Verkehrsnachrichten-Rubrik: Archiv November 2019

Datum 27.11.19

Vorweihnachtliche Eröffnungsfeier am 1. Dezember im halleschen Hauptbahnhof

  • Nach fünf Jahren Bautätigkeit im Hauptbahnhof wesentliche Abschnitte fertiggestellt
  • Neue Handels- und Dienstleistungseinrichtungen öffnen

(Halle (Saale), 27. November 2019) Bevor am kommenden Montag (2. Dezember) die neuen Bahnsteige 4/5 und 6/7 mit einem Teil des Personentunnels auf der Westseite des halleschen Hauptbahnhofs in den regulären Betrieb gehen, ein moderner Sanitärbereich und in den Arkaden am Hans-Dietrich-Genscher-Platz sowie in der Kuppelhalle neue Geschäfte eröffnen, laden die Deutsche Bahn und die Bahnhofshändler am ersten Advent (1. Dezember) von 13 bis 17 Uhr zu einer vorweihnachtlichen Eröffnungsfeier ein. „Wir freuen uns, dass unsere Reisenden und Bahnhofsbesucher nun nach weiteren zwei Jahren Bauzeit einen Großteil des fertiggestellten halleschen Hauptbahnhofs nutzen können“, zeigt sich Karsten Kammler, Leiter des Bahnhofsmanagements Halle (Saale) bei DB Station&Service, erleichtert.

Die Fassade der Arkaden am Bahnhofsvorplatz ist getreu der ursprünglichen Ansicht nachempfunden und die Geschäfte sind künftig barrierefrei erreichbar. Dort eröffnen am Sonntag die Filialen von Backwerk, Burger King und Reisebank. Im Januar bzw. Februar folgen Subway und Hello Vape. In der Kuppelhalle ziehen Ditsch und McDonald’s wieder zurück an ihren ursprünglichen Standort auf der westlichen Seite. Für Backwerk, Ditsch, McDonald’s, die Reisebank und Sanifair gestaltet sich damit ein nahtloser Übergang von den bisherigen Containerlösungen in der Kuppelhalle und am Bahnhofsvorplatz.

Am Sonntag können die neuen Bahnsteige von Interessierten in Besitz genommen werden. Projektverantwortliche und Bahnhofsmanagement stehen dort zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Die Händler im Bahnhof halten für die Besucher vorweihnachtliche Überraschungen bereit. Nach der Eröffnungszeremonie wird der Gospelchor „Salt Town Voices“ von 14 bis 15 Uhr ein Konzert in der Bahnhofshalle geben. Außerdem können die Besucher an diesem Tag einmalige Erinnerungsfotos in der Fotobox im weihnachtlichen Design kostenfrei selbst gestalten. Mit dem Start in die Adventszeit verteilen Mitarbeiter einzigartige Adventskalender sowie kleine Aufmerksamkeiten. Der DB-Infopunkt Bau in der ersten Etage ist ebenfalls geöffnet und gibt interessante Einblicke in das Baugeschehen im Bahnknoten Halle (Saale).

Baubeginn für die Modernisierung des Bahnknotens war 2014. Bereits Ende 2017 ging nach komplettem Neuaufbau die Ostseite des halleschen Hauptbahnhofs wieder in Betrieb. Bis 2021 folgt die letzte Bauetappe am Hauptbahnhof, bei der die bisher von der S-Bahn genutzten Bahnsteige 1a und 1/2 (künftig 1 und 2/3) modernisiert werden. Bis dahin bleibt der Durchgang vom Personentunnel zur Ernst-Kamieth-Straße weiterhin unterbrochen.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 26.11.19

Fahrplan 2020: Grösste grenzüberschreitende S-Bahn Europas und neue Züge im nationalen und internationalen Verkehr

Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember geht mit dem Léman Express in der Westschweiz das grösste grenzüberschreitende regionale Bahnnetz Europas in Betrieb. Es verbindet Coppet (VD) mit Genf und verschiedenen Endpunkten in Frankreich. Im nationalen und internationalen Fernverkehr bringen neue Züge mehr Komfort und Sitzplätze für die Reisenden. Bauarbeiten führen auch im Fahrplan 2020 teilweise zu Einschränkungen.                 

Am 15. Dezember 2019 nimmt der Léman Express zwischen Coppet, Genève, Annemasse, St-Gervais-les-Bains-le-Fayet, Annecy und Evian-les-Bains den Betrieb auf. Auf einem Streckennetz von 230 Kilometern bedienen 240 Züge täglich 45 Bahnhöfe in der Schweiz und in Frankreich. Das Herzstück des Léman Express bildet die neue Eisenbahnlinie von Genf nach Annemasse («CEVA»), die nach acht Jahren Bauzeit eröffnet wird. Auf den Linien des Léman Express kommen rund 40 neue und modernisierte S-Bahn-Züge der SNCF und SBB zum Einsatz.

Die Vollinbetriebnahme des Léman Express als Rückgrat des öffentlichen Verkehrs im Grossraum Genf verändert das Angebot in der Region grundlegend. Rund 50 städtische und regionale Bus- und Tramlinien werden an die Bahnhöfe des Léman Express angebunden. Im Kanton Genf werden über 80 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner und rund 86 Prozent der Arbeitsplätze weniger als eineinhalb Kilometer vom nächsten Bahnhof entfernt sein. Den Menschen der Grenzregion steht damit ab Dezember eine gute und klimafreundliche Alternative zum Auto zur Verfügung.

Zusätzlich wird der RegioExpress zwischen Vevey und Genf werktags halbstündlich bis Annemasse und stündlich bis St-Maurice verlängert. Reisende haben damit erstmals die Möglichkeit, ohne umzusteigen vom Wallis oder diversen Zwischenhalten am Genfersee nach Frankreich und umgekehrt zu fahren. Zusätzlich testet die SBB eine Direktverbindung zwischen Monthey und Lausanne werktags am Morgen und eine weitere Direktverbindung zwischen Genève, Lausanne und Verbier (Le Châble) am Wochenende für Schneesportlerinnen und -sportler.

