Verkehrsnachrichten-Rubrik: Archiv September 2019

Datum 27.09.19

Deutschlandpremiere in Hof: Stadt und DB eröffnen erste Fahrradabstellanlage der bundesweiten Bike+Ride-Offensive

  • 50 zusätzliche Fahrradabstellplätze am Bahnhof für klimafreundliche Mobilität Gesamtinvestition von rund 60.000 Euro

Rad- und Bahnfahren ergänzen sich und sind gemeinsam die klimafreundlichste Form der Mobilität. Für viele Radfahrer ist das sichere Abstellen ihres Fahrrades am Bahnhof elementar. Auf Initiative des Bundesumweltministeriums (BMU) und der Deutschen Bahn (DB) werden in einem bundesweiten Aktionsprogramm viele neue Radabstellanlagen an Bahnhöfen geschaffen. Kommunen können die Teilnahme am Programm beantragen.

Die erste Anlage des Programms ist jetzt in Hof aufgebaut worden. Heute nehmen Dr. Harald Fichtner, Oberbürgermeister der Stadt Hof, und Andreas Rudolf, Leiter des Regionalbereichs Süd der DB Station&Service AG und damit verantwortlich für über 1.000 bayerische Bahnhöfe, die Anlage in Betrieb.

Die Anlage bietet zusätzlich Platz für rund 50 Fahrräder, die Reisende und Besucher nun sicher und ordentlich am Bahnhof abstellen können. Eine Überdachung der Anlage erfolgt nächstes Jahr aus der Rahmenausschreibung der B+R-Offensive. Die Gesamtinvestition für die doppelstöckigen Fahrradständer und die geplante Überdachung beträgt dann rund 60.000 Euro. Bis 2022 sollen durch die Initiative bundesweit bis zu 100.000 neue Fahrradstellplätze an Bahnhöfen entstehen.

Dr. Harald Fichtner, Oberbürgermeister der Stadt Hof, sagt: „Es freut mich, dass wir beim Thema Fahrrad diesmal Vorreiter sind und deutschlandweit die erste Abstellanlage der Bike+Ride-Offensive bei uns eingeweiht wird. Ich bin mir sicher, dass sie rege genutzt wird – vor allem in Zeiten, wo immer mehr umweltbewusste Bürgerinnen und Bürger auf Rad und Bahn umsteigen.“

„Doppelt erfreulich, dass wir hier zum einen die klimafreundliche Mobilität leichter machen und dabei alle an einem Strang gezogen haben“, ergänzt Andreas Rudolf. „Mit Unterstützung von Bund, Land und Stadt fördern wir so die umweltfreundlichen Verkehrsmittel Zug und Fahrrad.“

Der Bedarf an klimafreundlichen Mobilitätsangeboten in Kommunen ist hoch. Die B+R-Offensive von BMU und DB schafft attraktive Rahmenbedingungen für die zügige Errichtung von Fahrradabstellanlagen. Die DB hilft, geeignete Standorte im Bahnhofsumfeld zu finden, stellt dabei eigene Flächen zur Verfügung und unterstützt bei Planung und Montage der Anlagen.

Deutschlandweit ist die Nachfrage der Städte und Kommunen nach dem Programm groß. Zurzeit bearbeitet die DB rund 300 Projekte.

Das BMU stellt für die Anlage in Hof eine anteilige Finanzierung in Höhe von 55 Prozent der förderfähigen Kosten über die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative zur Verfügung. Die Förderung des BMU wird mit der ÖPNV-Förderung der Länder mit weiteren 35 Prozent kumuliert, wodurch sich der Eigenanteil der Kommune weiter reduziert.

Mehr Informationen zur B+R-Offensive und zum grünen Engagement der DB finden Sie hier:

www.deutschebahn.com/bikeandride

www.deutschebahn.com/medienpaket_gruen

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 25.09.19

„Brockenlok“ reist zur Untersuchung ins Dampflokwerk nach Meiningen

Auf nach Thüringen: Am vergangenen Montag wurde die „Brockenlok“ 99 7237 in Wernigerode auf einen Straßentieflader der Eisenbahn-Bau-und Betriebsgesellschaft    Pressnitztalbahn mbH verladen und ins Dampflokwerk Meiningen transportiert (Foto: HSB/Dirk Bahnsen).

  • Weitere Dampflok kehrt im Gegenzug zurück
  • Unfalllok auch wieder im Einsatz

Wernigerode, 25. September 2019 – Am vergangenen Montag hat die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ihre „Brockenlok“ 99 7237 auf  dem  Straßenweg nach  Thüringen bringen lassen.  Im  Dampflokwerk  Meiningen  (DLW)  der  Deutschen  Bahn  AG  wird  die 63-jährigeLokomotive in den kommenden Monaten eine umfangreiche Untersuchung erhalten. Voraussichtlich  bis  Ostern  2020 wird  sie  dann  wieder in  den  Harz zurückkehren. Im Gegenzug traf am gestrigen Tag die  Dampflokomotive  99 7222 wieder  in Wernigerode ein.  Sie  war  in  den  zurückliegenden  Monaten in  Meiningen einer Bedarfsausbesserung im  DLW  unterzogen  worden.  Bereits  in  den  kommenden Tagen sind   Probefahrten mit der 1931 gebauten Lokomotive vorgesehen. Anschließend  wird  die  von den  Harzer Lokpersonalen liebevoll „Mama“ genannte Maschine  wieder  für  Einsätze  auf dem  140,4  km  umfassenden  Streckennetz  der HSB zur  Verfügung  stehen.  In  den  1950er  Jahren waren die insgesamt  17 „Brockenloks“ nach ihrem Vorbild entstanden und gebaut worden. Seit dem 21. September ist auch wieder die „Brockenlok“ 99 7247 im Einsatz. Die Dampflokomotive war am Nachmittag des 5. September an einem Bahnübergang im Wernigeröder  Stadtteil  Hasserode  mit einem  Lastkraftwagen  kollidiert. Bei dem  Unfall wurden unter  anderem  der  Wassertender  der  Lokomotive  sowie  die Kupplung schwer beschädigt. Dank der mit großem Engagement in der Wernigeröder Fahrzeugwerkstatt der HSB durchgeführten Reparaturen konnte die Lokomotive zügig wieder in den Betriebsdienst zurückkehren.

Quelle: HSB

++++++++++

Datum 25.09.19

Erster Hybrid-Gelenkbus mit Abbiegeassistent auf RMV-Linie

  • Hessisches Busunternehmen Winzenhöler kauft zwei Hybrid-Gelenkbusse mit neuester Sicherheitstechnologie
  • 8,5 Prozent weniger Treibstoffverbrauch dank Rückgewinnung der Bremsenergie
  • der erste Hybrid-Gelenkbus mit Abbiegeassistent auf  einer vom RMV ausgeschriebenen Buslinie

Der Omnibusbetrieb Winzenhöler GmbH & Co. KG setzt seit dieser Woche zwei Mercedes-Benz Citaro Hybrid-Gelenkbusse der neuesten Generation auf den Buslinien 671 und X71 des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) ein. Die beiden Busse verfügen über modernste Sicherheitstechnologien und sind sowohl mit einem Abbiege- als auch einem aktiven Bremsassistenten inklusive Fußgängererkennung ausgestattet. Sie sind die beiden ersten Busse dieser Art auf einer vom RMV ausgeschriebenen Linie.

Umweltfreundlicher, effizienter und sicherer

„Bei unserem Ziel, den ÖPNV im RMV-Gebiet immer umweltfreundlicher und sicherer zu machen, bauen wir auch auf die Unterstützung der Verkehrsunternehmen und unserer Partner. Wir begrüßen daher ausdrücklich die Investitionen von Winzenhöler in die modernste Antriebs- und Sicherheitstechnologie“, sagt Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV. „Auch die erhöhte Kapazität der neuen Busse greift einen aktuellen Trend auf: Der RMV wächst, die Fahrgastzahlen steigen verbundweit kontinuierlich.“

 „Für den Kauf der beiden modernen Hybrid-Gelenkbusse gab es mehrere Gründe“, erläutert Busunternehmer Christian Winzenhöler. „Zum einen helfen die beiden Gelenkbusse, Kapazitätsengpässe auf den von uns zurzeit mit kleineren „Solo-Bussen“ bedienten RMV-Linien zu beseitigen. Außerdem entlasten die Kraftstoffeinsparungen durch den Hybrid-Antrieb sowohl die Umwelt als auch unser Budget. Und zu guter Letzt waren die Sicherheitssysteme der Busse, darunter der Abbiege- und der Bremsassistent, für die Kaufentscheidung ausschlaggebend. Denn ich sehe mich in der Verantwortung, sowohl die schwächeren Verkehrsteilnehmer zu schützen als auch unsere Fahrer zu entlasten. Diese sind durch die steigende Zahl an nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmern, wie z. B. den Fahrern von E-Rollern, zunehmend gefordert. Ebenso wie durch Fahrradfahrer oder Fußgänger, die sich beim Abbiegen im „toten Winkel“ befinden.

