanderExpress „Bohemica“ an Wochenenden und Feiertagen ab Dresden nach Litoměřice. Aufgrund von Baumaßnahmen können jedoch nicht alle Züge während der gesamten Saison planmäßig verkehren: Vom 26. Juni 2022 bis ins Jahr 2023 hinein wird zwischen Bad Schandau und der tschechischen Grenze gebaut. Die S-Bahn S 1 fährt deshalb fast immer nur bis Bad Schandau; von den Arbeiten betroffen ist auch die Nationalparkbahn U 28 zwischen Rumburk, Sebnitz, Bad Schandau und Děčín. Bei Fahrten in die Hintere Sächsische Schweiz empfiehlt es sich, vor jeder Fahrt im Internet oder im DB Navigator den aktuell gültigen Fahrplan abzurufen“, rät Stephan Naue.

Passend zum Saisonstart gibt der VVO neue Flyer für Ausflüge heraus. Ob für das Osterzgebirge, das Lausitzer Seenland, Dresden, das Elbland rund um Meißen und Moritzburg oder für die Sächsische Schweiz: Für jede Gegend im Verbund sowie für Touren nach Böhmen gibt es einen eigenen Flyer. Dieser enthält neben einer Übersichtskarte detaillierte Hinweise zu den Ausflugszielen sowie alle Informationen zu Anreise und Tickets. „Neben den Zügen starten ja auch die Fahrrad- und WanderBusse, Fähren, die Kirnitzschtalbahn, die Linie M zwischen Meißen und Moritzburg und die Stadtrundfahrt Meißen in die Saison“, ergänzt Gabriele Clauss. „Die Flyer fassen die ganze Vielfalt an Ausflugsmöglichkeiten hier in der Region zusammen.“ Die Flyer sind ab Anfang April im VVO-Shop unter www.vvo-online.de/shop bestellbar und bei allen Unternehmen erhältlich. Informationen zu den Fahrplänen und Tarifen gibt es unter www.bahn.de/sachsen und www.vvo-online.de sowie an der VVO-InfoHotline 0351 852 6555.   

Quelle: VVO

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Datum 28.03.22

Start für die Tageskarte Stadt Hoyerswerda

  • Pilotprojekt im Verkehrsverbund Oberelbe beginnt am 1. April

In Hoyerswerda startet ein Pilotprojekt: In den kommenden zwei Jahren wird der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) mit der „Tageskarte Stadt“ ein günstiges Ticket für den Nahverkehr im Stadtgebiet testen. Gemeinsam mit der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda (VGH), die das Projekt initiiert hat, sollen mit dem preiswerten Ticket mehr Menschen für den Nahverkehr in der Stadt gewonnen werden

„Eine einzelne Fahrt kostet 2,50 Euro, die neue Tageskarte zum Preis von 3,50 Euro lohnt sich also bereits ab der Rückfahrt“, erläutert Stefan Löwe, Geschäftsführer der VGH. „Wir bieten damit nun ein passendes Angebot für die Fahrgäste, die mit relativ kurzen Wegen einige Besorgungen an einem Tag erledigen möchten.“ Die VGH bietet im gesamten Stadtgebiet ein dichtes Netz mit fünf Buslinien an, die mit der Tageskarte genutzt werden können. Zudem sind im neuen Ticket die Regionalbusse innerhalb der Stadt sowie die Züge zwischen Schwarzkollm, Hoyerswerda und Hoyerswerda-Neustadt inklusive. „Mit einer Stadtfläche von über 95 Quadratkilometern werden einige Wege doch manchmal etwas länger, so dass ich mich über das Pilotprojekt im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sehr freue“, betont Torsten Ruban-Zeh, Oberbürgermeister Hoyerswerdas. „Ich hoffe, dass das neue Ticket auch im Interesse des Klimaschutzes rege genutzt wird und sich dauerhaft durchsetzt. Im Angesicht der steigenden Spritpreise wird der ÖPNV in Zukunft eine sinnvolle Alternative sein, um entspannt von A nach B zu kommen.“

„Mit dem Ticket testen wir erstmals im VVO die Akzeptanz für ein preiswerteres Angebot für die innerstädtischen Linien in kleineren Städten“, betont VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen. „Sollte es in Hoyerswerda rege nachgefragt werden, sind ähnliche Angebote für weitere Orte im Verbund möglich.“ Das Ticket ist ab 1. April bei den Busfahrern der VGH, in der Mobilitätszentrale am Lausitzer Platz, an den Automaten an den Bahnhöfen und per App erhältlich.   