Ab dem Fahrplanwechsel fährt neu die BLS die Linie Bern–Biel/Bienne in Eigenverantwortung und im Rahmen der Fernverkehrskonzession der SBB. Die BLS erbringt die Leistung eigenständig, mit eigenem Personal und Rollmaterial. Das Fahrplanangebot bleibt für die Kunden unverändert.

Neue Züge bringen mehr Komfort für die Reisenden

Im internationalen Personenverkehr profitieren die Reisenden von neuen Zügen mit mehr Komfort und Platz. So reisen Kundinnen und Kunden von Chur und Zürich aus nach Deutschland ab dem Fahrplanwechsel mit der neusten Generation der Hochgeschwindigkeitszüge der DB, dem ICE4. Dieser ersetzt die seit rund 30 Jahren im Einsatz stehenden ICE-Züge der ersten Generation und bietet 20 Prozent mehr Sitzplätze.

Im Frankreichverkehr ab Zürich, Basel, Lausanne und Genf kommen neue doppelstöckige Züge von TGV Lyria zum Einsatz. Mit der neuen TGV-Flotte erhöht die Tochtergesellschaft von SNCF und SBB das Platzangebot im Verkehr zwischen Frankreich und der Schweiz um 4 500 Sitzplätze auf täglich 18 000 Sitzplätze.

Auf der Gotthardachse setzt die SBB den neuen internationalen Hochgeschwindigkeitszug Giruno zwischen Basel/Zürich und Lugano/Chiasso ein. Ab Frühjahr 2020 erfolgt ein schrittweiser Einsatz dieser Züge bis nach Mailand. Die Reisenden profitieren damit von modernen Zügen mit Niederflureinstieg, grossen Gepäckablagen und mehr Komfort. Die Züge sind zudem mit WLAN ausgerüstet.

Im nationalen Fernverkehr sind 24 neue Fernverkehrs-Doppelstockzüge auf den Strecken des IR 13 (Chur–St. Gallen–Zürich), IR 37 (Basel–Zürich–St. Gallen) und RE Zürich–Chur sowie auf der Strecke des IC 3 (Basel–Zürich–Chur) im Einsatz. Auch vermehrt zum Einsatz kommen komplett modernisierte Wagen des Typs IC2000. Nach einer Gesamterneuerung für über 300 Mio. Franken sehen die rund 20-jährigen Doppelstockzüge fast wie neu aus. In regelmässigen Schritten werden alle 341 Wagen modernisiert und auf den bestehenden IC2000-Verbindungen eingesetzt.

Ausbau- und Unterhaltsarbeiten in der gesamten Schweiz

Die SBB forciert seit 2014 die Instandhaltung der Bahninfrastruktur, um den Rückstand in diesem Bereich aufzuholen. Seit 2017 stehen dafür mehr Mittel aus der Leistungsvereinbarung mit dem Bund zur Verfügung. Die Baustellen nehmen in den nächsten Jahren nochmals zu, da der Rückstand noch nicht aufgeholt ist. Zudem baut die SBB im Auftrag des Bundes das Bahnnetz weiter aus, um dessen Kapazitäten zu erhöhen. Die Baukumulation stellt eine neue Herausforderung für das System Bahn dar, weil die einzelnen Baustellen im Bahnbetrieb in der Summe nicht mehr mit den bisherigen Fahrplanreserven aufgefangen werden können. Ab dem Fahrplanwechsel müssen Reisende mit laufend mehr Baustellen und folglich mehr Auswirkungen auf den Bahnverkehr rechnen.

Im Fahrplan 2020 finden deshalb auf dem ganzen Bahnnetz Bauarbeiten statt. Wo möglich bündelt die SBB die notwendigen Arbeiten und führt diese in längeren Bauintervallen aus. Das erlaubt eine effizientere und raschere Ausführung und reduziert die Gesamtdauer von Lärm und Einschränkungen. Auswirkungen auf den Bahnverkehr sind aber auch in den kommenden Jahren unvermeidbar. Sämtliche Änderungen und Ersatzkonzepte publiziert die SBB rechtzeitig in den elektronischen Fahrplänen, damit sich Reisende möglichst früh über alternative Reisemöglichkeiten informieren können.

Die geplanten Ausbauten und Unterhaltsarbeiten werden künftig zu Angebotsverbesserungen führen und garantieren eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Bahninfrastruktur.

Quelle: SBB

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Datum 26.11.19

Kostenfreier Nahverkehr am 30. November in der Region Hannover

Premiere in der Region Hannover: Einwohnerinnen und Einwohner sowie Besucherinnen und Besucher können den gesamten Nahverkehr in der Region Hannover einen Tag lang kostenfrei nutzen. Am Samstag, 30. November, einen Tag vor dem 1. Advent, benötigen Fahrgäste keine Fahrkarte in allen Bussen, Stadtbahnen und Nahverkehrszügen im Großraum-Verkehr Hannover. Die Regelung gilt genau genommen sogar 29 Stunden und zwar von Samstag, 30. November, 0:00 Uhr bis Sonntagmorgen, 1. Dezember, 05:00 Uhr. Damit ist die Aktion in dieser Größenordnung bundesweit einmalig.

„Wir möchten konkret wissen, wie die Bürgerinnen und Bürger auf ein solches Angebot reagieren“, erklärt der Verkehrsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz. „Gelingt es insbesondere, bisherige Nichtnutzer von der Attraktivität unseres Nahverkehrs zu überzeugen? Dieser Tag bietet die Möglichkeit zum Ausprobieren. Außerdem erwarten wir Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit der Verkehrsunternehmen. Reichen die Kapazitäten aus, um ein höheres Aufkommen an Fahrgästen zu befördern?“, so Franz weiter. „Für die Geschäfte in den Städten und Gemeinden der Region erhoffe ich mir durch den Aktionstag einen zusätzlichen Impuls. Der Einzelhandel wird durch den kostenfreien Nahverkehr eindeutig gestärkt“, unterstreicht Franz.

