Verkehrsnachrichten-Rubrik: Archiv November 2021

Datum 29.11.21

NASA stellt Pläne vor / Start für Dezember 2023 geplant

  • Eisenbahnkonzept „Altmärker Y“ bietet Stundentakt in der Region und Halbstundentakt nach Magdeburg

Für die Altmark und ihre Verbindung zur Landeshauptstadt entwickelt die Nahverkehrsservicegesellschaft NASA ein neues Bahnkonzept. Das „Altmärker Y“ soll im Dezember 2023 starten. Vorgesehen sind ein Halbstundentakt zwischen Stendal und Magdeburg sowie Stundentakt nach Salzwedel, Uelzen und Wittenberge. Die Pläne werden ab sofort im Netz vorgestellt. Anregungen, Wünsche und Kritik der Fahrgäste sind gefragt unter www.mein-takt.de.

Das derzeitige Angebot ist seit rund 15 Jahren weitgehend unverändert und entspricht nicht mehr den Ansprüchen an einen flexibel und spontan nutzbaren Nahverkehr. Im neuen Konzept fahren sowohl S 1 (Wittenberge – Stendal – Schönebeck) wie auch RE 20 (Uelzen – Stendal – Schönebeck) stündlich. Beide Bahnlinien werden Y-förmig Richtung Schönebeck zusammengeführt. Im gemeinsamen Abschnitt zwischen Stendal Hbf und Magdeburg Hbf überlagern sie sich zu einem 30-Minuten-Takt; montags bis freitags sogar bis Schönebeck-Bad Salzelmen. Der RE 20 fährt zwischen Magdeburg-Rothensee und Stendal Hbf beschleunigt mit nur drei Zwischenhalten in Tangerhütte, Wolmirstedt und Zielitz Ort.

Wochentags werden die Verbindungen nach Halle und Leipzig künftig stündlich hergestellt durch Anschlüsse in Magdeburg zu den RE-Linien 13 und 30. Am Wochenende fährt der RE 20 Uelzen – Magdeburg Hbf alle 2 Stunden im Wechsel mit dem ebenfalls zweistündlichen neuen RE 19. Der RE 19 verkehrt stark beschleunigt und bietet mit kürzeren Reisezeiten weiterhin Anschlüsse zu den IC-Zügen Richtung Halle und Leipzig.   

Auch die kleinen Stationen in der Altmark bekommen mit dem RE 20 einen Stundentakt: Pretzier, Fleetmark, Brunau-Packebusch und Kläden. Derzeit halten die Züge der Linie RB 32 dort nur etwa alle zwei Stunden. Künftig ersetzt der RE 20 die RB 32. So werden montags bis freitags doppelt so viele Fahrten angeboten und neue Ziele ohne Umstieg erreicht, zum Beispiel Uelzen, Tangerhütte, Wolmirstedt, Magdeburg und Schönebeck. 

Quelle: NASA

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Datum 25.11.21

Abellio Rail Baden-Württemberg geht an Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) über

  •     Investorenvereinbarung wurde beurkundet
  •     Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Stuttgarter Netz/Neckartal ist gesichert
  •     Alle Arbeitsplätze und die Unternehmensstruktur bleiben erhalten

Stuttgart, den 25. November 2021 - Die Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH (ABRB) wird zum 1. Januar 2022 an die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) übergehen. Die Übergabe der ABRB an die SWEG wurde mit einer Investorenvereinbarung beurkundet. Diese Vereinbarung sichert die Fortführung des Unternehmens sowie der verkehrsvertraglichen Dienstleistungen im Stuttgarter Netz/Neckartal.

Die Abellio-Züge werden im Streckennetz mit seinen insgesamt sieben Linien weiter mit der bisherigen Belegschaft und im bekannten Takt verkehren – allerdings dann unter dem Dach der SWEG als neue Gesellschafterin. Der Name Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH wird noch für eine kurze Übergangsphase Bestand haben, jedoch schließlich durch eine neue Firmierung ersetzt werden.

Die heutige ABRB bleibt in ihrer Gesamtheit erhalten. Alle MitarbeiterInnen werden von der SWEG übernommen und auch die Unternehmensstruktur bleibt bestehen. Die ABRB erhält nach europäischem Vergaberecht für zwei Jahre vorübergehend einen neuen Verkehrsvertrag. Nach Ablauf dieser Frist werden die Verkehrsleistungen inklusive Gesellschaft dann neu ausgeschrieben. An dieser Ausschreibung kann sich auch die SWEG als Gesellschafterin beteiligen.

„Die Übergabe der ABRB an eine neue Gesellschafterin ist nicht die Lösung, die wir angestrebt haben. Dennoch stand für Abellio stets die Sicherung aller Arbeitsplätze und die Stabilität der Verkehre im Stuttgarter Netz im Fokus. Dies ist geglückt.“, sagte Rolf Schafferath, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH (ABRB). „Wir möchten uns bei allen MitarbeiterInnen der ABRB für ihren großen Einsatz in den vergangenen Jahren bedanken. Sie alle haben ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Fachkompetenz und Loyalität bewiesen. Wir sind gewiss, dass das Team der ABRB die Verkehrsleistungen im Netz Neckartal in gewohnt guter Qualität fortzuführen wird“, so Rolf Schafferath.

Quelle: Abellio GmbH

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Datum 25.11.21

RMV-Fahrplan 2022: Mehr Platz für Fahrgäste und X-Bus-Ausbau

  • Mehr Kapazitäten auf Taunusstrecke und ab Sommer auf der Odenwaldbahn
  • Neue IC-Verbindung für Mittelhessen
  • Erweiterung des X-Bus-Netzes
  • Flexibilität durch neue On-Demand-Angebote

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund weitet zum neuen Fahrplan 2022 das Angebot aus. Sechs neue X-Bus-Linien gehen im Dezember an den Start – darunter zum Beispiel die X35 (Alsfeld – Marburg), die Fahrgäste aus Alsfeld mehr als eine Stunde schneller als bisher ans Marburger Klinikum bringt. Ein weiteres Highlight ist die neue Linie X95 (Büdingen – Erlensee – Frankfurt-Enkheim). Zwischen Erlensee und Enkheim spart sie über eine halbe Stunde Fahrzeit gegenüber der aktuellen Verbindung und ist mit 28 Minuten fast so schnell wie eine Fahrt mit dem Auto.

Außerdem schaffen neue Fahrzeuge mehr Kapazität auf der Taunusstrecke sowie ab Sommer 2022 auf der Odenwaldbahn. „Unser X-Bus-Netz umfasst nach dem Fahrplanwechsel 29 Linien. Hier kommen unsere Fahrgäste schneller an ihr Ziel – und das auch noch mit kostenlosem WLAN“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Dass auf der Odenwaldbahn und der Taunusstrecke dank zusätzlicher Fahrzeuge ab 2022 mehr Menschen mitfahren können, ist für die Mobilitätswende wichtig: Wir vom RMV haben das ehrgeizige Ziel, 30 Prozent mehr Fahrgäste bis 2030 für den ÖPNV zu gewinnen, um unseren Teil zur Erreichung der Klimaziele beizutragen. Das geht nur mit mehr Platz.“

Zubringer verbindet Gießen mit IC34

Mit dem IC34 bringt die Deutsche Bahn zwischen Frankfurt und Münster (Westfalen) eine neue zweistündliche Fernverkehrsverbindung nach Mittelhessen. Bad Nauheim, Wetzlar und Dillenburg erhalten so Anschluss an den IC-Verkehr. Um auch Gießen und Weilburg an den IC anzubinden, schafft der RMV mit der neuen Linie RE24 eine Zubringerverbindung über Wetzlar: Dort können Fahrgäste dann in den IC einsteigen. Bis zur Fertigstellung des S6-Ausbaus belegt der IC34 zudem aktuelle Regionalverkehrstrassen und wirkt sich daher alle zwei Stunden auf den Fahrplan der RB95 und RE99 aus. In diesem Fall übernimmt der RE99 für die RB 95 die Bedienung aller Halte zwischen Siegen und Dillenburg.

Das größte On-Demand-Projekt Deutschlands wächst weiter

Derzeit sind in Limburg, im Kreis Offenbach, Taunusstein, Darmstadt und im Frankfurter Norden On-Demand-Shuttles des RMV unterwegs. Im Laufe des Jahres 2022 sollen dann auch in Hofheim, Kelsterbach, Wiesbaden, Hanau und im Landkreis Darmstadt-Dieburg On-Demand-Fahrzeuge rollen. „Mit On Demand waren wir 2021 sehr erfolgreich: Rund 82.000 Fahrgäste sind in diesem Jahr bisher über alle Testfelder hinweg mitgefahren und zeigen, dass unsere Shuttles einen Nerv treffen. Durchschnittlich 4,8 von 5 Sternen geben die Fahrgäste dem Angebot nach ihrer Fahrt. Mit dem deutschlandweit größten On-Demand-Projekt mit zehn Partnern bringen wir so den ÖPNV noch näher an die Haustür und machen ihn noch einfacher zugänglich“, so Ringat.

Die 20er Jahre als Jahrzehnt des Bauens

Einen Blick in die weitere Zukunft wirft der Verbund mit dem neuen Regionalen Nahverkehrsplan (RNVP). Als „Masterplan“ für die Verkehrsentwicklung im Verbundraum prognostiziert er künftige Verkehrsströme und gibt den Rahmen vor, wie sich der Nahverkehr im RMV bis 2030 und darüber hinaus entwickeln soll. Das fast 300 Seiten starke Werk betrachtet dabei neben Leistungsangebot, Infrastruktur, Fahrzeugen, Wettbewerb, Qualität, Tarif und Vertrieb erstmals auch das Thema Digitalisierung. Bei der Erstellung wurden Verkehrsunternehmen, Fahrgastverbände und Vertreter zum Thema Barrierefreiheit im Rahmen eines umfangreichen Anhörungsverfahrens eingebunden.