Geringerer Kraftstoffverbrauch durch Rekuperation

Die beiden neuen Busse verfügen über einen innovativen Hybridantrieb, der in dieser Form zum ersten Mal auf einer vom RMV ausgeschriebenen Linie zum Einsatz kommt. Ein zwischen dem Verbrennungsmotor und dem Automatikgetriebe integrierter Elektromotor wandelt Bremsenergie in Strom um. Dieser wird in Hochleistungskondensatoren zwischengespeichert. Der Elektromotor nutzt den gespeicherten Strom u. a. beim erneuten Anfahren, um den Dieselmotor zu unterstützen. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch laut Hersteller um bis zu 8,5 Prozent gesenkt, was einer Ersparnis von rund 3,7 Litern Diesel entspricht. Aus diesem Grund fallen auch die Emissionen der Hybrid-Busse geringer aus als bei vergleichbaren Gelenkbussen mit Dieselantrieb.

Mehr Sicherheit für Fußgänger, Fahrrad- und E-Rollerfahrer

Sicherheitstechnisch sind die beiden Fahrzeuge mit dem vom Hersteller Mercedes-Benz als „Sideguard Assist“ bezeichneten Abbiegeassistenten ausgestattet. Dieses mehrstufige System unterstützt den Fahrer, kritische Situationen beim Abbiegen rechtzeitig zu erkennen. Unter anderem weist ein in den Fahrersitz integrierter Vibrationsalarm auf akute Kollisionsgefahren mit Fußgängern, Fahrradfahrern oder E-Rollern hin. Ebenfalls mit an Bord ist der laut Herstellerangaben weltweit erste aktive Bremsassistent (Preventive Break Assist) für Stadtlinienbusse, der Unfälle sowohl mit stationären als auch bewegten Objekten vermeiden soll. Basis des Systems sind Radar-Sensoren, die das Umfeld des Fahrzeugs in einem Bereich von bis zu 250 Metern erfassen.

„Wir werden in Zukunft nur noch solche Busse anschaffen, die mit diesen oder leistungsfähigeren Sicherheitssystemen ausgestattet sind. Dies gilt sowohl für im Nah- als auch im Reiseverkehr eingesetzten Fahrzeuge“, so Winzenhöler. „Ich wünsche mir auch, dass zeitnah mehr Busse mit vollständig emissionsfreien Antriebssystemen auf den Markt verfügbar seien werden. Sowohl batterieelektrische Busse als auch wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenbusse haben Ihre Praxistauglichkeit bewiesen.

Die beiden neuen Hybridbusse werden in Zeiten hoher Auslastung zwischen dem Darmstädter Hauptbahnhof und dem rund 20 Kilometer östlich gelegenen Wiebelsbach/Babenhausen eingesetzt. Auf dieser Strecke fährt u. a. ebenfalls der Mercedes-Benz Citaro Brennstoffzellenbus des Omnibusunternehmens Winzenhöler – der erste mit Wasserstoff betriebene Bus im RMV-Gebiet.

Quelle: RMV

++++++++++

Datum 23.09.19

Deutsche Bahn engagiert sich für den olympischen und paralympischen Nachwuchs und unterstützt 50. Jubiläum

Die Lok zu 50 Jahre Jugend trainiert für Olympia & Paralympics (Foto: DB AG / Daniela Rau)

  • DB ist Partner der Deutschen Schulsportstiftung und schickt zum 50. Bestehen des Schulsportwettbewerbes „Jugend trainiert“ eine gebrandete Lok auf die Reise

(Berlin, 22. September 2019) Eine bunt gebrandete DB-Lokomotive mit dem Schriftzug „50 Jahre Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ ist ab heute auf dem Streckennetz der DB unterwegs. Unter dem Motto „Erreiche Deine eigenen Ziele“ wurde die Jubiläums-Lok der Baureihe 101 am Berliner Hauptbahnhof von Jürgen Kornmann, Leiter Marketing & PR der Deutschen Bahn, Thomas Härtel, Vorstandsvorsitzender Deutsche Schulsportstiftung, sowie der Olympionikin Britta Steffen und dem Paralympioniken Markus Rehm vorgestellt.

Die Jubiläums-Lok setzt ein sichtbares Zeichen für die langjährige Partnerschaft der DB bei der Deutschen Schulsportstiftung und trägt damit gleichzeitig das gesellschaftliche Engagement der DB bei „Jugend trainiert“ in die Öffentlichkeit.

Jürgen Kornmann, Leiter Marketing & PR der Deutschen Bahn: „Wir sind sehr stolz darauf, heute diese Lok auf die Reise zu schicken. Wir blicken auf eine langjährige Partnerschaft mit der Deutschen Schulsportstiftung zurück, in der wir aktiv junge sportliche Nachwuchstalente bei der Ausübung ihres Sports innerhalb der Wettbewerbe unterstützen. Außerdem ist die An- und Abreise mit der Bahn für die Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland gleichzeitig auch ein Thema des Klimaschutzes.“

Rund 4.500 sportliche Talente mit und ohne Behinderung werden zum Bundesfinale in Berlin vom 22. bis 26. September erwartet. Die DB übernimmt als exklusiver Hauptsponsor und Mobilitätspartner die kostenfreie und umweltfreundliche An- und Abreise mit den Zügen der DB und organisiert die Unterbringung der jungen Athletinnen, Athleten und deren Begleiter.

Erster Anlaufpunkt für die Finalveranstaltungen in Berlin ist der Berliner Hauptbahnhof, der während der Lokpräsentation von der Deutschen Schulsportstiftung mit einer Plakette als einer der wichtigsten Standorte für „Jugend trainiert“ ausgezeichnet wurde. Die Akkreditierung der aus allen Bundesländern anreisenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer findet hier statt.

Die DB ist seit 1995 Partner der Deutschen Schulsportstiftung und seit 2012 Hauptsponsor des weltweit größten Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert“. Jährlich nehmen rund 800.000 sportliche Talente im Alter von 8 bis 19 Jahren bundesweit teil. Zu den Bundesfinalveranstaltungen reisen im Frühjahr und Herbst jeweils rund 4.500 Athletinnen und Athleten nach Berlin. Beim diesjährigen Herbstfinale werden sich die Nachwuchstalente in zehn Disziplinen messen und das 50. Jubiläum des Schulsportwettbewerbs feiern.

Die Eröffnungsveranstaltung des Herbstfinales findet am 23. September von 10 bis 11.30 Uhr im Berliner Olympiastadion statt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr sowie der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Dr. Richard Lutz, sind Teilnehmer des Eröffnungsprogramms.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 20.09.19

DB und VVO wollen 25 Stationen modernisieren

  • Rahmenvereinbarung sieht Investitionen von 34,5 Millionen Euro vor

Am 19. September 2019 unterzeichneten Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) und Jeannette Winter, Regionalbereichsleiterin der DB Station&Service AG, in Dresden offiziell eine „Rahmen- und Planungsfinanzierungsvereinbarung für die Durchführung und Finanzierung eines Stationsprogramms“. Darin sind 25 Einzelvorhaben mit einem Wertumfang von insgesamt 34,5 Millionen Euro bis zum Jahr 2025 fixiert. Damit sollen die Erreichbarkeit der Bahnsteige und das Erscheinungsbild der Stationen verbessert werden.

