Verkehrsnachrichten-Rubrik: Archiv November 2020

Datum 30.11.20

Schöner warten am Zukunftsbahnhof Cottbus: DB stattet Empfangsgebäude neu aus

  • Sitzmöbel aus Holz im Bahnhof
  • Tunnel und Empfangshalle im frischen Design
  • Projekt Zukunftsbahnhof erfolgreich abgeschlossen

Im Empfangsgebäude des Zukunftsbahnhofs Cottbus können Reisende und Besucher ihre Wartezeit nun in neuen Sitzmöbeln verbringen. Auch der Tunnel zu den Gleisen präsentiert sich in frisch renovierter Optik und in der Empfangshalle zieren lokale Motive der Stadt Wände und Geschäfte. Der Bahnhof hat damit innerhalb eines Jahres einen erheblichen Wandel vollzogen.

„Nach der Verschönerung der Ostfassade im Sommer haben wir weitere Maßnahmen umgesetzt, die maßgeblich zur Attraktivität des Bahnhofs beitragen“, so Jan Henkel, Leiter des Bahnhofsmanagements in Cottbus. „Unsere Kunden haben sich mehr komfortable Wartemöglichkeiten gewünscht. Daher haben wir auf den zwei Ebenen im Empfangsgebäude neue Sitzlandschaften eröffnet. Das markiert den erfolgreichen Abschluss des Projekts Zukunftsbahnhof in Cottbus. Der Bahnhof erstrahlt nun im komplett neuen Glanz“, fügt er hinzu.

Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss können Reisende und Besucher nun auf Bänken, Stühlen und Hockern aus Holz Platz nehmen. Auch das Laden von mobilen Endgeräten wird an einigen Möbeln zukünftig über einen USB-Anschluss möglich sein. Die bequemen und robusten Loungemöbel, die in den vergangenen Monaten übergangsweise im Empfangsgebäude standen, wurden von den Reisenden gut angenommen. Geplant ist nun, sie auf der Mittelinsel zwischen den Bahnsteigen neben der Bienenwiese zu platzieren. Auch auf dem Bahnhofsvorplatz befindet sich eine neue Sitzlandschaft mit grünen Inseln.

Die roten und weißen Streifen im frisch renovierten Tunnel führen das Gestaltungskonzept der Ostfassade fort. Sie stellen auch einen Bezug zum geplanten ICE-Werk her, das ab 2023 in Cottbus gebaut wird. Gleichzeitig knüpft das Design an die lokalen Motive im Bahnhofsgebäude an. Diese sorgen für ein ansprechendes und einheitliches Erscheinungsbild der Halle. Idee und Umsetzung der Neugestaltung übernahm das Cottbusser Designbüro Strauss & Hillegaart.

Der Hauptbahnhof Cottbus ist einer von bundesweit 16 Zukunftsbahnhöfen, an denen die DB neue Konzepte und Services testet. Die jüngsten Neuerungen komplettieren das Projekt in Cottbus. Nach nur einem Jahr präsentiert sich der Bahnhof den Reisenden und Besuchern nun viel ansprechender. Aktuelle Kundenbefragungen zeigen daher auch einen hohen Zufriedenheitswert an. Insgesamt hat die DB rund 1 Million Euro in den Bahnhof investiert.

Alle Zukunftsbahnhöfe werden mit 100 Prozent Ökostrom betrieben.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 27.11.20

Thüringer Bergbahn erstrahlt im Lichterglanz

(Leipzig/Mellenbach-Glasbach, 27. November 2020) Die Thüringer Bergbahn erstrahlt zum ersten Advent im vorweihnachtlichen Glanz. Dafür wurden die Steilstrecke der Bergbahn, die Stationen sowie die Bergbahn- und Triebwagen weihnachtlich geschmückt, u.a. mit dem bekannten Fröbelstern.

Vom 29. November 2020 bis zum 6. Januar 2021 erstrahlt dann die Strecke der Thüringer Bergbahn in einem festlichen Lichterglanz. Täglich ab 15.30 Uhr gibt es 3 Euro Rabatt auf das Bergbahn-Tagesticket, mit welchem die Bergbahn, Flachstrecke und Schwarzatalbahn genutzt werden können. Wer sein Ticket für diesen Zeitraum online bucht, erhält mit dem Lichterglanz-Ticket ganztägig 3 Euro Ermäßigung in diesem Zeitraum.

Weitere Informationen unter www.thueringerbergbahn.com.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 26.11.20

Plan für Bernburg: Bessere Verbindung nach Magdeburg und Halle

  • Minister Webel informiert über Projekt Salzlandbahn 

Bernburg. Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel informierte heute über Pläne zum Projekt Salzlandbahn. Ziel ist die bessere Verknüpfung der Region um Bernburg mit den Städten Magdeburg und Halle. Zusammen mit Markus Bauer, Landrat des Salzlandkreises, und Martin Walden, Konzernbeauftragter der Deutschen Bahn für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, informierte er über die Planung und erste Schritte zur Umsetzung des Projekts, das im Landesauftrag von der NASA GmbH betreut wird.

„Mit der Salzlandbahn gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum landesweiten Stundentakt“, sagt Minister Webel. Es gehe um die Verbesserung des Angebots im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf den Strecken Bernburg – Nienburg – Calbe – Magdeburg und Bernburg – Könnern – Halle (Saale). Beide Strecken sollen weiter ausgebaut werden, um die Voraussetzungen zu schaffen für kürzere Fahrzeiten und ein stündliches Fahrtenangebot. Dies nütze Pendlern wie anderen Bewohnern und Besuchern der Städte Bernburg, Nienburg und Calbe und stärke den Hochschulstandort Strenzfeld.  

Landrat Markus Bauer begrüßt das Projekt: „Die Salzlandbahn verbindet Regionen. Damit steigt die AttraktivitaŐąt des Kreises als Wirtschafts-, Wohn- und Wissenschaftsstandort.“

Für die Umsetzung der Pläne ist eine höhere Geschwindigkeit auf beiden Strecken erforderlich. Dafür modernisiert die Deutsche Bahn die bisher nicht technisch gesicherten Bahnübergänge. Angestrebt wird der Bau einer Verbindungskurve bei Calbe (Saale). Die Maßnahmen sollen schrittweise umgesetzt werden. Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der DB erklärt: „Mit dem Ausbau der Strecke verkürzen wir die Fahrzeit und machen das Bahnfahren deutlich attraktiver. Wir arbeiten mit Hochdruck an den Planungen für die Modernisierung der Bahnübergänge. Wir sind in engem Austausch mit der NASA über den Abschluss einer Vereinbarung für die Verbindungskurve.“ 

In den vergangenen Jahren wurde schon einiges erreicht. Dies betrifft einen ersten Ausbau beider Strecken sowie die Errichtung der neuen Stationen Calbe (Saale) Stadt und Bernburg-Roschwitz.

Das Gesamtprojekt Salzlandbahn nimmt Fahrt auf. Mit der Erhöhung der Regionalisierungsmittel durch den Bund gibt es gute Voraussetzungen zur Umsetzung des Vorhabens und zur Finanzierung der geplanten Zugangebote.  

Quelle: NASA

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Datum 26.11.20

National Express übernimmt schon ab dem 2. Dezember 2020 erste Fahrgastfahrten der Linie RE 4

RE 4 Andreas Bücksteeg

National Express wird bereits vom 2. bis 12. Dezember 2020 einzelne Fahrten des Regelfahrplans der Linie RE 4 übernehmen. Darauf hat sich das Unternehmen mit DB Regio NRW und den SPNV-Aufgabenträgern Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) und Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) verständigt, um am 13. Dezember 2020 einen nahtlosen Betriebsübergang zu ermöglichen.

Seit September 2020 konnte National Express bereits im Rahmen von Leerfahrten (ohne Fahr-gäste) inklusive regulären Bahnsteighalten dem angehenden und bereits ausgebildeten Zugpersonal die Fahrzeugausbildung und Streckenkunde auf der Strecke des RE 4 vermitteln und somit Erfahrungen für den Regelbetrieb sammeln. Nun soll der Fahrgastbetrieb unter reellen Bedingungen aufgenommen werden. Fahrgäste können neben dem anstehenden Betreiberwechsel auch die neuen RRX-Fahrzeuge des Typs Desiro HC von Siemens kennenlernen. Diese bieten Niveaugleichheit zwischen Bahnsteig und Fahrzeug sowie größere Türen, die das Ein- und Aussteigen erleichtern und somit den Fahrgastwechsel beschleunigen.

National Express betreibt bereits mit den RRX-Fahrzeugen erfolgreich die beiden Linien RE 5 (RRX) und RE 6 (RRX) des RRX-Vorlaufbetriebs und ist somit gut auf die Übernahme des Betriebs der Linie RE 4 vorbereitet. Das benötigte Personal wird durch den internen Wechsel des Bestandspersonals, durch Neuzugänge bereits ausgebildeter Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführer sowie durch Absolventen eigener Triebfahrzeugführer-Qualifizierungskurse bereitgestellt.

„Wir freuen uns, dass wir nun auch die dritte Linie mit den neuen RRX-Fahrzeugen in Betrieb nehmen werden. Besonders stolz sind wir dabei auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei der langen und intensiven Vorbereitung viel Engagement bewiesen haben, um somit den Fahrgästen einen reibungslosen Übergang bieten zu können“, so Marcel Winter, Geschäftsführer der National Express Rail GmbH. Tobias Krogmann, Kaufmännischer Geschäftsführer der National Express Rail GmbH, ergänzt: „Wir hoffen, dass auch unsere RE-4-Fahrgäste vom Komfort der modernen RRX-Züge, wie beispielsweise dem kostenlosen WLAN und den Steckdosen an allen Sitzreihen, begeistert sein werden.“

Bis zum Betriebsstart am 13.12.2020 bleibt DB Regio NRW für die Linie RE 4 weiterhin der Vertragspartner der SPNV-Aufgabenträger und erfüllt die verkehrsvertraglichen Verpflichtungen, wie die Kundenbetreuung und Fahrgastinformation. 

In der Zeit vom 02.12.2020 bis zum 14.03.2021 ist aufgrund von Bahnsteigarbeiten kein Halt in Schwelm möglich. Fahrgäste, die in Schwelm ein- oder aussteigen möchten, nutzen bitte alternativ zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Schwelm die S-Bahn Linien S 8 und S 9 und zwischen Schwelm und Ennepetal den bereitgestellten Schienenersatzverkehr (SEV). Außerdem erfolgt bis zum 20.12.2020 baustellenbedingt ein Zusatzhalt in Düsseldorf-Bilk.

