Nachrichten-Rubrik: Lokindustrie

 

Datum 23.08.19

Bombardier gewinnt Auftrag zur Lieferung und Wartung von 30 FLEXITY-Straßenbahnen für die Dresdner Verkehrsbetriebe

 

  • Innovatives Leichtbau-Konzept ermöglicht breiteren Straßenbahnen die Nutzung der bestehenden Infrastruktur 
  • Vertrag enthält das FlexCare-Wartungsmanagement- und das ODAS-Fahrerassistenzsystem

BERLIN, Aug. 22, 2019 (GLOBE NEWSWIRE) -- Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben einen Vertrag über die Herstellung von 30 BOMBARDIER FLEXITY-Straßenbahnen, ausgerüstet mit dem ODAS-Fahrerassistenzsystem zur Vermeidung von Kollisionen unterzeichnet. Der Vertrag beinhaltet das FlexCare-Wartungsmanagementsystem über eine Laufzeit von 24 Jahren. Der Auftragswert beläuft sich auf 197 Millionen Euro (219 Millionen US-Dollar). Der Vertrag enthält eine Option auf weitere zehn FLEXITY-Straßenbahnen und weitere acht Jahre Instandhaltung und Wartung.

Die neuen FLEXITY-Straßenbahnen sind breiter als die bisherigen Fahrzeuge der DVB und bieten mit einer sogenannten 2+2-Bestuhlung und den großen Panoramafenstern deutlich mehr Fahrgastkomfort. So können zukünftig bis zu 290 Fahrgäste befördert werden – das sind rund zehn Prozent mehr als bisher. Für einen barrierefreien Zugang und damit die neuen Bahnen in die bestehende Infrastruktur integriert werden können, wird der Wagenkasten erst oberhalb des Bahnsteigs breiter. Die neue Flotte wird bis Ende Oktober 2023 ausgeliefert sein.

„Ich freue mich, dass die Dresdner Verkehrsbetriebe auf die Kompetenz, das Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Qualität der Produkte von Bombardier hier in Sachsen setzen und diese modernen Stadtbahnwagen an den sächsischen Standorten gebaut werden. Die Zukunft beider Werke und ein langfristiges Engagement von Bombardier liegen mir sehr am Herzen. Ich bin zuversichtlich, dass sich sächsische Produkte auch bei vielen Ausschreibungen außerhalb Sachsens wegen ihrer Innovation und Nachhaltigkeit vereinenden Qualität vermehrt durchsetzen“, betont Wirtschaftsminister Martin Dulig.

„Die größere Kapazität der neuen Stadtbahnwagen benötigen wir dringend, um der erfreulich schnell wachsenden Zahl unserer Fahrgäste auch in Zukunft ausreichend Platz anbieten zu können“, sagt der DVB-Vorstand für Finanzen und Technik Andreas Hemmersbach. Und er fügt hinzu, „In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden Kriterien wie Technik, Preis, Service und Design mit einem Punktesystem bewertet. Von allen Herstellern hat uns die Firma Bombardier das beste Gesamtpaket angeboten“.

"Wir sind stolz darauf, unseren langjährigen Partner und Kunden DVB beim Ausbau ihres Verkehrsangebots mit unseren innovativen und zuverlässigen FLEXITY-Straßenbahnen unterstützen zu dürfen, Die klimatisierten Bahnen bieten großzügige Mehrzweckbereiche und höchste Sicherheitsstandards. Unser FlexCare-Wartungsmanagementsystem sorgt nicht nur für hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit, sondern garantiert auch Kostensicherheit über die gesamte Vertragslaufzeit. Hand in Hand mit der DVB werden wir die Wartung und Instandhaltung dieser FLEXITY-Straßenbahnen durchführen", erklärte Alexander Ketterl, verantwortlich für das Nahverkehrsgeschäft bei Bombardier Transportation in Deutschland.