„Mit dem RNVP schlagen wir die entscheidenden Pflöcke für die Nahverkehrsplanung bis 2030 ein“, so Ringat. „Dabei setzen wir auf einen deutlichen Ausbau des Schienennetzes und des Busverkehrs. Auch Reaktivierungen und neue Mobilitätsformen wie On-Demand werden in den kommenden Jahren eine immer bedeutendere Rolle spielen.“

Der RNVP prognostiziert für die kommenden Jahre eine steigende Nachfrage auf nahezu allen Streckenabschnitten, zum Beispiel auf den Zulaufstrecken in die Metropolkerne. Für diese Verbindungen über größere Distanzen soll das Regionalexpress-Netz zu einem Hessen-Express-Netz ausgebaut werden. Außerdem sieht der RNVP umfangreiche Erweiterungen des S-Bahn-Netzes wie zum Beispiel die Verlängerung der Linie S5 und die Nordmainische S-Bahn vor. Dazu sind die Reaktivierungen der Horloff- und der Lumdatalbahn geplant. Die DB Netz AG wird auf mehreren Strecken die Signaltechnik grundhaft erneuern. Außerdem bereitet der Bund umfangreiche Ausbaumaßnahmen im Fernverkehrsnetz vor. Prof. Ringat: „Wir begegnen der steigenden Nachfrage mit mehr Angebot. Dafür werden die 20er Jahre ein Jahrzehnt des Bauens.“

Quelle: RMV

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Datum 17.11.21

Bessere Zugverbindung nach Polen: Deutsche Bahn baut Hightech-Brücke aus Carbon über die Oder

  • Grundsteinlegung bei Küstrin-Kietz
  • Europa wächst auf der Schiene zusammen
  • Weltweit einmalige Technik mit Hängern aus Carbon
  • Investition von 65 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) baut eine neue Hightech-Brücke über die Oder. Damit profitieren die Fahrgäste zwischen Deutschland und Polen ab Ende 2022 von zuverlässigeren Zügen. Die durchgängige Bahnverbindung zwischen den beiden Nachbarländern ist deutlich bequemer und erleichtert den Umstieg von der Straße auf die Schiene. Den Grundstein für das grenzüberschreitende Bauwerk legten heute in Küstrin-Kietz Vertreter der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Polen, des Landes Brandenburg und der DB. Der Bund investiert rund 65 Millionen Euro für den Bau. Die neue Eisenbahnbrücke ist weltweit einzigartig: Bei der 260 Meter langen Netzwerkbogenbrücke sind die Tragseile, die sogenannten Hänger, aus Carbon gefertigt. Der im Vergleich zu Stahl deutlich elastischere Werkstoff sowie die innovative Bautechnik ermöglichen eine besonders schlanke, materialsparende und umweltfreundliche Konstruktion.

Ronald Pofalla, Infrastrukturvorstand der DB: „Diese Brücke ist ein Symbol für das Zusammenwachsen Europas - ganz im Sinne des Europäischen Jahres der Schiene. Schon Ende 2022 werden die ersten Züge über diese einzigartige Konstruktion fahren und Pendlerinnen und Pendler komfortabel und umweltfreundlich in beide Länder bringen. Die filigrane Architektur der Brücke begeistert mich ebenso, wie das Tempo, mit dem sie entsteht: Ein gutes Jahr ist rekordverdächtig.“

Dr. Michael Güntner, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, im Vorfeld der Veranstaltung: „Die grenzüberschreitende Infrastruktur verbindet Europa. Umso mehr freut es mich, dass wir an dieser historisch so bedeutsamen Flussquerung mit neuartigen Baustoffen und einer innovativen Konstruktion weltweit neue Maßstäbe in puncto Effizienz und Umweltverträglichkeit setzen und damit auch Potenziale beim Ausbau der Bahn-Infrastruktur von morgen aufzeigen können.“

Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident Brandenburg: „Die Bahn macht´s möglich. Deutschland und Polen rücken heute wieder ein Stück näher zusammen. Denn je vielfältiger und selbstverständlicher unser Zusammenwachsen in der Grenzregion, desto leistungsfähiger müssen die Verkehrswege sein, um die Menschen zu verbinden. Deshalb ist dieser hochmoderne zweigleisige Brückenneubau nicht nur für die grenzüberschreitende Infrastruktur so enorm wichtig, sondern auch ein Schub für die deutsch-polnischen Freundschaft im 30. Jahr des Partnerschaftsvertrags. Doch es ist noch viel tun. Das Ziel von Brandenburg, Berlin und der Woiwodschaft Lubuskie bleibt, dass die stark nachgefragte Bahnverbindung Berlin-Küstrin einmal durchgehend elektrifiziert und zweigleisig mit Tempo 160 befahren werden kann. Dafür setze auch ich mich als Polen-Koordinator der Bundesregierung ein.“

Jakub Kapturzak, Abteilungsleiter Eisenbahn im Ministerium für Infrastruktur Polen: „Unsere Zusammenarbeit beschränkt sich nicht nur auf Grenzbrücken, sondern umfasst auch die Modernisierung der Eisenbahnlinien, die unsere Länder miteinander verbinden. Der Streckenausbau zwischen Stettin und Berlin wird bald beginnen. Dies wird Anlass für ein weiteres polnisch-deutsches Treffen sein. Auch auf polnischer Seite bereiten wir die Modernisierung und Elektrifizierung der Strecke von Szczecin GumieŇĄców bis zur Staatsgrenze bei Tantow vor. Es gibt also einige Beispiele der guten deutsch-polnischen Beziehungen im grenzüberschreitenden Schienenverkehr.“

Fahrgäste können mit Fertigstellung der neuen Brücke die RB26 von Berlin über Müncheberg (Mark) nach Kostrzyn (Polen) wieder durchgehend nutzen. Seit Ende 2020 besteht ab Küstrin-Kietz aufgrund der bauvorbereitenden Maßnahmen und Bauarbeiten Schienenersatzverkehr mit Bussen. Über die neue Brücke fahren die Züge dann mit 120 km/h. Vorher waren es über lange Jahre nur 30 km/h. Die alte Brücke, ursprünglich 1867 erbaut und nach Beschädigungen in zwei Weltkriegen immer wieder repariert und zuletzt 1920 grunderneuert, wird seit Herbst 2021 abgerissen.

Das Projekt „Neue Oderbrücke“ wurde 2015 bei einem bundesweiten Brücken-Wettbewerb ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt das Architekturbüro Schüßler-Plan aus Berlin gemeinsam mit Knights Architects aus London.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 15.11.21

Modernisierungen an der Bahnstrecke Eberswalde–Angermünde: Ersatzverkehr von 19.11. bis 3.12.

  • Neue Weichen und neue Durchlässe
  • Umleitungen, Ersatzverkehr mit Bussen, geänderte Abfahrtszeiten
  • Auf www.bahn.de oder www.vbb.de vorab informieren

(Berlin, 15. November 2021) Die Deutsche Bahn (DB) investiert so viel wie nie in ihr Netz und stärkt die umweltfreundliche Schiene. Dafür wird auch die wichtige Verbindung zwischen Berlin und Stettin/Stralsund modernisiert. In den Bahnhöfen Britz und Eberswalde erneuert die DB insgesamt drei Weichen. Im Streckenabschnitt Britz–Angermünde werden sechs Durchlässe erneuert. Durchlässe ermöglichen den Durchfluss von Wasser oder den Durchgang von Tieren durch den Bahndamm.

Zwischen Eberswalde und Angermünde fahren wegen der Arbeiten vom 19. November, 22 Uhr, bis 3. Dezember 2021, 22 Uhr, keine Züge.

Nahverkehr

Die RE3 (Stralsund/Schwedt-Berlin-Lutherstadt Wittenberg/Falkenberg [Elster]) fällt zwischen Schwedt (Oder) und Eberswalde aus. Die RB61 der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) (Angermünde-Schwedt [Oder]) wird dafür verstärkt. Zwischen Angermünde und Eberswalde fahren Busse als Ersatz.

Die RE66 (Berlin-Angermünde-Stettin) fällt zwischen Angermünde und Eberswalde aus. Es besteht Ersatzverkehr mit Bussen.

Fernverkehr

Die Züge des Fernverkehrs werden zwischen Stralsund und Berlin umgeleitet und fahren zu veränderten Fahrzeiten (frühere Abfahrten/spätere Ankünfte). Die Halte in Greifswald, Züssow, Anklam, Prenzlau, Angermünde, Eberswalde und Bernau entfallen. Ersatzhalt ist Neustrelitz.

Die DB bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre tatsächlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren. Aktuelle Informationen zu den Verbindungen auf www.bahn.de, www.vbb.de und im DB Navigator.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 15.11.21

Digital und elektromobil unterwegs: On-Demand-Shuttle „LahnStar“ startet in Limburg

  • Schließt die Lücke zwischen ÖPNV und Individualverkehr
  • Start am 13. November zum 50-jährigen Geburtstag des Stadtlinienverkehrs
  • Buchbar per RMV-On-Demand-App oder telefonisch

Am 13. November um 19.00 Uhr startet in Limburg der LahnStar. Mit der innovativen On-Demand-App des RMV können die Limburger Bürgerinnen und Bürger von Stadtteil zu Stadtteil in neuen kleinen Elektrobussen unterwegs sein. Emissionsfrei und elektrisch bildet der LahnStar einen wesentlichen Baustein des Masterplan Mobilität, der nach und nach in Limburg umgesetzt wird. Der LahnStar führt das erfolgreiche AST (Anruf-SammelTaxi) in eine neue digitale Umgebung.