Quelle: National Express Rail GmbH

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Datum 26.11.20

Von Bonn nach Berlin in nur vier Stunden: Deutsche Bahn plant Ausbau der Verbindung Hannover–Bielefeld

  • Schlüsselprojekt für Deutschlandtakt sorgt für mehr Verkehr auf der Schiene
  • Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern beginnt
  • Millionen Bahnreisende profitieren

Reisende zwischen Rhein und Spree sind zukünftig deutlich schneller unterwegs. Die Deutsche Bahn hat vom Bundesverkehrsministerium den Auftrag erhalten, die Verbindung Hannover-Bielefeld auszubauen. Als Teil der Bahnstrecke zwischen Rhein/Ruhr und Spree sorgt der Ausbau für deutlich kürzere Reisezeiten: So reduziert sich beispielsweise die Fahrzeit von Bonn nach Berlin um bis zu 39 Minuten auf vier Stunden. Bielefeld und Hannover sollen in bis zu 31 statt 48 Minuten verbunden werden. Um die Bürgerinnen und Bürger in der Region bereits von Beginn an in die Planung einzubeziehen, startet die DB nun einen umfassenden und transparenten Planungsdialog.

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „Mit dem Planungsauftakt machen wir einen großen Schritt in Richtung Verkehrswende. Die Strecke Hannover–Bielefeld ist ein Schlüsselprojekt für mehr und schnellere Verbindungen zwischen Rhein und Spree. Von der heutigen Entscheidung profitieren nicht nur Millionen Bahnreisende, sondern auch das Klima.“

Enak Ferlemann MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr: „Der Ausbau der Strecke Hannover – Bielefeld mit kürzeren Fahrzeiten und höheren Kapazitäten ist nicht nur ein zentrales Projekt für den Deutschlandtakt, sondern auch für die schnellen Verbindungen auf der Achse zwischen Warschau, Berlin, Amsterdam, Brüssel und Paris. Ich begrüße es daher sehr, dass die DB AG nun die Planungen beginnt. Dabei ist vor allem wichtig, den Dialog gemeinsam mit der Region und allen Betroffenen für eine zügige Umsetzung dieses wichtigen Projektes intensiv zu führen. Auch die Interessen der Region für schnelle Anbindungen über die Taktknoten müssen gewährleistet werden.“

Das Projekt ist Teil des Masterplans Schienenverkehr der Bundesregierung, der die Verdoppelung der Fahrgastzahlen im Schienenpersonenverkehr und mehr Schienengüterverkehr zum Ziel hat. Die Beschleunigung auf der rund 100 Kilometer langen Strecke Hannover–Bielefeld ist dabei ein wichtiger Faktor. Die Erfahrung auf der Strecke Berlin–München zeigt, dass kürzere Fahrzeiten zu einer deutlichen Verlagerung von Verkehr auf die Bahn führen. Mit dem nun zu planenden Ausbau beschleunigen sich auch die Fahrzeiten auf dem europäischen Schienen-Korridor „Nordsee-Baltikum“ zwischen Berlin und Brüssel sowie nach Amsterdam. Zudem entsteht mehr Kapazität für den Regionalverkehr. Mittelgroße Städte werden besser an den Schnellverkehr angebunden und die Rahmenbedingungen für die regionale Wirtschaft optimiert. Nicht zuletzt profitieren Pendlerinnen und Pendler zwischen Hannover und Bielefeld.

Ein Projektteam der DB beginnt nun, den Ausbau der Schieneninfrastruktur zu planen. Begleitend dazu organisiert die DB einen Dialog mit regionalen Interessensgruppen, der sowohl regelmäßige Informationsveranstaltungen als auch Treffen und vertiefende Diskussionen umfasst.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 25.11.20

RMV startet verbundweite Kampagne zur Maskenpflicht

  • Verbundweite Kampagne „Ich trage eine Maske für dich“ mit Persönlichkeiten aus der Region gestartet
  • Ab 01.01.2021 Vertragsstrafe von 50 Euro für Fahren ohne Maske

Mit einer Maskenverteilaktion haben Offenbachs Mobilitätsdezernentin und Mitglied des RMV-Aufsichtsrats Sabine Groß und RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat am Montag in Offenbach an der S-Bahn und Bus-Station Marktplatz an das korrekte Masketragen im öffentlichen Raum und in öffentlichen Verkehrsmitteln erinnert und die RMV-Kampagne „Ich trage eine Maske für dich“ vorgestellt. An der Aktion beteiligte sich auch die Geschäftsführerin der Offenbacher Verkehrsbetriebe OVB Anja Georgi.

Bis mindestens Ende Dezember macht sich der RMV gemeinsam mit seinem Partner S-Bahn Rhein-Main und Künstlern, Moderatoren und Sportlern aus der Region, wie zum Beispiel Eintracht Frankfurt-Torhüter Kevin Trapp, den Radiomoderatoren Daniel Fischer und Tobias Kämmerer oder der Schriftstellerin Susanne Fröhlich über Plakate, Lautsprecherdurchsagen und Infoscreens für das Masketragen stark. Online findet die Kampagne auf den Social-Media-Kanälen des RMVs und der Kampagnen-Webseite rmv.de/maske statt.  Dort finden Interessierte mehr Informationen zu den wichtigsten Hygieneregeln im ÖPNV und weitere Hintergrundinfos zu teilnehmenden Persönlichkeiten. Außerdem haben sie die Möglichkeit sich selbst mit einzubringen und anderen über die Webseite ihre Motivation zum Masketragen mitzuteilen.

„Wir können das Virus nur besiegen und eindämmen, wenn wir alle die Lage ernst nehmen und uns an die von den Wissenschaftlern empfohlenen Maßnahmen halten“, sagt Sabine Groß, Mobilitätsdezernentin der Stadt Offenbach und RMV-Aufsichtsratsmitglied. „Abstand halten, die Hygieneregeln einhalten, eine Alltagsmaske tragen und richtig tragen, die Corona-App nutzen – das sind die einfachen und wichtigen Dinge. Mit Kontrollen der Maskenpflicht im öffentlichen Raum und in Bus und Bahn oder Verteilaktionen wie heute tun wir alles, um die Infektionsketten zu unterbrechen und unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu schützen. Stellvertretend für die Stadt Offenbach danke ich dem RMV und der S-Bahn Rhein-Main für die Unterstützung.“

Die Geschäftsführerin der Offenbacher Verkehrsbetriebe OVB Anja Georgi pflichtet bei: „Mit Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung in Bus und Bahn schützen wir uns und die anderen Fahrgäste. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle Fahrgäste daran halten, und die meisten tun es ja auch schon!“

„Die Einhaltung der Maskenpflicht ist eine Aufgabe, die wir nur gemeinsam stemmen können. Unsere Kampagne „Ich trage eine Maske für dich“ fügt sich nahtlos in die vielen Anstrengungen ein, die der RMV seit Einführung der Maskenpflicht unternimmt, um deren Durchsetzung zu unterstützen“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Mit Verteilaktionen, regelmäßigen Schwerpunktkontrollen mit Polizei und Ordnungsbehörden und unseren Präventionsteams sind wir seit Monaten im RMV-Gebiet unterwegs. Als weitere Maßnahme kann das Prüfpersonal ab 2021 zudem 50 Euro Strafe von Maskenverweigerern verlangen. Wird ein Fahrgast allerdings bei der Kontrolle aggressiv und die Situation eskaliert, muss das Personal genauso wie heute auch die Polizei hinzurufen.“

Über das RMV-Präventionsteam

Seit Mitte August setzt der RMV zusätzlich 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seiner Tochtergesellschaft rms in Bussen und Bahnen im Verbundgebiet ein. Es weist Fahrgäste auf die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung hin und verteilt Masken an Fahrgäste, die keine dabei haben. Insgesamt hat das Team im gesamten Zeitraum knapp 600.000 Fahrgäste angetroffen. Für die zusätzliche Maßnahme hat der RMV bereits mehr als 250.000 EUR investiert.

Ab 01.01.2021: 50 Euro Vertragsstrafe für Maskenverweigerer

Zum Jahreswechsel nimmt der RMV die Maskenpflicht zudem in seine Beförderungsbedingungen auf. Damit kann ab dem 01. Januar 2021 auch das Kontrollpersonal in Bussen und Bahnen eine Vertragsstrafe von 50 Euro erheben, wenn ein Fahrgast ohne oder mit falsch getragener Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist. Ausgenommen von der Regelung sind lediglich Fahrgäste, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können und dies mit einem schriftlichen Attest nachweisen.

Quelle: RMV

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Datum 24.11.20

Podigee und zebra-audio.net kooperieren mit der Deutschen Bahn (DB) zum neuen Podcast-Angebot im ICE Portal

  •     Podigee, Marktführer für Podcasthosting und Analytics hostet neues Podcast Programm im ICE Portal der DB und baut Kundenportfolio aus
  •     360°-Multi-Podcast-Netzwerk zebra-audio.net ergänzt Angebot um Podcast-Shows aus dem eigenen Netzwerk

Fahrgäste im ICE und ausgewählten Intercity-Zügen (sofern WLAN vorhanden) können seit Mitte November neben Serien und Filmen auch kostenlos Podcasts streamen. In Zusammenarbeit mit Podigee als exklusivem Hoster und dem 360°-Multi-Podcast-Netzwerk zebra-audio.net erweitert die Deutsche Bahn ihr Unterhaltungsangebot im ICE Portal um das schnell wachsende Kommunikationsmedium Podcast.

Podigee unterstützt die DB mit dem Hosting der Podcasts: „Wir konnten für die DB eine technische Lösung entwickeln, die garantiert, dass die Bahnkunden ein abwechslungsreiches Angebot auf ihrer Reise nutzen können. So helfen wir der Deutschen Bahn die Podcasts im ICE Portal attraktiv zu gestalten und den Wünschen der Fahrgäste zu entsprechen“ erklärt Mati Sojka, Podigee CEO.

zebra-audio.net unterstützt bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Programms: Das Unternehmen ergänzt das Unterhaltungsangebot der Deutschen Bahn um passende Podcasts aus dem eigenen Netzwerk und ist somit eine wichtige Schnittstelle bei der Erstellung und Erweiterung des Programms. Zum Launch werden einige prominente Formate von zebra-audio.net abrufbar sein, wie Meditation, Coaching & Life des Rappers Michael „Curse“ Kurth und Zärtliche Cousinen von Atze Schröder und Till Hoheneder. Aber auch Explore - Der National Geographic Podcast sowie das True Crime Format Drage, eine Podcastserie über das plötzliche Verschwinden einer Familie, sind Teil des Programms. „Unser Mutterunternehmen Zebralution GmbH ist im Hörbuchbereich schon lange Partnerin der Deutschen Bahn. Wir freuen uns, mit unserem Beitrag diese Kooperation im Podcastbereich weiterzuführen”, sagt Tina Jürgens, Geschäftsführerin von zebra-audio.net.