Quelle: VVO

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Datum 21.03.22

Mit Volldampf auf in die Zukunft

  • Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft bis 2037 auf schmaler Spur unterwegs

Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) haben heute den neuen Verkehrsvertrag mit der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) unterzeichnet. Für die nächsten 15 Jahre, bis zum Dezember 2037, bestellen die beiden Zweckverbände den Eisenbahnverkehr auf der Fichtelbergbahn, der Lößnitzgrundbahn sowie der Weißeritztalbahn.

„Auch die Sicherung der Schmalspurbahnen ist eine Aufgabe der Verbände, für die der Freistaat uns Mittel zur Verfügung stellt“, erläutert Landrat Michael Harig, Verbandsvorsitzender des VVO. „Auch in Zukunft werden die Bahnen jährlich rund 160.000 Kilometer unter Dampf auf schmaler Spur unterwegs sein.“ Entsprechend der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) zur Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs erhalten die beiden Verbünde derzeit jährlich rund sieben Millionen Euro für die drei Bahnen aus dem Landeshaushalt.

„Die Schmalspurbahnen sind ein wichtiger Teil des industriellen Erbes unseres Landes und bedeutender Baustein des Tourismus im Erzgebirge und im Elbland“, betont Landrat Dr. Christoph Scheurer, Verbandsvorsitzender des VMS. „Der neue Verkehrsvertrag sieht auch weiterhin die teilweise Einbindung in die Tarifsysteme der Verbünde vor. Darüber hinaus ist es das Ziel des abgestimmten Marketings zwischen der SDG und den Verbünden, die bereits hohe Bekanntheit der Bahnen weiter zu steigern.“

Roland Richter, Geschäftsführer der SDG hob angesichts der Vertragsunterzeichnung in der im Bau befindlichen neuen Werkstatt der Lößnitzgrundbahn hervor, dass mit dem neuen Vertrag eine wichtige Grundlage für weitere Investitionen gelegt wurde. „Neben der regelmäßigen Wartung der historischen Infrastruktur ist die zeitgemäße Wartung der Fahrzeuge wichtig“, so Richter. „Die bereits errichteten Werkstätten in Oberwiesenthal und Freital werden hier in Radebeul nun durch eine dritte Instandhaltungsstätte ergänzt.“

Die SDG betreibt mit historischen Fahrzeugen täglich Verkehr unter Dampf auf der Fichtelbergbahn (Cranzahl – Oberwiesenthal), der Weißeritztalbahn (Freital-Hainsberg – Kurort Kipsdorf) sowie auf der Lößnitzgrundbahn (Radebeul Ost – Radeburg). Das Unternehmen beförderte im vergangenen Jahr 455.000 Fahrgäste und beschäftigt 121 Mitarbeiter. Neben dem täglichen Planverkehr bietet die SDG gemeinsam mit zahlreichen Akteuren pro Jahr rund 200 Veranstaltungen auf den Bahnen an. 

Quelle: VVO

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Datum 10.03.22

3D-Druck macht die Instandhaltung von Zügen schneller

  • Die Deutsche Bahn druckt schwer lieferbare Teile selbst
  • Mitarbeitende entwerfen eigene Arbeitsmittel

Die Deutsche Bahn (DB) steigt in den industriellen 3D-Druck ein, um ihre Züge schneller und einfacher reparieren zu können. Im Instandhaltungswerk in Neumünster nimmt das Unternehmen eigene industrielle und besonders leistungsfähige 3D-Druck-Maschinen in Betrieb. Sie produzieren Ersatzteile aus Kunststoff für Züge. Das DB-Werk Neumünster ist bisher das einzige, in dem solche Bauteile produziert werden.

