Verkehrsnachrichten-Rubrik: Archiv Dezember 2019

Datum 27.12.19

Tarifwechsel im RMV: Neue Fahrpreise und zusätzliche Preisstufen

  • Erneut niedrige Tarifanpassung von durchschnittlich 1,5 Prozent
  • zusätzliche Preisstufen sorgen für günstigere Fahrten von Wiesbaden in die Nachbarkommunen

Zum 1. Januar 2020 werden die Regelpreise RMV-Tarif um durchschnittlich 1,5 Prozent angepasst. Damit steigen die Preise erneut auf niedrigstem Niveau seit Verbundgründung. Mehrere neue Angebote sorgen zudem dafür, dass viele Fahrgäste noch günstiger unterwegs sind als bisher.

Für einen Euro am Tag hessenweit unterwegs: Das Seniorenticket startet

Günstiger wird es rund 1,3 Millionen Menschen in Hessen, die 65 Jahre oder älter sind – denn ab 1. Januar gilt das Seniorenticket Hessen: Für 365 Euro fahren Seniorinnen und Senioren ein Jahr lang mit dem ÖPNV durchs ganze Bundesland. Das Seniorenticket Hessen gilt ab 9 Uhr an Werktagen. Mit dem Seniorenticket Hessen Komfort für 625 Euro im Jahr können Berechtigte sogar rund um die Uhr fahren und ab 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ganztags einen Erwachsenen und beliebig viele Kinder mitnehmen.

Günstigere Fahrpreise von Wiesbaden in die Nachbargemeinden

Schon zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 wurde zwischen Wiesbaden und den angrenzenden Gemeinden Eltville, Kiedrich, Niedernhausen, Schlangenbad und Taunusstein die Zwischenpreisstufe 30 eingeführt. Die Tickets werden so fast 20 Prozent günstiger: Ab 1. Januar kostet  eine  Einzelfahrkarte beispielsweise von Wiesbaden nach Schlangenbad 4,15 Euro statt 5,00 Euro.

Preissenkung beim Sammelfahrschein im Tarifgebiet 6500

In Mainz und Wiesbaden kosten die 5er-Sammelkarten für Erwachsene statt 11,70 Euro ab dem 1. Januar nur noch 11,50 Euro. Die Papierfahrkarten eignen sich vor allem für Gelegenheitsfahrgäste und können auch auf Vorrat gekauft werden. Entwertet werden sie vor Fahrtantritt. Gegenüber der Einzelfahrkarte bietet die Sammelkarte über 16 Prozent Ersparnis. Diese Fahrkartenart gibt es nur im gemeinsamen Tarifgebiet 6500 von Mainz und Wiesbaden.

Mitnahme von E-Tretrollern geregelt

Die zum Jahresbeginn überarbeiteten Tarifbestimmungen regeln nun auch eindeutig die Bedingungen zur Mitnahme von E-Tretrollern in den Bussen und Bahnen des RMV: Tretroller mit Elektromotor werden wie Fahrräder behandelt. Diese können grundsätzlich kostenlos und in der Regel in allen Bussen und Bahnen des RMV mitgenommen werden. Die Verkehrsunternehmen dürfen die Mitnahme jedoch betriebsbedingt, wie zum Beispiel bei hoher Auslastung einschränken. Zudem haben Rollstühle und Kinderwagen Vorrang vor E-Tretrollern und Rädern.

Quelle: RMV

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Datum 20.12.19

DB-Chef Dr. Richard Lutz: Millionen Kunden fahren ab 1. Januar 10 Prozent günstiger mit uns

  • Dank reduzierter Mehrwertsteuer generell niedrigere Ticketpreise für alle Fahrten im Fernverkehr
  • Deutlich günstiger werden die BahnCard 100, Streckenzeitkarten, reservierte Sitzplätze sowie Fahrräder

(Berlin, 20. Dezember 2019) Ab dem 1. Januar sinken die Ticketpreise im Fernverkehr der Deutschen Bahn um rund 10 Prozent. Dank der reduzierten Mehrwertsteuer werden Sparpreise und Flexpreise damit deutlich günstiger. Um 10 Prozent sinken auch die Preise für die BahnCard 100, für Streckenzeitkarten, zur Mitnahme von Fahrrädern sowie für die Sitzplatzreservierung. Der Super Sparpreis – bislang für 19,90 Euro im Verkauf – reduziert sich auf 17,90 Euro. Mit BahnCard-Rabatt liegt der neue Einstiegspreis für den Fernverkehr bei 13,40 Euro – das ist der niedrigste reguläre Preis für eine Fahrkarte im Fernverkehr seit der Bahnreform 1994.

DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz heute in Berlin: „Wir freuen uns für unsere Millionen Kunden im Fernverkehr in Deutschland, dass wir ihnen nun pünktlich zum 1. Januar noch attraktivere Ticketpreise im klimafreundlichsten Verkehrsmittel anbieten können. Ausdrücklich danken wir allen beteiligten politischen Partnern, die diese Entscheidung herbeigeführt haben - allen voran Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. Das ist ein starker Auftakt für das klimapolitisch so wichtige neue Jahrzehnt.“

Noch keine Entscheidung gibt es zur BahnCard 25 und BahnCard 50. Hier müssen sich Bund und Länder einigen.

Insgesamt rechnet die DB allein durch die Absenkung der Mehrwertsteuer im Fernverkehr mit einem jährlichen Plus von fünf Millionen Fahrgästen. Bereits über die vergangenen fünf Jahre hinweg hat die DB rund 20 Millionen Reisende im Fernverkehr hinzugewonnen. Ende dieses Jahres werden erstmals über 150 Millionen Reisende in ICE- und IC/EC-Zügen unterwegs gewesen sein. Mit der Strategie „Starke Schiene“ setzt die DB perspektivisch auf jährlich 260 Millionen Reisende.

Auf die zusätzlichen Reisenden bereitet sich die DB gut vor. Derzeit erreicht die DB alle drei Wochen ein neuer ICE 4. In den kommenden Jahren investiert das Unternehmen mehr als zwölf Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Fahrzeugflotte.

Minus 10 Prozent heißt: Ein 119 Euro-Ticket setzt sich heute zusammen aus 100 Euro Ticketpreis netto und 19 Euro Mehrwertsteuer; ab Januar kostet das gleiche Ticket dann nur noch 107 Euro. Die Preisdifferenz von 12 Euro entspricht einer Preissenkung von rund 10 Prozent.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 20.12.19

Mobil an Weihnachten: Eine RMV-Tageskarte kaufen, 3 Tage fahren

  • RMV-Tageskarten und Gruppentageskarten vom 24. bis 26. Dezember drei Tage lang gültig

Einen Tag zahlen, drei Tage feiern: Diese Aktion zu Weihnachten bietet der RMV seinen Fahrgästen auch in diesem Jahr wieder. Mit dem Angebot sind alle am 24. Dezember gelösten Tages- und Gruppentageskarten im jeweils gewählten Gebiet auch an den beiden Weihnachtsfeiertagen gültig.

 „Mit der Familie und Freunden Weihnachten feiern wird dieses Jahr noch schöner: Mit einer Tageskarte oder Gruppentageskarte, die Sie am 24.12. kaufen, können Sie auf der gewählten Relation auch am 25. und 26.12. beliebig oft hin und her fahren“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Das ist unser Weihnachtsgeschenk für alle RMV-Fahrgäste.“

Beliebtes 3-für-1-Angebot

Das Weihnachtsangebot gilt für alle am 24. Dezember 2019 gelösten Tages- und Gruppentageskarten und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten im jeweils gewählten Gültigkeitsbereich. Die Aktion umfasst alle Relationen innerhalb des RMV-Gebiets. Nicht enthalten sind die Übergangstarifgebiete außerhalb Hessens bzw. in den nord- und südhessischen Verbünden.

RMV-Tageskarten und Gruppentageskarten können an Fahrkartenautomaten, in Verkaufsstellen und Mobilitätszentralen oder als RMV-HandyTicket erworben werden. Wer eine solche Karte für den 24. Dezember kauft, kann damit auch am 25. und 26. fahren, ohne nochmals bezahlen zu müssen. Wer die Karte am 25. Dezember erwirbt, kann damit ebenfalls ohne weitere Kosten auch am 26. fahren. Dann ergibt sich ein 2:1-Angebot.

Quelle: RMV

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Datum 19.12.19

Mehr als 30 Millionen Euro für den ÖPNV: Bund fördert Digitalprojekte von RMV und Partnern

  • Mit Digitalisierung für saubere Luft / RMV-Anteil bei 11 Millionen Euro

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat gemeinsam mit mehreren Partnern für gleich drei innovative Digitalisierungsprojekte Förderbescheids-Urkunden im Wert von über 30 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erhalten. 11 Millionen Euro davon fließen an den RMV. Die Mittel stammen aus dem „Sofortprogramm Saubere Luft“, mit dem der Bund die Luftqualität in Ballungsgebieten verbessern will.

„Wer aktiven Klima- und Umweltschutz will, kommt an der Verkehrswende nicht vorbei. Die Digitalisierung eröffnet uns viele neue Möglichkeiten, den Wandel noch schneller voranzutreiben – durch On-Demand-Lösungen und gemeinsame Plattformen, wo wir Fahrgästen Mobilität aus einer Hand bieten. Ein Beispiel dafür ist die deutschlandweiten Brancheninitiative Mobility inside, wo wir erst Anfang der Woche mit der Gründung der Gesellschaft einen weiteren Meilenstein gesetzt haben“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Wir freuen uns daher riesig, dass das BMVI gleich drei Projekte fördert, an denen der RMV maßgeblich beteiligt ist, und die auch mir persönlich sehr am Herzen liegen.“

Mit On-Demand den ÖPNV ergänzen

Fahrgäste nicht nur von Haltestelle zu Haltestelle, sondern von Tür zu Tür zu bringen, verfolgt der RMV mit dem Projekt „On-Demand-Mobilität für die Region FrankfurtRheinMain“. Zehn Partner in der Region nehmen teil und wollen in den kommenden Jahren einen On-Demand-Dienst starten. Der Verkehrsverbund entwickelt hier das Hintergrundsystem, mit dem Abhol- und Zielorte individuell eingegeben werden können. Das System bündelt dann die Fahrten und ermittelt den optimalen Weg, um alle Fahrgäste möglichst schnell an ihr Ziel zu bringen. Dieses sogenannte Ridepooling im Verbundgebiet umzusetzen, unterstützt das BMVI mit sechs Millionen Euro für den RMV. Alle Partner zusammengenommen erhalten rund 20 Millionen Euro.

Von Bus und Bahn zu Mietfahrrad, Taxi und E-Tretroller

Wer lieber mit dem Mietfahrrad vom Bahnhof weiterfährt, dem hilft „RMVplus“. Der RMV erhält 850.000 Euro vom Bund, um die Mobilitätsplattform zu realisieren, die als Weiterentwicklung der RMV-App Car- und Bikesharing, On-Demand-Angebote, E-Tretroller, Taxis oder Parkservices integriert. Bei RMVplus liegt ein besonderer Fokus auf der Einbindung von lokalen oder regionalen Anbietern. Die Plattform wird die gesamte Servicekette Informieren, Buchen, Bezahlen und Fahren mit einer Registrierung und einer Mobilitätsabrechnung abbilden.

Bundesweit mit der RMV-App unterwegs

Wie RMVplus ist „Mobility inside“ – wo der RMV federführend beteiligt ist – eine Plattform, die unterschiedlichste Akteure und Verkehrsmittel zusammenbringt. Während RMVplus den Fokus im RMV-Gebiet hat, bezieht „Mobility inside“ ganz Deutschland in die Reisekette mit ein: Egal, ob von Flensburg nach München, von Dortmund nach Leipzig oder von Hattenheim nach Mannheim: Mobility inside vernetzt im Hintergrund die einzelnen Regionen. So können Fahrgäste Fahrkarten für ganz Deutschland aus einer App buchen und bezahlen. Seit Herbst läuft Mobility inside als Pilot mit bis zu 3000 Nutzern, die Markteinführung ist für 2021 geplant. Der RMV steuert bei dem Piloten über seine Tochter rms das Hintergrundsystem bei und betreut die Tester.

Den umfassenden Ansatz von Mobility inside fördert das BMVI für das beantragende Konsortium mit über 10 Millionen Euro (davon für den RMV 4,11 Millionen Euro). Das Geld soll vor allem eingesetzt werden, um die Plattformentwicklung zu beschleunigen. Diese Plattform enthält alle notwendigen Komponenten wie zum Beispiel das Kunden-Verwaltungssystem, das Vertragsdaten-Verwaltungssystem und das Produktdaten-Verwaltungssystem für die Partner der Vernetzungsinitiative Mobility inside.