Die Zusammenarbeit mit der DB markiert für Podigee einen weiteren wichtigen Kunden im Segment des Corporate Podcasting. „Wir freuen uns, dass immer mehr Unternehmen das Potential von Podcasts als Kommunikationsmedium für Kunden und Öffentlichkeit erkennen. „Mit unserem Know how können wir dabei alle Anforderungen an technisch anspruchsvolle Lösungen erfüllen, Podcasts von bester Qualität hosten und starke Reichweiten entwickeln“, erklärt Mati Sojka. Zuletzt konnte Podigee mehrere Kooperationen mit deutschen Medienhäusern schließen, wie mit Hubert Burda Media oder Axel Springer. Für 2021 plant das Unternehmen seine internationale Expansion.

Die Podcasts sind seit Mitte November im ICE Portal verfügbar. Informationen zu den Inhalten im ICE Portal finden sich auf bahn.de/iceportal.

Über die Podigee GmbH

Podigee ist der führende Podcast-Dienstleister in Deutschland. Als Partner seiner Kunden bietet Podigee neben dem Hosting ein umfassendes Analytics-Angebot, technische Werbedienstleistungen sowie vielfältige Unterstützungs- und Beratungsleistungen für Podcastende. Das Spektrum richtet sich sowohl an Einzelpersonen aus dem Freizeitsegment als auch an professionell Podcastende, an Unternehmen und an große Medienhäuser. Das Podigee-Team ist zudem Partner in Sachen Ad-Tech und für Dynamic Ad-Insertion und arbeitet an der kontinuierlichen Entwicklung seines Produkts. Damit ist Podigee Treiber für professionelles Podcasting in Deutschland: https://www.podigee.com/de/.

Über zebra-audio.net

zebra-audio.net ist ein 360°-Multi-Podcast-Netzwerk und stellt für Podcast-Produzenten und werbetreibende Unternehmen eine wichtige Schnittstelle in der Podcastvermarktung dar. Neben der starken Vernetzung bietet zebra-audio.net Podcastern von der Konzeption und Produktion bis hin zur Distribution und Monetarisierung ihrer Audio-Inhalte umfangreichen Support. Marken und Werbetreibenden steht dadurch eine zielgruppengerechte Formatauswahl mit relevanten Reichweiten zur Verfügung. Gegründet wurde das Unternehmen im Januar 2018 als Tochterunternehmen der ZEBRALUTION GmbH. Die Geschäfte leitet Tina Jürgens vom Geschäftssitz in Berlin: https://zebra-audio.net/.

Über das ICE Portal der Deutschen Bahn

Das ICE Portal ist die Informations- und Entertainmentplattform im ICE und ausgewählten Intercity-Zügen (sofern WLAN vorhanden) der DB. Fahrgäste erhalten hier neben aktuellen Reiseinformationen zu ihrer Fahrt auch zahlreiche kostenlose Entertainmentinhalte wie Filme, Serien, Magazine, Nachrichten, Hörbücher und Podcasts. Um das ICE Portal nutzen zu können, ist es nötig, sich mit dem Zug-WLAN WIFI@DB zu verbinden. Nach erfolgreicher Verbindung öffnet sich das ICE Portal automatisch. Alternativ kann es auch über die Eingabe von „iceportal.de“ im Browser erreicht werden. Der Vorteil: Die Inhalte werden nicht über das Internet übertragen, sondern sind auf dem Zugserver gespeichert. Das Angebot funktioniert somit unabhängig von Mobilfunkempfang oder Internetverbindung des Endgeräts des Kunden und ohne Verbrauch des eigenen Datenvolumens. Das ICE Portal erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit und erreicht mittlerweile mehr als 10 Mio. Nutzer im Jahr.

Quelle: Podigee

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Datum 23.11.20

Auffrischen der Bahnhöfe in Thüringen geht weiter: Sofortprogramm des Bundes erfolgreich umgesetzt

  • Attraktivere Bahnhöfe in Thüringen dank Konjunkturprogramm
  • Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung fortgesetzt
  • Auch regionale Handwerksbetriebe profitieren

(Leipzig, 23. November 2020) Die umfangreichen Auffrischungsarbeiten an bundesweit rund 170 Bahnhöfen sind in vollem Gange, davon sechs in Thüringen (Eisenach, Erfurt, Gera, Jena West, Nordhausen und Saalfeld). Sie reichen von kleineren Verschönerungsmaßnahmen bis hin zu wichtigen Renovierungsarbeiten. Bis Ende des Jahres sollen alle Bauvorhaben abgeschlossen sein.

In Gera reißt die DB beispielsweise die alte DB Information ab und integriert sie ins Reisezentrum, in Nordhausen werden die Schließfächer erneuert. In Eisenach wird unter anderem gemalert, in Saalfeld wird das Wegeleitsystem erneuert.

Finanziert werden diese aktuellen Arbeiten durch das Corona-Konjunkturprogramm, durchgeführt werden sie vor allem von mittelständischen Handwerksunternehmen. „Die DB hat gezielt heimische Handwerksbetriebe für die Maßnahmen beauftragt. Die vom Bund bereitgestellten finanziellen Mittel kommen damit nicht nur den Reisenden zugute, sondern dienen vor allem auch der Förderung von Handwerksbetrieben in ganz Deutschland“, so Uwe Neumann, Leiter des Regionalbereichs Südost der DB Station&Service AG. „Um die finanzielle Förderung möglichst schnell an die Handwerksbetriebe weiterzugeben, haben wir dabei insbesondere Projekte ausgewählt, die sich kurzfristig umsetzen lassen.“ Schon zum Jahresende können Reisende, Besucherinnen und Besucher die Ergebnisse der Frischekur an den Bahnhöfen in Augenschein nehmen.

Im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und Bekämpfung der Corona-Folgen, stellt der Bund der Deutschen Bahn (DB) bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden insgesamt mehr als 5 Millionen Euro investiert. Die DB beteiligt sich ebenfalls mit Eigenmitteln.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 23.11.20

Auffrischen der Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt geht weiter: Sofortprogramm des Bundes erfolgreich umgesetzt

  • Attraktivere Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt dank Konjunkturprogramm
  • Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung werden fortgesetzt
  • Auch regionale Handwerksbetriebe profitieren

(Leipzig, 23. November 2020) Die umfangreichen Auffrischungsarbeiten an bundesweit rund 170 Bahnhöfen sind in vollem Gange, davon neun in Sachsen-Anhalt (Aschersleben, Bitterfeld, Frenz, Halle (Saale), Köthen, Magdeburg, Merseburg, Naumburg, Wernigerode). Sie reichen von kleineren Verschönerungsmaßnahmen bis hin zu wichtigen Renovierungsarbeiten. Bis Ende des Jahres sollen alle Bauvorhaben abgeschlossen sein.

In Köthen erneuert die DB beispielsweise die Personenunterführung, in Naumburg und Wernigerode die Türen. Neues Sitzmobiliar erwartet die Reisenden unter anderem in Aschersleben und Merseburg.

Finanziert werden diese aktuellen Arbeiten durch das Corona-Konjunkturprogramm, durchgeführt werden sie vor allem von mittelständischen Handwerksunternehmen. „Die DB hat gezielt heimische Handwerksbetriebe für die Maßnahmen beauftragt. Die vom Bund bereitgestellten finanziellen Mittel kommen damit nicht nur den Reisenden zugute, sondern dienen vor allem auch der Förderung von Handwerksbetrieben in ganz Deutschland“, so Uwe Neumann, Leiter des Regionalbereichs Südost der DB Station&Service AG. „Um die finanzielle Förderung möglichst schnell an die Handwerksbetriebe weiterzugeben, haben wir dabei insbesondere Projekte ausgewählt, die sich kurzfristig umsetzen lassen.“ Schon zum Jahresende können Reisende, Besucherinnen und Besucher die Ergebnisse der Frischekur an den Bahnhöfen in Augenschein nehmen.

Im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und Bekämpfung der Corona-Folgen, stellt der Bund der Deutschen Bahn (DB) bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden insgesamt mehr als 5 Millionen Euro investiert. Die DB beteiligt sich ebenfalls mit Eigenmitteln.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 23.11.20

Auffrischen der Bahnhöfe in Sachsen geht weiter: Sofortprogramm des Bundes erfolgreich umgesetzt

  • Attraktivere Bahnhöfe in Sachsen dank Konjunkturprogramm
  • Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung fortgesetzt
  • Auch regionale Handwerksbetriebe profitieren

(Leipzig, 23. November 2020) Die umfangreichen Auffrischungsarbeiten an bundesweit rund 170 Bahnhöfen sind im vollen Gange, davon 17 in Sachsen (Bautzen, Chemnitz Hbf., Dresden Hbf., Ebersbach, Freiberg, Görlitz, Leipzig Bayerischer Bahnhof, Leipzig Gohlis, Leipzig Hbf., Leipzig Markt, Limbach (Vogtl.), Meißen, Oschatz, Pirna, Zittau und Zwickau). Sie reichen von kleineren Verschönerungsmaßnahmen bis hin zu wichtigen Renovierungsarbeiten. Bis Ende des Jahres sollen alle Bauvorhaben abgeschlossen sein.

In Oschatz saniert die DB beispielsweise Treppenhäuser nach denkmalschutzrechtlichen Vorgaben, in Zwickau werden die Türen der Personenunterführung ausgetauscht. Einen neuen Anstrich bekommen Decken und Wände unter anderem in Chemnitz und Freiberg.

Finanziert werden diese aktuellen Arbeiten durch das Corona-Konjunkturprogramm, durchgeführt werden sie vor allem von mittelständischen Handwerksunternehmen. „Die DB hat gezielt heimische Handwerksbetriebe für die Maßnahmen beauftragt. Die vom Bund bereitgestellten finanziellen Mittel kommen damit nicht nur den Reisenden zugute, sondern dienen vor allem auch der Förderung von Handwerksbetrieben in ganz Deutschland“, so Uwe Neumann, Leiter des Regionalbereichs Südost der DB Station&Service AG. „Um die finanzielle Förderung möglichst schnell an die Handwerksbetriebe weiterzugeben, haben wir dabei insbesondere Projekte ausgewählt, die sich kurzfristig umsetzen lassen.“ Schon zum Jahresende können Reisende, Besucherinnen und Besucher die Ergebnisse der Frischekur an den Bahnhöfen in Augenschein nehmen.

Im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und Bekämpfung der Corona-Folgen, stellt der Bund der Deutschen Bahn (DB) bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden insgesamt mehr als 5 Millionen Euro investiert. Die DB beteiligt sich ebenfalls mit Eigenmitteln.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 19.11.20

Brennstoffzellenzüge des RMV gewinnen Hessischen Staatspreis Energie 2020

  • Hessisches Leuchtturmprojekt ausgezeichnet
  • RMV Vorreiter auf dem Weg zu nachhaltiger klimaschonender Mobilität
  • Taunusnetz lokal emissionsfrei ab Dezember 2022

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) erhält den „Hessischen Staatspreis Energie 2020“ in der Kategorie Verkehr. Ausgezeichnet werden der RMV und seine Tochterfirma fahma für den Kauf und den Einsatz von 27 Brennstoffzellenzügen im Taunusnetz ab 2022. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wurde von Staatssekretär Jens Deutschendorf in einem virtuellen Festakt verliehen.