Der 3D-Druck ist für die DB eine Schlüsseltechnologie, um auch in Zeiten von weltweiten Lieferengpässen und Rohstoffmangel die richtigen Ersatzteile parat zu haben. So kann die Zahl der verfügbaren Fahrzeuge gesteigert werden. Die größeren Fahrzeugkapazitäten sind ein entscheidender Beitrag für mehr Qualität und Pünktlichkeit. Es ist schneller, ressourcenschonender und mitunter sogar günstiger, Bauteile im 3D-Druck-Verfahren herzustellen, als sie auf konventionellem Weg zu beschaffen.

Seit 2015 hat die DB bereits mehr als 30.000 Teile aus dem 3D-Druck für insgesamt 500 verschiedene Anwendungen eingesetzt. Das Spektrum reicht vom Mantelhaken aus Kunststoff bis hin zur 27 Kilogramm schweren „Kastenkulisse“ aus Metall für einen ICE. Gedruckt wurden die Teile vor allem mit Hilfe eines Netzwerks aus Partnerfirmen. Jetzt rollt die DB den Einsatz des 3D-Drucks weiter aus und stellt immer mehr Produkte selbst her.

Daniela Gerd tom Markotten, DB-Vorständin für Digitalisierung und Technik: „Unsere Züge sollen für unsere Kunden rollen und nicht in der Werkstatt stehen. Mit 3D-Druck können wir Ersatzteile schneller beschaffen und nicht mehr lieferbare Teile selbst nachbauen. Unser Ziel ist ein digitales Warenlager: Bis 2030 sollen rund 10.000 Bauteile quasi auf Knopfdruck im 3D-Drucker herstellbar sein. Das sind etwa zehn Prozent der in der Fahrzeuginstandhaltung verwendeten Teile.“

Im Instandhaltungswerk in Neumünster stellt die DB Ersatzteile aus Kunststoff für ihre Züge her. Dazu gehören beispielsweise Lüftungsgitter, Kabelhalter, Griffe oder Abdeckungen. Diese Teile sind zum Teil nicht mehr lieferbar oder können nur nach sehr langer Wartezeit oder zu hohen Kosten beschafft werden. Die 3D-Druck-Maschinen in Neumünster können Werkstoffe verarbeiten, die die besonderen technischen Anforderungen für Bauteile in Zügen erfüllen, etwa besondere Flammfestigkeit.

In einem weiteren Instandhaltungswerk in Nürnberg druckt die DB bereits Arbeitsmittel für die Produktion, die den Mitarbeitenden die Arbeit erleichtern. Dazu gehören beispielsweise Schablonen, mit denen Piktogramme aufgeklebt oder Scheinwerfer abgedeckt werden, wenn ein Zug lackiert wird. Diese Schablonen sparen zeitraubendes individuelles Anpassen oder Abkleben und werden möglichst aus recyclebarem Material hergestellt.

In ihren Werken hat die Bahn den 3D-Druck inzwischen als festen Bestandteil in die Ausbildung integriert. Im Rahmen der Novellierung der Metall- und Elektroberufe gibt es für Auszubildende ab dem 3. Lehrjahr im gewerblich-technischen Bereich (wie Mechatroniker, Elektroniker, Industriemechaniker) erstmalig auch eine Zusatzqualifikation im Bereich 3D-Druck. In einem DB-internen Wettbewerb können Mitarbeiter jedes Jahr Vorschläge für neue Anwendungen einreichen.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 09.03.22

Zugflotte der Odenwaldbahn bekommt Zuwachs

 

Fotos: VIAS

  • Fünf fabrikneue Triebwagen vom Typ Lint54
  • Testfahrten im März
  • Einsatz der Fahrzeuge und Fahrplanausweitungen ab September

Seit 2005 ist die neue Odenwaldbahn mit der Betreiberin VIAS unterwegs. Seitdem fahren die Züge im Auftrag des RMV schneller und häufiger. Um der gestiegenen Fahrgastnachfrage zu entsprechen, wurde die Fahrzeugflotte bereits mehrfach erweitert. Nun kommen weitere fünf fabrikneue Triebwagen des Typs Lint54 hinzu.

