Verkehrsnachrichten-Rubrik: Archiv Juli 2021

Datum 29.07.21

Änderungen im VVO-Tarif zum 1. August 2021

  • Einführung des BildungsTickets
  • Entfall des SchülerFreizeitTickets
  • Neue Kurzstrecken-Übersicht online

Zum 1. August treten Änderungen im Tarif des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) in Kraft. „Obwohl die Preise stabil bleiben, haben wir uns entschlossen, alle notwendigen Änderungen zum gewohnten Datum umzusetzen“, erläutert Dr. Oliver Horeni, Mitarbeiter für den Tarif im VVO. „Mit der Einführung des BildungsTickets entfällt das SchülerFreizeitTicket. Und die neue Online-Auskunft für die Kurzstrecke zeigt nun haltestellengenau an, wie weit man mit dem Ticket fahren kann. Unterm Strich bleibt für viele Fahrgäste alles beim Alten.“

Dank finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Sachsen bietet jeder sächsische Verkehrsverbund das neue BildungsTicket an. „Das Praktische an dem Ticket ist, dass es jeweils verbundweit gilt“, betont Oliver Horeni. „Für den ganzen VVO kostet das Ticket im Abo nur 15 Euro pro Monat und auch die Mitnahme eines Fahrrades ist inklusive.“ Das Ticket gilt ganztags, also nicht nur zur Schule, sondern auch für die Freizeit, sei es für den Weg zum Sport, Musikunterricht oder zum Freunde-Treffen. Daher löst das BildungsTicket zugleich das bisher angebotene SchülerFreizeitTicket ab, das an Schultagen erst ab 14 Uhr galt. Der niedrige Preis des neuen Tickets ist nur durch die umfassende Finanzierung durch den Freistaat Sachsen möglich, der das Angebot pro Jahr mit 50 Millionen Euro unterstützt. „Alle Informationen gibt es auf der Internetseite www.dein-bildungsticket.de, die die sächsischen Verbünde gemeinsam gestartet haben“, so Oliver Horeni weiter.

Ebenfalls zum 1. August startet unter www.vvo-online.de/kurzstrecke eine neue Auskunft zur Gültigkeit eines Abschnitts der 4er-Karte für Kurzstrecken. Die bisher geltenden Regelungen unterschieden sich im Stadt- und Regionalverkehr und machten eine Übersicht schwierig. „Nun kann man einfach seine Haltestelle eingeben und bekommt angezeigt, wie weit man mit einem Abschnitt des Tickets fahren kann“, erläutert Oliver Horeni.

Alle Informationen erhalten die Fahrgäste auf den Internetseiten, in den Servicestellen und an den Info-Telefonen der Partner im Verbund sowie unter www.vvo-online.de und an der VVO-InfoHotline 0351 8526555.    

Quelle: VVO

++++++++++

Datum 28.07.21

Weißeritztalbahn am Wochenende mit mehr Fahrten

  • Zwei Züge sind auf schmaler Spur im Osterzgebirge im Einsatz

Am kommenden Wochenende, vom 31. Juli bis 1. August, sind zwei traditionsreiche Zuggarnituren unter Volldampf auf schmaler Spur der Weißeritztalbahn im Einsatz. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hat die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) mit zusätzlichen Fahrten beauftragt.

In Freital-Hainsberg starten die Züge um 9.25 Uhr, 10.55 Uhr sowie 13.25 Uhr und 14.55 Uhr bis Kurort Kipsdorf. Eine Abendfahrt schnauft 17.05 ab Freital-Hainsberg und endet 17.50 Uhr in Dippoldiswalde.

Talwärts rollen die Züge um 11.11 Uhr, 12.37 Uhr sowie 15.11 Uhr und 16.40 Uhr ab Kurort Kipsdorf. Um 18.02 startet die Rückfahrt von Dippoldiswalde durch den Rabenauer Grund in Richtung Freital.

Aufgrund der VVO-Dankeschön-Aktion fahren Fahrgäste in den sächsischen Sommerferien mit ihrer gültigen Abo-Monatskarte oder dem JobTicket eines der Unternehmen im VVO kostenfrei auf der Weißeritztalbahn. Mitgenommene Personen lösen einfach ein Ticket beim Schaffner.

Die Fahrpläne sind beim Verbund unter www.vvo-online.de und auf der Internetseite der Weißeritztalbahn unter www.weisseritztalbahn.com abrufbar. Telefonische Informationen gibt es bei der SDG unter 035207 89290 und beim VVO unter 0351 8526555.