„Mit dieser Rahmenvereinbarung steigern wir gemeinsam mit dem VVO den Reisekomfort. Im Wesentlichen bezieht sich das auf den stufenfreien Ausbau von Stationen und eine bessere Aufenthaltsqualität für Reisende und Besucher im S-Bahn- und Regionalverkehr“, freute sich Jeannette Winter. „Bereits heute nutzen 92 Prozent der Bahn-Fahrgäste im VVO eine der 66 barrierefreien Stationen im Verbund “, ergänzte Burkhard Ehlen. „Mit der Planungsvereinbarung sorgen wir dafür, dass in Zukunft 98 Prozent der Fahrgäste barrierefrei ein- und aussteigen können.“

Mit der Unterzeichnung stellt der VVO 10 Millionen Euro für die Planungen und den Bau zur Verfügung. Gleichzeitig ist gewährleistet, dass alle Maßnahmen durch den Freistaat Sachsen gefördert werden können, soweit die entsprechenden Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. Die Partner sind zuversichtlich, dass die Umsetzung durch die gestiegenen Bundesmittel für die Schienenwege (Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung – LuFV) sowie das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen zusätzlichen Schub erhält. „Wir beschleunigen mit dem Stationsprogramm den Ausbau, da wir nun nicht mehr diskutieren, welche Bahnhöfe modernisiert werden sollen und jedes Projekt gesondert geprüft werden muss“, erläuterte Burkhard Ehlen weiter. „Für uns liegt der Fokus nach dem Ausbau der Stationen entlang der S-Bahn nun auf den kleineren Städten und dem ländlichen Raum.“

Die Modernisierungs- und Ausbaumaßnahmen umfassen insbesondere die stufenfreie Erschließung von Verkehrsstationen, die Erneuerung von Bahnsteigen, die bedarfsgerechte Erneuerung der Bahnsteigausstattung, die Grundinstandsetzung und die Erneuerung von Personenunterführungen sowie die Verbesserung der Kundeninformation.

Folgende Stationen sollen von der Rahmenvereinbarung profitieren: Arnsdorf (b. Dresden), Bischheim-Gersdorf, Cossebaude, Coswig (b. Dresden), Dresden-Friedrichstadt, Dresden-Industriegelände, Dresden-Stetzsch, Freital-Hainsberg West, Geising, Gröditz (b. Riesa), Großenhain Cottb. Bf., Hoyerswerda, Kleinröhrsdorf, Königstein (Sächs. Schweiz), Krippen, Lampertswalde, Lauta (Niederlausitz), Niederau, Niederwartha, Oberschlottwitz, Obervogelgesang (Kr. Pirna), Radebeul-Naundorf, Schmilka-Hirschmühle, Schöna und Zeithain.

In einem zweiten Schritt sollen zusätzlich sechs Stationen entlang der Strecke Dresden–Königsbrück aufgenommen werden. Die Gesamtzahl der Stationen würde somit auf 31 steigen.

An der Finanzierung beteiligen sich der Freistaat Sachsen, der VVO, der Bund, und DB Station&Service.

Einzelmaßnahmen an den 25 Verkehrsstationen:

1. Arnsdorf (b Dresden) Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Errichtung von zwei Aufzügen, Neubau der Personenunterführung

2. Bischheim-Gersdorf Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Bahnsteig

3. Cossebaude Erneuerung Bahnsteigoberfläche; Instandsetzung Personenunterführung; Untersuchung/Entscheidung zu Möglichkeiten der Herstellung stufenfreier Bahnsteigzugänge als wesentliche Spezifikation der weitreichenden Barrierefreiheit

4. Coswig (b. Dresden) Erneuerung Bahnsteig 5; Untersuchung/Entscheidung zur Herstellung des stufenfreien Bahnsteigzugangs zum Bahnsteig 5

5. Dresden-Friedrichstadt Erneuerung Mittelbahnsteig; Bahnsteigausstattung, Wetterschutz

6. Dresden-Industriegelände Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Grundinstandsetzung/Erneuerung Bahnsteigüberführung, Treppenanlage, Bahnsteigdach, Erneuerung Mittelbahnsteig und Bahnsteigausstattung

7. Dresden-Stetzsch Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Erneuerung Bahnsteige 1 und 2; Bahnsteigausstattung, Wetterschutz

8. Freital-Hainsberg West Errichtung einer stufenfreien Zugangsgestaltung (Aufzug)

9. Geising Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Erneuerung Bahnsteig, Bahnsteigausstattung, Beleuchtung

10. Gröditz (b Riesa) Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Erneuerung Bahnsteig, Ausstattung und Wetterschutz

11. Großenhain Cottb. Bf. Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Erneuerung Bahnsteige 1 und 2, Ausstattung

12. Hoyerswerda Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; bedarfsgerechte Erneuerung Bahnsteigoberflächen der Mittelbahnsteige 1/2 und 3/4; Erneuerung Personenunterführung; Errichtung stufenfreier Bahnsteigzugänge; Erneuerung Ausstattung

13. Kleinröhrsdorf Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Erneuerung Bahnsteig, Beleuchtung, Wetterschutz und Ausstattung

14. Königstein (Sächs Schweiz) Konzept zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch Abbruch des Empfangsgebäudes

15. Krippen Untersuchung/Entscheidung zu Möglichkeiten der Herstellung stufenfreier Bahnsteigzugänge als wesentliche Spezifikation der weitreichenden Barrierefreiheit; Erneuerung Bahnsteige, Personenunterführung, Ausstattung

16. Lampertswalde Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Erneuerung Bahnsteig 1, Ausstattung, Wetterschutz, Abbruch des inaktiven Zwischenbahnsteiges

17. Lauta (Niederlausitz) Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Erneuerung Bahnsteige 1 und 2, Ausstattung, Wetterschutz

18. Niederau Konzept zur Neuanordnung der Bahnsteiganlagen als Ersatz für den bestehenden Mittelbahnsteig, welcher auf Grund der örtlichen Bedingungen und der technischen Rahmenbedingungen nicht regelkonform erneuert werden kann

19. Niederwartha Untersuchung/Entscheidung zu Möglichkeiten der Herstellung stufenfreier Bahnsteigzugänge als wesentliche Spezifikation der weitreichenden Barrierefreiheit; Erneuerung Bahnsteige 1 und 2, Ausstattung und Wetterschutz

20. Oberschlottwitz Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Untersuchung/Entscheidung Verlegung der Verkehrsstation bzw. Erneuerung Bahnsteig; Erneuerung Ausstattung und Wetterschutz

21. Obervogelgesang (Kr. Pirna) Untersuchung/Entscheidung zu Möglichkeiten der Herstellung stufenfreier Bahnsteigzugänge als wesentliche Spezifikation der weitreichenden Barrierefreiheit; Erneuerung Bahnsteige 1 und 2, Ausstattung

22. Radebeul-Naundorf Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Erneuerung Bahnsteige 1 und 2, Ausstattung, Wetterschutz

23. Schmilka-Hirschmühle Erneuerung Bahnsteige 1 und 2, Ausstattung, Wetterschutz; Grundinstandsetzung Personenunterführung

24. Schöna Untersuchung/Entscheidung zu Möglichkeiten der Herstellung stufenfreier Bahnsteigzugänge als wesentliche Spezifikation der weitreichenden Barrierefreiheit; Erneuerung Bahnsteige 1 und 2, Ausstattung, Wetterschutz

25. Zeithain Herstellung weitreichender Barrierefreiheit; Erneuerung der Bahnsteige 1 und 2, Ausstattung, Wetterschutz, Untersuchung der Verbesserung der Zugangsgestaltung aus Richtung Wohngebiet „Ring der Freundschaft“

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 20.09.19

S-Bahn Berlin: Am autofreien Sonntag für 2,80 Euro den ganzen Tag durch die Hauptstadt fahren

  • Das ist grün! Statt 7 Euro kostet das Berlin-AB-Tagesticket am 22.9. nur 2,80 Euro
  • Auch in Potsdam wird der Einzelfahrschein zur Tageskarte

Bei dem Preis bleibt das Auto am Sonntag mal stehen! Am 22. September geht’s für nur 2,80 Euro mit der S-Bahn, U-, Straßen- und Regionalbahn und allen Bussen den ganzen Tag durch Berlin. Und bis zu drei Kinder bis einschließlich 14 Jahre und ein Hund dürfen auch noch gratis mit.

Auch in Potsdam AB kann man mit einem Einzelfahrausweis am Sonntag rund um die Uhr Bus- und Bahn fahren und – ausnahmsweise zum Potsdamer Umwelttag – dürfen sogar alle Kinder bis einschließlich 14 Jahre kostenfrei mit Anlass für die gemeinsame Aktion ist der autofreie Sonntag, ein europaweiter Aktionstag zur Durchsetzung der Verkehrswende.

VBB-Chefin Susanne Henckel: „Wir freuen uns sehr, dass alle

14 Verkehrsunternehmen in Berlin und Potsdam mitmachen und sich mit unserem guten Bus- und Bahnsystem am autofreien Sonntag noch attraktiver präsentieren. Wenn sich durch diese Aktion auch Autofahrerinnen und Autofahrer überzeugen lassen, langfristig auf umweltfreundliche Mobilität umzusteigen, dann profitieren wir alle.“

„Mit dieser Aktion wollen wir neue Kunden dafür gewinnen, das Auto mal stehen zu lassen und stattdessen in die S-Bahn zu steigen. Denn die bringt unsere Fahrgäste schnell, ohne Parkplatzsuche und umweltfreundlich zum Ziel“, ergänzt S-Bahn-Chef Peter Buchner.