„Dass Mobility inside nun insgesamt über 10 Millionen Euro Fördergeld bekommt, unterstreicht die Bedeutung der Plattform, denn sie wird das Reisen in Deutschland entscheidend vereinfachen“, sagt Ingo Wortmann, der als Geschäftsführer der Münchener Verkehrsgesellschaft zu den Initiatoren von Mobility inside gehört und sich auch als Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) für die deutschlandweite Vernetzung einsetzt. „Ich freue mich sehr, dass der Prototyp im Test schon so stabil läuft. Die Fördermittel des Bundes werden der Markteinführung noch einmal einen kräftigen Schub verleihen.“

Quelle: RMV

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Datum 19.12.19

Winzenhöler erhält RMV-Innovationspreis für herausragendes Klimaschutz-Engagement

RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat (l.) und Christian Winzenhöler vor einem der Brennstoffzellenbusse

  • Fuhrpark von Winzenhöler: zwei Hybrid-Gelenkbusse mit Abbiegeassistent, acht Brennstoffzellenbusse
  • erster Hybrid-Gelenkbus mit Abbiegeassistent auf einer vom RMV ausgeschriebenen Buslinie erster Brennstoffzellenbus im RMV-Gebiet

Das hessische Busunternehmen Winzenhöler wird für seine Vorreiterroller und sein Engagement für Klima und Verkehrssicherheit mit dem RMV-Innovationspreis 2019 ausgezeichnet.

„Gleich zwei Premieren konnten wir in diesem Jahr mit Winzenhöler feiern. Seit Frühjahr setzt das Unternehmen den ersten Brennstoffzellenbus auf einer RMV-Linie ein und seit Herbst hat Christian Winzenhöler auch noch die ersten Hybrid-Gelenkbusse mit Abbiegeassistent in seinem Fuhrpark“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Christian Winzenhöler und sein Team zeigen damit außerordentlichen Unternehmergeist und gehen aus freien Stücken weit über die Anforderungen in unseren Verkehrsverträgen hinaus. Durch den Einsatz von Fahrzeugen mit neuer Technologie nimmt das Unternehmen eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz im RMV ein und sammelt wertvolle Erfahrungen, von denen der gesamte Verbund profitiert. Dieses Engagement ehren wir mit dem RMV-Innovationspreis.“

Geschäftsführer Christian Winzenhöler, der die Auszeichnung stellvertretend für seine 70 Mitarbeiter entgegennahm, freut sich über die Anerkennung: „Wir freuen uns riesig über den Preis und noch mehr, dass wir mit unseren neuen Bussen das Thema alternative Antriebe weiter vorantreiben. Jeder Unternehmer, der über die Anschaffung eines mit Wasserstoff betriebenen Busses nachdenkt, kann sich gerne bei mir melden. Wir teilen unsere Erfahrungen gerne.“

Emissionsfrei von Darmstadt in den Odenwald

Hessens erster Brennstoffzellenbus im ÖPNV-Regelbetrieb verkehrt auf den RMV-Linien X71 (Darmstadt – Groß-Umstadt-Wiebelsbach) und 671 (Darmstadt – Dieburg – Groß-Umstadt-Wiebelsbach – Babenhausen). Seit Mai 2019 hat der mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenbus, aus dessen Auspuff nur reines Wasser entweicht, rund 12.000 Kilometer im Linienverkehr zurückgelegt. Dabei hat er gegenüber einem Dieselbus vergleichbarer Größe über zehn Tonnen CO2 eingespart.

Zwischen Darmstadt und Babenhausen setzt Winzenhöler zudem zwei weitere besonders sparsame Hybrid-Gelenkbusse vom Typ Citaro von Mercedes-Benz ein. Ein Elektromotor wandelt Bremsenergie in Strom um. Dieser wird in Hochleistungskondensatoren zwischengespeichert. Der Elektromotor nutzt den gespeicherten Strom unter anderem beim erneuten Anfahren, um den Dieselmotor zu unterstützen. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch laut Hersteller um bis zu 8,5 Prozent gesenkt, was einer Ersparnis von rund 450 Litern Diesel bei insgesamt ca. 12.000 zurückgelegten Kilometern entspricht.

Mehr Sicherheit für Fußgänger, Fahrrad- und E-Rollerfahrer

Sicherheitstechnisch sind die beiden Hybrid-Gelenkbusse mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet. Dieses mehrstufige System unterstützt den Fahrer, kritische Situationen beim Abbiegen rechtzeitig zu erkennen. Unter anderem weist ein in den Fahrersitz integrierter Vibrationsalarm auf akute Kollisionsgefahren mit Fußgängern, Fahrradfahrern oder E-Rollern hin. Ebenfalls mit an Bord ist der laut Herstellerangaben weltweit erste aktive Bremsassistent (Preventive Break Assist) für Stadtlinienbusse, der Unfälle sowohl mit stationären als auch bewegten Objekten vermeiden soll. Basis des Systems sind Radar-Sensoren, die das Umfeld des Fahrzeugs in einem Bereich von bis zu 250 Metern erfassen.

www.winzenhoeler-reisen.de

Das Busunternehmen Winzenhöler GmbH & Co. KG wird bereits in der dritten Generation von Familienmitgliedern geführt. 50 Busse – davon 8 Brennstoffzellenbusse – und 70 hoch motivierte Mitarbeiter an verschiedenen Standorten (Groß-Zimmern und Industriepark Höchst) sichern die Beförderung von mehreren tausend Fahrgästen im Rhein-Main-Gebiet. Öffentliche wie private Auftraggeber vertrauen seit Jahren auf die fachliche Kompetenz, den zuverlässigen Service und das hohe Qualitätsniveau des Unternehmens. Das Busunternehmen Winzenhöler setzt sich aktiv für die Erprobung und Einführung emissionsfreier Mobilitätslösungen ein und ist seit 2016 Mitglied der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V.

Quelle: RMV, Foto: RMV/Chris Christes

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Datum 18.12.19

Fahrtenangebot auf Viabus-Linien gesichert

  • RMV und Busunternehmen BRH Viabus GmbH einigen sich auf Fortführung des Fahrtenangebots bis Ende 2021
  • RMV startet Ausschreibung für Verkehr mit Betriebsaufnahme ab 2022

Der RMV hat sich mit dem Busunternehmen BRH Viabus GmbH und dessen vorläufigen Insolvenzverwalter Nils Meißner während des  Insolvenzeröffnungsverfahrens über die Fortführung des Fahrtenangebots im regionalen Busverkehr verständigt. BRH Viabus wird bis Dezember 2021 den Verkehr auf allen 21 regionalen Buslinien aufrechterhalten. Der Vertrag für 14 Linien läuft zu diesem Datum planmäßig aus. Für die anderen 9 Linien wird zu diesem Datum vorzeitig ein neuer Betreiber gesucht.

„Zuverlässigkeit ist für unsere Fahrgäste das A und O und auch für uns oberstes Kriterium eines qualitativ hochwertigen Nahverkehrs“, so Prof. Knut Ringat, RMV-Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung. „Deshalb freuen wir uns, dass es uns gelungen ist, mit BRH Viabus zusammen das Fahrtenangebot im Sinne der Fahrgäste fortzuführen.“

Wie üblich und im Hessischen ÖPNV-Gesetz vorgeschrieben wird der RMV nun die europaweite Neuausschreibung der Linien vorbereiten, sodass zum Dezember 2021 ein neuer Betreiber gefunden ist. „Die Fortführung des Angebots ist auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig. Zum Einen, da nun die berufliche Zukunft gesichert ist und zum Zweiten, da ihr täglicher Einsatz den Fahrgästen dient und sie diese nicht im Regen stehen lassen wollen“, erläutert Cornelius O. Kournettas, Geschäftsführer der BRH Viabus GmbH.

„Wir sorgen dafür, dass die Fahrerinnen und Fahrer keinen Nachteil durch den Betreiberwechsel haben. Im neuen Vertrag werden wir wie üblich vorgeben, dass das Personal zu übernehmen ist, samt Niveau des Lohnanspruchs und aller weiteren Gehaltsbestandteile“, so RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai.

Folgende regionale Buslinien betreibt BRH Viabus:

  •     NachtExpress Rhein-Main (n61, n65, n66, n71, n72, n81)
  •     LGG Flughafen Süd (751)
  •     LOF Nord (X19)
  •     LOF Mitte (OF30, OF50, OF-96, 653)
  •     LOF West (OF-95, 662, 663)
  •     MKK Hanau Nord-Ost (X57, X64, X93)
  •     MKK Hanau Nord-Süd (562, 563, 566, 42S, 43S, 44S, 46S)

Quelle: RMV

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Datum 18.12.19

Viel Platz und neue Jobs im Logistikzentrum Güstrow

  • DB Schenker mit erweitertem Kontraktlogistikangebot in Mecklenburg-Vorpommern

Seit vielen Jahren schon ist DB Schenker in der Region Güstrow mit Transport- und Lagerdienstleistungen aktiv. Nun hat der Logistikdienstleister sein Kontraktlogistikangebot um eine sanierte und technisch hochwertig ausgestattete Logistikimmobilie in Güstrow erweitert und damit die regionalen Lagerkapazitäten deutlich vergrößert. Der neue Standort bietet insgesamt 21.000 qm Gesamtlagerfläche für anspruchsvolle Kontraktlogistik im Lebensmittel- und Konsumgüterbereich.

Gunnar Scholtz, Leiter der DB Schenker Geschäftsstelle Güstrow: „Dank wachsender Umsätze mit unseren Bestandskunden und guter Erfolge im Neugeschäft haben wir uns für den Aufbau eines zusätzlichen, zentralen Standortes entschieden. In Güstrow haben wir eine Immobilie gefunden, die die hohen Ansprüche insbesondere unserer Kunden aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie 100prozentig erfüllt. Durch den Umzug konnten wir unsere Gesamtlagerfläche um 50 Prozent vergrößern. Auch von der verkehrsgünstigen Lage an der A19/A20 sowie der Nähe zum Flughafen Rostock-Laage profitieren unsere Kunden.“

Geeignet für die Lebensmittellagerung

Die 21.000 qm Gesamtlagerfläche bieten 23.000 Regalstellplätze sowie 3.000 qm Blocklagerfläche. Zusätzlich gibt es ein Außenlager mit 4.500 qm sowie 1.000 qm Bürofläche. Das Lager eignet sich für die trockene und frostfreie Lagerung. Der neue Standort erfüllt alle nach dem Standard IFS Logistics geforderten Bedingungen für die Lagerung von Lebensmitteln.

Die Modernisierung der Immobilie wurde genutzt, um auf energieeffiziente LED-Beleuchtung der Halle umzurüsten. Ein modernes Lagerverwaltungssystem mit Schnittstellen zu den Transportmanagement-Systemen von DB Schenker sorgt für eine transparente und schnelle Auftragsabwicklung entlang der gesamten Lieferkette.

Personalaufbau für qualifizierte Logistikleistungen

Die Bereitstellung neuer Lagerkapazitäten am Standort Güstrow geht einher mit der Schaffung neuer fester Arbeitsplätze, vor allem für Fachkräfte für Lagerlogistik. Dazu Michael Köppen, Leiter Logistik der Geschäftsstelle Güstrow: „Bei kontinuierlich wachsender Auslastung und angesichts der geplanten Hinzunahme weiterer Flächen in der neuen Halle werden wir unser neues Logistik-Tam in Güstrow auch noch weiter verstärken.“

Mit seinen neuen räumlichen und personellen Ressourcen richtet sich das Logistikzentrum Güstrow vor allem an lokale Unternehmen insbesondere aus der Verpackungs- und Lebensmittelindustrie. Ausgeführt werden alle Leistungen der Lagerung (inkl. Zolllager), Kommissionierung und Distribution. Als Mehrwertleistungen bietet Güstrow unter anderem Etikettierungen, Handling, Konfektionieren, Um- und Verpacken sowie den Displaybau. Das Portfolio umfasst Konsolidierungslager für Volumen aus und nach Skandinavien, Lager und Verteilzentrum für Importvolumen aus Übersee sowie das Handling und die Aufbereitung von Luftfrachtvolumen vom Airport Rostock-Laage.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 17.12.19

Banken-Finanzierung modernster Batteriezüge für RE6 steht

  • Konsortium und VMS unterzeichnen Vertrag
  • Neue Fahrzeuge ab 2023 im Einsatz
  • Fördermittel in Aussicht

Chemnitz - Grünes Licht für eine Frischekur der Zugverbindung Chemnitz-Leipzig (RE6). Die Finanzierung hochmoderner batterieelektrischer Züge durch ein Bankenkonsortium ist gesichert.