Quelle: VVO, Foto Markus Pfetzing

++++++++++

Datum 28.07.21

Neue Chipkarten für Fahrgäste im Regionalverkehr

  • Chipkarten ersetzen Papiertickets im ZVON und VVO
  • Schrittweise Umstellung bis zum Jahresende
  • Investition von 2,2 Millionen Euro in moderne Technik

In den kommenden Monaten erhalten 11.000 Stammkunden der regionalen Verkehrsunternehmen in Ostsachsen statt der gewohnten Papiertickets eine Chipkarte für ihre Fahrt mit Bus und Bahn. Die neue FAHRKARTE für alle Abo-Kunden im Nahverkehr ist ein gemeinsames Projekt des Verkehrsverbundes Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) und des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) und wurde vom Freistaat Sachsen umfassend gefördert. „Dieses Projekt unterstreicht unser Bestreben, einen modernen und zeitgemäßen Nahverkehr in ganz Sachsen, insbesondere auch in den ländlichen Regionen, zu schaffen“, betont Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. „Daher fördert das Staatsministerium den Aufbau eines E-Ticket-Systems und die Einführung der Chipkarten mit über 1,5 Millionen Euro.“ Die beiden Verkehrsverbünde investierten gemeinsam weitere 700.000 Euro. „Die gemeinsame Hintergrundtechnik und einheitliche Standards ermöglicht dieses verbundübergreifende Projekt, an dem wir gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und den Landratsämtern in den letzten Jahren intensiv gearbeitet haben“, erläutert Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Deutlich sichtbar wird das am gemeinsamen Layout des Tickets.“ Mit der neuen Technik haben die Unternehmen zudem ein Online-Portal zum Abschluss eines Abonnements eingerichtet. In den kommenden Monaten erhalten nun 11.000 Fahrgäste von Regionalbus Oberlausitz, dem Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda, dem Omnibusbetrieb S. Wilhelm und den Görlitzer Verkehrsbetrieben die neue Chipkarte.

„Auf den Tickets werden die gleichen Daten gespeichert, die man bisher auf den Papiertickets lesen konnte“, betont Hans-Jürgen Pfeiffer Geschäftsführer vom ZVON. Mit den Chipkarten sind für die Fahrgäste darüber hinaus wesentliche Vorteile verbunden: „Wenn man seine digitale FAHRKARTE verliert, kann sie gesperrt werden und für eine Bearbeitungsgebühr eine Ersatzkarte ausgestellt werden. Bisher musste man in dem Fall eine neue Fahrkarte kaufen.“ Alle wichtigen Informationen erhalten die Fahrgäste zusammen mit der Zusendung der neuen Chipkarte. In einem ersten Schritt hatten bereits im vergangenen Sommer über 35.000 Schülerinnen und Schüler in den beiden Verbünden eine Chipkarte erhalten.

Alle Informationen zur FAHRKARTE gibt es im Internet unter www.vvo-online.de/eTicket  sowie www.zvon.de/eTicket. Individuelle Beratung gibt es in den Servicestellen der Verkehrsunternehmen, der VVO-InfoHotline unter 0351 8526555 und am ZVON-Infotelefon unter 0800 98664636.

Quelle: VVO

++++++++++

Datum 27.07.21

Neues Bahnwerk kommt früher nach Cottbus: ICE-4-Instandhaltung startet 2024

  • Neues Konzept führt zu schnellerem Baustart
  • Zusätzliche Arbeitsplätze für die Lausitz entstehen früher
  • Vorhaben aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen wird zügig umgesetzt

(Berlin, 27. Juli 2021) Das neue Bahnwerk in Cottbus kommt deutlich früher: Bereits ab 2024 werden in der Lausitz die ersten ICE gewartet – zwei Jahre eher als geplant. Baustart ist schon 2022, vorbereitende Maßnahmen wie die Sondierung des Baugrundes laufen bereits. Damit geht die Strukturstärkung in der Region zügig voran. Denn auch die neuen Arbeitsplätze im Werk Cottbus entstehen auf diese Weise früher: Bis 2024 stellt die DB mehr als 500 neue Mitarbeitende ein, bis 2026 kommen noch einmal 700 neue Stellen dazu. Insgesamt entstehen durch das neue Werk in Cottbus 1.200 neue hochqualifizierte Industriearbeitsplätze.

Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn: „Das neue Werk in Cottbus ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer starken Schiene. Wir brauchen dieses Werk, damit noch mehr ICE-4-Züge fahren und noch mehr Menschen die Bahn als klimafreundlichstes Verkehrsmittel nutzen können. Das Werk ist eine doppelte Investition in die Zukunft: Es bringt zum einen die Mobilitätswende voran und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Und es befördert den Strukturwandel in der Lausitz, denn wir bieten hier sichere und gute Arbeitsplätze.“

Olaf Scholz, Bundesminister der Finanzen: „Cottbus zeigt, wie Klimaschutz und Strukturwandel erfolgreich angegangen werden können. 1.200 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze schafft die Deutsche Bahn mit ihrem neuen Bahnwerk in Cottbus. Das sind gute Nachrichten für die Stadt und die gesamte Lausitz. Es ist ein großartiges Signal, dass diese Arbeitsplätze jetzt noch schneller entstehen als geplant. So geht Strukturwandel erfolgreich und solidarisch. Gleichzeitig bringen wir mit der Bahn klimafreundliche Mobilität voran. Genau so funktioniert kluger Klimaschutz.“

Dietmar Woidke, Ministerpräsident Brandenburg: „Das neue Konzept der DB AG stellt einen Meilenstein für die gesamte Lausitz dar. Brandenburg hat immer dafür gekämpft, dass mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung neue Industriearbeitsplätze geschaffen werden. Dieses Versprechen wird eingelöst. Jetzt soll das Bahnwerk sogar früher an den Start gehen. Das freut mich sehr. Das neue Instandhaltungswerk reiht sich in eine ganze Reihe von Projekten am Standort Cottbus ein, mit der wir die Lausitz als Modellregion für Klimaschutz und Wirtschaftswachstum weit über Brandenburg hinaus bekannt machen werden. Mein Dank gilt Richard Lutz und Ronald Pofalla bei der Deutschen Bahn sowie der Bundesregierung. Sie alle haben Wort gehalten und sich für dieses wichtige Projekt eingesetzt.“

Ronald Pofalla, Infrastrukturvorstand Deutsche Bahn: „Mein Dank gilt der Bundesregierung und der Landesregierung Brandenburgs, namentlich Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. Beide haben alles dafür getan, damit dieses Werk in Cottbus entstehen kann und wird.“

Die DB setzt beim neuen Bahnwerk auf ein Zwei-Hallen-Konzept. An Stelle einer großen Instandhaltungshalle mit sechs Gleisen entsteht zunächst eine zweigleisige Halle schon bis 2024. Bis 2026 folgt eine weitere Halle mit vier Gleisen. Mit diesem Konzept werden Teile des neuen Werks früher in Betrieb genommen. Damit stehen die Kapazitäten für die Instandhaltung der neuen ICE-4-Züge schneller bereit. In beiden Hallen können ganze ICE-Züge von fast 400 Meter Länge gewartet werden.

Die Fahrgäste profitieren davon, weil die Züge schneller wieder zurück auf der Strecke sind und zuverlässiger und damit pünktlicher unterwegs sind. Das ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg, die Fahrgastzahlen im Fernverkehr weiter zu steigern und damit zu klimafreundlicher Mobilität und zur Verkehrswende beizutragen. Derzeit erhält die DB alle drei Wochen einen neuen ICE 4. Die Flotte umfasst aktuell fast 80 Züge. Ende 2024 sollen in ganz Deutschland 137 ICE 4 im Einsatz sein.

Die in Cottbus ursprünglich geplante neue Halle für Hybridlokomotiven wird nun in das bestehende Werk integriert. Im Laufe der Vorplanungen hat sich herausgestellt, dass dadurch effizientere Produktionsabläufe möglich sind.

Das neue Werk wird auf Basis des Investitionsgesetzes Kohleregionen finanziert. Vorgesehen sind daraus Investitionen in Höhe von 1 Mrd. Euro. Mit diesem Gesetz unterstützen Bund und Länder die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen in Brandenburg, im Freistaat Sachsen, in Sachsen-Anhalt und in Nordrhein-Westfalen beim Aufbau zukunftsfähiger Arbeitsplätze und neuer Wirtschaftsstrukturen.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 13.07.21

Airport-Shuttle BER 1: Ab sofort bargeldlos mit dem Bus zum Flughafen

  • Barzahlung weiterhin möglich

Der Flughafenbus BER 1 zum Flughafen Berlin Brandenburg kann ab sofort bargeldlos genutzt werden. Akzeptiert werden maestro, Girocard, Visa, Mastercard, Google Pay und Apple Pay. Die bargeld- und kontaktlose Bezahlung ist mit Karte, Smartphone oder Smartwatch möglich. Selbstverständlich können Fahrgäste weiterhin bar zahlen.

