Nachrichten-Rubrik: Lokindustrie

 

Datum 11.09.20

Bombardier liefert die erste neue FLEXITY-Niederflurstraßenbahn nach Duisburg

  • Duisburger Verkehrsgesellschaft stellt die erste neue FLEXITY-Niederflurstraßenbahn vor. Sie ist mit ODAS, einem bildbasierten Fahrerassistenzsystem ausgestattet, das Kollisionen verhindern kann
  • Die neue Bahn ist heller und breiter als das Vorgängermodell und bietet mehr Fahrgastkomfort

BERLIN, Sept. 11, 2020 (GLOBE NEWSWIRE) -- In dieser Woche wurde das erste Vorserienfahrzeug der neuen BOMBARDIER FLEXITY-Niederflurstraßenbahnen für die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) der Öffentlichkeit vorgestellt. Es folgen umfangreiche Testfahrten im gesamten Netz der DVG.

Die Straßenbahn ist mit der Botschaft „Ich bin die Neue. Deine neue Komfortzone.“ versehen und hat in der Tat in puncto Komfort und Sicherheit viel zu bieten. Sie ist breiter und geräumiger als die Bestandsfahrzeuge und bietet Platz für bis zu 200 Fahrgäste. Mit zwei Türen in den Endwagen und einer im Mittelwagen wird den Fahrgästen das Ein- und Aussteigen erleichtert. Zudem ist die Bahn mit Klimaanlage und einem hochmodernen Informationssystem ausgestattet, das über die kommenden Haltestellen und Anschlussverbindungen informiert.

„Ich bin sicher, dass die Fahrgäste in Duisburg mit diesen neuen Fahrzeugen genauso viel Freude am Fahren haben werden, wie wir bei der Entwicklung und dem Bau gehabt haben. Wir sind sehr stolz darauf, die DVG dabei zu unterstützen, einen noch größeren Teil der Stadtbevölkerung für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu gewinnen“, sagte Dirk Wunderlich, zuständig für das Nahverkehrsgeschäft bei Bombardier.

Die modernen FLEXITY-Straßenbahnen sind mit dem weltweit ersten zugelassenen bildbasierten Fahrerassistenzsystem zur Hinderniserkennung (ODAS), ausgestattet. Das System hilft, Kollisionen zu verhindern, denn es erkennt mögliche Kollisionen mit Fußgängern, Radfahrern oder Fahrzeugen, sendet einen Alarm an den Fahrer und kann eine Bremsung einleiten. Zwei verdeckte Prallelemente sowie flexible, weiche Verkleidungsteile im unteren Bereich sorgen für noch mehr Schutz der Verkehrsteilnehmer.

Rund 1.000 FLEXITY-Straßenbahnen von Bombardier sind in 42 deutschen Städten im Einsatz und mehr als 5.000 unserer Straßen- und Stadtbahnen sind weltweit erfolgreich im Fahrgastbetrieb oder sind bestellt.

Quelle: Bombardier

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Datum 11.09.20

Alstoms Wasserstoffzug fährt im Linienverkehr in Österreich

Nach erfolgreichem Testbetrieb in Deutschland wird der Coradia iLint erstmals von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) eingesetzt

11.  September 2020 - In Wien startet heute eine neue Ära: Bis Ende November wird erstmals ein Wasserstoffzug im regulären Fahrgastbetrieb der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) eingesetzt. Der von Alstom im niedersächsischen Salzgitter gebaute Coradia iLint hat Brennstoffzellen an Bord, die Wasserstoff und Sauerstoff in Strom umwandeln und so den Schadstoffausstoß auf Null reduzieren.

Nach dem erfolgreichen Testbetrieb in Norddeutschland zwischen 2018 und 2020 wird sich der Coradia iLint nun drei Monate lang in Österreich bewähren und Passagiere auf geografisch anspruchsvollen Strecken befördern.