Federführend für die Anschaffung dieser zukunftsweisenden Fahrzeuge ist der VMS. Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus unterschrieb jetzt den Finanzierungsvertrag über 49 Mio. Euro. Bereits Ende November hatte der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) 13 Mio. Euro bereitgestellt.

Dr. Neuhaus: „Ich bin sehr froh, dass das Vorhaben diese wichtige Hürde genommen hat. Mit der Anschaffung der batterieelektrischen Züge von Typ Coradia Continental werden wir in die Lage versetzt, auf RE6 endlich ein attraktives Angebot zu schaffen. Noch in diesem Jahr können die Batteriezüge beim Hersteller Alstom bestellt werden. Wir warten nur noch auf den in Aussicht gestellten Bescheid für die Fördermittel durch den Freistaat Sachsen in Höhe von rund 7,5 Mio. Euro.

Für eine zeitgemäße Zugverbindung zwischen Chemnitz und Leipzig müssen Deutsche Bahn und Bund die Strecke nun auch wie angekündigt zweispurig ausbauen und elektrifizieren.

Ab Ende 2023 werden insgesamt elf batterieelektrische Züge auf der 81 Kilometer langen Strecke zwischen den beiden sächsischen Großstädten rollen. Die Fahrten auf der zurzeit nichtelektrifizierten Strecke erfolgen im Batteriebetrieb. Jeweils in Chemnitz und Leipzig werden die Batterien aufgeladen.

Quelle: Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH

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Datum 17.12.19

ÖPNV-Brancheninitiative Mobility inside gründet Gesellschaft

  • Wichtiger Schritt auf dem Weg zur Marktreife
  • Gesamte Reisekette mit gewohnter App buchen

Um vom Rosenheimer Platz in München über den Frankfurter Hauptbahnhof nach Mainz zu gelangen und dann noch mit einem Leihfahrrad weiter zu reisen, sind bislang mehrere Buchungsschritte, Apps und Tickets unterschiedlichster Anbieter nötig. Die Branchenlösung Mobility inside ermöglicht das verbund- und verkehrsmittelübergreifende „Informieren, Buchen und Bezahlen“ aus einer Hand. Den Prototypen gibt es bereits – um die Marktreife zu erreichen, ist heute in Frankfurt eine rechtlich eigenständige Gesellschaft gegründet worden.

„Wir dürfen den Vertrieb von Tickets in Deutschland nicht Dritten überlassen. In der Hotelbranche streichen Vermittler wie Booking.com saftige Provisionen ein, die dann später die Fahrgäste treffen würden“, sagt Ingo Wortmann, Geschäftsführer der MVG und Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). „Mit der heutigen Unternehmensgründung erhält das Projekt Mobility inside endlich die nötige Durchschlagskraft und wir können die Marktreife erreichen.“ Mobility inside ist keine zusätzliche App, sondern ein Hintergrundsystem, das alle benötigten Daten für den Kauf der passenden Tickets an bestehende regionale Apps liefert. Entwickelt ist der Prototyp bereits: Derzeit testen zehn Verkehrsverbünde und -unternehmen das System auf Herz und Nieren.

„Klimaschutz geht nur mit Ausbau des ÖPNV. Und neben dem Angebot machen auch Service und Bedienfreundlichkeit die Attraktivität von Bus und Bahn aus“, sagt Prof. Knut Ringat, VDV-Vizepräsident und Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV), der wie die MVG zu den Initiatoren der ersten Stunde gehört. „Wenn ich also von Hamburg zur Frankfurter Messe fahren möchte und zum Informieren, Buchen und Bezahlen meine Heimat-App – in meinem Fall die RMV-App – nutzen kann, dann ist das ein enormer Komfortgewinn. Um Mobility inside optimal weiterentwickeln zu können und auf die komplette Mobilitätsbranche auszuweiten, ist die heute erfolgte Gründung ein Durchbruch.“

VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff betont den Netzwerkcharakter des Vorhabens: „Den Verkehrsunternehmen und -verbünden ist klar: Gemeinsam sind wir stärker. Mobility inside nutzt daher das bestehende Know-how der Partner und entwickelt dieses weiter. Die Pilot-App setzt beispielsweise auf Komponenten auf, die die RMV-Tochter rms, die Münchener MVG und die Deutsche Bahn-Tochter Mobimeo GmbH entwickelt haben.“

Deutschlandweiter Ansatz

Von dem in der Mitte Deutschlands gelegenen Firmensitz in Frankfurt am Main will die frisch gegründete Gesellschaft nun nicht nur die Plattform weiterentwickeln, sondern auch neue Partner und Teilhaber gewinnen. Schon 185 Akteure, vom privaten über öffentlichen Verkehrsunternehmen bis hin zu Bürgerbusvereinen, hatten in einer Absichtserklärung Anfang 2019 ihr Interesse an einer Partizipation bekundet. So sollen schrittweise der gesamte ÖPNV in Deutschland und weitere Sharinganbieter hinzukommen. „Am Ende steht somit die öffentliche Plattform für die Alltagsmobilität zur Verfügung“, so die Gründer. 

Save-the-Date: Neujahrsempfang zur Gesellschaftsgründung am 13.02.2020 in Frankfurt

Die Gründungs-Initiatoren im Einzelnen:

  •     Aktiv Bus Flensburg
  •     Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG)
  •     Bentheimer Eisenbahn AG
  •     Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen Aktiengesellschaft (BOGESTRA)
  •     Dortmunder Stadtwerke (DSW21)
  •     Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB)
  •     Mainzer Mobilität (MM)
  •     Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG)
  •     Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV)
  •     Rhein-Neckar-Verkehr (RNV)

Weitere Zitate der Initiatoren:

Paul Hemkentokrax, Geschäftsführer der Aktiv Bus Flensburg: „Mobility inside ist die große Chance, gerade für kleine und mittlere Unternehmen, den digitalen Wandel im Vertrieb zu realisieren. Nur mit einer Branchenlösung ist das für diese Unternehmen finanziell zu stemmen.“

Andreas Kerber, Vorstand der Bogestra: „Langfristig ist geplant, durch "Mobility inside" unseren Kundinnen und Kunden über die BOGESTRA-App "Mutti" Tickets und Informationen für ganz Deutschland anzubieten.“

Quelle: RMV

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Datum 17.12.19

„Auf Zeitreise mit Opa Adler“: DB Museum macht Eisenbahngeschichte für die Kleinsten erlebbar

  • Maskottchen des DB Museums erhält in Nürnberg eigene Ausstellung
  • Kinder ab drei Jahren können Welt der Eisenbahn spielerisch erlernen
  • Interaktive Stationen laden zum Hören, Raten und Mitmachen ein

 (Nürnberg/Berlin, 17. Dezember 2019) Im zweiten Stock des DB Museums wird ab dem 18. Dezember 2019 eine ganz besondere Ausstellung gezeigt. Unter dem Titel „Auf Zeitreise mit Opa Adler“ bekommen Kinder bereits ab einem Alter von drei Jahren die Möglichkeit, Eisenbahngeschichte spielerisch zu erleben.

Auf rund 20 Metern erstrecken sich acht Mitmachstationen, an denen kleinen Eisenbahnfans die Möglichkeit geboten wird, interessante Aspekte des Güter- und Personen-Schienenverkehrs mit Spaß und Spannung zu erleben. Alle Geschichten werden von „Opa Adler“ erzählt, einer Spielfigur, die in Anlehnung an die Lokomotive der ersten Eisenbahn Deutschlands entwickelt wurde.

Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: „Niemand kann den Eisenbahnverkehr wohl so kindgerecht und lebendig erklären wie „der kleine ICE und seine Freunde“. Wir freuen uns riesig, dass die beliebte Figurenreihe nun dauerhaft mit einer Ausstellung im DB Museum zu Gast ist.“

Ein eigenes Maskottchen für das DB Museum

Seit 2012 verwandelt der Fernverkehr der Deutschen Bahn Lokomotiven und andere Fahrzeuge in kleine Spielfiguren. Im Sommer 2019 wurde zum ersten Mal eine historische Lokomotive zum Leben erweckt: „Opa Adler“, die Lok der ersten Eisenbahn Deutschlands.

Nun bekommt das neue Maskottchen des DB Museums einen eigenen Ausstellungsbereich, der zusammen mit den „Kindererlebniswelten by HABA“ entwickelt wurde: An verschiedenen Stationen erfahren Kinder unter anderem wie der Güterverkehr funktioniert oder welche Herausforderungen beim Gleisbau gemeistert werden müssen - alles charmant und witzig erklärt von „Opa Adler“.

Mitmachaktionen laden zum spielerischen Lernen ein

Interaktion wird in der neuen Kinderausstellung großgeschrieben. Neben Hörstationen bieten verschiedene Wandspielelemente einen kinderleichten Zugang zu komplexen Bahnthemen. Die insgesamt acht Ausstellungseinheiten sind jeweils einem Charakter aus der Welt des „kleinen ICE“ gewidmet und stehen für verschiedene Bereiche der Eisenbahn. So verkörpert „der kleine ICE“ charmant den Eisenbahnfernverkehr, „Günni Güterzug“ steht für den Schienengüterverkehr und durch Robbi Regio bekommt der Regionalverkehr ein eigenes Gesicht.

Von Elefantentransporten und fliegenden Zügen

Im Fokus der Ausstellung steht ein interaktiver Zugang zu 184 Jahre Eisenbahngeschichte. An jeder Station besucht Opa Adler einen seiner Freunde, erfährt dabei viele spannende Details aus dem aktuellen Betriebsablauf und erzählt den kleinen Besucherinnen und Besuchern, welche Herausforderungen in den vergangenen zwei Jahrhunderten auf der Schiene gemeistert werden mussten. So erfährt er unter anderem, dass Günni Güterzug gemeinsam mit seinen Kollegen täglich über eine Million Tonnen Güter transportiert und berichtet im Gegenzug von fliegenden Zügen und Elefanten in Eisenbahnwagen.

„Der kleine ICE“ und seine Freunde

 Pro Jahr reisen rund 5,5 Millionen Kinder mit dem Fernverkehr der Deutschen Bahn. Um den kleinen Fahrgästen die Zugfahrt kurzweilig zu gestalten, wurde 2012 „der kleine ICE“ erfunden, ein Eisenbahn-Charakter zum Spielen und Interagieren. Im Laufe der Zeit hat „der kleine ICE“ einen großen Freundeskreis bekommen: Benni IC Bus, Nick Nachtzug, Ida IC, Robbi Regio, Günni Güterzug und - im Sommer 2019 – Opa Adler. Sie alle ermöglichen Kindern einen spielerischen Zugang zur Welt der Eisenbahn.

Deutsche Bahn Stiftung und DB Museum

 Anschluss sichern. Verbindungen schaffen. Weichen stellen: Die Deutsche Bahn Stiftung gGmbH bündelt unter diesem Leitsatz das gemeinnützige Engagement des DB-Konzerns und knüpft damit an die Tradition der Hilfe und Verantwortung an, wie Eisenbahner sie seit jeher leben. Sie verbindet dabei Eisenbahngeschichte mit Weichenstellungen für die Zukunft. Sie betreibt das DB Museum, setzt sich für die Integration von Menschen am Rande der Gesellschaft ein, schafft nachhaltige Bildungsangebote und fördert ehrenamtliches Engagement.

Mehr unter: www.deutschebahnstiftung.de

Das im Jahr 1882 gegründete DB Museum ist das älteste Eisenbahnmuseum der Welt. Weit über 200.000 Gäste aus der ganzen Welt besuchen jedes Jahr das Stammhaus des DB Museums in Nürnberg und die beiden Außenstellen in Koblenz und in Halle/Saale. Unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung hält es die deutsche Eisenbahngeschichte aller Epochen lebendig und macht sie von den Anfängen um 1800 bis in die Gegenwart für Besucherinnen und Besucher zugänglich.

Mehr unter: www.dbmuseum.de

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 17.12.19

Zwölf Milliarden Euro für neue Fahrzeuge

  • DB-Personenverkehr mit Rekordinvestitionen in rollendes Material
  • DB-Konzernvorstand Berthold Huber: „Jeder Euro für mehr Schienen und moderne Züge ist gut investiert.“

Die Deutsche Bahn (DB) investiert in den kommenden Jahren mehr als zwölf Milliarden Euro in ihre Fahrzeugflotte. „Das ist eine Rekordsumme in der Geschichte der DB“, so Personenverkehrsvorstand Berthold Huber. Allein das Beschaffungsvolumen zur laufenden Modernisierung des DB-Fernverkehrs umfasst bis zum Jahr 2026 8,5 Milliarden Euro. Zusätzlich investiert auch DB Regio in den kommenden Jahren massiv in neue Fahrzeuge: In die Flotten der fünf großen S-Bahnen Deutschlands fließen rund 2,7 Milliarden Euro für das Redesign und die Neubeschaffung von Fahrzeugen. Darüber hinaus wird DB Regio auch im Regionalverkehr weiter moderne Fuhrparks auf die Schiene bringen. In den nächsten zwei Jahren investiert DB Regio rund eine Milliarde Euro in die Modernisierung der Flotte mit über 350 Neufahrzeugen.