Michael Fohrer, Deutschlandchef bei Bombardier Transportation betont: „Dieser Auftrag wird an den beiden Bombardier-Standorten in Sachsen ausgeführt. Gemäß unseres Transformationskonzepts werden die Wagenkästen in unserem Kompetenzzentrum für den Wagenkastenrohbau in Görlitz produziert und an unserem hochmodernen Serienfertigungsstandort in Bautzen erfolgen die Endmontage der Wagen und deren Inbetriebsetzung.“

Insgesamt sind bereits mehr als 4.000 Straßen- und Stadtbahnen aus dem Hause Bombardier weltweit erfolgreich im Fahrgasteinsatz oder bestellt-

Quelle: Bombardier

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Datum 22.08.19

Erster lackierter Wagenkasten für die neue Wiener U-Bahn vorgestellt

  • 34 sechsteilige U-Bahn-Fahrzeuge vom Typ X, geeignet für vollautomatischen Betrieb und Betrieb mit Fahrer
  • Lieferung beginnt Mitte 2020 mit einem Vorserienzug
  • Instandhaltungsvertrag über 24 Jahre sichert nachhaltige Wertschöpfung über den Lebenszyklus

München/Wien, 22. August 2019 - Der erste lackierte Wagenkasten der neuen U-Bahnen für Wien wurde zusammen mit dem Nahverkehrsbetreiber Wiener Linien im Werk von Siemens Mobility in der österreichischen Hauptstadt vorgestellt. Die Fahrzeuge sind die dritte U-Bahn-Generation, sie tragen den Namen X-Wagen. Das erste Vorserienfahrzeug soll Mitte 2020 ausgeliefert werden. Insgesamt werden 34 sechsteilige Fahrzeuge gebaut. Die Wiener Linien sicherten sich darüber hinaus eine Option auf weitere elf Fahrzeuge. Die Fahrzeuge eignen sich sowohl für den vollautomatischen Betrieb als auch für den Betrieb mit Fahrer. Sie sollen auf der derzeit im Bau befindlichen neuen Linie U5 vollautomatisch eingesetzt werden und mit Fahrpersonal die Strecken U1 bis U4 der Wiener Linien bedienen.

Wiens Stadträtin für den öffentlichen Verkehr, Ulli Sima, zeigte sich vom Produktionsfortschritt überzeugt: "Der X-Wagen ist eine wichtige Investition für die klimafreundliche Mobilität in Wien. Umweltschutz beginnt dabei bereits in der Fertigungshalle. Die neuen U-Bahn-Züge bestehen zu über 90 Prozent aus wiederverwertbaren Materialien. Die Leichtbauweise, die moderne LED-Beleuchtung und die besonders energiesparende Heizungs- und Klimaausstattung ermöglichen einen noch niedrigeren Energieverbrauch. Mit der Produktion am Standort Simmering ist der X-Wagen ein "waschechter Wiener', der Arbeitsplätze in der Region sichert und den Wirtschaftsstandort stärkt."

Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer: "Unser U-Bahn-Netz wird mit dem Linienkreuz U2xU5 in den nächsten Jahren weiterwachsen, das Gesamtaufkommen an Fahrgästen auch. Dafür benötigen wir zusätzliche leistungsstarke Züge. Der X-Wagen ist flexibel im bereits bestehenden Netz einsetzbar und kann ab Erhalt der Betriebsbewilligung für den Fahrgastbetrieb auf den Linien U1 bis U4 mit Fahrgästen fahren."

Albrecht Neumann, CEO Rolling Stock bei Siemens Mobility: "Mit dem X-Wagen schreiben wir die erfolgreiche Geschichte der U-Bahnen aus Wien für Wien weiter fort. Mit modernsten Sicherheitsstandards und einem innovativen Fahrgastinformationssystem werden die neuen Züge auf Jahre hinaus Maßstäbe bei Komfort und Nachhaltigkeit setzen."

Der klimatisierte Innenraum des X-Wagen wird durchgängig begehbar und hell gestaltet sein. Großzügige und komfortable Multifunktionsbereiche bieten insbesondere Fahrgästen mit Kinderwagen oder mehr Gepäck viel Platz. Ausfahrbare Spaltüberbrückungen sorgen an jeder der 18 Türen je Fahrzeugseite für den barrierefreien Einstieg mobilitätseingeschränkter Fahrgäste. In den 111 Meter langen Zügen können 928 Fahrgäste befördert werden.