„Mit den fünf neuen Fahrzeugen sind im Odenwaldnetz dann 35 Triebwagen unterwegs – fast 50 Prozent mehr als zu unserem Start 2005. Die neuen Fahrzeuge bieten 150 Sitzplätze, sind 140 km/h schnell und barrierefrei gestaltet und verfügen über kostenloses WLAN“, so VIAS-Geschäftsführer Jochen Auler. „Wir freuen uns, nicht nur eine der schönsten, sondern hinsichtlich Fahrgastzufriedenheit und Entwicklung der Fahrgastnachfrage auch erfolgreichsten Strecken im RMV-Gebiet zu betreiben.“

„Mit den fünf neuen Fahrzeugen können wir das Fahrtenangebot auf der Odenwaldbahn ab September nochmal ausweiten. Das bedeutet mehr Platz auf besonders stark nachgefragten Fahrten für Pendlerinnen und Pendler und mehr Direktfahrten zwischen Frankfurt und dem Odenwald, am Wochenende sogar fast doppelt so viele wie bislang. Die Ausweitung des Freizeitverkehrs auf der landschaftlich wunderschönen Odenwaldbahn passt bestens zum Trend, Ausflüge in die nähere Umgebung zu unternehmen“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat.

Die ersten Testfahrten mit den neuen Fahrzeugen auf der Odenwaldbahn starteten am Samstag, den 5.3.2022. Fahrgäste werden voraussichtlich ab Ende März erstmals planmäßig mitfahren können und die vorhandene Flotte ergänzen. Voraussichtlich ab dem 5. September 2022, nach Abschluss von Bauarbeiten an der Schieneninfrastruktur, wird dann der Fahrplan ausgeweitet.

Fahrzeugflotte seit 2005 um fast 50 Prozent vergrößert

Die Neufahrzeuge bieten neben einer modernen und hellen Innenraumgestaltung Steckdosen am Platz und großzügige Mehrzweckbereiche, beispielsweise für die Fahrradmitnahme. Mit den fünf neuen Fahrzeugen sind auf der Odenwaldbahn neun Fahrzeuge vom Typ Lint 54 und 26 Fahrzeuge vom Typ Itino im Einsatz. Gewartet werden alle Fahrzeugtypen der Odenwaldbahn in der VIAS-Werkstatt in Michelstadt. Eigentümerin der neuen Fahrzeuge ist VIAS, wie auch der bereits vorhandenen Fahrzeuge vom Typ Lint. Die Fahrzeuge vom Typ Itino gehören der RMV-Tochter fahma.

Die Odenwaldbahn unter der Betreiberin VIAS erhält bei Fahrgastbefragungen bei den Aspekten Sicherheit und Betreuung durch Zugpersonal Bestbewertungen im Bereich der Schulnote 1. Auf allen Fahrten wird Zugbegleitpersonal eingesetzt – deutschlandweit keineswegs selbstverständlich.

Entwicklung der Anzahl Triebfahrzeuge im Odenwaldnetz:

2005 – 2010: 22

2010 – 2017: 26

2018 – 2022: 30

Ab 2022: 35

Quelle: RMV

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Datum 08.03.22

RMV vergibt Taunus-Wasserstoffnetz an DB-Tochter ‚start‘

Foto: Alstom Transport Deutschland GmbH

  • RB11, RB12, RB15 und RB16 ab Dezember 2022 mit neuer Betreiberin unterwegs
  • weltweit größte Wasserstoffzug-Flotte mit 27 Fahrzeugen künftig im Taunus unterwegs

Die 100-prozentige DB-Tochter Regionalverkehre Start Deutschland GmbH (start) wird ab 11. Dezember 2022 das Teilnetz Taunus des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) betreiben, auf dem die größte Wasserstoffzug-Flotte der Welt zum Einsatz kommt. Das Unternehmen setzte sich in einer europaweiten Ausschreibung durch und löst die bisherige Betreiberin, die Hessische Landesbahn GmbH, ab. Das Teilnetz Taunus besteht aus den Linien RB11 (Bad Soden – Sulzbach – Frankfurt-Höchst (– Kelkheim)), RB12 (Königstein – Kelkheim – Frankfurt-Höchst – Frankfurt (Main) Hbf), RB15 (Brandoberndorf – Usingen (– Friedrichsdorf – Bad Homburg – Frankfurt Hbf)) sowie RB16 (Friedberg – Friedrichsdorf – Bad Homburg).