Neben den großen Flotteninvestitionen steht für die DB die Ausweitung des Angebots im Mittelpunkt. Seit Ende 2018 werden beispielsweise zwischen München und Berlin zusätzliche Fahrten und täglich zusätzlich 3000 Sitzplätze angeboten. Dadurch ist die Nachfrage auf dieser Verbindung 2019 weiter gestiegen – um vierzehn Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Die DB baut das Angebot zwischen München und Berlin im Fahrplan 2020 weiter aus.

DB-Konzernvorstand Huber: „Jeder Euro für mehr Schienen und moderne Züge ist gut investiert. Attraktive Verbindungen zwischen den Metropolen, leistungsstarke Mobilität in unseren Städten und auf dem Land sind tragende Säulen der Verkehrswende.“

Auf zahlreichen Verbindungen erhöht die DB derzeit den Reisekomfort. Statt der bislang eingesetzten Intercity-Wagen, die zum Teil über 40 Jahre alt sind, kommen vermehrt moderne ICE-Züge zum Einsatz. Fahrgäste profitieren dadurch von kostenlosem WLAN, dem ICE-Portal, Ruhe- und Familienbereichen sowie Kleinkindabteilen.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 17.12.19

DB übergibt Unterlagen zum Raumordnungsverfahren für die Eisenbahn-Neubaustrecke Dresden – Prag

  • Sieben Trassenkorridore werden bewertet

Vorstellung heute im Dialogforum zum Projekt Bürger können Dokumente auf der Webseite neubaustrecke-dresden-prag.de abrufen Landesdirektion legt Unterlagen vom 6. Januar bis 28. Februar 2020 in den Gemeinden aus

(Dresden, 16. Dezember 2019) Die Deutsche Bahn reicht morgen die Unterlagen zum Raumordnungsverfahren für die Eisenbahn-Neubaustrecke Dresden-Prag bei der Landesdirektion Sachsen in Chemnitz ein. Damit kann das Verfahren beginnen. Sieben Trassenkorridore, darunter drei so genannte „Volltunnelvarianten“, hat die DB in den Unterlagen dargestellt und in ihren Auswirkungen auf Mensch und Natur untersucht.

Auf der dritten Veranstaltung des Dialogforums zur Neubaustrecke in Pirna hat die DB heute den Inhalt der Unterlagen den Teilnehmern vorgestellt. Ebenfalls vorgestellt wurden die bisherigen Ergebnisse der „Arbeitsgruppe Heidenau“ des Dialogforums, die sich intensiv mit dem Knotenpunkt zwischen der bestehenden Bahnstrecke und der Neubaustrecke in Heidenau beschäftigt. Die Hinweise der Arbeitsgruppe an die Planer der DB werden derzeit ausgewertet.

Die für das Raumordnungsverfahren federführende Landesdirektion Sachsen in Chemnitz stellte im Dialogforum den weiteren Zeitplan für das Raumordnungsverfahren vor: Vom 6. Januar bis 28. Februar werden die Unterlagen in den Gemeinden öffentlich ausgelegt. Die Landesdirektion veröffentlicht die Unterlagen auch online auf www.lds.sachsen.de . Bis Mitte des kommenden Jahres soll das Raumordnungsverfahren abgeschlossen werden.

Der europäische Verbund für Territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) veröffentlicht die Unterlagen ebenfalls auf seiner Webseite www.nbs.sachsen.de .Auch auf der DB-Webseite zum Projekt www.neubaustrecke-dresden-prag.de , die heute online ging, können die Unterlagen online eingesehen werden.

Im Januar lädt die DB zu Informationsveranstaltungen am 27. Januar in der Christuskirche in Heidenau sowie am 28. Januar im Rathaus Pirna, jeweils von 16.30 bis 19.00 Uhr. Hier werden auch Vertreter der Landesdirektion sowie des EVTZ als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 16.12.19

Zugtickets werden um zehn Prozent günstiger

  • Einigung im Vermittlungsausschuss bringt Klimaschutz im Verkehr voran

Berlin, 16. Dezember 2019.  Als „wichtigen Fortschritt für den Klimaschutz im Verkehr“ hat Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, die Einigung von Bund und Ländern auf die Mehrwertsteuersenkung für Zugtickets bezeichnet. „Durch diese steuerliche Entlastung werden Tickets im Fernverkehr auf der Schiene für die Reisenden um etwa zehn Prozent günstiger“, sagte Flege am Dienstag in Berlin. „Dies stärkt den klimafreundlichen Schienenverkehr im Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern mit einer höheren Klimabelastung. Die Mehrwertsteuer-Senkung wird mehr Menschen in die Züge bringen und damit einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen leisten.“

Deutschland bevorzugt weiterhin grenzüberschreitenden Flugverkehr bei der Steuer

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat sich der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat darauf verständigt, die Mehrwertsteuer auf Zugtickets für Reisen ab einer Distanz von 50 Kilometern von 19 auf sieben Prozent zu senken. Damit wird der umweltfreundliche Schienenverkehr für die Reisenden preislich attraktiver. Allerdings soll es dabei bleiben, dass der grenzüberschreitende Schienenverkehr – anders als der grenzüberschreitende Flugverkehr – für den Streckenabschnitt im Inland mit Mehrwertsteuer belastet ist.

Fernbusse genießen noch Privilegien

In der Debatte über die Mehrwertsteuer für Fernbusse betonte Flege, dass sich die Allianz pro Schiene für faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den Verkehrsträgern einsetze. „Dafür müssen wir aber auf die Gesamtbilanz schauen. Es macht keinen Sinn, mit der Mehrwertsteuer einen einzelnen Aspekt isoliert herauszugreifen und andere Kostenbelastungen etwa durch Schienenmaut, Stationspreise oder EEG zu ignorieren.“ Noch immer profitieren Fernbusse im Wettbewerb mit Bahnen von Privilegien der ersten Stunde. So zahlen sie keine Maut, müssen nur mancherorts für die Nutzung von Omnibusstationen aufkommen und sparen durch vergleichsweise laxe Kundenrechte bei Verspätungen. „Wenn die Politik die Mehrwertsteuer auch für Fernbusse senkt, muss sie zeitgleich Wettbewerbsgleichheit auf den anderen Feldern herstellen.“

Quelle: Allianz pro Schiene

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Datum 16.12.19

Ab 2020 noch einfacher in die Jungfrau Region gelangen

Ab 2020 ist es noch einfacher und komfortabler, nach Interlaken und in die Jungfrau Region zu gelangen. Ab Juni wird auf der Direktverbindung aus/nach Deutschland der neue ICE4-Zug eingesetzt. Zudem wird es möglich sein, eine Zugreise von/nach Interlaken inklusive Flugticket der Swiss zu buchen. Die SBB, die Jungfraubahnen, der Kanton Bern, Jungfrau Region Tourismus und Interlaken Tourismus begegnen zusammen dem erwarteten Gästezuwachs durch die V-Bahn und unterzeichneten heute eine gemeinsame Absichtserklärung.              

47 Minuten schneller auf dem Eigergletscher: Dank der projektierten V-Bahn, insbesondere durch die Eröffnung der 3S-Bahn Eiger Express durch die Jungfraubahnen am 12. Dezember 2020, wird die Bedeutung der Tourismusdestination Jungfrau Region weiter gestärkt.

Dem Gästezuwachs gemeinsam begegnen

Dem erwarteten Gästezuwachs gilt es mit gemeinsamen Initiativen zu begegnen. Deshalb beschlossen der Kanton Bern, die Jungfraubahnen, Jungfrau Region Tourismus, Interlaken Tourismus und die SBB eine langfristige Zusammenarbeit. Am 16. Dezember 2019 unterzeichneten die fünf Partner dazu eine Absichtserklärung. Das gemeinsame Arbeitsprogramm zielt insbesondere auf Verbesserungen im Fernverkehr, im internationalen Personenverkehr, bei massgeschneiderten Services und Synergien im Vertrieb und der Vermarktung ab. Unterzeichnet haben für den Kanton Bern Christoph Ammann, Regierungspräsident, für die Jungfraubahnen Urs Kessler, CEO, für die Jungfrau Region Tourismus AG Marc Ungerer, Geschäftsführer, für Interlaken Tourismus Daniel Sulzer, Direktor, für die Schweizerischen Bundesbahnen SBB Andreas Meyer, CEO und Michel Berchtold, Regionenleiter SBB Mitte.

Verbesserungen für die Einheimischen und für Gäste

Unmittelbar erlebbar ist das Ergebnis dieser Zusammenarbeit bei der Reise in die Jungfrau Region. Auf Direktverbindungen von und nach Deutschland werden ab Juni 2020 die neuen ICE4-Zügeeingesetzt. Für die Reisenden von und nach Interlaken Ost bedeutet dies mehr Sitzplätze und Komfort. Weiter profitieren die Kundinnen und Kunden von einer kostenlosen Internetverbindung im Zug durch den Internetzugang über eine WLAN-Lösung auf internationalen Zügen. Ab nächstem Jahr wird es auch möglich sein, eine Zugreise von/nach Interlaken inklusiv Flugticket der Swiss zu buchen. Für zahlreiche Angebote in der Region wie zum Beispiel die Fahrt auf die Schynige Platte, mit der Firstbahn oder der Männlichenbahn ist der SwissPass der einfache, digitale Schlüssel. Die am Grindelwald Terminal mögliche Miete von Wintersportausrüstung und Skidepots erlaubt den Kundinnen und Kunden eine sorglose Anreise ohne Skiausrüstung im Zug. Dank digitalen Orientierungshilfen an den Schlüsselbahnhöfen werden die Kundinnen und Kunden einfach und stressfrei ans Ziel geführt. Und die Anbindung der nationalen Sortimente an internationale Tarife ermöglicht ab 2021 ein durchgängiges, grenzüberschreitendes und vereinfachtes Ticketing.

Vorteile auch für die lokale Bevölkerung

Von dieser Zusammenarbeit der fünf Partner profitiert auch die lokale Bevölkerung, indem ihr bessere öV-Verbindungen zur Verfügung stehen und sie von einer Zunahme des motorisierten Individualverkehrs entlastet wird. So gibt es mittelfristig direkte Zugverbindungen vom und zum Flughafen Zürich. Langfristig soll dann auch ein direkter Halbstundentakt zwischen Bern und Interlaken Ost folgen.

Quelle: SBB

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Datum 16.12.19

National Express bestätigt erfolgreichen Betriebsstart der Linie RE 6 (RRX)

Köln, 15. Dezember 2019 – Die National Express Rail GmbH hat heute erfolgreich den Betrieb der Linie RE 6 (RRX) aufgenommen. Im Rahmen des Vorlaufbetriebs (vom 21.10. bis 14.12.2019) konnte das Unternehmen bereits auf der Strecke zwischen Köln/Bonn Flughafen und Minden wertvolle Erfahrungen für den Regelbetrieb sammeln und sein Zugpersonal entsprechend schulen.

Trotz der Baumaßnahme in Düsseldorf-Bilk, die zu Haltausfällen in Neuss Hbf, Dormagen und Köln Hbf führt (detaillierte Informationen hierzu erfolgten bereits in unserer Pressemitteilung vom 6. Dezember 2019), gab es keine signifikanten Verspätungen zum heutigen Betriebsstart. Aufgrund der hohen Auslastung der Infrastruktur auf dieser Strecke und der derzeitigen Baumaßnahme ist in Zukunft aber mit Verspätungen zu rechnen.

Auch alle für den Fahrbetrieb benötigten Fahrzeuge des Typs Siemens Desiro HC wurden vom Fahrzeuginstandhalter Siemens Mobility rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Die Fahrzeuge waren heute zuverlässig und störungsfrei im Einsatz.

„Unsere Erfahrungen vom gelungenen Betriebsstart der RE 5 (RRX) haben dazu beigetragen, die Mobilisierung des RE 6 (RRX) gezielter umzusetzen“, so Marcel Winter, Geschäftsführer National Express Rail GmbH. „Wir freuen uns sehr, dass wir dank des Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun auch unsere zweite RRX-Linie erfolgreich starten konnten. Unseren Fahrgästen wünschen wir auch in den kommenden Tagen eine gute Fahrt.“

Quelle: National Express Rail GmbH, Foto: Sebastian Fuit-Bosch

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Datum 16.12.19

Station Elbbrücken Hamburg: Halt für 470 S-Bahnen

20.000 Reisende erwartet

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: Hamburg erhält attraktiven Nahverkehrsknoten

In der Freien und Hansestadt Hamburg eröffnete am 15. Dezember 2019 der neue S-Bahnhof Elbbrücken. Der neue Halt verbindet die Strecke Hamburg Hauptbahnhof–Hamburg-Harburg mit der HafenCity. Die neue Station wurde von DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla, Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher und Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, feierlich in Betrieb genommen.