Der Einzelfahrausweis ist ab der Entwertung am Sonntag bis 3 Uhr am Montag für die Fahrt im gesamten VBB-Tarifteilbereich Berlin AB bzw. Potsdam AB in allen Bussen und Bahnen des Nahverkehrs gültig. Achtung: 4-Fahrten-Karten sind von der Anerkennung als Tageskarte ausgenommen. Sie gelten nicht als VBB-Tageskarte!

Weitere Informationen auf den Homepages unter www.sbahn.berlin und www.vbb.de.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 18.09.19

Bad Bentheim ist Bahnhof des Jahres 2019

  • „Vom Spottobjekt zum Vorbild in wenigen Jahren“ / Sonderpreis für Cuxhaven

Berlin, 18. September 2019. Das gemeinnützige Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene zeichnet den Bad Bentheimer Bahnhof für seine besondere Kundenfreundlichkeit als Deutschlands „Bahnhof des Jahres 2019“ aus. Damit entschied sich die zehnköpfige Jury für den Bahnhof, der beim Umbau durch eine vermeintliche Fehlplanung mit einem versperrten Gebäudeeingang und dem Eintritt durch ein Fenster bundesweit Häme auf sich zog. „Vom Spottobjekt zum Vorbild in Deutschland – das hat Bad Bentheim mit seinem rundum gelungenen Bahnhof in wenigen Jahren geschafft“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, am Mittwoch bei der Preisverleihung in Berlin. „Der klimafreundliche Schienenverkehr braucht attraktive Bahnhöfe, um sein ganzes Potential entfalten zu können. Dies leistet Bad Bentheim in beeindruckender Art und Weise.“

Beide Preise gehen nach Niedersachsen

Einen Sonderpreis für bürgerschaftliches Engagement erhält in dem bundesweiten Wettbewerb Cuxhaven. In der Stadt an der Nordsee retteten Bürger ihren Bahnhof mit beispiellosem Einsatz und der Gründung einer Genossenschaft vor dem Untergang. Damit gehen beide Auszeichnungen – der Hauptpreis und ein Sonderpreis ­– in diesem Jahr nach Niedersachsen. „Bahnhof des Jahres zu werden ist Gemeinschaftsleistung: Nur zusammen mit Partnern schaffen wir es, Mobilität optimal zu vernetzen und mehr Menschen für den Verkehrsträger Schiene zu gewinnen“, sagte Bernd Koch, Vorstandsvorsitzender der DB Station & Service AG. „Nicht nur in Niedersachsen, sondern bundesweit arbeiten wir daran, ein guter Gastgeber zu sein. Für eine starke Schiene schaffen wir Bahnhöfe, an denen sich unsere Kunden wohlfühlen und bequem zwischen umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten wechseln können.“

Bad Bentheim: „Bahnhof aus einem Guss“

Mit der Auszeichnung von Bad Bentheim in Niedersachsen als Bahnhof des Jahres 2019 würdigt die Jury der Allianz pro Schiene das überzeugende Gesamtkonzept. „Hier fühlen sich die Reisenden willkommen“, heißt es in der Begründung der Jury, die von einem „Bahnhof aus einem Guss“ spricht. „Hier passt alles zusammen, was einen Bahnhof auszeichnet und zu einem kundenfreundlichen und attraktiven Ort für die Menschen werden lässt.“ Dies beginnt beim Vorplatz, der mit einem modernen Busbahnhof direkt vor der Empfangshalle, einem großen Park&Ride-Platz für Autos und einer attraktiven Radstation alles für einen guten Anschluss bietet. Das Bahnhofsgebäude, das von der Bentheimer Eisenbahn betrieben wird, präsentiert sich  frisch renoviert und empfängt die Bahnkunden mit einem hellen Sitzbereich, komfortablen Bänken, einer angenehmen Atmosphäre auch durch eine Klima- und Heizungsanlage und durch verbraucherfreundliche Informationen über die Abfahrten von  Zügen und den Bussen vor der Tür. Ein modernes, lichtdurchflutetes Bahnhofscafé sowie weitere Servicestellen wie das Reisebüro runden das Angebot ab. Sehr erfreut hat die Jury, dass der Bahnhof durch die Reaktivierung des Personenverkehrs auf der Strecke Bad Bentheim-Nordhorn-Neuenhaus in diesem Sommer beispielhaft für die Renaissance der Schiene in Deutschland steht.

“Bad Doofheim”: Ein bundesweit berühmtes Fenster wird Ausstellungsobjekt

Auch zum früheren Spott über Bad Bentheim äußert sich die Jury. Während des Bahnhofumbaus lagen die bereits modernisierten Bahnsteige deutlich höher als die Wartehalle. In dieser Übergangszeit ließ sich das Gebäude von den Gleisen her nicht durch die Eingangstüren, sondern wenn überhaupt nur durch ein Fenster betreten. Zwar war in dieser Umbauphase der Eintritt ins Gebäude über den anderen Eingang mit einem kurzen Umweg möglich und vorgesehen. „Dennoch spotteten die Medien in ganz Deutschland und bald sogar in China über die vermeintlich nötige Kletterpartie am Bahnhof Bad Bentheim“, schreibt die Jury. Die Bild-Zeitung wartete mit der Überschrift „Letzter Halt – Bad Doofheim“ auf.  Andere Medien sprachen von einer „Lachnummer“. Dazu stellt die Jury fest: „Die Bad Bentheimer fühlen sich zwar zu Unrecht verspottet. Dennoch nahmen sie die Häme mit Humor. Sie stellen heute das berühmte Fenster in ihrer Wartehalle aus. Dort können Interessierte auch die bissigsten Zeitungskommentare nachlesen. Die Jury hat auch diese Fähigkeit, über sich selbst zu lachen, beeindruckt.“

Cuxhaven macht Mut: Engagement lohnt sich

Ein lebendiger, attraktiver Bahnhof statt eines weiteren Einkaufszentrums in der Innenstadt – das haben die Cuxhavener mit viel Mut, Leidenschaft und Durchhaltevermögen erreicht. „In Cuxhaven haben Bürger und Bürgerinnen den Bahnhof in ihrem Heimatort zu ihrer (Herzens-)Angelegenheit erklärt – zu ihrem Bahnhof“, hebt die Jury hervor. „Aus einem als Schandfleck empfundenen Gebäude ist im doppelten Wortsinn ein „Bürgerbahnhof“ geworden, zu dem nicht nur die Reisenden gerne kommen.“ Das Umfeld entspricht allerdings noch nicht überall dem Standard des Bahnhofs selbst. Die Jury will mit dem Sonderpreis daher auch die Stadt motivieren, die Entwicklung rund um das neue Schmuckstück Cuxhavens voranzutreiben. Zudem möchte sie laut Jury-Begründung „andere Initiativen in Deutschland ermutigen, sich nach dem Cuxhavener Vorbild für ihren Bahnhof einzusetzen.“ Die Jury betont: „Die Mühe lohnt sich, wie Cuxhaven eindrucksvoll demonstriert.“

Objekte und subjektive Kriterien entscheiden 

Mit dem Titel „Bahnhof des Jahres“ zeichnet die Allianz pro Schiene seit 2004 jedes Jahr die besten Bahnhöfe in Deutschland aus. Die Jury achtet auf objektive Qualitätskriterien wie Kundeninformation, Sauberkeit, Anbindung an andere Verkehrsträger und Integration in die Stadt. In die Entscheidung geht zudem ein subjektiver Wohlfühlfaktor ein.  In der Jury sind die Fahrgastverbände Pro Bahn und Deutscher Bahnkunden-Verband ebenso vertreten wie der Verkehrsclub Deutschland (VCD), der ACE Auto Club Europa, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), der Bundesverband CarSharing , die Kooperation Fahrtziel Natur, und der Deutsche Tourismusverband sowie die Allianz pro Schiene.

Quelle: Allianz pro Schiene

++++++++++

Datum 17.09.19

Transdev soll Städtebahn im VVO-Dieselnetz ersetzen

  • Sondersitzung der Verbandsversammlung beschließt Notvergabe

Nach der Betriebseinstellung der Städtebahn Sachsen und der Kündigung des Verkehrsvertrages durch den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) im Juli hat die Verbandsversammlung heute die Notvergabe der Verkehrsleistungen beschlossen. Für den Zeitraum bis Ende 2021 soll das VVO-Dieselnetz von der Transdev Regio Ost GmbH betrieben werden.