Die wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge vom Typ iLint des Herstellers Alstom werden eigens für das Tanusnetz durch die RMV-Tochter fahma angeschafft und dem Verkehrsunternehmen zur Verfügung gestellt. Der Verkehrsvertrag läuft über zwölf Jahre.

„Mit Beginn des neuen Verkehrsvertrags fährt künftig die weltweit größte Flotte an lokal emissionsfreien Wasserstoffzügen durch Hessen“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Ich gratuliere der DB-Tochter Start, bei diesem zukunftsweisenden Projekt dabei zu sein. Unser Ziel ist es, den Umweltvorteil von Bus und Bahn auszubauen und lokal emissionsfreie Mobilität anzubieten. Unsere Fahrgäste profitieren von der innovativen Fahrzeuggeneration ebenfalls. Die Wasserstoffzüge bieten mehr Sitzplätze als die bisher eingesetzten Züge, sind leiser und bieten gratis WLAN.“

„Wir wollen als Deutsche Bahn bis 2040 klimaneutral sein. Alternative Antriebe spielen dabei eine zentrale Rolle. Wasserstoff ist eine Schlüsseltechnologie, mit der wir die Emissionen im Regionalverkehr weiter senken und den Klimaschutz deutlich voranbringen“, sagt Dr. Jörg Sandvoß, Vorstandsvorsitzender der DB Regio AG. „Die Instandhaltung von Wasserstoffzügen in unserem Werk in Frankfurt Griesheim ist schon ein toller, wegweisender Auftrag. Dass wir die weltweit größte Flotte an Wasserstoffzügen mit unserer Tochter start künftig auch betreiben, macht uns sehr stolz.“

„Bei den Wasserstoffzügen handelt es sich wirklich um ein ganz besonderes Netz, das hervorragend zu uns als innovationstreibendes „Start-up“ der Nahverkehrsbranche passt“, sagt Dirk Bartels, Vorsitzender der Geschäftsführung von start. „Wir betreiben derzeit zwei Netze in Norddeutschland, ab 2026 kommt ein drittes in NRW hinzu. Und mit dem Taunusnetz im Rhein-Main-Gebiet können wir unseren erfolgreichen Wachstumskurs nachhaltig fortsetzen.“

Mehr Platz, bessere Informationen, kostenloses WLAN

Auf den vier Regionalbahn-Linien im Taunus werden 27 fabrikneue Brennstoffzellenzüge vom Typ iLint des Herstellers Alstom eingesetzt. Sie bieten jeweils 160 Sitzplätze je Fahrzeug und damit rund 30 Prozent mehr als heute teilweise eingesetzte Fahrzeuge. In der Hauptverkehrszeit fahren die Züge in Doppeltraktion. Spitzenzüge bieten 320 Sitzplätze.

Die Züge werden mit umfangreichen Fahrgastinformationssystemen, wie Monitoren mit Echtzeitinformationen ausgestattet sein, über Platz für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen verfügen und den Fahrgästen während der Fahrt kostenfreies WLAN bieten.

Umfangreiche Fahrplanänderungen erst nach S5-Ausbau umsetzbar

Derzeit plant der zuständige Verkehrsverband Hochtaunus die Elektrifizierung der Strecke zwischen Friedrichsdorf und Usingen, so dass diese von der S5 befahren werden kann. Bis zur Inbetriebnahme der S5 bleiben die Fahrpläne der vier Taunus-Linien weitgehend unverändert. Nach Inbetriebnahme der Verlängerung der S5 soll die Taunusbahn zwischen Usingen und Brandoberndorf fahren. In der Hauptverkehrszeit gibt es auch dann weiterhin umsteigefreie Verbindungen von und nach Frankfurt. Der Fahrplan der RB16 wird sich dann zu einem einheitlichen Taktverkehr ändern und die Linie nach Bad Homburg verlängert werden. Auch auf der RB12 sind in der Hauptverkehrszeit zusätzliche Fahrten geplant.