ÜSTRA verstärkt den Takt

Die ÜSTRA erhöht anlässlich des Gratis-Fahr‘n-Tags am Samstag, 30. November, sowohl im Stadtbahn- als auch im Busbetrieb den Fahrtakt und verstärkt bestimmte Linien mit zusätzlichen Fahrzeugen.

Die Stadtbahnlinien 1, 4, 6 und 7 fahren im gesamten Zeitraum mit 3-Wagen-Zügen und die Linie 17 verkehrt durchgehend mit zwei Wagen. Zudem werden auf den Linien 1, 2, 8 und 9 zusätzliche Verstärkungszüge eingesetzt. Der Takt wird auf allen Stadtbahnlinien erhöht: Die Linie 17 fährt alle 15 anstatt alle 20 Minuten. Die Linie 10 fährt zwischen 08:00 und 21:00 Uhr alle 7,5 Minuten anstatt 10-minütig. Alle weiteren Linien fahren länger als üblich im 10-Minuten-Takt und zwar von 10:00 bis 20:30 Uhr.

Bei den Bussen plant die ÜSTRA die Linien 100/200, 120 und 121 zwischen 10:00 und 19:00 Uhr wie werktags fahren zu lassen. Zudem werden auf bestimmten Streckenabschnitten Zusatzbusse eingeplant. Auf der Linie 121 fahren zwischen „Altenbekener Damm“ und „Hauptbahnhof“ sogenannte Verstärker, sodass sich der Takt in diesem Abschnitt auf circa fünf Minuten erhöht. Der gleiche Takt gilt für die Linien 100/200 zwischen „August-Holweg-Platz“ und „Kröpcke“. Die Linie 120 fährt zwischen „Ahlem“ und „Schwarzer Bär“ circa alle zehn Minuten.

„Wenn wir den Klimaschutz ernst nehmen wollen und die Verkehrswende gelingen soll, braucht es auch Mut zum Ausprobieren. Mit der Aktion am 30. November setzen die Region, der GVH, die Verkehrsunternehmen und der Einzelhandel gemeinsam ein positives Signal für den Klimaschutz. Wir wollen noch mehr Menschen als bisher für den Nahverkehr begeistern“, erklärt Dr. Volkhardt Klöppner, Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA.

regiobus lässt Sprinterlinien häufiger fahren

„Wir freuen uns sehr auf den 30. November“, sagt regiobus-Geschäftsführerin Elke van Zadel. Auch bei regiobus laufen die Vorbereitungen für den Samstag auf Hochtouren. Rund 300 Mitarbeiter im Fahr- und Servicedienst werden an dem Tag im Einsatz sein, circa 50 mehr als an einem „normalen Samstag“. „Wir verstärken unsere Linien 300, 500 und 700, die in die hannoversche City fahren. Von 10:00 bis 20:00 Uhr kommen die Busse alle zehn Minuten. Wir hoffen, dass auch möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Umland den kostenfreien Nahverkehr nutzen, der im Übrigen ja nicht nur auf die Stadt Hannover begrenzt ist. Auch in Barsinghausen, in Gehrden, in der Wedemark oder in Wunstorf können die Bürgerinnen und Bürger ohne Fahrkarte zum Einkaufen fahren“, unterstreicht van Zadel.

Park & Ride Service – Navigation über die NUNAV-APP

Alle Parkhäuser in Hannovers Innenstadt werden wie gewohnt erreichbar sein. Neben den bestehenden Park & Ride-Plätzen in der Region Hannover gibt es zusätzliche Abstellflächen auf dem Messegelände (Nord 4 und Nord 9 c-f). Außerdem stellt die Fa. Continental Flächen des Betriebsgeländes am Jädekamp für Parker zur Verfügung. Auf den Park & Ride-Plätzen wird Servicepersonal eingesetzt, um Autofahrerinnen und Autofahrer über den kostenlosen Nahverkehr und die Anschlussmöglichkeiten zu informieren.

„Wer mit dem Auto Richtung Innenstadt unterwegs ist, den möchten wir auf die Park & Ride Plätze lenken und empfehlen dafür die Nutzung der NUNAV-App“, sagt Conrad Vinken, Fachbereichsleiter Verkehr bei der Region Hannover. Die App (NUNAV = New Navigation) kann im App Store oder bei Google Play problemlos heruntergeladen werden. In der App muss dann „Bus & Bahn gratis fahr’n“ eingegeben werden. „Bei Stadionkonzerten in diesem Jahr haben wir bereits gute Erfahrungen mit der App gemacht. Autofahrerinnen und Autofahrer können damit Staus vermeiden und werden automatisch zu freien Stellflächen geleitet. Von dort kann man dann Busse und Bahnen nutzen “, so Vinken. Die Stadt Hannover flankiert die genannten mit weiteren verkehrslenkenden Maßnahmen. „So bleiben zum Beispiel der Posttunnel neben dem Hauptbahnhof und die Kurt-Schumacher-Straße den Fahrzeugen der Verkehrsunternehmen und den Taxis vorbehalten“, erklärt Vinken.

Mehr Polizeikräfte im Einsatz

„Unseren Einsatz während des stattfindenden Weihnachmarktes werden wir im Zusammenhang mit der Aktion BUS & BAHN – GRATIS FAHR’N am 30. November entsprechend ausweiten. Wir erwarten einen deutlich erhöhten Besucherandrang in der hannoverschen City und werden aus diesem Grund unsere polizeiliche Präsenz erhöhen“, erklärt Polizeirat Christian Donth. „Zudem wird die Verkehrssituation beobachtet und bei zu hohem Verkehrsaufkommen werden erforderliche Verkehrsmaßnahmen getroffen. In diesem Zusammenhang kann es auch zu weiteren Straßensperrungen im Bereich der Innenstadt kommen. Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger darum, für den Besuch in der Innenstadt Hannovers auf ihr Kraftfahrzeug zu verzichten“, unterstreicht Donth.