Mit dem Airport-Shuttle BER 1 schnell zum Flughafen

Zwischen S+U Rathaus Steglitz und Flughafen BER – Terminal 1-2 fährt stündlich der Airport-Shuttle BER 1. Die Fahrt dauert circa 45 Minuten. Auf der Linie gilt der VBB-Tarif plus ein Komfortzuschlag in Höhe von 8 Euro/Fahrt (Inhaber von VBB-Dauerkarten zahlen nur 7 Euro Zuschlag). Der Zuschlag kann nicht nur im Bus, sondern auch unter shop.bex.de gekauft werden.

Am Rathaus Steglitz sind diverse Ziele im Berliner Westen mit nur einem Umstieg in S1, U9 oder zahlreiche Buslinien erreichbar.

Die Firma Bex Charter betreibt den Airport-Shuttle BER 1. BEX Charter gehört zu DB Regio Bus Ost, dem Busbereich der Deutschen Bahn AG.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 07.07.21

RMV und VGF präsentieren Jubiläumstram zum 50. Geburtstag der Frankfurt University of Applied Sciences

  • Tram im Frankfurt UAS-Design in Frankfurt vorgestellt
  • RMV und VGF gratulieren zum 50-jährigen Bestehen der Hochschule

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt widmen der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) zum runden Geburtstag eine Straßenbahn: Die am Dienstag in Frankfurt präsentierte Tram fährt ab sofort in der Mainmetropole. Die festliche Beklebung trägt das Motto „Nächste Station: Zukunft“. Am 1. August 2021 feiert die Frankfurt UAS ihren 50. Geburtstag.

Hochschule treibt Forschung im Bereich Mobilität voran

Prof. Knut Ringat, RMV-Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung, hob die Bedeutung der Hochschule für den regionalen ÖPNV hervor: „Ob zum autonomen Fahren oder zur Mobilität im ländlichen Raum – die UAS begleitet seit vielen Jahren Projekte des öffentlichen Nahverkehrs und bereichert so nicht nur den Nahverkehr in Frankfurt, sondern im ganzen RMV-Gebiet. Um diesen wichtigen Beitrag der UAS an der hiesigen Mobilität zu verdeutlichen, setzen wir mit der Jubiläumsstraßenbahn ein weithin sichtbares Zeichen.“

„Mit unseren U- und Straßenbahnen bringen wir täglich tausende Studierende in den Hörsaal und zurück nach Hause”, sagt Thomas Wissgott, Geschäftsführer der VGF. „Um unsere Anerkennung für die Leistungen der Hochschule im Bereich Mobilität zu zeigen, haben wir gemeinsam mit dem RMV die Jubiläumsstraßenbahn designt. Diese wird auf den Linien 15, 16, 17, 18 und 21 fahren.”

„Genau wie die Fahrzeuge der VGF ist die Frankfurt UAS immer in Bewegung”, so Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt UAS. „An unserer Hochschule entwickeln wir Ideen für die Zukunft – auch für den öffentlichen Nahverkehr in der Region. Die Projekte unseres Research Lab for Urban Transport (ReLUT) sind gute Beispiele für unsere Forschung im Bereich Mobilität. Mit dem eigenen Promotionszentrum für Mobilität und Logistik sind wir sogar die Spitze in Deutschland. In den nächsten 50 Jahren bauen wir auf eine Fortsetzung der guten, anwendungsorientierten Zusammenarbeit mit den Verkehrsträgern der Region. Danke, dass wir das Jubiläum gemeinsam feiern können.“

Über die Jubiläumsbahn von RMV und VGF

Zum 50. Geburtstag der Frankfurt UAS wurde ein Wagen des Typs „R” aus dem Fuhrpark der VGF umgewidmet. Unter dem Motto „Nächste Station: Zukunft” fährt die Tram ab sofort auf den Linien 15, 16, 17, 18 und 21.