Die Angebote der interessierten Eisenbahnunternehmen unterschieden sich deutlich, lagen aber alle über dem bisherigen Betreiber. „Die notwendigen Zuschüsse spiegeln einerseits die kurze Laufzeit, andererseits die  deutlich gestiegenen Kosten, insbesondere für Löhne und Gehälter, wider, die in Folge des Mangels an Lokführern und Zugbegleitern gezahlt werden“, erläuterte Landrat Arndt Steinbach, stellvertretender Verbandsvorsitzender. „Wir sind froh, dass wir von Transdev ein Angebot erhalten haben, das der Haushalt des VVO in den kommenden zwei Jahren verkraften kann.“ Klaus-Peter Schölzke von der Gewerkschaft deutscher Lokführer (GDL) sagte: „Mit der erfolgreichen Notvergabe erhalten die Kolleginnen und Kollegen nun eine Perspektive für die Zukunft in einem Unternehmen mit dem Bundesrahmentarifvertrag der GDL. Die Zeit der Unsicherheit geht damit zu Ende.“

Unterlegene Bieter haben nun die Möglichkeit, innerhalb von zehn Tagen Widerspruch einzulegen. Der VVO hofft, dass der neue Betreiber in wenigen Wochen den Zugverkehr von der Städtebahn Sachsen übernehmen kann.

Das VVO-Dieselnetz umfasst die Bahnstrecken zwischen Dresden, Kamenz und Königsbrück, durch das Müglitztal nach Altenberg sowie zwischen Pirna und Sebnitz. Die jährliche Zugleistung umfasst rund 1,9 Mio. Zugkilometer. Im Netz sind täglich knapp 10.000 Fahrgäste unterwegs. Die Transdev GmbH mit Sitz in Berlin ist Tochter der französischen Transdev Group und das zweitgrößte in Deutschland aktive Eisenbahn- und Busunternehmen. Im VVO ist Transdev bereits als Betreiber des Elektronetzes Mittelsachsen sowie als Eigentümer der Regionalbus Oberlausitz (RBO) aktiv.

Quelle: VVO

++++++++++

Datum 16.09.19

Zu zweit günstig durch die Schweiz reisen

Vom 16. September bis 27. Oktober 2019 sind Ausflüge zu zweit besonders attraktiv. Mit der Tageskarte für 2 sind Reisende ab 75 Franken einen ganzen Tag lang in der Schweiz unterwegs.

Die Tageskarte für 2 ermöglicht gemeinsame Fahrten mit Zügen, Schiffen, Postautos, Trams und Bussen quer durch die Schweiz. So erkunden Reisende für 75 statt 150 Franken in der 2. Klasse die schönsten Orte der Schweiz – für 105 statt 210 Franken sogar komfortabel in der 1. Klasse.

Als Voraussetzung muss eine Person im Besitz eines Halbtax sein. Für Reisende ohne Halbtax steht unter hier ein Rail Bon bereit, den sich Neukunden beim Kauf eines Halbtax an den meisten bedienten Verkaufsstellen des Öffentlichen Verkehrs anrechnen lassen können.

Nur für kurze Zeit

Die Tageskarte für 2 gilt wie die Tageskarte zum Halbtax im gesamten GA-Geltungsbereich – einen ganzen Tag lang, ohne zeitliche Einschränkung. Sie ist vom 16. September bis zum 27. Oktober 2019 mit der App SBB Mobile, auf SBB.ch, am Billettautomaten sowie an den meisten bedienten Verkaufsstellen des Öffentlichen Verkehrs erhältlich.

Die Tageskarte für 2 kann nicht umgetauscht werden, der Kaufbetrag wird nicht zurückerstattet. Erfahren Sie mehr auf der Seite sbb.ch/herbst.

Tageskarte für 2 kombinieren und noch mehr sparen

Zeigen Sie Ihren Liebsten Ihren Lieblingsort und erleben Sie unvergessliche Ausflüge mit der SBB und dem Öffentlichen Verkehr. Mit der Tageskarte für 2 profitieren Sie von den ermässigten Zusatzleistungen der Kombi-Angebote von SBB RailAway. Diese erhalten Sie online und an den meisten bedienten Verkaufsstellen des Öffentlichen Verkehrs. Erfahren Sie mehr darüber auf der Seite sbb.ch/freizeit.

Quelle: SBB

++++++++++

Datum 16.09.19

„Günni Güterzug“ besucht seine Güterverkehr-Freunde im DB Museum in Nürnberg

  • DB Cargo beklebt eine Lokomotive der Baureihe 185 im „Günni Güterzug“-Design
  • Lok wird bis 23.09.2019 exklusiv im DB Museum gezeigt
  • Tolle Aktionen zum Weltkindertag am 20. September

Eine mit großen Augen beklebte Lok der Baureihe 185 wird ab 20. September 2019 im DB Museum Nürnberg präsentiert. „Günni Güterzug“ heißt dieses ganz besondere Schienenfahrzeug. Es ist das Maskottchen der DB-Schienengüterverkehrstochter DB Cargo und einer von sieben Charakteren der „Kleinen ICE“-Familie. Zuvor gab es Günni nur als Spielfigur, jetzt ist er zum Leben „erwacht“ und besucht seine Güterverkehr-Freunde im DB Museum.

„Günni Güterzug“ zu Gast bei „Bier, Bahn und Bananen“

 Auf dem Freigelände des DB Museums ist bis zum 31. Oktober die Sonderausstellung „Bier, Bahn und Bananen“ zu sehen. Unter freiem Himmel werden Besonderheiten und Kuriositäten aus 180 Jahren Schienengüterverkehr gezeigt: Angefangen beim ersten Transportgut auf einer Sitzbank des Adlerwagens über die fast endlose Vielfalt des Stückguttransports bis hin zu Zirkuselefanten und der heutigen Vereinheitlichung durch Europalette und Container. Einige Tage wird die einzigartige Schau des DB Museums nun um ein ganz besonderes Fahrzeug bereichert: Bis zum 23. September wird die als „Günni Güterzug“ beklebte Lokomotive in Nürnberg zu sehen sein, bevor sie auf die Schiene geschickt wird. Zum Weltkindertag am 20. September wird Günni von 13 bis 16 Uhr mit verschiedenen Aktionen auf dem Freigelände des Museums begrüßt.

Exklusive Einblicke in den Führerstand

 Einmal Lokführer sein und das Innenleben einer Lokomotive kennenlernen – um für Kinder Bahn-Technik anschaulich zu machen, steht kleinen und großen Eisenbahnfans am Weltkindertag ein Lokführer Rede und Antwort. Selbstverständlich darf ein Besuch im Führerstand von „Günni Güterzug“ dabei nicht fehlen. An einer Malstation können Kinder Günni ein eigenes Design verpassen, zur Erinnerung bekommt jeder kleine Gast eine Günni-Spielfigur. Der Eintritt ist in dieser Zeit für Kinder und deren Begleitung selbstverständlich kostenlos.

Die „kleine ICE-Familie“ hat ein neues Mitglied: Opa Adler

 Die „kleine ICE-Familie“ wächst seit 2012 – das erste Familienmitglied war „der kleine ICE“, seitdem kamen sechs weitere Figuren hinzu, die alle einen bestimmten Zugtyp verkörpern. Der „echte“ kleine ICE fährt seit Mitte dieses Jahres durch Deutschland, nun leistet ihm „Günni Güterzug“ Gesellschaft. Neuestes Mitglied im Freundeskreis des „kleinen ICE“ ist „Opa Adler“, der an die erste Lokomotive Deutschlands erinnern soll. Ende des Jahres bekommt er als Maskottchen des DB Museums einen eigenen Ausstellungsbereich in Nürnberg.

DB Museum

 Das im Jahr 1882 gegründete DB Museum ist das älteste Eisenbahnmuseum der Welt. Weit über 200.000 Gäste aus der ganzen Welt besuchen jedes Jahr das Stammhaus des DB Museums in Nürnberg und die beiden Außenstellen in Koblenz und in Halle (Saale). Unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung hält es die deutsche Eisenbahngeschichte aller Epochen lebendig und macht sie von den Anfängen um 1800 bis in die Gegenwart für Besucherinnen und Besucher zugänglich.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 13.09.19

Grünes Licht für Dresdner Bahn in Brandenburg

  • Alle Planfeststellungsverfahren abgeschlossen • Bauarbeiten im Brandenburger Teil können beginnen

(Berlin, 13. September 2019) Das Eisenbahn-Bundesamt hat am 30. August dieses Jahres die Planung der Deutschen Bahn für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen der Landesgrenze Berlin/Brandenburg und Blankenfelde genehmigt. Damit kann jetzt auf dem noch verbliebenen der insgesamt vier Planfeststellungsabschnitte der Dresdner Bahn gebaut werden.