Ronald Pofalla: „Ab 15. Dezember 2019 halten hier täglich 470 S-Bahnen. Bis zu 20.000 Fahrgäste werden diese attraktive Station nutzen. Mit dem neuen S-Bahnhof haben wir – der Bund, die Freie und Hansestadt Hamburg und die DB gemeinsam - einen leistungsfähigen Nahverkehrsknoten geschaffen. Das ist ein guter Beitrag zur Klima- und Mobilitätswende.“

„Mit einem architektonisch hochwertigen Bahnhofsgebäude verbindet die S-Bahn an den Elbbrücken jetzt den Hamburger Süden mit der HafenCity und dem zukünftigen Quartier Elbbrücken. Durch die Umsteigemöglichkeit in die U-Bahn entstehen neue Querverbindungen in weitere Stadtteile bis in den Hamburger Osten. Dadurch wird der Hauptbahnhof als stark beanspruchter Knotenpunkt entlastet und die Leistungsfähigkeit des Schnellbahnsystems insgesamt verbessert. Der öffentliche Nahverkehr und die Mobilität sind das zentrale Thema unserer Stadt in den kommenden Jahren. Mit neuen S- und U-Bahnlinien, dichteren Takten und längeren Fahrzeugen bauen wir das Angebot des HVV in großem Stil aus“, sagte Bürgermeister Tschentscher.

„Beide Stationen sind architektonisch interessante Bauwerke. Sie werden sicherlich ein Magnet für Hamburger und Touristen werden. Sie stellen ein weiteres Highlight als neuer Mobilitätsknoten im Nahverkehr zur Anbindung der Süderelbe-Region und der HafenCity dar“, so Enak Ferlemann.“

Ab Sonntag, 15. Dezember, kurz vor 4 Uhr, halten der ersten Züge der Linien S3 und S31 an den beiden rund 210 Meter langen Bahnsteigen. Diese werden von einer geschwungenen, etwa 90 Meter langen Stahlkonstruktion überdacht. 800 Glasscheiben wurden im Dach verbaut. Die zwischen Hammerbrook und Veddel gelegene neue Station entstand parallel zur U-Bahnstation am neuen Elbbrückenquartier. Beide Stationen sind mit einem gläsernen Übergang, dem sogenannten Skywalk, verbunden. Die Verkehrsstation hat rund 70 Millionen Euro gekostet.

Die Finanzierung erfolgt aus Regionalisierungsmitteln des Bundes. Es ist eine Ko-Finanzierung aus dem GVFG-Bundesprogramm vorgesehen.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 13.12.19

Zug um Zug zum Gratis-Internet im Fernverkehr und internationalen Zügen

Ab Ende 2020 können Reisende im Fernverkehr basierend auf der guten Mobilfunkversorgung in der Schweiz gratis im Internet surfen. Und künftig verbessert eine neue Audiounterstützung im Zug die Kundeninformation für Sehbehinderte. Bereits ab Fahrplanwechsel 2020 stehen Reisenden in den internationalen Zügen Astoro und Giruno kostenlos WLAN, elektronische Zeitungen und Filme zur Verfügung.         

Seit Ende Mai 2019 profitieren Kundinnen und Kunden testweise auf den Fernverkehrslinien Zürich–Genf, St. Gallen–Lausanne sowie Basel–Biel/Bienne (IC 5 / IC 51) von einem kostenlosen Internet-Zugang. Die Zwischenbilanz des gemeinsam mit den Mobilfunkanbietern Salt und Sunrise lancierten Tests fällt positiv aus, die eingesetzte Technologie auf Basis von Beacon und Bluetooth funktioniert problemlos. Die für die Nutzung des Gratis-Internets nötige App «SBB FreeSurf» wurde mittlerweile rund 40 000 Mal heruntergeladen. Rund 3000 Kunden nutzen SBB FreeSurf regelmässig. Deshalb führt die SBB im Verlauf des nächsten Jahres das Gratis-Internet in allen rund 2500 Fernverkehrszügen ein, eine öffentliche Ausschreibung für interessierte Mobilfunkanbieter erfolgt in den ersten Monaten 2020. Parallel dazu wird auch eine Lösung für ausländische Touristen geprüft.

SBB FreeSurf basiert auf der guten Mobilfunkversorgung entlang der Schweizer Bahnstrecken (s. Kasten). Sie bietet den Kundinnen und Kunden im Vergleich zur WLAN-Technik eine schnellere, flüssigere Internetqualität mit mehr Bandbreite. Hinzu kommt, dass der Service innerhalb weniger Monate auf sämtliche Fernverkehrs-Züge ausgerollt werden kann, demgegenüber würde eine Installation von WLAN mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Mit dem Rollout von SBB FreeSurf werden weitere Beacons in den Zügen installiert. Dank diesen profitieren Reisende im Fernverkehr zusätzlich von neuen Kundenservices: Als erstes führt die SBB «SBB Inclusive» ein, die Audio-Unterstützung im Zug für sehbehinderte Personen. Im Verlauf des nächsten Jahrs steht dieser Service allen Kundinnen und Kunden in den Stores von Android und iOS zur Verfügung. Die Beacon-Technologie kann auch für die rasche Kundeninformation im Störungsfall, die gezieltere Zugsreinigung und die wirksamere Instandhaltung genutzt werden, an entsprechenden Lösungen wird zurzeit intensiv gearbeitet.

Internationale SBB-Züge mit WLAN und Infotainment-Portal

Im Ausland verkehren Züge oft auf Strecken mit einer weniger guten Mobilfunkversorgung. Deshalb setzt die SBB im internationalen Personenverkehr auf WLAN-Technik und rüstet ihre Züge Astoro (ETR 610) und Giruno damit aus. Ab Fahrplan 2020 steht den Kundinnen und Kunden auf den Eurocity-Linien via Gotthard oder Simplon in allen neuen Giruno-Zügen sowie schrittweise bis 2021 in sämtlichen Astoro-Zügen kostenloses WLAN zur Verfügung. Mit der WLAN-Verbindung erhalten Reisende neu auch Zugang zum kostenlosen Infotainment-Portal «SBB Onboard». Dieses bietet SBB-Informationen, elektronische Zeitungen, Zeitschriften, Dokumentationen, Filme oder Spiele.

Quelle: SBB

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Datum 12.12.19

Angebot auf den Linien Stuttgart – Heilbronn – Mannheim/Osterburken: Wissenswertes für Fahrgäste zur Übernahme weiterer Linien im Stuttgarter Netz durch Abellio

  • Abellio übernimmt den Betrieb der Regionallinien RE 10 a/b und RB 18  von der DB Regio AG
  • Optimierter Fahrplan im Netz Neckartal ab 15. Dezember 2019
  • Abellio-Kundenhotline steht Fahrgästen für Auskünfte zur Verfügung
  • Fahrgästen zwischen Stuttgart und Mannheim/Osterburken stehen zwei Kundencenter, sieben personenbediente Verkaufsstellen und 42 Fahrkartenautomaten zur Verfügung
  • Keine Änderungen in der Tarifstruktur

Stuttgart, 12. Dezember 2019 - Abellio startet ab Sonntag, 15. Dezember 2019, in die zweite Betriebsstufe im Netz Neckartal und wird künftig die beiden Verbindungen Stuttgart – Heilbronn – Mannheim (RE 10 a/b) sowie Stuttgart – Osterburken (RB 18) befahren.

Um den Betriebsübergang für Fahrgäste so einfach und komfortabel wie möglich zu gestalten, setzt Abellio in den ersten Tagen der Betriebsaufnahme sogenannte Kundenberater ein. Das sind AbellioMitarbeiter, die den Fahrgästen (zusätzlich zu den Kundenbetreuern in den Zügen) für Fragen zur Verfügung stehen. Zudem halten die Mitarbeiter Informationsmaterial und Taschenfaltfahrpläne bereit.

Sämtliche Informationen zu den Leistungen im Stuttgarter Netz finden Abellio-Fahrgäste auch im Internet. Auf der Homepage www.abellio.de/bawue stehen Fahrpläne als Download sowie eine Fahrplanauskunft bereit. Sämtliche Verbindungen von Abellio sind darüber hinaus auch über die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn (bahn.de) sowie im DB-Navigator abrufbar. An den einzelnen Bahnhöfen sind die Zugverbindungen von Abellio auch in die Aushangfahrpläne der Deutschen Bahn aufgenommen, so dass Fahrgäste weiterhin einen guten Überblick über alle Zugverbindungen erhalten. Etwaige Abweichungen vom Fahrplan, z.B. Störungsmeldungen, werden der Deutschen Bahn (DB) zur Verfügung gestellt und sind somit auf der Abellio-Website und auch im DB-Navigator abrufbar.

Eine kostenlose Abellio-Kundenhotline unter der Rufnummer 0800 223 5546 steht Fahrgästen für alle Fragen und Anregungen rund um die Uhr zur Verfügung. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, per E-Mail den Abellio-Kundenservice zu kontaktieren unter service@abellio-rail-bw.de. Zudem können Anfragen schnell, einfach und bequem über das Kontaktformular auf der Abellio-Website unter abellio.de/bawue geschickt werden.

Bezüglich der Tarifstrukturen bleibt für die Fahrgäste alles beim Alten. Alle gültigen Tarife werden von Abellio ohne Einschränkungen anerkannt. Der Betreiberwechsel hat also keine Auswirkungen auf die Gestaltung und die Höhe der Preise. Für die Preisgestaltung von Fahrten innerhalb eines Verkehrsverbundes sind die Tarifverbünde zuständig, nicht die einzelnen Verkehrsunternehmen. Für Fahrten, die einen Verbundraum überschreiten, sowie für Reisen im Fernverkehr, gelten die Tarifbestimmungen der Deutschen Bahn AG. Seit Dezember 2018 gilt zudem der BadenWürttemberg-Tarif ("bwtarif") für alle verbundübergreifenden Fahrten. Einen speziellen Abellio-Tarif gibt es nicht. Alle existierenden Nahverkehrstarife werden in den Verkaufsstellen angeboten.

In sieben personenbedienten Verkaufsstellen entlang der Linien RE 10 a/b und RB 18 arbeitet Abellio mit Kooperationspartnern und Agenturen zusammen. Hier übernimmt das fachkundig geschulte Personal die individuelle Beratung zu Tarif und Fahrplan sowie den Verkauf von Fahrscheinen. Auf den Linien Stuttgart – Heilbronn – Mannheim/Osterburken kooperiert Abellio mit folgenden Partnern:

- P&B Books, Bahnhofstraße 12, 71638 Ludwigsburg

- BARBARINO, Bahnhofsplatz 1, 74321 Bietigheim-Bissingen

- Pressefachgeschäft Eckert, Bahnhofstraße 8, 74348 Lauffen 

- DB Reisezentrum, Bahnhofsplatz 1, 74821 Mosbach-Neckarelz

- Kiosk Illenberger, Bahnhofstraße 43, 69412 Eberbach

- DB Reisezentrum, Willy-Brandt-Platz 5, 69115 Heidelberg

- DB Reisezentrum, Willy-Brandt-Platz 17, 68161 Mannheim

In eigenen Kundencentern in Stuttgart und Heilbronn, beraten qualifizierte und serviceorientierte Abellio-Mitarbeiter die Fahrgäste kompetent rund um ihre Reise und verkaufen Fahrscheine. In Heilbronn richtet Abellio zudem eine zentrale Fundsachenausgabe ein. Zur Abholung verlorener Gegenstände wird um eine vorherige Terminvereinbarung per Mail (fundsachen@abellio-rail-bw.de) oder telefonisch (0800 223 5546) gebeten:

- Abellio-Kundencenter Stuttgart, Am Hauptbahnhof 2, 70173 Stuttgart - Abellio-Kundencenter Heilbronn, Bahnhofstraße 30, 74072 Heilbronn

Alle Agenturen und Kundencenter werden in den kommenden Wochen optisch als AbellioVertriebsstellen gekennzeichnet und sind aufgrund der Lage im Bahnhofsgebäude oder im unmittelbaren Bahnhofsumfeld für den Fahrgast gut erreichbar.