Zwischen den Stadtteilen unterwegs

Der LahnStar ersetzt das bisherige AST. Er fährt auf Bestellung von 6.00 Uhr bis 19.00 Uhr zwischen den Stadtteilen, da dort die regionalen Buslinien immer nur auf den Stadtkern ausgerichtet sind. Sonntag bis Donnerstag fährt der LahnStar von 19.00 Uhr bis 1.15 Uhr und Freitag bis Samstag von 19.00 Uhr bis 3.15 Uhr im gesamten Stadtgebiet. Es wurden zusätzliche Haltestellen in den Stadtteilen dafür eingerichtet, um den letzten Weg bis zur Haustür zu verkürzen. Wenn der Fahrgast im Besitz einer RMV-Fahrkarte ist, kostet eine Fahrt 1,50 Euro. Ohne ein RMV-Ticket kostet es die Preisstufe 1 zu 2,15 Euro + 1,50 Euro = 3,65 Euro. Die Bezahlung erfolgt bequem digital über die App oder mit einem hinterlegten Konto. Es sind zunächst vier Fahrzeuge des Mercedes-Typs eVito Tourer PRO unterwegs, die allesamt mit Ökostrom fahren. Ab Ende November startet auch ein fünftes, das für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste umgebaut wurde.

Und so funktioniert es

Zunächst sollte die RMV On-Demand App aus dem Play Store oder App Store heruntergeladen werden. Dort erfolgen die Registrierung einer mobilen Telefonnummer und der gewünschten Zahlungsart. Zur Nutzung müssen Start- und Ziel ausgewählt werden. Es kann zwischen den Optionen „für jetzt bestellen“ und „für später bestellen“ gewählt werden. Alternativ können sich die Fahrgäste für den LahnStar in Limburg auch einmalig in der Mobilitätszentrale registrieren, um dann telefonisch unter der Service-Rufnummer 06431-20 34 56 zu bestellen. Bei Bedarf kann sowohl online als auch telefonisch ein barrierefreies Fahrzeug bestellt werden. Mehr Informationen unter www.lahnstar.de

Der entscheidende Unterschied

Mit dem Start des LahnStar wird die von der DB-Tochter ioki entwickelte App für das Angebot in Limburg freigeschaltet. Die Software macht den entscheidenden Unterschied zum bisherigen AST, denn diese bündelt die Fahrgastwünsche und ermittelt anhand der Buchungen die optimale Route. Das spart wertvolle Zeit und schließt die Lücke zwischen herkömmlichen ÖPNV-Angeboten und dem Individualverkehr. Limburg ist einer von zehn On-Demand-Partnern im RMV und gehört damit zum größten On-Demand-Netzwerk Deutschlands. Limburg ist zudem bundesweit der erste Bahnhof, in dem die DB ein eigenes Wegeleitsystem für On-Demand-Shuttles einsetzt. Die Schilder und Beschriftungen leiten die Fahrgäste im Bahnhof zu Haltepunkten des Angebots weiter und erleichtern den Übergang vom Zug zum On-Demand-Shuttle.

Über das On-Demand-Netzwerk

Das Projekt „On-Demand FrankfurtRheinMain“ ist deutschlandweit das erste On-Demand-Projekt, das sich über mehrere Städte und Landkreise und damit auf zehn Partner erstreckt. Rund 1,8 Millionen Menschen wohnen im Einzugsbereich der Shuttles. Das Ziel der Projektpartner: öffentliche Mobilität noch flexibler und komfortabler gestalten. Die On-Demand-Shuttles folgen keinem festen Fahrplan, sondern können einfach gebucht werden, wenn man sie braucht. Wollen mehrere Fahrgäste in die gleiche Richtung, bündelt der intelligente Algorithmus ihre Fahrtwünsche wie bei einer Fahrgemeinschaft. So gelingt mehr Mobilität bei weniger Verkehr. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund koordiniert das Projekt. Neben der Stadt Limburg a. d. Lahn und ihrer Stadtlinie bieten die Lokalen Nahverkehrsorganisationen und Verkehrsunternehmen der Kommunen Frankfurt a.M. (traffiQ), Darmstadt (HEAGmobilo), Kreis Offenbach (KVG Offenbach) und Taunusstein (RTV) On-Demand-Verkehre als Teil des RMV-On-Demand-Netzwerks an. Weitere Projektstarts sind bis zum Sommer 2022 in Hofheim (MTV), Kelsterbach (LNVG GG), Landkreis Darmstadt-Dieburg (DADINA), Hanau (HSB), und Wiesbaden (ESWE Verkehr) geplant.

Starke lokale Partner, starkes digitales Angebot

Partner des Stadtlinienverkehrs Limburg als Betreiber des LahnStars ist der lokale Energieversorger EVL. Die EVL richtet die Ladeinfrastruktur ein. Außerdem ist mit Taxi-Addi ein etabliertes und bekanntes Verkehrsunternehmen verpflichtet worden, das bereits seit Jahren das beliebte AST-Angebot gefahren ist. So verknüpft der LahnStar als Partner im großen RMV On-Demand-Projekt seine lokalen Aktivitäten und Ziele mit den größeren Bewegungen in der Region Frankfurt RheinMain.

Möglich wird das herausragende Projekt durch Förderungen des Landes Hessen und des Bundesverkehrsministeriums. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert das Projekt mit 27 Millionen Euro im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“. Entsprechend des Förderzeitraums ist das Projekt bis Ende 2024 angelegt. Eine Fortsetzung des Vorhabens über diesen Zeitraum hinaus ist aber bei entsprechender Nachfrage und Finanzierung angestrebt.

Stimmen zum Start des LahnStar

Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer Rhein-Main-Verkehrsverbund: Nirgendwo in Deutschland gibt es ein größeres On-Demand-Netz als im RMV-Gebiet: Egal, ob der Fahrgast in Limburg, Darmstadt oder Hanau in ein On-Demand-Shuttle steigt – es gelten die gleichen Beförderungsbestimmungen, das gleiche Tarifsystem und alle Angebote werden über die gleiche App buchbar sein. Besonders für die letzten Meter bis zur Haustüre schließt dieses Angebot die Lücke im ÖPNV und wird uns neue Fahrgäste bescheren. Ich freue mich, dass Limburg zu den Pionieren der On-Demand-Mobilität gehört und damit seinen Weg des innovativen Stadtlinienverkehrs weiterführt!

Michael Stanke, 1. Stadtrat in Limburg a. d. Lahn und Betriebsleiter der Stadtlinie: In Limburg sind viele Ziele auch außerhalb des Stadtkerns wichtig: Ärzte, Supermärkte und auch für Familienbesuche oder in der Freizeit möchte man in ganz Limburg mobil sein. Mit dem LahnStar fahren nun Limburger, Kunden und Gäste zwischen den Stadtteilen auf kürzeren Wegen und ohne Umsteigen. Wir sind stolz darauf, im RMV mit Limburg als relativ kleine Stadt an diesem größten On-Demand-Netzwerk teilzunehmen und zu den Pionieren gehören zu dürfen.

Dr. Michael Barillère-Scholz, Geschäftsführer der DB-Tochter ioki: Mit dem neuen, digitalen On-Demand-Angebot gestalten wir die klimafreundliche, datenbasierte Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs in Limburg. Die LahnStar-Shuttles, die flexibel und komfortabel per App buchbar sind, bieten eine einfache und schnelle Alternative für die erste und letzte Meile. Durch das neue Wegeleitsystem im Bahnhof finden die Fahrgäste direkt den Weg vom Zug zum On-Demand-Shuttle. Das digitale Angebot und die Schiene sind so optimal vernetzt.

Dr. Marius Hahn, Bürgermeister in Limburg a. d. Lahn: Mit dem Masterplan Mobilität haben wir ehrgeizige Ziele und möchten Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn und auch zur Nutzung des Fahrrads bewegen. Das senkt die Emissionen und dient nicht zuletzt der Luftreinhaltung. Mit der EVL haben wir hier einen starken Partner, der ganz aktuell auch mit der Bereitstellung von WLAHN im gesamten Stadtgebiet einen wesentlichen Beitrag zur Digitalisierung in Limburg leistet.

Gerd Vieweg, Geschäftsführer EVL: Die Zusammenarbeit der zahlreichen Beteiligten in der Stadt Limburg ist ganz großartig. So gelingen gemeinsame Projekt im Zuge der eMobilität, der Digitalisierung und führen ganz pragmatisch zu mehr Nachhaltigkeit. Auch die Gewerbetreibenden der Stadt im CityRing sind starke Partner, die sowohl beim neuen WLAHN wie auch beim LahnStar als Multiplikator mitmachen werden.  

50 Jahre Stadtlinie Limburg

1971 wurde der Stadtlinienverkehr als Koordinator für das lokale Nahverkehrsangebot gegründet. Mit der Eingemeindung von sechs zusätzlichen Orten hat sich von 1970 bis 1980 die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Limburg fast verdoppelt. Der Bau des Schiedetunnels, Änderungen in der Verkehrsführung in der Stadt und die stetige Verdichtung des Verkehrs haben spätestens alle zehn Jahre neue Verkehrskonzepte erforderlich gemacht.  Bahnhöfe, Haltestellen und auch Busse wurden erneuert, die Qualität im Busverkehr wurde gesteigert und Auflagen zu Luftreinhaltung und Barrierefreiheit bestimmen nun die Aktivitäten der Stadtlinie. Das bereits 2015 eingeführte Anruf-SammelTaxi wird vom LahnStar abgelöst. Dieser wird die Stadtteile noch besser und einfacher anbinden.

