Einsteigen und Erholen – Zwischen Spessart und Odenwald

 

Einsteigen und Erholen: Weite Aussichten, naturnahe Wege und natürliche Stille prägen die Landschaft. Romantische Fachwerkstädtchen begleiten den Main am Übergang vom Fränkischen Weinland zum Spessart. Die vielfältige Freizeitregion mit dem Main-Spessart-Express entdecken, entspannt ins Ausflugsvergnügen ohne Stress, ohne Stau oder Parkplatzsorgen. Mit dem Zug bis Aschaffenburg und mit dem Bus der Linie 40 mitten in den Spessart. 

Als das größte zusammenhängende Mischlaubwaldgebiet Deutschlands beeindruckt der Spessart mit seiner Artenvielfalt in Flora und Fauna. Geschichten von den wilden Spessarträubern und Schneewittchen und den sieben Zwergen ranken sich um die dichten Spessarteichen. Das Spukschloss oder das Wirtshaus im Spessart lassen grüßen. Versteckt in einem verschwiegenen Spessart-Tal liegt das Wasserschloss Mespelbrunn zwischen Frankfurt am Main und Würzburg. Das Schloss ist im Renaissancestil erbaut und feierte 2012 sein 600jähriges Jubiläum. Es wurde unter anderem als Drehort des „Wirtshaus im Spessart“ mit Liselotte Pulver und Carlos Thompson sowie als Schauplatz für das gleichnamige Theaterstück bekannt. 

Gleich um die Ecke liegt der staatlich anerkannte Erholungsort Heimbuchenthal mit seinen rund 2.300 Einwohnern im oberen Elsavatal mitten im Naturpark Spessart. Die im Jahr 1282 erstmals urkundlich erwähnte Fremdenverkehrsgemeinde Heimbuchenthal ist seit Jahren der beliebteste Fremdenverkehrsort im Spessart mit rund 70.000 Übernachtungen im Jahr. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat die ausgezeichnete Gastronomie, die weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus einen hervorragenden Ruf genießt. Zum Beispiel das 4 Sterne Urlaubshotel Lamm. Ein familiäres Ambiente, herzliche Gastfreundschaft und das ständige Bemühen jedem Gast eine unvergessliche Zeit zu bescheren, ist das spürbare Anliegen. Urlauber und Wanderfreunde können hier auf Entdeckungstour gehen. 

Zum Beispiel nach Miltenberg, die Perle des Mains. Da sich im Gebiet Miltenbergs das Bett des Mains relativ nahe dem Fuß des Odenwaldes befindet, verbleibt auf der linken Mainseite nur ein schmaler Streifen nutzbarer Fläche, der in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder vom Mainhochwasser überspült wurde. Das alte Rathaus, das Würzburger sowie das Mainzer Tor und die historischen Stätten in den umliegenden Wäldern sind nur ein paar Highligths, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ebenso wie ein Abstecher hinauf auf das Franzikaner-Kloster Engelberg. Dort gehört ein Besuch der Klosterstuben einfach dazu. Aus gutem Grund: Nur hier gibt es unser köstliches dunkles Klosterbier. Dazu schmeckt der gute Emmenthaler Käse. Kenner schätzen die Weine aus dem „Engelberger Klostergarten“, eine der kleinsten offiziellen Lagen Frankens.

Text und Fotos fj

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