Zusätzlich zu den Vertriebsstellen mit persönlicher Beratung wird Abellio im Netz Neckartal insgesamt 89 eigene Fahrkartenautomaten aufstellen und betreiben, die im Design der Landesmarke "bwegt" gestaltet sind. Fahrkarten können somit an allen Fahrkartenautomaten im Bahnhof, in den Kundencentern und bei den Agenturpartnern der Eisenbahnverkehrsunternehmen gekauft werden. Dazu zählen die Automaten und Verkaufsstellen der neuen Betreiber Abellio und Go-Ahead, ebenso wie die des bisherigen Betreibers DB.

In der zweiten Betriebsstufe startet Abellio mit 42 Automaten. Diese können vielerorts allerdings erst aufgebaut werden, wenn die derzeitigen Automaten der DB abgebaut wurden, so dass an einigen Standorten die Automaten erst Anfang 2020 in Betrieb genommen werden können. Für Fahrgäste, die an Stationen einsteigen, an denen in der Umbauphase kein funktionsfähiger Automat zur Verfügung steht, und noch nicht im Besitz einer Fahrkarte sind, besteht als Ausnahmeregelung die Möglichkeit, ein Ticket beim Kundenbetreuer im Zug zu erwerben. Sobald der neue Automat in Betrieb genommen wurde, sind Fahrkarten vor Fahrtantritt zu erwerben. Ein Kauf im Zug ist dann nicht mehr zulässig.

Für mobilitätseingeschränkte Personen bietet Abellio einen Mobilitätsservice an. Fahrgäste können ihren Reisewunsch direkt bei der Mobilitätsservice-Zentrale der DB Vertrieb GmbH anmelden (Online: hilfeleistung.specials-bahn.de; Telefon: 0180 6 512 512; E-Mail: msz@deutschebahn.com).  Diese organisiert im Auftrag von Abellio die Ein- und Ausstiegshilfe an den Stationen. Im Zug sind mobilitätseingeschränkten Personen die Abellio-Kundenbetreuer behilflich. 

Alle Züge, mit denen Abellio im Stuttgarter Netz unterwegs ist, sind gut gekennzeichnet. Der Lieferverzug der Neufahrzeuge durch den Fahrzeughersteller Bombardier erfordert die vorübergehende Umsetzung eines Ersatzkonzeptes unter Einsatz von Fahrzeugen anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen. Dabei handelt es sich um moderne Züge, die teilweise bereits auf den Linien unterwegs sind. Die Züge werden zeitnah durch Scheiben-Beklebungen eindeutig als Abellio-Ersatzfahrzeuge ausgewiesen.

Trotz der Herausforderungen im Zusammenhang mit der Fahrzeugbeschaffung und dank AbellioErsatzkonzept, werden die Fahrgäste ab dem 15. Dezember 2019 von einem optimierten Fahrplankonzept auf den beiden Linien profitieren, welches die Nahverkehrsgesellschaft BadenWürttemberg (NVBW) erarbeitet hat:  Die Linie RE 10a/b verkehrt auf der Strecke Stuttgart – Heilbronn – Sinsheim / Mosbach-Neckarelz – Heidelberg – Mannheim im Stundentakt. Der Abschnitt zwischen Heilbronn und Heidelberg wird im stündlichen Wechsel bedient. An Sonntagen wird der Abschnitt Heilbronn – Mannheim bedient. Ab Juni 2020 werden die Züge über Stuttgart hinaus nach Tübingen durchgebunden.  Die Linie RB 18 verkehrt täglich stündlich auf der Strecke Stuttgart – Heilbronn – Osterburken. In Heilbronn wird jeweils der hintere Teil des Fahrzeuges abgehängt. Der vordere Teil fährt weiter nach Osterburken. Fahrgäste werden vor Abfahrt des Zuges in Stuttgart und rechtzeitig vor Erreichen des Bahnhofes Heilbronn per Durchsage über die Teilung des Zuges informiert.  Zwischen Stuttgart und Heilbronn ergänzen sich die RE 10a/b und die RB 18 zu einem ungefähr halbstündlichen Angebot, an Sonntagen zu einem stündlichen Angebot. Erweitert wird das SPNV-Angebot von Abellio durch den stündlich verkehrenden RE 8 von Go-Ahead auf der Strecke Stuttgart – Heilbronn – Würzburg. Der Abschnitt Heilbronn – Osterburken wird somit täglich zweimal pro Stunde bedient, abwechselnd durch die RB 18 und die RE 8. Die Unterwegshalte auf dieser Strecke werden jedoch nur durch Züge der Linie RB 18 bedient.  Zwischen Stuttgart und Heilbronn sowie Heilbronn und Mannheim bleibt das Zugangebot annähernd gleich.

Quelle: Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH

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Datum 12.12.19

„Ausgang Friedrichstraße“: zeitgenössische Kunst des Künstlerkollektivs Slavs & Tatars

  • Ein Jahr kostenlose Kunst im Vorbeigehen im Bahnhof Friedrichstraße

Für ein Jahr verwandelt sich der Bahnhof Berlin Friedrichstraße in eine Station für Kunst im Alltag. Der S-Bahnhof im Herzen der Hauptstadt ist ein wichtiger Knotenpunkt für viele Pendler, Reisende und Touristen.

Die Deutsche Bahn (DB) hat mit Hilfe der Kuratorin Ruth Ur das in Berlin beheimatete und international renommierte Künstlerduo Slavs & Tatars eingeladen, eine Installation für den Ausgang Friedrichstraße zu konzipieren. Dabei ist das Kunstwerk mit dem passenden Titel „Ausgang Friedrichstraße“ entstanden.

„In unserem Zeitalter säkularen Furors verwundert es nicht, dass Hamann weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Doch freuen wir uns sehr, dass Hamann Dank der Deutschen Bahn seine 15 Quadratmeter Ruhm erlangt“, so Slavs & Tatars.

Auch der zuständige Bahnhofsmanager Leif Niklas Wulf ist begeistert von der Idee einer Kunststation: „Bahnhöfe sind geprägt durch Eile. Schnell zum Zug, schnell nach Hause. Mit diesem Kunstwerk geben wir Anstoß zum Entschleunigen. Und das zum Nulltarif und im Alltag.“

Die Künstler stellen ihre Werke unter anderem im Museum für Moderne Kunst in New York, dem Albertinum Dresden und der Kunsthalle Zürich aus. Sie widmen sich in Büchern, Installationen, Ausstellungen und Vorträgen kulturellen und religiösen Themen. Ihre Arbeiten kann man derzeit auf der 58. Biennale in Venedig bestaunen.

Das Duo ließ sich von dem deutschen Philosophen Johann Georg Hamann inspirieren, der bereits große Denker und Schriftsteller wie Goethe, Lessing und Mendelssohn beeinflusste. An den Wänden des Treppenaufgangs direkt zur Friedrichstraße erscheint die Botschaft Hamanns auf rund 5.500 weißen, blauen und gelben Industriefliesen von Villeroy & Boch: „Für die Langeweile des Publikums von einem Liebhaber der langen Weile.“

Das Zitat provoziert vorbeieilende Passanten zum Nachdenken und Innehalten. Die Langeweile, die wir durch Alltagsstress und digitale Medien immer weniger erfahren können, steht in starkem Kontrast zu dem Treppenaufgang, der zu einem der pulsierendsten S-Bahnhöfe Berlins gehört.

Die DB schafft durch Kunstwerke wie von Slavs & Tatars ein verbessertes Erscheinungsbild der Bahnhöfe. Mit täglich rund 258.000 Reisenden und Besuchern ist der Bahnhof Friedrichstraße einer der meistgenutzten Bahnhöfe Berlins. Allein 2019 hat die DB gut 1 Million Euro für die Verschönerung Berliner Bahnhöfe ausgegeben.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 12.12.19

Ab 15. Dezember hält der Intercity sechs Mal täglich in Doberlug-Kirchhain

  • Deutsche Bahn realisiert kurzfristig schnelle Fernverbindung nach Berlin, Rostock und Dresden

Mit dem Start der neuen Intercity-Linie Rostock–Berlin –Dresden am kommenden Sonntag, 15. Dezember, halten täglich sechs Fernverkehrszüge auch in Doberlug-Kirchhain.

„Aufgrund der sehr niedrigen Bahnsteige in Doberlug-Kirchhain waren umfangreiche Prüfungen nötig, ob ein Halt möglich ist. Diese Prüfung konnte nun rechtzeitig zum Start der Linie positiv abgeschlossen werden“, so der DB-Konzernbevollmächtigte für das Land Brandenburg, Joachim Trettin.

Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann: „Das sind gute Nachrichten für die Fahrgäste, nicht nur für diejenigen, die in Doberlug-Kirchhain zu- oder aussteigen, sondern auch für den gesamten Landkreis Elbe-Elster und darüber hinaus. Denn am Bahnhof Doberlug-Kirchhain gibt es den Anschluss an den Regionalverkehr nach Cottbus sowie über Falkenberg (Elster) weiter in Richtung Leipzig bzw. in Richtung Lutherstadt Wittenberg. So ist auch die Anbindung an die Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt besser gewährleistet.“

Die Intercity-Züge Richtung Berlin und Rostock fahren täglich jeweils um 8.27 Uhr, 12.27 Uhr und 18.27 Uhr ab. Die Fahrzeit bis zum Berliner Hauptbahnhof beträgt 1 Stunde 5 Minuten. Nach Dresden geht es um 9.48 Uhr, 15.49 Uhr und 19.49 Uhr. Die Züge sind hier rund 50 Minuten unterwegs. Der barrierefreie Ein- und Ausstieg in Doberlug-Kirchhain kann erst nach Neubau der oberen Bahnsteige des Bahnhofs realisiert werden.

Die Züge bestehen aus klassischen Intercity-Reisezugwagen, bei denen trotz des sehr niedrigen Bahnsteigs ein sicherer Ein- und Ausstieg möglich ist. Bei den anderen Fahrten kommen Züge zum Einsatz, bei denen dies wegen des Höhenunterschieds zwischen Fahrzeug und Bahnsteig aus Sicherheitsgründen noch nicht möglich ist.

Die Halte werden ab Sonntag in der elektronischen Fahrplanauskunft online sein, die Fahrplanaushänge müssen danach noch angepasst werden.

Ab 8. März 2020 kommen die neuen Intercity-Doppelstockzüge mit niedriger Einstiegshöhe zum Einsatz. Dann halten in Doberlug-Kirchhain insgesamt 16 Fernverkehrsfahrten am Tag im Zweistundentakt nach Berlin, Rostock und Dresden.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 11.12.19

Neue Preisstufe: Fahrten zwischen Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis werden günstiger

  • Preissenkungen bei allen Fahrscheinarten
  • Rheingau-Taunus-Kreis und Stadt Wiesbaden wachsen enger zusammen
  • RMV verbessert kontinuierlich Tarifstruktur

Dank einer neuen Preisstufe werden Fahrten zwischen Wiesbaden und angrenzenden Kommunen im Rheingau-Taunus-Kreis zum Fahrplanwechsel noch attraktiver: Auf Fahrten von Eltville, Kiedrich, Niedernhausen, Schlangenbad und Taunusstein bis in die Landeshauptstadt sinken die Fahrpreise um fast 20 Prozent.

„Die neue Preisstufe ist ein wichtiger Schritt für unsere Tarifentwicklung. Immer mehr Flatrate-Tickets wie das Seniorenticket machen Bus und Bahn für Vielfahrer attraktiv. Und für Gelegenheitsfahrer ermöglichen wir mit fein abgestuften Tarifen ein passgenaues Angebot“, sagt RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai. „Doch nicht nur der Preis macht die Attraktivität des ÖPNV aus – vor allem Qualität und enge Taktung lassen Menschen umsteigen. Deshalb weiten wir auf vielen Linien rund um Wiesbaden, wie RE9, RB10 sowie auf den Buslinien X79 und 171 das Fahrtangebot aus.“

Teil des Luftreinhalteplans

„Mit den Zwischenpreisstufen wird eine weitere Maßnahme aus dem Wiesbadener Luftreinhalteplan Realität“, erklärt Andreas Kowol, Verkehrsdezernent der Landeshauptstadt. „Ich danke dem RMV, dass er uns diesen Wunsch erfüllt hat. So wachsen Wiesbaden und der Rheingau-Taunus-Kreis auch im ÖPNV enger zusammen.“

„Rund 75.000 Menschen leben in den an Wiesbaden angrenzenden Kommunen und profitieren damit direkt vom neuen Nachbarschaftstarif“, sagt Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises. „Ob zur Arbeit, zum Einkaufsbummel in die Wiesbadener City oder aus Wiesbaden zum Wandern in die Nachbargemeinden – die günstigeren Preise machen das Bus- und Bahnfahren immer attraktiver.“

Im Dezember 2018 hatte der RMV für Fahrten über die Grenzen des Frankfurter Tarifgebiets hinaus die Preisstufe 30 eingeführt, wodurch die tatsächliche Wegelänge bei der Tarifbildung noch stärker berücksichtigt wird. Dieses Prinzip wird nun auch zwischen Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis umgesetzt.