„Die Energiewende ist auch eine Verkehrswende hin zu klimafreundlicher Mobilität. Mit seinem Brennstoffzellen-Projekt ist der RMV Vorreiter dabei, das Dieselzeitalter auch auf nicht-elektrifizierten Nebenstrecken zu beenden“, sagt Deutschendorf.

„Als Organisator des Bus- und Bahnverkehrs im Rhein-Main-Gebiet ist es nicht nur unser Ziel, immer mehr Menschen von Tür zu Tür zu befördern, wir wollen das auch nachhaltig und klimaschonend tun“, sagt Prof. Knut Ringat, der dem RMV wie auch der fahma als Geschäftsführer vorsteht. „Die Verleihung des Hessischen Staatspreises zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich freue mich riesig über diese Auszeichnung für den RMV und die fahma.“ Zwei Brennstoffzelleneinheiten an Bord der Fahrzeuge wandeln Wasserstoff in Energie um. Außer etwas Wasserdampf und einem leisen Summen geben die Fahrzeuge keine weiteren Emissionen an die Umwelt ab.

Hessisches Leuchtturmprojekt

„Es handelt sich um ein Leuchtturmprojekt für Hessen, das nicht nur in andere Regionen Deutschlands ausstrahlen, sondern auch international eine hohe Wahrnehmung bekommen wird“, erklärt Jury-Mitglied Prof. Ulrike Kramm von der TU Darmstadt die Entscheidung des Gremiums im Preisträgervideo. „Dieses richtungsweisende Projekt mit seinem sehr hohen innovativen Charakter hat das gesamte Gutachtergremium direkt überzeugt.“

Das Engagement des RMV umfasst dabei mehr als den reinen Kauf der Fahrzeuge: Schon 2014 unterzeichnete der Verbund einen Letter of Intent, um die Entwicklung von Brennstoffzellenzügen voranzutreiben. Er beauftragte mit Unterstützung des Landes Hessen eine Machbarkeitsstudie zum Thema Wasserstoff-Betankung und ließ vom TÜV die Wirtschaftlichkeit von Wasserstoffzügen gegenüber Dieselzügen über den Lebenszyklus der Fahrzeuge von 25 Jahren bestätigen, bevor der RMV-Aufsichtsrat 2017 die Ausschreibung von Zügen mit Brennstoffzelle befürwortete.

Weltgrößte Wasserstoff-Zugflotte im Personenverkehr im RMV

Die RMV-Tochter fahma bestellte die 27 Brennstoffzellenzüge im Mai 2019 beim französischen Hersteller Alstom. Ab Dezember 2022 ersetzen sie die bisherigen mit Diesel betriebenen Züge auf den Linien RB11 (Frankfurt-Höchst – Bad Soden), RB12 (Frankfurt – Königstein), RB15 (Frankfurt – Bad Homburg – Brandoberndorf) und RB16 (Friedrichsdorf – Friedberg). Das Gesamtauftragsvolumen beziffert sich auf über 500 Millionen Euro. Die Wasserstofftankstelle wird auf dem Gelände des Industriepark Höchst errichtet.

Über den Hessischen Staatspreis Energie

Das Hessische Wirtschaftsministerium lobt den Hessischen Staatspreis für innovative Energielösungen aus und prämiert damit Beiträge, die der Erreichung einer sicheren, umweltschonenden, bezahlbaren und gesellschaftlich akzeptierten Energieversorgung in Hessen dienen. Vier weitere mustergültige Projekte erhielten neben dem RMV den Staatspreis Energie:

  •     Die etalytics GmbH aus Darmstadt mit ihrem Produkt eines KI-basierten Energiedatenmanagements zur Steigerung der Energieeffizienz und Energieflexibilität von Unternehmen (Kategorie Strom)
  •     Michael Metz aus Solms mit seinem Projekt eines defossilierten Kraftwerks, bei dem ein nahezu autarkes Bio-Wohnhaus entstanden ist (Kategorie Systemintegration)
  •     Der Odenwaldkreis mit dem Projekt „Smarte Schule – Effizienz durch Digitalisierung der Heizungstechnik“ an einer Schule in Michelstadt, wo die Raumtemperatur smart gesteuert wird und sich über verschiedene Parameter KI basiert effizient einstellt (Kategorie Wärme)
  •     Die Wöhlerschule aus Frankfurt am Main mit dem Schülerprojekt „Energieautarke Pyramide“, wo Schülerinnen und Schülern die Energiewende am Beispiel praktisch umsetzen v.a. zum Thema Energiespeicher (Kategorie Nachwuchs)

Quelle: RMV

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Datum 18.11.20

RMV-Aufsichtsrat stimmt Mobilitäts-Masterplan zu und beschließt Vertragsstrafe für Maskenverweigerer

  • Regionaler Nahverkehrsplan setzt Schwerpunkte für Klimaschutz und Verkehrswende
  • Ab 1.1.2021 Vertragsstrafe für Fahren ohne Maske

Der RMV-Aufsichtsrat hat am Mittwoch der Schlussfassung des fortgeschriebenen Regionalen Nahverkehrsplans (RNVP) zugestimmt und somit die Weichen für die Nahverkehrsentwicklung bis 2030 gestellt.

„Corona ändert nichts daran, dass die Zeichen auf Bus und Bahn stehen“, so der RMV-Aufsichtsratsvorsitzende und Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Mit der Zustimmung zum Regionalen Nahverkehrsplan haben wir den Fahrplan für Verkehrswende und Klimaschutz auf den Weg gebracht.“

„Ein gutes Angebot bei Bus und Bahn sind die Voraussetzung für klimafreundliche Mobilität. Dazu gehören nicht nur attraktive Tickets wie das Schüler- und das Seniorenticket, sondern auch mehr Schiene, mehr Züge und damit mehr Flexibilität für alle, die mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs sind. Der Regionale Nahverkehrsplan ist daher einer der Grundpfeiler der Mobilitätswende in Hessen“, so Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir.

Der RNVP gilt als „Masterplan“ für die Entwicklung und Gestaltung des regionalen Nahverkehrsangebots. In regelmäßigen Abständen werden mit ihm beispielsweise vorgesehene Fahrtenfrequenzen und notwendige Schieneninfrastruktur-Ausbauvorhaben definiert. „Das Besondere am Regionalen Nahverkehrsplan ist, dass er nicht einfach die RMV-Sicht darstellt, sondern auch die Stellungnahmen von hunderten Institutionen und Kommunen miteinbezogen wurden“, so Ulrich Krebs, stellvertretender RMV-Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat des Hochtaunuskreises.

„Der RNVP benennt konkrete Maßnahmen, mit denen wir den Klimavorteil des ÖPNV noch weiter ausbauen und so die Verkehrswende weiter vorantreiben“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Über den Ausbau der Schieneninfrastruktur hinaus skizziert der Plan auch, wie Zukunftstechnologien im ÖPNV umgesetzt werden können. Hierzu gehören vor allem On-Demand-Angebote, autonome Fahrzeuge, sowie alternative Antriebe in Form von Wasserstofffahrzeugen und Elektrobussen.“

Auch der Ausbau des Expressbusnetzes wird weiter vorangetrieben, sowohl im Ballungsraum wie auch in der Fläche. Bis zum Jahr 2030 soll sich die Anzahl der schnellen Buslinien mindestens verdoppeln, wodurch auch dort, wo keine Schieneninfrastruktur vorhanden ist, attraktive Angebote mit kurzen Reisezeiten bereitgestellt werden können. Zu den weiteren im RNVP genannten Vorhaben, deren Realisierung in den nächsten zehn Jahren vorgesehen ist, gehören unter anderem S-Bahn-Maßnahmen, die Regionaltangente West sowie der Ausbau von Regionalstrecken wie zum Beispiel der Niddertalbahn.

Auch die Bahnhöfe sollen dem RNVP zufolge moderner werden und den Fahrgästen einen noch komfortableren Zugang zum ÖPNV bieten: Bis 2030 sollen 75 Prozent aller Bahnhöfe im RMV-Gebiet barrierefrei werden. Im abschließenden Verfahrensschritt liegt der Plan nun dem Land Hessen zur Zustimmung vor.

Aufsichtsrat stimmt für Vertragsstrafe für Maskenverweigerer

Zudem beschloss der RMV-Aufsichtsrat, die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in die Beförderungsbedingungen des Verbundes mitaufzunehmen. „Ab 1. Januar 2021 kann damit auch das Kontrollpersonal in den Bussen und Bahnen eine Vertragsstrafe von 50 Euro erheben, wenn ein Fahrgast ohne Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist“, so Minister Al-Wazir. „Dies ist ein Beitrag zur Eindämmung der Pandemie, sorgt für mehr Sicherheit bei den Fahrgästen und erhöht die Akzeptanz von Bus und Bahn.“

 „Angesichts der hohen Infektionszahlen ist es wichtiger denn je, dass sich alle Menschen an die Corona-Regeln halten. Die allermeisten tun das auch – aber leider nicht alle. Mit der Sanktionsdrohung im Rücken kann das Prüfpersonal die Ordnungsbehörden besser unterstützen“, so Feldmann.

„Damit unser Beschluss auch umgesetzt werden kann, hat der Aufsichtsrat zudem entschieden, das RMV-Serviceteam um weitere 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufzustocken“, sagt Krebs. „Das Team wird überall im Verbundgebiet im Einsatz sein und das Personal der Verkehrsunternehmen bei dieser Aufgabe unterstützen.“

„Die Zahl der renitenten Maskenverweigerer macht weniger als ein Prozent aller Fahrgäste aus. Dennoch war die Aufnahme der Maskenpflicht in die Beförderungsbedingungen ein großer Kundenwunsch. Mit der Vertragsstrafe bekommt das Prüfpersonal nun ein weiteres Werkzeug an die Hand. Wird ein Fahrgast allerdings bei der Kontrolle aggressiv und die Situation eskaliert, muss das Personal genauso wie heute auch die Polizei hinzurufen“, so Ringat.

Die Umsetzung der Landesverordnung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Bus und Bahn haben RMV und Verkehrsunternehmen bislang durch die Verteilung kostenloser Masken, vielfältige Kommunikationsmaßnahmen sowie umfangreiche Kontrollen unterstützt. Fahrgäste, die ohne Mund-Nasen-Bedeckung angetroffen wurden, konnten auf Basis des Hausrechts von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Eine Geldbuße konnte nur durch Ordnungsbehörden verhängt werden, welche in regelmäßigen Schwerpunktkontrollen gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und dem RMV in Stationen und Fahrzeugen unterwegs war. Ausgenommen von der Regelung sind Fahrgäste, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können und dies mit einem schriftlichen Attest nachweisen.