Einzelhändler begrüßen Gratis-Test

„Wir freuen uns, dass Besuchern in der stressigen Vorweihnachtszeit eine Möglichkeit angeboten wird, schnell und unkompliziert in die City zu kommen. Bei den derzeitig öffentlich geführten Diskussionen zur Erreichbarkeit der deutschen Innenstädte ist dies eine gute Möglichkeit, um entscheidende Erkenntnisse für zukunftsfähige Stadtplanungen zu gewinnen. Zeitgleich ist es ein starkes Bekenntnis zur Förderung der lokalen Ökonomie“, sagt Martin Prenzler, Geschäftsführer der hannoverschen City-Gemeinschaft.

GVH auf dem Opernplatz präsent – Befragung geplant

Bereits seit rund drei Wochen bewirbt der Großraum-Verkehr Hannover (GVH) den „Gratis-Fahr’n-Tag“. „Wir weisen auf großen Werbeflächen, per Flyer, im Fahrgastfernsehen und an vielen anderen Stellen auf den 30. November hin“, berichtet Ulf Mattern, Geschäftsführer des GVH. Auf der Website gratis.gvh.de werden alle Infos zum Thema übersichtlich präsentiert. „Am Tag selbst werden wir auf dem Opernplatz präsent sein. Wir informieren dort über unsere bevorstehende große Tarifreform und bieten zusätzlich einen Gepäckaufbewahrungsservice für die Kunden des Einzelhandels an“, so Mattern. Der GVH hat außerdem ein Marktforschungsinstitut beauftragt. „Wir wollen natürlich wissen, ob und wie unser Gratisangebot die Kundenresonanz beeinflusst“, betont Mattern.

Langzüge auf S-Bahnstrecken

Die Fahrpläne für die S-Bahnen bleiben die gleichen wie an anderen Samstagen. Auf stark nachgefragten Linien (S1 aus Richtung Minden, S2 aus Richtung Nienburg sowie S5 aus Richtung Bad Pyrmont/Hameln werden den ganzen Tag über Langzüge eingesetzt). Je nach Verkehrslage wird es weitere Verstärkungen geben, u. a. auf den erixx Linien aus Richtung Soltau und Bad Harzburg.

Gepäckservice

Auf dem hannoverschen Opernplatz richtet der GVH einen Gepäckservice für Besucherinnen und Besucher der Innenstadt ein. Einkäufe bzw. Gepäckstücke können dort kostenlos in einem Zelt aufbewahrt werden. Der Service ist in der Zeit von 10:00 bis 21:00 Uhr nutzbar.

Fahrradservice

Besucherinnen und Besucher, die mit dem Rad in die Innenstadt kommen, können am 30. November zusätzliche Fahrradparkplätze auf dem Opernplatz und am Steintor nutzen. Obendrein gibt es vor Ort die Möglichkeit, kleinere Reparaturen und Checks durchführen zu lassen.

Quelle: Üstra

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Datum 25.11.19

Lichterglanz im Advent auf der Bergbahn

Lichterglanz im Advent auf der Bergbahn Foto: DBAG/Steven Neukirch

(Leipzig/Mellenbach-Glasbach, 25. November 2019) Ab dem ersten Advent erstrahlt die Bergbahn im weihnachtlichen Lichterglanz. Berg- und Talstation sowie die Wagen sind festlich geschmückt, natürlich auch mit den bekannten Fröbelsternen. Am dritten Adventswochenende wird es besonders weihnachtlich. Abseits des üblichen vorweihnachtlichen Trubels können sich Groß und Klein an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr im schönen Schwarzatal auf die besinnliche Zeit des Jahres einstimmen.

Im wildromantischen Schwarzatal gibt es an neun Haltepunkten der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn (OBS) am 14. und 15. Dezember ein weihnachtliches Programm rund um Rotkäppchen und mit vielen weiteren Märchengestalten. Musikalische Rahmenprogramme, regionale Köstlichkeiten, liebevolle Geschenkideen, die romantisch beleuchtete Bergbahnstrecke sowie weihnachtlich gestaltete Wagen und Haltepunkte verbreiten weihnachtliche Stimmung. Das Bergbahn-Cabrio lädt zu Glühwein- und Kinderpunschfahrten ein.

Neben Punsch gibt es vor allem für die kleinen Gäste zahlreiche Überraschungen: Der Weihnachtsmann ist unterwegs und verteilt kleine Geschenke und im Weihnachtspostamt können die Wunschzettel direkt zu ihm nach Himmelpfort gesendet werden. Ein märchenhaftes Puppentheater und kreative Bastelaktionen runden das Programm ab.

Besonderes Augenmerk wird den traditionellen Christbaumkugeln, die im Thüringer Wald ihren Ursprung haben, zuteil. Auch im Schwarzatal hat die Produktion des filigranen Glases eine lange Tradition. Eine besondere Kugelkreation zur Bergbahnweihnacht wartet auf die Besucher.

Mit dem Bergbahn-Tagesticket kann man einen Tag im Schwarzatal entspannt von Station zu Station reisen. Eine Anreise aus Erfurt und Saalfeld ist stündlich nach Rottenbach, dem Ausgangspunkt der Adventsveranstaltungen, per Bahn möglich. Ab dort gilt das Bergbahn-Tagesticket. Außerdem können damit auch die Pendel-Busse zwischen Bahnhof Schwarzburg und Schloss Schwarzburg sowie zwischen dem Bahnhof Oberweißbach, Fröbelhaus Oberweißbach und Cursdorf genutzt werden.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 15.11.19

Ab 15. Dezember: Verbesserungen auf der Linie RE 1 zwischen Hamburg, Büchen und Schwerin

  • DB Regio Nordost betreibt künftig die Linie Velgast-Barth

Die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) hat im Auftrag der Länder ab dem Fahrplan 2020 den Verkehrsvertrag für das Teilnetz Ostseeküste West (RE 1 Rostock – Schwerin – Hamburg) inkl. aller Leistungen zwischen Hamburg und Büchen für zwei Jahre an die Deutsche Bahn (DB) neu vergeben.