Quelle: RMV

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Datum 11.12.19

Der neue Fahrplan 2020: Mehr Züge, mehr Fahrten

  • Neue Linie Dresden–Berlin–Rostock
  • Mehr Sprinter über Halle (Saale) und Erfurt
  • Fernverkehr zwischen Magdeburg, Halle (Saale) und Leipzig weiter über Dessau

(Leipzig, 11. Dezember 2019) „Der Fahrplan 2020 ist ein weiterer Meilenstein zur Stärkung der Schiene und der nächste Schritt in Richtung Deutschland-Takt“, so DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: „Am 15. Dezember eröffnen wir für unsere Kunden eine neue Fernverkehrslinie, verdichten auf wichtigen Strecken das Angebot im deutschen Fernverkehrsnetz.“

Neue IC-Linie von Dresden über Berlin an die Ostseeküste

Die DB setzt mit dem neuen Fahrplan auf eine stärkere Vertaktung der Verbindungen und auf Verkehrswachstum. Mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember geht die neue Fernverkehrslinie Dresden–Berlin–Rostock an den Start. Zunächst mit zehn Fahrten am Tag – und ab 8. März 2020 dann im Zwei-Stunden-Takt und mit 16 Fahrten – sorgt die neue Linie dauerhaft für eine Verdopplung des bestehenden Angebots. Darüber hinaus bietet ein gemeinsam mit den Ländern und Aufgabenträgern entwickelter Fahrplan gute Anschlüsse vom Fern- an den Nahverkehr.

Erweitertes Angebot auf der Schnellfahrstrecke

Die neue Schnellfahrstrecke zwischen Erfurt und Nürnberg nutzten 2018 insgesamt knapp 5 Millionen Reisende. Da bereits Ende 2018 zusätzliche Fahrten und mehr Sitzplatzkapazitäten angeboten wurden, ist die Nachfrage im ersten Quartal 2019 weiter gestiegen: um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für Halle (Saale) und Erfurt werden ab Dezember nochmals sieben zusätzliche ICE-Fahrten am Tag von und nach Berlin angeboten. Magdeburg profitiert indirekt von tagsüber durchgehend stündlichen Umsteigeverbindungen in Halle (Saale) bzw. Braunschweig, beispielsweise von und nach Frankfurt am Main oder zweistündlich nach Bayern. Zusätzliche Fahrten auf der ICE-Linie Berlin–Halle–Erfurt–Nürnberg–München sorgen für einen lückenlosen Stundentakt zwischen Berlin, Erfurt und München (abwechselnd jeweils zweistündlich via Halle (Saale) und Leipzig). Lutherstadt Wittenberg erhält wieder einen durchgehenden ICE-Stundentakt nach Berlin und Leipzig.

Magdeburg, Halle und Leipzig erhalten am Wochenende bis zu neun zusätzliche Direktverbindungen, beispielsweise nach Hannover, Bremen und Köln. Der umsteigefreie IC „Warnow“ von Leipzig, Halle, Magdeburg und Stendal verkehrt neu ganzjährig auch samstags nach Rostock (Ankunft 11.56 Uhr), sonntags von Rostock (Abfahrt 14.05 Uhr) retour. Nach Ende von Bauarbeiten fährt dieses Zugpaar ab Mitte Mai 2020 weiter von und nach Warnemünde.

Streckensperrung Magdeburg–Halle (Saale)

Der Bahnknoten Köthen bleibt noch bis Ende März 2020 baubedingt gesperrt, Am 1. April 2020 wird die Sperrung aufgehoben und die Strecke Magdeburg–Halle (Saale) dann wieder durchgehend befahrbar sein.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 11.12.19

Fahrplanwechsel im Norden: Verbessertes Angebot für eine starke Schiene

  • Zwischen Hamburg und Köln weitere Sprinter/Verstärkerzüge sowie mehr komfortable ICE
  • Neue tägliche IC-Verbindung über Nacht zwischen Hamburg/Hannover/Berlin und Zürich Mehr ICE/IC-Fahrten am Wochenende

(Hamburg, 11. Dezember 2019) Mit einem robusten und attraktiven Fahrplan für die Fahrgäste geht die DB auch für 2020 einen weiteren wichtigen Schritt bei der Umsetzung der Strategie für eine „Starke Schiene“. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember baut die Deutsche Bahn das Angebot im Fernverkehr im Norden weiter aus. Highlights sind unter anderem ein erhöhtes Angebot auf der Strecke Köln – Hamburg sowie Münster – Berlin.

Für mehr Kapazität im Bahnverkehr sorgt bundesweit das Modernisierungsprogramm der Fernverkehrsflotte der DB: Zurzeit kommt alle drei Wochen ein fabrikneuer ICE 4 auf die Schiene. Der ICE 4 verfügt über eine noch höhere Sitzplatzkapazität und die Möglichkeit zur Fahrradmitnahme. Bereits im kommenden Jahr werden somit mehr als 300 ICE-Fahrzeuge unterwegs sein. So erhöht sich beispielsweise der ICE-Anteil auf der Strecke Hamburg – Köln von rund 20 auf 50 Prozent.

Die wichtigsten Fahrplanverbesserungen im Überblick:

Mehr ICE zwischen Hamburg und Köln

Die DB erweitert ihr Angebot um zwei bis drei auf bis zu fünf ICE/IC-Züge pro Tag und Richtung zusätzlich zu den stündlich verkehrenden ICE/IC-Zügen. Diese ermöglichen weitere umsteigefreie Verbindungen für Hamburg von/nach Essen, Duisburg, Düsseldorf und Köln. In Hamburg erfolgen die neuen nahezu täglichen Abfahrten um 07.53 Uhr, 11.53 Uhr und 18.10 Uhr nach NRW sowie die Ankünfte aus NRW um 13.50 Uhr, 15.50 Uhr und 21.50 Uhr.

Der abendliche IC aus Hamburg (18.10 Uhr) nach Essen, Duisburg, Düsseldorf und Köln (21.47 Uhr) fährt dabei als Sprinter ohne weitere Zwischenhalte mit einer besonders schnellen Reisezeit beispielsweise von rund drei Stunden bis Düsseldorf. Zwei der zusätzlichen Fahrten Hamburg–Köln halten auch um 8.52 Uhr bzw. 12.52 Uhr in Bremen.

Insgesamt gibt es zwischen Hamburg und Köln via Düsseldorf bzw. Wuppertal dann bis zu 22 Fahrten pro Tag und Richtung. 9 Fahrten werden im Laufe des Fahrplans von IC auf komfortablere ICE umgestellt. Der ICE-Anteil Hamburg–Köln erhöht sich von rund 20 auf 50 Prozent. Insgesamt fahren dann nahezu zweistündlich ICE-Züge auf dieser Achse.

Jede Nacht mit dem IC von Hamburg/Berlin nach Zürich

Auch im Nachtverkehr baut die DB ab Fahrplanwechsel ihr Angebot weiter aus. In Kooperation mit der ÖBB gibt es auf den Strecken Zürich–Berlin und Zürich–Hamburg eine neue Intercity-Nachtverbindung. Dabei sind auf diesen Strecken die in den klassischen Nachtzügen der ÖBB mitgeführten Sitzwagen als IC-Fahrt nutzbar. In diesen Sitzwagen gelten die gewohnten DB-Tarife z.B. DB-Sparpreise, Bahncard-Rabatte, Bahncard 100 sowie IC/ICE-Streckenzeitkarten.

In Nord-Süd-Richtung werden diese Verbindungen neu via Bremen, in Süd-Nord-Richtung via Lüneburg angeboten. Diese Verbindungen ermöglichen auch umsteigefreie IC-Verbindungen am Tagesrand beispielsweise abends von Berlin, Potsdam und Magdeburg nach Braunschweig und Göttingen, sowie morgens von Hannover und Lüneburg nach Hamburg.

Zwischen Osnabrück und Berlin zusätzliche Direktverbindung

Montags bis freitags sowie sonntags fährt ein IC aus Berlin und Hannover neu via Osnabrück (Ankunft 19.06 Uhr) und weiter z.B. nach Gelsenkirchen, Düsseldorf und Köln. In der Gegenrichtung fährt ab 2. November 2020 mit dann zusätzlich verfügbaren Zügen neu montags bis freitags um 10.54 Uhr ab Osnabrück ein IC von Köln, Neuss und Gelsenkirchen weiter nach Hannover und Berlin.

Ab 15. Juni 2020 wird ein bislang nur montags bis freitags verkehrender IC aus Berlin (7.59 Uhr) und Hannover (9.56 Uhr) nach Osnabrück (Ankunft 11.06 Uhr) und weiter Köln neu auf einen komfortablen ICE umgestellt. Er verkehrt zusätzlich dann auch samstags.

Am Wochenende insgesamt elf zusätzliche IC-Fahrten auf der Achse Köln–Hannover–Leipzig

Reisende haben z.B. ab Braunschweig künftig auch samstags am späten Nachmittag umsteigefreie IC-Fahrten nach Bremen und Emden (15.49 Uhr und 17.49 Uhr) sowie ab Braunschweig (8.49 Uhr und 10.49 Uhr) und Hannover sonntagmorgens nach Köln und nach Magdeburg/Leipzig (9.10 Uhr und 10.10 Uhr).

Neue ICE-Verbindungen am Mittag auf der Linie Berlin–Braunschweig–Frankfurt Flughafen

Die DB schließt bisherige Angebotslücken mittags in der Woche. So fährt neu täglich statt bislang nur freitags bis sonntags ein ICE aus Berlin via Braunschweig (12.58 Uhr), Hildesheim (13.21 Uhr) und Göttingen (13.53 Uhr) nach Frankfurt Flughafen bzw. in der Gegenrichtung von Frankfurt Flughafen via Göttingen (14.08 Uhr), Hildesheim (14.37 Uhr) und Braunschweig (15.02 Uhr) nach Berlin. Dadurch bestehen für diese Städte so viele umsteigefreie ICE-Fahrten im Stundentakt von und nach Berlin bzw. Frankfurt wie noch nie.

Ganzjährig drei IC-Zugpaare Hamburg–Kopenhagen

Aufgrund zunehmender Bauarbeiten mit Schienenersatzverkehr in Dänemark werden die IC-Züge der Linie Hamburg–Kopenhagen (bisher über Lübeck–Puttgarden–Rødby) für die nächsten Jahre über die Festlandroute via Padborg umgeleitet. Damit können ganzjährig umsteigefreie Verbindungen mit gleichbleibend schneller Reisezeit von etwa 4 Stunden 40 Minuten angeboten werden. Es werden ganzjährig drei Fahrten pro Tag und Richtung mit dänischen IC3-Zügen angeboten, durch Einsatz längerer Züge ist die Platzkapazität jedoch insgesamt so hoch wie bisher mit bis zu sechs Fahrten pro Tag und Richtung in der Hochsaison. Der Zwischenhalt in Schleswig Holstein befindet sich noch in der Prüfung.

Insgesamt besteht eine zweistündliche Verbindung Hamburg–Kopenhagen alternierend direkt oder mit Umstieg in Fredericia aus/in die Züge der Linie Hamburg–Arhus.

Rund um Weihnachten und im Hochsommer (19./20. Juni bis 16./17. August) gibt es eine IC-Direktverbindung Hamburg–Kopenhagen über Nacht. Neu ist der Halt in Kiel (Abfahrt 1.29 Uhr nach Kopenhagen / Ankunft 4.55 Uhr aus Kopenhagen) und Flensburg (Abfahrt 2.50 Uhr) nach Kopenhagen / Ankunft 3.40 Uhr aus Kopenhagen).

Für Ostholstein gibt es weiterhin einzelne ICE-Züge Lübeck–München und IC-Verbindungen Fehmarn–Lübeck–Köln. Mit Fertigstellung der Festen Fehmarnbelt-Querung geht es dann wieder direkt, öfter und schneller auch zwischen Hamburg und Kopenhagen.

Nach der umfangreichen Sanierung der Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Göttingen verkehren die Züge ab Fahrplanwechsel wieder wie gewohnt.