Quelle: RMV

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Datum 18.11.20

DB investiert 114 Millionen Euro in neue Gleise, Schwellen und Weichen auf der Schnellfahrstrecke Hannover – Würzburg zwischen Göttingen und Kassel

  • Sanierung der Schnellfahrstrecken 2021 fortgesetzt  
  • Züge werden während der Sperrung umgeleitet
  • Fahrzeit verlängert sich um bis zu 40 Minuten

Die Sanierung der Schnellfahrstrecken der DB geht in die nächste Runde: Ab dem 24. April 2021 stehen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover - Würzburg die nächsten Arbeiten an. Bis zum 16. Juli 2021 tauscht die DB zwischen Göttingen und Kassel insgesamt 75 Kilometer Gleis, 72.000 Schwellen, 95.000 Tonnen Schotter und 48 Weichen aus. Die DB investiert 114 Millionen Euro und macht damit die Strecke wieder fit für dieZukunft

Nachhaltiges und kundenfreundliches Bauen

Die Sanierung der Strecke ist wegen der vorhandenen vier Brücken und sieben Tunnel äußerst anspruchsvoll. Um die Einschränkungen für die Reisenden auf ein Minimum zu reduzieren, bündelt die DB die Arbeiten gezielt und führt sie mit modernsten Bauverfahren durch. Auf diese Weise wird die DB die Sanierung der insgesamt 40 km langen Strecke in nur zweieinhalb Monaten abschließen.

Auswirkungen auf den Bahnverkehr

Für das Baupensum wird die Schnellfahrtrecke auf dem Abschnitt zwischen Göttingen und Kassel komplett gesperrt. Züge werden über Eichenberg umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um bis zu 40 Minuten. Die Züge in Richtung Hannover/Hamburg sowie Braunschweig/Berlin kommen nach der Umleitung in den Bahnhöfen nördlich von Kassel entsprechend später an, bzw. müssen dort in der Gegenrichtung nach Süden früher abfahren als sonst. Die veränderten Fahrzeiten sind in der Fahrplanauskunft bereits berücksichtigt.

Für den Nahverkehr ergeben sich während der Bauarbeiten ebenfalls Veränderungen. Alle RegionalExpress-Züge zwischen Halle, Erfurt und Kassel sowie zwischen Düsseldorf, Hagen und Kassel fahren zum Kasseler Hauptbahnhof statt nach Kassel Wilhelmshöhe, ebenso die RegionalBahnen von und nach Korbach. Auch auf den anderen RE-, RB- und auch den RegioTram-Linien nach Kassel kommt es zu geänderten Abfahrtzeiten, meist im Bereich bis 5 Minuten, teilweise jedoch auch bis zu 20 Minuten. Eine RegioTram im morgendlichen Schülerverkehr von Hümme nach Kassel muss ausfallen, dafür fährt die vorausfahrende RT mit mehr Sitzplätzen.

Erneuerung der DB-Schnellfahrstrecken

Mit den ersten Schnellfahrstrecken Hannover – Würzburg und Mannheim -Stuttgart begann eine neue Ära im Bahnverkehr. Nach rund 30 Jahren werden diese Strecken wieder fit für die Zukunft gemacht. Noch bis Ende Oktober 2020 wurde die Strecke Mannheim – Stuttgart saniert. Im Durchschnitt nutzen jährlich 15,5 Millionen Fahrgäste diese Fernverkehrsachse, rund 13,7 Millionen Bruttotonnen Güter werden hier pro Jahr transportiert. Hochgeschwindigkeitszüge fahren mit bis zu 280 km/h.

Weitere Informationen unter: www.deutschebahn.com/schnellfahrstrecken

Information der Reisenden

Über Fahrplanänderungen informiert die Bahn über zahlreiche Kanäle von der App DB Navigator über Max Maulwurf, Flyer, Aushänge und Plakate in den Bahnhöfen bis hin zu dem Buchungsportal bahn.de.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 17.11.20

Stadt Hanau wird 400. RMV-JobTicket-Partner

  • Zunehmende Bedeutung im Wettbewerb mit Fachkräften
  • Mehr als 400.000 Nutzungsberechtigte im ganzen RMV-Gebiet

Die Stadt Hanau wird die 400. RMV-JobTicket-Partnerin. Ab dem 01. Januar 2021 können rund 1.800 städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Brüder-Grimm-Stadt für einen Eigenbeitrag von 5 Euro pro Monat das RMV-JobTicket nutzen.

„Das RMV-JobTicket ist ein Gewinn für unsere städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Stadt Hanau. Mehr ÖPNV-Nutzer bedeuten weniger Verkehr und CO2-Emissionen“, sagt Claus Kaminsky, Oberbürgermeister der Stadt Hanau. „Mit einem Eigenbeitrag von 5 Euro pro Monat, den wir seitens der Stadt nochmal mit 7,27 Euro je Mitarbeiter aufstocken, lohnt sich das Angebot für unsere Beschäftigen auch finanziell.“

„Wie freuen uns mit der Stadt Hanau unseren 400. RMV-JobTicket-Partner zu begrüßen“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Mit Gültigkeit im gesamten RMV-Gebiet und der Mitnahmeregelung hat sich die Stadt Hanau für die Premium-Variante des JobTickets entschieden. So tun die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch über den Arbeitsweg hinaus etwas für die Umwelt, bei jeder Fahrt wenn sie das Auto stehen lassen und stattdessen ihr RMV-JobTicket nutzen.“

„Im Wettbewerb um Fachkräfte gewinnt eine gute und kostengünstige Standort-Erreichbarkeit immer mehr an Bedeutung. Aber nicht nur das, auch der Umweltfaktor wird bei Bewerbern und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer wichtiger“, sagt Thomas Morlock, Verkehrs- und Ordnungsdezernent der Stadt Hanau und RMV-Aufsichtsratsmitglied. „Mittlerweile fragt jeder zweite Bewerber im Vorstellungsgespräch, ob wir ein JobTicket bieten.“

Auch während der Corona-Pandemie ist der JobTicket-Boom ungebrochen: Im laufenden Jahr 2020 unterzeichnete der RMV bereits 78 neue Verträge – das ist nochmal ein Drittel mehr als im vergangenen Jahr 2019. Insgesamt gibt es im RMV-Gebiet derzeit rund 400.000 Menschen, die mit einem RMV-JobTicket mobil sind. Ab einer Belegschaftsgröße von 51 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern können Unternehmen das JobTicket erhalten. Kleinere Firmen können sich für eine Kooperation zusammenschließen.

Das RMV-JobTicket gibt es in drei Varianten, als Basis, Basis Plus und Premium. Mit der Basis-Variante kann man beliebig oft zwischen Wohnort und Arbeitsort fahren. Basis Plus erweitert die Relation Wohnort – Arbeitsort um die Mitnahmeregelung eines Erwachsenen und beliebig vieler Kinder werktags ab 19 Uhr und an Feiertagen und Wochenenden ganztägig. Mit der Premium-Variante, die auch die Stadt Hanau abgeschlossen hat, fahren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchs ganze RMV-Gebiet und können eine erwachsene Person und beliebig viele Kinder nach 19 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen ganztägig kostenlos mitnehmen.

Quelle: RMV

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Datum 16.11.20

LED statt Glühbirne: DB investiert in klimafreundlichere Beleuchtung

  • Bislang 60.000 Signallichter auf LED umgerüstet
  • 900 Bahnhöfe bundesweit erstrahlen durch „grünes“ Licht
  • Umstellung auch bei Zügen, Werken und Anlagen
  • Tausende Tonnen CO2 eingespart

Glühbirne war gestern: Die Deutsche Bahn investiert in einen vollständig „grünen" Bahnbetrieb bis 2050 und rüstet dazu sämtliche Lichtanlagen auf das klimafreundlichere LED um. Tausende Glühbirnen in Zügen, Werken und an Bahnhöfen werden sukzessive durch „grüne“ Leuchtmittel ersetzt: Über 60.000 Signallichter sowie die Leuchten an rund 900 Bahnhöfen sind bereits ausgetauscht. Im Ergebnis verfügen deshalb bereits rund 80 Prozent der hinterleuchteten Bahnhofsschilder, 60 Prozent der Wegeleitsysteme sowie die Hälfte der beleuchteten Vitrinen und Wetterschutzhäuschen über LED-Technik.

Die DB spart zudem tausende Tonnen CO2 im Jahr ein – rund 4.000 sind es allein bei den 900 Stationen. Aufgrund der deutlich längeren Lebensdauer von LEDs zwischen fünf und mehr als zehn Jahren steigt die Energieeffizienz um ein Vielfaches. Zudem schont die DB damit Rohstoffe und Budget.

Bei den Werken hat der „Stromfresser“ Glühlampe ebenfalls bald ausgedient. Mit „grünem“ Licht ausgerüstet sind unter anderem bereits das CO2-neutrale ICE-Werk Köln Nippes, die ICE-Werke Berlin Rummelsburg, Frankfurt am Main und Leipzig sowie das Terminal der Inselverkehre in Niebüll für den SyltShuttle. In der S-Bahn-Werkstatt Frankfurt am Main sorgen LEDs in der Werkhalle und im Gleisbereich für optimale Sichtverhältnisse. Und das ist erst der Anfang: In den bundesweit 53 Regio-Werken werden seit Mitte 2018 sukzessive rund 20.000 Leuchtmittel ausgetauscht. Auch in den Anlagen setzt die DB auf nachhaltigen Energieverbrauch, so etwa in Europas modernstem Rangierbahnhof in Halle (Saale), der von über tausend LEDs erhellt wird. Neue Güterloks und Personenzüge, wie die Vectron-Lok oder der ICE 4, sind von vornherein mit LEDs ausgerüstet.

Vorbereitet wird der Glühbirnen-Tausch im Lichtlabor der DB in München. Ein Spezialistenteam prüft dort LED-Lampen verschiedener Hersteller. Zum Einsatz kommen später nur die Leuchtmittel, die die hohen DB-Anforderungen erfüllen, die zuverlässig funktionieren und gut erkennbar sind.

Seit Jahren macht sich die DB für die Umwelt stark. Im Fokus stehen neben dem Klimaschutz auch Artenschutz und Lärmschutz. Regelmäßig schneidet der DB-Konzern bei internationalen Öko-Rankings mit Spitzenbewertungen ab, zuletzt im CDP-Rating mit der Bestnote „A“.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 12.11.20

Ran ans Werk: Sofortprogramm des Bundes nimmt Fahrt auf · Geld fließt in Verschönerung von Bahnhöfen

  • An über 35 Bahnhöfen der Bundesländer Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern starten Arbeiten aus dem Konjunkturpaket des Bundes
  • DB hat Planung, Ausschreibung und Beauftragung abgeschlossen
  • Regionale Handwerksbetriebe profitieren

Die Vorbereitungen der Deutschen Bahn (DB) sind abgeschlossen, die Handwerker stehen bereit: An 35 Bahnhöfen in der Region Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern beginnen die Modernisierungsarbeiten. Kleinere Verschönerungsmaßnahmen, wichtige Renovierungsarbeiten oder Sanierungen werden durch das Sofortprogramm des Bundes für Handwerksbetriebe finanziert und durch die DB kurzfristig umgesetzt. Bis zum Jahresende sollen insgesamt 150 kleinere und größere Maßnahmen an weiteren Bahnhöfen abgeschlossen werden.