Mehr Reisekomfort durch Digitalisierung bietet das innovative Fahrgastinformationssystem "Plus" (FIS+) von Siemens Mobility, das ebenfalls in Wien entwickelt wurde und in Wien nun erstmals zum Einsatz kommt. Informationsdisplays oberhalb jeder Fahrgastraumtür zeigen in Echtzeit bereits vor Ankunft in der Station eine positionsabhängige Wegeleitung für die kommende Station inklusive aktueller Anschlussverbindungen an. Somit wissen die Fahrgäste bereits vor der Ankunft in der Station, in welche Richtung sie nach dem Aussteigen weitergehen müssen, um an ihr Ziel zu kommen. Das führt zu einer Optimierung des Fahrgastflusses am Bahnsteig und erhöht den Reisekomfort.

Im Betrieb verringern spezielle Leichtbaumaßnahmen im Rohbau und im Fahrwerk das Gewicht signifikant und machen den X‑Wagen zu einem besonders leichten Fahrzeug seiner Klasse. Elektrodynamische Bremsen bis zum Stillstand des Fahrzeugs sorgen für eine verschleißfreie Betriebsbremsung und verringerte Wartungskosten. Wartungsarme und energiesparende LEDs werden für Innen- und Außenbeleuchtung eingesetzt.

Die Wiener Linien haben Siemens nach einer EU-weiten Ausschreibung im Herbst 2017 mit der Lieferung von 34 vollautomatischen U-Bahnzügen beauftragt. Der Vertrag beinhaltet darüber hinaus die Instandhaltung der Fahrzeuge über 24 Jahre und eine Option auf elf weitere Fahrzeuge.

Quelle: Siemens Mobility

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Datum 21.08.19

Stadler liefert weitere Züge für PKP Intercity in Polen

 

Bussnang, 21. August 2019 - Stadler ist als Sieger aus der Ausschreibung über die Lieferung von zwölf elektrischen Triebzügen des Typs FLIRT für PKP Intercity hervorgegangen. Nach Ablauf der Einsprachefrist ist der Zuschlag nun rechtskräftig und der Vertrag kann unterzeichnet werden.

Die polnische Bahngesellschaft PKP Intercity hat Stadler den Zuschlag für die Lieferung von zwölf elektrischen Triebzügen FLIRT einschliesslich der Instandhaltung über 15 Jahre erteilt. Die Einsprachefrist ist am 22. Juli 2019 ungenutzt abgelaufen. Damit ist das im Dezember 2017 angekündigte Ausschreibungsverfahren abgeschlossen. Die Unterzeichnung des Vertrages findet heute Mittwoch im Stadler-Werk in Siedlce, Polen, mit Vertretern des polnischen Infrastrukturministeriums und Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler statt. Der Wert des Auftrags, der die Lieferung der Fahrzeuge und die 15 Jahre lange Instandhaltung umfasst, beträgt 270 Millionen Schweizer Franken.

Der Auftrag umfasst zwölf achtteilige Elektrotriebzüge des Typs FLIRT in der Fernverkehrsausführung. Die neue Flotte gilt als Ergänzung zur Serie von 20 Fahrzeugen mit der Bezeichnung ED160, die im Jahr 2015 an PKP Intercity geliefert wurde. Die Züge sind seit Dezember 2015 auf dem polnischen Schienennetz unterwegs. Sie haben seither mehr als 23 Millionen Kilometer zurückgelegt und zeichnen sich durch eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit aus.