Für das Fahrplanjahr 2020 hat die Deutsche Bahn von 440 Eisenbahnverkehrsunternehmen über 72.000 Trassenanmeldungen erhalten. Insgesamt haben 800 Mitarbeiter in den sieben Regionalbereichen daran gearbeitet, einen stabilen Fahrplan zu konstruieren. Exakt 50 Tage hatten die Fahrplankonstrukteure Zeit, möglichst für jeden individuellen Verkehrswunsch einen passenden, freien Slot zu finden und in Abstimmung mit allen Beteiligten einen funktionierenden Fahrplan zu erstellen.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 11.12.19

Fahrplanwechsel im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO)

  • Neue Zeiten und neue Takte – Fahrplanbücher erhältlich

Der Fahrplanwechsel im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) führt in diesem Jahr neben der Ausweitung des PlusBus-Netzes auch zu Änderungen bei der Eisenbahn. Die Fahrpläne der 11 Unternehmen in den Regionen und im Eisenbahnverkehr ändern sich am 15. Dezember, die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) führt zum 6. Januar einige Änderungen im Stadtgebiet durch. Die Fahrplanbücher sind bei den Unternehmen und beim VVO erhältlich.

Das PlusBus-Netz im VVO wird um zwei Linien erweitert: Die Linien 102 (Kamenz – Bautzen) und 305 (im Abschnitt Radeberg – Bischofswerda) starten am 15. Dezember mit zusätzlichen Fahrten und leicht merkbaren Fahrplänen. Im Eisenbahnverkehr kommt es zu einigen Änderungen: Auf den S-Bahn-Linien S 1 und der S 3 kommt jeweils ein Zugpaar hinzu, der Ski- und WanderExpress fährt zukünftig im Winterhalbjahr bereits 15.18 ab Altenberg nach Dresden, im Sommerhalbjahr um 17.18 Uhr. Auf den Strecken von Dresden nach Kamenz, Görlitz und Zittau ändern sich die Fahrzeiten durch den Start eines neuen Fahrplankonzeptes für Ostsachsen. Auf der Weißeritztalbahn wird der Fahrplan an die Nachfrage angepasst: Künftig fahren die ersten beiden Zugpaare des Tages ab Freital bis Kurort Kipsdorf, das dritte Paar bis und ab Dippoldiswalde. Im Dresdner Hauptbahnhof ändern sich im Zuge des barrierefreien Umbaus die Bahnsteignummern. Diese folgen zukünftig logisch aufeinander: Die Nummern der Gleise 1 bis 4 bleiben gleich, aus den bisherigen Gleisen 6 bis 19 werden die Gleise 5 bis 14.      

Alle Änderungen sind unter anderem in der Auskunft unter www.vvo-online.de sowie in den neuen Fahrplanbüchern zusammengefasst. Das Heft für die Stadt Dresden kostet 2 Euro, die Ausgaben für die Landkreise jeweils 1,50 Euro. Der Schuber mit allen vier Heften für den ganzen VVO ist für fünf Euro erhältlich. Die Fahrgäste erhalten damit wieder aktuelle Informationen über den öffentlichen Nahverkehr im Verbundraum, mit allen Fahrplandaten in den jeweiligen Gebieten sowie Kontaktadressen, Orts- und Haltestellenverzeichnis sowie dem Liniennetzplan.

Quelle: VVO

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Datum 09.12.19

Betreiberwechsel auf der RE9 zwischen Rostock und Rügen: DB verabschiedet sich mit Schokoladenherzen von ihren Fahrgästen

Ab heute verteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bahn (DB) in den Zügen zwischen Rostock und Rügen Schokoladenherzen. Damit verabschieden sie sich auf der Linie RE9, dem sogenannten Hanse-Express, von ihren Fahrgästen.

„Der Hanse-Express ist mehr als nur eine Regional-Express-Linie für uns. Sowohl mit den modernen Fahrzeugen als auch mit dem Betrieb haben wir zwischen Rostock und Rügen über zwölf Jahre den Verkehrsvertrag mit einer ausgezeichneten Qualität bedient. Umso mehr schmerzt es uns, dass wir die Linie nicht weiter betreiben dürfen. Vor allem für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort ist dies ein großer Einschnitt. Deshalb haben wir auch bis zum Schluss für den Weiterbetrieb durch DB Regio gekämpft“, sagt Dr.-Ing. Joachim Trettin, Vorsitzender der Region Nordost von DB Regio.

Der Verkehrsvertrag „Ostseeküste“ wurde durch eine Ausschreibung an die DB vergeben und startete im Dezember 2007. Er umfasst die Linie RE1 von Hamburg über Schwerin nach Rostock und die Linie RE9 von Rostock über Stralsund nach Sassnitz bzw. zum Ostseebad Binz.

Die DB betreibt die Linie RE9 von Rostock über Stralsund nach Sassnitz bzw. zum Ostseebad Binz seit Dezember 2007. Für die RE9 wurden fünf neue Fahrzeuge des Typs ET429 (Stadler FLIRT) beschafft.

Auf Wunsch des Landes Mecklenburg-Vorpommern übernimmt ab 15. Dezember 2019 die ODEG (Ostdeutsche Eisenbahn GmbH) den Zugverkehr auf dieser Strecke. Im Dezember 2019 läuft der bisherige Verkehrsvertrag regulär aus.

Die Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer verabschieden und bedanken sich nun auch im Namen aller Kolleginnen und Kollegen mit einem Schokoladenherz bei den Fahrgästen. Von den Werkstattmitarbeitern bis zu den Triebfahrzeugführern waren alle mit ganzem Herzen dabei.

Quelle: Deutsche Bahn

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Datum 09.12.19

Schiene stärken statt mit Gebühren ausbremsen

  • Bahnverbände kritisieren geplante Benachteiligung der klimafreundlichen Schiene

Berlin, 9. Dezember 2019. Die acht Bahnverbände stellen sich gegen Pläne des Bundesverkehrsministeriums, Gebühren im Eisenbahnbereich anzuheben und neue Gebühren einzuführen. „Wir verstehen nicht, warum die Bahnunternehmen in vielen Fällen künftig höhere Gebühren zahlen sollen, für die es bei der Straße keinerlei Entsprechung gibt“, sagen die Präsidenten und Geschäftsführer der Verbände. „Eine solche Benachteiligung der klimafreundlichen Schiene wirkt wie aus der Zeit gefallen. Wenn die Bundesregierung nun die Schiene weiter belastet, bei der Straße aber alles beim Alten bleibt, passt das nicht zu den übergeordneten Zielen der Klimapolitik.“

Stein des Anstoßes ist der Plan des Bundesverkehrsministeriums, die Eisenbahnunternehmen für Sicherheitskontrollen in einem deutlich stärkeren Umfang als bisher zahlen zu lassen und zudem die Gebühren dafür zu erhöhen. Vergleichbare Regelungen gibt es im Straßenverkehr nicht, und sie sind auch nicht vorgesehen. Wenn ein Autofahrer in eine Polizeikontrolle gerät, muss er für mögliche Verstöße gegen Sicherheitsauflagen geradestehen. Er muss aber nicht für die Polizeikelle und die Arbeitsstunden der Verkehrspolizisten und die Abnutzung des Dienstfahrzeugs bezahlen. Das aber will das BMVI von den Eisenbahnunternehmen verlangen.

In einem Schreiben vom September 2019 hatten die Bahnverbände Allianz pro Schiene, BAG-SPNV, mofair, NEE, VCD, VDV, VPI und VDB sich an Verkehrsminister Andreas Scheuer gewandt.  Sie hatten moniert, dass das BMVI von seinem Ansatz, Gebühren für „individuell zurechenbare Leistungen“ einiger Bundesbehörden zu erheben, nicht abgehen will und dadurch erheblich höhere Kosten des Bahnbetriebs drohen. Stattdessen forderten die Verbände, die gebührenpflichtigen Tatbestände als Teil der hoheitlichen Verwaltung aufzufassen, für die keine Gebühren erhoben werden – so wie es beim Straßenverkehr ist.

Konkret geht es um folgende Einzelbestandteile:

Seit 2016 versucht die Bundesregierung, die Bundeseisenbahngebührenverordnung anzupassen. Sie legt Gebühren dafür fest, dass das Eisenbahn-Bundesamt das Sicherheitsmanagement bei Eisenbahnunternehmen überprüft. Unabhängig davon, ob es Beanstandungen gibt oder nicht, müssen die Unternehmen die Prüfungen künftig nach Aufwand vergüten. Der Bundesrat hatte dieses Ansinnen im Spätsommer 2018 einstimmig abgelehnt. Die Bundesregierung hält aber daran fest und will die Gebührenverordnung künftig auf einer anderen gesetzlichen Basis gründen, so dass keine Zustimmung des Bundesrats mehr erforderlich wäre.

 Für das seit 2016 geltende Eisenbahnregulierungsgesetz soll eine Gebührenordnung neu eingeführt werden – bisher gab es keine. Danach müssten Unternehmen wie die DB Netz, die bei der Bundesnetzagentur gesetzlich vorgeschriebene Genehmigungsverfahren vornehmen lassen, dafür Gebühren zahlen. Auch Beschwerdeverfahren von Zugangsberechtigten gegen die Netzbetreiber könnten künftig Geld kosten. Das wäre eine erhebliche Verkürzung des Rechtsschutzes.

Seit September 2019 kann die Bundespolizei bei bahnpolizeilichen Einsätzen von den Eisenbahnverkehrsunternehmen Erstattungen verlangen. Wenn also beispielsweise ein Eisenbahnunternehmen gegen randalierende Reisendengruppen die Bundespolizei ruft, muss es diesen Einsatz bezahlen.

Allen Fällen ist gemeinsam, dass die Eisenbahnunternehmen keine Wahl haben, ob sie die „individuell zurechenbare Leistung“ der Bundesbehörden in Anspruch nehmen oder nicht: Die Sicherheitsüberprüfung ist gesetzlich vorgeschrieben, ohne sie erlischt die Betriebsgenehmigung des Eisenbahnverkehrsunternehmens. Die Schienennetz-Benutzungsbedingungen der Eisenbahninfrastrukturunternehmen müssen genehmigt werden.

Und auch Polizeiaufgaben können die Bahnunternehmen nicht selbst übernehmen.

Bundesregierung will eigentlich mehr Verkehr auf die Schiene bringen

„Wir begrüßen das Engagement der Bundesregierung für mehr Verkehr auf der Schiene, das sich auch im Haushalt 2020 ausdrückt, uneingeschränkt“, betonen die Präsidenten und Geschäftsführer der Verbände. „Allerdings macht es umso weniger Sinn, wenn dieselbe Bundesregierung neue Wettbewerbsnachteile für die Schiene schafft, die sie doch fördern möchte.“

Quelle: Allianz pro Schiene

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Datum 09.12.19

Versprechen an Zugreisende einlösen

  • Appell an Bund und Länder: Mehrwertsteuersenkung muss zum 1. Januar kommen

Berlin, 9. Dezember 2019. Das gemeinnützige Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene fordert Bund und Länder auf, ihren Streit über die Senkung der Mehrwertsteuer auf Zugtickets unverzüglich zu beenden. „Alle wollen die Senkung der Mehrwertsteuer auf Zugtickets“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, vor den Beratungen des Vermittlungsausschusses. „Die Tarifsenkung ist dringend notwendig, um beim Klimaschutz im Verkehr voranzukommen. Die Politik hat sie den fest versprochen. Sie darf nicht am Streit zwischen Bund und Ländern über die Finanzierung scheitern. Ich appelliere an die Bundes- und Landespolitiker, ihrer Verantwortung für den Klimaschutz gerecht zu werden.“ 

Glaubwürdigkeit der Politik steht auf dem Spiel

Eine rasche Einigung ist laut Flege wichtig, damit die Mehrwertsteuersenkung für Fernreisen mit der Bahn noch wie zugesagt am 1. Januar in Kraft treten kann. „Wenn Bund und Länder diese Chance verstreichen lassen, würden sie Millionen von Zugreisenden enttäuschen und dem Klimaschutz schaden. Es geht daher auch um die Glaubwürdigkeit der Politik.“

Mehrwertsteuer-Senkung ist Teil des Klimapakets

Als Teil des Klimapakets hat der Bundestag beschlossen, die Mehrwertsteuer auf Zugtickets für Reisen ab einer Distanz von 50 Kilometern von 19 auf 7 Prozent zu senken. Damit würden Tickets im Fernverkehr um etwa zehn Prozent günstiger. Der Bundesrat hat der Reform jedoch zunächst nicht zugestimmt und den Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern angerufen. In der Sache sind sich Bundestag und Bundesrat einig, dass die geplante Mehrwertsteuersenkung sinnvoll und nötig ist. Diese trägt auch dazu bei, den klimaschonenden Schienenverkehr für die Bürger preislich attraktiver zu gestalten. Allerdings soll es dabei bleiben, dass der grenzüberschreitende Schienenverkehr – anders als der grenzüberschreitende Flugverkehr – für den Streckenabschnitt im Inland mit Mehrwertsteuer belastet wird.

Quelle: Allianz pro Schiene

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