An vielen Berliner Bahnhöfen gibt es neue Farben an Decken und Wänden, Treppenstufen werden erneuert oder Dächer saniert: Der Bahnhof Potsdamer Platz erhält eine neue Bahnsteigbeleuchtung, die Station Berlin Hohenschönhausen bekommt neue Wandfliesen und der Personentunnel einen Farbanstrich. An Brandenburger Bahnhöfen werden unter anderem Bodenbeläge ausgebessert, der Bahnhof Wittenberge wird von einem Graffiti-Künstler gestaltet. In Mecklenburg-Vorpommern am Bahnhof Rostock entsteht ein beheiztes Wartehäuschen. In Wismar wird das Wegeleitsystem erneuert, Vitrinen werden ausgetauscht. „Das ist eine echte Win-Win-Situation“, so Jeannette Winter, Leiterin des Regionalbereich Ost der DB Station&Service AG. „Dank des Sofortprogramms erreichen wir für unsere Kunden schnell eine sichtbare Aufwertung unserer Bahnhöfe. Gleichzeitig profitieren regionale und mittelständische Handwerksbetriebe. Die gesamte Abwicklung muss schnell von statten gehen, weil die Mittel kurzfristig in die Wirtschaft fließen sollen. Deshalb haben wir Maßnahmen ausgewählt, die ergänzend zu bereits laufenden Modernisierungen schnell umsetzbar waren.“

Mit dem Sofortprogramm setzt der Bund einen kurzfristigen Konjunkturimpuls zur Förderung von Handwerksbetrieben in Deutschland. Hierfür stellt er der Deutschen Bahn bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung, die im Jahr 2020 für Handwerksleistung verwendet werden. Darüber hinaus beteiligt sich die DB mit Eigenmitteln. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern werden insgesamt sechs Millionen Euro investiert. Alle Bauvorhaben sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Reisende und Besucher profitieren bundesweit von insgesamt 170 attraktiveren Bahnhöfen.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 10.11.20

Ausfall von Sonderzügen im Bahnnostalgie-Programm Thüringen

  • Absage der Sonderfahrten bis zum 30. November 2020

Mit Inkrafttreten der Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Thüringer SARS-CoV-2-Sondereindämmungsmaßnahmenverordnung -ThürSARS-CoV-2-SonderEindmaßnVO-) und der damit bei unseren Partnern eintretenden Einschränkungen müssen wir die Sonderfahrten bis zum 30. November 2020 absagen. Betroffen hiervon sind der „Thüringer-Wald-Express“ am 28.11.20 und der „Winter-Express“ am 29.11.20. Über das weitere Verfahren zu den Fahrten im Dezember werden wir zeitnah unter www.bahnnostalgie-thueringen.de informieren.

Für die Rückerstattung der Tickets bei den ausfallenden Zügen wenden sich Fahrgäste direkt an die Verkaufsstelle des TicketShop Thüringen, bei der das Ticket erworben wurde.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 07.11.20

S4 geht los - ab Montag starten die Bauvorbereitungen

  • Gericht lehnt vier Eilanträge ab – grünes Licht für die DB

So starten die Bauvorbereitungen: Vegetationsrückschnitt im Bereich Hammer Straße und Hasselbrook – im Bauabschnitt 1 wird ab Montag (9. November) der Baustart der S4 vorbereitet. Die Maßnahme umfasst im weiteren Verlauf Kabeltiefbauarbeiten sowie die Freilegung des Baufeldes.

Grünes Licht für diese Arbeiten hat das Bundesverwaltungsgericht gegeben. Denn vier Eilanträge gegen den Planfeststellungsbeschluss wurden vom Gericht abgelehnt. Es wird dabei sichergestellt, dass die Bauvorbereitungen dem noch laufenden Verfahren nicht entgegenstehen.

Projektleiterin Bettina Gnielinski sagt: „Wir freuen uns sehr über das Signal zum Start der Umsetzung der S4.“ Ihr Projektteam werde über die weiteren vorbereitenden Maßnahmen informieren. Für die kommende Woche sind beispielsweise noch keine Arbeiten im Wandsbeker Gehölz vorgesehen.

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Neue Schienenstrecken nutzen den Pendlerinnen und Pendlern, dem Klimaschutz und der Mobilitätswende nur, wenn sie nicht nur in Plänen existieren, sondern tatsächlich gebaut werden. Deswegen ist die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Mobilitätswende. Wir wollen mit der Deutschen Bahn nun möglichst schnell in die Umsetzung gehen, denn mit der S4 binden wir perspektivisch knapp eine Viertelmillion Menschen im Osten Hamburgs und im Umland viel besser an das System Schiene an. Die neue Anbindung wird nicht nur die Straßen und den Hauptbahnhof maßgeblich entlasten, sie stärkt ebenso das System Schiene und den Umweltverbund nachhaltig – damit leistet das Projekt auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein.“

Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft und Verkehr Schleswig-Holstein: „Nach dem klaren Urteil zu den Klagen gegen den Fehmarnbelt-Tunnel hat das Bundesverwaltungsgericht auch bei der S4 eine richtungsweisende Entscheidung getroffen, in dem es die Eilanträge abgelehnt hat. Damit können nun auf der Vogelfluglinie gleichzeitig an beiden Enden die Bauarbeiten starten. Dieses ist ein gutes Signal für die Stärkung der Schieneninfrastruktur auf eine der wichtigsten Schienenstrecke in Schleswig-Holstein. Mit der S4 nach Bad Oldesloe werden die Menschen auf dieser Achse zukünftig ein verlässliches und attraktives Verkehrsmittel bekommen“

Richtiger Baustart wird 2021 sein.

Von der neuen S4 (Ost) profitieren 250.000 Menschen in der Region. Die neue Verbindung zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein bietet Pendlern den Anschluss ans Hamburger U- und S-Bahn-Netz und entlastet zudem die Kapazitäten im Hauptbahnhof.

Weitere Projektinfos gibt es unter: www.s-bahn-4.de

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 06.11.20

RMV-Fahrplan 2021: Zusätzliche Regionalbahnen und neue Linien im X-Bus-Netz

  • Trotz Corona langfristige Fahrplanerweiterungen
  • Fokus in diesem Jahr auf der Region
  • X-Bus-Netz schreibt Erfolgsgeschichte weiter

Auch zum Fahrplanwechsel 2020/2021 weitet der RMV sein Angebot aus. Neben zusätzlichen Fahrten im regionalen Bahnverkehr liegt der Schwerpunkt bei den Regionalbussen des RMV. „Ein dicht getakteter und klug aufeinander abgestimmter Fahrplan ist der Motor unserer Region. Daher setzen wir auch im Jahr der Corona-Pandemie langfristige Angebotsverbesserungen um und weiten zum Beispiel das X-Bus-Netz aus“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Nachdem es in den vergangenen Jahren vor allem Erweiterungen im S-Bahn-Verkehr und im Regionalverkehr im Ballungsraum Frankfurt gab, liegt unser Fokus in diesem Jahr klar in der Region.“

Ausweitung des 30-Minuten-Takts in Mittel- und Osthessen

So bietet zum Beispiel die Linie RB41 zukünftig montags bis freitags einen durchgängigen 30-Minuten-Takt zwischen Marburg und Gießen mit allen Unterwegshalten. Zwischen Gießen und Friedberg werden zwei Fahrten der Linie RB49 (Friedberg – Hanau) verlängert. Auf der Vogelsbergbahn (RB45) wird der 30-Minuten-Takt im Abschnitt Gießen – Grünberg beziehungsweise Mücke ausgeweitet und gilt im Berufsverkehr bis 10 Uhr morgens sowie abends bis 20 Uhr. Am Abend werden in Gießen und Fulda einzelne Verbindungen in Richtung Alsfeld mit kürzeren Anschlüssen und schnelleren Fahrzeiten verbessert. Neu im Fahrplan sind zusätzliche Abendverbindungen mit Abfahrt in Gießen um 20:20 Uhr bis Alsfeld sowie um 21:11 Uhr bis Fulda. In der Gegenrichtung fährt eine neue Abendverbindung um 20:10 Uhr ab Fulda bis Gießen.

Mehr Fahrten auch in Südhessen

Die Odenwaldbahn erhält montags bis freitags eine zusätzliche Direktverbindung morgens von Erbach über Darmstadt Nord nach Frankfurt und nachmittags in entgegengesetzter Richtung bis Eberbach. In Darmstadt Nord besteht jeweils eine Umsteigemöglichkeit nach bzw. von Darmstadt Hbf.

Neu im Fahrplan sind die Verbindungen von Erbach um 20:07 Uhr und um 22:07 Uhr nach Darmstadt Hbf. Zwischen Hanau und Groß-Umstadt Wiebelsbach wird an Sonn- und Feiertagen der vormittags noch bestehende Zweistundentakt der Linie RB86 zum Stundentakt ergänzt. Auf der Dreieichbahn RB61 werden montags bis freitags im Berufsverkehr morgens eine Direktfahrt mehr nach Frankfurt Süd und  nachmittags drei Fahrten mehr ab Frankfurt Süd angeboten.

Drei neue  X-Bus-Linien für Mittelhessen

Mit dem neuen Fahrplan optimiert der RMV sein Regionalbusnetz mit dichteren Takten und mehr schnellen Verbindungen. Vor allem das Erfolgsmodell X-Bus erfährt einen weiteren Schub. Erst 2014 als Pilotversuch gestartet, wird das Angebot nun um drei neue auf insgesamt 22 Linien erweitert. Die drei neuen Linien bringen Fahrgäste von Alsfeld nach Bad Hersfeld, von Gladenbach nach Herborn und von Dillenburg nach Biedenkopf. Der Ausbau der X-Bus-Linien führt insbesondere im ländlichen Raum zu einer Verbesserung des Mobilitätsangebots. So halbiert sich durch die neue Linie X37 beispielsweise die Fahrtzeit zwischen Gladenbach und Herborn: Wo Fahrgäste bisher mehr als 75 Minuten unterwegs waren und mehrfach umsteigen mussten, bringt die X37 sie künftig ohne Umstieg in gerade einmal 36 Minuten von A nach B.

Auch optisch erfahren die beliebten Linien durch einheitliche Außenbeschriftung eine deutliche Aufwertung. Zudem werden die Fahrgäste im kommenden Jahr über den Namen „ihrer“ Linie abstimmen können.

Zudem macht das X-Bus-Modell auch bei anderen Partnern Schule: Die Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft traffiQ führt zum Fahrplanwechsel ebenfalls drei lokale X-Bus-Linien ein.