Dabei wurden Mehrleistungen beauftragt, die deutliche Verbesserungen für die Fahrgäste ergeben. Dafür hat die DB einen zusätzlichen Doppelstockzug beschafft sowie zusätzliches Personal eingestellt.

Mehr Züge zwischen Hamburg, Büchen und Schwerin

Die DB bietet ab Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 mit einem halbstündlichen Zugangebot montags bis freitags von 6 bis 9 Uhr und von 16 bis 19 Uhr deutlich mehr Verbindungen für Pendler zwischen Hamburg und Büchen an.

Zusätzliche Abfahrt Büchen 8.37 Uhr (an Hamburg Hbf 9.08 Uhr). Zusätzliche Abfahrten ab Hamburg Hbf 15.57 Uhr (an Büchen 16.28 Uhr) und 17.57 Uhr (an Büchen 18.28 Uhr).

Außerdem fährt DB Regio montags bis freitags zusätzliche Züge zwischen Hamburg und Schwerin: Hamburg Hbf ab 19.21 Uhr (an Schwerin Hbf 20.57 Uhr) sowie Schwerin Hbf ab 19.10 Uhr (an Hamburg Hbf 20.38 Uhr).

Durchgängiger Einsatz von Doppelstockwagen

Die Züge der Linie RE 1 zwischen Hamburg Hbf und Büchen fahren ab Fahrplanwechsel grundsätzlich mit Fünf-Wagen-Doppelstockzügen. Somit fahren auch an Sonn- und Feiertagen zwischen Hamburg und Büchen statt der bisherigen Triebwagen dann Doppelstockzüge. Damit kann durchgängig eine hohe Sitzplatzkapazität von 534 Plätzen - und in zwei der sieben Züge sogar von 625 Plätzen - je Zug angeboten werden.

RB 25 Velgast-Barth geht an DB Regio Nordost

Die DB Regio AG, Regio Nordost, hatte sich am Ausschreibungsverfahren für die Linie RB 25 von Velgast nach Barth beteiligt, das die VMV im Sommer 2019 veröffentlicht hatte. Der Zuschlag wurde DB Regio erteilt. Mit Ablauf der Widerspruchsfrist am 14. November ist die Vergabe rechtskräftig. Auf der Linie kommt planmäßig ein Dieseltriebfahrzeug des Typs VT 640 (Alstom Coradia Lint) zum Einsatz. Das klimatisierte Fahrzeug verfügt über 64 Sitzplätze und großzügige Abstellflächen für Gepäck. Übergangs- bzw. ersatzweise ist der Einsatz von Fahrzeugen des Typs VT 642 oder Schienenersatzverkehr möglich.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 15.11.19

Züge halten in Halle (Saale) wieder auf der Westseite

  • Nach fünf Jahren Bautätigkeit im Hauptbahnhof wesentliche Abschnitte fertiggestellt
  • Ende November mehrtägige Sperrungen für Schaltarbeiten
  • Eröffnungsfeier am 1. Dezember anlässlich der Fertigstellung

(Halle (Saale), 15. November 2019) Am 2. Dezember geht nach zwei Jahren Bauzeit die Westseite des halleschen Hauptbahnhofs mit den Bahnsteigen 4/5 und 6/7 in Betrieb. Diese sind dann wieder aus der Kuppelhalle durch den Personentunnel zu erreichen. In den Arkaden am Hans-Dietrich-Genscher-Platz sowie in der Kuppelhalle eröffnen neue Geschäfte. Außerdem erwartet Reisende und Bahnhofsbesucher ein neuer Sanitärbereich mit Toiletten und Waschräumen. Bis 2021 folgt dann die letzte Bauetappe am Hauptbahnhof, bei der die bisher von der S-Bahn genutzten Bahnsteige 1a und 1/2 (künftig 1 und 2/3) modernisiert werden. Bis dahin bleibt der Durchgang vom Personentunnel zur Ernst-Kamieth-Straße, zur Haltestelle des Schienenersatzverkehrs und zum Zentralen Omnibusbahnhof weiterhin unterbrochen. Baubeginn für die Modernisierung des 12 Kilometer langen Bahnknotens war 2014. Bereits Ende 2017 ging nach komplettem Neuaufbau die Ostseite des halleschen Hauptbahnhofs wieder in Betrieb. Halle (Saale) ist seitdem Teil der Schnellfahrstrecke München–Berlin.

Bevor die neuen Bahnsteige genutzt werden können, müssen sie mit der bestehenden Infrastruktur verbunden werden. Während der dafür notwendigen Gleisbau- und Oberleitungsarbeiten sowie der Schalt- und Prüfarbeiten im Elektronischen Stellwerk können den Bahnknoten Halle (Saale) keine Züge passieren. In der Zeit vom 25. November bis 2. Dezember müssen sich die Reisenden auf Umleitungen, Ersatzverkehr mit Bussen und veränderte Fahrzeiten im S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr einrichten. Die Einschränkungen beginnen am 25. November um 21 Uhr mit einer Teilsperrung. Vom 28. November, 6 Uhr, bis 2. Dezember, 4 Uhr, ist der Hauptbahnhof für den Zugverkehr komplett gesperrt. Die Deutsche Bahn und Abellio haben ein umfassendes Ersatzverkehrskonzept vorbereitet. Bereits im Vorfeld sind alle Fahrplanänderungen in den elektronischen Fahrplan eingearbeitet worden und bei Online-Reiseauskünften (Internet, DB Navigator), in Reisezentren, Agenturen oder an den Fahrkartenautomaten abrufbar. Am 2. Dezember rollen die ersten Züge an den neuen Bahnsteigen auf der Westseite ein.