Auf dem Streckenabschnitt werden zwei neue, elektrifizierte Fernbahngleise für Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h und eine Verbindungskurve zum Flughafen BER hergestellt. So wird der Flughafen BER vom Berliner Hauptbahnhof ab Dezember 2025 in 20 Minuten zu erreichen sein.

Die überwiegend eingleisige S-Bahn-Strecke wird modernisiert und die Endstation Blankenfelde nach Süden verlegt. Über einen kombinierten Bahnsteig für S- und Regionalbahn können Reisende künftig einfacher umsteigen. Die fünf Bahnübergänge im Streckenabschnitt werden geschlossen und durch Eisenbahnbrücken ersetzt. Mahlow und Blankenfelde erhalten beidseitig der Strecke Lärmschutzwände. Zum Teil werden auch Wände zwischen den S- und Fernbahngleisen errichtet.

Hintergrund zur Dresdner Bahn

Die rund 16 Kilometer lange Dresdner Bahn ist Teil der Strecke Berlin–Dresden und existiert bereits seit 1875. Seit 1952 fahren hier keine Fernzüge mehr. Die Dresdner Bahn beginnt südlich des Bahnhofs Berlin Südkreuz, wo die Strecke von der Anhalter Bahn abzweigt, kreuzt nach 8,7 Kilometern die Landesgrenze Berlin/Brandenburg und führt nach Blankenfelde in Richtung Dresden. Sie gehört damit zum europäischen Korridor Orient–östliches Mittelmeer, der die strategisch wichtigen Häfen der Nord- und Ostsee mit dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer verbindet. Im Stadtgebiet ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h begrenzt, im Land Brandenburg auf 200 km/h.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 11.09.19

Angekommen und abgefahren! Berlins neue S-Bahn ab jetzt im Netz unterwegs

  • Testfahrten bis in jeden Winkel des Streckennetzes
  • umfangreiche Prüfungen
  • Ausbildung der Lokführer

Haste nich‘ jesehn?! Berlins „Neue“ war diese Woche das erste Mal im S-Bahnnetz unterwegs. Zwei Stunden lang ging sie auf nächtliche Testfahrt und machte sich mit ihrer künftigen Umgebung vertraut.

Sonntagnacht um 1.45 Uhr öffnete sich das Tor des S-Bahnwerks Grünau im Bezirk Köpenick und gab den Weg frei für den ersten Zug der neuen Baureihe 483/484. Dieser fährt nun Nacht für Nacht jeden Winkel des 327 Kilometer langen Streckennetzes ab, um zu prüfen, ob alles rund läuft.

Unter anderem im Test:

• Kontrolle, ob das Zugsicherungssystem ordnungsgemäß im Netz funktioniert

• Analyse des Fahrverhaltens der Fahrzeuge

• Fahrkomfort in der zukünftigen Netzumgebung

Auch die Ausbildung von sechs „Trainern für Lokführer“, die später weitere Lokführerinnen und Lokführer für diese Baureihe schulen sollen, hat begonnen. Denn in der „Neuen“ steckt viel mehr Technik als in den bisherigen Baureihen, und diese müssen die Lokführer kennen.

Im Juni war der erste Zug im S-Bahnwerk Schöneweide angekommen und durchlief dort schon umfangreiche Tests in Hinblick auf Funktionalität der verschiedenen Komponenten, Fahrverhalten, Bremsen, Fahrgasttüren, Heizung, Klimaanlage, Scheibenwischer, Licht, Zugsicherungssysteme und vieles mehr.

Zuvor musste er zahlreiche Prüfungen ablegen im Siemens-Testzentrum für Schienenfahrzeuge in Wegberg-Wildenrath (NRW), darunter Typprüfungen zur Entgleisungssicherheit, Bremstests zur Messung der Bremswege. Insgesamt 160.000 Testkilometer müssen alle zehn Vorserienfahrzeuge zusammen absolvieren, bis sie am 1. Januar 2021 in Betrieb gehen.

Übrigens: Schon im September startet ein zweiter Zug seine Testfahrten im Netz.

Quelle: Deutsche Bahn Foto:S-Bahn Berlin/Andre Groth

++++++++++

Datum 10.09.19

Neu im DB Navigator: VVO-Wochen- und Monatskarten

Ab sofort können über den DB Navigator persönliche Wochen- und Monatskarten für den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) gebucht werden. Damit erweitert die Deutsche Bahn das bisherige Ticketsortiment mit Einzelfahrten und Tageskarten in ihrer App. „Die Nutzung des Nahverkehrs wird damit für unsere regelmäßigen Kunden einfacher und bequemer. Und auch für Neukunden wird der Umstieg leicht gemacht“, betont Stephan Naue, Leiter Produktmanagement Sachsen der DB Regio. In nur einer App lassen sich, neben den Informations- und Ticketangeboten des Fern- und Nahverkehrs, auch Verbund-Tickets buchen. Damit werden die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse in einer App gebündelt.

Für alle Wochen- und Monatskarten ist der Gültigkeitsbeginn besonders flexibel und kann frei an jedem Tag gewählt werden – so lassen sich die persönlichen Urlaubszeiten individuell gestalten. Sobald ein Kunde eine Abfrage im DB Navigator mit Start und Ziel innerhalb des VVO-Gebietes stellt, werden ihm die gängigsten VVO-Tickets zum Kauf angeboten. Um den Buchungsvorgang zu beschleunigen, gibt es neben der Buchung per Fahrplanauskunft auch eine direkte Auswahlmöglichkeit der VVO-Angebote. Wie alle Handy-Tickets sind auch die neuen VVO-Zeitkarten im DB Navigator persönliche Tickets.

Im DB Navigator sind aktuell 34 Verkehrsverbünde jederzeit und überall verfügbar. Tickets lassen sich so bequem per Smartphone buchen, ganz unabhängig davon ob man gerade Bargeld bei sich hat „Unser Ziel ist ein flächendeckendes Angebot mit einem breiten Produktspektrum, damit unsere Kunden deutschlandweit Nahverkehrstickets bequem über die App buchen können“, so Katja Jenkner, Leitung Digitaler Vertrieb Nahverkehr.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 10.09.19

Deutsche Bahn modernisiert Bahninfrastruktur in Meiningen und auf Strecken im Regionalnetz

  • Fahrplanänderungen bei der Erfurter und Süd-Thüringen-Bahn bis 1. Dezember

Die Deutsche Bahn modernisiert im Regionalnetz Thüringen die Bahninfrastruktur im Eisenbahnknoten Meiningen und errichtet ein Elektronisches Stellwerk (ESTW). Darüber hinaus gibt es auf weiteren Regionalnetzstrecken Arbeiten zur Modernisierung und Instandhaltung unter anderen von Gleis-, Signal- und Sicherungstechnik und Weichen sowie an Stationen. Heute haben die Deutsche Bahn, die Erfurter Bahn und die Süd-Thüringen-Bahn über das aktuelle Baugeschehen in Meiningen und im Regionalnetz Thüringen sowie über die bevorstehenden Einschränkungen im Reiseverkehr informiert.

Uwe Krüger, Leiter Regionalnetz Thüringer der DB Netz AG: „Die Modernisierung des Eisenbahnknotens Meiningen ist im Regionalnetz Thüringen die wichtigste Baumaßnahme in diesem Jahr und hat eine sehr große Bedeutung, besonders für den Schienenpersonennahverkehr. Die Arbeiten sind sehr komplex und erfordern von allen Beteiligten bis zur Inbetriebnahme ein Höchstmaß an logistischer Abstimmung und Bündelung von Maßnahmen. Mit der Fertigstellung werden wir eine für die heutigen und künftigen Anforderungen moderne Schieneninfrastruktur vorhalten, die es erlaubt, attraktiven Regionalverkehr in der Region anzubieten.“ „Weitere Modernisierungen und Instandhaltungsarbeiten im Regionalnetz Thüringen, unter anderem Gleiserneuerungen oder Brückensanierungen auf den Strecken Zeulenroda–Mehltheuer, Berga (Elster)–Greiz, Eisenach–Bad Salzungen, konnten bereits abgeschlossen werden – einige sind in diesem Jahr noch zu realisieren. Für die mit den Bauarbeiten einhergehenden Unannehmlichkeiten möchten wir uns bei den Reisenden, aber auch Anwohnern und Straßenverkehrsteilnehmern entschuldigen und um Verständnis bitten“, betonte Uwe Krüger.

