Mit bahn-on-tour zum Tor der Welt nach Hamburg

 

Pulsierende Metropole für 1,7 Millionen Hanseten, Attraktion für täglich 150.000 Touristen das ist die mehr als 1.000 Jahre alte Hansestadt Hamburg. Vom Turm des „Michel“, der Haupkirche St. Michaelis bekommt man einen Eindruck von der Elbe-Seite. Hafenstadt, Industriestandort, Medien Metropole keine Stadt der Bundesrepublik ist so vielseitig. Hier entsteht beim NDR in Lokstedt täglich die Tagesschau. Von den 20 größten Publikumszeitschriften Deutschlands erscheinen 14 in Hamburg. Fast alle großen Verlagshäuser sind hier angesiedelt. Der Reichtum der hanseatischen Kaufleute hat die Stadt groß gemacht. Daran erinnern das sehenswerte, prunkvolle Rathaus, die Börse, die Speicherstadt, das Deichstraßen Viertel und viele traditionelle KontorHäuser. Trotz aller Traditionen ist Hamburg eine junge Stadt geblieben. Das macht sich vor allem in dem 200 Jahre alten Stadtteil St. Pauli bemerkbar. Langezeit als Hochburg der Prostitution einseitig abgestempelt, hat er in den vergangenen Jahren deutlich an Attraktivität gewonnen. Hamburg als Musicalmetropole stellt seine Broadway-Qualität wieder unter Beweis.

Der Hamburger Hafen

Gerne bezeichnet man diesen auch als “Das Tor zur Welt”. Dieser Hafen liegt an der Unterelbe und etwa hundert Kilometer von der Mündung der Elbe in die Nordsee entfernt. Er gilt dennoch als Seehafen, da er von Seeschiffen bis zu einem Tiefgang von fünfzehn Metern angelaufen werden kann. Dies wird möglich gemacht durch regelmäßige Fahrwasser-Ausbaggerungen und Vertiefungen. Der Hafen ist der offene Tidehafen in der Hansestadt Hamburg und hat eine Fläche von 7236 Hektar, von der ein Fünftel als Freihafen ausgewiesen ist. Er ist der größte Seehafen in Deutschland und, nach den Häfen von Rotterdam und Antwerpen, der drittgrößte in Europa. Zudem ist er, nach Umschlagszahlen gerechnet, mit seinen vier Containerterminals nach Rotterdam der zweitgrößte Containerhafen Europas und der elftgrößte der Erde (Stand 2008). Als Universalhafen wird hier nahezu jegliche Form von Waren umgeschlagen. Diverse Schifffahrtslinien verbinden ihn mit mehr als 900 Häfen weltweit in über 170 Ländern. 2008 wurden 140,4 Mio. Tonnen Waren umgeschlagen, davon 95,1 Mio. Tonnen in Containern, das entsprach einer Maßeinheit von 9,7 Mio. Standardcontainern. Der restliche Umschlag entfiel auf das übrige Stückgut und Massengut. Im Krisenjahr 2009 kam es zu Einbrüchen im Gesamtumschlag von 21 % und im Containerumschlag von 28 %.

Die Ursprünge des Hamburger Hafens liegen im 9. Jahrhundert. Als offizielles Gründungsdatum gilt der 7. Mai 1189, der jedes Jahr mit einem mehrtägigen Fest, dem Hafengeburtstag, gefeiert wird. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er mit zahlreichen Hafenbecken und Kaianlagen bis zu seiner heutigen Größe erweitert, seit den 1970er Jahren erfährt er durch den steigenden Einsatz der Container in der Handelsschifffahrt eine massive Umstrukturierung, sowohl in der Arbeitswelt wie in der Flächennutzung. Der Hafen wird von der Hamburg Port Authority verwaltet, die im Jahr 2005 aus dem Amt für Strom- und Hafenbau hervorgegangen ist. Sie ist zugleich, im Namen der Stadt, Eigentümerin des überwiegenden Teils der Hafengrundstücke.

"An den Landungsbrücken raus, dieses Bild verdient Applaus", so lautet eine Liedzeile der Hamburger Kult-Band Kettcar. Und tatsächlich imponiert das Tuffstein-Bauwerk am Hamburger Hafen und weckt zuweilen Sehnsüchte. Einst war das Gebäudeensemble Anlegestelle für Dampfschiffe, heute steht vor Ort so manches unter Strom, denn S- und U-Bahn machen in der benachbarten Station Halt. Zudem starten von den Landungsbrücken zahlreiche Boote zur Hafenrundfahrt

Mit der HADAG-Fähre 62 kann der Hobby-Seemann mit einem normalen HVV-Ticket (und somit auch dem Niedersachsenticket) die Elbe hinaus schippern.  

HVV-Hafenfähre Linie 61

Landungsbrücken - Neuhof und zurück.

Tour durch den Hamburger Hafen mit Blick auf die Köhlbrandbrücke.

HVV-Hafenfähre Linie 62

Sandtorhöft - Landungsbrücken, Brücke 3 - Finkenwerder und zurück.

Schöne Elbfahrt über den Museumshafen, entlang am Övelgönner Ufer, auf die andere Seite der Elbe ins Alte Land.

HVV-Hafenfähre Linie 64 (Anschluss Linie 62)

Finkenwerder - Teufelsbrück und zurück.

Vom Elbwanderweg ins Alte Land mit dem HVV Bus 150.

HVV-Hafenfähre Linie 73

Landungsbrücken - Oderhöft und zurück.

Zum Theater im Hafen, dem Gelände vom "König der Löwen", und weiter durch den geschäftigen Hafen. (Sa., So. kein Betrieb)

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