• Hersteller: Duewag/Siemens

• Typenbezeichnung: R

• Wagennummer: 1

• Baujahr: 1993/1997

• Sitz-/Stehplätze: 59/111

• Länge: 27,60 m

• Breite: 2,35 m

• Höhe: 3,37 m

• Gewicht: 36,88 t

• Motorleistung: 8 x 50 kW

• Fahrzeugbestand: 38

Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS)

Die Frankfurt University of Applied Sciences zeichnet sich durch angewandte Wissenschaft, hohe Internationalität und gelebte Vielfalt aus. Fragen aus der Praxis erhalten wissenschaftlich fundierte Antworten, und Forschungsergebnisse finden einen direkten Weg in die Gesellschaft. Durch Partnerschaften mit weltweit rund 200 Hochschulen ist die Frankfurt UAS in einer globalen Bildungswelt gut vernetzt. Vier Fachbereiche bieten 72 Studiengänge mit technischer, wirtschaftlich-rechtlicher und sozialer Ausrichtung an. Ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm ermöglicht auch Externen berufsbegleitendes, lebenslanges Lernen. Zudem wird anspruchsvolle, inter- und transdisziplinäre Forschung in außergewöhnlichen Fächerkombinationen betrieben. Im Dialog mit Partnern aus Wirtschaft, Verbänden und Institutionen ist die Frankfurt UAS innovative Entwicklungspartnerin, um gemeinsam zukunftsweisende Lösungen zu generieren. Die enge Verknüpfung von Forschung und Lehre mit der Praxis qualifiziert die Studierenden für einen erfolgreichen Einstieg in attraktive Berufsfelder und gewährleistet ihre Anschlussfähigkeit im Berufsalltag. Der Campus der 1971 als Fachhochschule Frankfurt am Main – University of Applied Sciences gegründeten Hochschule liegt zentrumsnah im Herzen Frankfurts.

Quelle: RMV

++++++++++

Datum 06.07.21

Mehr Komfort, moderne Technik: modernisierte Züge fahren künftig zwischen Dessau-Roßlau, Berlin und Wünsdorf-Waldstadt

  • Investition von rund 150 Millionen Euro
  • Modernisierung von insgesamt zehn Zügen für die RE7
  • Umbau der Loks fürs Netz Elbe-Spree im DB-Werk Dessau

Am 5. Juli 2021 stellte die Deutsche Bahn (DB) das erste modernisierte Fahrzeug für die Regional-Express-Linie RE7 vor, das künftig zwischen Dessau-Roßlau, Berlin und Wünsdorf-Waldstadt unterwegs ist. Insgesamt zehn Züge vom Typ Talent 2 erhalten für den Einsatz auf der Linie RE 7 eine Frischekur und kommen ab November dieses Jahres nach und nach zum Einsatz.

Bei der Frischekur für die Züge ging es vor allem um mehr Komfort für die Fahrgäste: Sitze, Fußboden, Haltestangen und das gesamte innere und äußere Erscheinungsbild wurden erneuert. WLAN sowie mehr Platz für Fahrräder und Gepäck machen das Bahnfahren noch bequemer. Große Monitore informieren Fahrgäste mit einer übersichtlicheren Struktur über aktuelle Fahrzeiten und Anschlüsse. Mehr Sicherheit bringen zusätzliche Kameras im Inneren der Fahrzeuge. Im WC-Bereich sorgen Motiv-Folien für ein ansprechendes Ambiente und schützen die Wände vor Verschmutzungen und Beschädigungen.

Der Umbau der Züge ist außerdem nachhaltig. Denn der deutlich verbesserte Fahrkomfort und die Aufrüstung auf den modernsten Stand der Technik kommt ohne ressourcenintensive Neuanschaffungen aus. Die Ansprüche an die Techniker:innen in den Werken sind hoch: „Unter rollendem Rad“, also im laufenden Betrieb, werden einzelne Triebwagen aus dem Verkehr genommen und sofort nach der Runderneuerung wieder eingesetzt.

Im DB-Werk Dessau werden zudem 29 Elektroloks für den Einsatz auf den weiteren RB- und RE-Linien im Netz Elbe-Spree fit gemacht.

Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen:

 „Mit der Modernisierung der Züge wird das Bahnfahren noch zuverlässiger und wir empfehlen uns noch mehr als umweltfreundliche Alternative zum Auto. Unsere über 1.200 Mitarbeitenden im Werk Dessau leisten mit ihrer Arbeit dazu einen wesentlichen Beitrag. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig die Deutsche Bahn als Arbeitgeber für die Region ist.“

Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr in Sachsen-Anhalt:

„Der Einsatz modernisierter Fahrzeuge macht den Nahverkehr in der Region attraktiver. Für die Bauhausstadt Dessau-Roßlau und das südöstliche Sachsen-Anhalt bedeutet dies mehr Komfort in den Zügen von und nach Berlin. Die Fahrgäste werden das zu schätzen wissen und sicher auch rege das WLAN-Angebot nutzen, das künftig an Bord verfügbar ist.“