Der Geschäftsführer der Erfurter Bahn (EB) und Süd Thüringen Bahn (STB), Michael Hecht, bereitet mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Baumaßnahmen schon monatelang vor. Er sagt dazu: „Für die Süd Thüringen Bahn und ihre Fahrgäste sind die monatelange Sperrung des Bahnhofes Meiningen mit ihren Auswirkungen weit über die Stadt hinaus und die Streckensperrungen insbesondere in Südthüringen die umfangreichsten seit vielen Jahren. Auch die Erfurter Bahn ist mit ihrem Netz Kissinger Stern von Meiningen in Richtung Schweinfurt davon stark betroffen. Seit Wochen bereiten sich unsere Mitarbeiter von STB und EB gut auf die Vollsperrung vor. Wir setzen alles daran, den Schienenersatzverkehr gemeinsam mit den beauftragten Busunternehmen reibungslos zu organisieren und unsere Fahrgäste umfangreich zu informieren. Am Bahnhof Grimmenthal und zeitweise am Bahnhof Meiningen übernimmt das Zugbegleitpersonal der Süd Thüringen Bahn die Reisendenlenkung. Das hat den großen Vorteil, dass unsere Fahrgäste direkt am Bahnhof Grimmenthal von und zu den SEV-Bussen geleitet werden. Zusätzlich stehen die Servicemitarbeiter mit fundierter Beratung zu Tarif- und Anschlussfragen und der nötigen Ortskenntnis in gewohnt hoher Qualität zur Verfügung.“ „Dennoch bitte ich unsere Fahrgäste an dieser Stelle um Verständnis für die Einschränkungen und Unannehmlichkeiten“, sagt Michael Hecht, Geschäftsführer der Erfurter Bahn und Süd Thüringen Bahn GmbH.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 10.09.19

Mit Poetry Slammern auf der grünen Schiene

  • Neuer Werbespot seit heute im TV, Online und im Kino
  • Deutsche Bahn setzt in Corporate Kampagne auf Umwelt- und Klimaschutz

Die DB setzt in ihrer neuen Corporate Kampagne erstmalig auf das Thema Umweltschutz – und zeigt: Die Deutsche Bahn redet nicht über grün. Sie ist grün. Und zwar nicht nur auf der Schiene, wo im Fernverkehr mit 100 Prozent Ökostrom gefahren wird.

„Für uns als DB ist Umweltschutz nicht nur ein Job, sondern eine Haltung. Umwelt- und Klimaschutz liegen in unserer DNA und sind Teil unserer Dachstrategie ‘Starke Schiene‘. Dafür stehen zum Beispiel unsere über 150 grünen Maßnahmen. Einige davon zeigen wir im neuen Spot, der seit heute im Rahmen unserer integrierten Kampagne im TV, Online und auf den sozialen Netzwerken läuft“, erklärt Antje Neubauer, Leiterin Marketing und PR.

Das Herzstück ist der Werbespot, für den Markenbotschafter Nico Rosberg zum dritten Mal für die Bahn vor der Kamera stand. Auch dem Ex-Rennfahrer liegt das Thema Umweltschutz am Herzen: „Gerade als Familienvater ist mir die Zukunft unseres Planeten wichtig. Dazu muss man kein Öko-Papst sein. Wann immer es geht, sollte man nachhaltige, clevere Mobilitätsalternativen nutzen. Da gibt es bei der DB viele Angebote: vom Zug über Elektromobilität jeglicher Art bis hin zu Car-Sharing-Angeboten.“

Erlebbar sind die 150 grünen Maßnahmen der DB auf dem neu-gestalteten Content-Hub gruen.deutschebahn.com. Hier setzt die Bahn stark auf Inhalte. Deutschlands beliebteste Poetry Slammer präsentieren Themen wie CO₂-freies Fahren, neue Mobilität, Artenschutz, Lärmschutz und Ressourcenschonung. Sie zeigen, wie nachhaltig die DB schon heute unterwegs ist. Mit dieser integrierten Corporate Kampagne präsentiert sich die Deutsche Bahn als modernes und grünes Mobilitäts- und Logistikunternehmen.

Mit der Kreation und Produktion der außergewöhnlichen Kampagne hat die DB die BBDO Group Germany beauftragt. „Im Fokus steht die Nachhaltigkeit, um zu zeigen, dass uns die DB weiter bringt als nur hin. Und dass die Deutsche Bahn im Natur- und Klimaschutz eine klare Haltung zeigt, die nicht nur den Bahnkunden, sondern unserer gesamten Umwelt zugutekommt. Hier bietet unsere Kampagne viele emotionale und authentische Einblicke,“, hebt Chief Creative Officer Till Diestel hervor.

Der TV-Spot ist als 30-Sekünder auf reichweitenstarken Sendern zu sehen. Zudem gibt es für das Kino und online eine 45-sekündige Version. Der Film bildet den Auftakt der mehrstufigen Kampagne, die sich von der internen Kommunikation bis hin zu Social Media, OOH und Online-Werbung durchzieht.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 06.09.19

Bahn-Nostalgie in Thüringen startet in zweite Halbzeit

Mit den beiden Traditionszügen „Zwergen- und Kyffhäuser-Express“ startet am 13. und 14. September das Nostalgieprogramm von Freistaat Thüringen und DB Regio Südost nach der Sommerpause in die zweite Halbzeit dieses Jahres. Bis in die Vorweihnachtszeit gibt es insgesamt zehn Fahrten des beliebten Traditionszuges, gezogen von der historischen Dampflok der Baureihe (BR) 41 oder einer Diesellok der BR 232.

„Das Bahn-Nostalgieprogramm ist in Thüringen und bei seinen Besucherinnen und Besuchern sehr beliebt. Die Fahrt in einem historischen Zug durch Thüringens schöne Landschaften ist ein besonderes Erlebnis und bietet einen spannenden Rückblick auf die Geschichte der Eisenbahn und des Reisens“, sagt Thüringens Verkehrsministerin Birgit Keller. „Mit dem gemeinsamen Nostalgieprogramm bieten wir einen interessanten Einblick in die Eisenbahngeschichte und würdigen auch das umfangreiche Engagement vieler Eisenbahner und Eisenbahnfreunde bei der Wartung, Pflege und Unterhaltung der historischen Fahrzeuge“, erläutert Henriette Hahn, Leiterin des Produktmanagements Thüringen bei DB Regio Südost.

Speziell für Familien, Kindergartengruppen und Schulklassen geht es am 13. September mit dem „Zwergen-Express“ von Erfurt über Neudietendorf, Gotha und Fröttstädt nach Eisenach und zurück. Bei dieser Fahrt ist es für Kurzentschlossene noch möglich, die Fahrkarten direkt im Zug zu kaufen.

Der „Kyffhäuser-Express“ fährt am 14. September von Eisenach über Gotha, Erfurt, Straußfurt, Sondershausen, Nordhausen, Berga-Kelbra und Sangerhausen nach Klostermansfeld. Als Fahrtziele bieten sich die Nordhäuser Traditionsbrennerei, das Kyffhäuserdenkmal oder die Mansfelder Bergwerksbahn an.

Mit dem „Rotkäppchen-Express“ geht es am 20. Oktober von Eisenach über Gotha, Erfurt, Straußfurt, Sömmerda, Großheringen und Naumburg in die historische Winzerstadt Freyburg an der Unstrut.

Der „Harz-Express“ bringt die Besucher am 1. Dezember von Erfurt in die UNESCO-Welterbestadt Goslar. Die Fahrt führt über Straußfurt, Sondershausen, Nordhausen, Herzberg und Seesen.

Ausführliche Informationen zum Fahrtprogramm, Ticketkauf, den Fahrzeugen und Fahrpläne unter www.bahnnostalgie-thueringen.de.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 05.09.19

Modernisierter Bahnsteig am Bahnhof Dessau

  • Neue Ausstattung und Gestaltung im Bauhaus-Stil

(Leipzig, 5. September 2019) Auf dem Hauptbahnhof Dessau werden zum 100-jährigen Bauhausjubiläum Reisende und Besucher auf das UNESCO-Welterbe Bauhaus und Gartenreich aufmerksam gemacht.

Peter Kuras, Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau, Professor Uwe Gellert von der Hochschule Anhalt und Andreas Bulang, Leiter Bau- und Anlagenmanagement der DB Station&Service AG Südost, haben heute gemeinsam den neuen Bahnsteig 2/3 im Hauptbahnhof Dessau vorgestellt. Die vom DB-Design abweichende Ausstattung ist deutschlandweit einzigartig und wurde dem Bauhausstandort Dessau angepasst.