Die Handels- und Dienstleitungseinrichtungen haben trotz Gleissperrungen geöffnet. Am Sonntag, den 1. Dezember, wird es im Hauptbahnhof von 13 bis 17 Uhr eine vorweihnachtliche Eröffnungsfeier geben. Dabei können die neuen Bahnsteige mit kulturellem Rahmenprogramm in Besitz genommen werden. Projektbeteiligte und Bahnhofsmanagement bieten Info-Rundgänge an und stehen für Gespräche bereit.

In den vergangenen zwei Jahren entstanden auf der Westseite neu: acht Kilometer Gleise, 26 Weichen, die Oberleitungs- und Signalanlagen, die Bahnsteige 4 bis 7 samt Zugängen, zwei Drittel des Personentunnels, die Arkaden am Hans-Dietrich-Genscher-Platz sowie die Läden in der Bahnhofs-Westseite. Das historische Hallendach war mit einer Spezialkonstruktion über dem Baufeld in der Schwebe gehalten worden. Die Fassade der Arkaden ist getreu der ursprünglichen Ansicht nachempfunden.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 15.11.19

RMV-Fahrplan 2020: Neue S-Bahn-Station Gateway Gardens und zahlreiche zusätzliche Fahrten

  • Neue S-Bahn-Station Gateway Gardens
  • S-Bahnen länger im 15-Minuten-Takt unterwegs
  • halbstündlich zwischen Rhein-Main und Rhein-Neckar
  • Expresszüge zwischen Eltville und Frankfurt im Stundentakt

Die neue S-Bahn-Station Gateway Gardens, weitere Ausweitungen im S-Bahn-15-Minuten-Takt, und bessere Anbindungen an Rhein-Neckar und in den Rheingau prägen den diesjährigen RMV-Fahrplanwechsel am 15. Dezember.

Nach weniger als vierjähriger Bauzeit wird der Stadtteil Gateway Gardens an das S-Bahn-Netz angeschlossen. „Die Inbetriebnahme der S-Bahn-Station Gateway Gardens ist Teil des größten Infrastrukturausbaus im RMV-Netz seit Jahrzehnten. Durch die neue Station kommen Fahrgäste im 15-Minuten-Takt und ohne Umstieg in die Metropolen Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Mit nur fünf Jahren vom Zuschlag der Finanzierung bis Fertigstellung ist Gateway Gardens das erste Bauprojekt, die ich in meinem Berufsleben vom Spatenstich bis zur Inbetriebnahme begleitet habe. Die Station ist ein Paradebeispiel für eine schnelle Planung und einen schnellen Bau und ein Vorbild für alle weiteren Großprojekte.“

Die Anbindung von Gateway Gardens an das S-Bahn-Netz ist besonders für die rund 19.000 Arbeitnehmer im Stadtteil von Vorteil: Die Fahrtzeit mit dem ÖPNV verringert sich vom Frankfurter Hauptbahnhof auf 10 Minuten und der bisher nötige Umstieg entfällt.

15-Minuten-Takt im S-Bahn-Netz wird weiter ausgeweitet

Nachdem bereits in den vergangenen Jahren der S-Bahn-Takt stetig ausgeweitet wurde, sind S-Bahn-Linien, die durch den Frankfurter Citytunnel fahren, jetzt montags bis freitags generell von 6 bis 10 Uhr und von 15 bis 20 Uhr im 15 Minuten-Takt unterwegs. Zudem fährt die S6 nun auch in den Partynächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag und vor Feiertagen im durchgängigen Stundentakt.

Alle 30 Minuten zwischen den Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar

Die RegionalExpress-Linie RE60 fährt auf der stark nachgefragten Achse zwischen Frankfurt, Darmstadt und Mannheim montags bis freitags von 6 bis 21 Uhr und am Wochenende von 9 bis 21 Uhr im Stundentakt zwischen den Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar. Mit jetzt 15 Verbindungen pro Wochentag und 14 Verbindungen am Wochenende ist dies beinahe einer Verdopplung des bisherigen Fahrtenangebots auf der RE60 zwischen Darmstadt und Mannheim. Zusammen mit den stündlich verkehrenden Regionalbahnen RB67/68, ergibt sich zwischen zahlreichen Städten ein ungefährer Halbstundentakt.

RheingauExpress: Im Stundentakt von Eltville nach Frankfurt

Durch die Zusammenarbeit der Verkehrsunternehmen VIAS und HLB werden zusätzliche Expressverbindungen der RE9 möglich. In den Hauptverkehrszeiten wird die im Dezember 2018 neu eingerichtete Linie um fünf weitere Fahrten je Richtung zum Stundentakt ergänzt. Der Vorteil für die Rheingaupendler: Von Eltville nach Frankfurt fährt die RE9 ohne Halt in Wiesbaden Hauptbahnhof. Dies ergibt eine Fahrzeitersparnis von 10 Minuten gegenüber der Rheingaulinie RB10. Auf der Expressbuslinie X79 wird das Leistungsangebot ebenfalls erweitert, so dass alle Fahrten des RheingauExpress‘ in  Niederwalluf Anschlüsse von und nach Bad Schwalbach haben. Auch auf der Buslinie 171 gibt es nachmittags neue Anschlussverbindungen in Eltville nach Geisenheim. Aber auch die RB10 fährt häufiger: Zusatzfahrten gibt es morgens und nachmittags zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof sowie in den Partynächten eine zusätzliche Spätfahrt zwischen Frankfurt und dem Rheingau je Fahrtrichtung.

Viele Fahrplanausweitungen im gesamten RMV-Gebiet

Zudem werden auf zahlreichen Linien einzelne zusätzliche Fahrten angeboten. Neu sind beispielsweise die schnellen Sprinterzüge auf der RE50 Frankfurt – Fulda, die sogar bis Bad Hersfeld fahren, mehr Verbindungen im beliebten X-Bus-Netz und weitere durchgehende Züge bis Frankfurt Hauptbahnhof sowohl auf der Dreieich- als auch auf der Niddertalbahn. Die RB21 zwischen Wiesbaden und Niedernhausen verkehrt tagsüber zukünftig durchgängig im Halbstundentakt. Zudem ergänzen Busse in den Hauptverkehrszeiten die Schienenstrecke der RB12 zwischen Kelkheim, Liederbach und Frankfurt Höchst und fahren bis Industriepark Höchst.