Carsten Moll, Vorsitzender DB Regio Nordost:

„Mehr Platz für Fahrräder und Gepäck, mehr Komfort und besseres WLAN – unsere Fahrgäste können sich auf die modernen Züge freuen.“

Olaf Storeck, Leiter Werk Dessau der DB Fahrzeuginstandhaltung:

„Wir freuen uns, unsere Kompetenz hier im DB-Werk für den Umbau der 29 Elektroloks für das Netz Elbe-Spree zeigen zu können. Solche Aufträge stärken die Region und uns als einen der größten Arbeitgeber in Dessau.“

Für den Umbau der Flotte investiert DB Regio für den zukünftigen Verkehrsvertrag Netz Elbe-Spree rund 150 Millionen Euro. In den DB-Werken Wittenberge und Dessau werden bis November 2022 insgesamt 145 Doppelstockwagen und 29 Elektroloks umgebaut; bei Alstom (ehemals Bombardier Transportation) in Hennigsdorf 41 Triebwagen umfassend erneuert. Ab 11. Dezember 2022 werden dann im gesamten Netz Elbe-Spree diese Züge vollständig im Einsatz sein.

Die ersten umgebauten Triebwagen fahren bereits auf den Linien RB20 zwischen Potsdam und Oranienburg sowie auf der RB24 zwischen Senftenberg und Eberswalde (Talent 2).

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 01.07.21

Neue Fahrradbusse touren durch die Region

  • Täglich Meißen – Moritzburg, am Wochenende auch Dresden – Moritzburg

Das Netz der Fahrradbusse im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hat Zuwachs bekommen: Zwei neue Linien sind in der Region Dresden Elbland unterwegs, bieten die Möglichkeit für große Touren und überbrücken beschwerliche Höhenmeter. Die Saison läuft bis zum 31. Oktober.

„Die neuen Fahrradanhänger für die Linienbusse bieten Platz für 16 Fahrräder“, erläutert Jens Dehnert, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM). „Dank einer Rampe können auch etwas schwerere E-Bikes problemlos mitgenommen werden.“ Der Anhänger ist täglich auf allen Fahrten der Linie M zwischen Meißen, Weinböhla und Moritzburg im Einsatz. An den Wochenenden ist zudem die PlusBus-Linie 477 im Stundentakt zwischen Dresden und Moritzburg mit dem Fahrradanhänger unterwegs. „Damit bringen wir die Radfahrer aus der Landeshauptstadt bequem über den Boxdorfer Berg zur Moritzburger Teichlandschaft“, ergänzt Jens Dehnert.

„Moritzburg ist Ausgangspunkt für viele Radtouren. Auf Basis eines sehr gut verzweigten Radwegenetzes kann sich jeder eine beliebige Tour mit gewünschter Länge zusammenstellen. In und um Moritzburg verlaufen zudem fünf markierte Themenradrouten“, beschreibt Sindy Vogel, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Elbland Dresden das Angebot. „Mit dem Fahrradbus können sich die Ausflügler den Weg bergauf abnehmen lassen und so ganz bequem auch abseits des klassischen Elberadwegs auf Tour gehen.“ Die Internetseite von Dresden Elbland unter www.dresden-elbland.de/radtouren listet über 100 Radtouren in der gesamten Region auf. „Der Fahrradtourismus wächst und mit den gut ausgebauten Radwegen und der Infrastruktur rund herum, von Hotels bis Restaurants sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen, bieten wir beste Voraussetzungen für den kurzen oder langen Urlaub“, so Sindy Vogel.

„Für die Mitnahme des Fahrrads gelten die im VVO üblichen Regeln“, betont Antje Roth, die im Verbund das touristische Marketing betreut. „Mit der Fahrradtageskarte für drei Euro kann das Rad im gesamten VVO mitgenommen werden.“ Beim Auf- und Abladen helfen die Fahrer, der Service ist selbstverständlich inklusive. „Die Fahrradbusse sind seit 2007 im VVO unterwegs und rollen aktuell im Lausitzer Seenland, der Sächsisch-Böhmischen Schweiz und jetzt noch stärker in der Region Dresden Elbland.“ Informationen zu allen Strecken hat der VVO in der Broschüre „Mit dem Fahrrad in Bus und Bahn“ sowie unter www.vvo-online.de/fahrradbus zusammengefasst.

Quelle: VVO

Zurück

Datenschutzerklärung
powered by Beepworld