Die Züge entsprechen der neuesten Generation des elektrischen Niederflurtriebzugs des Typs FLIRT in der Fernverkehrsausführung. Die leichte Konstruktion aus Aluminium trägt wesentlich zu niedrigeren Betriebs-, Energie- und Instandhaltungskosten bei, was dem Betreiber einen messbaren Nutzen bringt. Die Fahrzeuge erfüllen die technischen Spezifikationen der Interoperabilität (TSI). Die komfortable Innenausstattung sorgt für angenehmes Reisen. Den Fahrgästen stehen Abteile der ersten und zweiten Klasse mit 354 Sitzplätzen und ein Bistroabteil zur Verfügung. Die Züge sind mit ergonomischen Sitzen, modernen Toiletten und einer leistungsfähigen Klimaanlage ausgestattet. Auf elektronischen Anzeigetafeln können Meldungen über den Verlauf der Reise verfolgt werden. Diese werden durch ein modernes Fahrgastinformationssystem ergänzt. Jeder Sitz hat eine Steckdose und verfügt über eine individuelle Beleuchtung. Die Züge erfüllen die Vorschriften für Personen mit reduzierter Mobilität (PRM) vollumfänglich.

Quelle: Stadler Rail

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Datum 02.08.19

Stadler gewinnt Ausschreibung für 22 Lokomotiven in Spanien

Stadler ist im Konsortium mit Erion als Sieger aus der Ausschreibung der spanischen Verwaltung für Eisenbahninfrastruktur (ADIF) für die Lieferung von 22 Rettungslokomotiven hervorgegangen. Mit der Mitteilung an die unterlegenen Bieter, dass das von Stadler geführte Konsortium den Zuschlag erhalten soll, startet nun die Einsprachefrist. Erst nach dieser Einsprachefrist können der Zuschlag und die rechtskräftige Vertragsunterzeichnung erfolgen.

Die staatliche spanische Verwaltung für Eisenbahninfrastruktur (ADIF) beabsichtigt, Stadler im Konsortium mit Erion  mit  der  Lieferung  von  22  Rettungslokomotiven  zu  beauftragen.  Zudem  soll  das  Konsortium  mit  der  Instandhaltung  der  Fahrzeuge  über  einen  Zeitraum  von  acht  Jahren  beauftragt  werden.  Die  Lokomotiven  sollen Inspektionsarbeiten von Hochgeschwindigkeitsstrecken, Schneeräumungsarbeiten und den Transport von  stehen gebliebenen Zügen und  Wartungszügen  übernehmen.

Mit  einem  80-Prozent-Anteil  ist  Stadler  Konsortialführer. Konsortialpartner Erion ist ein Joint Venture von Stadler und dem spanischen Bahnbetreiber RENFE. Mit der Vergabe startete die Einsprachefrist und die unterlegenen Bieter haben die Möglichkeit, gegen diesen  Entscheid  ein  Nachprüfverfahren  anzustrengen.  Erst  nach  dieser  Frist  kann  der  Rahmenvertrag rechtskräftig unterzeichnet werden. Zu diesem Zeitpunkt wird Stadler über den Auftrag informieren.

Quelle: Stadler Rail

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Datum 01.08.19

Alstom liefert 10 weitere Coradia Polyvalent-Züge für die Region Auvergne-Rhône-Alpes

Alstom wird 10 weitere Coradia Polyvalent Léman Express-Züge für die französische Region Auvergne-Rhône-Alpes im Gesamtwert von rund 70 Millionen Euro liefern. Die Züge werden hauptsächlich im Nordosten der Region verkehren, vor allem im Département Haute-Savoie. Die Auslieferung ist von Dezember 2020 bis Mai 2021 geplant.

Die Region hat bereits 17 Coradia Polyvalent-Züge[1] bestellt, die Mitte Dezember 2019 ihren Fahrbetrieb auf der Léman Express-Strecke an der französisch-schweizerischen Grenze aufnehmen sollen.

Als vierteilige Züge weisen die Coradia Polyvalent Léman Express-Züge eine Gesamtkapazität von 204 Sitzplätzen mit einer S-Bahn-ähnlichen Innenraumgestaltung und hohem Komfort auf: Sitze ausgestattet mit persönlichen Leselampen und Steckdosen, milde Klimatisierung angepasst an den Besetzungsgrad (CO2-Messung) für besseren Klimakomfort, spezielle Fahrradbereiche, große Fenster, Vollniederflurfläche für leichten Ein-/Ausstieg sowie reduzierte Geräusch- und Vibrationspegel. Auf Wunsch der Region werden die 10 Coradia Polyvalent-Züge mit Sicherheitskameras ausgestattet. Die Region setzt außerdem auf eine sorgfältig konzipierte WLAN-Ausstattung, um einen hochwertigen Service anbieten zu können.