Übergang des Personals

Das im Teilnetz Taunus eingesetzte Zugpersonal der bisherigen Betreiberin Hessische Landesbahn, wie Lokführerinnen und Lokführer und Zugbegleitpersonal, kann unter Wahrung der bisherigen Beschäftigungsstandards zu start wechseln. Start wird entsprechend der RMV-Vorgaben die Beschäftigten auf Grundlage des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes entlohnen.

Quelle: RMV

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Datum 04.03.22

Erste modernisierte Triebwagen im VVO-Dieselnetz

  • DB Regio stellt Fahrzeug vor und zieht Bilanz zum Start

Seit 12. Dezember 2021 fährt die DB Regio AG nach gewonnener Ausschreibung auf den vier Linien des Dieselnetzes im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Die roten Triebwagen sind seit knapp drei Monaten zwischen Dresden und Kamenz sowie Königsbrück, auf der Strecke durch das Müglitztal von Heidenau nach Altenberg sowie zwischen Pirna und Sebnitz im Einsatz. Schrittweise werden derzeit die Fahrzeuge der Flotte modernisiert – die DB Regio und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) stellten heute einen der ersten Wagen im Re-Design im Dresdner Hauptbahnhof vor und zogen eine Bilanz zum Start.

Für den Betrieb des Netzes setzt die DB Regio 21 Fahrzeuge ein. Sechs mehr als vor dem Fahrplanwechsel zur Verfügung standen. „Wir haben im Dezember pünktlich das VVO Dieselnetz übernommen. Seither bieten wir mit der S8 nun auch einen Halbstundentakt von Kamenz nach Dresden an. Wir modernisieren nach und nach die Flotte und freuen uns, nun die ersten drei Triebwagen vom Typ Desiro mit den neuen Qualitätsmerkmalen einsetzen zu können und liegen damit im Zeitplan“, betont Dr. Wolfgang Weinhold, Vorsitzender der Regionalleitung Südost. „Mit WLAN, USB-Steckdosen und dem neuen Fahrgastinformationssystem wollen wir sowohl bei den Pendlern als auch im Ausflugsverkehr punkten.“ Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, erhalten die Fahrzeuge eine manuell anlegbare Überfahrrampe. Diese wird an der Tür zum Mehrzweckbereich aufbewahrt und bei Bedarf durch den Zugbegleiter angelegt. Gegenüber den vorher eingesetzten Fahrzeugen, die nur zum Teil über eine sogenannte automatische Spaltüberbrückung verfügten, ist diese Lösung weniger störanfällig. Zudem vereinfacht sie den Zustieg auch an den Stationen, deren Bahnsteige niedriger sind als die 55 Zentimeter hohen Einstiege der Triebwagen.   

Rund 60 Triebfahrzeugführer und 50 Kundenbetreuer werden für den Betrieb des Dieselnetzes benötigt; entsprechend der durch den VVO festgelegten Anforderungen hatte die DB Regio zahlreiche Mitarbeiter der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) übernommen und zudem neue Mitarbeiter eingestellt. „Die Personaldecke war in den vergangenen Wochen aufgrund erhöhter Krankenstände angespannt, so dass wir nicht auf allen Linien planmäßig unterwegs waren“, so Dr. Wolfgang Weinhold weiter. „Derzeit geht der Krankenstand jedoch zurück, so dass wir an morgen wieder überall Züge einsetzen. Um die personelle Situation weiter zu stabilisieren, freuen wir uns auch weiterhin über Bewerbungen.“