Über die Grenzen des RMV-Gebiets hinaus hat der RMV in enger Zusammenarbeit mit dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) einheitliche Bedienungsstandards für den Busverkehr etabliert. Dadurch fahren fast überall in Hessen die Busse zwischen 6-22 Uhr mindestens im Stundentakt und bieten den Menschen in ländlichen Gebieten attraktive Fahrtmöglichkeiten.

Quelle: RMV

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Datum 06.11.20

Neue Arbeitsplätze in Cottbus: Deutsche Bahn und LEAG schmieden Bündnis für die Zukunft

  • 1.200 hochindustrialisierte Arbeitsplätze für das neue DB-Werk in Cottbus geplant
  • Zusammenarbeit zwischen LEAG und DB bei Ausbildung und Qualifizierung vorgesehen
  • Kooperation soll langfristig Industriearbeitsplätze für LEAG- und DB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Lausitz sichern

(Berlin/Cottbus, 6. November 2020) Die Deutsche Bahn und die LEAG (Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG) wollen zusammen Arbeitsplätze in der Lausitz sichern, neue Stellen schaffen und Zukunft gestalten und haben deshalb heute den Grundstein für eine weitreichende Kooperation gelegt. Die jetzt unterzeichnete Vereinbarung sieht vor, dass die beiden Unternehmen in den Bereichen Ausbildung, Qualifizierung und Übernahme von Personal eine enge Zusammenarbeit anstreben.

Am 17. September hatten die Deutsche Bahn und die Politik den Startschuss für das modernste und umweltfreundlichste Bahninstandhaltungswerk in Europa gegeben. Bis zum Jahr 2026 will die DB hier 1.200 neue und hochwertige Industriearbeitsplätze schaffen, darunter etwa 100 Azubi-Stellen. Aktuell arbeiten im Cottbuser Werk rund 450 Beschäftigte.

DB-Personalvorstand Martin Seiler: „Wir schmieden hier ein Bündnis für die Zukunft und zeigen wichtige berufliche Perspektiven für die Lausitz auf. Und wir als DB wollen mehr Züge auf die Schiene bringen, um einen maßgeblichen Beitrag zur Verkehrswende zu leisten. Mehr Züge, das bedeutet mehr Instandhaltung – und dafür brauchen wir viele neue engagierte Mitarbeitende und Nachwuchskräfte.“

Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg: „Es ist ein gutes Signal, dass LEAG und DB sich frühzeitig auf die Zusammenarbeit bei Ausbildung, Qualifizierung und Übernahme von Personal verständigen und Synergien nutzen wollen. Das hilft beiden Unternehmen – und ist zugleich ein wichtiger Schritt für die Strukturentwicklung in der Lausitz. Mit der LEAG und der DB vereinbaren zwei Unternehmen eine Kooperation, die beide über umfangreiche und langjährige Kompetenzen und Erfahrungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung verfügen. Beide zeichnen sich dadurch aus, dass sie in hohem Maße Verantwortung für ihre Beschäftigten übernehmen und mit gelebter Sozialpartnerschaft und Tarifverträgen ganz im Sinne ,Guter Arbeit‘ agieren. Allein schon deshalb passt diese Kooperation sehr gut.“

LEAG-Personalvorstand Jörg Waniek: „Mit derzeit etwa 600 Auszubildenden und Studierenden in acht gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen ist die LEAG der größte Ausbildungsbetrieb in der Lausitz. Wir sehen unseren Anspruch und unsere Verantwortung darin, weiterhin so vielen jungen Menschen wie möglich mit einer qualitativ hochwertigen Berufsausbildung in dieser Region eine langfristige Perspektive zu bieten. Die angestrebte Kooperation der Deutschen Bahn wird mit dazu beitragen, die Wirtschafts- und Industrieregion Lausitz mit Nachwuchs an Fachkräften zu stärken.“

Die LEAG bildet vornehmlich für den eigenen Bedarf an ihren Standorten in Schwarze Pumpe und Jänschwalde unter anderem Elektroniker für Betriebstechnik, Mechatroniker, Industriemechaniker und Maschinen- und Anlagenführer aus. Das sind Berufe, die perspektivisch auch in der Instandhaltung der Deutschen Bahn in Cottbus gebraucht werden.

Ramona Grün, Geschäftsführerin DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH: „Unser Unternehmen als Instandhalter für Schienenfahrzeuge ist auf exzellent ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit mit der LEAG insbesondere für die Ausbildung und Qualifizierung so wichtig. Wir wollen ja auch die Zahl der Auszubildenden in den kommenden Jahren deutlich erhöhen.“

Ziel von DB und LEAG ist, vorhandene Strukturen, beispielsweise in den Ausbildungswerkstätten der LEAG, auch von der DB für die Erstausbildung u.a. von Industriemechanikern, Elektronikern und Mechatronikern zu nutzen. Das gilt auch für die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Schließlich sollen durch die Zusammenarbeit zweier großer Unternehmen langfristig berufliche Perspektiven für LEAG-Beschäftigte, die vom Kohleausstieg betroffen sind, geschaffen werden.

Das Werk der DB Fahrzeuginstandhaltung in Cottbus wird auf Basis des Strukturstärkungsgesetzes des Bundes finanziert. Mit diesem Gesetz unterstützen Bund und Länder vom Kohleausstieg betroffene Regionen wie Brandenburg beim Aufbau zukunftsfähiger Arbeitsplätze und neuer Wirtschaftsstrukturen. Die Mitarbeitenden im neuen High-Tech-Werk werden Deutschlands ICE-Flotte instand halten. Außerdem wird Cottbus als Zentrum der Forschung für hybride Antriebe ausgebaut. Und nur in Cottbus werden künftige Hybridzüge instand gehalten und konventionelle Dieselloks zu Hybridloks umgebaut.

Die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH als ein Full Service-Dienstleister für Schienenfahrzeuge bietet optimale Lösungen für die Instandsetzung von Fahrzeugflotten in den Bereichen Revision, Modernisierung und Umbauten sowie Komponentenaufarbeitung, Instandhaltung und Instandsetzung von Unfallschäden. Als Tochter der DB AG ist das Unternehmen mit ca. 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für nationale und internationale Kunden der gesamten Bahnbranche tätig.

Die Lausitz Energie Bergbau AG und die Lausitz Energie Kraftwerke AG bilden unter der Dachmarke LEAG mit etwa 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer Stromerzeugungskapazität von ca. 8000 MW das viertgrößte deutsche und größte ostdeutsche Energieunternehmen. Sie gehören zu den größten privatwirtschaftlichen Arbeitgebern und größten Ausbildungsunternehmen in Ostdeutschland.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 06.11.20

Angebot nach Italien und Frankreich reduziert       

Die aktuelle Situation und die verschärften Schutzmassnahmen gegen das Corona-Virus haben zu einem deutlichen Nachfrage-Rückgang im internationalen Bahnverkehr geführt. In Absprache mit Trenitalia, SNCF und TGV Lyria wird das Angebot zwischen der Schweiz und Italien sowie Frankreich reduziert: Nach Italien werden ab 9. November fünf Verbindungen ausgesetzt, im Verkehr von und nach Frankreich wird das Angebot ab sofort auf zwei Verbindungen zwischen Genf und Paris und eine Verbindung Zürich/Basel–Paris reduziert.               

Die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie in der Schweiz und den umliegenden Ländern zwingt die Bahnen zum Handeln. Aufgrund des massiven Rückgangs von Reisen insbesondere von und nach Italien und Frankreich haben die SBB in Absprache mit den Partnerbahnen Trenitalia, SNCF und TGV Lyria, beschlossen, das Angebot ab sofort zu reduzieren. Im Verkehr nach Italien gelten diese Massnahmen ab dem 9. November bis vorerst am 12. Dezember, nach Frankreich ab sofort bis mindestens am 1. Dezember.

Im Verkehr nach Italien sind auf der Gotthard-Achse von und nach Mailand vier Verbindungen betroffen. Die betroffenen Züge verkehren jedoch innerhalb der Schweiz regulär bis nach Chiasso, zudem fällt eine Verbindung zwischen Genf und Mailand aus. Die direkten Verbindungen von der Schweiz nach Venedig und zurück werden ebenfalls ab diesem Zeitpunkt ausgesetzt; diese Züge verkehren nur zwischen der Schweiz und Mailand. Weitere Reduktionen des Angebots können derzeit nicht ausgeschlossen werden. Im grenzüberschreitenden Regionalverkehr nach Italien wird das Angebot der S50 von TILO (Bellinzona-Lugano-Mendrisio-Varese-Malpensa) ab dem 9. November ebenfalls angepasst. Aktuelle Informationen zum Regionalverkehr von und nach Italien finden Sie auf www.tilo.ch.

Im Fernverkehr werden ab Genf nach Paris und zurück täglich zwei Verbindungen angeboten, von und nach Zürich/Basel nach Paris verkehrt pro Tag ein Zug von TGV Lyria. Auf der Strecke zwischen Neuchâtel und Frasne wird das Angebot eingestellt, da in Frasne aufgrund des Ausfalls der TGV-Verbindungen durch den Jura vorübergehend kein Anschluss an das TGV-Hochgeschwindigkeitsnetz nach Paris angeboten werden kann.

In Absprache mit der ÖBB werden ab dem kommenden Wochenende zudem die Nachtzugverbindungen mit dem Nightjet auf den Strecken von Zürich nach Berlin und Hamburg in beiden Richtungen bis voraussichtlich am 2./3. Dezember eingestellt.

Quelle: SBB

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Datum 05.11.20

Neue „Berlin Connect“-App der S-Bahn Berlin verknüpft ÖPNV und Sharing-Dienste

  • Routensuche für ÖPNV und Sharing-Angebote, Ticketkauf und Alarmfunktion gebündelt in einer App
  • S-Bahn-Chef Buchner: „Wir bieten maßgeschneiderte, vernetzte Mobilität“
  • Beta-Phase mit Test-Usern erfolgreich abgeschlossen
  • App-Entwicklung von DB-Tochter Mobimeo

Fahrgäste im Nahverkehr haben mit der neuen App der Berliner S-Bahn alle Vorteile der vernetzten Mobilität in einer Anwendung: Die App „Berlin Connect“ zeigt den Nutzerinnen und Nutzern nicht nur die schnellste Verbindung mit Bus und Bahn an, sondern auch sinnvolle Alternativen von Sharing-Anbietern, darunter Autos von SHARE NOW und SIXT share, Fahrräder von Call a Bike, Roller von emmy und E-Scooter von Voi. Bei der Routenplanung kann auch das eigene Fahrrad berücksichtigt werden.