Diese neuen Coradia Polyvalent-Züge profitieren von denselben Eigenschaften wie die Züge, die demnächst im Léman Express-Netz eingesetzt werden: sieben Türen auf jeder Seite, alle mit Brückenplatten ausgestattet, ein großer Eingangsbereich und ein 1. Klasse-Bereich. Um den grenzüberschreitenden Bahnverkehr mit ERTMS[2]-Technologie sicherzustellen, können die Coradia Polyvalent Léman Express-Züge mit verschiedenen Netzspannungen[3] betrieben werden.

„Alstom fühlt sich geehrt durch diesen erneuten Vertrauensbeweis von der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Dank des Know-hows und der Innovationskraft unserer französischen Teams kann der Modernisierungsplan der Region für die TER-Regionalstrecken zum Wohle der Fahrgäste unterstützt werden. Diese neuen Züge, die sich durch ein hohes Komfortniveau auszeichnen und die neuesten Standards und Zugangsanforderungen für mobilitätseingeschränkte Personen erfüllen, werden mit der modernsten Informations- und Vernetzungstechnologie ausgestattet. Dieser Auftrag trägt auch zum Geschäft des Alstom-Standorts Villeurbanne in der Region Auvergne-Rhône-Alpes bei", sagt Jean-Baptiste Eyméoud, Präsident von Alstom in Frankreich.

Der Coradia Polyvalent für Régiolis gehört zu Alstoms Coradia-Zugreihe. Dank seines modularen Aufbaus kann er an die Anforderungen jeder Verkehrsgesellschaft und an die verschiedenen Nutzungsarten – S-Bahn, Regional- und Intercity-Zug – angepasst werden. Er ist in drei Längen verfügbar (56, 72 oder 110 Meter) und bietet den Fahrgästen optimalen Komfort – unabhängig davon, wie lang die Fahrt ist. Es handelt sich um einen ökologischen wie ökonomischen Zug – dank seines geringen Energieverbrauchs, seiner Einhaltung der neuesten Emissionsstandards im Klimabetrieb und seiner niedrigen Wartungskosten. Der Coradia Polyvalent ist der erste franzöische Regionalzug, der allen europäischen Standards, insbesondere für den Zugang von mobilitätseingeschränkten Personen entspricht.

Bis heute wurden 348 Coradia Polyvalent-Züge im Rahmen des Auftrags, den Alstom im Oktober 2009 von der SCNF erhalten hatte, bestellt – einschließlich 287 Coradia Polyvalent für Régiolis von 9 französischen Regionen und 61 Coradia Liner vom französischen Staat als Betreiber für die TET (Intercity)-Züge des Landes. Der Régiolis hat schon mehr als 50 Mil-lionen Kilometer im Fahrbetrieb zurückgelegt.

Der Coradia Polyvalent-Zug erfüllt auch die Anforderungen des Exportmarktes: 17 Züge wurden von der SNTF (Algerien) und 15 von APIX (Senegal) bestellt.

Die Fertigung der Coradia Polyvalent-Züge sichert Alstom und seinen Lieferanten mehr als 4000 Arbeitsplätze in Frankreich. Sechs der 13 Alstom-Standorte in Frankreich sind an dem Projekt beteiligt: Reichshoffen für die Konstruktion und Montage, Ornans für die Motoren, Le Creusot für die Drehgestelle, Tarbes für die Antriebsketten, Villeurbanne für die IT-Systeme an Bord und Saint-Ouen für das Design.

[1] Diese 17 Züge wurden vollständig von der Region Auvergne-Rhône-Alpes finanziert – für eine Gesamtsumme von 210 Mil­lio­nen Euro (davon 160 Millionen für Alstom)

[2] Europäischer Standard für Interoperabilität im Schienenverkehr

[3] 25 kV, 1500 V und 15 kV für Deutschland und die Schweiz

Quelle: Alstom

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