„Mit dem Einsatz im regulären Fahrgastbetrieb der ÖBB hat unser Innovationsprodukt Coradia iLint den nächsten Meilenstein erreicht“, sagte Dr. Jörg Nikutta, Sprecher der Geschäftsführung von Alstom in Deutschland und Österreich im Rahmen der Auftaktveranstaltung im Wiener Hauptbahnhof. „Die emissionsfreie Antriebstechnologie des Coradia iLint bietet eine klimafreundliche Alternative zu konventionellen Dieselzügen, gerade auf nichtelektrifizierten Strecken. Ich freue mich besonders, dass mit den ÖBB ein starker und langfristiger Partner auf dem europäischen Mobilitätsmarkt von unserer Technologie und ihren Vorteilen überzeugt ist.“

„Wir verstehen uns ganz klar als Pioniere beim Testen der Wasserstofftechnologie auf der Schiene. Als größtes Klimaschutzunternehmen Österreichs gestalten wir mit technologischen Alternativen die Mobilität der Zukunft aktiv mit“, betont Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG anlässlich der Premierenfahrt des Wasserstoffzugs.

Der Erfolg des Brennstoffzellenzugs von Alstom begann im September 2018, als zwei Vorserienzüge ihren regulären Fahrgastbetrieb in Niedersachsen aufnahmen. Nach anderthalb Jahren Testbetrieb und mehr als 180.000 gefahrenen Kilometern wurde der Weg für die Lieferung von 14 Serienzügen ab 2022 geebnet. Jetzt werden die ÖBB die Antriebstechnologie des Coradia iLint im Süden Niederösterreichs anstelle eines Dieselzugs auf Regionalbahnstrecken testen. Die Fahrgäste können sich auf einen geräuscharmen Zug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h freuen.

Quelle: Alstom

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Datum 04.09.20

Bombardier liefert die erste von drei TRAXX-Lokomotiven an CARGOUNIT

 

  • Übergabe der ersten TRAXX-Mehrsystemlokomotive an den neuen polnischen Kunden CARGOUNIT (Industrial Division), den größten Vermieter von Loko­mo­tiven in Mittel- und Osteuropa
  • Wagenkästen werden in Breslau, Polen, hergestellt – dort ist auch CARGOUNIT an­­sässig

BERLIN and BRESLAU, Poland, Sept. 04, 2020 (GLOBE NEWSWIRE) -- Der weltweit führende Anbieter von Mobilitätstechnologie Bombardier Transportation und CARGOUNIT (Handelsmarke von Industrial Division), ein in Polen an­säs­siger führender Vermieter von Lokomotiven und Personenwagen für den Schienenverkehr, feierten in Danzig die Übergabe der ersten von insgesamt drei Lokomotiven des Typs BOMBARDIER TRAXX MS. Die Auslieferung der nächsten beiden Mehrsystemlokomotiven ist für Ende des Monats vorgesehen.

„Wir freuen uns, unseren Kunden diese bewährten TRAXX-Lokomotiven anbieten zu können, die sich durch zahlreiche Länderzulassungen und geringe Betriebskosten auszeichnen. Die Erweiterung un­se­rer Flotte durch Mehrsystemlokomotiven ist Teil unserer grundlegenden Strategie, der wachsenden Nach­frage unserer Kunden nach modernen Lokomotiven für die international Bahnbeförderung in Mittel- und Osteuropa gerecht zu werden“, sagte Łukasz Boroń, CEO von CARGOUNIT. Diese Lo­ko­mo­tiven sind für den Betrieb in sieben Ländern zugelassen (Polen, Deutschland, Österreich, Tsche­chi­sche Republik, Slowakei, Ungarn und die Niederlande).

„Mit CARGOUNIT, dem größten polnischen Leasingunternehmen, haben wir einen weiteren wichtigen Kun­den in diesem sich dynamisch entwickelnden Markt gewonnen“, sagte Peter Ammann, Head of Global Business Development Locomotives, Bombardier Transportation. „Wir engagieren uns für unser Lo­ko­mo­tiv­ge­schäft in Polen und sind stolz, dass unsere TRAXX-Wagenkästen am Bombardier-Fer­ti­gungs­stan­dort in Breslau gefertigt werden, wo auch CARGOUNIT ansässig ist.“

Mehr als 240 TRAXX-Lokomotiven wurden für den Einsatz in Polen und Nachbarländern verkauft. Weltweit wurden in den letzten 20 Jahren mehr als 2.300 TRAXX-Lokomotiven verkauft, darunter über 600 TRAXX-Mehrsystemlokomotiven. Diese für den Betrieb unter den vier wichtigsten Ver­sor­gungs­span­nungen ausgelegten Lokomotiven bieten zudem die nötige Flexibilität und Interoperabilität für den in­ter­nationalen Schienenverkehr in ganz Europa.

Quelle: Bombardier. Fotos: AVG. Paul Gartner

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