Quelle: RMV

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Datum 13.11.21

Abellio bietet dreistelligen Millionenbetrag zur Weiterführung der Verkehre in Nordrhein-Westfalen

  • Stabiler Fahrgastbetrieb in Europas größtem Ballungsraum und Beschäftigungssicherheit für 1.000 MitarbeiterInnen oberste Maxime
  • Gesamtpaket wurde gegenüber dem bereits von NWL und NVR angenommenen Angebot weiter aufgestockt
  • In anderen Regionen konnten Langfristvereinbarungen bereits erzielt werden 

Abellio legt den Aufgabenträgern in Nordrhein-Westfalen ein nochmals verbessertes Angebot zur Fortführung der Verkehre vor. Dieses umfasst umfangreiche Verlustübernahmen und Barauszahlungen in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrages. Das Unternehmen erklärt sich bereit, die Verkehre in den Netzen S-Bahn Rhein-Ruhr und Rhein Ruhr-Express (RRX) bis Dezember 2023 fortzuführen. Zudem soll mit dem finanziellen Beitrag der Betrieb im Ruhr-Sieg-Netz, im Niederrhein-Netz und auf der S7 bis zum Ende der Verkehrsvertragslaufzeit 2028 bzw. 2034 gewährleitet werden.

Mit dem Angebot bekennt sich Abellio erneut zu einem von Wettbewerb und Qualität geprägtem Schienenpersonennahverkehr und unterstreicht seine Bereitschaft, auch in Zukunft serviceorientierte Mobilität für die Menschen in Nordrhein-Westfalen anzubieten. Der finanzielle Beitrag, mit dem auch eine langjährige juristische Auseinandersetzung abgewendet werden soll, schafft dazu Planungssicherheit für alle Akteure. Abellio ist überzeugt, dass die im Raum stehende Lösung für die Aufgabenträger, die Beschäftigten und die Fahrgäste die bestmögliche Lösung darstellt und dem SPNV in NRW eine langfristige Perspektive gibt.

Das Paket, das am heutigen Freitag fristgerecht bis Mitternacht an die Geschäftsführer von Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) übermittelt wird, stellt die Aufrechterhaltung des Fahrgastbetriebes und die Sicherung der Arbeitsplätze der Beschäftigten zum wiederholten Male als oberste Maxime heraus. Mit der weiteren Aufstockung eines durch die Gremien von NWL und NWR bereits bestätigten Angebotes unterstreicht Abellio erneut seinen Willen zur Einigung; im Interesse der Fahrgäste in Nordrhein-Westfalen und in Verantwortung für die etwa 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Abellio Rail NRW befindet sich derzeit wie alle Gesellschaften von Abellio Deutschland in einem Schutzschirmverfahren; seit 1. Oktober in einem Hauptverfahren in Eigenverwaltung. Aktuell sichert eine mit den Aufgabenträgern geschlossene Fortführungsvereinbarung die Aufrechterhaltung der Verkehre bis Ende Januar 2022.

Das Schutzschirmverfahren in NRW wurde notwendig, nachdem in anderthalbjährigen Verhandlungen mit den Aufgabenträgern Anpassungen der Verkehrsverträge vor dem Hintergrund massiver, extern verursachter Kostensteigerungen nicht erreicht werden konnten. Zu den strukturellen Kostenproblemen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) gehören vorrangig höhere Personalkosten und Baustellenfolgekosten, die nicht ausreichend von den Verkehrsverträgen gedeckt sind. Insbesondere in den Netzen S-Bahn Rhein-Ruhr (Vertragsabschluss 2016) und Rhein-Ruhr-Express (Vertragsabschluss 2015) sind diese Kostenexplosionen gravierend.

Ein Blick auf die weiteren operativen Gesellschaften in den Regionen, in denen Abellio tätig ist, zeigt, dass Lösungen möglich sind. So konnte mit den Aufgabenträgern in Mitteldeutschland bereits im September 2021 eine Langfristperspektive bis 2030 vereinbart werden. Auch die Verkehre der WestfalenBahn wurden bis 2030 im Abellio-Konzern gesichert. Ein Verbleib der Dienstleistungs-Tochter PTS GmbH im Konzern ist ebenfalls bereits gewährleistet.

Die Gläubigerversammlungen der einzelnen Abellio-Gesellschaften sprachen am 10. November der Geschäftsführung mit deutlichem Votum das Vertrauen aus und bestätigten jeweils das Verfahren in Eigenverwaltung. Die Eigenverwaltung wurde von der Gesamtheit der Gläubiger beauftragt, für die einzelnen Gesellschaften in Mitteldeutschland und Baden-Württemberg sowie für die WestfalenBahn und die PTS GmbH entsprechende Sanierungspläne auszuarbeiten, dass die Verfahren für diese sanierten Unternehmen zügig beendet werden können.

Quelle: Abellio GmbH

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Datum 10.11.21

Fahrgastbetrieb und Arbeitsplätze sind langfristig gesichert

  • Gläubigerausschuss spricht sich für Angebot des Gesellschafters aus
  • Gerichtlich bestellter Sachwalter sieht positive Zukunft für WestfalenBahn mit Abellio Deutschland
  • Unternehmen strebt an, Schutzschirmverfahren Anfang 2022 zu verlassen

Der von der WestfalenBahn erbrachte Schienenpersonennahverkehr in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ist dauerhaft gesichert. Auch die Arbeitsplätze der rund 300 Beschäftigten bleiben sicher. Grundlage dafür ist ein Beschluss des Gläubigerausschusses der WestfalenBahn. Das Unternehmen mit Sitz in Bielefeld befindet sich aktuell – wie alle Konzerngliederungen von Abellio Deutschland – in einem Schutzschirmverfahren.

Nach dem klaren Votum der Gläubiger wird die WestfalenBahn weiterhin ein integraler Bestandteil von Abellio in Deutschland bleiben. Der Ausschuss, bestehend aus Vertretern von Arbeitnehmern, Aufgabenträgern und Lieferanten/Dienstleistern, sprach sich für ein weiterführendes Angebot des bisherigen Gesellschafters aus. Dieses war im Rahmen einer Prüfung verschiedener Alternativszenarien vorgelegt worden. Ein derartiger Prozess wird routinemäßig bei Sanierungsverfahren durchgeführt.

Abellio unterstreicht mit seinem erneuten finanziellen Engagement sein langfristiges Bekenntnis zur WestfalenBahn und legt den Grundstein für die weitere Zukunft des mehrfach für exzellente Qualität ausgezeichneten Unternehmens in der Abellio-Gruppe.

Rolf Schafferath, Vorsitzender der Geschäftsführung der WestfalenBahn GmbH, sagte nach der Sitzung des Gläubigerausschusses: „Wir freuen uns, dass mit der weiteren Einbindung in den Abellio-Konzern eine langfristige Lösung für die WestfalenBahn erzielt werden konnte. Der Zugbetrieb im Emsland- und Mittellandnetz ist für unsere Fahrgäste dauerhaft gewährleistet. Die Qualität der Verkehrsleistung und die Zufriedenheit der Fahrgäste werden für uns dabei weiterhin an erster Stelle stehen. Für die Mitarbeiter bedeutet die Annahme des Angebotes Arbeitsplatzsicherheit und eine langfristige Perspektive im Unternehmen.“

Generalhandlungsbevollmächtigter Prof. Dr. Lucas Flöther betonte: „Mit der Investorenvereinbarung hat die WestfalenBahn die realistische Perspektive, das Schutzschirmverfahren zeitnah als erstes Unternehmen von Abellio in Deutschland saniert und langfristig gesichert zu verlassen.“

Dr. Rainer Eckert, vom Gericht für das Sanierungsverfahren der WestfalenBahn bestellter Sachwalter, unterstrich: „Die erzielte Gesellschafterlösung ist die wirtschaftlichste Option für alle Gläubiger. Zudem bedeutet sie vor allem Sicherheit für die Fahrgäste und die Beschäftigten, zumal die Einigung unabhängig von den derzeit parallel laufenden Abellio-Verfahren in den anderen Regionen gilt.“

Abellio, eine der führenden Wettbewerbsbahnen in Deutschland, befindet sich seit dem 30. Juni 2021 in einem gesetzlichen Schutzschirmverfahren; seit 1. Oktober in einem Hauptverfahren in Eigenverwaltung. Das Schutzschirmverfahren, in das alle Abellio-Unternehmen in Deutschland eingebunden sind, wurde notwendig, nachdem externe, nicht vorhersehbare Kostensteigerungen eine dauerhaft wirtschaftliche Fortführung der Verkehre unmöglich gemacht hatten.

Die WestfalenBahn GmbH ist 2005 von Abellio und drei kommunalen Gesellschaftern gegründet worden. 2017 wurde Abellio Alleingesellschafter. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen verbindet mit den Expresslinien Emsland und Mittelland die Städte Braunschweig und Hannover mit Bielefeld und Rheine. Von Münster in Nordrhein-Westfalen führt zudem eine direkte Verbindung ins Ems- und Ostfriesland über Rheine, Meppen und Leer bis nach Emden (Außenhafen). Rund 300 Kolleginnen und Kollegen sind für die WestfalenBahn tätig.

Quelle: Abellio GmbH

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Datum 09.11.21

Bauzugbetrieb auf Bahnlinie Chemnitz - Aue rund um die Uhr

  • Schienenfahrzeuge kreuzen Bahnübergänge
  • Leitungen wieder unter Strom
  • Baustelle nicht betreten – Lebensgefahr!

Chemnitz/Aue – Die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme der Bahnstrecke Chemnitz – Aue sind auf der Zielgeraden: Anfang 2022 wird der Linienbetrieb zwischen den beiden Städten eröffnet. Auf der gesamten Strecke herrscht zurzeit auch nachts reger Bauzugbetrieb.