„Wir bieten maßgeschneiderte Mobilität für die Menschen in Berlin und Brandenburg“, erklärt Peter Buchner, Chef der Berliner S-Bahn. „Die neue App ist ein intelligenter Reisebegleiter, der die vielfältigen ÖPNV-Angebote integriert. So erhalten unsere Fahrgäste genau die Informationen, auf die es ihnen ankommt: ‚Welche Verkehrsmittel stehen mir zur Verfügung? Wie lange bin ich unterwegs und wie viel kosten die Tickets?‘ Denn moderne Mobilität ist intuitiv, schnell – und vernetzt.“

Pendler können in der „Berlin Connect“-App für ihre regelmäßigen Strecken einen Routenalarm abonnieren. Die App informiert sie dann per Push-Nachricht über Verspätungen, Zugausfälle oder Bauarbeiten und zeigt Ausweichmöglichkeiten. Im integrierten Ticketshop können Fahrgäste Tickets mit Gültigkeit bis zu einem Tag erwerben und aktuell per Paypal bezahlen. Weitere Zahlungsanbieter werden zeitnah ergänzt.

Die App ist ein Innovationsprojekt der S-Bahn Berlin und wurde vom DB-Unternehmen Mobimeo entwickelt. In einer mehrmonatigen Beta-Testphase zu Beginn des Jahres haben ausgewählte Nutzerinnen und Nutzer die App in Berlin und Brandenburg getestet. Ihre Erfahrungen und Anregungen sind unmittelbar in die Gestaltung der „S-Bahn Berlin Connect“-App eingeflossen. Nun steht die App für den regulären Einsatz im Google Play Store (Android) und App Store (iOS) zum Download bereit.

Weitere Informationen zur App unter: https://sbahn.berlin/connect

Quelle Deutsche Bahn, Foto: Mobimeo

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Datum 03.11.20

Die Nachtnetze werden vorübergehend eingestellt      

Als Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus gilt in der Schweiz eine Sperrstunde ab 23.00 Uhr. In Abstimmung mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) und den Kantonen stellen die Transportunternehmen aus diesem Grund die Nachtnetze ein, die jeweils am Wochenende in den frühen Morgenstunden betrieben werden. Nicht betroffen von der Massnahme sind die regulären Spätverbindungen.                  

In der Schweiz stellen die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs ab dem kommenden Wochenende (6. auf 7. November) die Nachtnetze ein. Es handelt sich um die öV-Angebote, die in vielen Städten oder Agglomerationen jeweils in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag zusätzlich zum ordentlichen Tagesangebot betrieben werden. Die Einstellung ist eine Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus und erfolgt in Abstimmung mit den Bestellern des Nachtangebots (Bund und Kantone), dem Bundesamt für Verkehr (BAV) sowie den Systemführerinnen SBB (Schiene) und PostAuto (Strasse). Der Entscheid stützt sich auf die Vorgabe des Bundesrates vom 28. Oktober 2020, der eine Sperrstunde ab 23.00 Uhr angeordnet hat. Dadurch bleibt die Nachfrage nach einem Nachtangebot aus. Einige Nachtnetze (z.B. Moonliner, nachtstern) haben ihren Betrieb bereits eingestellt. Andere wurden seit der ersten Corona-Welle nicht wieder in Betrieb genommen (ZVV-Nachtnetz).

Die Einstellung des Nachtangebots erfolgt vorerst unbefristet. Die Wiederaufnahme hängt von den Vorgaben des Bundesrates zu den Bereichen Sperrstunde und Nachtleben ab. Die Anschlüsse nach Ankunft der letzten Züge des Fahrplanes sind sichergestellt. Diese werden häufig von Berufstätigen mit einer späten Schicht (bspw. Pflegeberufe) benutzt. Die Verbindungen sind alle im Online-Fahrplan aufgeführt.

Quelle: SBB

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Datum 02.11.20

RMV bietet auch im November das volle Fahrplanangebot

  • Verbund bestellt trotz neuer Corona-Einschränkungen weiterhin den Regelfahrplan
  • RMV-Auslastungsprognose hilft beim Abstandhalten

Auch während der weitreichenden Corona-Einschränkungen im November hält der RMV am Regelfahrplan fest und bestellt unabhängig von der Fahrgastnachfrage weiterhin das volle Fahrtenangebot im Regionalverkehr.

„Wir setzen alles daran, den Wünschen unserer Fahrgäste nachzukommen und eine Fahrt mit so viel Abstand wie möglich zu bieten. Deshalb ist es für den RMV selbstverständlich, auch während der weitreichenden Corona-Einschränkungen weiterhin das volle Fahrtenprogramm zu bestellen“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Für uns sind ein dichter Takt und lange Züge Teil der Daseinsvorsorge – auch bei weniger Fahrgästen. Um die Fahrt im öffentlichen Nahverkehr besser planen zu können, weisen wir nochmals auf die kürzlich gestartete RMV-Auslastungsprognose hin. Mit ihr können sich unsere Fahrgäste bereits vor Fahrtantritt über das geschätzte Fahrgastaufkommen in den Verkehrsmitteln informieren und so gezielt Verbindungen auswählen, die voraussichtlich von weniger Menschen genutzt werden. So sorgen wir dafür, dass alle, die nicht zu Hause bleiben können, mit einem guten Gefühl in Bus und Bahn einsteigen können. Angst vor einer Fahrt mit Bus und Bahn muss aber ohnehin niemand haben:  Studien zufolge ist die Ansteckungswahrscheinlichkeit im ÖPNV äußerst gering.“

RMV-Auslastungsprognose für besseren Abstand in Bus und Bahn

Bei der Auslastungsprognose wird die voraussichtliche Fahrzeugbelegung in Form eines Piktogramms in der Verbindungsauskunft auf der für Smartphones angepassten mobilen RMV-Website (m.rmv.de) angezeigt. Ist das zu erwartende Fahrgastaufkommen auf der gewünschten Verbindung hoch, werden dem Fahrgast alternative Routen mit voraussichtlich geringerem Fahrgastaufkommen vorgeschlagen. Sie basiert auf Daten von über zwei Millionen täglichen Abfragen aus der RMV-Verbindungsauskunft sowie Daten aus dem RMV-HandyTicket. Das und die zusätzlichen Daten aus den automatischen Fahrgastzählsystemen des Stadtverkehrs Frankfurt am Main (U-Bahn, Straßenbahn und Bus) und der S-Bahn RheinMain werden im Zeitfortschritt zunehmend präzise Prognosen für das Fahrgastaufkommen in den ÖPNV-Fahrzeugen aus dem Frankfurter Stadtgebiet und dem S-Bahn-Netz-RheinMain bereithalten. Zusätzlich berücksichtigt der selbstlernende Algorithmus in seiner Prognose auch planbare externe Einflüsse, wie zum Beispiel Baustellen.

Die mobile RMV-Website ist für alle Smartphones und Tablets einfach über den Browser unter www.rmv.de erreichbar. Bei Desktop-PCs gibt man im Browser einfach m.rmv.de ein. Eine Einbindung der Auslastungsprognose in die RMV-App ist derzeit in Arbeit und soll noch im November erfolgen.

Quelle: RMV

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Datum 02.11.20

Zürich HB: Neue Zone für Shared-Mobility-Angebote

Die SBB testet beim Bahnhofaufgang Sihlpost eine Sharing-Zone für eBikes und eTrottis. KundInnen sollen eine klar definierte Zone für eBike- und eTrotti-Sharing erhalten, die ein rasches Umsteigen vereinfacht. Gleichzeitig verspricht sich die SBB dank dieser Lösung mehr Ordnung rund um den Bahnhof.

Die rot markierte Zone beim Aufgang Sihlpost ist ein vorerst zeitlich begrenzter Test, der Erkenntnisse darüber bringen soll, ob eine klar definierte Abstellzone für eTrottis und eBikes einen Mehrwert für Kundinnen und Kunden schafft. Ziel der Installation auf dem Europaplatz ist es, das Umsteigen von der stark boomenden Mikromobilität auf die Bahn zu vereinfachen. 

Die SBB ortet mit der zunehmenden Nutzung von eTrottis und eBikes das Bedürfnis, die geteilten Mobilitätsträger besser zugänglich zu machen und in einer Sharing-Zone zu bündeln. Die Zone besteht aus modularen Elementen, die sich je nach Platzverhältnissen flexibel kombinieren lassen. Der stark frequentierte Vorplatz beim Aufgang zur Sihlpost wurde für den Testlauf ausgewählt, um möglichst aufschlussreiche Informationen über den Nutzen und die optimale Gestaltung einer solchen Zone zu sammeln. Die Resultate aus dem Piloten in Zürich fliessen in die Projektierung weiterer Sharing-Zonen an anderen Bahnhöfen der SBB ein. Für die Testphase werden auf der Sharing-Zone am Zürcher Hauptbahnhof eBikes des Anbieters Bond und eTrottis der Anbieter Voi und Tier integriert. Mit allen drei unterhalten die SBB Kooperationspartnerschaften. 

Quelle: SBB

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Datum 02.11.20

10-Uhr-Karten gelten eine Stunde früher

  • Regelung bereits ab 1. November in Kraft

BVG und S-Bahn Berlin sorgen für etwas Entspannung in der Corona-Situation. Kurzfristig und unbürokratisch vereinbarten die beiden großen Berliner Verkehrsunternehmen – in Abstimmung mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und dem Land Berlin – dass die 10-Uhr-Karten im Berliner Stadtgebiet (Tarifbereich AB) bei BVG und S-Bahn Berlin schon ab 9 Uhr anerkannt werden. Die Regelung für die günstigen 10-Uhr-Monats- und 10-Uhr-Abofahrausweise gilt bereits ab dem morgigen Sonntag, 1. November 2020. Sie ist zunächst auf die Zeit des aktuellen Maßnahmenpakets bis Ende November befristet.

Hintergrund: Viele Käufer von regulären Monatskarten sind durch Homeoffice oder mobiles Arbeiten weniger oft im Büro und in den Bürozeiten meist flexibler als in „normalen“ Zeiten. Gleichzeitig gibt es im Tagesverlauf der Fahrgastströme immer noch einen deutlichen Anstieg zwischen 7 Uhr und 9 Uhr. Von der Anerkennung der 10-Uhr-Karte bereits ab 9 Uhr erwarten die Verkehrsunternehmen, dass sich mehr berufstätige Stamm-Fahrgäste für dieses günstige Angebot entscheiden und damit die morgendliche Hauptverkehrszeit vor 9 Uhr meiden.

Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG: „Vor dem Hintergrund der sich leider wieder ausbreitenden Pandemie leisten wir damit einen weiteren Beitrag, um Berlin trotz Corona mobil zu halten. Wir entzerren den morgendlichen Peak und bieten gemeinsam unseren Fahrgästen mit Abstand und Maske eine sichere Fahrt.“

Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Wir setzen auf das Verantwortungsbewusstsein der Fahrgäste, wenn es darum geht, die notwendigen Corona-Regeln einzuhalten. Aber natürlich tun S-Bahn Berlin und BVG auch gemeinsam ihr Mögliches, damit wir alle diese schwierige Situation meistern. Das 9 Uhr-Ticket von S-Bahn Berlin und BVG ist ein weiterer Baustein.“

Quelle: Deutsche Bahn

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