Neu ist die individuelle Gestaltung des Mobiliars, die bei den Reisenden einen Wiedererkennungseffekt erzeugen soll. Auch Windschutzwände und Müllbehälter wurden für den Bahnsteig angefertigt.

Zur Gestaltung der Bahnsteige wurde ein gemeinsames Projekt von der DB Station&Service AG Südost, der Stadt Dessau-Roßlau, der Hochschule Anhalt und vom Land Sachsen-Anhalt initiiert. Studenten der Hochschule Anhalt erarbeiteten vier Entwürfe, die als Grundlage für das Gestaltungsprojekt dienten.

Bereits in den vergangenen Jahren hat sich die Aufenthaltsqualität am Bahnhof Dessau für Reisende positiv entwickelt. Unter anderem wurden die Bahnsteigdächer und technische Anlagen erneuert, der Boden saniert und Fahrradschieberinnen in den Treppenaufgängen errichtet.

Am Dessauer Hauptbahnhof halten täglich rund 200 Züge. Mehr als 7.000 Reisende und Besucher frequentieren täglich den Bahnhof.

Die Deutsche Bahn und das Land Sachsen-Anhalt investieren bis zum Jahr 2020 rund 6,2 Millionen Euro in die Modernisierung des Bahnhofs.

Quelle: Deutsche Bahn

++++++++++

Datum 02.09.19

Stuttgarter Netz/Neckartal: Abellio tauscht Ersatzzüge gegen neue Talent 2-Fahrzeuge aus

  • Ab 9. September sind insgesamt zehn neue Talent 2-Triebzüge bei Abellio im Einsatz
  • Herbstbetrieb zwischen Stuttgart und Heidelberg ist gesichert
  • Geringe Fahrplananpassungen aufgrund unfertiger Fahrzeugsoftware sind notwendig

Stuttgart, 2. September 2019 - Die Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH (ABRB) tauscht zum 9. September 2019 einen Großteil der momentan im Netz Neckartal eingesetzten Ersatzfahrzeuge gegen neue Elektrotriebzüge des Typs Talent 2 vom Hersteller Bombardier aus. Nachdem in der vergangenen Woche das zehnte von insgesamt sechzehn bestellten Neufahrzeugen für die erste Betriebsstufe bei Abellio eingetroffen ist, verfügt der neue Netzbetreiber nun über gerade genug Züge, um den Grundtakt auf den Linien RB 17a/c sowie RE 17b umzustellen und somit den Herbstbetrieb sichern zu können. Auf den Zwischentakten werden weiterhin Ersatzfahrzeuge zum Einsatz kommen. Da die Fahrzeugsoftware der Talent 2-Züge noch nicht den bestellten betrieblichen Anforderungen genügt, kommt es zu Verzögerungen beim Kuppeln der Züge in Mühlacker, was auf einigen Strecken eine Anpassung der Fahrpläne um wenige Minuten notwendig macht. Zudem können auf den Flügelverbindungen keine getrennten Zug-Ziele angezeigt werden.

Konkret ergibt sich eine Verschiebung der Abfahrten zwischen Pforzheim und Mühlacker um drei Minuten. Anstatt zur Minute vierzehn fahren die Züge des Grundtaktes am Pforzheimer Hauptbahnhof nun zur Minute elf ab. Außerdem fahren die Züge RB19603 und RB19607 ab Mühlacker nach Stuttgart Hauptbahnhof künftig jeweils eine Minute später ̶  um 6.28 Uhr und 7.31 Uhr. Die Züge von Bad Wildbad in Richtung Pforzheim am Wochenende (Enztäler-Radexpress) verkehren zudem ab Neuenbürg jeweils zwei Minuten früher, also um 10.01 Uhr, 12.01 Uhr, 15.01 Uhr und 17.01 Uhr. Diese Fahrplanänderungen gelten bis zum großen Fahrplanwechsel im Dezember 2019 (Fahrplananpassungen abrufbar unter www.abellio.de/fahrplanaenderungen-bw).

Dennoch ist Abellio froh, gerade noch rechtzeitig zum Start des sogenannten Herbstbetriebes, über die benötigte Mindestanzahl an Neufahrzeugen zu verfügen. Denn ab dem 9. September dürfen die von Abellio eingesetzten DB-Leihfahrzeuge aus sicherheitstechnischen Gründen nur mit verminderter Geschwindigkeit fahren, was schwerwiegende betriebliche Folgen gehabt hätte. „Wir sind erleichtert, nun endlich zehn Talent-Fahrzeuge einsetzen zu können, weil wir ab Anfang September unser Ersatzkonzept mit den Leihfahrzeugen nicht länger hätten umsetzen können. Dass die gelieferten Neufahrzeuge nicht auf dem finalen Softwarestand sind, ist überaus ärgerlich und stellt uns erneut vor einige Herausforderungen“, sagte Rolf Schafferath, Vorsitzender der Geschäftsführung Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH. „Zudem steht die Lieferung eines weiteren Fahrzeuges noch aus, welches wir dringend als Reserve benötigen“, erklärte Schafferath weiter.

Nach mehrmaliger Änderung des Fahrzeuglieferplanes für das Stuttgarter Netz/Neckartal hatte Bombardier im Juli öffentlich erklärt, sich nun an die inzwischen 13. Fassung des Lieferplans halten zu wollen und bis Anfang September elf Fahrzeuge zu liefern. Die Überführung des elften Talent-Zuges hat Bombardier für die zweite Septemberwoche angekündigt.

Quelle: Abellio Rail Baden-Württemberg

++++++++++

Datum 02.09.19

Schiene treibt Abschied vom Diesel voran

  • Erst Wasserstoff-, jetzt auch Akkuzüge: Alternative Antriebe kommen in der Praxis an

Berlin, 2. September 2019. Beim Abschied vom Diesel und der nochmaligen Verbesserung der Klimabilanz kommt die Eisenbahnbranche an diesem Montag einen entscheidenden Schritt voran. In Österreich startet heute ein Akkuzug für den durchgehend elektrischen Antrieb in den Fahrgasteinsatz. „Jetzt befördern sowohl Wasserstoffzüge als auch Batteriezüge im Praxiseinsatz Fahrgäste auf Strecken ohne Oberleitung. Alternative Antriebe sind auf der Schiene im Alltag angekommen“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer des gemeinnützigen Verkehrsbündnisses Allianz pro Schiene, am Montag in Berlin. „Damit schafft die Eisenbahnbranche die technischen Voraussetzungen, um ihren Vorsprung im Umwelt- und Klimaschutz auszubauen. Die Schiene ist so weit und bestens gerüstet für das Ende des Dieselzeitalters.“

Technik für klimaneutralen Betrieb steht bereit

Heute startet ein von Siemens Mobilty entwickelter Batteriezug im Auftrag der Österreichischen Bundesbahn in Niederösterreich in den Probebetrieb mit Fahrgästen. Als Hybrid-Zug fährt er herkömmlich auf Strecken mit Oberleitung und lädt dabei die Akkus auf. Verlässt er elektrifizierte Strecken, speisen die Akkus die Fahrmotoren. Daher ist der Batteriezug eine Alternative für nicht-elektrifizierte Strecken, die heute von Dieselzügen befahren werden. Auch andere Hersteller wie Stadler oder Bombardier treiben diese Technologie voran. Wasserstoffzüge des Herstellers Alstom sind seit vergangenem Jahr in der Elbe-Weser-Region unterwegs.

Vision für Verzicht auf Dieselfahrzeuge im Nahverkehr weist den Weg

Diese alternativen Antriebe kommen bei ihren Fahrten ohne CO2-Emissionen aus, sofern der Strom oder der Wasserstoff mit erneuerbaren Energien erzeugt wird. Die Allianz pro Schiene setzt sich sowohl für eine Elektrifizierungsoffensive als auch für den Einsatz alternativer Technologien auf der Schiene ein. Das Verkehrsbündnis hat im vergangenen Jahr mit der Bahnbranche die Vision für den Verzicht auf neue Dieselfahrzeuge ab Ende 2024 im Nahverkehr entwickelt. „Die Vorreiterrolle beim Klimaschutz gehört zur DNA der Schiene“, sagte Flege. „Die technischen Lösungen für einen klimaneutralen Verkehr stehen in der Schienenbranche bereit.“ Gleichzeitig erinnerte Flege daran, dass der Bund im Entwurf des Bundeshaushalts 2020 lediglich 12,6 Millionen Euro zur Förderung alternativer Antriebe im Schienenverkehr bereitstellen will. „Das ist noch weniger als 2019 und wird nicht ausreichen.“

Quelle: Allianz pro Schiene

Zurück

Datenschutzerklärung
powered by Beepworld