Kaum ein Abschnitt, auf dem nicht Zweiwegebagger und andere Schienenbaufahrzeuge unterwegs sind, um Signalanlagen und Sicherungstechnik den letzten Schliff zu geben. VMS-Projektverantwortlicher Dirk Benirschke: „Ich bitte Autofahrer, an den Bahnübergängen besonders aufmerksam zu sein.“

Wenn Baumaschinen die Übergänge kreuzen, werden diese auch nachts von Streckenposten gesichert. Denn die automatischen Anlagen werden erst nach und nach in Betrieb genommen, stehen aber bereits jetzt vollständig unter Strom. Benirschke: „Achtung, Baustelle nicht betreten. Es herrscht Lebensgefahr!“

Geht alles nach Plan, weicht das emsige nächtliche Baugeschehen ab Mitte Dezember den Einweisungsfahrten der City-Bahner. Diese sind ebenfalls rund um die Uhr geplant. Den exakten Eröffnungstermin veröffentlicht der VMS im Laufe des Novembers.

Quelle: VMS / Foto: Benirschke/VMS

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Datum 09.11.21

Neue Werkstatt für Güterlokomotiven in Halle (Saale) Betrieb genommen

Neue Werkstatt für Güterlokomotiven in Halle (Saale) in Betrieb genommen Foto: DB AG/Volker Emersleben

  • Weitere 26 Millionen Euro für eine moderne Werkstatt in den Bahnknoten Halle investiert
  • zeitgemäße und zukunftssichere Arbeitsplätze für die Beschäftigten

Eine neu errichtete Werkstatt für Strecken- und Rangierlokomotiven in Halle (Saale) hat DB Cargo nun offiziell in Betrieb genommen. Sven Haller, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, Egbert Geier, Bürgermeister der Stadt Halle (Saale), und Dr. Sigrid Nikutta, Vorstand Güterverkehr der Deutschen Bahn AG und Chefin der DB Cargo AG, haben heute der Werkstattleiterin Franca Sperling feierlich den Schlüssel für die neue Fahrzeughalle übergeben.

Dr. Sigrid Nikutta, Konzernvorstand Güterverkehr und Vorstandsvorsitzende der DB Cargo AG: „Güter gehören auf die Schiene – diese Botschaft ist aktueller denn je. Und in Halle ist konkret sichtbar, was wir als Deutsche Bahn damit meinen: Jeder Güterzug spart unserem Planeten im Vergleich zum Straßentransport 80 bis 100 Prozent CO2. Denn: Immer mehr unserer Cargo-Kunden wollen ihre Güter komplett CO2 neutral liefern. Mit grünem Bahnstrom ist das heute schon möglich. Die größte globale Herausforderung ist der Klimawandel. Hier in Halle zeigen wir mit einem konkreten Baustein, wie unsere Antwort aussieht: Mit Investitionen, mit Leidenschaft und Herzblut unserer Mitarbeiter – und entschlossenem, gemeinsamen Handeln.“

„Mit dem Neubau einer der modernsten, digitalen Zugbildungsanlagen hat sich Halle zu einem der wichtigsten Drehkreuze des Schienengüterverkehrs in der Mitte Europas entwickelt. Die Inbetriebnahme der neuen Cargo-Lokwerkstatt mit den dazu gehörenden Serviceleistungen hier am Standort wird Sachsen-Anhalts Rolle als Handels- und Verkehrsdrehscheibe weiter stärken. Das ist gut für die Wirtschaftsregion Mitteldeutschland, schafft innovative und sichere Arbeitsplätze und ist ein Beitrag zum Klimawandel, da mehr Güter auf die Schiene kommen“, betont Staatssekretär Haller.

Bürgermeister Geier ergänzt: „Ein weiterer Meilenstein ist erreicht. Die Stadt Halle (Saale) gehört zu den wichtigsten Knotenpunkten Europas für den Güterverkehr. Den halleschen Rangierbahnhof gibt es seit mehr als 130 Jahren, den Lokschuppen in der Berliner Straße seit 106 Jahren: Mit dem Neubau der Werkstatt knüpft die Deutsche Bahn an diese lange Tradition an und schreibt sie in die Zukunft fort.“

Die Lokwerkstatt am Standort Halle existiert seit 1915. Nun hat die DB Cargo rund 26 Millionen Euro in eine moderne Fahrzeughalle investiert. Am Standort werden Triebfahrzeuge von DB Cargo und weiterer Eisenbahnunternehmen instandgehalten. Die Werkstatt verfügt über sechs Arbeitsstände. Künftig sorgen 75 Beschäftigte dafür, dass pro Woche durchschnittlich 25 Lokomotiven untersucht, gewartet und repariert werden. Mehr als 400 Mitarbeitende sind für die DB Cargo am Standort Halle insgesamt im Einsatz.

Der Bahnknoten Halle hat für den innerdeutschen und europäischen Schienengüterverkehr sowie für den Fern- und Regionalverkehr im südlichen Sachsen-Anhalt und im Ballungsraum Leipzig/Halle eine herausragende Bedeutung. So wurde im Sommer 2018 die neue Zugbildungsanlage für 180 Millionen Euro in Betrieb genommen und im Januar dieses Jahres fand die Modernisierung des inneren Bahnknotens für 600 Millionen Euro ihren Abschluss.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 06.11.21

S-Bahn Berlin schickt „Erlkönig“ auf Einladungstour für Zukunfts-Event

Ein Zug der BR 483/484 wird mit einer Folie im Erlkönig-Look beklebt

  • „IdeenzugCity“ zu Gast bei der S-Bahn Berlin
  • Als Erlkönig beklebter Zug wirbt für Fahrzeugmodell des ÖPNV der Zukunft
  • Berliner:innen und Brandenburger:innen können sich ab sofort für Führung durch den IdeenzugCity registrieren

So einen S-Bahnzug hat Berlin noch nicht gesehen! Beklebt wie ein Erlkönig, mit wild gemusterter schwarz-weißer Folie, ist ein Fahrzeug der neuen Baureihe 483/484 ab kommenden Montag, 8. November, täglich im Netz unterwegs.

Während Autohersteller mit so einer Folie ihre noch geheimen Prototypen auf Testfahrten tarnen, will die S-Bahn Berlin mit diesem Zug für ein einmaliges Event werben: Vom 17. bis 28. November wird im S-Bahnwerk Schöneweide das Modell einer S-Bahn der Zukunft zu Gast sein – der „IdeenzugCity“, den die DB exklusiv für Fahrgäste und Interessierte zur Besichtigung ausstellt.

Die Deutsche Bahn (DB) setzt mit dem IdeenzugCity (Modell in Originalgröße) neue Maßstäbe für den Bahnverkehr in Deutschlands Metropolen: 40 Prozent mehr Kapazität auf Knopfdruck, mehr Platz für Fahrräder, Kinderwagen und mehr digitale Fahrgastinformation. Innovationen sind der Schlüssel zu mehr Fahrgästen auf der Schiene und damit zu mehr Klimaschutz – der „IdeenzugCity“ vereinigt viele in einem Modell.

Der nun durchs Netz tourende „Erlkönig“ ist eine Einladung an die Berliner:innen und Brandenburger:innen, den IdeenzugCity selbst anzuschauen. Denn die S-Bahn Berlin als Gastgeberin möchte dieses Zukunftsmodell während seines Aufenthalts in der Hauptstadt möglichst vielen Menschen zugänglich machen.

So ist zunächst das erste Wochenende (20./21.11.) fürs Publikum reserviert. Da die Kapazitäten an diesen Tagen aufgrund der Corona-Pandemie begrenzt sind, kommt nur rein, wer sich zuvor unter sbahn.berlin/ideenzug registriert hat. First come, first served. Vor Ort gilt die 3G-Regel – geimpft, genesen, getestet. Die Nachweise bzw. frischen Testergebnisse (nicht älter als 24 Stunden) werden vor Eintritt ins Werk kontrolliert. Es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Übrigens: Wer ganz sicher sein will, einen Blick auf den „Erlkönig“ zu erhaschen, sollte sich am Montagmorgen zum S-Bahnhof Schöneweide begeben. Um 7.59 Uhr verlässt der Zug das Werk in Schöneweide und beginnt seine neuntägige Werbetour für die Zukunftsideen des ÖPNV powered by S-Bahn Berlin. Mitfahren kann man in diesem Zug übrigens nicht – er wird in dieser Zeit aber dazu genutzt, Lokführer:innen für die neue Baureihe auszubilden.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 06.11.21

RE 30 zwischen Frankfurt und Kassel betreibt weiterhin DB Regio

Bildnachweis: Alstom/Design&Styling

  • Teilnetz „Main-Weser“ über 2024 hinaus bei DB Regio
  • mehr Kapazität in den Stoßzeiten / kostenfreies WLAN
  • bewährter Fahrplan
  • leistungs- und spurtstarke Fahrzeuge für mehr Qualität

Die DB Regio AG betreibt auch in Zukunft den Zugverkehr des Teilnetzes „Main-Weser“. In einer europaweiten Ausschreibung des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) und des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) setzte sich das Unternehmen durch und fährt weiter auf der Linie RE 30 zwischen Frankfurt, Gießen, Marburg und Kassel. Neu sind die Fahrzeuge: Die Deutsche Bahn setzt 17 fabrikneue Fahrzeuge vom Typ Alstom CORADIA STREAM HC ein. Außerdem ist zukünftig kostenloses WLAN für alle Fahrgäste verfügbar. Die Betriebsaufnahme erfolgt zum Fahrplanwechsel am 15.12.2024. Die Vertragslaufzeit beträgt 14 Jahre. Der Fahrplan entspricht dem bewährten und sieht einen täglichen Zweistundentakt mit zusätzlichen Fahrten in der Hauptverkehrszeit vor.