„Die Rückmeldungen der Fahrgäste sind insgesamt recht positiv“ resümiert Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Insbesondere die Taktverdichtung nach Kamenz mit der neuen S-Bahn S 8 sowie die Erhöhung der Platzkapazitäten nach Königsbrück wurden gelobt.“ Auf beiden Strecken strebt der VVO ein weiteres Wachstum der Fahrgastzahlen an. Nach der in Planung befindlichen Modernisierung der Strecke nach Königsbrück soll hier zukünftig die S-Bahn S 7 im dichteren Takt fahren. Mit der Verlängerung der Bahnlinie von Dresden über Kamenz hinaus nach Hosena, Senftenberg und Hoyerswerda ist zudem die bessere Erschließung der Lausitz geplant. „Diese Linien werden dann voraussichtlich ab 2031 mit Batteriezügen gefahren werden,“ erläutert Burkhard Ehlen. „Bis dahin setzen wir darauf, dass die re-designten Desiros zuverlässig für die Fahrgäste im Einsatz sein werden und diese die Verbesserungen rege nutzen.“

Quelle: VVO

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Datum 03.03.22

Wieder Bahnfernverkehr in Chemnitz

 

  • Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in zweieinhalb Stunden erreichbar
  • DB Fernverkehr bekommt vom ZVMS Zuschlag – Finanzierung durch Freistaat
  • Täglich vier Fahrten - Start mit Fahrplanwechsel im Juni 2022

Chemnitz – Chemnitz bekommt nach 16 Jahren wieder Anschluss an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn. Der ZVMS erteilte der DB Fernverkehr AG den Zuschlag für ihr Konzept einer Verlängerung der Intercity-Linie 17 von Warnemünde und Berlin über Dresden bis Chemnitz. Finanziert wird das Vorhaben vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA).

Als Vorgeschmack rollte am 03.03.2022 Vormittag auf dem Chemnitzer Hauptbahnhof ein 100 Meter langer Doppelstock-Intercity (IC) der Deutschen Bahn ein – als Kulisse für die öffentliche Bekanntgabe der neuen Fernverbindung. Auf der Gästeliste standen Ines Fröhlich, Staatssekretärin im SMWA, der Zwickauer Landrat und Verbandsvorsitzende des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS), Dr. Christoph Scheurer, der Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze, die VMS-Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus und Mathias Korda sowie Stefanie Berk, Vorstand Marketing bei DB-Fernverkehr. Die Verbindung startet offiziell am 12. Juni 2022: Jeden Morgen (6.26 Uhr, 8.26 Uhr) rollen die vierteiligen Doppelstock-Intercitys täglich von Chemnitz über Dresden nach Berlin (Flughafen BER, Hauptbahnhof) sowie nach Warnemünde. Die Züge machen nach zweieinhalb Stunden Halt am neuen Berliner Airport. Von da dauert es noch rund drei Stunden bis Warnemünde (Zwischenhalt: Rostock). In der Gegenrichtung verkehren die Züge täglich ab Warnemünde 13.52 Uhr und 15.52 Uhr über Rostock, ab Berlin 16.26 Uhr und 18.26 Uhr, über Flughafen BER sowie Dresden und erreichen Chemnitz gegen 19.30 bzw. 21.30 Uhr. Die Verbindungen können in einigen Wochen im Reisezentrum, im DB Navigator und auf www.bahn.de gebucht werden.

Und noch ein Vorteil für die Reisenden: Zwischen Chemnitz und Dresden-Hbf werden in den Fernverkehrszügen auch Nahverkehrsfahrkarten anerkannt.

VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Mit der wettbewerblichen Vergabe von Verkehrsleistungen für eine überregionale Anbindung von Chemnitz betraten wir Neuland. Ich bin sehr glücklich darüber, dass es uns gelungen ist, Chemnitz nun in einem ersten Schritt wieder ans Fernverkehrsnetz anzuschließen. Danke für das Vertrauen des Freistaates Sachsen in den VMS.“

Die Finanzierung der Verbindung kostet jährlich rund 2,5 Mio. Euro – finanziert vom SMWA. Der Vertrag läuft über 6,5 Jahre mit Option auf jährliche Verlängerung, maximal bis Juni 2032.