Quelle: RMV

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Datum 04.11.19

DB und Hertha BSC bringen Mauern zum Einstürzen

  • 30 Jahre Mauerfall: zum Jubiläum gibt’s bewegte Bilder

(Berlin, 4. November 2019) Die Deutsche Bahn und Hertha BSC würdigen das Mauerfall-Jubiläum am 9. November 2019 mit einem gemeinsamen Spot. Zum Heimspiel gegen RB Leipzig an genau diesem Tag zeigt ein 48-Sekunden-Spot mit Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic und den Hertha-Profis Davie Selke, Marvin Plattenhardt und Jordan Torunarigha, wie Fußball Grenzen überwindet und Mauern zum Einstürzen bringt.

Auch für die Deutsche Bahn und Hertha BSC war der Mauerfall 1989 ein ganz besonderer Moment. In kurzer Zeit wurden durch den Mauerbau unterbrochene Bahnstrecken reaktiviert, auf denen die Hertha-Fans aus allen Teilen der Stadt zum Olympiastadion fahren konnten.

Jürgen Kornmann, Leiter Marketing & PR der DB: „Mit dem Mauerfall ist auch für uns als Eisenbahnerinnen und Eisenbahner ein Traum wahr geworden. Wir konnten Menschen über die ehemaligen Grenzen hinweg wieder zueinander bringen. ‘Menschen verbinden‘ ist auch heute noch für uns eine Herzensangelegenheit.“

Michael Preetz, Geschäftsführer Sport und Kommunikation bei Hertha BSC: Der Mauerfall war für ganz Deutschland und insbesondere für Berlin ein wichtiges Ereignis. Familien und Freunde, die durch den Mauerbau voneinander getrennt wurden, waren wieder vereint, und die Menschen erlebten, was Freiheit bedeutet. Seitdem hat sich die Stadt rasant entwickelt und ist jetzt - 30 Jahre später - ein Schmelztiegel für viele Kulturen. Dieser Berliner Spirit ist einzigartig.“

Der Spot wurde von fischerappelt (Standort Berlin) produziert und ist ab dem 4. November 2019 auf den Kanälen der beiden Partner online und beim Heimspiel gegen RB Leipzig am 9. November 2019 im Olympiastadion Berlin zu sehen.

Seit 2006 sind Hertha BSC und die Deutsche Bahn ein eingespieltes Team. Die DB war von 2006 bis 2015 Hauptsponsor und ist seit Beginn der Saison 2015/2016 Exklusiv-Partner von Hertha BSC.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 04.11.19

Ein Bremsklotz weniger für den Schienenverkehr

  • Bundesregierung entlastet Kommunen bei Bahnübergängen um 250 Millionen Euro

Berlin, 4. November 2019. Die Kommunen in Deutschland werden durch die vom Bund geplante Reform bei der Finanzierung von Bahnübergängen um rund eine viertel Milliarde Euro in den nächsten fünf Jahren entlastet. Dies zeigen Berechnungen des Verkehrsbündnisses Allianz pro Schiene. „Das ist gut angelegtes Geld, von dem wir uns deutliche Impulse für eine Beschleunigung der Schieneninvestitionen erwarten“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, am Montag in Berlin.

Brücken und Unterführungen ermöglichen mehr Tempo auf der Schiene

„Ein schneller, zuverlässiger Schienenverkehr braucht Brücken oder Unterführungen, die unfallträchtige Kreuzungen von Schiene und Straße auf gleicher Höhe ersetzen. Bisher scheiterte der Bau der Brücken oder Unterführungen aber oft daran, dass die vielfach klammen Kommunen ihren Finanzierungsanteil nicht tragen konnten oder wollten. Dieser Bremsklotz fällt nun weg.“

Das undesverkehrsministerium will die Finanzierung von Investitionen zur Abschaffung von höhengleichen Bahnübergängen per Gesetz neu regeln. Vor allem soll der Finanzierungsanteil der Kommunen in Höhe von einem Drittel der Kosten entfallen. Von den Gesamtkosten übernimmt der Bund künftig laut Gesetzesentwurf des Bundesverkehrsministeriums die Hälfte statt bisher einem Drittel der Ausgaben. Zudem ist vorgesehen, dass die Länder ein Sechstel beisteuern. Der Anteil der Deutschen Bahn soll bei einem Drittel bleiben.

ICE muss bei höhengleichem Bahnübergang auf 160 Kilometer abbremsen

Kreuzungen von Schiene und Straße auf gleicher Höhe behindern aus mehreren Gründen einen modernen, leistungsfähigen Schienenverkehr. So müssen Züge aus Sicherheitsgründen deutlich abbremsen, wenn sie an einem höhengleichen Bahnübergang vorbeifahren – ein ICE zum Beispiel auf maximal 160 Stundenkilometer. Mit mehr Brücken und Unterführungen können die Züge schneller fahren. Das erhöht die Attraktivität des Schienenverkehrs, spart unmittelbar Energie und dient damit dem Klimaschutz. Zudem kommt es immer wieder zu schweren Unfällen, wenn sich Straßen und Schienenwege auf gleicher Höhe kreuzen. Selbst Schranken können schlimme Zusammenstöße von Autos oder Lkws mit Zügen nicht verhindern. „Der beschleunigte Wegfall von höhengleichen Bahnübergängen dient daher auch der Verkehrssicherheit“, betonte Flege. Insgesamt gab es 2017 im Bundesschienennetz etwa 16 500 Bahnübergänge in Deutschland.  Der Bund sollte daher die Neuregelung nutzen und die Mittel zur Beseitigung von Bahnübergängen insgesamt aufzustocken, um schneller voranzukommen.