„Der Main-Weser-Express zwischen Frankfurt und Kassel ist eine der wichtigsten Regionalzugverbindungen im RMV-Gebiet. Man könnte fast sagen, die Pulsader zwischen Rhein-Main-Gebiet und Nordhessen", so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Neue und längere Züge auf der Strecke bieten den Fahrgästen in den Stoßzeiten 15 Prozent mehr Platz. Durch die einheitliche Einstiegshöhe an den Türen kommen zudem mobilitätseingeschränkte Personen deutlich besser in den Zug.“

„Für Nordhessen ist eine schnelle Anbindung an die mittel- und südhessischen Mittelzentren Marburg, Gießen und Frankfurt am Main sehr wichtig. Außerdem ist eine zuverlässige Verbindung von und nach Kassel essentiell für die Pendlerinnen und Pendler unserer Region. Der RE 30 bietet für viele Fahrgäste genau das. Außerdem wird die Linie durch größere Züge und mehr Fahrradstellplätze auch für den Freizeitverkehr attraktiver“, sagt Steffen Müller, NVV-Geschäftsführer.

„Mit den fabrikneuen Zügen der Firma Alstom bieten wir den Fahrgästen noch mehr Komfort und Platz", so Maik Dreser, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Mitte. „Fährt der Coradia Stream HC als Neunteiler, hat er 960 Sitzplätze. Mit so viel Kapazität war bisher kein Regionalzug auf dieser Strecke unterwegs. Wir freuen uns sehr, dass wir das Teilnetz ‚Main-Weser‘ auch über 2024 hinaus betreiben können und auf die Zusammenarbeit mit RMV und NVV.“

Moderne und vielseitige Fahrzeuge

Ab 2024 kommen auf der Strecke 17 fabrikneue Alstom CORADIA STREAM HC zum Einsatz. Die Flotte setzt sich zusammen aus 13 vierteiligen Fahrzeugen inkl. zwei Reservefahrzeugen und vier fünfteiligen Alstom CORADIA STREAM HC inkl. ein Reservefahrzeug. Die Fahrzeuge verfügen über leistungsstarke Antriebe und hervorragende Beschleunigungswerte und schaffen somit mehr Puffer im Fahrplan und können etwaige Verspätungen besser aufholen. Der vierteilige Triebzug besteht aus zwei Doppelstock-Steuerwagen und zwei einstöckigen Mittelwagen. Er verfügt über 420 Sitzplätze. Der fünfteilige Triebzug verfügt im Vergleich zum Vierteiler über einen zusätzlichen Doppelstock-Mittelwagen. Er bietet 540 Personen einen Sitzplatz. In Doppeltraktion sind so bis zu 960 Sitzplätze möglich. Derzeit sind es maximal 840 Sitzplätze in einem Zug.

Die neuen Fahrzeuge sind durchgängig begehbar. Die Einstiegshöhe liegt an allen Türen bei 600 Millimetern. Somit ist an den meisten Bahnhöfen ein barrierefreier Einstieg möglich.

Die erste Klasse verfügt über Vierersitzgruppen mit großen wandmontierten Tischen. In der Reihenbestuhlung sind Fußstützen und Zeitungsnetze in der Rückenlehne des Vordersitzes vorhanden. In der zweiten Klasse sind in den Vierersitzgruppen kleine wandmontierte Tische vorhanden. Allen Sitzplätzen der ersten und zweiten Klasse sind Steckdosen zugeordnet.

In jedem Zug sind 30 Fahrradstellplätze vorhanden.

Quelle: RMV

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Datum 04.11.21

Hessische Landesbahn betreibt weiter Ländchesbahn

  • Fahrplanausweitungen ab Dezember 2022
  • Mehr Verbindungen zwischen Niedernhausen und Wiesbaden

Die HLB Hessenbahn GmbH betreibt ab Dezember 2022 für weitere 10 Jahre die RMV-Linie RB21 „Ländchesbahn“ von Wiesbaden nach Niedernhausen (mit einzelnen Fahrten von/nach Limburg). Der Vertrag beinhaltet  die Option für eine zweimalige Verlängerung um jeweils ein Jahr. Die Züge sind montags bis freitags halbstündlich unterwegs und am Wochenende stündlich. In Niedernhausen besteht direkter Anschluss von und nach Frankfurt.

„Mit dem neuen Verkehrsvertrag sichern wir nicht nur die Fahrplanausweitungen der vergangenen Jahre wie den Halbstundentakt an Wochentagen. Für Pendler packen wir längere Züge und zwei zusätzliche Fahrten oben drauf. Außerdem weiten wir nochmals den Nachtverkehr aus“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Freuen können sich die Fahrgäste außerdem auf modernisierte Fahrzeuge mit kostenlosem WLAN. Häufigere Fahrten, mehr Platz und höherer Komfort sind zusammen mit Tarifen wie dem RMV-PrepaidRabatt unser Rezept, noch mehr Fahrgäste auf die Ländchesbahn zu bringen.“

„Als wir den Betrieb auf der Ländchesbahn vor sieben Jahren übernahmen, waren die Züge meist nur stündlich unterwegs“, so Veit Salzmann, Geschäftsführer der HLB Hessenbahn GmbH. „Heute sind die Züge nicht nur nahezu doppelt so häufig unterwegs, sondern auch viel länger am Abend. Das ist eine deutliche Verbesserung für die Fahrgäste und ein wichtiger Beitrag für die Mobilität in dieser Region. Wir freuen uns daher sehr, die Fahrgäste der Ländchesbahn weiter an ihr Ziel zu bringen.“

Die Ausweitungen ab Dezember 2022 im Einzelnen:

    bis zu drei gekoppelte Fahrzeugeinheiten im Berufsverkehr (statt zwei)

    zusätzliche morgendliche Fahrt von Niedernhausen nach Wiesbaden sowie zusätzliche, dritte Direktverbindung nachmittags von Wiesbaden nach Limburg

    häufigere Fahrten montags bis freitags in den späten Abendstunden

    Nachtfahrt in den Partynächten Freitag/Samstag, Samstag/Sonntag und vor Feiertagen.

Moderne Fahrzeuge mit kostenlosem WLAN

Eingesetzt werden künftig einheitlich zehn Triebwagen vom bewährten Typ Lint41 der RMV-Tochter Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain GmbH (fahma). Diese wurden zuvor im Teilnetz Taunus eingesetzt und bieten mit 130 Sitzplätzen etwas mehr Platz als die bisher eingesetzten Fahrzeuge. Im Rahmen einer umfangreichen Modernisierung verfügen diese dann zudem über kostenloses WLAN und Monitore zur Fahrgastinformation. Insgesamt werden somit zwei Fahrzeuge mehr eingesetzt als heute. Wie bislang werden Plätze der 1. und 2. Klasse angeboten. Zum Einstieg für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste wird eine mobile Rampe vorgehalten. Außerdem sind die Fahrzeuge klimatisiert.

Mehr Doppelstockzüge von/nach Limburg

Um an Sonn- und Feiertagen mehr Platz zwischen Limburg und Niedernhausen besonders für Fahrräder zu bieten, übernehmen bereits ab Dezember 2021 Doppelstockzüge der RMV-Linie RB22 mehrere bisherige Fahrten der RB21.

Quelle: RMV

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Datum 04.11.21

Heller, komfortabler, umweltfreundlicher: DB renoviert 69 Bahnhöfe in Thüringen

  • Rund 5 Millionen Euro aus dem Sofortprogramm des BMVI fließen in Malerarbeiten, neue Sitzgelegenheiten und energiesparende LED-Lampen
  • Bauarbeiten an zahlreichen Bahnhöfen gestartet
  • Umfragen zeigen: Reisende zufriedener

(Leipzig, 4. November 2021) Die Offensive für schönere Bahnhöfe zeigt Wirkung:  Dank des „Sofortprogramms für attraktive Bahnhöfe“, das die Deutsche Bahn (DB) und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Konjunkturförderung gestartet haben, konnte die DB dieses Jahr bereits 58 Bahnhöfe in Thüringen renovieren. Die Arbeiten an elf weiteren Bahnhöfen laufen auf Hochtouren. Über 111.000 Reisende profitieren von einem besseren Erscheinungsbild der Bahnhöfe. Abgeschlossen sind bereits Malerarbeiten an acht Stationen, zehn neue Vitrinen für bessere Reisendeninformation stehen und Sitzbänke, Böden und Fenster sind ausgetauscht. Um Energie einzusparen, rüstet die DB die Beleuchtung an fünf Stationen auf umweltfreundliche LED-Lampen um. Das Ziel: Reisende sollen sich am Bahnhof noch wohler fühlen und so einen weiteren Anreiz haben, auf die klimafreundliche Bahn umzusteigen.

Ronald Pofalla, DB-Vorstand für Infrastruktur: „Die Umfragen zeigen es eindeutig: Unsere Fahrgäste sind deutlich zufriedener mit den Stationen als noch vor der Renovierung. Und genau darum geht es uns – mit attraktiven Bahnhöfen die Menschen davon zu überzeugen, ihr Auto zugunsten der umweltfreundlichen Bahn stehen zu lassen. Das Sofortprogramm für attraktive Bahnhöfe ist damit nicht nur ein Konjunkturimpuls für die deutsche Wirtschaft, sondern auch ein wichtiger Treiber in Richtung Mobilitätswende. Wir machen weiter Tempo und werden bis Ende des Jahres deutschlandweit insgesamt 1.000 Stationen renovieren.“

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Die Zahlen belegen es: Unser Sofortprogramm ist ein echter Erfolg. Attraktive Bahnhöfe, starkes Handwerk, sichere Arbeitsplätze – darum geht es. Es sind oft nur kleine Maßnahmen, die in Summe aber eine große Wirkung entfalten. Denn sie erleichtern den Zugang zum Zug, verbessern die Informationslage und machen die Stationen insgesamt attraktiver. Genau das brauchen wir, um noch mehr Menschen zum Umstieg auf die Bahn zu bewegen – denn sie ist unser klimafreundlichstes Verkehrsmittel."