Verkehrsminister Martin Dulig: „Die Wiederanbindung der drittgrößten sächsischen Stadt Chemnitz und des gesamten südwestsächsischen Raumes an den Fernverkehr ist seit langer Zeit mein und eines der vorrangigsten verkehrspolitischen Ziele Sachsens – insbesondere mit Blick auf Chemnitz als angehende Kulturhauptstadt 2025. Ich freue mich daher sehr, dass die langersehnte Fernverkehrsverbindung ab Sommer 2022 endlich realisiert wird. Unabhängig davon werden die Planungen zum Ausbau und zur Elektrifizierung der Strecke Leipzig – Chemnitz durch die Deutsche Bahn AG im Auftrag des Freistaates und des Bundes weiterverfolgt. Mit der Finanzierung von Vorplanungsleistungen trägt der Freistaat Sachsen aktiv zur Beschleunigung bei der Umsetzung des Gesamtvorhabens bei. Es ist wichtig und für die Zukunft entscheidend, dass Chemnitz endlich wieder an das Fernverkehrsnetz der Bahn angeschlossen wird.“

Dass die neue Fernverbindung für ihn nur ein erster Schritt ist, verdeutlichte der Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze: „Heute ist ein bedeutender Tag für unsere Stadt und die Chemnitzerinnen und Chemnitzer. Nach 16 Jahren erscheint Chemnitz endlich wieder auf der Landkarte der Bahn und erhält eine Fernverkehrsanbindung. Chemnitz, Dresden, Berlin, Rostock sind dann mit dem IC17 direkt verbunden. Damit erreicht man zukünftig auch den Flughafen BER von Chemnitz aus direkt ohne Umsteigen. Ein Grund zum Feiern. Aber nicht zum Ausruhen. Trotz der Bedeutung kann dies nur ein erster Schritt sein. Wer die Bahn als attraktives und ökologisches Verkehrsmittel etablieren möchte, braucht weitere Verbindungen über Leipzig in den Westen und auch in den Süden Deutschlands. Das zu erreichen, ist mein Ziel und diese Verbindungen dürfen nicht wieder 16 Jahre bis zur Fertigstellung dauern.'

„Wir freuen uns über den Zuschlag im Vergabeverfahren zur überregionalen Verkehrsanbindung von Chemnitz“, erklärte Stefanie Berk, Marketing-Vorstand von DB Fernverkehr. „Mit attraktiven Angeboten wie diesem wollen wir noch mehr Reisende für die klimafreundliche Bahn begeistern. Hier entsteht ein integriertes Angebot von Nah- und Fernverkehrszügen zwischen Chemnitz und Dresden, von dem Fern- und Nahverkehrsreisende gleichermaßen profitieren. Für Fernreisende werden mit den neuen Verbindungen und modernen Fahrzeugen gute Direktverbindungen zwischen Sachsen, Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern möglich. Auch Kurzstreckenreisende zwischen Chemnitz- und Dresden-Hbf können mit den günstigen Tarifen des Nahverkehrs die komfortablen Fernverkehrszüge nutzen.“

Die Intercity 2 (Stadler KISS) sind vierteilige Züge. Sie verfügen unter anderem über:

267 Sitzplätze (2. Klasse) und 28 Sitzplätze (1.Klasse),

Fußbodenheizung,

Klimaanlage,

zwei Cafébereiche mit der Wahl zwischen Selbstbedienung und Bedienung am Platz in der 1. und 2. Klasse,

Familien- und Kleinkindbereich mit 24 Plätzen sowie zwei Kinderwagenstellplätzen, Wickeltisch im Universal-WC,

je ein stationäres Gepäckregal pro Wagen und Stockwerk,

2 Rollstuhlplätze,

Fahrradbereich mit acht Fahrradstellplätzen,

Die Sitze sind verstellbar und verfügen über Steckdosen an jedem Sitzplatz in der 1. und 2. Klasse,

Bis 2023 werden diese Züge nachgerüstet mit mobilfunktransparenten Scheiben für besseren Empfang. Kostenfreies WLAN ist an Bord,

Reservierungen möglich (elektronische Reservierungsanzeigen vorhanden),

5 WC, darunter ein Universal-WC

Quelle: Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH, Foto: VMS/Ester

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