Quelle: Allianz pro Schiene

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Datum 04.11.19

S-Bahn PLUS: Berliner DB-Führungsmannschaft geht erneut auf Bahnhofstour

  • Bahn-Verantwortliche informieren Fahrgäste über Neues aus der Qualitätsoffensive ⋅ Info-Stände zwischen 6. und 29. November an vier Bahnhöfen: Bernau, Pankow, Rathaus Steglitz und Adlershof

S-Bahn PLUS – so lautet der Name der Qualitätsoffensive der S-Bahn Berlin. Diese startete im Juli 2018 und konnte bereits gute Erfolge einfahren. Wieviel pünktlicher, zuverlässiger und besser die S-Bahn geworden ist, darüber informieren die Berliner Bahn-Verantwortlichen die Fahrgäste regelmäßig und höchstpersönlich, und zwar während der sogenannten Bahnhofstouren. Diese finden nun aufgrund des großen Erfolgs zum dritten Mal statt. Die Berliner DB-Führungsmannschaft wird an vier Nachmittagen im November den Berliner*innen und Brandenburger*innen Rede und Antwort stehen.

Auftakt ist am 6. November von 16 bis 18 Uhr auf dem Bahnhof Bernau, S-Bahnsteig, Gleis 1.

„Im Mittelpunkt unserer Qualitätsoffensive stehen die Fahrgäste – daher möchten wir uns direkt von Ihnen sowohl Kritik als auch Lob abholen. Das Format der Bahnhofstour hat sich dafür bestens bewährt“, sagt Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin.

„Die Qualität der Berliner S-Bahn ist für den DB-Konzern von entscheidender Bedeutung. Hier sind tagtäglich mehr Fahrgäste unterwegs als in NRW und Rheinland-Pfalz zusammen. Deshalb arbeiten auch alle zuständigen Bereiche des Konzerns daran mit, die Berliner S-Bahn besser zu machen“, ergänzt Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für Berlin.

Neben Peter Buchner und Alexander Kaczmarek nehmen auch die Leiter der Geschäftsfelder DB Netz, DB Station&Service und DB Energie an den Informationsveranstaltungen teil.

Weitere Termine:

- 14. November, 16.00 bis 18.00 Uhr: Pankow

- 28. November, 16.00 bis 18.00 Uhr: Rathaus Steglitz

- 29. November, 15.00 bis 17.00 Uhr: Adlershof

Bis einschließlich 31. Oktober 2019 lag die Pünktlichkeit bei durchschnittlich 96,12 Prozent und damit 1,18 Prozentpunkte über dem Vorjahreszeitraum. Im selben Zeitraum sank die Anzahl der Fahrzeugstörungen um 19 Prozent. Zudem fielen im Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2019 nur noch 1,83 Prozent der Zugkilometer aus (Vorjahr: 2,34 Prozent). Die DB setzt für das Qualitätsprogramm gut 30 Millionen Euro ein.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 04.11.19

RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat mit Goldener Umweltschiene geehrt

  • Ehrung für langjähriges Engagement für einen umweltfreundlichen öffentlichen Personennahverkehr
  • RMV leistet wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

Die Goldene Umweltschiene 2019 geht ins Rhein-Main-Gebiet: Der Berufsverband Führungskräfte Deutscher Bahnen e.V. (BFBahnen) hat Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), am Freitag in Frankfurt die traditionsreiche Umweltauszeichnung verliehen.

„Für eine klimafreundliche Verkehrswende müssen große Räder gedreht werden: Deshalb denken wir in unserer Strategie RMV-Mobilität2030 den ÖPNV weit über Bus und Bahn hinaus und verstehen uns mehr denn je als Mobilitätsverbund, der seine Fahrgäste von Tür zu Tür bringt. Nur wenn wir neben selbstverständlichen Themen wie Infrastruktur und Qualität unseren Blick auch auf Innovationen wie On-Demand-Verkehre und Sharing-Angebote lenken, können wir viele Menschen erreichen, die bisher nicht mit uns unterwegs sind“, sagt Prof. Knut Ringat. „Hierfür mit der Goldenen Umweltschiene geehrt zu werden, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Der Preis freut mich riesig!“

Verdienst für umweltfreundlichen Nahverkehr

„Prof. Knut Ringat hat sich für einen umweltfreundlichen öffentlichen Personennahverkehr verdient gemacht“, begründet Wilfried Messner, Verbandsvorsitzender des BFBahnen die Entscheidung. „Er und der RMV leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Das E-Ticket wurde hier schon sehr früh ausprobiert. Auch Querdenken gab und gibt es beim RMV: wenn es auf der Erde oder unter der Erde nicht mehr weiter geht – warum dann nicht in die Luft gehen mit einer Seilbahn!“

Der BFBahnen ehrt mit der "Goldenen Umweltschiene" seit 1989 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich als Wissenschaftler, Politiker, leitende Mitarbeiter von Behörden und Verkehrsunternehmen, Manager der Bahnindustrie oder der Logistikbranche um den Schienenverkehr verdient gemacht haben. Das Motto "Schienenverkehr – Beitrag zum Klimaschutz" unterstreicht die umweltpolitische Bedeutung des Verkehrsträgers Schiene.

Über Prof. Ringat und den RMV

Seit April 2008 ist Prof. Knut Ringat Geschäftsführer und seit September 2009 Sprecher der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes. Der RMV ist einer der größten deutschen Verkehrsverbünde. Er koordiniert und organisiert den regionalen Bus- und Bahnverkehr für rund fünf Millionen Menschen auf rund 14.000 Quadratkilometern. Das sind rund zwei Drittel der Fläche des Bundeslandes Hessen.

Über den BFBahnen

Der Berufsverband Führungskräfte Deutscher Bahnen e.V. ist die Organisation der Führungskräfte und akademischen Fachkräfte mit rund 2.000 Mitgliedern aus den Eisenbahnverkehrsunternehmen, dem Eisenbahnbundesamt und dem Bundeseisenbahnvermögen, aus Forschung und Lehre, aber auch Interessenverbänden und den Eisenbahngewerkschaften.

Quelle: RMV

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