Die DB investiert mit dem Sofortprogramm sowohl in kleine als auch mittlere und große Stationen. In Jena West stehen zum Beispiel neue Sitzmöbel und die DB hat den Boden und die Fenster erneuert. Die Umstellung auf LED-Beleuchtung, die Treppenrenovierung sowie die Malerarbeiten an der Unterführung starten demnächst. Auch bekommt der Bahnhof ein neues Rollstuhlhubgerät. Im Hauptbahnhof Gera hat die DB am Dach Glasscheiben instandgesetzt, die Treppenmarkierung erneuert und moderne Sitzbänke in der Bahnhofshalle aufgebaut. Derzeit rüstet sie das Wegeleitsystem auf LED um und erneuert Türen und Handläufe an den Treppen. Im Bahnhof Hohenebra Ort hat der Bahnsteig auf 50 Meter Länge einen neuen Belag bekommen.

Bereits im August 2020 startete das BMVI zusammen mit der DB das Sofortprogramm für attraktive Bahnhöfe. In Thüringen hat die DB vergangenes Jahr in Zusammenarbeit mit ausführenden Handwerksunternehmen insgesamt 6 Bahnhöfe für rund 1 Million Euro aufgefrischt. Mit einem Gesamtvolumen im Jahr 2021 von 120 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm des Bundes setzt die DB dieses Jahr ihre Offensive fort und packt insgesamt 1.000 Stationen an. Bis Jahresende schließt die DB die aus dem Konjunkturprogramm des Bundes finanzierten Arbeiten ab. Das klare Ziel: Mehr Menschen für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Bahn zu gewinnen, um die Mobilitätswende weiter voranzutreiben.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 04.11.21

Heller, komfortabler, umweltfreundlicher: DB renoviert 45 Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt

  • Rund 6 Millionen Euro aus dem Sofortprogramm des BMVI fließen in Malerarbeiten, neue Sitzgelegenheiten und energiesparende LED-Lampen
  • Bauarbeiten an zahlreichen Bahnhöfen gestartet
  • Umfragen zeigen: Reisende zufriedener

(Leipzig, 4. November 2021) Die Offensive für schönere Bahnhöfe zeigt Wirkung:  Dank des „Sofortprogramms für attraktive Bahnhöfe“, das die Deutsche Bahn (DB) und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Konjunkturförderung gestartet haben, konnte die DB dieses Jahr bereits 30 Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt renovieren. Die Arbeiten an 15 weiteren Bahnhöfen laufen oder starten demnächst. Rund 125.000 Reisende profitieren von einem besseren Erscheinungsbild der Bahnhöfe. Abgeschlossen sind bereits Malerarbeiten an zwei Stationen, Sitzbänke, Böden, Türen und Fenster sind ausgetauscht und acht neue Vitrinen für bessere Reisendeninformation stehen. Um Energie einzusparen, rüstet die DB die Beleuchtung an zwei Stationen auf umweltfreundliche LED-Lampen um. Das Ziel: Reisende sollen sich am Bahnhof noch wohler fühlen und so einen weiteren Anreiz haben, auf die klimafreundliche Bahn umzusteigen.

Ronald Pofalla, DB-Vorstand für Infrastruktur: „Die Umfragen zeigen es eindeutig: Unsere Fahrgäste sind deutlich zufriedener mit den Stationen als noch vor der Renovierung. Und genau darum geht es uns – mit attraktiven Bahnhöfen die Menschen davon zu überzeugen, ihr Auto zugunsten der umweltfreundlichen Bahn stehen zu lassen. Das Sofortprogramm für attraktive Bahnhöfe ist damit nicht nur ein Konjunkturimpuls für die deutsche Wirtschaft, sondern auch ein wichtiger Treiber in Richtung Mobilitätswende. Wir machen weiter Tempo und werden bis Ende des Jahres deutschlandweit insgesamt 1.000 Stationen renovieren.“

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Die Zahlen belegen es: Unser Sofortprogramm ist ein echter Erfolg. Attraktive Bahnhöfe, starkes Handwerk, sichere Arbeitsplätze – darum geht es. Es sind oft nur kleine Maßnahmen, die in Summe aber eine große Wirkung entfalten. Denn sie erleichtern den Zugang zum Zug, verbessern die Informationslage und machen die Stationen insgesamt attraktiver. Genau das brauchen wir, um noch mehr Menschen zum Umstieg auf die Bahn zu bewegen – denn sie ist unser klimafreundlichstes Verkehrsmittel."

Die DB investiert mit dem Sofortprogramm sowohl in kleine als auch mittlere und große Stationen. Am Magdeburger Hauptbahnhof hat die DB zum Beispiel das Dach und die Fassade erneuert. Die Beleuchtung im Bahnhofsgebäude stellt sie auf LED um und erneuert Treppen sowie Vitrinen. In Dessau Hauptbahnhof sind bereits Fenster und Türen renoviert. Aktuell baut die DB die neue Automatiktür am Südausgang ein und rüstet die Beleuchtung im Eingangsbereich Süd auf LED um. Der Bahnhof Möringen (Altm) hat einen neuen Bahnsteigbelag bekommen.

Bereits im August 2020 startete das BMVI zusammen mit der DB das Sofortprogramm für attraktive Bahnhöfe. In Sachsen-Anhalt hat die DB vergangenes Jahr in Zusammenarbeit mit ausführenden Handwerksunternehmen insgesamt acht Bahnhöfe für rund 1 Million Euro aufgefrischt. Mit einem Gesamtvolumen im Jahr 2021 von 120 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm des Bundes setzt die DB dieses Jahr ihre Offensive fort und packt insgesamt 1.000 Stationen an. Bis Jahresende schließt die DB die aus dem Konjunkturprogramm des Bundes finanzierten Arbeiten ab. Das klare Ziel: Mehr Menschen für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Bahn zu gewinnen, um die Mobilitätswende weiter voranzutreiben.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 04.11.21

Heller, komfortabler, umweltfreundlicher: DB renoviert 83 Bahnhöfe in Sachsen

  • Rund 6 Millionen Euro aus dem Sofortprogramm des BMVI fließen in Malerarbeiten, neue Sitzgelegenheiten und energiesparende LED-Lampen
  • Bauarbeiten an zahlreichen Bahnhöfen gestartet
  • Umfragen zeigen: Reisende zufriedener

(Leipzig, 4. November 2021) Die Offensive für schönere Bahnhöfe zeigt Wirkung:  Dank des „Sofortprogramms für attraktive Bahnhöfe“, das die Deutsche Bahn (DB) und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Konjunkturförderung gestartet haben, konnte die DB dieses Jahr bereits 64 Bahnhöfe in Sachsen renovieren. Die Arbeiten an 19 weiteren Bahnhöfen laufen auf Hochtouren. Rund 275.000 Reisende profitieren von einem besseren Erscheinungsbild der Bahnhöfe. Abgeschlossen sind bereits Malerarbeiten an 19 Stationen, rund 50 Sitzbänke und fünf Vitrinen für bessere Reisendeninformation sind erneuert und an vier Stationen wurden die Treppen renoviert. Um Energie einzusparen, rüstet die DB die Beleuchtung an vier Stationen auf umweltfreundliche LED-Lampen um. Das Ziel: Reisende sollen sich am Bahnhof noch wohler fühlen und so einen weiteren Anreiz haben, auf die klimafreundliche Bahn umzusteigen.

Ronald Pofalla, DB-Vorstand für Infrastruktur: „Die Umfragen zeigen es eindeutig: Unsere Fahrgäste sind deutlich zufriedener mit den Stationen als noch vor der Renovierung. Und genau darum geht es uns – mit attraktiven Bahnhöfen die Menschen davon zu überzeugen, ihr Auto zugunsten der umweltfreundlichen Bahn stehen zu lassen. Das Sofortprogramm für attraktive Bahnhöfe ist damit nicht nur ein Konjunkturimpuls für die deutsche Wirtschaft, sondern auch ein wichtiger Treiber in Richtung Mobilitätswende. Wir machen weiter Tempo und werden bis Ende des Jahres deutschlandweit insgesamt 1.000 Stationen renovieren.“

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Die Zahlen belegen es: Unser Sofortprogramm ist ein echter Erfolg. Attraktive Bahnhöfe, starkes Handwerk, sichere Arbeitsplätze – darum geht es. Es sind oft nur kleine Maßnahmen, die in Summe aber eine große Wirkung entfalten. Denn sie erleichtern den Zugang zum Zug, verbessern die Informationslage und machen die Stationen insgesamt attraktiver. Genau das brauchen wir, um noch mehr Menschen zum Umstieg auf die Bahn zu bewegen – denn sie ist unser klimafreundlichstes Verkehrsmittel."

Die DB investiert mit dem Sofortprogramm sowohl in kleine als auch mittlere und große Stationen. Am Chemnitzer Hauptbahnhof erstrahlen zum Beispiel die Eingangs- und die Lichthalle in frischen Farben und die DB hat die Gepäckschließfächer versetzt. Arbeiten an Blindenleitstreifen, das Umrüsten der Beleuchtung auf LED, Dämmarbeiten an der Geschossdecke und das Renovieren der Treppe laufen. Am Bahnhof Bautzen streicht die DB den Tunnel und erneuert den Granitbelag. Außerdem setzt sie das Bahnsteigdach an Gleis 2/3 instand. In Görlitz arbeitet die DB an der Fassade des Bahnhofsgebäudes und stellt die Beleuchtung auf LED um. Die Böden im Tunnel sind fertig renoviert. 

Bereits im August 2020 startete das BMVI zusammen mit der DB das Sofortprogramm für attraktive Bahnhöfe. In Sachsen hat die DB vergangenes Jahr in Zusammenarbeit mit ausführenden Handwerksunternehmen insgesamt 15 Bahnhöfe für rund 2 Millionen Euro aufgefrischt. Mit einem Gesamtvolumen im Jahr 2021 von 120 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm des Bundes setzt die DB dieses Jahr ihre Offensive fort und packt insgesamt 1.000 Stationen an. Bis Jahresende schließt die DB die aus dem Konjunkturprogramm des Bundes finanzierten Arbeiten ab. Das klare Ziel: Mehr Menschen für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Bahn zu gewinnen, um die Mobilitätswende weiter voranzutreiben.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 04.11.21

RMV-Aufsichtsrat bringt Rabatt für Einzel- und Tageskarten auf den Weg

  • Aufsichtsratsvorsitzender Feldmann: Anreize für unterschiedliche Nutzergruppen schaffen

Der RMV-Aufsichtsrat hat in der heutigen Sitzung beschlossen, dass der Verbund ein neues Tarifangebot für Gelegenheitsfahrer entwickelt. Fahrgäste sollen einen Rabatt beim Kauf von Einzel- und Tageskarten erhalten. Der Rabatt kann als digitales Produkt in der RMV-App oder auf der Chipkarte des eTicket Rhein-Main hinterlegt werden.

„Mit den landesweiten Angeboten wie Schülerticket Hessen, Seniorenticket und dem Boom an JobTickets haben wir den RMV für vielfahrende Fahrgäste in den vergangenen Jahren erheblich attraktiver gemacht“, so RMV-Aufsichtsratsvorsitzender und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann. „Hunderttausende profitieren von diesen preislich sehr ansprechenden Angeboten. Auf der anderen Seite haben wir für Gelegenheitsfahrer den PrepaidRabatt eingeführt. Aber was, wenn jemand in keine der beiden Kategorien passt? Wie können wir zum Beispiel Menschen ein gutes Angebot machen, die oft im Homeoffice sind – und an Bürotagen zu Vielnutzern werden? Darauf wird der neue Tarif eine Antwort geben.“

Ulrich Krebs, stellvertretender RMV-Aufsichtsratsvorsitzender und Landrat des Hochtaunuskreises: „Ein Tarif muss attraktiv für die Fahrgäste sein und gleichzeitig seinen Teil dazu beitragen, das System ÖPNV zu finanzieren. Deswegen sind Anreize mehr Fahrten zu unternehmen, ein hervorragender Ansatz. Mit der Rabattkarte hat der Verbund ein vielversprechendes Konzept vorgelegt, das auch außerhalb des Zeitkartensegments einerseits auf kontinuierliche Einnahmen sowie andererseits auf günstigere Ticketpreise setzt.“

„In unserem digitalen Pilottarif RMVsmart haben wir einen monatlichen Basispreis und damit verbundene Rabatte auf die Preise der Einzelfahrten bereits erprobt“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „70 Prozent der Fahrgäste sind damit häufiger Bus und Bahn gefahren als vorher. Fast zwei Drittel dieser Fahrgäste hatten nach Nutzung des monatlichen Rabattangebots Wege mit dem ÖPNV zurückgelegt – statt wie zuvor auch mit dem Pkw. Diese Erfahrungen zeigen, dass der nun geplante Rabatt Anreize schafft, mehr Bus und Bahn zu fahren, und zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel motiviert.“

Nach der Zustimmung des Aufsichtsrats wird sich der RMV nun damit befassen, wie das Modell konkret aussehen könnte. Insbesondere steht dabei im Fokus, wie viel eine Rabattkarte kostet und wie hoch der eingeräumte Rabatt sein wird. Stimmt der Aufsichtsrat in der Sommersitzung 2022 dem neuen Tarifangebot zu, hat sich der Verbund zum Ziel gesetzt, erste Umsetzungsschritte bereits zum 01.01.2023 einzuführen.

Finanzierungsvereinbarung verlängert

Darüber hinaus stimmte der Aufsichtsrat auch dem Vorschlag zu, die aktuelle Finanzierungsvereinbarung mit dem Land Hessen aufgrund der Corona- Pandemie auf das Jahr 2022 zu verlängern. Die darauffolgende Finanzierungsvereinbarung wird in den kommenden Monaten verhandelt und soll für die Jahre 2023 bis 2027 gelten.

Quelle: RMV

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Datum 01.11.21

Gute Noten für Busse und Bahnen im VVO

  • ÖPNV-Kundenbarometer: Unternehmen und VVO erneut erfolgreich

Bei der deutschlandweiten Untersuchung des Marktforschungsinstituts Kantar zur Zufriedenheit der Fahrgäste mit Bus- und Bahnunternehmen sowie Verkehrsverbünden im Sommer 2021 konnte der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) an die guten Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen. „Es freut mich, dass es uns gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen gelungen ist, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in Folge der Corona-Pandemie, das hohe Niveau der Vorjahre weiterzuführen“, betonte Gabriele Clauss, Marketingleiterin im VVO bei der Präsentation. „Mit einem Wert von 2,4 bei der Gesamtzufriedenheit liegt der VVO auf dem Niveau der vergangenen Untersuchung.“

Bei drei besonders relevanten Kategorien konnten die zwölf Partner zudem leichte Verbesserungen erzielen. „Der wichtige Punkt „Information bei Störungen und Verspätungen“ verbesserte sich deutlich auf 3,02 und in Punkto „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit“ stieg die Bewertung auf eine gute 2,41“ führte Gabriele Clauss aus. „Darüber hinaus wurden verbundweit die Ticketautomaten besser als im Vorjahr bewertet.“

Während in Dresden die DVB AG erneut gute Noten erzielte, konnten zudem im Umland, dessen Nahverkehrsangebot aufgrund des dünneren Angebotes kritischer bewertet wird, einige Werte des Vorjahres leicht verbessert werden. Dazu zählen das Liniennetz, die Schnelligkeit sowie die Anschlüsse. „Diese Kategorien stellen für uns wesentlichen Grundlagen dar, spiegeln sie doch die Qualität des Verkehrsangebotes wider“, so Gabriele Clauss. „Die Fahrgäste honorieren die Anstrengungen der Branche hinsichtlich der Qualität aber auch der Hygiene an Bord und kehren vermehrt zu Bus und Bahn zurück. Die Auslastung liegt inzwischen wieder bei 70 bis 80 Prozent des Niveaus vor der Pandemie.“ Allerdings verzichten noch rund 14 Prozent aller ÖPNV-Nutzer, die vor der Pandemie unterwegs waren, im Moment ganz auf den Nahverkehr im VVO, von den Vielfahrern vor Corona hat ein Drittel ihre Nutzung reduziert. Ursache dafür ist vor allem der Wegfall von Wegen jeglicher Art.

Die erzielten Werte der Verkehrsunternehmen und des Verbundes liegen jedoch über dem Durchschnitt anderer Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet. Daher fallen die Untersuchungsergebnisse aus Sicht des VVO positiv aus. Die hohe Zufriedenheit spiegelt sich auch im zukünftigen Nutzerverhalten wider: Im Rahmen der Untersuchung sagten 80 Prozent der über 1.500 Befragten, dass sie öffentlichen Personennahverkehr weiterempfehlen werden.

Quelle: VVO

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Datum 01.11.21

Freunde für FAIRTIQ gewinnen und selber sparen

  • Fahrgäste werben Fahrgäste für Check-in/Check-out-System

Seit einem Jahr bieten der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) die Ticketing-App FAIRTIQ in allen Verkehrsmitteln an. Damit können die Kunden bargeld- und kontaktlos fahren und haben automatisch immer das richtige Ticket in der Tasche. Um noch mehr Fahrgäste für FAIRTIQ zu gewinnen, erhalten Nutzer, die zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember neue Fahrgäste für FAIRTIQ werben, ein Guthaben in Höhe von drei Euro. Zusätzlich erhält der Neukunde ein Startguthaben in der gleichen Höhe.

Inzwischen haben 15.000 Fahrgäste die App heruntergeladen. Über 2.700 nutzen sie derzeit regelmäßig. Im Gegensatz zu anderen Apps spart sich der Fahrgast mit FAIRTIQ die vorherige Ticketauswahl. Durch die Standortermittlung erkennt die App, welche Strecke gefahren wurde und berechnet dafür das passende Ticket. Bei mehreren Einzelfahrten erkennt das System zudem, ob nicht ein Tagesticket die bessere Wahl wäre und berechnet dann automatisch nur diesen günstigeren Preis. In Dresden bedeutet das: Wer eine Strecke in einer Tarifzone hin und zurück fährt, braucht sich nicht vorab zu überlegen, ob später vielleicht noch eine dritte Fahrt folgt. Die erste und zweite Strecke wird mit jeweils 2,50 Euro berechnet und ab der dritten und jeder weiteren Fahrt am gleichen Tag wird die Abbuchung beim Tageskartenpreis von 6,50 Euro gekappt. Ein Vorteil für Abo-Kunden, die manchmal in benachbarte Tarifzonen fahren: Sie können ihre Monatskarte digital in der App hinterlegen. Diese wird dann durch FAIRTIQ bei allen Fahrten berücksichtigt. So entfallen der Vorab-Kauf und die Entwertung von passenden Anschlusstickets, wenn man seine Stammzone mal verlässt.

So funktioniert eine Reise mit FAIRTIQ

Vor dem Einsteigen in Zug, Tram oder Bus checkt sich der Fahrgast in der App mit einer Wischbewegung ein. Damit hat er eine gültige Fahrkarte für den gesamten öffentlichen Verkehr in der entsprechenden Region. Am Zielort angekommen, beendet ein weiterer “Wisch” die Kostenerfassung. Damit der Reisende nicht vergisst auszuchecken, erinnert ihn FAIRTIQ zudem am Ende der Reise mittels Smartphone-Sensoren automatisch daran.

Quelle: VVO

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